Acebeam Taschenlampen
Imalent Taschenlampen

Imalent DN70 - Review / Vorstellung / Test + Passaround

amaretto

Moderator & Beamshot-SEK
Teammitglied
12 August 2010
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NRW
Olight Taschenlampen
Gatzetec Shop
www.gatzetec.de hat dem TLF kostenlos neue zwei Taschenlampen-Modelle von Imalent zum Test zur Verfügung gestellt (DT70 und DN70). Ein Dankeschön an Herrn und Frau Gatzemeier!
Die Lampen können gern kostenlos im Rahmen eines Passarounds ausprobiert werden (Link ganz am Ende).

Hier zunächst ein paar Informationen zur Imalent DN70, einem wahren Zwerg von Lampe mit verblüffender Leuchtkraft. Nützliche Features sind eine USB-Lademöglichkeit und ein OLED-Display für Informationen zum Betriebszustand.



Wichtigste Daten (laut Hersteller)
  • Leuchtmittel: Cree XHP70 (mit abgeschnittenem Dome) mit neutralweißer Lichtfarbe
  • Stromversorgung: 3.1 - 4.2 V bzw. 1x 26650 Li-Io-Akku (im Lieferumfang enthalten)
  • 4 Helligkeitsstufen, Schaltreihenfolge von dunkel nach hell + S.O.S, Stroboskop und Beacon
  • Akku-Leer-Warnung
  • OLED-Display für die Anzeige der Betriebsparameter
  • Verpolungsschutz
  • Leuchtstufen: 3800 (900) / 2500 / 300 / 20 Lumen (ANSI)
  • Leuchtweite 325 m bzw. 26300 cd/Lux
  • temperaturgesteuerter Stepdown von 3800 auf 900 Lumen
  • Bedienung über 2 Seitentaster
  • wasserdicht nach IPX-8
  • Maße ca. 113 x 38 x 32 mm (Länge x Ø Kopf x Ø Body)
  • Gewicht: 115 / 213 g (ohne / mit Akku)


Lieferumfang
  • Imalent DN70 Lampe
  • 1x wiederaufladbarer geschützter 26650-Akku mit 4500 mAh
  • Transportholster
  • Pappverpackung
  • Ersatz-Dichtungsringe, Bedienungsanleitung (englisch)


zwischen den beiden (zu) flachen Tastern liegt mittig das OLED-Display


gegenüberliegend die gegen Wasser und Staub abgedichtete USB-Ladebuchse





Die DN70 steht sicher und wackelfrei im Tailstand (stehend nach oben leuchtend). Hübsch anzuschauen aber Ösen zum Einfädeln einer Trageschlaufe sind nicht vorhanden.


Die XHP70 LED ist exakt im leicht strukturierten Reflektor zentriert. Eine kleine Besonderheit ist, dass der Hersteller den Silikondome vor den Die zum größten Teil abgeschnitten hat. Dadurch ändert sich die Abstrahlcharakteristik der LED, die Lampe bekommt mehr Reichweite. Zudem ändert sich die Farbe des Lichts etwas ins Wärmere. So leuchtet die so behandelte LED - obwohl als Kaltweiß deklariert - in einer schönen neutralweißen Lichtfarbe . Die Glaslinse vor dem Reflektor ist gegen Reflektionen beschichtet.








Das Holster passt maßgeschneidert




Größenvergleich zu Akkus, Olight R50 Pro und Acebeam EC50 I



Bedienung/Handhabung
Ab Werk ist bereits der Akku in der Lampe, es muss allerdings zunächst eine Kunststoffscheibe (Transportschutz) zwischen Akku und Federkontakt im Lampenkopf entfernt werden, sonst lässt sich die DN70 nicht einschalten. Hierzu dreht man das Batterierohr vom Kopf. Aufpassen, dass Statt des Kopfes vom Batterierohr nicht der Bezel samt Reflektor vom Kopf geschraubt wird. Anschließend kann der Akku dauerhaft in der Lampe (Pluspol in Richtung Lampenkopf) bleiben, da er über einen seitlichen USB-Port innerhalb der Lampe geladen werden kann. Vor erstem Gebrauch sollte der Akku zunächst voll geladen werden. Das OLED-Display gibt Auskunft über Ladevorgang, Spannung und warnt vor zu hoher Betriebstemperatur. Man kann sich während des Ladevorgangs über eine Druck auf den linken Schalter die momentane Akkuspannung anzeigen lassen, Leuchten ist aber nicht möglich.

