Imalent HR70 - Review / Vorstellung / Test + Passaround

Dieses Thema im Forum "Imalent" wurde erstellt von amaretto, 16. April 2018.

Schlagworte:
  1. Thorsten Gatzemeyer (www.gatzetec.de) hat dem TLF unentgeltlich die neue Imalent HR70 zum Test geschickt. Dankeschön! Aus einem hochstromfähigen 18650 Li-Io (im Lieferumfang enthalten) und einer Cree XHP70.2 LED soll sie trotz geringer Größe 3000 Lumen zur Verfügung stellen. Welche weiteren Merkmale die HR70 bereit hält, schauen wir uns im Folgenden an.

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    Technische Daten (Herstellerangaben):

    - LED: CREE XHP 2.Gen
    - Leuchtstärke: 3000 Lumen max., 30 Lumen min.
    - Reflektor: orange peel
    - Stromversorgung: 1x 18650 Li-Io-Akku (Anforderung: min. 10 A dauerbelastbar)
    - Reichweite: ca. 150 Meter / 5960 cd
    - Gewicht: ca.100 Gramm inkl. Akku
    - Maße ca.: 103 * 26/21,3 mm (Länge * Durchmesser Kopf/Body)
    - wasserdicht nach IPX 8
    - mechanischer Verpolungsschutz
    - intern aufladbar über USB


    Helligkeitsstufen und jeweilige Leuchtdauer:
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    Zusätzlich steht Stroboskop mit 19 Hz zur Verfügung. Leider gibt es keine sehr kleine Stufe (Firefly) für eine Dauer- oder Notbeleuchtung oder für Gelegenheiten, wo nur schwaches Licht benötigt wird.

    Die Umverpackung aus Karton ist nicht viel größer als nötig. Der Schutz vor Versandschäden ist noch ausreichend.
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    Im Lieferumfang enthalten:
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    • Imalent HR70 Kopf-/Stirnlampe
    • Kopfband und Halterung
    • hochstromfähiger geschützter 18650 Li-Io Akku mit 3000mAH Kapazität
    • USB-Magnet-Ladekabel
    • Trageclip zum Anstecken
    • 2 Ersatz-Dichtungsringe
    • Bedienungsanleitung (engl.)
    Weil Ostern noch nicht so lang her ist:
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    Der Gummihalter ist etwas filigran, bei manchen Konkurrenten fällt die Materialstärke dicker aus. Das Kopfband wirkt solide und hautfreundlich genug. Es lässt sich für jede Kopfgröße passend einstellen. 100 g inklusive Akku sind auch auf Dauer noch gut am Kopf zu tragen.
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    Doch auch als normale Taschenlampe ist die HR70 nutzbar. Es gibt sicher nicht wenige Nutzer, die eine Kopflampe nur kaufen, weil sie eigentlich eine Winkellampe benötigen. Die seitliche Abtrahlung hat beispielsweise den Vorteil, dass man die Lampe mit dem Clip an der Hemdtasche oder Hose befestigen kann, diese nach vorn leuchten lassen kann und trotzem die Hände (und Kopf) frei behält.

    Der aufsteckbare Halteclip ist ohne großen Kraftaufwand montierbar.
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    Neben dem Clip sieht man den Ladeanschluss. An diesem liegt bei eingelegtem Akku eine Spannung von etwa 43 mV an. Ob es schädlich wäre, die beiden Pole (etwa beim Tragen in der Hosentasche durch einen Schlüsselbund) kurzzuschließen, kann ich nicht sagen. Ich vermute nein.
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    ... und das dazugehörende USB-Ladekabel
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    Der magnetische Stecker findet das Weibchen quasi von allein.
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    Die große Cree XHP70.2 LED ist optimal im strukturierten Reflektor zentriert. Der Reflektor hat keinen Fehler sondern es liegen Flusen auf der Lampe. Ein aufgeschraubter Alu-Ring hält das Frontglas an Ort und Stelle. Ein Dichtring ist nicht vorhanden, was (vermutlich) später beim Tauchtest zu einer Undichtigkeit geführt hat.
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    Der Hersteller preist das geringe Gewicht der Lampe. Tatsächlich ist sie etwa 14 g leichter als eine etwas größere Olight H2R.
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    Schaltervergleich, die Imalent verfügt zusätzlich über eine Akku-Zustandsanzeige mit zwei farbigen LEDs.
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    Zweimal ein Ladekonzept mittels Magnetkontakt, unterschiedlich ausgeführt.
    Die magnetische Tailcap der Olight taugt nur zum Laden, die Magnetkraft ist jedoch zu schwach, so dass die Lampe nicht magnetisch an Metallflächen hält.

