Review Olight Marauder 2 - Lichtkegel umschaltbar

8 Dezember 2020
8
7
3
Kurz zur Info bezüglich der von mir angesprochenen Qualität des Ein- und Ausschalters.
Laut Olight sind diese Geräusche bzw. das Schaltverhalten "normal". Man solle sich keine Gedanken machen zwecks Qualitätsproblemen... Das war alles.
 
  • Danke
Reaktionen: ASP_ED
8 Dezember 2020
8
7
3
Mal schauen wie es sich im Verlaufe der Zeit verhält... vielleicht muss der Taster wirklich erst einige Male bedient werden.
Für "normal" halte ich das allerdings trotzdem nicht. Das soll's jetzt aber auch gewesen sein zu diesem Thema.

Ansonsten bin ich von der reinen Leistung der Lampe vollstens überzeugt. Auch den Spot finde ich sehr gelungen und zu warm wird die Lampe im Dauerbetrieb auch nicht. Wobei das unter anderem auch an den Außentemperaturen liegen könnte.

Wünschenswert für mich wäre eigentlich nur kaltweißes Licht.
 
8 Dezember 2020
8
7
3
Ich besitze außerdem noch eine Fenix LR35R und diese strahlt ein deutlich kälteres Licht aus. Gefällt mir persönlich besser im Vergleich zur Marauder 2 egal ob im Spot- oder Flutmodus.
 
14 Dezember 2018
30
22
8
ok danke.
ich finde leider kein original akku pack und dementsprechende preise.
proprietär ist leider nicht sehr vorteilhaft für den endkunden, in sachen preis und verfügbarkeit in x jahren.
dagegen sind handelsübliche akkus verschiedener hersteller nicht zu toppen.
bei der fenix lr40 findet man wenigstens einen preis für das akkupack wobei die nachfolgekosten auch nicht ohne sind, von der verfügbarkeit in x jahren mal abgesehen. sehr ärgerlich wenn nur eine zelle kaputt geht.
werde mich dann doch gegen den kauf der m2 entscheiden. das rechteckige licht...damit kann ich mich auch nicht wirklich anfreunden, dafür ist das runde licht schon viel zu lange seit kleinauf zu tief verwurzelt.
Ich finde die festverbauten Akkus gar nicht so schlecht. Bei hohen Strömen gibt es bei lose eingelegten (also nicht verlöteten) Akkus schon manchmal Probleme da reicht es schon wenn die Kontakte mal leicht verschmutzt sind. Der einizge Grund der für wechselbare Akkus sprechen würde wäre wenn man die Lampe für lange Zeit betreiben möchte und dann während des Einsatzes die Akkus wechseln müsste. Das dürfte bei 95% der Nutzer aber eher selten vorkommen und sofern man sie nicht dauernd mit höchster Leistung betreibt hält der Akku ja auch sehr lange. Ein weiterer Vorteil des fertverbauten Akkus ist dass er auch unter die 5-jährige Garantie fällt. Und mal ehrlich, die meisten hier werden sich in diesen 5 Jahren schon wieder 3 neuere Lampen gekauft haben. Mit etwas Bastelgeschick kann man die Lampe dann auch öffnen und selbst neue Zellen einbauen. Bei Handys regt sich heute auch keiner mehr auf über die fest verbauten Akkus, und bei Elektroautos auch nicht.
 

Stocki

Stammgast
8 Januar 2020
54
56
18
>>>...Mit etwas Bastelgeschick kann man die Lampe dann auch öffnen und selbst neue Zellen einbauen. ...<<<

Wieso mit etwas Bastelgeschick?
An der "Tail-Cap" sind doch 3 Schrauben!
Sollte also leicht möglich sein, an das Akku-Pack zu kommen um nachzuschauen.

Wer meldet sich freiwillig?

Und was die Leuchtdauer der OM2 angeht, mit einer PD-Powerbank sollte das auch kein Problem sein!
 
12 Dezember 2020
16
1
3
Ich finde die festverbauten Akkus gar nicht so schlecht. Bei hohen Strömen gibt es bei lose eingelegten (also nicht verlöteten) Akkus schon manchmal Probleme da reicht es schon wenn die Kontakte mal leicht verschmutzt sind. Der einizge Grund der für wechselbare Akkus sprechen würde wäre wenn man die Lampe für lange Zeit betreiben möchte und dann während des Einsatzes die Akkus wechseln müsste. Das dürfte bei 95% der Nutzer aber eher selten vorkommen und sofern man sie nicht dauernd mit höchster Leistung betreibt hält der Akku ja auch sehr lange. Ein weiterer Vorteil des fertverbauten Akkus ist dass er auch unter die 5-jährige Garantie fällt. Und mal ehrlich, die meisten hier werden sich in diesen 5 Jahren schon wieder 3 neuere Lampen gekauft haben. Mit etwas Bastelgeschick kann man die Lampe dann auch öffnen und selbst neue Zellen einbauen. Bei Handys regt sich heute auch keiner mehr auf über die fest verbauten Akkus, und bei Elektroautos auch nicht.
den verschmutzungen kann man denke ich vorbeugen.
die gründe für den einsatz von wechselnden akkus hattest du ja schon genannt, hinzu kommt noch das man einen ladezyklus nicht unnötig verbraten muß wenn das akkuspack nicht ganz voll ist und man es für einen einsatz ganz gerne voll hätte.
5-jährige garantie kann sich ja sehen lassen, aber ich hätte keine lust nach 10 jahren eine alte verstaubte tala wieder in schuß zu bringen und dafür 90€+ hinzulegen weil das akku platt ist zumal die anderen komponenten betriebs- und altersbedingt auch nicht mehr in topform sind und man gar nicht weiß ob sich diese nicht kleine investition lohnt. abgesehen davon hätte ich keine ersatzteilgarantie so das es womöglich nicht einfach oder unmöglich wäre ein kompatibles akkupack zu erwerben. das ist aber persönliche ansichtssache.
klar ist das die hersteller zusätzlich, in dem fall olight, noch zusätzlich geld verdienen möchten. und die preise, ohne zu wissen was das akkupack kostet, sind saftig.
kennt hier jemand den preis für das akkupack oder sitzen bezüglich dessen alle im dunkeln?

