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Kombi LiitoKala Engineer Lii-500 test by HKJ

Tobias

Flashaholic**
22 Februar 2011
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Aachen
Olight Taschenlampen
Trustfire
Ich vermisse eine Ladestromanzeige, also die Anzeige des fließenden Ladestroms in Ampere. Fehlt die oder habe ich die nur übersehen?
Ist es richtig, daß die Akkus extrem heiß (durch das Gerät aufgeheizt?) werden, wenn man vier Akkus mit 1 A Ladestrom lädt?
 

0815

Flashaholic*
9 Dezember 2013
987
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Ruhrgebiet
Wenn die Akkus bei 1A "extrem heiß" werden, stimmt etwas mit den Akkus nicht, würde ich sagen. Gute Zellen wie die Panasonic NCR18650B oder Sanyo NCR18650GA werden bloß warm. Aber ich hatte mal einen minderwertigen Akku mit angeblich 3000mAh und irgendeiner windigen Markenbezeichnung drauf, der wurde schon bei 600mA sehr heiß. Den bin ich dann schnell losgeworden.

EDIT: Oder lädst du kleinere Zellen mit 1A? Schreib doch mal Genaueres dazu.
 

Tobias

Flashaholic**
22 Februar 2011
1.472
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Aachen
Acebeam
Es sind Markenzellen, 2,6 Ah von Sanyo. Die stecken jetzt in einem anderen Ladegerät, wo sie mit 1 A geladen werden und nur ganz leicht warm werden.
Das Lii500 lädt gerade andere Zellen mit 500 mA und alles bleibt kalt.
 

Ralphi

Stammgast
25 September 2013
71
24
8
Wetterau
Ich habe hier 2 Sanyo UR18650FM 2600mAh. Die werden bei 1 Ampere im Lii500 nicht warm.
Beim Laden werden die Akkus auch vom Gerät nicht aufgeheizt.
Beim Entladen mit 4 x 0,5A gibts zwangsläufig Abwärme.

Edit:
Im Test steht: "With 4 cells in the charger and full charge current it get a bit warm."
Ich lade normalerweise mit max 1/3 C also die 2600er lieber mit 700mA.
 
Zuletzt bearbeitet:

Tobias

Flashaholic**
22 Februar 2011
1.472
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Aachen
Kein anderes meiner Ladegeräte, vom 5$-Billiglader bis zum Skyrc MC3000, hat meine Akkus oder sich selber so stark erhitzt.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Kein anderes meiner Ladegeräte, vom 5$-Billiglader bis zum Skyrc MC3000, hat meine Akkus oder sich selber so stark erhitzt.
Wie stark? So stark wie dein Lii-500 bei 4x 1A Ladestrom?

Ist es richtig, daß die Akkus extrem heiß (durch das Gerät aufgeheizt?) werden, wenn man vier Akkus mit 1 A Ladestrom lädt?
Ich hatte die Frage so verstanden, dass du das irgendwo gelesen hast und willen willst, ob das stimmt.
Oder wolltest du damit fragen, ob es normal ist, dass in DEINEM Lii-500 die Akkus extrem heiß werden?
Wenn letzteres: was heiß "extrem heiß"? So, dass man sie nicht mehr anfassen kann?

ch vermisse eine Ladestromanzeige, also die Anzeige des fließenden Ladestroms in Ampere. Fehlt die oder habe ich die nur übersehen?
Der tatsächlich fließende Strom wird nicht angezeigt.
 

Tobias

Flashaholic**
22 Februar 2011
1.472
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Aachen
Diese Akkus (ich teste gerade über 50 Stück) werden in den anderen Ladegeräten nur leicht warm. Das Lii500 hat sie so stark erhitzt, das man sich zwar nicht daran verbrennen kann, es aber unangenehm war, sie anzufassen.
Ich werde das mal genauer untersuchen, wenn ich mit dem Akkutest fertig bin.
 

