Hallo zusammen,
habe bislang noch kein Review geschrieben und kann (mangels Ausrüstung und technischer Fähigkeiten) auch nicht mit tollen Beamshots oder technischen Diagrammen dienen.
Aber ich will mal versuchen, meine Erfahrungen in Worten zu schildern, was vielleicht für den ein oder anderen auch interessant ist.
Mich reizen besonders einzellige (18650) Talas mit "taktischem" Auftreten.
Bislang habe ich Acebeam T10, Armytek Predator Pro v2.5 und Viking Pro v2.5 (jeweils kalt und warm), sowie Fenix TK12 (in drei Versionen) und TK22 (in zwei Versionen).
Nach allem, was ich gelesen habe, haben mich die G25C2 sehr angesprochen, da sie bei handlichem Format einen hohen Lichtertrag haben, trotz eher throwlastiger Auslegung noch gutes Umgebungslicht bieten und (wenn auch nicht im Maße einer Armytek) Individualisierungsmöglichkeiten bieten.
Da ich mich nicht zwischen kalt und neutral entscheiden konnte, habe ich beide gekauft, also
XM-L2 U2 / kalt = 980 ANSI-Lumen
und
XM-L2 T6 / neutral = 911 ANSI-Lumen
und zusätzlich einen Kit (klappbare Blende, mit Diffusor-/Farbscheiben, Batterierohrverlängerung).
Zu den technischen Daten siehe hier:
EAGTAC - G25C2 MKII - Technical specifications - EagleTac.com
Qualtitativ machen die Lampen einen sehr guten Eindruck auf mich.
Die Oberflächenbearbeitung ist sauber. Allerdings fassen sich meines Erachtens die Armyteks aufgrund ihrer matten Anodisierung "satter" und griffiger an, als die Eagletacs, die glänzend und recht glatt beschichtet sind. Selbst die nicht matt anodisierten Fenix scheinen mir etwas griffiger.
Die G25 sind sehr anspruchsvoll in der Akkuwahl. Mit Ampmax und Fenix 18650ern ließ sich die Tailcap nur mit Mühe verschrauben, während das mit Eagletac Akkus einfach geht.
Die Batterierohrverlängerung habe ich einmal probiert und dann wieder demontiert. Die Lampe sieht damit recht "seltsam" aus und liegt auch nicht mehr so gut in der Hand. Die Armytek Barracuda, die mit ebenfalls zwei 18650ern von ihren Proportionen der G25 mit Verlängerungsrohr nicht ganz unähnlich ist, wirkt optisch homogener und liegt auch besser in der Hand.
Das Lichtbild der G25 ist für meinen Geschmack nahezu perfekt. Es gibt ausreichend Throw mit einer herstellerseitig angegebenen Reichweite von 295 m für die kalte (XM-L2 U2) Version. Die neutrale (XM-L2 T6) hat etwas weniger Reichweite.
Zugleich hat man bei beiden Versionen ausreichend Umgebungslicht.
Mit dem statt des Bezel-Rings aufschraub- und klappbaren Diffusor-Aufsatz kann man ganz einfach ein sehr flutiges Licht herbeiführen, was ich sehr praktisch finde. Allerdings hat sich schon nach wenigen Einsätzen die in dem klappbaren Rahmen, in den die Scheiben eingelegt werden, integrierte Dichtung gelöst, die man aber m. E. auch nicht wirklich braucht. Man kann den Deckel mit einer kleinen Metallschnalle arretieren, was ich aber nie mache, da ich den Diffusor stets nur kurzfristig benötige und die Arretierung sehr schwergängig ist.
Die Neutral-Version hat in meinen Augen schon einen deutlichen "Gelbstich", aber gegenüber der Kalt-Version den Vorteil, dass das Licht sehr "farbecht" ist. Die Kalt-Version ist aber auch nicht übertrieben "kalt" und z. B. deutlich "wärmer", als die Lichtfarbe der Acebeam T10.
Die G25C2 ist von ihrem Lichtbild für meinen Geschmack eine ideale Kombination aus der Armytek Predator Pro v2.5 (die deutlich throwlastiger ist, einen wesentlich kleineren Spot und mehr Reichweite hat) und der Viking Pro v2.5 (die deutlich flutiger ist und weniger Reichweite hat).
Wünsche Euch ein schönes WE.
