Imalent DN70 - Review / Vorstellung / Test + Passaround

FrankFlash

Ehrenmitglied
28 Dezember 2013
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dem schönen Bayern
Liebe Flashies,

Anbei mein Feedback zum PA der Imalent DN70.

Zuerst ein herzliches Dankeschön an www.gatzetec.de für das kostenlose PA-Muster und an amaretto für die Organisation des Passarounds.

Eigentlich hatte ich vor, Beamshots zu machen, aber eine Erkältung lies es mich nicht sinnvoll erscheinen, länger als nötig draußen in der Kälte zu stehen. Da es hier ja schon gute Reviews und Fotos der Lampe gibt, gebe ich hier nur meine rein subjektiven Eindrücke zu der Lampe wieder.

Die Verpackung erhöht beim Auspacken schon mal die Vorfreude auf die Lampe. Das wirkt schon sehr edel. Der erste Eindruck der DN70 nach der Entnahme aus der Verpackung: „Ist die klein und handlich!“ Die blaue Endkappe ist ein Hingucker, auch wenn viele Flashies diese Farbe wohl inzwischen mit einer anderen Marke in Verbindung bringen;) Ansonsten wirkt das Design in meinen Augen etwas gestückelt. Die Einfräsungen der Endkappe passen nicht mit den Längsfräsungen im Batterierohr und auch nicht mit denen des Lampenkopfes zusammen. Ich finde es schade, dass es keine Möglichkeit gibt eine Handschlaufe anzubringen.

Die Taster machen einen ordentlichen Eindruck und geben ein gutes Feedback. Wie gut die sich im Dunkeln ertasten lassen, wird der Outdooreinsatz zeigen. Der Druck auf den linken Taster zeigt eine Spannung von 4.20 V an. Mein Vorgänger hatte erwähnt, dass er die Lampe vor dem Versand nochmal geladen hat. Aber ich bin neugierig und messe lieber mal mit meinem Multimeter nach. Hier der erste Schreck, beim Versuch das Batterierrohr zu lösen, dreht sich auch der vordere Teil des Kopfes. Viele Modder werden mich jetzt steinigen, aber ein Tropfen Schraubensicherung hätte hier nicht geschadet und würde verhindern, dass man die Lampe an der falschen Stelle öffnet. Der Akku zeigt an meinem Multimeter 4.153 V. Naja, ich traue hier meinem Fluke eher als der Messung der Taschenlampe. Also bevor es raus geht nochmal über das USB-Kabel in der Lampe laden. Nach dem Erlischen der Ladeanzeige zeigt das Lampendisplay noch immer 4.20 V, mein DMM 4.212 V, das ist im Rahmen.

Als nächstes ging es mit der Lampe raus in die Dunkelheit zum Leuchten. Als Vergleichslampe mit halbwegs vergleichbarer Leuchtcharakteristik diente mir meine Nitecore P36. Die Taster der DN70 im Dunkeln zu ertasten ist nicht so ganz einfach, aber nach etwas Eingewöhnung geht es. Die niedrigste Stufe ist mit 20 Lm angegeben. Diese Stufe ist OK, um draußen den Bereich vor den Füßen auszuleuchten. Das Lichtbild gefällt mir sehr gut, die Lichtfarbe könnte für meinen Geschmack etwas wärmer sein. Was mir leider bei einer Lampe dieser Größe fehlt ist eine niedrigere Stufe so um die 1 Lm, um mit nachtadaptierten Augen etwas in der Tasche zu suchen, oder um sich im Haus zu orientieren, ohne die Mitbewohner zu wecken. Die nächste Stufe ist mit 300 Lm angebeben und die Abstufung der niedrigsten auf diese Stufe empfinde ich als praxisgerecht. Der nächste Klick auf die 2500 Lm Stufe brachte mir zwar ein Grinsen ins Gesicht, aber nicht für lange, da die Lampe doch recht schnell herunterregelt. Hier hätte ich mir eine halbwegs dauerbetriebsfeste Leuchtstufe so um die 1200 Lm gewünscht. Meine P36 zeigt hier auf ihrer höchsten Stufe ein etwas flutigeres Leuchtbild, als die DN70 auf der 2500 Lm Stufe, in der Reichweite konnte ich keinen Unterschied erkennen.