Tobias

Flashaholic**
22 Februar 2011
1.472
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Aachen
Olight Shop
Nur beim Laden. Entladen habe ich mit dem Gerät noch nicht.
Die Akkus teste ich, indem ich sie mit dem MC3000 lade und mit dem BT-C3100 entlade (wegen der Vergleichbarkeit mit einem früheren Test mit dem BT-C3100).
Das Lii500 habe ich nur benutzt, um die bereits getesteten Akkus zu laden.
 

ds0815

Flashaholic*
29 Dezember 2010
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371
63
Bei Hannover
Die starke Aufheizung liegt evtl. an einem hohen Innenwiderstand. Der X-tar Lader zum Beispiel schaltet bei Akkus mit hohem Widerstand auf 0,5A zurück.
Es gibt ja Geräte die den Innenwiderstand des Akkus testen. Ich glaube das machen die allerdings nur bei Nickel Akkus und nicht bei Litium Technologie.
 

kirschm

Flashaholic***
13 April 2017
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Nachdem nun sicherlich einige den Liitokala Lii-500 haben... wie ist denn das Kurzresümee in Bezug auf 16850er oder 28860er Akkus?

o overall empfehlenswert?
o empfehlenswert mit Einschränkungen... welche?
o es hat folgende Showstopper für mich...

Mich interessiert dabei insbesondere alles um Kapazitätsmessung... Lader, die nur laden können, gibt's ja genug...
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Kapazitätsmessung ist ungenau, 10% Fehler sind möglich. Ist bei allen billigen Ladern so. Zum Vergleich/Beobachten reicht's, aber dem absoluten Wert sollte man nicht zu viel Bedeutung beimessen.
Innenwiderstandsmessung dito.

Wer wirklich vernüftig messen will, kommt um den MC3000 nicht herum.
 
  • Danke
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kirschm

Flashaholic***
13 April 2017
5.090
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Danke, light-wolff, mir reicht hier Vergleich/Beobachtung... bzw. Tendenz, ob ein nominell 2500er Akku eher 1500 oder eher 2500 hat... habe mir das Ding übrigens gerade via Ebay für 25€ bestellt... wollte mal vorerst nicht weiter bei Gearbest bestellen... habe da einiges in der Pipeline... das soll erst mal ankommen... 8|
 

kirschm

Flashaholic***
13 April 2017
5.090
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So, habe jetzt auch den Lii-500 seit gestern und teste ihn gerade mit zwar neuen, aber simplen Akkus ('Dreingaben' bei manchen Geräten, tats. Kapazität zwischen 1700 und 2000mAh)... später teste ich mal mit neuen Panasonic 18650b ('3400er')...

Meine Beobachtungen sind bisher sehr positiv:

o sehr simple und logische Bedienung

o um es nochmals zu sagen, weil es in vielen Tests (natürlich nicht hier) falsch dargestellt wird: Der Discharge Current ist nicht die Hälfte vom Charge Current, sondern in zwei Klassen geteilt: Charge Current 300 oder 500mA -> Discharge Current 250mAh... Charge Current 700 oder 1000mA -> Discharge Current 500mAh...

o Habe schon einige 'Ladeende' beobachtet: Die angezeigte Voltzahl war immer max 4.20V (manchmal auch 4.19V)... habe noch nie eine höhere Voltzahl als 4.20Vgesehen...

o Auch nach 'Trickle-Charge' nach einer Nacht geht die Anzeige nie über 4.20V... und die tatsächliche Leerlaufspannung (habe noch nichts extern mit einem DMM gemessen) ist dann lt. Lii-500 auch unter 4.20V...

o ... woran man das sieht? Die angezeigte Voltzahl nach Ladeende ist - wie inzwischen bekannt - nicht die aktuelle Voltzahl, sondern der gespeicherte Max-Wert am Ladeende... Wenn ich nun bei einem Schacht die Mode-Taste länger drücke (so als wollte ich ein neues Ladeprogramm starten), dann wird für ein paar Sekunden die gerade gemessene aktuelle Voltzahl angezeigt... und die geht halt in einem solchen Fall sofort auf 4.19-4.18V runter... Da ich nie länger als über Nacht laden lassen würde, heisst das für mich, dass die Akkus nie über 4.20V gekommen sind...