Ich empfehle, den mitgelieferten Akku zu verwenden. Er ist hochstromfähig und mit hoher Kapazität. Wer andere Akkus verwenden möchte, kann allerdings nur kurze Typen verwenden. Also entweder ungeschützte Akkus oder geschützte möglichst unter 68 mm Länge.

User-Interface
• Ein: kurzer Druck auf rechten Schalter / Aus: langer Druck
• Leuchtstufenwechsel: rechten Schalter erneut betätigen (Reihenfolge von dunkel nach hell)
• Mode-Memory: die zuletzt benutzte Leuchtstufe wird gespeichert (gilt nicht für Blinkmodi)
• Moment-Turbo: linken Schalter < 2 Sek. gedrückt halten
• Dauer-Turbo: linken Schalter > 2 Sek. gedrückt halten

• Stroboskop, S.O.S und Beacon: nacheinander jeweils Doppelklick auf linken Schalter
• Info über Leuchtstufe und Akkuspannung anzeigen: linken Schalter kurz betätigen

Die Lampe kann zum Schutz vor versehentlichem Einschalten nur mechanisch gesperrt werden (lockout). Hierzu dreht man die Endkappe ein wenig auf.

Akku-Warnung
Bei niedriger Akkuspannung (Ruhespannung unterhalb von 3.1 V, unter Last 2.65 V) zeigt ein zweimaliges wiederkehrendes Blinken, dass der Akku geladen werden sollte.

Endabschaltung, Akkuschutz
Fällt die Akkuspannung auf etwas mehr als 3V ab, schaltet die Lampe aus (TIefentladeschutz). Vorher warnt das Display bei leerem Akku, doch ist diese optische Warnung sehr dezent und kann übersehen werden. Im ungünstigen Fall sitzt man ohne deutliche Vorwarnung plötzlich im Dunkeln. Ein zusätzliches Blinken über die Haupt-LED fänd ich besser.


Eigene Messungen (alle Angaben mit Hobbyausrüstung ermittelt und ohne Gewähr):

Laufzeittest auf höchster Leuchtstufe (Turbo) im Wasserbad gekühlt (20 Grad) mit beiliegendem Imalent-Akku.

Das gefällt mir außerordentlich :)
Die DN70 läuft im Turbo quasi linear durch, bis der Unterspannungsschutz greift. Der Akku liegt dann bei sehr schonenden 3,3 V Ruhespannung und 2,65 V unter Last. Dass bei dem hohen Strom, den die Lampe auf Turbo zieht, grundsätzlich keine lange Laufzeit möglich ist, dafür kann die Lampe nichts. Es ist auch klar, dass die DN70 ohne Kühlung zum Schutz vor einer Kernschmelze die Leistung herunterregeln muss (Stepdown auf 900 lm).

Ich gehe davon aus, dass die Lampe in den niedrigeren Stufen erst recht die Lichtleistung absolut konstant halten kann.

Luxwerte (aus 5 m Entfernung, umgerechnet auf 1 m)
Low --- 325
Med --- 2400
High --- 19125
Turbo --- 25800

Stromverbrauch in den einzelnen Leuchtstufen
ca. 0.24 / 0.77 / 7.5 / 11.5 (!) Ampere

Ladestrom: ca 1 Ampere

relativer Helligkeitsvergleich (im ceiling bounce), in Klammern die Lumen-Herstellerangabe
- Armytek Viking Pro V3 --- 76 Lux (1800 OTF)
- Acebeam EC50 I nw --- 88 Lux (2500 lm)
- Olight R50 Pro --- 115 Lux (3200 lm)
- Imalent DN70 Turbo --- 121 Lux (3800 lm)
- Imalent DN70 High --- 94 Lux (2500 lm)


PWM
Auch auf der niedrigsten Leuchtstufe ist keine Pulsweitenmodulation erkennbar. Die DN70 bietet flackerfreies Licht.