bei handys hat man mittlerweile keine wirkliche wahl mehr als auf festverbaute Akkus auszuweichen.
das ist gut für den hersteller und schlecht für den endverbraucher.

bei elektroautos gab es glaube ich bisher keine alternative. wozu auch wenn die kosten auf den kunden abgewälzt werden können.
werkstätten tauschen sowieso lieber kompl. aus als zu reparieren. das bringt mehr money^^
neulich bei mir am auto flexrohr kaputt, werkstatt will rund 400€ für kompl. austausch des hosenrohrs (geht ja nicht anders^^). in eigenregie flexrohr abgetrennt neues angebracht, mit schellen versehen für rund 30€ und 1 std arbeit. aber das ist wieder OT
 

Kasperrr

Flashaholic***
30 Mai 2017
5.641
3.564
113
Mich wundert es etwas, dass Olight nichts selbst draufkommt!
Wobei die Marauder 2 entweder Flood oder Throw kann. Wären Flood + Throw gleichteitig möglich, dann sehe das mit dem warmen Throw und kalten Flood ja wohl nicht besonders "abgestimmt" aus. Spätestens dann hätte es Olight auch auffallen müssen.
 

amaretto

Moderator
Teammitglied
12 August 2010
22.106
27.460
113
NRW
Sollen wir die Beiträge betreffend die Fenix in den Thread zu der Lampe verschieben? Ist sonst Offtopic hier im Thread zur OM2.
 

Alphacentaury

Flashaholic*
11 April 2017
567
989
93
Therwil
Ich war letzte Woche einige Tage mit der Marauder 2 in den Bergen (im Schnee) unterwegs und konnte sie etwas testen.

Meine Eindrücke:
Das Design der Lampe hat mich sofort angesprochen. Gerade in blau gefällt mir die Lampe ausgesprochen gut!

Der Spot praktisch ohne Spil ist gerade im Schnee einfach genial. Es existiert praktisch keine Eigenblendung.
Das kenne ich bis jetzt nur von meiner W30.
Der viereckige Spot mit den gelben Ränder hat mich an der weissen Wand schon etwas verwundert wenn nicht schockiert. In der freien Wildbahn hat es mich jedoch kaum gestört. Dass er eckig ist, ist für mich jedoch immer noch speziell aber akzeptabel.
Ich denke da irgendwie an ein Gewohnheitsrecht auf einen runden Beam.

Auf Flutlicht-Betrieb haut die Marauder 2 einen ordentlichen Lichtteppich vor die Füsse. Aber als Besitzer von einer MS18 und zahlreichen Dosenflutern wie die X80, D18, MS06 usw... hat mir die Lichtleistung natürlich nicht die Sprache verschlagen. Sie ist aber dennoch ganz OK und die Leuchtweite ist recht passabel. Eine Kombination mit beiden Leuchtmodis habe ich nicht vermisst, da ich, durch die Eigen-Blendung, wohl eh nicht so weit gesehen hätte wie der Spot leuchtet.

Da ich bei -0°C Temperaturen unterwegs war, konnte ich keine Repräsentative Erkenntnisse zur Laufzeit im Turbo gewinnen. Ein wirklicher Stepdown ist mir nicht aufgefallen. Ich habe die Lampe jedoch auch nicht sehr lang in der höchsten Stufe betrieben.

Jedoch kann ich sage, dass der Turbo auch bei diesen Temperaturen noch funktioniert hat (Problem Akku und Kälte) und dass die Bedienung mit dünnen Handschuhen etwas fummelig aber möglich ist.

Der Näherungssensor der Lampe funktionierte problemlos, wird jedoch zum Problem, wenn man die Lampe in den Schnee legt um etwas auszuleuchten. Da ist wohl die Eigen-Blendung zu hoch. Der Näherungssensor kann aber ausgeschaltet werden.

Vom Trage-Gefühl muss ich sagen, wenn die Lampe im Rucksack ist, ist sie gross und schwer, in der Hand hätten ihr jedoch ein ca. 2cm längeres Hand-Teil gut getan.
Auch ein Holster sollte man bei solch einem Kaufpreis erwarten können.

Mein Fazit:
Sehr schöne aber teure (Taschen)-Lampe mit gut angedachten Funktionen die nicht ganz perfekt umgesetzt wurden.
 
Zuletzt bearbeitet:

BolbyM

Flashaholic*
16 Februar 2012
537
188
43
21465
Danke erstmal auch von meiner Seite aus für das super gute, detaillierte und bestens bebilderte Review! :thumbup::thumbup::thumbup:
Bei Contra schreibst Du, dass es keinen Moonlight-Modus, sondern nur die 200lm-Stufe gibt. In der Übersicht oben ist bei Spotlight allerdings eine Stufe mit 50lm zu finden. Gut, ist auch nicht ansatzweise ein Moonlight, aber immerhin sind es keine 200lm.
 