    Der Magnet der Imalent-Tailcap dagegen ist tatsächlich kräftig genug, um die HR70 waagerecht oder hängend halten zu können.
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    Nach dem Auseinanderschrauben der Lampe sieht man einen der Gründe für die Gewichtsersparnis: das Batterierohr ist sehr dünn (1,19 mm Materialstärke), wenngleich immer noch stabil genug.
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    Lampenkopf mit mechanischem Verpolungsschutz und Tailcap mit vergoldeter Kontaktfeder
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    Die Imalent HR 70 ist mit einem kräftigen Magneten in der Tailcap bestückt und hält an jeder magnetisierbaren Metallfläche (in der Werkstatt, am Bettpfosten, an der Zeltstange, beim Basteln oder bei einer Panne). Zweites Bild mit abgeschraubter Tailcap.
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    In meinen Augen besser gelöst als bei den meisten Konkurrenten:
    bei eingeschalteter Lampe leuchtet der Akku-Indikator dauerhaft und nicht nur die ersten paar Sekunden. Grüne LED heißt, Akkuspannung ist ausreichend. Bei unter 3.2 Volt blinkt die linke LED rot und fordert zum Laden auf.
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    Bedienung / Handhabung
    Der mitgelieferte 18650 Imalent Li-Io Akku mit 3000 mAh Kapazität liegt bei Auslieferung bereits in der Lampe, noch durch ein Kunststoffplättchen vor versehentlichem Einschalten geschützt. Das Plättchen muss vor erstem Gebrauch der Lampe entnommen und der Akku zunächst voll geladen werden.

    Hinten am Lampenkopf sitzt der Ladeanschluss für das mitgelieferte (magnetische) USB-Ladekabel. Der Ladestecker findet seinen Platz an der Lampe quasi von allein, wenn man ihn in die Nähe der Lampe hält. Durch das Ladekabel fließen anfänglich knapp 1 A Ladestrom bei einer Spannung von 5,2 V. Ladeschluss ist bei 4,22 V, was ich als optimal ansehe.

    Während des Ladens leuchtet die Indikator-LED im Kopf rot, bei Ende des Ladevorganges grün.
    Man kann die Lampe auch während des Ladens verwenden, allerdings nur in 1 (hellen) Leuchtstufe.

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    User-Interface
    Die Bedienung erfolgt komplett über den Schalter im Lampenkopf.

    - kurzer Klick = ein-/ ausschalten mit Memory (außer Strobe und Turbo)
    - Doppelklick = Turbo, nochmaliger Doppelklick = Stroboskop
    - Dreifachklick = Direktzugriff auf Low
    - gedrückt halten = Modiwechsel

    Die HR70 kann elektronisch gesperrt werden (Lockout):
    bei ausgeschalteter Lampe Taster ca. 5 Sekunden halten zum Sperren oder Entsperren. Die Aktivierung des elektronischen Lockouts wird mit einem dreimaligen Blinken der roten LED am Kopf bestätigt.

    Der Taster hat einen deutlichen Druckpunkt, der für meinen Geschmack genau richtig ist. Nicht zu schwergängig oder zu sensibel.



    Mess-Check (alle Angaben ohne Gewähr):
    Im ceiling bounce mit ungeschütztem LG HG2 ist die HR70 beim Einschalten in etwa so hell wie eine kaltweiße Olight H2R, die mit 2400 Lumen angegeben ist, doch die HR70 legt dann aber noch zu (siehe Laufzeittest mit Kühlung).

    Stromverbrauch in den einzelnen Leuchtstufen:
    0.3 / 0.8 / 2.5 / 4 / ~9 Ampère (gemessen mit Zangenamperemeter)
    Wer einen anderen als den mitgelieferten (leistungsfähigen) Imalent-Akku verwenden möchte, sollte ein Exemplar mit mindestens 10 Ampere Dauerbelastbarkeit und einem geringen Innenwiderstand wählen.