Die Turbostufe mit deklarierten 3800 Lm hebt sich optisch in meinen Augen nicht mehr deutlich genug von der 2500 Lm Stufe ab. Wie schon viele andere vor mir würde ich mir eine etwas andere Aufteilung der Leuchtstufen wünschen. Mein Ideal wäre in etwa: 1 Lm (direkt anwählbar von Aus), 20 Lm, 300 Lm, 1200 Lm, 3800 Lm als Turbo.

Nun aber zu dem für meinen Lampengebrauch größten Kritikpunkt an der DN70: Das User Interface. Das ist inzwischen für mich, für eine Gebrauchslampe das wichtigste Kaufkriterium. Ich mache inzwischen Abstriche bei der Leuchtstärke, der Lichtfarbe, aber nicht bei der Bedienung der Lampe. Ich vermisse bei der DN70 die Möglichkeit die Leuchtstufen zurückschalten zu können. Ich bin weite Strecken mit der 300 Lm Stufe durch den Wald gelaufen. Um etwas aus meiner Lampentasche zu holen bräuchte ich die 20 Lm Stufe. Um auf diese Stufe zu kommen muss ich immer über die 2500 Lm Stufe gehen. Dunkeladaption ade! Leider gibt es nicht mal von dem ausgeschalteten Zustand, die sichere Möglichkeit auf der niedrigsten Stufe zu starten.

Nach dem Spaziergang zeigt die Akkustandsanzeige eine Spannung von 3.65 V an, mein DMM zeigt mir 3.54 V an. Das ist keine dramatische Abweichung, aber die zwei Nachkommastellen suggerieren hier eine Genauigkeit, die so sicher nicht gegeben ist.

Nach dem Laden über das USB-Kabel (in etwa selbe Ladeschlussspannung wie zuvor) musste die Lampe noch auf meiner von nightlight gebauten Ulbrichtkugel zeigen, was in ihr steckt. Nightlight hat inzwischen einen neuen Kalibrierstandard, danach zeigen seine älteren Kugeln, wie auch meine wohl etwa 5-10 % zu geringe Lm Werte an.

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Fazit:

Die DN70 hätte das Zeugs zu einer meiner Liebslingslampen: handliche Größe, tollen Output, schönes Lichtbild, „nerdiges“ Display. Über leichte Schwächen im Design und der Verarbeitung würde ich hinwegsehen, wenn die Bedienung und die Verteilung der Leuchtstufen anders wären. Keine Möglichkeit zu haben, in der niedrigsten Leuchtstufe zu starten und nicht von einer höheren direkt auf eine niedrigere Leuchtstufe schalten zu können ist für mich inzwischen bei einer Gebrauchslampe ein No-Go-Kriterium. Schade, dass die 2 Taster nicht dazu genutzt werden, mit einem Taster die Leuchtstufe zu erhöhen, mit dem anderen die Leuchtstufe zu reduzieren. Wem das nicht wichtig ist, bekommt aber mit der Imalent DN70 eine tolle Lampe.

Liebe Grüße

Frank
 
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urquattroblack

Flashaholic**
22 Januar 2017
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Danke für die Messung. Das deckt sich sehr genau mit meiner Schätzung der ersten Serie. Ist die erste Version also doch deutlich dunkler
 

Wieselflinkpro

Flashaholic***
1 Dezember 2014
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Onkel Otto

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20 November 2015
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Hi,

hier meine Eindrücke zur DT70 und zur DN70 aus dem PA.
An dieser Stelle herzlichen Dank für die PA-Organisation und für das
zur Verfügung stellen der Lampen :).

Die Anzahl der Gemeinsamkeiten ist so groß, dass auch ich etwas zu
beiden Lampen schreibe (hier und als Kopie im DT70 Thread).
Um den PA etwas zu beschleunigen, habe ich weniger gemessen und
fotografiert und dafür mehr mit anderen Lampen vergleichsgeleuchtet.


Die Kurzfassung: die DN70 ist süß - die DT70 ist krass :)

Das für mich wichtigste zuerst: die Lichtfarbe

Die Lichtfarbe ist das, was mir bei beiden Lampen am meisten gefällt.
Ein schönes kühles Weiß, nicht zu kalt und ohne unschöne Einfärbungen
im Spot oder im Spill.
Ja, genau (!) so hätte ich es mir z.B. bei der G20 oder der X7 gewünscht.
Allein die Lichtfarbe macht bei mir ein sofort-haben-will (für die DN70, s.u.).