  • Danke
Reaktionen: amaretto

Wieselflinkpro

Flashaholic***
1 Dezember 2014
5.471
3.089
113
Goslar
Prima, danke.
Grund ist wohl, dass der Reviewer bei Olight beklagt hat, er könne die Lampe nicht im (starken?) Regen verwenden, ohne dass der Näherungssensor anspreche. Möglicherweise, wenn ein Tropfen auf der Scheibe oder in der Nähe ist? Ein ähnliches Problem gab es mit der Perun, wenn ich mich nicht täusche.

Wie dem auch sei hat der Olight-Support dem Reviewer wohl geantwortet, wie man den Sensor
- ein- und ausschalten
- die Ansprechentfernung verändern kann.

Natürlich dann auf eigene Verantwortung (Brandgefahr)
Deutsche Übersetzung:

Ein- und Ausschalten des Sensors
Bei eingeschalteter Lampe den Powerknopf 15x drücken

Ansprechentfernung ändern
Doppelklick, dann sofort Klick+Halten bis der LED-Indikator blinkt
Hätte ich das mal eher gelesen, dann hätte ich die Lampe vernünftig in meiner Kugel vermessen können. So musste ich es leider interpolieren.
 
  • Danke
Reaktionen: nightlight

Wieselflinkpro

Flashaholic***
1 Dezember 2014
5.471
3.089
113
Goslar
Hier nun mein Testbericht zu der PA-Lampe, die bei mir verweilen durfte.

Wieder einmal ungeordnete Stichpunkte:
  • Es fehlt leider ein Holster. Bei einer Lampe dieser Preisklasse und mit diesen noch relativ kompakten Abmessungen sollte dies meiner Meinung nach Standard sein.
  • Der Drehschalter lässt sich zwar vom Bedienkonzept her ganz gut bedienen, aber die Umsetzung finde ich dann wieder nicht ganz so gut. Denn was mich stört ist, dass man mehrfach dran dreht und auch ein klicken bzw. rasten wahrnimmt, aber sich dabei nicht die Helligkeit ändert. Denn dafür muss man mehrfach rasten lassen, bis sich die Lampe auch heller/dunkler wird. Das hätte besser gelöst werden können.
  • Wie häufig bei Olight gibts die Lampe nur in Kaltweiß, mit mieser Farbwiedergabe. Das ist überhaupt nicht mein Fall.
  • Die Verarbeitung ist Olight-Üblich absolut Top und auch die Anfassqualität ist hervorragend.
  • Bei heißem Kopf bleibt das Akkurohr erstaunlich Kalt. Denn durch das Gummi merkt man von der Hitze kaum etwas. Man sollte dabei nur vorsichtig sein und nicht den Kopf berühren, da dieser sehr heiß wird, d.h. heißer als bei anderen Dragster-Lampen. Insgesamt ist dies aber ein sehr gutes Temperaturkonzept, was dazu führt, dass die hellste Leuchtstufe länger gehalten werden kann.
  • Das Display bzw. die Status-LEDs lassen sich nicht so einfach wieder aktivieren, wenn diese von alleine ausgegangen sind. Ich habe hierfür keine Möglichkeit gefunden ohne die Helligkeit zu ändern. Ich habe allerdings auch das Handbuch nicht gelesen.
  • Die Reichweite im Spot-Modus kam mir ähnlich vor wie bei einer Astrolux MF02v2 auf zweithellster Helligkeit.
  • Wenn man von Flutlicht auf Fernlicht umschaltet, muss man die Augen erst einmal an die geringere Helligkeit vor den Füßen gewöhnen, damit man in der Ferne etwas erkennen kann. D.h. es dauert einzelne Sekunden, bis man das Fernlicht sinnvoll nutzten kann und Dinge in der Entfernung erkennen kann.
  • Wie bei Olight üblich werden die angegebenen Helligkeiten erreicht. Mehr nohc, sie werden leicht überschritten, besonders bei der Höchsten Stufe. Ich habe jeweils den höchsten Wert aufgeschrieben und nicht 30sec. gewartet, wie dies nach ISO zu tun ist. Daher sollten die Herstellerangaben solide Iso-Werte sein.
L1L2L3L4L5L6L7
Soll Spot50100200300500650850
Ist Spot gemessen50115210332475659897
Soll Flutlicht2004008001.6003.2006.40014.000
Ist Flutlicht gemessen195400
Ist Flutlicht interpoliert (wegen Annäherungssensor nicht in meiner Kugel messbar)1963987901.6103.2356.55616.906
 

djmykemyers

Flashaholic**
10 November 2010
2.353
2.876
113
Ennepetal
www.atmosfaer.de
Hallo,

so, ich konnte die Olight Marauder 2 jetzt auch mal etwas inspizieren. Erstmal vielen Dank ans Forum/Olight für den PA !! Dem super Review von Amaretto kann ich natürlich nicht mehr viel hinzufügen, deshalb beschränke ich mich hier nur auf ein paar pers. Eindrücke und Beamshots.

Als erstes kurz noch ein Hinweis, beim Auspacken der Lampe bemerkte ich minimale Mikrokratzer & Fingerabdrücke in der Centerlinse. ...:
IMG_5506.JPG
Die Fingerabdrücke konnte ich mit einem weichem Mikrofasertuch entfernen, die Kratzer aber nicht. Diese sind allerdings nur bei eingeschaltetem Spot zu sehen sonst nicht .

