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Imalent Taschenlampen

Imalent MS12 - Review / Vorstellung / Test und Passaround

amaretto

Moderator & Beamshot-SEK
Teammitglied
12 August 2010
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NRW
Olight Taschenlampen
Gatzetec Shop
Gatzetec.de hat dem Forum die Imalent MS12 zum Testen zur Verfügung gestellt. Vielen Dank für die Leihgabe! Bitte testet die Lampe gern unverbindlich, zur Anmeldung im Passaround geht es hier lang.

Die MS12 ist eines von 3 neuen Monster-Taschenlampenmodellen von Imalent, der MS12, R70C und R90C. Gemeinsam haben sie den Durchmesser des Lampenkopfs, wobei die MS12 die Längste des Trios ist. Ferner unterscheiden sie sich in Leistung, LED-Bestückung, Output und Leuchtcharakteristik.

Die MS12 ist ein Brummer, bestückt mit 12x Cree XHP70-LEDs, mit etwa 13 cm Lampenkopfdurchmesser, 25 cm Länge und 1740 g Gewicht. Die maximale Lichtleistung von (laut Hersteller) 53.000 Lumen wird nicht wie bei anderen kleineren Taschensonnen wie der Acebeam X80GT mit reinem Flutlicht vor die Füße geworfen sondern mit einer etwas gebündelteren Abstrahlung mit einer respektablen Reichweite von 913 Metern (ANSI) kombiniert. Dies dürfte den Wünschen vieler Taschenlampen-Fans entgegenkommen und mindert die Eigenblendung durch einen zu diffusen Lichtteppich.

Klar, die MS12 mit dickem Akkupack, Ladegerät, einem Dutzend teurer LEDs und einer aktiven (Lüfter-)Kühlung gibt es nicht umsonst. Mit einem Preis-/Leistungsverhältnis von unter 1 Cent pro Lumen ist sie im Vergleich zu anderen Hochleistungslampen vernünftiger Qualität nicht teuer.

Ein Review zur MS12 gibt es z.B. hier:
https://www.taschenlampen-forum.de/threads/kurzvorstellung-imalent-ms12.65747/

Im schon leicht ramponierten Karton kam das gute Stück bei mir an, das kann man also nicht den Passaround-Teilnehmern anlasten.




Die Verpackung gibt Auskunft über die wichtigsten Daten.


Leuchtstufen und Leuchtdauer:
- Stufe 8 (Turbo) = 53.000 lm (3 Min., dann Stepdown) + 15.000 lm (78 Min.)
- Stufe 7 (High III) = 30.000 lm (4 Min., dann Stepdown) + 15.000 lm (80 Min.)
- Stufe 6 (High II) = 15.000 lm (1 Std. 36 Min.)
- Stufe 5 (High I) = 7.500 lm (2 Std. 45 Min.)
- Stufe 4 (Middle II) = 3.800 lm (5 Std. 45 Min.)
- Stufe 3 (Middle I) = 1.900 lm (11 Std. 10 Min.)
- Stufe 2 (Middle Low) = 900 lm (22 Std.)
- Stufe 1 (Low) = 300 lm (55 Std.)

Leuchtweite = 913 Meter / 208.000 cd



Lieferumfang
- Imalent MS12 Taschenlampe
- Netzteil mit Ladekabel
- integrierter Akkupack
- Nylon-Tragegurt mit Karabinerhäkchen
- Ersatzdichtungsringe
- Bedienungsanleitung




Bei der Verarbeitungsqualität hat Imalent akzeptable Arbeit hingelegt, finde ich. Die Anodisierung ist o.k., der Schalter lässt sich sehr angenehm bedienen, auch wenn er im Dunkeln kaum zu finden ist. Das kann man besser machen.




Vor erstem Gebrauch ist die Schutzfolie abzuziehen und das Kunststoffplättchen aus dem Akkurohr zu entfernen.

Der Alu-Bezel ist in Relation sehr zierlich für so eine große Lampe. Er hat Aussparungen, in die sich ein Karabinerhaken des Tragegurts befestigen lässt. Bereits aus diesem Grunde hätte er noch robuster/dicker oder höher sein können, so dass auch der Karabinerhaken weit genug weg vom Frontglas bleibt. Und dem Schutz des Frontglases selbst würde ein höherer Bezel ebenfalls dienlich sein.


Alle LEDs recht ordentlich zentriert.


Am Lampenende sind Ösen, um eine Halteschlaufe einzufädeln oder den mitgelieferten Tragegurt einzuhaken.


Das Gewinde des Akkurohrs ist gut geschmiert und läuft satt und kratzfrei.


Blick auf die Kontakte im Lampenkopf. Sieht wie ein Gerät aus einem SciFi aus.


Die Buchse nimmt den Rundstecker des Ladegeräts auf.




Das Netzteil mit 19V Ausgangsspannung und 2 Ampére Ladestrom.


Während des Ladevorgangs leuchtet das Batterierohr rot, voll geladen dann grün.