Leuchtstufen:

Ich weiß gar nicht warum die Leuchtstufen soooo oft kritisiert werden, denn
ich finde bei :
20 - 80 - 300 - 1000 - 2500 - [3800] - 8000 - [16000] Lumen ist doch - bis
auf den fehlenden Moonlight Mode mit ca. 0.5 - 2 Lumen - für wirklich jede
Anwendung das passende zu finden ….

Gut, o.k., Spaß, hier setzte ich natürlich voraus, dass immer beide Lampen
gleichzeitig vorhanden sind - denn nur so kann ich mir die Wahl der
Leuchtstufen von der Entwickler/Programmierer-Seite sinnvoll erklären.

Nun ohne Witz: ja, die Lücken sind eklatant und je nach Anwendung mehr
oder minder störend, will sagen: wenn die zur Verfügung stehenden Stufen
zur jeweiligen Anwendung passen, dann : prima, wenn nicht, dann ist es
definitiv die falsche Lampe.

Die Turbo-Stufen sind schon fett - insbesondere die der DT70 mit nominell
16000 lm. Ich habe bislang noch keine so sehr helle Lampe in der Hand
gehabt. So ist die DT70 deutlich heller als meine X7 auf Turbo-II. Holla !

Hier kommt nun auch das OLED-Display ins Spiel - weil es nett anzusehen
ist wie rapide die Spannung einbricht und sich nach Beendigung der Turbo-
Tortur wieder langsam erholt :).

Dafür wird die DT70 auch extrem schnell heiß. Die Wärmeableitung vom
LED-Board zum Gehäuse scheint also sehr gut zu funktionieren.
Doch die Verteilung der Wärme über das Gehäuse kommt mir suboptimal
vor, weil es Stellen gibt die deutlich heißer als ihre unmittelbaren
Nachbarbereiche sind.
Ob mir das nur so vor kommt und ich es aus Mangel an Vergleichen zu
hoch bewerte, kann eventuell ein Wärmebild quantifizieren …


Schalter:

Die Schalter sind in der Tat recht schwer zu ertasten - dazu braucht es schon
Übung, Geduld oder ein Hilfsmittel (z.B. irgendetwas kleines "selbstklebendes").

Die Druckpunkte und das haptische Schaltgefühl gefallen mir hingegen gut.


Gimmicks:

Das kleine OLED Display mag zunächst als pure Spielerei erscheinen, klar,
denn die Anzahl der Leuchtstufen ist weder übermäßig groß noch sind diese
so schwer unterscheidbar, als dass man sich verirren könnte und via Display
informiert werden müsse ...
Doch die Anzeige der Spannungslage unter der jeweiligen Last ist meines
Erachtens eine sinn- und wertvolle Information, insbesondere dann, wenn
man unterschiedliche Akku-Sätze verwendet und herausfinden möchte
welcher der geeignetere ist.


Lichtbild :

Das ausgeprägt "ohrige" Lichtbild der DT70 ist für mich völlig in Ordnung,
will sagen es vermittelt den Eindruckt "das muss so". Bei anderen Lampen
stören mich Unsauberkeiten oder Asymmetrien im Lichtbild sehr schnell -
doch hier ist für mich es o.k., wie es ist.

Das universelle Lichtbild der DN70 gefällt mir ausgesprochen gut:
ein großer, immer noch gut definierter Spot mit weichem Übergang zum hellen
Spill - irgendwo in der Mitte zwischen G20 und EC50-II bzw. R50.


Anfaßgefühl:

Die DN70 liegt mir gut und schmeichelnd in der Hand. Größer als die DQG
Tiny 3dr und weniger kantig (verbastelt) als die G20, aber strukturierter als
die R50 und deutlich weniger aggressiv als die EC50-II.
Ich fasse die DN70 sehr gern an.

Die DT70 liegt mir hingegen gar nicht gut in der Hand: deutlich zu groß, zu
kantig, zu unproportioniert = klotzig. Nein, wo ich die X7 noch akzeptieren
kann oder mit der mini TN30 gerade noch zurecht komme, liegt die DT70
jenseits von gut und böse.
Meine Grenze für "noch angenehm tragbar" liegt ohnehin eher bei 3x18650
a la SR mini II oder MX30L3.