    gemessener Luxwert für die Reichweite:
    Imalent HR70 = 5750 Lux

    Der Laufzeittest erfolgte mit Kühlung im Wasserbad mit 20 cm Wassertiefe. Die Helligkeit nimmt gegenüber dem Einschaltwert sogar noch zu. Wenn es die Temperatur durch Kühlung zulässt, holt die HR70 alles was geht aus dem Akku heraus und hält die Helligkeit auf konstantem Niveau.
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    Leider war danach Feuchtigkeit im Lampenkopf. Beim Entfernen des Bezelrings und des Frontglases konnte ich keinen Dichtring finden. Ich nehme an, dass die Feuchtigkeit hier eindringen konnte. In einem anderen Test, den ich im Netz finden konnte, hatte die Lampe den Dichtigkeitstest bestanden. Auch ein weiterer mir bekannter Tester einer HR70 berichtet, dass seine Lampe einen Dichtungsring hat. Gatzetec hat mir bestätigt, dass in den anderen Lampen ebenfalls eine Gummidichtung (bereits von außen) sichtbar ist. Ich gehe deshalb davon aus, dass meine Testlampe ein Ausreißer ist und nehme diesen Aspekt nicht in die Gesamtwertung mit auf. Jedoch wäre damit ein anderer Punkt anzusprechen, nämlich die Qualitätskontrolle.

    Ein Laufzeittest mit Wasserkühlung mag nicht praxisgerecht sein, soll hier auch nur zeigen, zu was die Regelung der Lampe bei optimaler Kühlung fähig wäre.

    Hier nun ein ebenso wenig praxisgerechter Laufzeittest, bei dem die Lampe auf Vollast ohne jede Kühlung auf dem Tisch stehen gelassen wird.
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    Die höchste mit dem Infratrotthermometer gemessene Temperatur betrug kurz vor dem Stepdown 80 Grad!
    Aber so ist es eben, wo viel hell da viel warm

    Hier noch ein Test über eine halbe Stunde auf zweithöchster Stufe (1500 Lumen). Kurz vor dem Stepdown erreicht die Lampe auch in dieser Stufe immer noch 70 Grad Außentemperatur. Ein Stepdown muss daher stattfinden, um die Lampe vor thermischen Schäden zu bewahren.
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    Wer es schafft, die Lampe trotz Hitze in den Händen zu halten, wird durch die "Blutkühlung" vermutlich eine etwas konstantere Lichtleistung erreichen.


    PWM
    Eine Pulsweitenmodulation ist in den niedrigeren Leuchtstufen nicht messbar, die HR70 leuchtet absolut flackerfrei.
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    Beamprofil: man sieht eine breite Abstrahlung und einen Lichtkegel frei von Unregelmäßigkeiten (keine Ringe, kein Donut-Hole)
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    Leuchtstufenvergleich Imalent HR70 vs. Olight H2R.
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    Durch die breite und gleichmäßig Abstrahlcharakteristik wird beispielsweise ein Flur homogen ausgeleuchtet.
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    Es wäre schön wenn, Teilnehmer eines Passarounds noch Outdoorbeamshots beisteuern würden.

    Fazit:

    + hohe Leistung
    + bei entsprechender Kühlung hervorragende Regelung
    + intuitives UI
    + gute Abstufung der Leuchtmodi
    + Lademöglichkeit über USB
    + Akku + Ladekabel im Lieferumfang
    + reinweiße Lichtfarbe ohne störende Farbstiche
    + gleichmäßiger Lichtkegel
    + Akkuwarnung und Endabschaltung
    + kein PWM

    Verbesserungswürdig
    - kein Firefly

    Bis auf die Undichtigkeit beim Wassertest hat die Imalent HR70 bei mir durchweg einen positiven Eindruck hinterlassen. Der Preis von knapp 90 € ist zugegeben kein Billigheimer, doch dafür erhält man einen Hochleistungsakku im Lieferumfang und die Lichtleistung kann locker mit den hellsten Kopflampen ihrer Größe mithalten. Die Lichtfarbe ist reinweiß und die Lichtverteilung mit einem schwach angedeuteten Spot und breitem Spill sehr homogen. Die Reichweite ist eher beschränkt, was bei der Verwendung als Kopflampe zweitrangig sein dürfte. Insgesamt hat mir die HR70 besser gefallen als die H2R mit der Ausnahme, dass die Olight noch zusätzlich ein Firefly hat. Schade, dass Imalent diesen Wunsch leider immer noch ignoriert.

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    Wer die Lampe im Rahmen eines Passaround selbst auszuprobieren möchte, kann sich bitte hier im Thread melden. Teilnahmevoraussetzung: 100 Beiträge

    Teilnehmer:
    - casi290665
    - Aussi
    - Bastarrdo
     
    #1 amaretto, 16. April 2018
    Zuletzt bearbeitet: 14. Mai 2018
    GenderBender, Onkel Otto, mxyzptlk und 33 andere Flashys haben sich hierfür bedankt.
  2. Hallo amaretto,

    danke für dieses ausführliche Review und die tollen Fotos ! :thumbup:

    Ich würde gerne am Passaround teilnehmen.