Hier ist zu sehen, wie die Helligkeitsstufen abgestimmt sind. Für das Auge ist der Unterschied zwischen High und Turbo nicht sehr groß. In diesem Fall würde ich eine Lampe wie die DN70 nie im Turbo betreiben sondern immer nur auf high. Erstens bringt es kaum etwas außer einem hohen Stromverbrauch, zuviel Hitze und wenig Laufzeit. Stattdessen sollte man sich freuen, dass so ein Winzling in der Größe einer EDC linear mit 2500 Lumen durchrennt. Auch hierbei wird sie so heiß, dass man sie nicht dauerhaft festhalten kann. Der Helligkeitssprung von Med zu High ist sehr groß, für meinen Geschmack hätte noch eine Stufe dazwischen gepasst.






Beamshots
...versuche ich nachzureichen...


Fazit:
Fast fällt es mir schwer, wegen meiner Begeisterung für die Lampe sachlich zu bleiben. Ein Wolf im Schafspelz für einen fairen Preis. Die DN70 ist so klein, dass man sie fast als EDC immer bei sich tragen könnte. Sie gefällt mit ihrer hohen Lichtqualität (Lichtfarbe und -verteilung) als auch mit der Leistung. Hier hat Imalent ein Klasse-Produkt geschaffen. Sehr viel Gutes und (auch) ein wenig Kritik: im Dunkeln die Schalter der Lampe zu finden grenzt an Zumutung. Erst recht mit Handschuhen. Man sollte die DN70 dahingehend überarbeiten, dass sich die Schalter auch erfühlen lassen. Entweder über weiter hervorstehende Schaltergummis oder andere andere Tricks wie es schon ein Besitzer gelöst hat.

Was ich nicht einschätzen kann, ist die dauerhafte Zuverlässigkeit der Lampe. Nach einem Dauerlauf auf Turbo sponn sie trotz Kühlung etwas herum. Sie ging ohne Stepdown einfach nach 19 Minuten aus (vorheriger Testlauf normal bei ca. 26 Minuten), ohne dass die Akkuspannung auf einen kritischen Wert gefallen wäre. Danach spielte die Bedienung verrückt, dass sie nur über den linken Knopf zu bedienen war und nicht an bleiben wollte. Ich habe dann solange auf den Tasten herumgedrückt, bis sie wieder ein normales Verhalten zeigte. Danach war wieder alles normal.

Positiv
++ saubere Lichtverteilung
++ angenehme Lichtfarbe
++ hohe Lichtleistung
++ prima Regelung mit konstanter Helligkeit
++ minimale Gehäusegröße
+ gute Reichweite
+ Akku im Lieferumfang
+ Akkuwarnung und Endabschaltung

Verbesserungswürdig
- - Schalter nur sehr schwer zu ertasten
- keine Lanyard-Öse
- Akku-Warnung zu dezent

Neutral
- Zuverlässigkeit?
- Leuchtmodi nicht optimal abgestuft


Hier geht's zum Passaround für die DT70 und DN70.
 
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Schroecksi

Flashaholic**
22 Oktober 2016
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Hallo zusammen,

habe die DN70 nun auch seit 4 Tagen und hier meine Eindrücke im direkten Vergleich mit meiner Olight R50 pro:

  • von den Dimensionen ein echter Winzling in der Leistungsklasse, da sieht die Olight schon fast riesig aus
  • Reflektor ist tiefer und im Durchmesser kleiner
  • Verarbeitung ist auf hohem Niveau, keine Fehler bei meinem Modell
  • Dem Gummi für den Ladeanschluss attestiere ich keine lange Lebensdauer, er sitzt sehr fest und man muss ihn stark biegen um den USB Stecker hineinzubekommen
  • USB Ladeanschluss vs. Magnetkabel. Für mich eigentlich ein Vorteil der Imalent, bin kein Fan von spezifischen Kabeln. Allerdings habe ich durch Zufall eine R50 Endkappe mit USB Buchse aufgetrieben und diese nun an der R50pro im Einsatz:)
  • nicht properitärer Akku vs. Olight spez
  • Im Vergleich zur Olight mehr Spot und weniger Flutig, kommt also darauf an was man lieber möchte.
  • Die Lumenangaben kann ich nicht prüfen, 3800lm sind unrealistisch im Vergleich. Allerdings funktioniert mein Liitokala 5000mah ungeschütz in der Imalent nicht, in der Olight schon. Dass heisst die Imalent zieht mehr Strom, sei es wegen weniger Treibereffizienz oder mehr Lumen (oder beidem).
  • Die 3800lm hält die Lampe bei Zimmertemperatur zwischen 2:30min und 2:45min was super ist für diese Leistung
  • Der Stepdown kommt hart und fast ohne Rampe auf die 900lm
  • Allerdings: selbst nach einigen Minuten auf 900lm bekomme ich die Imalent nur für paar Sekunden auf 2500lm oder Turbo, die Temperaturregelung ist rigoros und schaltet sofort wieder auf 900lm zurück obwohl die Lampe aussen nur handwarm ist, die 900lm reizen die Wäremabfuhr voll aus
  • Die Olight regelt smoother, der erste Stepdown nach 2:10min ist fast unmerklich, erst nach 5min ist die Olight bei 1000lm
  • Die Olight lässt sich ohne Probleme nach einiger Zeit von 1000lm wieder auf Turbo schalten und hält diesen auch deutlich länger und nicht nur für 2-3 Sekunden wie die Imalent. Hier zeigt sich doch die höhere Wäremabfuhr des Größeren Lampenkopfes und Gehäuses der Olight (gekoppelt mit doch ein paar weniger Lumen) und ein weniger striktes Temperaturmanagement.
  • Die Olight verwende ich hauptsächlich zum Radfahren. Die damit verbundene Luftkühlung sorgt dafür dass die Olight 3200lm lange hält und die softe Temperaturregelung dass sich die Lampe ohne harte Stufe auf über 1500lm einpendelt und damit sogar über der zweiten Stufe. 1500 Lumen der zweiten Stufe und mehr sind für diesen Anwendungsfall dauerfest. Die Imalent regelt rigoros auf 900lm. Die zweite Stufe von 2500lm hält zwar länger, aber der Stepdown ist fix bei 900lm und nicht wie bei der Olight. Für mich ein KO Kriterium, 900lm sind OK aber leider in diesem spezifischen Vergleich nicht konkurrenzfähig. Die 1500lm der Olight werden auch beim Wandern je nach Aussentemperatur und Luftzug für deutlich mehr als 10min gehalten was ggf. ausreicht für dunkle Waldstücke, etc.

In Summe zeigt die Imalent was technisch machbar ist. Glaubt man den Messungen aus anderen Reviews reale 10% mehr Lumen als die Olight (~3300lm vs. 2900lm, damit allerdings 15% unter Herstellerangabe) bei kleineren Abmessungen. Olight bietet 5 Jahre Garantie, Imalent (sofern von deutschem Händler) 1 Jahr + 1 Jahr Gewährleistung. Die 1500lm der Olight sind eine praktikable Leuchtstufe, die 2500lm Stufe der Imalent ist nicht gut gewählt da unter keinen mir bekannten Anwendungsfällen (ohne Wasser) dauerfest (gar nicht zu sprechen von der Akkulaufzeit). Wem 900lm ausreichen als dauerfester Zustand ist bei der Imalent natürlich gut aufgehoben, allerdings lässt sich die höhere Stufe bei meinen Tests bei Zimmertemperatur nur für sehr begrente Zeit wieder aktivieren im Gegensatz zur Olight.

Grüße

schroecksi
 

amaretto

Moderator & Beamshot-SEK
Teammitglied
12 August 2010
19.307
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NRW
Danke für den ausführlichen Vergleich :)

Eine Frage:
hast du die Lampen zur Beurteilung der Dauerbetriebsfestigkeit während des Leuchtens in der Hand gehalten?
Falls nicht, würden mich die Laufzeitwerte bis zum Stepdown bei "Blutkühlung" interessieren, falls du Lust hast.