Ladefunktion:

Der Zugang zu den µ-USB Ports ist nicht unangenehm. Wenn man die
Gummi-Kappen etwas anhebt und dann um 180° zu Seite schwenkt, lässt
sich das Ladekabel leicht und ohne Druckspannung oder Verscherung in
die Buchsen stecken.

Ladestrom: bei der DT70 1.50 A (CC-Phase), bei der DN70 waren die Akku
wohl noch zu voll: 450 mA (schon CV-Phase ?).

Der Fortschritt des Ladevorgangs wird, auch aus großer Entfernung sehr
gut sichtbar, am OLED Display angezeigt. Prima !
Das Display erlischt, wenn die Akkus vollständig geladen sind (4.161 V bei
der DN70, jeweils 4.202 V bei der DT70 --> o.k.).

Am Display der Lampen werden jeweils 4.20 V angezeigt. Anmerkung: mir
ist es zwei Mal passiert, dass nach dem Abschluss des Ladevorgangs z.B.
nur 4.11 V angezeigt wurden. Damit die korrekten 4.20 V angezeigt werden,
war es nötig die Spannungsversorgung kurzzeitig zu trennen.


Fazit:

Auch wenn die vier tiefen OP-Reflektoren zusammen mit den Shaved Domes
der XH-P70 echt sexy aussehen und die DT70 in aller bester Dragster-Manier
fett Licht raus haut und zugleich gierig die Akkus leer saugt - die Lampe ist
nichts für mich.
Nur um mal kurz zu zeigen "ohh, guggt ma' wie krass hell das Teil ist" ist mir
die Lampe zu teuer und für mich auch wegen ihrer Bauform nicht alltagstauglich.

Die DN70 werde ich mir kaufen.

Greetings
Klaus

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Kusie

Flashaholic*
11 November 2015
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Westerwald
www.rocketradio.de
Die DT70 liegt mir hingegen gar nicht gut in der Hand: deutlich zu groß, zu
kantig, zu unproportioniert = klotzig. Nein, wo ich die X7 noch akzeptieren
kann oder mit der mini TN30 gerade noch zurechtkomme, liegt die DT70
jenseits von gut und böse.

Hmm, auf Deinem Foto oben kommt mir der untere Griffbereich der DT70 aber sogar schmaler als der der X7 vor...
Gruß,
K.
 

Onkel Otto

Moderator
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20 November 2015
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Ja, ich glaube dem ist auch so. Nachmessen kann ich leider nicht mehr,
weil die Lampen schon unterwegs zum nächsten PA-Teilnehmer sind.

Von dem geringeren Durchmesser des Endrohres der DT70 profitieren
bei meinen Händen nur marginal der Mittel, Ring- und der kleine Finger,
die dann auf dem eher rauhen Knurling zu liegen kommen.

Die X7 ist zwar minimal dicker, fasst sich aber für mich geschmeidiger an,
zumal der Rohrbereich länger ist und so auch der Zeigefinger dort noch
Platz findet.

Aber das alles ist zu höchst subjektiv. Doch mir persönlich ist das Hand-
Gefühl beim Anfassen so sehr wichtig, dass es bei nahezu allen meiner
Lampen die spätere Nutzung massgeblich beeinflusst ...

Greetings
Klaus

Edit @ Admins:
wenn möglich bitte #105 und #106 in den DT70 Faden verschieben
 
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Onkel Otto

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20 November 2015
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Warum stehen die Bücher bei dir auf dem Kopf?
Was sind das rechts im Bild für metallene Röllchen mit dem "Made in Korea" aufdruck?

Die räumliche Orientierung der Bücher trägt für mich keine Information.
Das sind Lithium Batterien BR435 für eine Mini-LED-Stiftlampe (hier im Bild,
vordere Reihe, die zweite Lampe von links).

Greetings
Klaus
 
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Wieselflinkpro

Flashaholic***
1 Dezember 2014
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Goslar
Hier nun etwas verspätet mein Bericht. Wie immer in teils ungeordneten Stichpunkten, was mir zu der Lampe aufgefallen ist.