IMG_5507.JPG


Meine Eindrücke :

Positiv :

  • Die Idee mit dem neu gestalteten Taster mit der Drehfunktion zum einstellen der Helligkeit. ( Hier gibt es leider neben Licht auch Schatten .... dazu später unter Negativ mehr.)
  • Die Trennung von Spot und Flood. Im Gegensatz zu dem meisten anderen hier finde Ich die Trennung gut. Man bekommt beim Spot nicht so viel Licht vor die Füße geklatscht das man sich selber blendet, und somit die Augen sich nicht an das viele Licht adaptieren.
    Ich habe mal mit der Marauder X7 ( Flood ) Parallel zur Marauder 2 ( Spot ) geleuchtet, für mich gab es da keinen Mehrwert.
    DSC_2870.jpg
    auf dem Foto sieht das ja ganz nett aus, aber Real sieht man nicht weiter als mit dem Flood alleine !

  • Verarbeitung auf hohem Niveau
  • Gummierung "fühlt" sich wertig an und entkoppelt etwas vom Wärme/kälte-Transfer
  • Ausgewogene Balance ( für meine klobigen Finger )
  • Schalter zum schnelle Wechsel Flood/Spot
  • versenkbare Öse für Lanyard, ich mag diese "Baumel-Dinger" ( Lanyards ) nicht und somit steht kein scharfkantiges/nerviges Teil hervor
  • Ladestandsanzeige
  • Näherungssensor

Neutral :

  • Fest verbauter Akku. Mag für den unbedarften Normal-User sicherlich ein Vorteil in Sachen Handling und Sicherheit sein, aber für "uns" Profi Anwender eher ein Kostentreiber...

Negativ :

  • Der neu gestaltete Schalter. Ich habe zum einen Probleme diesen mit Handschuhen auf Punkt zu bedienen, aber nochmehr stört mich, das ich ständig bei dem Versuch die Leuchtstufe zu verstellen aus versehen die Lampe ausgeschaltet habe. meiner Meinung nach ist der Druckpunkt hier zu "weich"
  • Die Automatische Lockout Funktion. Immer wenn Ich die Lampe einschalten wollte, passierte erstmal nix. Hinzu kommt das ich von Olight Lampen (und anderen) gewohnt bin, den Schalter gedrückt zu halten um aus dem Lockout zu kommen .... das bescherte mir einige lange Sekunden Dunkelheit und Fluchen ... bis ich mich wieder erinnerte : "erst drehen dann schalten" .. ist vielleicht Gewöhnungssache. Mir gefällt es nicht.
  • Der Preis
Hier nun ein Paar Bilder. Wieder aus meiner lieb gewonnen Beamshotstrecke des Schwelmer Tunnel.


Die Kandidaten :

v.l.n.r. ( Reihenfolge der Beamshots )

Olight Marauder 2 , Olight Marauder X7, Olight SR52UT, Thrunite Catapult V6, Acebeam K65

DSC_2913.jpg
Kamera : Nikon Z6II, Farbraum RGB, 20 mm FestBrennweite

Alle Lampen auf Max.

Iso 100
Blende 4
Belicht. 1 sec.
Temp. 4800 K

Location: 742 Meter langer alter Eisenbahntunnel.
DSC_2834.jpg
Kontrollshot
DSC_2844.jpg
Olight Marauder 2 Flood
DSC_2845.jpg
Olight Marauder 2 Spot
DSC_2846.jpg
Olight Marauder X7
DSC_2851.jpg
Olight SR52UT
DSC_2852.jpg
Thrunite Catapult V6
DSC_2853.jpg
Acebeam K65
DSC_2854.jpg

Gruß Marc
 

Straight Flash

Flashaholic**
23 März 2018
3.836
2.383
113
Kassel
beim Auspacken der Lampe bemerkte ich minimale Mikrokratzer & Fingerabdrücke in der Centerlinse
Als minimal empfinde ich die von dir fotografierten Kratzer nicht, das sind für mich schon ordentliche Schrammen. Und das trotz der vermutlichen Sorgfalt der Passaround-Teilnehmer, was auf einen ziemlich weichen Kunststoff hindeutet, den Olight da einsetzt. Das passt m. E. nicht zum Preisniveau der Lampe.
 

djmykemyers

Flashaholic**
10 November 2010
2.353
2.876
113
Ennepetal
www.atmosfaer.de
Also das Foto „ist“ schlimmer als die Realität , und Mann sieht es auch wirklich nur wenn die Lampe an ist und im „Richtigen“ Winkel ... aber dennoch hast Du schon recht ... in Anbetracht der kurzen Betriebsdauer Bisher und der Pfleglichen Benutzung durch uns ... sollte das eigentlich nicht „schon“ so sein... ist ein Wermutstropfen...
 
  • Danke
Reaktionen: Photonsyndrom

Wieselflinkpro

Flashaholic***
1 Dezember 2014
5.471
3.089
113
Goslar
Die Automatische Lockout Funktion. Immer wenn Ich die Lampe einschalten wollte, passierte erstmal nix. Hinzu kommt das ich von Olight Lampen (und anderen) gewohnt bin, den Schalter gedrückt zu halten um aus dem Lockout zu kommen .... das bescherte mir einige lange Sekunden Dunkelheit und Fluchen ... bis ich mich wieder erinnerte : "erst drehen dann schalten" .. ist vielleicht Gewöhnungssache. Mir gefällt es nicht.
Ja, da hast du recht. Ich habe das Handbuch nicht gelesen und immer wieder Probleme beim einschalten gehabt. Habe dann immer wieder in die Lampe geschaut, ob sie an ist und wurde vereinzelt auch geblitzdingst :bloedesonne:, weil sie erst mit Verzögerung an ging.
Es reicht auch nicht ein wenig am Rad zu drehen. Man muss da schon etwas weiter drehen, damit sie danach an geht.
 