o Noch ein Tipp, woran man z.B. beim NOR-Test (Charge - Discharge - Charge) erkennt, in welcher der 3 Phasen der Lader gerade ist:
1) Charge: keine mAh Anzeige
2) Discharge: mAh Anzeige (es werden permanent die bisher entladenen mAh angezeigt), 'End' nicht sichtbar
3) Charge: mAh Anzeige (das ist dann die finale gemessene Kapazität) + blinkendes 'End'
4) Fertig: 'End' erscheint dauerhaft, die mAh und Zeitanzeige bezieht sich immer auf das finale Discharge-Ergebnis (auch schon während der gesamten letzten Charge Phase)

o Wer eine bestimmte Lagerspannung anstrebt:
Bei z.B. 250mAh Discharge Current ist die später (nach ca. 10min) mit einem DMM gemessene Leerlaufspannung ca. 0.10V-0.15 höher (hängt natürlich ab vom: Akku, SoC, Last) ab, als die unter Discharge-Last angezeigte Voltzahl. Die Max. Differenz wird wohl irgendwo um 0.2V liegen.
 
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  • Danke
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kirschm

Flashaholic***
13 April 2017
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Meine Beobachtungen sind bisher sehr positiv...
Ok, und jetzt mal ein paar Erfahrungen, die mir nicht so gefallen. Diese sind aber für den normalen User, der einfach nur laden will, irrelevant.

Das Grundproblem: es fehlen für mich wichtige Infos während der Charge- oder Discharge Phasen. Die einzige Info, die immer da ist, ist die Voltanzeige... zumindest etwas, um ungefähr auf den Ladezustand zu schliessen.

Modus Charge:
Hier ist zwar 'fast' alles da... aber ich würde auch gerne sehen, mit welchem tatsächlichen Ladestrom gerade geladen wird (relevant für die 'Endphase' des Ladens). Man sieht nur daran, dass der Ladestrom runter geht, weil sich die kumulierten mAh immer langsamer ändern.

Modus NOR (Charge - Discharge - Charge):
o In der Chargephase fehlen - ausser natürlich der Voltanzeige und auch der Zeit - jegliche Infos... Wer wissen will, wieviel mAh noch reingeladen werden, hat Pech gehabt.
o Discharge-Phase: OK
o Finale Charge-Phase: auch hier fehlen jegliche Charge-relevanten Infos... man sieht während dieser Charge-Phase nur die finalen Ergebnisse der voran gegangenen Discharge-Phase

Modus FAST (Discharge - Charge):
o Discharge-Phase: hier würde mich interessieren, wieviel Kapazität in dieser Phase dem Akku noch entnommen werden konnte... keine Chance... ausser man rechnet es sich anhand des Discharge-Current und der 'gestoppten Zeit' selbst aus.
o Charge Phase: (siehe Kritik bzgl. 'Modus Charge')
 
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kirschm

Flashaholic***
13 April 2017
5.090
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Du brauchst einen SkyRC MC3000 :)
Ha, ha... erstens wollte ich oben noch was zum MC3000 dazu schreiben... und zweitens wusste ich, dass von Dir eine Antwort in dieser Richtung kommt...