Warum ich das frage?
Ich denke mir, dass die DN70 nicht als Bauleuchte oder Deckenfluter konzipiert wurde, die man auf höherer Stufe eingeschaltet stehen lassen sollte. Dazu ist sie einfach zu klein und kann die Hitze nur über einen Stepdown regeln. Der könnte aber durchaus sanfter kommen, wie du zurecht bemängelst. Aber letztlich: an der Physik kommen wir so nicht vorbei. Wo klein, viel Strom und hell, da heiß.

Eine Kühlung im 20-Grad-Wasserbad wie im Review ist sicher ebenso wenig eine praxisgerechte oder typische Verwendung wie ein gänzlich ungekühlter Ersatz als Deckenfluter. Der wassergekühlte Testlauf sollte nur zeigen, zu was die Lampe unter entsprechenden Bedingungen in der Lage ist zu leisten. Praxisnaher würde wohl sein, einen Testlauf in der Hand gehalten zu machen.
 

Nuss

Flashaholic**
5 November 2016
4.573
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113
Am Rhein
Die zweite Stufe von 2500lm hält zwar länger, ...
Wie lang hält die denn ungefähr unter realistischen Bedingungen?

Die Regelung der Imalent Lampen ist spitze
Eine ehrlich gemeinte Frage, sieht sie unter realistischen Bedingungen auch so aus? Warum wird eigentlich im Wasserbad getestet?

Ich bin hin und her gerissen, ob ich sie mir kaufen soll. Dauerhaft (also länger als ein paar Minuten) nur 900 Lumen wären mir zu wenig. Ich weiß, das ist alles Physik. Aber dann würde hier eine sinnvolle Zwischenstufe fehlen.

Gruß
Knut
 

Rafunzel

Flashaholic***
10 Oktober 2010
8.376
4.768
113
Hamm, NRW
Im Vergleich zur Olight mehr Spot und weniger Flutig, kommt also darauf an was man lieber möchte.

Das ist genau das was mir an der DN70 so gefällt. Das macht sie eigenständig unter den vergleichbaren Lampen. Über die anderen "Nachteile" kann man natürlich diskutieren..., nicht aber über das Lichtbild.

Dauerhaft (also länger als ein paar Minuten) nur 900 Lumen wären mir zu wenig.

Tja, da muss ich Dir rechtgeben - dafür gibt's ja auch andere Lampen. Dragster sind aber nun mal Spielzeuge für Flashies... ;)
 
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RS.FREAK

Flashaholic***
24 Dezember 2014
6.403
6.060
113
In der oberen Hälfte des Landes
Eine ehrlich gemeinte Frage, sieht sie unter realistischen Bedingungen auch so aus? Warum wird eigentlich im Wasserbad getestet?

So kann man unterschiedliche Lampen miteinander vergleichen. Man muss die Lampe ja auch nicht die ganze Zeit vollgas laufen lassen, aber anhand des Diagramms weis ich zum Beispiel das ich auch mit fast leerem Akku noch den Turbo aktivieren kann, das können viele andere Lampen nicht.
 
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amaretto

Moderator & Beamshot-SEK
Teammitglied
12 August 2010
19.307
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NRW
Ich finde die Stufe von 2500 zu 3800 Lumen zu gering und 20 Lumen als niedrigste zu hoch.
Welche Verbesserungsvorschläge bei den Leuchtstufen fändet ihr ideal bei der DN70?

z.B.
- Firefly (1 lm) mit Sofortzugriff
- Low mit 5-600 Lumen
- High mit 2000 Lumen
- Turbo mit 3800 Lumen und Sofortzugriff
 

amaretto

Moderator & Beamshot-SEK
Teammitglied
12 August 2010
19.307
21.316
113
NRW
High kann ruhig 1400-1500 sein, wenns länger gehalten wird.
Hab ich auch erst gedacht, dann aber wieder verworfen. Denn mit dieser Leistung im Mid/High gibt es genügend andere (EC50 u.a.).
2000 wären schon ganz nett und den Turbo für kurzzeitig.
 

RS.FREAK

Flashaholic***
24 Dezember 2014
6.403
6.060
113
In der oberen Hälfte des Landes
- Moon mit 1 Lumen / Sofortzugriff
- Low mit 80 Lumen
- Mid mit 400 Lumen
- High mit 1.600 Lumen
- Turbo mit 3800 Lumen / Sofortzugriff

Alle Leuchtstufen außer Moon in der normalen Schaltreihenfolge.

