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Review Olight Marauder 2 - Lichtkegel umschaltbar

amaretto

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12 August 2010
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Olight Taschenlampen
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Olight hat die neue Marauder 2 für einen Test zur Verfügung gestellt. Zuverlässige Stamm-Mitglieder des Forums können die Lampe kostenfrei zum Ausprobieren ausleihen, ein Thread zur Anmeldung zum Passaround kommt in Kürze.

Die Marauder 2 soll ein Upgrade zur X7R Marauder sein, mit der sie einige Gemeinsamkeiten teilt als auch Unterschiede aufweist.
Zum Release im Olight-Store am 25. November (Black Friday) gibt es sie zum vergünstigten Einführungspreis, der sogar unter dem Shoppreis der Vorgängerin liegt. Olight hat mich gebeten, auf dieses Angebot (Link) hinzuweisen.

Der von Olight bekannte Karton mit Magnetverschluss. Ein Kunststoffkoffer wie bei den Lampenkits von Olight wäre dem Wert der Marauder 2 noch angemessener gewesen.


Die Lampe in Schaumstoff gebettet, das Zubehör in der seitlichen Pappbox daneben. Ein sehr wichtiges Zubehörteil fehlt leider, dazu gleich mehr.


Die nachfolgenden Daten zu Leuchtstufen, Leuchtdauer und Regelungsverhalten (Stepdowns) wurden von der Bedienungsanleitung abfotografiert.


Vergleich X7R Marauder und Marauder 2
EigenschaftenX7R MarauderMarauder 2
Leuchtstufen Flutlicht (in ANSI-Lumen)12.000/7.000/3.000/
1.000/500/10
14.000/6.400/3.200/
1.600/800/400/200
Leuchtstufen Spotlicht (in ANSI-Lumen)---850/650/500/300/200/100/50 Lumen
Energieversorgung (interner Akkupack)4* 18650 je 3000mAh3* 21700 je 5000mAh
LEDs3* XHP70 in orange-peel Reflektoren12* Flood TIR-Linse + 1* Spot Collimator
Leuchtweite380 m450 m Flood, 800 m Spot
Abmessungen (L*Kopf*Body)129*68*52 mm140*79*53 mm
Gewicht665 g750 g
WasserdichtigkeitIPX7IPX8
intern aufladbar mit USB-Cjaja, voll in 2,5 Std.
Powerbankfunktion---ja

Sonstige Eigenschaften
- Gehäuse aus hart anodisiertem Aluminium
- vergütete Frontlinse
- gummierter Lampenkörper für besseren Grip
- tailstand-fähig
- bedingt wegrollgeschützt

Lieferumfang:
- Olight Marauder 2 Lampe
- Netzteil
- USB-C Ladekabel (C2C)
- Lanyard
- Bedienungsanleitung
Ein Holster ist - anders als bei der X7R - leider nicht enthalten, was bei einer so teuren Lampe meines Erachtens einfach dabei sein sollte, um sie vor Transportschäden zu schützen.


Nach Abziehen der Schutzfolie vor erstem Gebrauch ist der Blick frei auf die 12* LED (Flutlicht) und die Kollimatorlinse (Spotlicht).


Der Abschnitt mit der Kollimatorlinse in der Mitte ist leicht nach außen gewölbt. Immer wieder ein hübsches Design-Element: der blau anodisierte Zackenkranz. Das Blau wird beim Schalterrad wiederholt.




Für einen deutlich besseren Grip und eine angenehme Anfasstemperatur im Winter ist der Body gummiummantelt. Am Kopf sehen wir geschwungene Einfräsungen, die der Hitzeabfuhr dienen dürften. Hier ist die Lanyard-Öse versenkt...


...und hier ausgefahren.


Quasi wie beim Stargate, eine Iris verschließt die USB-Ladebuchse wasserdicht.
Symbiose: mein Samsung-Handy, mit dem auch die Bilder in diesem Review gemacht wurden, wird über die Marauder 2 so fix geladen wie mit dem Samsung-Netzteil.


Rote Indikator-LED während des Ladevorgangs, bei beendetem Ladevorgang leuchtet diese grün.