Was ich schreiben wollte: bin noch nicht so Tala-bekloppt, um einen MC3000 zu kaufen... kann aber morgen schon anders aussehen...
 

wapd2

Flashaholic*
15 März 2015
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Wr. Neustadt / Niederösterreich / AT
Kann @light-wolff nur zustimmen, habe selbst eine Lii-500 und war damit immer zufrieden. Wenn man aber den genauen überblick beim Laden behalten will führt momentan kein weg am MC300 vorbei.
Seit ich aber das MC3000 habe, liegt das Lii nur noch in der Lade und setzt Staub an, werde es wohl demnächst einen Gemeinnützigen zweck zuführen.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
15.979
12.093
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im Süden
Na ja, der Lii-500 ist für mich weder Fisch noch Fleisch.
Der Lii-400 ist mMn für Leute, sie einfach nur laden wollen, die bessere Alternative: einfacher zu bedienen, bessere Anzeige (alle 4 Spannungen auf einen Blick).
Wer halbwegs ernsthaft Akkus testen will, für den hat der Lii-500 zu wenig Optionen und ist zu ungenau, v.a. hat er aber zu wenig Entladestrom.

Was nicht heißen soll. dass der Lii-500 ein schlechter Lader ist. Er scheint sich auch sehr gut zu verkaufen. Der Lii-400 wohl weniger, den kriegt man kaum her, und billiger ist er auch nicht wirklich.

und zweitens wusste ich, dass von Dir eine Antwort in dieser Richtung kommt...
ich bin ja so berechenbar... ;)
 
  • Danke
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kirschm

Flashaholic***
13 April 2017
5.090
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Wer halbwegs ernsthaft Akkus testen will, für den hat der Lii-500 zu wenig Optionen und ist zu ungenau, v.a. hat er aber zu wenig Entladestrom.
Ja, man muss halt wissen, warum man überhaupt Akkus testen will... Mir geht es - schon seit NiCd Zeiten - nicht darum zu wissen, ob der Akku nun absolut 925 oder 1075mAh hat... mir ging es hier immer nur um ein Ranking (um z.B. Zellen paarweise etc. zu verwenden)... und solange der Discharger reproduzierbare und in sich plausible Ergebnisse zeigt, hat er meinen Anwendungsbereich erfüllt.

Ähnlich nun bei Li-Ion und dem Lii-500... ich will relativ wissen, wo ich dran bin... absolute Werte sind eher zweitrangig... sie müssen bei mir nur ungefähr stimmen.... z.B. um grob zu checken, ob ein 3000er Akku die Wahrheit spricht...
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
15.979
12.093
113
im Süden
mir ging es hier immer nur um ein Ranking (um z.B. Zellen paarweise etc. zu verwenden)... und solange der Discharger reproduzierbare und in sich plausible Ergebnisse zeigt, hat er meinen Anwendungsbereich erfüllt.
Für Vergleichsmessungen reicht er auch (müsste hier im Thread schon mehrmals geschrieben stehen).
Aber es gibt Fälle, in denen man einfach einen gewissen Entladestrom braucht, um eine brauchbare Aussage zu bekommen, v.a. bei NiMH.
Beispiel: 4x AA Eneloop in der Digitalkamera. Frisch geladen im technoline BC-700 (hat auch Kapazitätsanzeige). Aber: Kamera schaltet nach 1 Minute aus weil leer. Gibt's doch nicht. Nochmal 2 Zyklen im BC-700 (Entladestrom 350, Ladestrom 700mA): alle 4 Zellen ungefähr gleiche Kapazität, keine Auffälligkeiten. Kamera schaltet trotzdem ab.
Beim Test im Lastkonstanter mit 1A Entladestrom war dann sofort klar, warum: eine Zelle, die bei 350mA noch unauffällig war, ist schon bei 1A total eingebrochen (normalerweise können AA Eneloops 10 A).

Erhöhten Innenwiderstand oder sterbende/schwache Zellen kann man mit geringem Entladestrom oft nicht erkennen.
 

eisderbaer

Flashaholic*
27 September 2017
733
360
63
Mein Lii 500 zeigt bei jedem Akku (egal ob LiIo oder NiMH) prinzipiell einen Innenwiderstand von 52mR an. Muss das so sein oder taugt diese Anzeige (resp. Messung) nix?
 