Bedienung/User Interface
ausgeschaltet
- einfacher Klick = ein (in der zuletzt genutzten Stufe, außer Turbo + Strobe)
- Doppelklick = Turbo
- Dreifachklick = Einschaltsperre (seitliche LEDs blinken 1x rot), nochmals zum Entsperren
- Vierfachklick = Ventilator
- 2' halten = seitliche LEDs ein auf High, kurzer Klick dann mid und low, nochmal 2' halten = aus

eingeschaltet
- einfacher Klick = aus
- Doppelklick = Turbo
- halten = Ramping von niedrigen zu hohen Leuchtstufen

So ganz leise wie man woanders lesen konnte, finde ich den Lüfter übrigens nicht:

Wenn der Akku (z.B. in der Turbo-Stufe) nicht mehr voll genug ist, warnt die Akku-Anzeige:

Vergleich zur Imalent RT70




Zum längeren Herumtragen der Lampe sollte man gut gefrühstückt haben...


...oder den mitgelieferten Tragegurt verwenden.


eigene Messungen
mit Hobbyequipment, alle Angaben ohne Gewähr

Intensität: 186.000 Lux (aus 5 m gemessen und umgerechnet)
Lumen sah ich mich mangels geeigneter Messumgebung bei dem Biest nicht in der Lage zu messen.

PWM
Die MS12 hat in sämtlichen Stufen ein pulsendes Licht. Dies mit 20.250 Hz allerdings auf so hoher Frequenz, dass es für Menschen nicht zu merken sein sollte.

Temperatur:
Bereits nach wenigen Minuten auf den beiden höchsten Stufen wird die Lampe selbst nach dem Stepdown so heiß, dass ich sie nicht mehr anfassen mochte. Trotz nachlaufendem Lüfter bei ausgeschalteter Lampe hielt sie die Hitze auch lange. Am Lampenkopf hatte ich bis an die 80 Grad gemessen, am oberen Ende des Batterierohrs nähe des Schalters immer noch satte 65 und selbst am entfernten Ende des Batterierohrs (Tailcap) bis zu 45 Grad. Da würd ich behaupten, dass ein noch stärkerer Lüfter (wahrscheinlich dann auch lauter) besser wäre. Es gibt einen anderen Hersteller, der in Kürze mit einem ähnlich starken Modell auf den Markt tritt. Dieser hat den Lüfter sogar außerhalb der Lampe anbringen müssen.


Beamprofil/Leuchtstufen
Man sieht die für Multi-Emitter-Lampen typischen Ausbuchtungen am Rand des Lichtkegels (Eselsohren), die nur aus naher Entfernung zur Wand so deutlich wie auf dem Foto zu sehen sind. Ansonsten ist der Lichtkegel relativ gleichmäßig mit einem erkennbaren Spot, der für die gute Reichweite sorgt. Die Lichtfarbe im Zentrum ist ein angenehmes Weiß, mittig im Spill (Streulicht) kälter und ganz außen wieder wärmer.


Hier eine Animation der Leuchtstufen. Ich musste die Belichtung kürzer wählen, dass die helleren Stufen nicht hoffnungslos überstrahlt sind. Die Abstufung ist sehr gleichmäßig, abgesehen von 15 auf 30 kLumen. Dieser Sprung erscheint etwas größer als zwischen den anderen Stufen.



Fazit:
++ hohe Lichtleistung
+ sehr gute Reichweite
+ feine Abstufung der Modi und viele Stufen
+ Akkuanzeige

+ Hochleistungs-Akkupack inklusive
+ Lichtqualität
+ Bedienbarkeit
+ elektronisch sperrbar

o neutral: Preis

- - kein Lowstart + Memory (Gefahr der Eigenblendung)
- wird trotz Lüfter zu heiß zum Festhalten
- groß und schwer
- Schalter schlecht zu finden
- Nachhaltigkeit (Akkupack in 5-10 J. nachbestellbar?)
 
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Moonraker

Flashaholic*
31 März 2013
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Wildberg-Württemberg
Vielen Dank für das tolle und wirklich gelungene Review, Markus!
Da das Teil einen Lüfter hat, inwieweit würdes du sagen das, dass Ding dauerhaft wasserdicht bleibt
angesichts der großen Lüftungschlitze?

Im übrigen hat Martin bei der MS12 50500Lumen gemessen.
 
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Fotobaer

Flashaholic*
21 April 2012
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Bad Bentheim
Acebeam
Danke für das Review. Hab ja kurz überlegt mich für das Passaround zu melden, aber das Teil ist macht mir bißchen Angst. Weiß nicht, ob Imalent das noch technisch im Griff hat.
 
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Xandre

Flashaholic***²
8 März 2011
13.016
5.207
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BaWü
Der Alu-Bezel hat Aussparungen, in die sich ein Karabinerhaken des Tragegurts befestigen lässt.

Rein vom Hinschauen habe ich die Befürchtung,
dass Karabinerhaken oder Sonstiges das Glas zerkratzen können.

Ist dem so ?

