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Review: ThruNite TN36 3x MK-R

amaretto

Moderator & Beamshot-SEK
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12 August 2010
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Trustfire
ThruNite hat dem TLF freundlicherweise einen Prototypen (noch ohne Gravur) der neuen TN36 für Tests zur Verfügung gestellt.



Während die anderen Modelle der TN3x-Reihe per Selektorring + Endkappenschalter geschaltet werden, finden wir an der TN36 ausschließlich einen Seitenschalter mit integrierter 2-farbiger Status-LED für die komplette Bedienung.



Der Lampenkopf ist kleiner als bei den anderen Modellen der TN3x-Serie und beherbergt 3 LEDs des Typs CREE MK-R. Diese leuchten in 3 sich überlappenden Reflektoren, deren Oberfläche für eine gleichmäßigere Lichtverteilung grob strukturiert ist. Aufgrund der Bauweise dürfen wir ein reinrassiges Flutlicht mit sehr breiter Ausleuchtung erwarten.



Zur LED: Die CREE MK-R wurde meines Wissens bisher nur von wenigen Taschenlampenherstellern verwendet, obwohl sie bereits seit 2011 auf dem Markt ist. Angeblich sollen im Labor bis zu 200 LED-Lumen pro Watt erreicht worden sein. Optisch besteht mit den 4 einzelnen "Leuchtflächen" auf der LED (die) eine gewisse Ähnlichkeit zur älteren MC-E LED.



Die TN36 ist mit zwei verschiedenen MK-R Typen erhältlich,
- mit neutralweißer Lichtfarbe (Chromaticity Code 0E4, 4500K): MKRAWT-00-0000-0B00J20E4(MK-R J2)
- mit kaltweißer Lichtfarbe (Chromaticity Code 051, 6200K): MKRAWT-00-0000-0B00J4051(MK-R J4)

Für den Test stand nur die kaltweiße Version zur Verfügung.

Weitere Informationen zu den LEDs findet ihr im CREE-Hersteller-Datenblatt.


:einkaufen: ThruNite ruft für die TN36 faire 199.95 USD auf, also umgerechnet ~165€
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Lieferumfang:

▪ TN36 Lampe
▪ Kartonumverpackung
▪ Holster
▪ Ersatzdichtungen
▪ Bedienungsanleitung


Technische Info:

▪ 3x CREE MK-R LEDs wahlweise mit kalt- oder neutralweißer Lichtfarbe
▪ Lichtleistung: 6.510 Lumen (ANSI)
▪ Reichweite: 299 m / 22.400 Lux
▪ konstante Helligkeitsregelung über Boost-Treiber mit >95% Wirkungsgrad
▪ Überhitzungsschutz
▪ Spannungsbereich: 10.5V - 17.5V (4* 18650 Li-Io-Akkus)
▪ 5 Helligkeitsstufen + Stroboskop (versteckt)
▪ Ein-/Ausschalten sowie Auswahl der Leuchtstufen über Seitenschalter
▪ Warnfunktion bei niedriger Akku-Spannung
▪ Tiefentladeschutz
▪ Memory, die zuletzt benutzte Leuchtstufe wird gespeichert (außer Firefly/Strobe/Turbo)
▪ sturzsicher bis 1,50 m, wasserdicht bis 2 Meter (IPX-8)
▪ Gehäuse aus HAIII anodisiertem Aluminium
▪ vergütetes Frontglas
▪ strukturierte Alu-Reflektoren (orange peel)
▪ Maße ca: 126 x 64/52 mm (Länge x Durchmesser Kopf/Body)
▪ Gewicht: 390 g (ohne Akkus)
▪ sehr tailstand-fähig

Lichtleistung/Laufzeit:
- Strobe (6510 lm /137 min)
- Turbo (6510 lm /119 min)
- High (2280 lm /194 min)
- Medium (785 lm /587min)
- Low (116 lm /54 Std)
- Moonlight (1.6 lm /33 Tage)


Aufbau/Verarbeitung:
Die Verarbeitung ist insgesamt auf hohem Niveau. Die LEDs sind einwandfrei zentriert, die Anodisierung gleichmäßig. In einem der Reflektoren des Testmodells ist allerdings am Rand ein kleiner Fehler. Bei einem Prototypen ist das egal, in der Serie wäre das eine Sache der Qualitätskontrolle.

