Testen von NiMH: Entladestrom bei Charge Manager, ALC und LiitoKala Lii-500

Dieses Thema im Forum "Ladegeräte" wurde erstellt von digait, 12. Oktober 2018.

  1. Hallo,

    ich bin neu hier im Forum. Habe noch nicht soviel Ahnung. Deshalb bitte
    etwas nachsichtig sein, wenn ich mich ggf. unklar ausdrücke oder
    die Fragen simpel sind.


    Ich bin gerade dabei meine ganzen zig Akkus (alle NiMH, AA und AAA) durchzutesten und was
    weniger als ca. 2/3 der ursprünglichen Kapazität hat auszumustern.

    Bisher hatte ich die Akkus immer mit meinem alten ELV ALC 1000 Expert getestet
    (manchmal auch mit dem Charge Manager 2000, aber mir ist der Lüfter zu laut),
    mich aber gewundert, dass manche scheinbar noch guten Akkus, im Einsatz "ruckzuck in die Knie gingen".

    Ich habe nun seit kurzem ein LiitoKala Lii-500, um auch Li-Akkus laden zu können.
    Da der Lii-500 auch für NiMH geeignet sei, habe ich das gleich ausprobiert.
    Er hat mir wesentlich mehr Akkus "aussortiert"!
    Er entlädt mit konstant 250 mA (wahlweise 500 mA möglich),
    und da sieht man bei den fehlerhaften Akkus, wie die Spannung ganz schnell einbricht.

    Der ALC und Charge Manager wählt die Stromstärke flexibel.
    Oft (aber nicht immer) ist sie geringer ist als beim Lii-500.
    Der Auto-Detect-Modus funktioniert beim CM offensichtlich nicht immer:
    Habe gerade hier eine alte AA Ansmann, die er mit 750 mA entlädt.
    Wenn ich manuell die (richtige) Kapazität vorgebe, wird aber mit 350 mA entladen.
    Was mich beim CM auch irritiert: Im Cycle-Modus (Laden - Entladen - Laden) ergeben sich für
    Entlanden und Laden erheblich Unterschiede (beim Laden deutlich mehr mAh).
    Gibt es dafür eine Erklärung?

    Welcher Entladestrom ist denn "sinnvoll".

    Akkuschonend ist eine Sache.
    Mir wäre es vor allem wichtig, dass man sieht, wie der Akku im echten Einsatz durchhält.
    Dafür würde ich gerne wissen, welche Ströme da fließen.

    Ich nutze die Akkus fast überwiegend in Taschen- und Fahrradlampen verschiedenen Typs
    (Uralt-Technik noch mit Birnen, mittelalte mit Halos, moderne mit LEDs),
    sowie in ein paar Geräten im Audiobereich (Verstärker-Mic, Mini-Aktiv-Audioboxen etc.).

    Leider weiß ich nur von einer Fahrradlampe wieviel Strom fließt (5x AA - 6V, 400 mA).
    Meine (einfache) Logik wäre dann, hier nur Akkus zu nehmen, die ich zuvor mit
    z.B. 500 mA Entladestrom getestet habe, damit ich nicht plötzlich im Dunkeln stehe (bzw. fahre).

    Danke für Rat!
     
  2. Hallo digait,
    Willkommen im Forum!

    Bei NiCd und NiMH-Akkus wird über den Daumen die 1,4fache Ladung eingeladen, als man wieder herausbekommt. Das ist völlig normal. Bei LiIon ist eingeladene und entladene Ladung nahezu gleich.

    Bei der Entladung (NiMH) für Testzwecke würde ich etwa auf 1C gehen. Das heißt, einen Akku mit 2000mAh Kapazität würde ich mit 2A entladen. Da trennt sich dann die Spreu vom Weizen. Gute Akkus schaffen den Strom locker, altersschwache brechen ein.
     
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