    Gruß
    Carsten
     
    amaretto hat sich hierfür bedankt.
  3. Großartiges Review, Markus. Interessant dass mein Exemplar auf die Kühlung im Wasserbad gänzlich anders reagiert. Dem muss ich genauer auf den Grund gehen.

    In Absprache mit Markus bin ich so frei und verweise auf meine Gedanken zur Imalent HR70 aus der Sicht eines Läufers, wer mag.

    https://stirnlampen.reviews/2018/04/09/imalent-hr70-stirnlampe/
     
    Dr.Devil, casi290665 und amaretto haben sich hierfür bedankt.
  4. Acebeam
    Danke für dein aussagekräftiges Review :thumbup:
    Echt tolle Lampe, aber der Preis wäre mir persönlich zu hoch!

    Kannst du noch etwas zur Materialstärke sagen? Bei meiner HR20 fällt mir das extrem auf, dass alles verdammt dünnwandig ist und die Tailcap könnte man ohne Probleme mit bloßen Händen verbiegen :eek:

    Gruß Andi
     
    amaretto hat sich hierfür bedankt.
  5. Ja, ist ziemlich dünn. Dickste Stelle 1,19 mm und das Batterierohr wiegt 11 g.
     
    oOFOXOo hat sich hierfür bedankt.
  6. Vielen Dank für dein Review!

    Schöne Lampe, und noch besser, dass sie direkt mit passendem Akku kommt.
    Was Akkus mit hohem Entladestrom angeht bin ich bei Olight schon etwas auf die Nase gefallen. Sobald ich den Olight "ORB-186P34 (For High-Drain Devices)" in meine Wizard V3 einlege und sie auf Turbo einschalten will, geht die Lampe aus (die Schutzschaltung greift). Hier scheint "High Drain" wohl für 6A zu stehen, und die Wizard zieht um die 7A… hätte ich mal lieber die genauen Specs gelesen :S
     
  7. Edit: Post nochmal angepasst und den Andi direkt angeschrieben. ;)
    @amaretto: Danke für das tolle Review! Dieses hat mich so überzeugt, dass ich den PA gleich überspringe und mir die Lampe mal direkt kaufe. :)
     
    #7 Lux-Perpetua, 17. April 2018
    Zuletzt bearbeitet: 17. April 2018
    amaretto und oOFOXOo haben sich hierfür bedankt.
  8. Dann melde ich mich doch auch Mal für den PA, um die Lampe schleiche ich auch schon ein wenig herum.

    (Ich wunderte mich schon, warum ich keine Mail wegen eines neuen PA's erhalten habe, aber dafür ist der Thread nicht in der passenden Kategorie)
     
    amaretto hat sich hierfür bedankt.
  9. Dafür hättest du den Akku mit der Bezeichnung ORB-186C30 benötigt. Der ist für Ultra High-Drain Devices.

    Ich hatte ja damals beim Review der Acebeam H15 (2500 Lumen) festgestellt dass der Turbo bei Minusgraden nicht zur Verfügung steht. Das ist auch bei der HR70 der Fall. Es scheint also momentan nicht möglich zu seine diese Leistung auch bei Kälte aus einem einzigen LiIon Akku zu holen. Aber das ist herstellerübergreifend.
     
  10. Reicht die Wärme der Lampe nicht aus, den Akku entsprechend "aufzuheizen", so dass die volle Stromentnahme funktioniert? Oder anders gefragt, gilt dieser Fall nur für eine komplett durchgeforene Lampe und nicht für den Einsatz der Lampe draußen, wenn diese zuvor in der warmen Jackentasche lag?
     
  11. Im Fall der H15 (Januar 2018) war es so dass der Akku bei Zimmertemperatur gelagert wurde aber bereits nach wenigen Minuten draußen nicht mehr in der Lage war den Strom für die höchste Stufe bereit zu stellen. Die Kühlung von Außen ist also stärker als die Wärmeentwicklung von innen. Zumindest wenn man überwiegend mittlere Stufen nutzt. Und eine dauerhafte Nutzung der Turbostufen bei diesen Lampen scheint mir nicht zweckmäßig.
    Im Fall der HR70 hatte ich die Lampe mitsamt Akku ein paar Stunden im Gefrierschrank. Die Lampe zeigte sofort Rot und ging nach wenigen Sekunden auf der Turbostufe aus. Exakt wie die H15. Wenn die Lampe körpernah gelagert wird und nur zum kurzzeitigen Leuchten auf der Turbostufe benötigt wird, sieht es anders aus. Ich hatte sie aber dauerhaft auf dem Kopf.
     