Gruß Xandre
 
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amaretto

Moderator & Beamshot-SEK
Teammitglied
12 August 2010
19.319
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NRW
Da das Teil einen Lüfter hat, inwieweit würdes du sagen das, dass Ding dauerhaft wasserdicht bleibt angesichts der großen Lüftungschlitze?
Schwer zu sagen, eine Leihlampe möchte ich lieber nicht untertauchen, um das auszuprobieren. Der Kopf besteht ja fast aus mehr Löchern und Lüftung als aus massivem Material. Keine Ahnung, wie das dicht sein soll. Als Käufer würd ich im Zweifel lieber nur von spritzwassergeschützt ausgehen.

Der Alu-Bezel hat Aussparungen, in die sich ein Karabinerhaken des Tragegurts befestigen lässt.

Rein vom Hinschauen habe ich die Befürchtung, dass Karabinerhaken oder Sonstiges das Glas zerkratzen können.
Ist dem so ?
Guck ich mir noch an und sag Bescheid.
 
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harpi

Flashaholic
29 März 2018
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Cressier
cenogent.com
Ich denke mal, die LEDs und die Elektronik sind gekapselt und es wurde (hoffentlich) ein IP68 Lüfter verbaut, der ausserhalb dieser Kapselung sitzt. Dann kann das Teil im Prinzip als IPX8 geschützt gelten. Der Lüfter sollte natürlich nicht durch den höheren Widerstand unter Wasser durchbrennen. Ich gehe mal davon aus, dass der Hersteller das getestet hat. So würde ich es jedenfalls machen.
 

Fotobaer

Flashaholic*
21 April 2012
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Bad Bentheim
Na das sind ja Aussichten. Ich hatte schon bei der DX80 das Gefühl, dass die auf der letzten Naht genäht ist. Die ist ja gegen jetzt schon fast zurückhaltend. Bin gespannt auf die Reviews und Erfahrungen.
 

harpi

Flashaholic
29 März 2018
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Cressier
cenogent.com
Na ja, wenn schon ein Lüfter verbaut ist, dann wird ohne Lüfter nicht viel passieren - die Auslegung für eine passive Kühlung und für eine aktive unterscheiden sich doch sehr stark, wie in einem anderen Post auch bereits festgestellt wurde. Dort wird auch richtig darauf hingewiesen, dass kaum eine Lampe optimal dimensionierte Kühlrippen hat, und die, die sie haben, sehen eben nicht sehr attraktiv aus. Im Umkehrschluss heisst das, dass die Kühlrippen bei den meisten Lampen mehr oder weniger Show sind und nicht viel bringen, gerade, wenn sie nur wenig tief sind oder zu dicht beieinander stehen. Das gilt übrigens auch umgekehrt, ein guter Kühlkörper für passive Kühlung wird durch einen Lüfter zwar auch besser, aber längst nicht so viel, wie man aus dem gleichen Volumen herausholen könnte, hätte man den Kühlkörper gleich auf aktive Belüftung ausgelegt.
 

alexp

Flashaholic*
3 Januar 2018
585
302
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Die aktive Kühlung ist schon hilfreich, bei der MS12 ist sie aber nicht optimal umgesetzt. Der Lüfter müsste noch mehr Radau machen und von Anfang an laufen (die Leistung und Startpunkt des Lüfters müsste man einstellen können). Andererseits hat die aktive Kühlung bei dieser und größerer Hitzeentwicklung und der begrenzten Masse der Gehäuse ihre Grenzen.
 

harpi

Flashaholic
29 März 2018
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Cressier
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Olight Shop
hat die aktive Kühlung bei dieser und größerer Hitzeentwicklung und der begrenzten Masse der Gehäuse ihre Grenzen.

Das kann ich nicht bestätigen. Ich kühle mit einem 80mm Lüfter, der auch nicht besonders laut ist (Typ ebmpapst müsste ich raussuchen) meine Handlampe, die über 300W zieht mit einem Kühlkörper der Grundfläche ca. 120mm x 80mm. Dabei erreicht dieser maximal um die 60°C. Es geht also sehr viel, wenn die Parameter gut aufeinander abgestimmt sind.
 

User02

Flashaholic*
16 September 2015
267
88
28
über 400 Watt abwärme sind halt ne andere hausnummer.:rolleyes:

und acebeam will da noch 100 watt drauflegen.:D

mobile herdplatten sind zumindest in der outdoorküche gefragt.
 

