ThruNite bietet eine überarbeitete Version der TN36 an. Die TN36 2017.
Die Lampe kommt mit neuen LEDs (3* CREE XHP70 anstatt MK-R) und einer anderen Bedienung (UI). Die Helligkeit lässt sich bei dieser Version quasi stufenlos einstellen. Es gibt die TN36 2017 mit kalt- oder neutralweißer Lichtfarbe. Letztere wurde in einem Bundle komplett mit Akkus und Ladegerät kostenfrei von Thrunite zur Verfügung gestellt.
Auf der Hersteller-Homepage kann man sie mit 10% Rabatt für umgerechnet etwa 221 Euro (je nach momentanen Umrechnungskurs) bestellen. Beim deutschen Amazon gibt es sie im Bundle für knapp 280 Euro.
Aktionshinweis:
Vom 10. bis 16. Juli gibt es (auch) die TN36 mit 20% Rabatt (Code JULY) im Thrunite-Store.
Mitglieder des TLF können sich die Lampe gern zum Testen kostenfrei ausleihen. Eine Möglichkeit zum Anmelden findet ihr im Passaround-Thread.
Da der technische Aufbau bis auf sehr wenige Ausnahmen identisch mit dem bisherigen Modell ist, verweise ich für weitere Infos zur Lampe auf das damalige Review. Deshalb kann ich mich hier etwas kürzer fassen.




Technikinfo (in Klammern dahinter die Daten für die alte Version):
▪ 3x CREE XHP70 LEDs wahlweise mit kalt- oder neutralweißer Lichtfarbe (MK-R)
▪ Lichtleistung: 10.000 Lumen (6.510) ANSI
▪ Reichweite: 319 m / 25.480 Lux (299 m / 22.400 Lux)
▪ konstante Helligkeitsregelung über Boost-Treiber mit >95% Wirkungsgrad
▪ Überhitzungsschutz
▪ Spannungsbereich: 10.5V - 17.5V (4* 18650 Li-Io-Akkus)
▪ 3 Helligkeitsmodi + Strobe: Moonlight, Turbo, stufenlos von low bis high (5 Helligkeitsstufen + Strobe)
▪ Ein-/Ausschalten sowie Auswahl der Leuchtstufen über Seitenschalter
▪ Warnfunktion bei niedriger Akku-Spannung
▪ Tiefentladeschutz
▪ Memory, die zuletzt benutzte Leuchtstufe wird gespeichert (außer Firefly/Strobe/Turbo)
▪ sturzsicher bis 1,50 m, wasserdicht bis 2 Meter (IPX-8)
▪ Gehäuse aus HAIII anodisiertem Aluminium
▪ vergütetes Frontglas
▪ strukturierte Alu-Reflektoren (orange peel)
▪ Maße ca: 133 x 64/52 mm (Länge x Durchmesser Kopf/Body) (126 x 64/52 mm)
▪ Gewicht: 608 g (gemessen mit Akkus)
▪ tailstand-fähig
Lichtleistung/Laufzeit (in Klammern dahinter die Daten für die alte Version):
- Strobe 7.000 lm / 90 min (6.510 lm /137 min)
- Turbo 10.000 lm / 85 min (6.510 lm /119 min)
- Low bis High programmierbar 70 - 7.000 lm / 2,6 Tage - 90 min
- Firefly 2 lm / 28 Tage (1,6 lm / 33 Tage)
Lieferumfang


Die Indikator-LED leuchtet bei eingeschalteter Lampe blau. Wenn die Akkus fast leer sind, leuchtet sie rot.



Die Qualität des Holsters geht in Ordnung. Sehr gut: es ist gepolstert und nicht nur einlagig, wie bei den meisten anderen Herstellern.


Die TN36 lässt sich in drei Teile zerlegen. Die Ausrichtung des Akkuträgers ist egal, man kann ihn auch umdrehen.

neu: das Gewinde des Batterierohrs ist vollständig anodisiert, auch an der Stirnseite.



Nur zur Veranschaulichung: die mitgelieferten geschützten Akkus gehen gerade noch hinein, ein kurzer ungeschützter Akku würde ebenso Halt finden.

flexibel: es können durch den erhöhten Pluspol im Akkuträger auch Flattop-Zellen verwendet werden.