3 Dezember 2012
14
2
3
Hallo,
lediglich bei NiMh-Zellen zeigt mein Gerät fast immer 45 mΩ an, der Anzeigewert für Lithium-Akkus differiert deutlich und erscheinen mir auch nachvollziehbar (z. B. 18350 > 188650 oder alt > neu). Allerdings spielen die Übergangswiderstände der Kontakte merklich mit hinein, so dass die gemessenen Werte nicht 100% reproduzierbar sind, es reicht m. E. aber für eine Einschätzung der Zellen.
 

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Flashaholic
17 Februar 2018
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43
Indonesien, Java
Weiß jemand, was mit der Energie aus den Akkus passiert beim Fast Test bzw. NOR Test? Also genauer:
  1. Wird die Energie wieder ins Stromnetz eingespeist oder wird das irgendwo im Gerät verbraten? Letzteres glaube ich eigentlich nicht, weil die sich vermutlich in Wärmeenergie oder in eine andere Energieform umwandeln müsste
  2. Wird die eingespeisten Energie von jedem üblichen Stromzähler erfasst? Macht es da einen Unterschied ob a) ins Netz tatsächlich Strom eingespeist wird weil keine Verbraucher in der Wohnung laufen oder ob b) der Strombedarf lediglich geringer ist, weil der Verbrauch in der Wohnung größer ist als die Einspeisung?
 

Aussi

Flashaholic**
18 März 2016
2.228
1.851
113
Die Energie wird in Form von Wärme "verbraten".

Ich kann mich täuschen, aber ich glaube nicht, dass Du so einfach Strom ins Netz einspeisen kannst und dies dann auch noch vom Stromzähler erkannt wird.
 
  • Danke
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Flashaholic
17 Februar 2018
246
138
43
Indonesien, Java
Hm ja macht Sinn :idee: Und ja an Wechselspannung habe ich auch nicht gedacht... :zufrieden:

Hm ok. Vielen Dank für die Info. Wäre ziemlich cool gewesen, wenn es so einfach wäre :cool: Naja, danke
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
15.979
12.093
113
im Süden
Wird die Energie wieder ins Stromnetz eingespeist oder wird das irgendwo im Gerät verbraten? Letzteres glaube ich eigentlich nicht, weil die sich vermutlich in Wärmeenergie oder in eine andere Energieform umwandeln müsste
Das wird einfach verbraten, d.h. in Wärme umgewandelt.
Netzrückspeisung wäre viel zu aufwändig. Wird nur bei großen Testgeräten im kiloWatt-Bereich gemacht.

Wird die eingespeisten Energie von jedem üblichen Stromzähler erfasst? Macht es da einen Unterschied ob a) ins Netz tatsächlich Strom eingespeist wird weil keine Verbraucher in der Wohnung laufen oder ob b) der Strombedarf lediglich geringer ist, weil der Verbrauch in der Wohnung größer ist als die Einspeisung?
Selbst wenn es eingespeist würde: die paar Watt werden in jedem normalen Haushalt schon vom Ruheverbrauch um ein Mehrfaches übertroffen. Das reicht nicht mal für Modem/Router/WLAN.
 
  • Danke
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
15.979
12.093
113
im Süden
Nimm einen Lii-500, lege Akkus hinein und schwupps hast du am Stecker an den Polen 230V Wechselspannung
Geräte, die mit Netzrückspeisung arbeiten, müssen erkennen, ob überhaupt Netzspannung vorhanden ist, und dürfen nur dann Rückspeisung vornehmen. Da die Rückspeisung exakt synchron zur Netzfrequenz und --spannung erfolgen muss, geht das technisch auch gar nicht anders.
Es ist auch sehr schnell erkennbar, wenn der Stecker wieder gezogen wird, weil man im gleichen Augenblick nicht mehr zurückspeisen kann - dann wird wieder abgeschaltet.
Sicherheitstechnisch also kein Problem.

Das ganze technische Aufwand lohnt sich nur nicht wegen ein paar Watt. Widerstände und ggf. ein Lüfter sind sehr viel billiger und einfacher.
 
  • Danke
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