Eigentlich hatte ich bei diesem PA nur an der DT70 Interesse. Ich habe mir aber mittlerweile wegen einem guten Angebot die DN70 gekauft und möchte sie nicht mehr hergeben.

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Erscheinungsbild, Akkufach, Akkus
  • Sehr dicke Feder mit einer überschaubaren Windungszahl, daher wird der Widerstand sehr gering sein
  • Mehr Akkukapazität pro Leistung, da ein 26650er benötigt wird, im Vergleich zur DT70 mit 18650er Akkus.
  • Die Gummiabdeckung ist zwar nicht so dick, wie bei der DT70, aber auch hier muss man vorsichtig sein, die Befestigung der Abdeckung nicht abzureißen.
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  • Bei der DN70 wird es schnell eng, wenn man dickere USB-Stecker verwendet, das Laden funktioniert aber trotzdem. Bei der DT70 ist hier deutlich mehr Platz, so dass auch dicke Kabel passen.
  • Die blaue Tailcap gefält mir optisch sehr gut.
Reflektoren, LEDs, Leistung
  • Eine zusätzliche Leuchtstufe zwischen 300 und 2500 Lumen wäre sinnvoll gewesen.
  • Weitgehende Konstantregelung durch Boost-Treiber sehr vorteilhaft
  • LED-Farbe akzeptabel, wenn auch andere Lampen mit ähnlicher Farbe eine bessere Farbwiedergabe haben.
  • Ich werde meine wohl, falls verfügbar irgendwann auf eine XHP70.2 mit schöner Lichtfarbe und Farbwiedergabe umrüsten.
  • Sie hat eine super Helligkeit und ist dabei auch noch extrem Kompakt, besonders durch die geringe Länge. Und sie hält Ihre Helligkeit relativ gut durch den Boost-Treiber.
  • 2800 (DN70) erscheint deutlich heller als 1800 (Stepdown DT70), d.h. die Angaben sind realistisch
  • 900 Lumen der DT70 sind ähnlich den 1000 Lumen der DN70
Zubehör, Holster
  • Leider keine Handschlaufe vorhanden, die würde beim Benutzen etwas mehr Sicherheit geben.
  • Das Holster ist schön robust und stabil. Ich finde es wichtig und gut, dass hier eines im Lieferumfang ist.
Bild der DN70 im Vergleich zu anderen Lampen

Hier meine einzigen anderen 26650er Lampen im Vergleich. Hier fällt die geringe Größe deutlich auf.
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Lumenmessungen DN70

Werte mit neuer Eichung meiner Lumenbox (10% mehr als vor Dezember 2016, da ich meine gemäß der Kugel von @nightlight geeicht habe und er seine Werte korrigiert hat)

Im meine Lumentabelle baue ich auch die Werte von FrankFlash mit ein:
Nach dem Laden über das USB-Kabel (in etwa selbe Ladeschlussspannung wie zuvor) musste die Lampe noch auf meiner von nightlight gebauten Ulbrichtkugel zeigen, was in ihr steckt. Nightlight hat inzwischen einen neuen Kalibrierstandard, danach zeigen seine älteren Kugeln, wie auch meine wohl etwa 5-10 % zu geringe Lm Werte an.

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Besonders erstaunlich finde ich, dass es eine recht große Serienstreuung bei den Lampen gibt. Ich hatte mittlerweile 3 verschiedene mit unterschiedlichen Helligkeiten und unterschiedlichem Regelverhalten in den Händen. Das Regelverhalten zeigt sich bei der letzen Lampe. Hier steigt die Helligkeit nach 30 Sekunden deutlich an.

LampeLowMidStepdownHighTurboTurbo@30sec
Imalent DN70 Herstellerangaben 20 300 900 2500 3800
Imalet DN70 gemessen (PA-Lampe, Spannung gemäß Anzeige)35 (4,2V) 302 (4,2V) 946 (3,88V) 2173 (3,86V) 2743 (3,69V)2697
Imalet DN70 FrankFlash (mit den zu niedrig geeichten Werten) 42 296 2080 2710 2680
Imalent DN70 gemessen (Meine Lampe)43310 928 2221 29332842
Imalent DN70 gemessen (weitere Lampe)41331 985 2001 2406 2635


Die beiden letzten sind von Gearbest und es steht korrekt "Imalent" im Display, im Gegensatz zur PA-Lampe, wo nur "Imalet" steht.
 