Ladegerät alt gegen neu: MCC-4 links, neues MCC-4S rechts.
Das MCC-4S kann Li-Io und auch NiMH-Akkus laden. Über den roten Knopf lässt sich für jeden der vier Schächte der Ladestrom auf 0,5 oder 1 Ampére einstellen.

Die Anzeige wechselt selbständig zwischen Ladedauer, Akkuspannung und Ladestrom.

Das Ladegerät hat nicht ganz überzeugt. Zwar ist das Display mit den wechselnden Anzeigen sehr informativ und gut abzulesen. Ebenso nützlich, dass man den Ladestrom auf 1 oder 0,5 A einstellen kann.
HIer aber der Grund zur Klage:
Als der Ladevorgang beendet war, zeigte das Display für die einzelnen Zellen an:
4,18 / 4,21 / 4,22 / 4,22 Volt
tatsächlich waren es nachgemessen:
4,17 / 4,19 / 4,20 / 4,20 Volt
Für eine Lampe, in der 4 Akkus in Serienschaltung genutzt werden, sind solch ungleiche Werte nicht optimal, da die Zellen unterschiedlich belastet werden. Ich habe danach die Akkus direkt noch in den alten Thrunite MCC-4 Lader gesteckt, der die Zellen dann alle gleichmäßig auf 4,24 Volt geladen hat. Das ist zwar minimal über dem Soll, aber wie ich finde immer noch besser als ein unterschiedliches Aufladen.
Größenvergleich zu anderen Lampen

hier mit einem Konkurrenten der gleichen Leistungsklasse und ähnlichem Aufbau

Die TN36 hat zwar die kleineren Reflektoren, doch wider erwarten hat sie auch den kleineren Spot im Beam im Vergleich zur X7.

Bedienung
Die TN36 wird wie gehabt nur über den Seitentaster bedient, der einen knackigen aber nicht zu festen Druckpunkt hat. Es gibt keine Möglichkeit, die Lampe elektronisch gegen unbeabsichtigtes Einschalten zu sperren. Jedoch ist ein mechanischer Lockout möglich, wenn man das Batterierohr ein kleines Stück aufdreht. Im Grunde ist die Lampe mit (nur) 3 Helligkeitsstufen versehen. Mit einer sehr dunklen (Firefly), einer zwischen 70 und 7.000 Lumen frei programmierbaren Stufe und Turbo.
Das stufenlose Ramping (infinite brightness) hat auf der einen Seite den Vorteil, dass man nicht an wenige Leuchtstufen gebunden ist sondern seine Wunschhelligkeit einstellen kann. Der Nachteil ist dafür, dass der komplette Durchlauf des Rampings länger dauert als z.B. die Leuchtstufenauswahl bei der Olight X7.
Regelungsverhalten
Mit Kühlung im Wasserbad (Lampe ist also wasserdicht) ergibt sich in höchster Stufe (Turbo) folgendes bemerkenswertes Regelungsverhalten

Die Lampe quetscht die Akkus aus, um die Helligkeit so konstant wie möglich zu halten. Sie schaltet bei einer Resthelligkeit von immer noch 67% der Anfangsleistung komplett ab, nachdem sie zuvor mit rotem Leuchten der Indikator-LED im Schalter gewarnt hat. Nach Ende des Tests lag die Ruhespannung der Akkus unter 2,9 V pro Zelle.
Man kann darüber meckern, dass eine Messung im Wasserbad nicht realistisch sei. Das mag sein, aber auf diese Weise zeigt man am besten das Potential der Regelung der Lampe allein in Abhängigkeit von der Akkuspannung.
Genauso unrealistisch fände ich eine Laufzeitmessung, bei der so eine Hochleistungslampe auf Vollgas irgendwo im Kämmerlein in die Ecke gestellt würde. Halbwegs realistisch könnte dagegen sein, eine Messung in der Situation zu machen, in der die Lampe höchstwahrscheinlich auch tatsächlich genutzt wird, nämlich in der Hand gehalten als Taschenlampe. Wie lange man sie wegen der Hitzeentwicklung halten könnte, ist abhängig von der Schmerzempfindlichkeit. Schon die alte TN36 kam locker auf über 70 Grad Außentemperatur.
Wie/ob die Lampe die Helligkeit ohne jede Kühlung in einem kleinen Karton eingesperrt konstant hält, habe ich trotzdem noch parat, und zwar im Vergleich zur Olight X7:

Luxmessung der TN36 217 neutral white (aus 5 m, direkt nach dem Einschalten):
- 28.750 Lux
PWM?
Die TN36 2017 kommt offenbar ohne Pulsweitenmodulation bei den niedrigeren Helligkeitsstufen aus, bietet also flackerfreies Licht.