Mir ist aufgefallen, dass die TN36 keine Lanyardösen (Öffnungen für eine Trageschlaufe) bietet. Ob Absicht oder vergessen entzieht sich meiner Kenntnis.

Der Seitenschalter hat einen eindeutigen und erfreulich sensiblen Druckpunkt.
Die Bedienung dieses Schalters macht richtig Laune. Da bin ich schon Gröberes gewohnt (MM15).

Das Gewinde des Batterierohrs ist einwandfrei mit quadratischem Profil geschnitten, anodisiert und sparsam gefettet. Ein mechanischer Lock-out gegen versehentliches Einschalten ist möglich. Hierzu muss das Batterierohr ein kleines Stück aufgedreht werden. Der Lockout hat nichts damit zu tun, dass das Batterierohr keinen Kontakt bekommen würde. Der Kontakt wird ausschließlich dadurch hergestellt, dass das Rohr den Akku-Käfig fest auf die Kontakte des Lampenkopfs presst. Ordentlich fest zuschrauben ist daher Pflicht, ähnlich wie bei der ThruNite Neutron 2A.





flaches Lampenende, damit bleibt die TN36 sicher aufrecht stehen (tailstand)



Zum Einlegen der Akkus schraubt man das Batterierohr vom Kopf



die zerlegte Lampe


solider Akkuträger





Lampenkopf mit gefedertem Pluspol

Blick ins Batterierohr




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Regelungsverhalten

Laufzeitdiagramm für die hellste Leuchtstufe (Turbo)


Innerhalb der ersten 4 Minuten nimmt die Helligkeit messbar, aber für das menschliche Auge nicht erkennbar um etwa ein Fünftel ab. Das könnte der enormen Hitzeentwicklung geschuldet sein. Ab der 4. Minute behält die TN36 eine gleichbleibende Helligkeit. Nach knapp 30 Minuten schaltet die Lampe eine Stufe herunter, nach etwa 38 Minuten eine weitere Stufe. Vorbei ist der Leuchtspaß nach 40 Minuten, wenn sich die Lampe wegen zu niedriger Akkuspannung abschaltet. Ein eingebauter Tiefentladeschutz sozusagen. Die Akkus waren zu diesem Zeitpunkt im Schnitt auf 3,10V herunter (Leerlaufspannung).


Laufzeitdiagramm für die Stufe High (zweithellste Leuchtstufe)


Die TN36 läuft auf High (= über den Daumen gepeilt 2000 Lumen*) für 2 Stunden und 25 Minuten mit absolut konstanter Helligkeit durch! 5 Minuten vor dem Ende der Leuchtdauer setzt die Akkuwarnung ein (Kontrollleuchte im Schalter wechselt von blau auf rot), danach geht die Lampe aus.

Die Akkus hatten nach der Entnahme im Schnitt noch 3,20V.

Während der Testläufe wurde die Lampe mit einem Ventilator gekühlt. Auf Stufe High wäre das gar nicht notwendig gewesen, da sie auf dieser Stufe auch ohne aktive Kühlung nicht sonderlich warm wurde.

Schlussfolgerung:
In der hellsten Lichtstufe ist die TN36 sehr gut geregelt, auf der zweithellsten (High mit immerhin noch ~2000 Lumen) sogar phänomenal. Das bedeutet, dass der Besitzer relativ unabhängig vom Ladezustand der Akkus stets auf gleichbleibend helles Licht hoffen darf. :thumbsup: Nur im Turbo-Modus regelt die Lampe (verständlicherweise) wegen des hohen Stromverbrauchs gegen Ende der Laufzeit die Leistung in 2 Stufen herunter.

Um auf Nummer sicher zu gehen und zur Akku-Schonung sollte man die Akkus wieder laden, wenn die Lampe nach ~30 Minuten auf Turbo zum ersten Mal herunterschaltet. Wenn man dies nicht befolgt, werden die Akkus dennoch nicht zerstört, da die Lampe vor einer Tiefentladung abschaltet. Auf der Stufe High muss man aufmerksamer sein, da die Lampe nicht durch Leistungsreduzierung warnt, wann der Blackout droht. Sie schaltet am Ende der Laufzeit nämlich abrupt ab. Hier muss man auf die Indikator-LED im Schalter achten, ob diese durch rotes statt blaues Licht vor dem Ende warnt. Wenn Verbesserungspotential gesucht wird, dann am ehesten (und einzig?) in der Warnfunktion. Die Lampe darf ruhig etwas mehr Rabbatz machen, wenn die Akkus kurz vor Ende sind, etwa durch zusätzliches Blinken der Haupt-LEDs.