Viele Grüße, Stephan
habe bislang noch kein Review geschrieben und kann (mangels Ausrüstung und technischer Fähigkeiten) auch nicht mit tollen Beamshots oder technischen Diagrammen dienen.
Aber ich will mal versuchen, meine Erfahrungen in Worten zu schildern, was vielleicht für den ein oder anderen auch interessant ist.
Mich reizen besonders einzellige (18650) Talas mit "taktischem" Auftreten.
Bislang habe ich Acebeam T10, Armytek Predator Pro v2.5 und Viking Pro v2.5 (jeweils kalt und warm), sowie Fenix TK12 (in drei Versionen) und TK22 (in zwei Versionen).
Nach allem, was ich gelesen habe, haben mich die G25C2 sehr angesprochen, da sie bei handlichem Format einen hohen Lichtertrag haben, trotz eher throwlastiger Auslegung noch gutes Umgebungslicht bieten und (wenn auch nicht im Maße einer Armytek) Individualisierungsmöglichkeiten bieten.
Da ich mich nicht zwischen kalt und neutral entscheiden konnte, habe ich beide gekauft, also
XM-L2 U2 / kalt = 980 ANSI-Lumen
und
XM-L2 T6 / neutral = 911 ANSI-Lumen
und zusätzlich einen Kit (klappbare Blende, mit Diffusor-/Farbscheiben, Batterierohrverlängerung).
Zu den technischen Daten siehe hier:
EAGTAC - G25C2 MKII - Technical specifications - EagleTac.com
Qualtitativ machen die Lampen einen sehr guten Eindruck auf mich.
Die Oberflächenbearbeitung ist sauber. Allerdings fassen sich meines Erachtens die Armyteks aufgrund ihrer matten Anodisierung "satter" und griffiger an, als die Eagletacs, die glänzend und recht glatt beschichtet sind. Selbst die nicht matt anodisierten Fenix scheinen mir etwas griffiger.
Die G25 sind sehr anspruchsvoll in der Akkuwahl. Mit Ampmax und Fenix 18650ern ließ sich die Tailcap nur mit Mühe verschrauben, während das mit Eagletac Akkus einfach geht.
Die Batterierohrverlängerung habe ich einmal probiert und dann wieder demontiert. Die Lampe sieht damit recht "seltsam" aus und liegt auch nicht mehr so gut in der Hand. Die Armytek Barracuda, die mit ebenfalls zwei 18650ern von ihren Proportionen der G25 mit Verlängerungsrohr nicht ganz unähnlich ist, wirkt optisch homogener und liegt auch besser in der Hand.
Das Lichtbild der G25 ist für meinen Geschmack nahezu perfekt. Es gibt ausreichend Throw mit einer herstellerseitig angegebenen Reichweite von 295 m für die kalte (XM-L2 U2) Version. Die neutrale (XM-L2 T6) hat etwas weniger Reichweite.
Zugleich hat man bei beiden Versionen ausreichend Umgebungslicht.
Mit dem statt des Bezel-Rings aufschraub- und klappbaren Diffusor-Aufsatz kann man ganz einfach ein sehr flutiges Licht herbeiführen, was ich sehr praktisch finde. Allerdings hat sich schon nach wenigen Einsätzen die in dem klappbaren Rahmen, in den die Scheiben eingelegt werden, integrierte Dichtung gelöst, die man aber m. E. auch nicht wirklich braucht. Man kann den Deckel mit einer kleinen Metallschnalle arretieren, was ich aber nie mache, da ich den Diffusor stets nur kurzfristig benötige und die Arretierung sehr schwergängig ist.
Die Neutral-Version hat in meinen Augen schon einen deutlichen "Gelbstich", aber gegenüber der Kalt-Version den Vorteil, dass das Licht sehr "farbecht" ist. Die Kalt-Version ist aber auch nicht übertrieben "kalt" und z. B. deutlich "wärmer", als die Lichtfarbe der Acebeam T10.
Die G25C2 ist von ihrem Lichtbild für meinen Geschmack eine ideale Kombination aus der Armytek Predator Pro v2.5 (die deutlich throwlastiger ist, einen wesentlich kleineren Spot und mehr Reichweite hat) und der Viking Pro v2.5 (die deutlich flutiger ist und weniger Reichweite hat).
Wünsche Euch ein schönes WE.
Viele Grüße, Stephan
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