Leuchtergebnis
Hier vorerst nur White-Wall-shots. Die Beamshots draußen können sehr gern die Teilnehmer den Passarounds beisteuern. Die Lichtfarbe der neutralweißen Testlampe geht für meinen Geschmack in Ordnung. D.h. nicht zuviel gelb oder grün. Gleichwohl hätte ich etwas mehr Rotanteil besser gefunden.

im Vergleich zur Konkurrenz, deren Spot weniger eng ist

Aber nun ein Makel, der auf den Fotos nur bei dunkleren Stufen darstellbar ist: die Lampe zeigt ein Donut-hole, also einen dunkleren Bereich in der Mitte des Spots. Daran krankte auch schon die alte TN36. Das stört vielleicht an einer Wand, im Freien ist das weniger von Belang. Der Makel lässt sich mit einem Stück Diffusorfolie von der Rolle für wenige Cent ausmerzen, die Lampe ist eh ein Fluter und das Abstrahlverhalten ändert sich kaum (mit der richtigen Folie). Die Lichteinbußen liegen durch die Folie bei etwa 10%.

wieder die Konkurrenz, die dagegen fast fehlerfrei leuchtet:

Für diejenigen, die es interessiert, hier die Folie:

Einen Beamshot mit Folie habe ich nicht gemacht.
Pros & Cons
+ Verarbeitungsqualität
+ Sofortzugriff auf Firefly
++ hohe Lichtleistung
++ geschützte Hochstrom-Akkus im Lieferumfang
++ prima Regelungsverhalten für konstant helles Licht
- Ladegerät arbeitet ungenau
- Donut hole im Spot
neutral: User Interface, Lichtfarbe
Die Lampe kommt mit neuen LEDs (3* CREE XHP70 anstatt MK-R) und einer anderen Bedienung (UI). Die Helligkeit lässt sich bei dieser Version quasi stufenlos einstellen. Es gibt die TN36 2017 mit kalt- oder neutralweißer Lichtfarbe. Letztere wurde in einem Bundle komplett mit Akkus und Ladegerät kostenfrei von Thrunite zur Verfügung gestellt.
Auf der Hersteller-Homepage kann man sie mit 10% Rabatt für umgerechnet etwa 221 Euro (je nach momentanen Umrechnungskurs) bestellen. Beim deutschen Amazon gibt es sie im Bundle für knapp 280 Euro.
Aktionshinweis:
Vom 10. bis 16. Juli gibt es (auch) die TN36 mit 20% Rabatt (Code JULY) im Thrunite-Store.
Mitglieder des TLF können sich die Lampe gern zum Testen kostenfrei ausleihen. Eine Möglichkeit zum Anmelden findet ihr im Passaround-Thread.
Da der technische Aufbau bis auf sehr wenige Ausnahmen identisch mit dem bisherigen Modell ist, verweise ich für weitere Infos zur Lampe auf das damalige Review. Deshalb kann ich mich hier etwas kürzer fassen.




Technikinfo (in Klammern dahinter die Daten für die alte Version):
▪ 3x CREE XHP70 LEDs wahlweise mit kalt- oder neutralweißer Lichtfarbe (MK-R)
▪ Lichtleistung: 10.000 Lumen (6.510) ANSI
▪ Reichweite: 319 m / 25.480 Lux (299 m / 22.400 Lux)
▪ konstante Helligkeitsregelung über Boost-Treiber mit >95% Wirkungsgrad
▪ Überhitzungsschutz
▪ Spannungsbereich: 10.5V - 17.5V (4* 18650 Li-Io-Akkus)
▪ 3 Helligkeitsmodi + Strobe: Moonlight, Turbo, stufenlos von low bis high (5 Helligkeitsstufen + Strobe)
▪ Ein-/Ausschalten sowie Auswahl der Leuchtstufen über Seitenschalter
▪ Warnfunktion bei niedriger Akku-Spannung
▪ Tiefentladeschutz
▪ Memory, die zuletzt benutzte Leuchtstufe wird gespeichert (außer Firefly/Strobe/Turbo)
▪ sturzsicher bis 1,50 m, wasserdicht bis 2 Meter (IPX-8)
▪ Gehäuse aus HAIII anodisiertem Aluminium
▪ vergütetes Frontglas
▪ strukturierte Alu-Reflektoren (orange peel)
▪ Maße ca: 133 x 64/52 mm (Länge x Durchmesser Kopf/Body) (126 x 64/52 mm)
▪ Gewicht: 608 g (gemessen mit Akkus)
▪ tailstand-fähig
Lichtleistung/Laufzeit (in Klammern dahinter die Daten für die alte Version):
- Strobe 7.000 lm / 90 min (6.510 lm /137 min)
- Turbo 10.000 lm / 85 min (6.510 lm /119 min)
- Low bis High programmierbar 70 - 7.000 lm / 2,6 Tage - 90 min
- Firefly 2 lm / 28 Tage (1,6 lm / 33 Tage)
Lieferumfang
- TN36 (2017) Taschenlampe
- 4x aufladbarer 18650 Li-Io-Akku (IMR) mit Schutzschaltung und 3100 mAh Kapazität
- MCC-4S 4-fach Universal-Ladegerät mit Netzkabel
- gepolstertes Nylonholster
- Ersatzdichtungen, Ersatz-Schaltergummi
- Lanyard + Schlüsselring
- Bedienungsanleitung