Stromverbrauch:
am Labornetzgerät gemessen (danke an light-wolff!)

Leuchtstufe​
|
Spannung​
|
Stromverbrauch​
|
Leistungsaufnahme
Turbo​
|
13,4V​
|
4,8A​
|
64W
High​
|
13,9V​
|
1,2A​
|
16W
Medium​
|
14,0V​
|
370mA​
|
5,2W
Low​
|
14,0V​
|
71mA​
|
1,0W
Moonlight​
|
14,0V​
|
4,3mA​
|
60mW​


Helligkeitsvergleich* im Ceilingbounce in Relation zur ThruNite Lynx (lt. Hersteller 1000 Lumen):
▪ Lynx --- 100 %
▪ Fenix TK75 --- 290 %
▪ Niwalker MM15 --- 410 %
ThruNite TN36 --- 660 %

selbst gemessener Luxwert*: ~19.000

*alle Angaben zur Lichtleistung (Lumen oder Lux) ohne Gewähr!


PWM
Auch in der niedrigsten Leuchtstufe ist mit dem Auge kein Flackern des Lichts festzustellen. Entweder es gibt kein PWM oder es liegt auf einer sehr hohen Frequenz.



Bedienung/Handhabung
Lampenkörper vom Kopf abschrauben und den Akku-Halter entfernen. 4 Stück 18650 Li-Io-Akkus in den Halter einlegen, mit dem Minuspol jeweils gegen die Feder. Batterierohr wieder fest aufschrauben (um Aussetzer beim Leuchten zu verhindern ähnlich wie bei der Neutron 2014, siehe oben).

• Ein-/Ausschalten — kurzer Schalterdruck
• Einschalten auf Firefly — langer Schalterdruck
• Leuchtstufenwechsel — Schalter gedrückt halten (Reihenfolge dunkel, mittel, hell)
• Turbo-Stufe — Doppelklick bei eingeschalteter Lampe
• Stroboskop — Doppelklick auf Turbo

Die drei regulären Leuchtstufen (Low, Medium, High) werden gespeichert. Bei eingeschalteter Lampe leuchtet die Indikator-LED blau. Im Firefly/Moonlight bleibt sie jedoch aus (bug oder Absicht?).

Energieversorgung: Für den Betrieb der Lampe werden 4 Stück hochstromfähige 18650 Li-Io-Akkus benötigt, die dauerhaft über 4 Ampere liefern können müssen. Aufgrund der hohen Leistung der Lampe solltet man nur Qualitätsware verwenden.
Achtung: da die Akkus in Reihe geschaltet sind, unbedingt 4 identische Akkus verwenden, also gleicher Typ, gleiche Ladespannung und gleiches Alter!

Akku-Leer-Warnung: Bei niedrigem Ladezustand der Akkus schaltet die Lampe auf Turbo 1 bzw. 2 Stufen herunter (siehe oben) und die Indikator-LED im Schalter wechselt von blau nach rot. Unter 3,1V schaltet die Lampe ganz ab. In den anderen Stufen gibt es "nur" die Warnung durch die Indikator-LED.




Eine Lampe mit 4 Akkus nebeneinander ist nicht schlank, da braucht man nichts schönreden. Dennoch ist mir so ein kleiner Knubbel lieber als eine lange Leuchtstange mit 2 oder 4 Akkus hintereinander. Die Lampe hat mich bereits in der Innentasche meiner Jacke begleitet und das ging noch unauffällig genug ohne dass mich jemand nach einem Ziegelstein in meiner Jacke gefragt hätte. Zum Leergewicht von etwa 400 g kommt auch noch das Gewicht der 4 Akkus, da merkt man schon die Schwerkraft. Auch wenn die TN36 ergonomisch ganz gut in der Hand liegt, wäre eine Öse für eine Fangschnur vorteilhaft. Den Bereich um den Schalter herum und die Positionierung hat ThruNite gut gelöst. Auch in völliger Dunkelheit kann man das erhöhte Plateau, in das der Schalter bündig eingelassen ist, sofort finden, selbst mit Handschuhen. Das Plateau verhindert zugleich, dass die Lampe vom Tisch rollt.