harpi

Flashaholic
29 März 2018
147
68
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Cressier
cenogent.com
Der nächste kommt mit 16 XHP70, der übernächste mit 20. Dann werden die Reflektoren abgeschnitten, weil sonst würd's zu gross werden. Also Flutlicht ohne Ende, mit Pseudo-Reichweite wegen des schieren Lichtstroms. Auch die R90C kann ja anscheinend die - auf dem Papier - schönen >700klux nicht lange halten.
Gekühlt kriegt man die Teile schon lang nicht mehr, kaum hat man sie eingeschaltet, schon werden sie zu heiss. Im Maximalfall werden dann über 40W über eine Fläche von 40mm^2 (Lötpad) an die Leiterplatte und den Kühlkörper abgegeben, bei einem thermischen Widerstand von 0,9K/W bedeutet das alleine schon eine Temperaturerhöhung von 40°C bis zur Leiterplatte. Von dort geht es hauptsächlich lateral weiter bis ans Gehäuse, das dann natürlich auch sofort überfordert ist. Vermutlich hat man dort nochmals 40-50°C Temperaturunterschied. Bedeutet wenn am Gehäuse 70°C gemessen werden, sind die LEDs schon am Limit. Und was hat der Benutzer von 10s Maximallichtstrom? Für ernsthafte Anwendungen sind diese Lampen nicht zu gebrauchen, als "Taschen"lampe schon gleich gar nicht. Ich würde mich am Dauer-Lichtstrom orientieren, und der scheint bei diesem Dragster, selbst mit Lüfter, bei unter 12000lm zu liegen. D.h. ich bekomme günstigstenfalls 30-35 lm / €. Für welche Lebensdauer? Lieber nicht fragen...
Ich habe letzte Woche bei Fussballtrainings mit meiner Handlampe von einem erhöhten Standpunkt aus für ca. 30min ausgeholfen - es wurde jeweils dunkel und die Flutlichtanlage war noch nicht (wieder) betriebsbereit. Mit einer Taschenlampe, egal welcher, wäre das nicht möglich gewesen, weil ja nach ein paar Sekunden/Minuten nur noch 1/4 Licht dagewesen wäre.
 

harpi

Flashaholic
29 März 2018
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Das wäre nochmals ein anderes Thema - ich habe nur von den Lebensdauern gesprochen, die über am Limit laufende LEDs mit womöglich nicht perfekter Lötung und vor allem nicht perfekt optimiertem Leiterplatten-Layout reduziert werden. Von den hohen Stromstärken und den damit verbundenen Komplikationen auf der elektronischen Seite haben wir ja noch gar nicht geredet.

Für mich ziehe ich nach den vielen Diskussionen über "Lumenmonster" den Schluss, dass eine Taschenlampe in die Tasche (am besten Hosentasche, allenfalls Jackentasche) passen muss, sonst nimmt man sie nicht mit. Sie muss dennoch in der Lage sein, mal richtig hell zu machen. Für professionelle Anwendungen, die eigentlich mit den fünfstelligen Lumenzahlen suggeriert werden, müssen Lampen diese aber auch über die Laufzeit halten können, sie müssen dann auch nicht mehr "Taschenlampen" Form haben (ist total unpraktisch). Für solche Lampen würde für mich gelten: Akku von der Lampe getrennt, Lampe eher flache und rechteckige Bauform, überall montierbar (mit Gewinde für Stative, etc. und/oder Bügel), gerne auch aktiv gekühlt.
 

harpi

Flashaholic
29 März 2018
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Ich denke, das trifft es ganz gut. Es geht eher weniger um funktionale Aspekte, sondern um Luxus. Also nicht die Sorte Lampen, die man gerne im professionellen Einsatz haben möchte. Diese sind ja auch ohne Stativ bzw. anderweitige Aufhängung eher weniger brauchbar.
 
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Fotobaer

Flashaholic*
21 April 2012
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Bad Bentheim
Och, ich habe ja nix gegen Dragster. Man muss ja nicht über die Sinnhaftigkeit nachdenken. Ich hab nur langsam das Gefühl man kommt technisch in einen nicht ganz ungefährlichen Bereich. Hier sind ja viele „Vollprofis“ am Werk. Da mag das ja noch gehen. Aber wenn ich an die Laien denke, ist das nicht mehr witzig.
 

harpi

Flashaholic
29 März 2018
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Schon, aber dann ist der Effekt auch wieder verpufft - ohnehin hält er ja nur maximal ein paar Minuten an, wie wir jetzt wissen. Und richtig eingesetzt werden sie dann doch kaum, weil sie nicht "dabei" sind, weil man keine Kratzer riskieren möchte, sie also "zu schade" dafür sind, und man sich vielleicht auch nicht blamieren möchte, wenn schon nach kurzer Zeit der Zauber vorbei ist. Oder wie geht es euch damit?
Man muss ja nicht über die Sinnhaftigkeit nachdenken.
Dem ist wohl nichts hinzuzufügen...
 
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amaretto

Moderator & Beamshot-SEK
Teammitglied
12 August 2010
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NRW
Der Zauber ist für mich gar nicht mal so schnell vorbei. Die Leistung bleibt einfach extrem beeindruckend. Doch die praktische Verwendbarkeit der Lampenriesen ist für mich von Anfang an fraglich. Bisher habe ich meine großen Lichtriesen nur Indoor eingesetzt:
Wenn ich zum Renovieren den Strom abgestellt hatte und im Zimmer viel Licht fürs Anstreichen gebraucht habe. Ansonsten?
Ich bin nicht sehr häufig in den Bergen oder auf See auf Such- und Rettungsaktionen dabei, als dass solche Lampen überhaupt einen Sinn machen. Ab und an gebe ich solche Dinger mal an Leute von Rettungsdiensten, die konnten das schon mal gebrauchen und haben sich, weil sie die Leistung überzeugt hat, beispielsweise die kleineren X-Modelle von Olight angeschafft.