  • Danke
Reaktionen: Photonsyndrom
5 Dezember 2020
3
3
3
Münsterland
bit.ly
Da ich die Lampe seit Weihnachten habe, hier eine Zusammenfassung meiner ersten Erfahrungen.

Kurz: Die Lampe gefällt mir recht gut, aber es gibt ein paar Kritikpunkte. Für den aufgrund der Black Friday Aktion verringerten Preis kann ich damit leben, für den vollen Preis würde ich mich möglicherweise etwas ärgern. Die Kritikpunkte waren mir vorher bekannt, erschienen mir jedoch nicht so schwerwiegend, dass sie den Kauf verhindert haben, jedoch bewerte ich sie nach den ersten Erfahrungen teilweise neu.

Details:
  • Das User Interface mit dem Drehschalter ist komplett overengineered. Das normale UI mit einem einfachen Taster hätte auch an dieser Lampe funktioniert. Auf dem Papier erscheint die Idee mit dem Drehschalter bestimmt toll, weil die Drehung ja irgendwie impliziert, dass man die Leuchtstufen relativ direkt wählen kann. In der Praxis bekommt man einen sich wackelig anfühlenden Taster mit zusätzlicher Drehfunktion, die man über mehrere (drei) Rasten drehen muss, bevor sich etwas tut, was nicht sehr intuitiv ist. Bedienung mit Handschuhen ist sehr mühsam - bei einem einfachen und großen Taster wäre auch dies einfacher. Insbesondere in der sonst massiven und gut verarbeiteten Lampe wirkt diese Wackelkonstruktion fehltgeleitet. (Völlig naive Hoffnungsfantasie: Der USB-Anschluss dient nicht nur als Interface für den Akku, man kann auch Firmware-Updates damit einspielen und es kommt zeitnah ein Update, dass es erlaubt, den Drehschalter wie den "normalen" Taster bei Olight zu verwenden. :) )
  • Die automatische Sperrung sowie die Entsperrung über den Drehschalter verbuche ich auch unter overengineered. Vielleicht lässt sich die automatische Sperrung aus Sicherheitsgründen nicht vermeiden - aber die könnte es auch mit einem Taster gehen. Auch Entsperren durch längeren Druck auf einem Taster empfinde ich als einfacher als Drehen am Drehschalter, was wohl genauso lange dauert bzw. mit Handschuhen noch länger.
  • Anzeigen der Leuchtstufe und des Ladezustands über die LEDs ist hilfreich. Gerade bei den vielen Leuchtstufen verliert man sonst leicht den Überblick.
  • Bis auf den Drehschalter finde ich das Handling angenehm Die Lampe ist natürlich groß, dick und schwer, aber dafür bekommt auch viel Licht, wenn man es braucht. Der beigelegt Gurt ist schlicht, aber sinnvoll.
  • Die weiten und engen Lichtkegel finde ich ausgezeichnet. Der Umschalter ist ok. Kombination aus weitem und engem Lichtkegel brauche ich persönlich nicht, kann also mit der Wahl zwischen weit und eng leben. Die Farbsäume beim engen Lichtkegel fand ich zwar in den Berichten und beim ersten Testen an der Tapete krass, fallen mir aber bei der tatsächlichen Benutzung draussen nicht auf. Eine Optik, die diese Farbsäume vermeidet, wäre vermutlich recht aufwändig und im Kosten/Nutzen-Vergleich eher nicht effektiv; gute Objektive für Kameras vermeiden solche Fabsäume, sind aber je nach Qualität der Farbkorrekturen (und diverse anderer Eigenschaften) auch sehr aufwändig und teuer. Die eckige Form des engen Lichtkegels ist eher eine Gewöhnungssache und ich habe keine starke Meinung zu Vor- oder Nachteilen.
  • Das Licht mag kalt sein, aber das ist mir auch egal. Hauptsache, ich habe Licht. Viel Licht. :)
  • Eine Lampe für diesen Preis ohne Hülle zu liefern ist - bei allem Respekt - eine Frechheit. Ob man bei diesem Gewicht wirklich ein Holster möchte, weiss ich nicht, aber eine Schutzhülle, insbesondere für das Frontelement, ist schon notwendig. Ich jedenfalls möchte die Lampe nicht einfach in meinen Rucksack oder meine Kiste mit Campingzubehör schmeissen. Ich habe mir deshab die Hülle bestellt, die in diesem sehr hilfreichen Beitrag empfohlen wird; diese kostet zwar nicht viel und schützt wie gewünscht die Lampe, ist aber trotzdem irgendwie eine Notlösung.
So, vielleicht hilft's ja jemanden.
 
Zuletzt bearbeitet:

taenzerwalze

Flashaholic**
7 März 2017
1.449
1.591
113
Als minimal empfinde ich die von dir fotografierten Kratzer nicht, das sind für mich schon ordentliche Schrammen. Und das trotz der vermutlichen Sorgfalt der Passaround-Teilnehmer, was auf einen ziemlich weichen Kunststoff hindeutet, den Olight da einsetzt. Das passt m. E. nicht zum Preisniveau der Lampe.