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Größenvergleich MM15 vs. TN36


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Leuchtergebnis:

Eines vorweg: in den dunkleren Leuchtstufen kann man eine etwas grünliche Lichtfarbe erkennen, auf Vollgas ist davon so gut wie nichts mehr zu sehen. Erst recht nicht draußen. Wer das Grün eliminieren möchte: ein Stück LEE Minus Green Filterfolie.

Die dunkelste Leuchtstufe (Firefly)


extrem breiter Abstrahlwinkel, schätzungsweise ~150 Grad

Durch die großen LEDs in kleinen und flachen Reflektoren ist der Lichtkegel wie erwartet sehr breit. Haupteinsatzbereich der TN36 dürfte daher der Nahbereich und mittlere Reichweite bis vielleicht 100/150 Meter sein.



Die Qualität der Lichtverteilung ist in Ordnung. Während in der Mitte des Lichtkegels die Abstrahlung sehr gleichmäßig ist, lässt der äußerste Rand die für überlappende Reflektoren üblichen "Eselsohren" erahnen. Ich sage bewusst erahnen, denn die "Ohren" sind bei der TN36 viel geringer ausgeprägt als bei Lampen mit glatten und tieferen Reflektoren (z.B. TN30, Fenix TK75 u.a.).


Durch die enorme Menge an flutigem Licht besteht in feuchter Luft die Möglichkeit der Eigenblendung. Leider war es zum Zeitpunkt der Beamshots etwas neblig.
















als animierte Gifs:







Hier noch weitere direkte Leuchtvergleiche mit anderen leistungsstarken Lampen (mit Genehmigung von Bluzie) als animierte Gifs:












Welche Lichtgewalt aus dieser doch noch recht kleinen Lampe herauskommt, wird im Vergleich mit anderen Lichtmonstern deutlich. Es ist fast erschreckend, wie dunkel Lampen der 2000-3500-Lumen-Klasse (Nitecore TM26, ThruNite TN30, Fenix TK75 u.a.) gegen die TN36 wirken. Selbst die schon enorm starke Niwalker MM15 hat das Nachsehen (siehe auch Helligkeitsvergleich im cb, siehe oben).

Noch ein Hinweis zu der Leuchtstufe, die vermutlich 99% der Besitzer nie nutzen werden: Das Stroboskop leuchtet auf gleichbleibender Frequenz. Ein Wechsel der Frequenz ist aber auch nicht nötig (desorientating strobe), da die Lampe auf voller Leistung blitzt und man selbst hinter der Lampe stehend noch irre wird. Braucht also kein Mensch.
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Fazit:

ThruNite hängt mit der TN36 die Referenzlatte für kleine Lichtmonster eine Stufe höher. Es dürfte keine Serien-LED-Lampe in ihrer Größe geben, die mehr Licht bietet. Selbst kräftigere HID-Lampen bis 65W wie die FF4 werden von der TN36 im Output (nicht aber in der Reichweite) eingeholt. LED-Lampen, die noch stärker sind, haben in der Regel gegenüber der TN36 ein Mehrfaches an Größe, Gewicht und Akku-Bestückung. Ich stelle mir aber nun wirklich langsam die Frage, wofür man als Privatmann eine so starke Lampe (außer zum Spielen) überhaupt gebrauchen könnte.

Selbst wenn es die Turbo-Stufe nicht gäbe, besäße die TN36 selbst mit der zweithellsten Leuchtstufe herausragende Qualitäten. Eine Lampe, die ohne Hitzeprobleme betriebssicher und derart linear mit etwa 2000 Lumen fast 2,5 Stunden durchleuchtet, ist nicht alltäglich.

+ rekordverdächtig hohe Lichtleistung bezogen auf die Größe
+ gleichmäßige Lichtverteilung, gute Reichweite
+ je nach Vorliebe in kalt- oder warmweißer Lichtfarbe erhältlich
+ konstant geregelte Helligkeit
+ flackerfreies Licht
+ Sofort-Zugriff auf Firefly
+ gute Verarbeitung und Qualität
+ Akku-Leer-Warnung/Tiefentladeschutz
+ sinnvoll gewählte Leuchtstufen
+ niedriges Low mit langer Laufzeit
+ kein Disco in der Schaltreihenfolge (hidden strobe)

- keine Lanyardöse
- leicht grünliche Lichtfarbe in den dunklen Leuchtstufen (bei der cw-Version)




Abschließend ein dickes DANKESCHÖN an Markus/mkr für die tatkräftige Unterstützung bei den Bildern und Messungen! :thumbup:
 
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tino79

Flashaholic**
12 Juli 2010
1.591
1.116
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Vogelsbergkreis
Und das wo ich erst seit ein paar Tagen die MM15 habe. Habe versucht der Sucht zu trotzen und die MM15 daher erst so spät gekauft.