Die aufgelaserten Symbole geben Aufschluss: Am Drehschalter zeigt die LED-Reihe links die Leuchtstufe und rechts den Ladezustand an.
Mit dem kleinen Schalter darunter wird der Lichtstrahl zwischen Flutlicht und Spotlicht umgeschaltet. Es gibt nur ein ODER, beide Leuchtmodi zusammen gehen nicht.


Pfiffige Lösung wie schon bei der X7R: wird die Aufhängeöse für die Fangschnur nicht benötigt, kann man sie bündig im Lampengehäuse versenken. Adäquat zu der nicht gerade leichten Maurauder 2 hat Olight kein dünnes Fädchen sondern eine dicke Schnur beigelegt.


Bei dem nicht unerheblichen Gewicht der Lampe macht eine Sicherungsleine durchaus Sinn.


Größenvergleich v.l.n.r.: 0,33 Limonadendose / Olight Marauder 2 / Olight Warrior X Turbo / Olight Seeker 2


Kommen wir noch einmal zu den verwendeten LEDs. Laut unbestätigten Netz-Informationen soll es sich um Osram-Typen mit kaltweißer Lichtfarbe handeln. In der Ausschnittvergrößerung ist ein Annäherungssensor erkennbar. Hält man unmittelbar vor die Lampe einen Gegenstand, dimmt sie automatisch auf die zweitniedrigste Leuchtstufe herunter und verhindert so Brandgefahr. Wird das Hindernis entfernt, kehrt die Marauder2 auf die vorher eingestellte Leuchtstufe zurück. Diese Schutzfunktion greift ab der drittniedrigsten Leuchtstufe.


Hier durch die Kollimatorlinse durchgeschaut:


Das 30W-Netzteil der Marauder 2 füllt den leeren Akkupack innerhalb von 2,5 Stunden wieder auf. Für EU-Steckdosen wird der beiliegenden Adapter aufgesteckt.




Falls nach der 5-jährigen Garantiezeit der interne Akkupack schlapp machen sollte, besteht wie bei der X7R ggfs. die Möglichkeit, die Tailcap über die kleinen Schräubchen zu öffnen und mit notwendigem Geschick die Zellen zu wechseln.



Bedienung / Handhabung
Da Taschenlampen ab Werk nicht mit randvollen Akkus ausgeliefert werden, sollte man vor erster Benutzung die Lampe aufladen. In der Marauder 2 ist wie schon bei der X7R ist ein Akkupack in der Lampe fest integriert. Man muss also nicht selbst nach hochstromfähigen Zellen suchen und die vom Hersteller angepriesene Leistung wird garantiert erreicht. Ein fester Akkupack hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Auch wenn man kein Fan dieses Konzepts ist, halten die Akkus in der Lampe bei etwas Pflege (z.B. nie tiefentladen über längere Zeit liegen lassen oder ständig auf 100% gehalten) durchaus 10 Jahre. Sie verlieren in dieser Zeit etwas Kapazität, d.h. sie werden schneller leer. Wer etwas anderes befürchtet sollte sich daran erinnern, dass Elektro-Autos mit fest integriertem Akku auch nicht nach wenigen Jahren entsorgt werden. Wenn das bei einer Anschaffung im Wert von etlichen 10 Tausend Euro (PKW) kein Problem ist, sollte man dies bei einer Taschenlampe auch nicht unnötig problematisieren.

Um die Ladebuchse in der Tailcap freizugeben, dreht man die Tailcap, so dass sich eine Iris öffnet. Ein sicherlich sehr ungewöhnlicher Verschluss, den ich bis dahin bei keiner anderen Taschenlampe gesehen habe. Olight ist offenbar von der Dichtigkeit des Verschlusses überzeugt und gibt die Wasserdichtigkeit mit IPX8 an, also dicht selbst bei kurzzeitigem Untertauchen in Wasser. Es ist übrigens eine wahre Freude, die Tailcap zu drehen, da dies ohne Spiel oder Kratzen sowie unglaublich satt vonstatten geht. Das USB-C Ladekabel geht allerdings schwer einzustecken, es rastet regelrecht ein. Über das mitgelieferte 30W-Netzteil geht die Aufladung sehr flott. Selbst ein ganz leerer Akkupack ist in 2,5 Stunden wieder aufgeladen. Während des Ladens ist eine leichte Erwärmung des Lampengehäuses zu spüren, dies ist normal.

Während des Ladevorgangs kann man die M2 übrigens in allen Leuchtstufen verwenden.