    Lux-Perpetua hat sich hierfür bedankt.
  12. Ich war nicht sicher, ob es Interessenten für einen PA gibt (alle möchten nur noch Lumen- und Luxrekordler) und hab deshalb nicht extra einen separaten Thread aufgemacht. Bei mehreren Interessenten kann ich das noch auslagern.
     
  13. Ich, ich hab's doch gefunden :p
     
  14. Großartiges Review.

    Ich würde auch gerne am Passaround teilnehmen.
     
    amaretto hat sich hierfür bedankt.
  15. Olight Shop
    Ah, danke für die Infos!
    Es ist wie immer in der Technik-Welt, mit nem Ultra vorne dran ist alles nochmal besser ;)

    Im Ernst, ich hatte nicht damit gerechnet, dass es da noch eine Kategorie drüber gibt, deswegen war ich etwas überrascht. Jetzt ergibt das alles natürlich Sinn.
     
  16. Sehr sehr gutes Review... die Lampe käme allerdings aus drei Gründen für mich nicht in Frage:

    o kein echtes Moon/Firefly
    o Proprietäres Ladegedöns... mit diesem proprietären Magnetkontakt...
    o nach meinen Erfahrungen ist Imalent immer noch im Bastelbuden-Mode
     
    veganpunk und amaretto haben sich hierfür bedankt.
  17. Naja, bei einer anderen Lampe müsstest du den Akku auch entnehmen um ihn zu laden. Das kannst du hier ja auch. Es ist ein ganz normaler 18650er. Da ist nur das Kabel proprietär. Du musst die Ladefunktion nicht nutzen, du kannst es wenn du möchtest.
     
    amaretto hat sich hierfür bedankt.
  18. Aber wenn mir eine USB-Lampe wichtig ist, dann wäre es halt eine proprietäre USB-Lampe... mehr wollte ich nicht zum Ausdruck bringen...
     
  19. Ernstgemeinte Frage: Gibt es für das Magnetladen mit Kabel einen Standard für „Stecker“, Kabel, Spannung und Stromstärke?
     
  20. Standard gibt es meines Wissens nicht! Spannung und Stromstärke hängt von der verbauten Elektronik ab! Ebenfalls hängt es stark vom verwendeten Netzteil ab (wie viel Strom kann das liefern).

    Der Stecker benötigt auf jeden Fall einen Plus und Minuspol um zu funktionieren ;) Form, Farbe und Aussehen sind jedoch von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich.

    Gruß Andi
     
    Lux-Perpetua hat sich hierfür bedankt.
  21. ... und das ist genau das, was ich als proprietär 'anprangere'... ehe man für jede Lampe ein eigenes proprietäres Manet-Kabel mit nimmt, ist man ja mit einem Standardlader besser bedient...
     
  22. Da bin ich auf jeden Fall deiner Meinung :thumbup:
    Zusätzlich gibts ja dann noch neben Magnetladestecker und Micro USB / USB C Buchsen Ladebuchsen für Klinken oder Buchsenstecker (12V o.ä.) wenn man da alle verschiedenen Möglichkeiten bedenkt ist man mit einem kleinen Ladegerät besser bedient wenn man mal mehrere verschiedene Lampen mitnimmt :pinch:

    Gruß Andi
     
  23. Großartiges Review :thumbup:
    Lässt sich der "Low" Modus im Direktzugriff ohne Preflash einschalten ?
     
    amaretto hat sich hierfür bedankt.
  24. Ja. Lampe macht keinen Preflash.
    Siehe im UI-Video ab Sekunde 35.
     
    heiligerbimbam hat sich hierfür bedankt.
  25. Habe die HR70 aus dem PA seit geraumer Zeit hier. Ich konnte mich zwar noch nicht sehr intensiv mit ihr beschäftigen, möchte aber trotzdem meinen ersten Eindruck schildern...
    Es gibt einiges was mir gut gefällt, aber auch einige Aspekte mit denen ich nicht so gut zurechtkomme.