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Rafunzel

Flashaholic***
10 Oktober 2010
9.327
5.347
113
Hamm, NRW
Naja, dann also noch schnell ein paar günstige DN-/DT70 kaufen und evtl. "Hülle" auf Marktplatz entsorgen... :pfeifen: ;)
 
21 April 2017
12
0
1
Herr Gatzetec wollte die Verbesserungswünsche an den Hersteller weiterleiten. Ob davon etwas umgesetzt wird, muss man abwarten.

Hallo amaretto,

jetzt sind ja paar Tage vergangen, darum die Frage:
sind die Verbesserungsvorschläge über Herrn Gatzetec an den Händler weitergeleitet worden und gab es da eine Rückantwort oder ähnliches?
 
Zuletzt bearbeitet:
26 April 2017
24
9
3
Was ich ein wenig schade finde, Imalent hat 2 Tasten und ein Display, es sollte keine all zu große Kunst sein, für den Treiber code zu Schreiben, der es dem USER quasi frei stellt, wie er welchen Modus haben will, ggf. auch wie viele usw...
Selbst ein enger Ramping mode sollte kein problem sein, selbst wenn er ggf. etwas komplizierter zu erreichen ist.
Ich gehe mal davon aus, dass in der DN70 auch ein STM8, PIC oder ATtiny verbaut ist (habe den Treiber noch nicht gesehen).
 

kirschm

Flashaholic***
13 April 2017
5.384
2.611
113
Du hast rechts links vertauscht, im ausgeschalteten Zustand musst du die linke Taste für Volt drücken

Danke für den Tipp, wusste ich noch nicht. Ich hatte gestern einen Akku mit genau 3,92 Volt Leerlaufspannung eingelegt (du weißt schon). Heute zeigt die imalent mit deinem Trick 3,78 Volt an. Ich hoffe ja nicht, dass es parasitic drain ist. Ansonsten wäre die voltanzeige ja eine Würfelei.
 

cuxhavener

Flashaholic***²
7 März 2010
19.478
8.324
113
Die Schalter findet man wirklich nicht so leicht, ansonsten gefällt mir die Lampe aber außerordentlich gut.
 

kirschm

Flashaholic***
13 April 2017
5.384
2.611
113
Ausgeschaltet. Deshalb fand ich deinen Tipp mit dem ausgeschalteten Zustand ja auch so gut. Ich weiß auch, dass im eingeschalteten Zustand die Spannung einbricht.
 
21 April 2017
12
0
1
Ich finde die Leichte auch sehr gut. Jedoch finde ich die Tasten bei Nacht auch nicht.

Ich werde mal schauen, ob ich so kleine Schrauben 2,5m habe und diese links und recht zwischen die Kühlrippen hineinschrauben kann.
Hier im Forum gibt es zu diesem Thema ein Mod Thread. Echt super Idee!!
 

kirschm

Flashaholic***
13 April 2017
5.384
2.611
113
Ich hatte gestern einen Akku mit genau 3,92 Volt Leerlaufspannung eingelegt (du weißt schon). Heute zeigt die imalent mit deinem Trick 3,78 Volt an. Ich hoffe ja nicht, dass es parasitic drain ist

Nein, es ist kein parasitic drain. Es ist die geniale voltanzeige der imalent. Mein Multimeter zeigt auch heute noch genau 3,92 Volt an.
 

Anubis

Flashaholic*
4 Mai 2015
446
207
43
Oldenburg
Ich habe die Imalent DN70 jede Nacht im Einsatz und kann die Schwierigkeit, den Schalter zu finden, bestätigen. Mit der Zeit wird es etwas besser, wenn man verinnerlicht hat, wo sich die Ladebuchse im Verhältnis zum Schalter befindet, denn die findet man leichter. Daran kann man sich dann einigermaßen orientieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
28 April 2017
47
9
8
Weiß jemand ob ich noch rgendwo die Gummiabdeckung von der Ladebuchse nach bekomme?
Meine ist igendwie verloren gegangen...
 

urquattroblack

Flashaholic**
22 Januar 2017
1.582
1.396
113
Über welche Mail hast da geschrieben?

Dann könnt ich meine defekte DN 70 auch mal reklamieren.

Gruß
Manfred