Nun hoffe ich dass ich diesmal wiederstehen kann. Ach bestimmt, ist ja gegenüber der MM15 ein richtiger Klopper. Dan kann ich für mehr Lumen auch gleich ne X60M nehmen wenn ich die MM15 durch ne TN36 ersetze :D
 

archangel

Flashaholic**
7 April 2011
4.544
1.431
113
Danke für die Vorstellung, Markus! :thumbup:

Saugeile Lampe. Leider vermutlich viiiiiiiiel zu teuer für mich.

Verstehe nicht warum Du meinst man würde den Strobe nicht brauchen. ;)

Was ich auch nicht verstehe ist warum kein Selektorring verbaut wurde. Meiner Meinung nach ist dies das bestmögliche UI, da kann keine Knopfschaltung mithalten.
 

Profi58

Flashaholic**
29 Mai 2011
3.126
1.516
113
Erzgebirge
Danke für das tolle Review!

Ich habe vor ein paar Tagen bei Thrunite angefragt, wann die TN36 erhältlich ist, und erhielt die sybillische Antwort: "Im nächsten Monat oder später!" :haeh:

Welche Akkus schluckt die Lampe? Bei vielen meiner 18650er-Lampen mit Akkukäfig oder mehreren 18650ern im Akkurohr darf man nur dünne und/oder kurze Akkus (also keine 3400 mAh-Akkus) verwenden, weil sonst der Akku nicht in den Käfig, der bestückte Käfig nicht in die Lampe oder die Tailcap nicht auf das Batterierohr passen. Du hast ja auch 2500-mAh-Akkus verwendet. Kann man riskieren, ungeschützte Akkus zu verwenden? Brauchen die Akkus Nippel?
 
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sharpanator

Flashaholic*
15 September 2011
780
588
93
Darmstadt
Starke Lampe, sie ist eindeutig heller als die Niwalker in diesem direkten Vergleich. Sehr beeindruckend!
So stark finde ich den Unterschied jetzt nicht zur MM15. Man muß ja bedenken, dass NW immer etwas dunkler aussieht. Optisch finde ich die MM15 schon irgendwie schöner und auch ein wenig kürzer. Dafür gefällt mir der getrennte Batteriekäfig etwas besser der Thrunite, bei der Niwalker ist er ja fest eingebaut.

Hat die MM15 eigentlich die gleichen hohen Anforderungen an die Akkus?
 

amaretto

Moderator & Beamshot-SEK
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12 August 2010
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NRW
Welche Akkus schluckt die Lampe? Bei vielen meiner 18650er-Lampen mit Akkukäfig oder mehreren 18650ern im Akkurohr darf man nur dünne und/oder kurze Akkus (also keine 3400 mAh-Akkus) verwenden, weil sonst der Akku nicht in den Käfig, der bestückte Käfig nicht in die Lampe oder die Tailcap nicht auf das Batterierohr passen. Du hast ja auch 2500-mAh-Akkus verwendet. Kann man riskieren, ungeschützte Akkus zu verwenden? Brauchen die Akkus Nippel?
Es gehen auch Akkus ohne Nippel, da der Kontakt im Akkukäfig heraussteht.
Auch meine längsten geschützten Akkus passen sowohl in der Länge als auch in der Breite:
Enerpower 3400 geschützt
Eagtac 3400 geschützt
Solarforce 2400 blau/weiß geschützt
Thrunite 3400 geschützt

Natürlich gehen auch ungeschützte Akkus, da die Lampe ja eine Endabschaltung hat.

So stark finde ich den Unterschied jetzt nicht zur MM15. Man muß ja bedenken, dass NW immer etwas dunkler aussieht.
Hat die MM15 eigentlich die gleichen hohen Anforderungen an die Akkus?
Ein anderer Einwand: in dieser Leistungsklasse fallen ein paar Hundert Lumen optisch nicht auf. Eine Differenz von z.B. 5000 zu 5500 Lumen kann man kaum bzw. gar nicht erkennen. Wenn ein Unterschied eindeutig sichtbar ist, kann man von einer Differenz von 1000 - 1600 Lumen zwischen der MM15 und der TN36 ausgehen, was Markus und ich so auch nachmessen konnten (ohne Gewähr!)