    Positiv finde ich Folgendes: Die Lichtleistung ist schon wirklich erstaunlich, kaum vorstellbar was eine solch kompakte und leichte Lampe leisten kann ! Natürlich geht das nicht lange gut und die Lampe regelt entsprechend runter.
    Obwohl ich bei Kopflampen NW oder WW bevorzuge, ist das CW der HR70 zumindest ohne Farbstich und wirklich brauchbar.
    Das UI ist intuitiv, man muß nicht erst ne halbe Stunde lesen wie die Lampe zu bedienen ist.
    Die Akkustandanzeige durch dauerhaft farbiges Licht gefällt mir um Längen besser als sie durch x-maliges Blinken auf Anfrage nach einer 15-stelligen Tastenkombination angezeigt zu bekommen...
    Optik und Haptik gehen für mich absolut in Ordnung.

    Neutral : Das Lichtbild ist mir für Tätigkeiten die ich mit beiden Händen ausführe nicht flutig genug. Dafür erzielt die Lampe aber eine höhere Reichweite als meine mit TIR-Linsen ausgestatteten Modelle (z.B. Armytek Wizard, Skilhunt H03) und empfiehlt sich daher eher für etwas andere Anwendungen. Sie belegt also den Platz zwischen den ganz flutigen Lampen mit TIR-Linse und den Lampen mit Reflektor die für die Nahfeldbeleuchtung nicht wirklich taugen.

    Negativ: Für mich ist der Schalter an der falschen Stelle, nämlich am Stirnende des Lampenkopfes platziert. Dadurch schiebt man die Lampe beim bedienen immer hin und her oder blendet sich selber da man durch den Beam zur Lampe greift (habe mich schon bei so mancher Kopflampe gefragt, ob ich nur zu dämlich bin sie richtig zu greifen oder ob der schlaue Konstrukteur noch nie eine solche Lampe bedient bzw. die Leuchtstufen gewechselt hat:facepalm:). Für mich gehört der Schalter an die Seite des Lampenkopfes, dann kann man sie einfach mit Daumen und Zeigefinger bedienen...
    Die niedrigste Leuchtstufe ist mir für viele Gelegenheiten schon zu hell, sie hat also das gleiche Problem wie meine Acebeam H10, kein echtes Low (Firefly ist nicht wirklich überlebenswichtig, aber ein Low hätte sie verdient).


    Das ist mein erster Eindruck zur HR70.

    Gruß
    Carsten
     
    #25 casi290665, 27. April 2018
    Zuletzt bearbeitet: 27. April 2018
    veganpunk, LightintheNight, Liquidity und 2 andere Flashys haben sich hierfür bedankt.
  26. Ich habe nun nochmals mein Exemplar einem Laufzeittest unterzogen. Diesmal war die Lampe zur Kühlung gänzlich unter Wasser. Zwar bekomme ich immernoch andere Ergebnisse als Markus, aber ich denke diese Art der Laufzeittests ist bei solchen Lampen ohnehin nicht aussagekräftig. Ich werde das in meinem Review noch einfügen. Ich rate aber grundsätzlich davon ab Laufzeittests bei dieser Lampe auf höchster Stufe mit Wasserkühlung zu machen. Mein Exemplar hat zwar anders als bei Markus einen Dichtungsring, dennoch hatte ich anschließend Wasser in der Lampe inklusive Akkurohr. Ich vermute dass sich die unterschiedlichen Bauteile (Gehäuse, Glas, Bezelring) bei der extremen Temperatur unterschiedlich ausdehnen und so eine Undichtigkeit entsteht. Dennoch würde ich das nicht überbewerten. Einen Regenguss hält die Lampe klaglos aus. Und das ist letztendlich in der Praxis wichtig.
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    amaretto hat sich hierfür bedankt.
  27. Danke Marco. Ich hab bezüglich der Undichtigkeit schon folgenden Gedanken gehabt:
    Sie wird im Turbo sehr heiß und erzeugt im Innern zunächst einen Überdruck. Wenn die Lampe nicht 100% dicht ist, wird sie den Überdruck nach Außen los. Wenn sie wie bei mir nach der Selbstabschaltung komplett im Wasser auskühlt und dann einen Unterdruck erzeugt, zieht sie dann vielleicht das Wasser hinein?