Im Übrigen wird man eher als Spinner angesehen, wenn man mit solchen Lichtgeschützen durch die Gegend läuft. Oft wird auch eine helle Taschenlampe als Belästigung empfunden oder die Leute sorgen sich. Insofern kommt mir in die Jackentasche eigentlich nichts über 1x 18650/26650-Größe und bis 2 kLumen. D4S ist so etwa das Maximum.

Trotzdem, ab und an gönne ich mir den Spaß und nehm so ein Teil mit in den Urlaub (PKW), um nachts den Strand zu erhellen oder den Campingplatz. Wenn dort sich jemand über den Spinner mit der Riesenfunzel wundert, kennt mich wenigstens niemand :ugly:
 

harpi

Flashaholic
29 März 2018
147
68
28
Cressier
cenogent.com
Auf dem Campingplatz habe ich mich gar nicht getraut...
Klar, dafür reichen dann auch ein paar Sekunden - man muss ja wieder ausschalten bevor der halbe Campingplatz angelaufen kommt und sich beschwert! ;-)
 

'xander

Erleuchteter
16 März 2012
76
57
18
Weiss man eigentlich, welcher LED-Typ da 6x für’s "Ambi-light" verbaut ist?


Btw, ich lese garnichts von Ausfällen- traut sich einfach kaum jemand, die zu kaufen? :D
 

Noerstroem

Ehrenmitglied
31 Mai 2010
7.717
2.542
113
Bayern
Auf dem Campingplatz habe ich mich gar nicht getraut...
Klar, dafür reichen dann auch ein paar Sekunden - man muss ja wieder ausschalten bevor der halbe Campingplatz angelaufen kommt und sich beschwert! ;-)

Ich leuchte immer auf dem Campingplatz! Und ich glaub die Stammgäste kennen mich schon :pfeifen:
Jedes Jahr wirds heller :tala:
 

luceo ergo sum

Flashaholic*
2 Dezember 2013
291
77
28
Ambi LED sind irgendwelche SMD Dinger. Sehen aus wie XP-G mit weissem Substrat, kann man aber durch die schwarze Abdeckung nicht gut sehen. Licht kommt da nicht nenneswert raus, wie eine 5mm LED vielleicht. IMO nutzlos.

Die este ist schon dekfekt: Meine hat nicht mal den Transport überlebt. :ugly:
 

Aussi

Flashaholic**
18 März 2016
2.380
1.965
113
So, hier mal kurz meine Meinung zur Lampe.

Erster Eindruck nach dem Auspacken: Was ein riesiges Teil.
Für meinen Geschmack schon viel zu groß und zu schwer.
Von der Gewichtsverteilung geht es noch, da könnte ich mir vorstellen, dass die R70C und R90C viel zu kopflastig sein könnten.

UI finde ich in Ordnung, Direktzugriff auf Low hätte ich noch schön gefunden.

Die seitlichen LED´s habe ich während des Spaziergangs mal eingeschaltet und wurde geblendet, nutzen also wohl nur als Laterne...

Der Lüfter scheint sich im Aus nur einschalten zu lassen, wenn die Lampe eine gewisse Temperatur hat.
Der Lüfter scheint im ausgeschalteten Zustand auch schneller zu laufen als im eingeschalteten.

Die Leistung der MS12 ist natürlich brachial, jedoch für meinen Geschmack wirft sie zu viel Licht vor die Füße, als dass man in der Entfernung, welche ja auch noch beleuchtet wird, noch vernünftig etwas erkennen zu können.
Im Vergleich mit den Versionen der X80 fand ich deren Lichtbilder irgendwie stimmiger, vom Größen- und Gewichtsunterschied ganz zu schweigen. Hier würde mich das Lichtbild der R90C mal sehr interessieren.

Sehr geil ist natürlich die Leistung, welche auch nach zehn Minuten noch abgerufen werden kann.
Nach 30 Sekunden ist sie minimal dunkler, nach 60 sogar wieder etwas heller.
Sie soll ja auf 15.000 Lumen runter schalten, bei uns hatte sie nach zehn Minuten irgendwo was zwischen der 7.500 und 15.000 Lumen-Stufe.

Hier habe ich jede Menge Beamshots hochgeladen.

Vielen Dank nochmal für die Möglichkeit, diesen Pömpel testen zu können.
 

tino79

Flashaholic**
12 Juli 2010
1.593
1.123
113
Vogelsbergkreis
Hier schonmal von mir ein erstes kleines Fazit nach einem Spaziergang, da alles noch ganz frisch ist.

Habe die Lampe heute bekommen und an den Lader gehängt. Als ich dann irgendwann fast so weit war mit ihr rauszugehen, habe ich mal am Akku gemessen. Da hatte er 15,85V, danach hat er vielleicht noch 15 Minuten geladen. Ich bin dann auf meine kleine Runde zum Spazieren gehen gegangen mit etwas Feld und Wald.

Zuerst mal zum Design: Dieses gefällt mir extrem gut. Auch die Haptik passt. Zum direkt von zu Hause aus in die Hand nehmen und einen Spaziergang machen und direkt wieder nach Hause gehen ist auch die Größe völlig okay. Gestartet bin ich aus dem Dorf raus mit niedrigeren Stufen.