Ich habe gerade noch im weißen Gäste-WC einen ceiling-bounce-test der TN36 gegen meine neue FF4 65W HID gemacht.

FF4: 418 Lux
TN36: 440 Lux

Hohe Anforderungen an die Akkus?
Ich habe nur geschrieben, dass die Akkus dauerhaft Ströme von >3A aushalten müssen. Ehrlich gesagt, hab ich kaum welche, die das nicht können. Man sollte aber bei dieser Lampe die Finger lassen von Billigakkus.
Dass nur identische Akkus gleichen Ladezustands und Alter verwendet werden, versteht sich eigentlich bei allen mehrzelligen Hochleistungslampen von selbst.
 

FrankFlash

Supporter
Teammitglied
28 Dezember 2013
2.787
3.106
113
dem schönen Bayern
Hallo Markus, danke fuer das Super-Review dieser tollen Lampe. Wahnsinn was Thrunite letztens an Neuigkeiten raushaut. Einziger Wehrmutstropfen fuer mich ist, dass bei dieser Lampe kein Magnetdrehring verbaut ist. Damit waere aber wohl die Lampe etwas groesser gesorden.
Gruss Frank
 

Gonzo

Flashaholic***
12 April 2012
7.387
2.241
113
Gütersloh
Klasse Review, wie immer ;)

Die Lampe hat schon einen gewissen Reiz, rein den Zahlen nach.
Aber ich denke das SO VIEL Lumen schon wieder hinderlich sind, oder?
Das blendet doch bestimmt von allen Seiten.
Dies ist eine Lampe für Leute, wie uns
 

hitech

Flashaholic**
19 Mai 2014
1.099
538
113
Leipzig
Hallo Markus, klasse Review!
:thumbsup:
Bisher konnte ich all den Wahnsinnsflutern à la MM u. Co. widerstehen. Aber bei diesem hier gibt es nun wirklich kein Halten mehr.

Gruß,
Thomas.
 
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FrankFlash

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28 Dezember 2013
2.787
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dem schönen Bayern
Hallo Markus, klasse Review!
:thumbsup:
Bisher konnte ich all den Wahnsinnsflutern à la FF u. Co. widerstehen. Aber bei dieser hier gibt es nun wirklich kein Halten mehr.

Gruß,
Thomas.
Also wenn Du mit FF die FireFoxes FF4 meinst, das ist in meinen Augen kein Fluter. Fuer mich ist das ein toller Allrounder mit einem tollen Mix von ordentlichem Throw und viel Spill. Also wenn Du bisher wiederstehen konntest, dann am besten beide Kaufen: TN36 und FF4 :)
Gruss Frank
 
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hitech

Flashaholic**
19 Mai 2014
1.099
538
113
Leipzig
Hihi, das war ein Freud'scher Verschreiber! Ich meinte natürlich MM statt FF. Hab's korrigiert.
Danke!

Gruß,
Thomas.
 
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  • Danke
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hitech

Flashaholic**
19 Mai 2014
1.099
538
113
Leipzig
Her mit der Lampe!

Achja, das Wort mit den zwei 't' fehlt ja noch. Also:

Her mit der Lampe, und zwar flott! :D

Gruß,
Thomas.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
15.761
11.886
113
im Süden
Frage zu den Akkus:
Abgebildet sind die Keeppower IMR18650 2500mAh (LG ICR18650HE2).
Im Laufzeitdiagramm steht Samsung ICR18650-28A. Stimmt das?

Die Samsung -28A sind 4,30V-Zellen und haben bis 4,20V geladen vielleicht 2500mAh. D.h. mit höherkapazitiven Zellen wäre noch einiges an Laufzeit drin.
 

Ol-Pe

Flashaholic*
1 November 2013
417
116
43
Sachsen-Anhalt
Oh, ich habe gerade bemerkt, dass ich vor lauter Aufregung über diese tolle Lampe vergessen habe, mich für das tolle Review zu bedanken. Also, nochmals vielen Dank, auch für die ganze Organisation eines hoffentlich noch vor Weihnachten initiierten groupbuys...

Beste Grüße

Peter
 

Thunderstruck

Flashaholic**
24 Februar 2014
4.717
2.158
113
Auetal
Danke für das geile Review einer megageilen Lampe :thumbup: ich verkünde hier auch mal meine interesse an einer CW Version :D bin ich mal gespannt wann der Groupbuy losgeht

Gruß Perry