    Falls ja, könnte dann vermutlich die Lampe auf kleiner Stufe leuchtend sogar unter Wasser dicht bleiben?
     
    casi290665 hat sich hierfür bedankt.
  28. Auf niedrigerer Leuchtstufe bleibt die Lampe auch nach mehreren Stunden dicht.
     
    casi290665 hat sich hierfür bedankt.
  29. @amaretto & @Bastarrdo
    @casi290665 hat die Lampe am Montag versandt, bis heute ist sie jedoch nicht angekommen.
    Da wir bereits auf dem Weg in den Urlaub sind, wird die Lampe entweder zwei Wochen bei Nachbarn liegen oder ggf. wieder zurückgehen...
     
  30. Die hat DHL wohl mit der Schneckenpost verschickt...:thumbdown: :confused:
    Habe gerade eine Rückmeldung eines anderen Forumiten erhalten, daß die Lampe die ich gestern versendet habe bereits heute angekommen ist...

    Vielleicht kann Dir Dein freundlicher Nachbar ja die HR70 hinterherschicken !?

    Gruß
    Carsten
     
  31. Das ist ja unglücklich.
     
  32. @Aussi

    Kannst du die Sendung nicht noch irgendwie lenken? Ablageort, Nachbar oder lieferort wählen? :(
     
  33. Da die Lampe nur als Päckchen versandt wurde, kann ich da wohl gar nichts mit machen...
     
  34. Ich könnte anbieten, um den Passaround nicht zu verzögern , mit meinem Exemplar so lange auszuhelfen. Und wenn die Originallampe wieder verfügbar ist , geht's damit weiter.
     
    Liquidity und Bastarrdo haben sich hierfür bedankt.
  35. Nee, in dem Fall kannst du nichts machen.

    @freaksound danke für das Angebot. Wegen mir brauch du deine Lampe aber nicht einsetzen ich kann warten. ;)
     
  36. :eek:
    Ich bin mir nicht sicher, ob ich hierzu etwas sagen muss. Päckchen ist eigentlich nicht Sinn der Sache.
    Macht das bitte nicht sondern schickt lieber mir die Rechnung für die Portokosten, dafür biete ich es euch an.

    Auf meiner Matte vor der Haustür lag mal eine Woche lang ein DHL-Päckchen. War meine eigene Schuld, ich hatte die Versandart gewählt.
    War zum Glück nach meinem Urlaub noch da, hätte aber genausogut weg sein können. Für den Boten galt das Päckchen mit Ablage (ohne vorher meine Zustimmung eingeholt zu haben) auf der Fußmatte als zugestellt.

    Versicherung und Nachverfolgung Fehlanzeige, deshalb seitdem nie wieder Päckchen, nur um 1€ zu sparen. :achtung:
     
    MarcoPolo86c und Rafunzel haben sich hierfür bedankt.
  37. Hallo amaretto,
    es war schon mit einem Hermes Paketschein beklebt. Leider hatte jedoch der Hermesshop am Montag (Brückentag) geschlossen und so wurde es kurzerhand zur nächsten Post gebracht und dort aufgegeben um eben möglichst schnell zu @Aussi zu kommen. Aber ich gestehe, daß mir die 7€ für das Paketporto dort etwas zu viel waren und ich mir auch einbilde, daß die Päckchen und vor allem die Maxibriefe viel kürzere Versandzeiten haben. Sollte dieses Päckchen aber abhanden kommen, stehe ich selbstverständlich für den Schaden ein.
    Gruß
    Carsten
     
  38. Ich habe meine Imalent HR70 inzwischen erhalten (keine PA-Lampe!). Bei mir kam sie in diesem Zustand aus dem schwarzen "Plastikmüllsack".

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    Damit war der erste Eindruck schon einmal getrübt und ich war gespannt, was da drin überhaupt noch ganz geblieben ist. Glücklicherweise hat die HR70 die Quetschtortur ohne äußere Schäden überstanden. Was mir optisch/haptisch an meiner Lampe auffiel:
    • sie hat eine leichte Macke in der Anodisierung der Tailcap (Aluminium blitzt an einem Punkt leicht durch)
    • die Lampe ist extrem leicht, da der Host vermutlich aus hauchdünnem Kuchenblech besteht
    • die Gewinde des Rohrs sind extrem schlecht gefettet bzw. verunreinigt, da sich das Auf-/Abschrauben anfühlt, als wenn da Sand drin schmirgelt. Das muss also dringend mit Kontaktreiniger und Nyogel nachgebessert werden.
    • der enthaltene Imalent Akku war auf ca. 4.00V geladen und nicht auf nur etwa 30% laut. Bedienungsanleitung
    Die Inbetriebnahme der Lampe gestaltete sich als wackelig, da sie ein sehr abnormes Verhalten zeigte. Mit steigender Betriebstemperatur zickte sie nur noch rum, d.h. flackerte in allen Betriebsmodi, ging von alleine aus und auch die Akkustandsanzeige wechselte innerhalb weniger Sekunden von grün auf rot - trotz vollständig geladendem Akku.