Taster 1 hoch schalten / Taster 2 runter schalten.

Die Milchglasscheibe vor dem Display gegen eine klare wie bei der DDT40 tauschen.

Dann wäre es in meinen Augen die perfekte Lampe in dieser Klasse.
 

Mehrbeam

Flashaholic**
3 April 2013
1.262
292
83
Magdeburg
Fast perfekt!

Nur Moon hätte ich gerne 3-5 Lumen.(Sofortzugriff)
Oder noch eine Stufe mehr zwischen Moon und Low.
-Moon mit 3-5 Lumen
-Low 1 mit 15 Lumen
-Low 2 mit 80 Lumen
-Mid mit 400 Lumen
-Hi mit 1600-1800 Lumen
-Turbo mit 3800 Lumen(Sofortzugriff)
 
  • Danke
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MarcoPolo86c

Flashaholic**
13 November 2012
1.857
1.508
113
Hagen am Teutoburger Wald
So wie @RS. FREAK ist wäre die Lampe fast perfekt in meinen Augen, was ich mir zusätzlich wünsche ist eine "Warnung" wie bei Acebeam Lampen wenn der Akku leer ist.
Sprich die LED binkt mehrfach kurz auf, so weiß man defentiv das der Akku leer ist.
Wenn ich das richtig verstanden habe kriegt man ja nur eine dezente Meldung über den Display.
 

urquattroblack

Flashaholic**
22 Januar 2017
1.544
1.309
113
Ich habe oben gelesen das jemand geschrieben hat, der Gummi wird nicht sehr lange halten da man ihn Stark biegen muß (Ladeanschluß)

Ich hab ja Vorgestern ne DN70 bekommen von BG und diese unterscheidet sich nicht nur durch die Befestigung der LED Platine (Siehe anderer Post) sondern auch durch den Gummi der Ladeabdeckung.

Bei der Version muß man den Gummi nicht biegen sondern er geht relativ leicht raus und hält sich dann durch einen Gummipin der im Gehäuse verankert ist.

Bei meiner Ersten Version ist das übrigens auch so nur das Anscheinend Imalent die Gummikappe zusätzlich oben angeklebt hat.

Man kann also einfach den Gummi oben lösen weil eben noch ein "Verlierschutz-Pin" ins Gehäuse geht.

Gruß
Manfred
 

Tom145

Flashaholic*
3 Februar 2015
408
185
43
Deutschlandsberg
Hallo,

Das LED Board ist bei mir auch nur mit einer Schraube befestigt. Aber nur weil die zweite Schraube abgebrochen ist.
Beim Zerlegen war halb China im Lampenkopf ;-)

Die Anodiesierung ist bei meiner Lampe schon an manchen Stellen etwas beschädigt bzw offensichtlich sehr dünn.
Was mir aber ohnehin egal ist... brauche ja keine VITRINENtaSCHenLAMPE.

Ich habe die Lampe zusätzlich BASEN 4500 er Zelle und KEPPOWER 5200 er geschützt getestet.
Die Basen ist etwas kürzer als die originale Zelle - passt aber - Mit meinem Luxmeter konnte ich aber keinen merkenswerten Unterschied messen.

Die Keeppower sind wohl etwas zu lang. man merkt schon beim Zudrehen bei der letzten Windung, dass sie wohl ansteht.
Es ging aber gerade so noch.

Leider ist die Abstufung von der Lampe kaum zu gebrauchen. Die Lampe ist für mich was die Leuchtstufen angeht wenig praktisch.
Auf Turbo ist sie mit freiem Auge zwar erkennbar heller als auf 2500lm aber der Unterschied hält sich in Grenzen. Das kenne ich ja schon von Thrunite...
Die dunkelste Stufe 20lm ist zu hell und zur nächsten Stufe 300lm zu gering für den alltäglichen Gebrauch. Ich müsste also mit 2500 lm spazieren gehen.... hmmmmmmmm
Die wichtigste Stufe wäre bei der Lampe für mich um die 900lm - aber die fehlt einfach und ist nicht direkt anwählbar wie oft schon gesagt wurde.
Leider fehlt die Lanyard Öse, die bei dem einfachnen Knurling und kurzen Rohr sehr nützlich wäre...