Die Indikator-LED leuchtet bei eingeschalteter Lampe blau. Wenn die Akkus fast leer sind, leuchtet sie rot.



Die Qualität des Holsters geht in Ordnung. Sehr gut: es ist gepolstert und nicht nur einlagig, wie bei den meisten anderen Herstellern.


Die TN36 lässt sich in drei Teile zerlegen. Die Ausrichtung des Akkuträgers ist egal, man kann ihn auch umdrehen.

neu: das Gewinde des Batterierohrs ist vollständig anodisiert, auch an der Stirnseite.



Nur zur Veranschaulichung: die mitgelieferten geschützten Akkus gehen gerade noch hinein, ein kurzer ungeschützter Akku würde ebenso Halt finden.

flexibel: es können durch den erhöhten Pluspol im Akkuträger auch Flattop-Zellen verwendet werden.


Ladegerät alt gegen neu: MCC-4 links, neues MCC-4S rechts.
Das MCC-4S kann Li-Io und auch NiMH-Akkus laden. Über den roten Knopf lässt sich für jeden der vier Schächte der Ladestrom auf 0,5 oder 1 Ampére einstellen.

Die Anzeige wechselt selbständig zwischen Ladedauer, Akkuspannung und Ladestrom.

Das Ladegerät hat nicht ganz überzeugt. Zwar ist das Display mit den wechselnden Anzeigen sehr informativ und gut abzulesen. Ebenso nützlich, dass man den Ladestrom auf 1 oder 0,5 A einstellen kann.
HIer aber der Grund zur Klage:
Als der Ladevorgang beendet war, zeigte das Display für die einzelnen Zellen an:
4,18 / 4,21 / 4,22 / 4,22 Volt
tatsächlich waren es nachgemessen:
4,17 / 4,19 / 4,20 / 4,20 Volt
Für eine Lampe, in der 4 Akkus in Serienschaltung genutzt werden, sind solch ungleiche Werte nicht optimal, da die Zellen unterschiedlich belastet werden. Ich habe danach die Akkus direkt noch in den alten Thrunite MCC-4 Lader gesteckt, der die Zellen dann alle gleichmäßig auf 4,24 Volt geladen hat. Das ist zwar minimal über dem Soll, aber wie ich finde immer noch besser als ein unterschiedliches Aufladen.
Größenvergleich zu anderen Lampen

hier mit einem Konkurrenten der gleichen Leistungsklasse und ähnlichem Aufbau

Die TN36 hat zwar die kleineren Reflektoren, doch wider erwarten hat sie auch den kleineren Spot im Beam im Vergleich zur X7.