    Eine genauere Betrachtung des Pluspols hat den Übeltäter dann entlarvt...

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    Was auch immer dieses schmierige Zeugs war, es hat dafür gesorgt, dass die Lampe keinen problemlosen Betrieb ermöglichte. Nach einer gründlichen, ausgiebigen Behandlung mit WD40 Kontaktreiniger sah das ganze dann so aus...(den äußeren Rand des Treibers habe ich nicht poliert...zu spät dran gedacht)

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    Damit lief die HR70 dann endlich fehlerfrei. Auffallend ist, wie extrem schnell sie glühend heiß wird. Imalent könnte sie auch als "Immanent Hot Rod 70" bewerben. Sie reiht sich damit in den Kreis der klassischen Pfotenverbrenner (Emisare, Zebras, etc.) ein. Der Akku ist im Turbobetrieb ruckzuck leergelutscht - 5-6min Turbo haben ihn bereits auf 4.03V entladen, kein Wunder bei ca. 9 A Entladestrom. Nach mehr als 10s auf Turbo kann man den Kopf der Lampe nicht mehr anfassen. Sie eignet sich auch hervorragend zum Feuermachen, falls man Streichhölzer oder Feuerzeug daheim vergessen hat. ;)

    Der Beam ist sehr ausgewogen zwischen flutig mit geringen Tendenzen zu etwas throw. Da keine TiR-Linse verbaut ist, hat man also nicht nur ein rein diffuses Licht im Nahbereich. Die Lichtfarbe würde ich eher als neutralweiß und weniger als kaltweiß beurteilen. Etwas störend ist, dass der kleinste Modus mit 30lm deutlich zu hell für dunkeladaptierte Augen ist und Moonlight-Fetischisten hiermit niemals glücklich sein werden.

    Mein Fazit:
    Imalent sollte bei der Qualitätskontrolle noch etwas nachbessern. Anodisierungsmacken sind zwar auch bei anderen Lampenherstellern immer mal anzutreffen aber ein verölter Pluspol und "sandige" Gewinde müssen nun wirklich nicht sein. Das bekommt sogar ein Budget-Hersteller wie Sofirn tausendmal besser hin. Ansonsten weiß die HR70 zu gefallen, ist aber aufgrund der hauchdünnen Wandstärke und der brachialen Leistung im Turbo nicht für den dauerhaften Gebrauch der höchsten Stufe(n) geeignet...es sei denn, man möchte gern wie ein Koi-Karpfen aussehen und eine fette rote Verbrennung an der Stirn davontragen. :grinsen:

    @amaretto
    Markus, vielleicht kannst Du Dein hervorragendes Review noch um folgende Information zum UI ergänzen:
    Die HR70 hat einen elektronischen Lockout, welcher sich bei ausgeschalteter Lampe durch einen langen Druck (ca. 5s) ein- und wieder ausschalten lässt. Die Aktivierung des elektronischen Lockouts wird mit einem dreimaligen Blinken der roten LED am Kopf bestätigt.
     
    #38 Lux-Perpetua, 14. Mai 2018
    Zuletzt bearbeitet: 14. Mai 2018
    LightintheNight und amaretto haben sich hierfür bedankt.
  39. Super, danke für den Hinweis. Den Ball nehm ich gern auf :)
     
    Lux-Perpetua hat sich hierfür bedankt.
  40. Meine ist heute angekommen. Natürlich im Müllbeutel, der Karton allerdings makellos. Keine Anodisierungsfehler, die Gewinde einwandfrei. LED perfekt zentriert. Schwarzer Schmodder war auch am Pluspol. Das Stirnband ist O.K. .

    Einzige Mankos: Ein Krazer auf der LED(Sieht man nicht im Lichbild) und das USB-Labekabel hat eine zu starke Feder.
    hr70.JPG

    Was da an Licht rauskommt ist schon beeindruckend. Für mich eine Lampe im Grenzbereich, wie von Imalent gewohnt. Ein Muß für Dragster-Liebhaber. Ich freu mich schon auf das Schneeschüppen im Winter. Ein 1a Preis/Leistungsverhältniss.
     
    LightintheNight und amaretto haben sich hierfür bedankt.
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