User Interface
Die komplette Bedienungsanleitung kann man bei Olight herunterladen.
Die Bedienung über ein kombiniertes Drück-/Drehrad ist in dieser Form eine Neuheit, vielleicht auch ein Experiment, das sich bewähren muss. Zuerst muss die Lampe entsperrt werden, denn sie sperrt sich ohne Benutzung nach 30 Sekunden automatisch ("smarte Sperre"). Zum Entsperren dreht man das Rad (als Bestätigung leuchtet die Akkuanzeige für 3 Sekunden), danach kann man loslegen. Im Grunde ist die Bedienung einfach:
  • Ein-/Ausschalten: Taster drücken
  • heller = rechts herum drehen, dunkler = links herum
  • Sofortzugriff auf die hellste Stufe = Doppelklick
  • Sofortzugriff auf Stroboskop = Dreifachklick
Das Betätigen des Drehschalters wird durch Aufleuchten der blauen Indikator LEDs quittiert.
- links 1-7 LEDs für die eingestellte Leuchtstufe (1 dunkel...7 hell)
- rechts 1-7 LEDs für den Ladezustand Akkupacks (1 leer...7 voll)

Der eigentliche Clou der Bedienung besteht in dem kleinen Schiebe-Schalter unterhalb des Drehrades. Damit lässt sich unterbrechungsfrei von Flut- auf ein Spotlicht umstellen. Das Flutlicht sollte für quasi fast alle Gelegenheiten das passende Licht sein, da es kein reines Flutlicht sondern ein flutiger Allround-Lichtkegel ist, der einen großen helleren Bereich (Spot) im Zentrum hat - immerhin mit einer Reichweite von 450 m (nach ANSI). Leider kann man immer nur Flut- oder Spotlicht wählen. Für eine Kombination müsste man daher auf einen 3-Wege-Schalter umrüsten, der vorne Spot-, in der Mittelstellung Kombi- und hinten Flutlicht auswählt.

Ein weiteres, nicht alltägliches Feature ist der Brandschutz. Mittels Näherungssensor wird das Licht gedrosselt, sobald ein Hindernis im näheren Umfeld auftaucht und wieder hochgeregelt, sobald das Hindernis verschwunden ist. Angekokelte Rucksäche o.ä. wird es mit der M2 nicht geben.

Das Spotlicht ist wie bei allen Taschenlampen mit Kollimatorlinse etwas speziell. Soll heißen, dass das ganze Licht in einem relativ engen Strahl fokussiert wird und außerhalb davon fast kein Streulicht vorhanden ist. So auch bei der Marauder 2 wobei ich sagen muss, dass der Lichtstrahl sehr sauber ist. Von Ringen um den Strahl herum ist rein gar nichts zu sehen. Wozu braucht man so ein Spotlicht? Beispielsweise um etwas weiter leuchten zu können ohne die ganze Umgebung daneben ebenfalls in Licht zu tauchen. Neben der messbar höheren Reichweite kann man auch tatsächlich deutlich weiter damit sehen, da die Eigenblendung durch helle Reflektionen des (nicht vorhandenen) Streulichts wegfällt und die Augen nicht "dicht" gemacht haben.

Jetzt aber mal Tacheles aus meiner subjektiven Sicht zum Drehschalter, macht das Sinn, ist das gut?
Ja und nein. Positiv würde ich werten, dass die Benutzung einfach ist, sozusagen intuitiv. Natürlich muss man sich erst kurz daran gewöhnen, da man es von keiner anderen Lampe so kennt. Man kann die Leuchtstufen viel schneller einstellen als dies mit einem Ramping durch Gedrückthalten eines Schalters möglich wäre. Dennoch erscheint das Prinzip nicht perfekt oder hier nicht perfekt umgesetzt zu sein. Für meinen Geschmack ist die Rasterung beim Drehen zu stark bzw. es geht etwas zu schwergängig. Ich kann verstehen, dass man den Drehschalter nicht zu leichtgängig machen wollte, um unbeabsichtigte Fehlbedienung/Einschalten zu vermeiden. Dennoch würde ich nicht sagen, dass man viel Spaß am Drehen empfindet. Man muss zum Drehen des Schalters einen gewissen Druck auf den Rand geben, so dass im ungünstigen Fall die Lampe gelegentlich auch mal ausgeht, da man den Schalter eingedrückt hat. An die Bedienung mit dicken Handschuhen braucht man gar nicht erst zu denken, dünne Lederhandschuhe sollten vielleicht gerade noch gehen. Meine Empfehlung an Olight wäre, den Schalter zu überarbeiten, d.h. ihn leichtgängiger zu machen.
Wer stört sich am Drehrad? Ich denke, für den normalen Benutzer, der oft oder meist auf die hellste oder die gespeicherte ("Lieblings-)Leuchtstufe (Memory) zugreift, ist das Bedienkonzept in Ordnung. Für einen experimentierfreudigen Flashie, der andauernd Leuchtstufen beim Spazierengehen wechseln und die Lampe befummeln will, ist der Drehschalter eher nichts.