Also das Foto „ist“ schlimmer als die Realität , und Mann sieht es auch wirklich nur wenn die Lampe an ist und im „Richtigen“ Winkel ... aber dennoch hast Du schon recht ... in Anbetracht der kurzen Betriebsdauer Bisher und der Pfleglichen Benutzung durch uns ... sollte das eigentlich nicht „schon“ so sein... ist ein Wermutstropfen...

Die Kratzer sind mir auch schon aufgefallen. Mit dem vierten Bild habe ich versucht, sie einzufangen. Bei mir, als ersten Teilnehmer des PA nach @amaretto, waren zwar noch keine Fingerabdrücke, aber eben schon die ersten feinen Kratzerchen. Angesichts des Preises und des, sicherlich schonenden Umganges der Teilnehmer, ist das weniger schön. Vielleicht könnte man an Olight den Wunsch nach einem härteren Kunststoff zukommen lassen.
 
8 Dezember 2020
12
41
13
By the way:
Da es hier noch in keinem der Reviews erwähnt wurde und ein Hinweis darauf unverständlicherweise auch in der offiziellen Bedienungsanleitung fehlt - neben den Sofortzugriffen auf Turbo & Strobe per Doppel- bzw. Dreifachklick existiert zumindest im ausgeschalteten (und entsperrten) Zustand der M2 auch noch eine sofortige Zugriffsmöglichkeit auf die niedrigste Leuchtstufe. So wie man bei vielen anderen Lampen über langes Gedrückthalten des Schalters häufig einen Moonlightmodus erreicht, funktioniert das hier mit der 200 bzw. 50 lm Stufe. Wenn man die M2 nun beispielsweise auf Stufe 4 (der höchsten, die dauerhaft memoriert wird) ausschaltet, dann hat man vor der nächsten Benutzung nach Entsperrung die Möglichkeit des unkomplizierten Sofortzugriffs auf Stufe 1, 4, 7 sowie Strobe. Eigentlich ganz praktisch...
 
  • Danke
Reaktionen: DirkTripleD

nightlight

Flashaholic**
20 August 2010
2.557
1.598
113
In der Mitte von Hessen
Hallo ihr Leuchten,

da die Olight Marauder 2 im Moment bei mir im Kurzurlaub ist möchte ich doch das Ein oder Andere Wort verlieren.

Als erstes mal das Positive:

- Sie ist echt schön, ein Hingucker und ein Stück Fräskunst.
- Sie liegt sehr gut in der Hand durch die Gummierung
- Der USB-Verschluss im Irisblenden-Design ist spitze
- Der Umschalter für den Wechsel von Flood nach Throw ist haptisch sehr wertig
- Die Akkustand Anzeige aus blauen Baragraph-LEDs gefällt mir gut
- Die Leuchtstufenanzeige ebenso, ist aber im Betrieb normal überflüssig da ich im Einsatz nicht darauf achte sondern intuitiv die Einstellung wähle die im Moment am besten zur Situation passt. Das passiert aber eher ohne auf eine Anzeige zu schauen
- Verarbeitung, Anodisierung und Haptik sind Spitzenklasse
- Eine versenkte Trageöse sieht man eher selten und macht sich an so einer Lampe positiv beim Tragen bemerkbar
- USB-C Ladebuchse und Quick-Charge (30Watt)

Neutral:

- Der eingebaute Akkupack, nicht schön und im Notfall (Akkudefekt) muss man die Lampe eben öffnen...
- Die Kunstofflinse / Optik, ist eben leicht und günstiger als Glas
- Der rechteckige Spot bei throw (finde ich OK die Form ist mir total egal)
- Keine Reichweite bei flood (ist etwas wenig für 14000 Lumen...)

Negativ:

- Keine Glaslinse über der Kunstoffoptik
- Der Einschalter und seine Widerspenstigkeit
- Fehlende Memory-Funktion bei LED Wechsel von nah auf fern
- Die katastrophale Lichtfarbe bei flood (ja, das Licht ist fahl)
- Der nicht deaktivierbare Näherungssensor >> geht doch, 15x klicken, habe es getestet!

Was mich beim Testen echt total genervt hat ist der Schalter der macht was er möchte. Lampe aus kurz warten, geht nicht an... drehen am Drehrad hin her, drücken....nix nochmal drehen, drücken..nix...drücken an...aus zu schnell, Mist, nochmal drücken. Nach 15 Minuten hätte ich die Lampe im Einsatz ins Feld geworfen vor Frust.
DAS geht gar nicht!!
Erst nach drei Klicks wird eine Bewegung registriert, der Schaltpunkt ist wabbelig und eher ein Softtouch Gummischalter.
Die Lichtfarbe geht ins Leichengrau, wie von alten Leuchtoffröhren in der Pathologie
mit dieser Lichtfarbe würde ich persönlich die Lampe nicht kaufen.
Was mich auch stört bei der Umschaltung von nah / weit ist fehlendes Memory
Also laufen am Weg mit 800 Lumen(L3) flood, es raschelt entfernt, umschalten auf throw (L3)=200 Lumen...drehen bis max. wieder umschalten auf flood (L7) = 12000 Lumen > 2 Minuten blind.
Das ist bedientechnisch totaler Mist. Die Lampe sollte sich in beiden Einstellungen die eingestellte Stufe merken!