Auf freiem Feld habe ich dann mal Turbo ausprobiert. Als dann der Lüfter anlief habe ich mich erstmal erschrocken :rofl: Einfach weil da plötzlich ein Geräusch war, was da so garnicht hingehörte. Dass die Lampe einen Lüfter hat war mir durchaus bewusst, aber bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich das wieder völlig verdrängt und nicht damit gerechnet. Die Lautstärke ist in einem Augen bzw. Ohren erträglich. Man hört ihn, aber es stört auch nicht weiter.

Irgendwann musst ich dann anfangen den Zeigefinger vom Kopf zu nehmen, den ich vorab dort angelehnt hatte, um mit der Hand etwas nach vorne zu rücken und einen besseren Schwerpunkt zu haben. Ja, es ist ein richtiger Brocken und da ich kein Muckibudengänger bin musste ich auch hin und wieder mal den Arm wechseln damit es nicht unangenehm wird. Aber nun zurück zur Hitze, diese kroch weiter nach hinten und erreichte dann auch irgendwann den Mittelfinger, welcher die Lampe von unten stütze. Da habe ich dann mal zur dauerfesten Stufe von 15.000 Lumen zurückgeschaltet. Aber die Hitze kroch immer weiter nach hinten so dass es wirklich langsam unangenehm wurde. Also habe ich wieder eine Stufe auf 7.500 Lumen zurückgeschaltet. Da hilft dann aber leider der Lüfter nicht mehr zur Kühlung mit. Steht auch so in der Anleitung dass er nur ab der 15.000 Lumen-Stufe mithilft. Abkühlung war hier auf die Schnelle daher immer noch keine zu spüren. Also habe ich mal kurz den Lüfter im ausgeschalteten Zustand probiert, was natürlich auch funktionierte. Hat man die Lampe also erstmal richtig heiß gemacht muss man sie entweder im ausgeschalteten Zustand blasen lassen oder halt erstmal mit etwas weniger Vergnügen in den niedrigen Stufen leben um sie wieder einigermaßen schnell auf eine angenehme Gebrauchstemperatur zu bekommen.

Da es nun eh ein Stück durch den Wald ging wählte ich also eine niedrige Stufe durch den Wald. Wieder auf dem Feld habe ich natürlich wieder Turbo genutzt. Hier war es jetzt jedoch schon so, dass die Lampe garnicht mehr richtig heiß wurde. Entweder wird mit abnehmender Akkuspannung weniger Leistung umgesetzt, oder der Wind den ich auf dieser Waldseite auf dem Hügel hatte, sorgte für eine kräftige Kühlung der Lampe. Jedenfalls konnte ich das nach dem Hügel nicht mehr ausprobieren. Als ich fast wieder daheim war, zeigte die Lampe auch schon eine niedrige Akkuspannung an. Ich nutzte sie daher für den Rest des Weges nur noch auf einer niedrigen Stufe. Zu Hause angekommen habe ich eine Spannung von 13,63V am Akku gemessen.

Zwei Dinge die für mich noch erwähnenswert sind: Hält man den Lampenkopf zu sehr in das eigene Blickfeld, dann blendet auf höheren Stufen die Reflektion in den kleinen Schlitzen im Bezel. Die sehen zwar toll aus, aber die hätte man daher dann doch besser weglassen sollen oder wenigstens schwärzen sollen.

Weiterhin konnte ich aus dem Turbo nur direkt ausschalten. Hält man den Schalter gedrückt, passiert garnichts, drückt man ihn einmal, geht die Lampe aus. Da sie nach dem Einschalten jedoch wieder im Mode ist, den sie vor Turbo hatte, finde ich das nicht weiter schlimm. Macht man halt nen schnellen Doppelklick um in den Turbo zu kommen und nen langsamen Doppelklick um dort wieder rauszukommen.

Als Zusammenfassung kann ich sagen dass mir die Lampe als Spaziergehlampe gut gefällt. Der Aufpreis den ich durch einen Verkauf der DX80 und ersetzen durch die MS12 zahlen müsste, ist mir persönlich für eine Lampe die ich gerne haben möchte, aber nicht brauche einfach zu hoch. Leider setzt sich da die Vernunft durch... leider... geile Lampe! :D

Die Tage schaue ich mal was ich dann sonst noch so nachliefern kann...
 

tino79

Flashaholic**
12 Juli 2010
1.593
1.123
113
Vogelsbergkreis
Eigentlich wollte ich heute ja ein paar Beamshots machen. Da aber gerade Fusselwetter hier ist, habe ich mal ein Video mit der Wärmebildkamera auf Turbo aufgenommen.


Sie wurde vom geheizten Wohnzimmer in den Hobbyraum gebracht, daher der Temperaturunterschied. Im Hobbyraum herrschten ca. 15° Celsius. Bei ca. 2 Minuten springt der Lüfter an, ab gut 3 Minuten regelt sie runter. Ich habe sie danach ausgeschaltet und kurz ohne Lüfter, danach mit Lüfter weiter abkühlen lassen. Die Akkuspannung sank bei der ganzen Prozedur von 16,69V auf 15,90V ab.