Andererseits bin ich von der Lampe auch wirklich überrascht. Schon sehr beeindruckend was die kleine Lampe kann.
Die Anzeige und die Bedienung gefallen mir grundsätzlich auch ganz gut.
Wenn da nicht dieser zu harte Druckpunkt auf den kaum ertastbaren Schaltern wäre...

Einige Fragen habe ich noch an die anderen Besitzter:
Nach ca 30 Sekunden auf Turbo fängt meine Lampe an zu clicken oder ticken. Zuerst dachte ich das Glas wäre gesprungen. Ich kenne das Geräusch nur zu gut von den glühenden Bremsscheiben meines Mountainbikes ;-) Hört sich sehr wie ein starke Überhitzung an. Ist es aber nicht. Ist das bei Euch auch so?

UND meine Lampe hat bis 2:45 Sek nicht heruntergeregelt. Hatte aber in meiner Hand schon um die 80 Grad.
Hatte nicht länger Zeit zum Ausprobieren. Es erschien dann als ich sie ausmachte erst das Zeichen in der LED für Überhitzung.
Wie heiss werden Eure Lampen ca bevor sie runterregeln?

Hat schon jemand den Treiber herausgenommen? Ist der geschraubt oder eingeklebt?


lg
Thomas
 
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Tom145

Flashaholic*
3 Februar 2015
408
185
43
Deutschlandsberg
Noch etwas.
Meine Lampe zeigt beim Einlegen des Akkus IMALENT richtig an.
Folglich war es doch ein Fehler der in der zweiten Charge korrigiert wurde.
Leider schaffe ich es kein Foto davon zu machen. Bin zu langsam und mir fehlt die dritte Hand...
 

urquattroblack

Flashaholic**
22 Januar 2017
1.544
1.309
113
Jetzt wo dus sagst hab ich die 2. Die ich erst bekommen hab kurz angeworfen und tatsächlich zeigt die auch jetzt IMALENT an und nicht wie die erste die ich hab IMALET.

Paßt zwar Grad so aufs Display aber es wurde anscheinen doch was geändert. Ich glaub ich muß mal beide laufen lassen und vergleichen ob sich irgendwas geändert hat an der Regelung. Währe interessant
 

Rafunzel

Flashaholic***
10 Oktober 2010
8.376
4.768
113
Hamm, NRW
Meine (erste Charge, IMALET) clickt nicht nach 30sec. Hab sie mal 2min in der Hand auf Turbo laufen lassen, schaltet nicht auf 900lm zurück, war aber auch nicht unerträglich heiß in der Zeit geworden.
 

Tom145

Flashaholic*
3 Februar 2015
408
185
43
Deutschlandsberg
Also meine schaltet zurück... Aber erst bei einer Temperatur, bei der ich sie gerade noch halten kann. Schätz also 80 Grad.
Was mir gut gefällt ist dass sie die Wärme scheinbar genau zu den Kühlrippen ableitet und weniger zum USB Port und zu den Schaltern.
 

urquattroblack

Flashaholic**
22 Januar 2017
1.544
1.309
113
So ich hab Grad was sehe interessantes getestet.

Wie ihr vielleicht wisst hab ich die DN70 mal mit der Olight verglichen und festgestellt das die gleich hell waren.
Nun weiß ich auch warum!

Hab grade mal meine beiden Imalent DN70 erste Serie als die Imalet und die neue der 2. Serie verglichen im Turbo.
Hab zugleich mal einfach mit dem Handy mit Light meter die Helligkeit gemessen um zu sehen wann sie runter regelt.
Messwerte sind also nicht korrekt. Geht aber ums Verhältnis.

Alte Version regelt nach 2 Minuten 15 runter bei Kopf Temperatur 54 Grad.
Dabei zeigt mir das Light meter gegen die Decke gestrahlt 202 Lux im Turbo bei 3800lm.