Sehr schade ist das Sparen bei der Glasscheibe über der Optik
Mein Eindruck zur Lampe: Für 130€ noch OK, mehr ist mir das Teil nicht wert.

Gemessen in meiner Kugel:

StufeL1L2L3L4L5L6L7
Lumen soll fern50100200300500650850
Lumen ist fern52125230365520730980
Lumen soll nah20040080016003200640014.000
Lumen ist nah17636272314702970588013.260

Die Werte sind alle wie vom Hersteller angegeben, hier ist Olight sehr ehrlich.

Das war es erst einmal von mir, Danke an Onkel Otto (Klaus) für die Diskussionen und die Testhilfe.
Danke auch an den OlightStore und an Amaretto für die Orga des PA.

Gruß Steph
 
Zuletzt bearbeitet:

amaretto

Moderator
Teammitglied
12 August 2010
22.106
27.460
113
NRW
@nightlight
Steph, prima mit den Messungen.
Meine "Schätzungen" über ceiling bounce liegen m.M. gar nicht so gravierend mit deinen genaueren Messungen mit Kugel auseinander. Ich denke, da kann ich gut deine Werte als Referenz nehmen und meinen Umrechnungsfaktor für die Zukunft anpassen.

Vielen lieben Dank von mir für deine Mühe, auch an alle anderen Teilnehmer. Ich finde das klasse, wie sich hier Lob und Kritik aus verschiedenen Perspektiven ergänzen. Das sollten sich die Hersteller aufmerksam anschauen. Wenn sie clever sind, nutzen sie unsere Feedbacks für Verbesserungen. Denn einige Baustellen gibt es ja.
 
10 November 2016
14
0
1
Hallo amaretto !

Besten Dank für dieses tolle Review ! :thumbup:

Man (Ich) kann über Olight sagen was man (Ich) will, aber die Designabteilung ist ihr Geld absolut wert... :thumbup:

Die Marauder 2 sieht wirklich gut aus und bietet einige Features die es sonst nirgends gibt. Sie ist ja auch eine der sehr wenigen Lampen die man runterregeln kann ohne sie zunächst über die höheren Leuchtstufen erst heller machen zu müssen !!

Mir fehlen allerdings auch die Möglichkeit Flut- und Spotlicht zusammen nutzen zu können und eine deutlich niedrigere Leuchtstufe, das sollte Olight noch verbessern.

Gruß
Carsten
Die Kombination Flut und Spot wäre toll. Zumindest ein zusätzlicher niedriger Flutlichtanteil damit man sieht wo man hinläuft. LG Stefan

Freut mich, dass ihr den insgesamt guten Eindruck, den ich von der Lampe hatte, bestätigen könnt und dennoch Verbesserungspotential erwähnt.
Kritik ist wichtig, da der Hersteller ruhig wissen soll, wo man etwas noch verbessern kann.

Ich finde nur ebenso wichtig:
Bevor man eine Lampe allein anhand von Daten und Bildern beurteilt, sollte man sie tatsächlich mal ausprobiert haben.
Tolle Lampe, aber beim Versuch die Helligkeit am Drehrad zu verändern schalte ich oft die Lampe aus. Das kann natürlich auch an meinen Wurstfingern liegen ;). Der Druckpunkt zum Schalten ist einfach zu gering. Ein etwas größeres Drehrad wäre dem bestimmt auch noch zuträglich. Sonst aber Klasse.
 

Wieselflinkpro

Flashaholic***
1 Dezember 2014
5.471
3.089
113
Goslar
Die Kombination Flut und Spot wäre toll. Zumindest ein zusätzlicher niedriger Flutlichtanteil damit man sieht wo man hinläuft. LG Stefan
Ja, dazu wären wohl 2 Drehräder notwendig um es individuell zu steuern.
Ergäbe meiner Meinung nach ein merkwürdiges Lichtbild, dazu passen die Lichtfarben nicht zueinander...
Ja, die Lichtfarben könnten ein Problem sein, das Hauptproblem wird aber die unterschiedliche Spannungslage der verschiedenen LED-Typen sein.
 

djmykemyers

Flashaholic**
10 November 2010
2.353
2.876
113
Ennepetal
www.atmosfaer.de
Habe heute die Marauder mal mit unter Tage genommen... witzig dabei war das ich die Lampe anfangs im klaren Wasser ( Rösche ) cool für ein paar Bilder einsetzen konnte, also untertauchen. Nachdem wir aber einiges gelaufen waren und den Dreck aufgewirbelt haben , war das Wasser so trüb, das tatsächlich der Näherungssensor sofort anschlug als ich die Lampe unter Wasser tauchen wollte.

Hier ein paar Beamshots aus der Hand mit Gopro …..:

Flood
GOPR2304.jpg

Throw
GOPR2320.jpg


Flood
GOPR2335.jpg

Throw
GOPR2336.jpg

Flood halb unter Wasser
GOPR2340.jpg

GOPR2344.jpg
P.S.

nach 3 std. Befahrung mit ständigem untertauchen war die Lampe immer noch einsatzbereit... Laden tut sie auch noch obwohl ich erstmal 3 ML Wasser aus der Ladebuchse tropfen lassen musste .. ;)



Gruß Marc
 

Kasperrr

Flashaholic***
30 Mai 2017
5.641
3.564
113
Die Bilder und der Tunnel sehen echt geil aus! Wie tief stand das Wasser den ungefähr!?
 

djmykemyers

Flashaholic**
10 November 2010
2.353
2.876
113
Ennepetal
www.atmosfaer.de

Corbon

Flashaholic**
29 Dezember 2017
3.595
2.538
113
Berlin
Erste Ergebnisse und Erfahrungen zur Marauder 2:

1. Optik, Haptik, Design und überdurschnittlich gut und genau so, wie ich es erwartet hatte, wenn man schon Olights hatte.
Die Leuchtdioden Anzeige für Batterie Zustand und Leuchtstufen Level genau wie bei der X9R, wirkt hochwertig mit ein bißchen Blink, Blink, aber ohne zu viel oder albern zu wirken!