Das schöne ist dass die Lampe eine ordentliche Wärmekapazität hat, also die Leistung die bei 53.000 Lumen verbraten wird, gut wegsteckt. Nutzt man Turbo immer mal wieder kurz ist das wunderbar. Nach diesem Test bin ich der Meinung dass der Lüfter überflüssig ist. Er kühlt die Lampe kaum runter. Da wird die Luft draußen wenn man mit der Lampe unterwegs ist wahrscheinlich mehr bezwecken.
 

Aussi

Flashaholic**
18 März 2016
2.380
1.965
113
Eigentlich wollte ich heute ja ein paar Beamshots machen. Da aber gerade Fusselwetter hier ist, habe ich mal ein Video mit der Wärmebildkamera auf Turbo aufgenommen.


Sie wurde vom geheizten Wohnzimmer in den Hobbyraum gebracht, daher der Temperaturunterschied. Im Hobbyraum herrschten ca. 15° Celsius. Bei ca. 2 Minuten springt der Lüfter an, ab gut 3 Minuten regelt sie runter. Ich habe sie danach ausgeschaltet und kurz ohne Lüfter, danach mit Lüfter weiter abkühlen lassen. Die Akkuspannung sank bei der ganzen Prozedur von 16,69V auf 15,90V ab.

Das schöne ist dass die Lampe eine ordentliche Wärmekapazität hat, also die Leistung die bei 53.000 Lumen verbraten wird, gut wegsteckt. Nutzt man Turbo immer mal wieder kurz ist das wunderbar. Nach diesem Test bin ich der Meinung dass der Lüfter überflüssig ist. Er kühlt die Lampe kaum runter. Da wird die Luft draußen wenn man mit der Lampe unterwegs ist wahrscheinlich mehr bezwecken.
111°C :eek:
 

tino79

Flashaholic**
12 Juli 2010
1.593
1.123
113
Vogelsbergkreis
Ich liebe Schnapszahlen :)

Aber nur innerhalb der Lampe, da durch die Lüftungsschlitze gefilmt. Außen ist sie ja deutlich kühler :) Habe extra nochmal die Punkte verschoben.
 

tino79

Flashaholic**
12 Juli 2010
1.593
1.123
113
Vogelsbergkreis
Darüber hatte ich mir auch Gedanken gemacht. Da Amaretto aber auch schonmal 80° Celsius am Lampenkopf gemessen hat und nichts passiert ist, Elektronik generell schon ordentlich Wärme aushält und auch in der Bedienungsanleitung nirgendwo ein Hinweis steht, dass man selbst darauf achten soll/muss dass die Lampe nicht zu heiß wird, habe ich es für mich i.O. befunden diesen Test zu machen.
 

tino79

Flashaholic**
12 Juli 2010
1.593
1.123
113
Vogelsbergkreis
Da die Lampe ja nun etwas länger bei mir ist, dachte ich mir ich lass mir nochmal was einfallen, was ich noch machen könnte. Heute gerade rechtzeitig von der Arbeit heimgekommen um schnell den Quadrokopter und die MS12 sowie die DX80 zu packen und Bilder zu machen, bevor ich nicht mehr fliegen darf (nachts verboten).

Hier das ist auf die schnelle dabei entstanden. Hab nachträglich noch etwas nachbearbeitet, was aber in dem Fall für den Vergleich egal ist, da beide Lampen auf beiden Bildern sind. Links die MS12, rechts die DX80. Ach und natürlich das Xenon-Fernlicht zum Vergleich...


34174646gl.jpg



34174647as.jpg



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tino79

Flashaholic**
12 Juli 2010
1.593
1.123
113
Vogelsbergkreis
Nun nochmal richtige Beamshots. DS12 immer zuerst, DX80 als zweites.

Einstellungen waren ISO 200, Blende 8, 1 Sekunde, WB 5000K, 16mm


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Bei den beiden vorherigen Bildern habe ich in der Bildbearbeitung noch etwas reingecropt, hier nochmal ein Controlshot:

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Bei den letzten Bildern ISO 200, Blende 8, 4 Sekunden, WB 5000K und auch wieder reingecroppt.

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Und dann nochmal als Vergleich das Audi A1 Xenonfernlicht:

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VW-GT-RS

Flashaholic*
3 Februar 2017
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323
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Hallo,

als erstes mal besten Dank an @amaretto und @Gatzetec.de, die den Passaround ermöglicht haben!
Danke, dass ich mitmachen durfte!

Bilder und Abmessungen gibt es bereits genug davon, ich habe einen kleinen Vergleich mit der Acebeam X80GT gemacht und die Lampe in der Ulbrichtkugel gemessen.


Erstmal zum Vergleich:

Ich durfte vor kurzem am Passaround der Acebeam X80GT mitmachen, und kann Sie deshalb mit diesen Bildern gut vergleichen.
Die X80GT ist zwar ein Totalfluter, aber ansionsten hatte ich noch keine Lampe, die in dieser Lumenklasse spielen...