Bedienung
Die TN36 wird wie gehabt nur über den Seitentaster bedient, der einen knackigen aber nicht zu festen Druckpunkt hat. Es gibt keine Möglichkeit, die Lampe elektronisch gegen unbeabsichtigtes Einschalten zu sperren. Jedoch ist ein mechanischer Lockout möglich, wenn man das Batterierohr ein kleines Stück aufdreht. Im Grunde ist die Lampe mit (nur) 3 Helligkeitsstufen versehen. Mit einer sehr dunklen (Firefly), einer zwischen 70 und 7.000 Lumen frei programmierbaren Stufe und Turbo.
Das stufenlose Ramping (infinite brightness) hat auf der einen Seite den Vorteil, dass man nicht an wenige Leuchtstufen gebunden ist sondern seine Wunschhelligkeit einstellen kann. Der Nachteil ist dafür, dass der komplette Durchlauf des Rampings länger dauert als z.B. die Leuchtstufenauswahl bei der Olight X7.
- Ein-/Ausschalten = Taster kurz drücken, Lampe startet mit der programmierten Stufe von 70-7.000 lm
- programmieren der mittleren Stufe = Taster gedrückt halten und bei der gewünschten Helligkeit loslassen
- Start auf Firefly = Taster >1 Sek. drücken
- Turbo = Doppelklick
- Strobe = erneuter Doppelklick
Regelungsverhalten
Mit Kühlung im Wasserbad (Lampe ist also wasserdicht) ergibt sich in höchster Stufe (Turbo) folgendes bemerkenswertes Regelungsverhalten

Die Lampe quetscht die Akkus aus, um die Helligkeit so konstant wie möglich zu halten. Sie schaltet bei einer Resthelligkeit von immer noch 67% der Anfangsleistung komplett ab, nachdem sie zuvor mit rotem Leuchten der Indikator-LED im Schalter gewarnt hat. Nach Ende des Tests lag die Ruhespannung der Akkus unter 2,9 V pro Zelle.
Man kann darüber meckern, dass eine Messung im Wasserbad nicht realistisch sei. Das mag sein, aber auf diese Weise zeigt man am besten das Potential der Regelung der Lampe allein in Abhängigkeit von der Akkuspannung.
Genauso unrealistisch fände ich eine Laufzeitmessung, bei der so eine Hochleistungslampe auf Vollgas irgendwo im Kämmerlein in die Ecke gestellt würde. Halbwegs realistisch könnte dagegen sein, eine Messung in der Situation zu machen, in der die Lampe höchstwahrscheinlich auch tatsächlich genutzt wird, nämlich in der Hand gehalten als Taschenlampe. Wie lange man sie wegen der Hitzeentwicklung halten könnte, ist abhängig von der Schmerzempfindlichkeit. Schon die alte TN36 kam locker auf über 70 Grad Außentemperatur.
Wie/ob die Lampe die Helligkeit ohne jede Kühlung in einem kleinen Karton eingesperrt konstant hält, habe ich trotzdem noch parat, und zwar im Vergleich zur Olight X7:

Luxmessung der TN36 217 neutral white (aus 5 m, direkt nach dem Einschalten):
- 28.750 Lux
PWM?
Die TN36 2017 kommt offenbar ohne Pulsweitenmodulation bei den niedrigeren Helligkeitsstufen aus, bietet also flackerfreies Licht.

Leuchtergebnis
Hier vorerst nur White-Wall-shots. Die Beamshots draußen können sehr gern die Teilnehmer den Passarounds beisteuern. Die Lichtfarbe der neutralweißen Testlampe geht für meinen Geschmack in Ordnung. D.h. nicht zuviel gelb oder grün. Gleichwohl hätte ich etwas mehr Rotanteil besser gefunden.

im Vergleich zur Konkurrenz, deren Spot weniger eng ist

Aber nun ein Makel, der auf den Fotos nur bei dunkleren Stufen darstellbar ist: die Lampe zeigt ein Donut-hole, also einen dunkleren Bereich in der Mitte des Spots. Daran krankte auch schon die alte TN36. Das stört vielleicht an einer Wand, im Freien ist das weniger von Belang. Der Makel lässt sich mit einem Stück Diffusorfolie von der Rolle für wenige Cent ausmerzen, die Lampe ist eh ein Fluter und das Abstrahlverhalten ändert sich kaum (mit der richtigen Folie). Die Lichteinbußen liegen durch die Folie bei etwa 10%.

wieder die Konkurrenz, die dagegen fast fehlerfrei leuchtet:

Für diejenigen, die es interessiert, hier die Folie:

Einen Beamshot mit Folie habe ich nicht gemacht.
Pros & Cons
+ Verarbeitungsqualität
+ Sofortzugriff auf Firefly
++ hohe Lichtleistung
++ geschützte Hochstrom-Akkus im Lieferumfang
++ prima Regelungsverhalten für konstant helles Licht
- Ladegerät arbeitet ungenau
- Donut hole im Spot
neutral: User Interface, Lichtfarbe
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