2. Leuchtkraft und Lichtbild, die Leuchtkraft ist im Turbomode enorm auch für 14000 Lumen, subjektiv kommt es heller rüber! Das rechteckige Licht des Throwers wirkt wie das Licht eines Beamers, an der weissen Wand mit extrem gelbem Rand grausig, aber draussen auf Distanz erstaunlich intensiv, hat kaum Spill, das Ergebnis, entfernte Objekte werden erstaunlich gut angestrahlt und sind praktisch im rechteckigen Licht sehr gut erkennbar, es ist nur sehr ungewohnt, deshalb aber nicht störend, einen Nachteil gegenüber einem runden Spot, kann ich da nicht ausmachen, eher im Gegenteil!
Da der Thrower Aufgrund seines scharfen recheckigen Spots null Übergang zu den ringförmig angeordneten LED's hat, wäre eine gleichzeitige Funktion von Thrower und Fluter eigentlich unsinnig, das merkt man aber erst, wenn man die Marauder 2 selbst ausprobiert hat, also das sich jemand die Lampe aus dem Grund der gleichzeitigen Nutzung nicht kaufen will, sollte die Lampe selber ausprobieren, dann versteht er weshalb!
Zum Fluter, das Lichtbild wesentllich schöner, als erwartet, d.h. nicht extrem flutig, zwar breit aber ebenfalls mit erstaunnlicher Reichweite, Eigenblendung kaum oder gar nicht vorhanden. Die kaltweiße Lichtfarbe ist zum Glück nicht extrem Kaltweiss, eher in Richtung reinweiss, fast schon NW.
Der rechteckige Thrower, wirkt sogar leicht gelblich, nicht kaltweiß!

3. Die Umschaltung in den Thrower Mode, könnte einfacher nicht sein, sehr gut mit dem Umschalter gelöst, ebenso ist der Hauptschalter sehr gut erreichbar und bedienbar, das Durchschalten der Leuchtstufen, geschieht mittels drehbaren Einschaltknopf, somit eine Drehringsteuerung Light, die Stufen rampen daher fast übergangslos!

+ Leuchtkraft, Flutiges und Throwiges Licht, das durchaus einen praktischen Nutzen hat.
Der Fluter z.B. wesentlich besser nutzbar, als bei der Acebeam X80 oder auch besser, als die Fenix LR40R. Der Thrower, weitaus effektiver, als bei der LR40R. Die LR40R verliert damit klar gegen die Marauder 2, die auch noch minimal kompakter ist!
Beide Lichtfarben für Kaltweiß, sehr angenehm, nicht zu kalt, minimal grünlich. Top Design, tolle Verarbeitung und Bedienung, sehr schönes Finish und Anodisierung.
Lampe wird nicht schnell heiß!

o Fluter und Thrower nur getrennt einsschaltbar, rechteckiges Lichtbild des Throwers sehr ungewöhnlich, macht die Lampe aber interessant!
- Die Leuchtstufen können nicht im ausgeschalteten Zustand runter oder hoch vorgeregelt werden!

- Größtes minus, die Marauder 2 verliert im Turbomode sehr schnell Ihre maximale Leistung, sehr ähnliches Verhalten, wie bei der X9R, obwohl die Lampe kaum spürbar warm ist!
- Kein Holster dabei
- Weiter nichts negatives erwähnbar!

Fazit: Die Lampe macht Spaß, macht einen guten Job, wer solch eine Art der Lampe sucht?! Erste Cola Dose, die mich überzeugt, ohne sofort zum glühendem Aluzylinder zu mutieren.
Trotzdem ist z.B. die Acebeam X10, wenn auch nicht ganz so hell und weit weniger Throwerleistung, wesentlich kompakter und vor allem leichter als die Marauder 2. Die Frage ist, wie oft man so eine so schwere und klobige Taschenlampe wirklich öfters benutzen will, das gilt auch für gleichformatige andere Coladosen, a la Noctigon, Emisar, oder Fireflies?!
Eine Acebeam X10 geht im Vergleich als EDC Lampe durch!

Ein Must Have ist die Marauder 2 für mich trotzdem nicht, oder doch?!
Vielen Dank für den Passaround und das ich die Lampe testen durfte, obwohl ich jetzt noch immer nicht weiß, ob ich sie mir kaufen soll, oder nicht?!:pfeifen::facepalm:
15A3D8F5-EF9F-4C95-A94F-2D1D17241D4A.jpeg
 
Zuletzt bearbeitet:

djmykemyers

Flashaholic**
10 November 2010
2.353
2.876
113
Ennepetal
www.atmosfaer.de
Corbon :

- Die Leuchtstufen können nicht im ausgeschalteten Zustand runter oder hoch vorgeregelt werden!

Das ist mir in der Tat jetzt erst nach längere Benutzung auch aufgefallen... und stört mich auch etwas ... aber jammern auf hohem Niveau
 
  • Danke
Reaktionen: Corbon