Lumenmessung in meiner Ulbrichtkugel:

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Imalent MS12 CW – Angegeben mit 53000 Lumen

Kalt: 45385 Lumen

Nach 30 sek: 41035 Lumen




Vergleichslampe:

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Acebeam X80GT – Angegeben mit 32500 Lumen

Kalt: 31682 Lumen

Nach 30 sek: 27912 Lumen







Beamshot Ms12:

ms12.jpg

Beamshot X80GT:

X80GT.jpg


Beamshot MS12:

mS12 (2).jpg



Beamshot X80GT:

x80gt (2).jpg




Fazit:


Die MS12 ist ein großer und schwerer Brummer.
Man kann Sie nicht so einfach irgentwo mithinnehmen oder Spazieren gehen. Sie ist dann das Hauptgepäckstück und wird nach der Zeit richtig schwer. Der beiliegende Gurt schafft da abhilfe.

Leider schafft die MS12 die angegeben Leistungsdaten nicht ganz. Dass habe ich aber schon von mehr Lampen erlebt, dass ist nichts besonderes.

Die Lampe hat einen Fest verbauten Akku, was den Vorteil hat, dass alle 8 Akkus auf einmal geladen werden können, aber mir persönlich wären 8 Wechselbare Akkus lieber.

Die Kaltweisse Lichtfarbe verhindert Reichweite wenn auch nur minimaler Nebel ist. Dass ist aber bei allen Kaltweiss Lampen so, und dass ist eher Geschmackssache. Ich habe ausserdem gelesen, dass es die MS12 nun auch in Neutralweiss gibt, zu dieser würde ich bei einem Kauf tendieren.

Auf den Beamshots sieht man deutlich, dass diese Lampe nicht nur Fluter ist, sondern auch einiges an Reichweite zu bieten hat! Dass gefällt mir ganz gut, da ich mich bei der X80GT echt fragte, was man min so viel Flutigem Licht machen soll. Hier kann man auch objekte in weiterer entfernung anleuchten, so muss dass sein!

Die Ms12 wird nach ein paar Minuten im Turbo-Betrieb so heiss, dass man sie am Kopf nicht mehr anfassen kann. Dass ist ja Leisrtungsmäßig sowieso nicht anders zu lösen. Der Ventilator schaltet sich dann ein. Das Akkurohr wird nur Lauwarm, mann kann Sie weiterhin ohne Probleme halten. Ich finde die Idee mit dem Ventilator sehr gut und bin gespannt, ob da noch mehr kommt. Meiner Meinung nach könnte der Ventilator ruhig stärker drehen, um so mehr kühlung zu erzielen.

Die verbauten Led´s sind XHP70 der ersten Generation. Dass stört mich, da wir bereits im Zeitalter der XHP70.2 sind, die bei gleichem Strom mehr Licht erzeugen. Auch ein Donut-Hole bei SMO-Reflektor würde so nicht entstehen! Wenn man schon so eine Lampe Konstruiert, dann könnte man schon auf die Maximale Leistungausbeute zielen! Ich denke mit XHP70.2, wären die Lumen noch mehr, und mit SMO-Reflektor hätte man noch mehr Reichweite, und so den Perfekten Allrounder. Aber dass ist nur meine persönliche Meinung, ich möchte keinenfalls schlecht über diese Lampe Reden! Meinungen sind ja verschieden...

Diese Lampe ist auch so der HAMMER!




Ich hoffe, dass kleine Review gefällt euch und ist für den ein oder anderen interessant.

Vielen Dank nochmal dass ich mitmachen durfte, ich hoffe ich darf wieder einmal bei einem dabei sein.



https://www.gatzetec.de/
 

Legacyoflight

Flashaholic**
19 Februar 2013
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Perfekte Beamshots Danke Dafür. Nochmal kurz zur LED. Ich hab mal irgendwo gelesen das die XHP70 mehr Strom verkraftet als die 70.2 deshalb wird die dort verbaut sein.
 

Legacyoflight

Flashaholic**
19 Februar 2013
2.230
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Dann liegt es an der Hitzebeständigkeit. Ich hatte das neulich irgendwo gelesen wo es um die Acebeam von Vinh geht
mit 90klumen
 

VW-GT-RS

Flashaholic*
3 Februar 2017
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Bei gleichem Strom liefert eine XHP70.2 mehr Licht! Da ist die Belastung nicht höher.
Man hätte hier eine XHP70.2 nehmen können, dann hätte man mehr licht.
:thumbsup:
 

Legacyoflight

Flashaholic**
19 Februar 2013
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Mir ist das schon klar das die effizienter ist. Ich kann das auch nur so wiedergeben wie ich es gelesen habe. Es ging bei der Lampe von vinh genau um die 70.2. er hat sich bewusst dagegen entschieden auf Grund der thermischen Belastung Ich finde aber blöderwe. den Beitrag nicht mehr
 

amaretto

Moderator & Beamshot-SEK
Teammitglied
12 August 2010
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NRW
War das nicht so, dass die .2 einen deutlicheren Tint-Shift als die erste Generation hat?
 

Aussi

Flashaholic**
18 März 2016
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Ich meine auch, dass da irgendwas bei der DX80 war, dass Imalent sich zu diesem Schritt entschieden hat.