Neue Version regelt bei 1 Minute 45 runter bei Kopftemperatur von 57 Grad. Daß interessante ist das die neue im High Modus bereits 202 Lux anzeigt und im Turbo 270 Lux!
Daher erwärmt sich diese auch schneller.

So wies aussieht haben sie nachgebessert das nun auch die Lumenwerte erreicht werden.
Tatsächlich erreicht die R50Pro in diesem Test 212 Lux.
 

Rafunzel

Flashaholic***
10 Oktober 2010
8.376
4.768
113
Hamm, NRW
So, hab meine nun nochmal getestet bei ca. 19°C Raumtemperatur: bei 2:50min kommt das Hitzesymbol, dann schaltet sie auch auf 900Lm runter. Ist dann schön warm, also es wird ungemütlich sie in der Hand zu halten - das würde so ~60°C entsprechen, aber niemals 80°C.
 

urquattroblack

Flashaholic**
22 Januar 2017
1.544
1.309
113
Das kommt hin von der Zeit. Bei 1.45 geht die Helligkeit ein wenig runter. Ab ca. 2.10 wird auf 900 runter geregelt und kurz drauf kommt Hitze Warnung. Bei Raumtemperatur 26 Grad hat der Kopf dann 57 Grad.

Bei der alten Version dauert länger.

Und ich habs nochmal direkt mit dem Auge verglichen, man sieht den unterschied von der alten und der neuen Version von der Helligkeit her.

Ich würde sagen die alte hat knapp 3000 Lm und die neue hat 3800 Lm
 

Kusie

Flashaholic*
11 November 2015
958
541
93
Westerwald
www.rocketradio.de
Ich freue mich auf den passaround, aber eines weiß ich jetzt schon: in der aktuellen Version wird die DN70 sicher nicht in meiner Sammlung Einzug halten, auch wenn sie recht günstig ist ... Nicht mit den aktuellen Abstufungen bei den Leuchtstufen.
Gruß Kusie
 
  • Danke
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amaretto

Moderator & Beamshot-SEK
Teammitglied
12 August 2010
19.307
21.316
113
NRW
Die zweite Stufe mit 300 Lumen ist für draußen eher für den Nahbereich geeignet. Für einen Spaziergang oder die Suche möchte man nämlich eigentlich mehr Power. Die nächst verfügbare Stufe hat 2500 Lumen und sichtbar mehr Bums, als üblicherweise in der Lampengröße zur Verfügung steht. Von der Leistung zwar toll, aber ich habe gerade versucht, sie dabei in der Hand zu halten. Geht nicht länger als 2 Minuten, dann musste ich das Ding loslassen. Es waren etwa 50 Grad laut berührungslosem Thermometer.

D.h. ganz abgesehen von irgendwelcher Herunterregelei - man kann die Lampe auf zweithöchster Stufe eh nicht festhalten, es ist also keine geeignete Stufe für den Dauerbetrieb. Ich gehe davon aus, dass man die Lampe dauerhaft festhalten könnte und sie auch evtl keinen Stepdown mehr braucht, wenn die zweithöchste Stufe bei 1500-2000 Lumen liegen würde.
 

Nuss

Flashaholic**
5 November 2016
4.573
3.416
113
Am Rhein
Ich frage mich, was die Entwickler bewogen hat, die Abstufungen so zu wählen (ohne Sarkasmus). Die sind doch nicht dumm, und getestet werden sie die Lampe ja auch haben.
 
  • Danke
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bap

Flashaholic*
25 Oktober 2015
818
401
63
Berlin
..., Von der Leistung zwar toll, aber ich habe gerade versucht, sie dabei in der Hand zu halten. Geht nicht länger als 2 Minuten, dann musste ich das Ding loslassen. Es waren etwa 50 Grad laut berührungslosem Thermometer. , .....
.

Hast du diesen Versuch in der Wohnung bei normaler Zimmertemperatur gemacht oder draußen ?
 

Hubert_69

Flashaholic
11 Januar 2017
150
58
28
Es wäre schön wenn die 900lm wenigstens direkt anwählbar wären.
Würde mich brennend interessieren was sich der Verantwortliche für die Leuchtstufen dabei gedacht habt?
 
  • Danke
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