Eigene Messungen
(mit Hobbyequipment, daher ohne Gewähr)
LeuchtstufeFlood (Lumen ceiling bounce)Spot (Lumen ceiling bounce)
118762
2390140
3780250
41.607406
53.214577
66.427796
714.4301.076
Intensität / Reichweite57.500 Lux / 480 m178.750 Lux / 846 m

PWM (Pulsweitenmodulation)
Die Marauder 2 kommt ohne PWM aus, leuchtet also mit Flood und Spot absolut flimmerfrei.
Die Strobe-Frequenz liegt bei 12,5 Hz.

Laufzeittest Flutlicht auf Stufe 7 (14.000 lm), Ventilatorkühlung

Laufzeittest Flutlicht auf Stufe 6 (6.400 Lumen):

Laufzeittest Flutlicht auf Stufe 5 (3.200 Lumen):

Laufzeittest Spot-Licht auf Stufe 7 (850 Lumen):



Leuchtergebnis
Leuchtcharakteristik von Flut- und Spotlicht



Spotlicht



Sowohl das Flut- als auch das Spotlicht zeigen einen fehlerfreien Lichtkegel ohne grobe Unregelmäßigkeiten. Der große Spot und der Spill des Flutlichts laufen weich aus. Die Lichtfarbe könnte über den gesamten Lichtkegel gern gleichmäßiger verlaufen, denn der Spot hat eine viel wärmere und einen Hauch grünliche Lichtfarbe (findet man bei vielen Olight-Lampen) während der Spill etwas kühler aussieht. Der Spot hat ebenfalls nicht durchgehend überall die identische Lichtfarbe wobei man damit noch gut leben kann.



Hier etwas hineingezoomt




Noch einmal die Marauder 2 allein







Fazit
Pro
- hohe Leistung (Herstellerangaben werden übertroffen)
- hervorragende Regelung für konstante Helligkeit
- innovative Bedienung
- Umschaltmöglichkeit der Leuchtcharakteristik
- interne Schnellladung des Akkupacks
- Powerbank-Funktion mit Schnellladung
- Aufladefunktion und -buchse perfekt umgesetzt
- sehr gute Qualitätsanmutung
- Anzeige der Leuchtmodi und des Ladezustands
- selbst sperrend gegen versehentliches Einschalten
- Näherungssensor verhindert Brandgefahr

Contra
- kein Holster im Lieferumfang
- schwergängiger Schalter
- Leuchtmodi Flut und Spot nicht kombinierbar
- kein Moonlight (niedrigste Stufe 200 Lm)

Neutral
- Lichtfarbe könnte homogener über den Lichtkegel verteilt sein
- hoher Preis
- nur cool white erhältlich
 
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Schroecksi

Flashaholic*
22 Oktober 2016
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748
93
Kannst du schon was zur Regelung sagen und bei welchem Akkus Tand der Turbo noch wählbar ist?
 

kanickel

Flashaholic*
13 Dezember 2019
465
282
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Kassel
Acebeam
Wer macht einen direkten Vergleich zur Fenix LR40R? Das scheint wohl aktuell die einzig vergleichbare Lampe zu sein...

LG
 
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amaretto

Moderator & Beamshot-SEK
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12 August 2010
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@Schroecksi
Werde ich dir heute Abend/Nacht nach den Beamshots sicher sagen können.
Bei der Regelung gibt Olight ja selbst zu, dass es offenbar einige Stepdowns gibt. Welche Stufe als Laufzeittest würde denn am ehesten interessieren?
Die Tests sind recht zeitintensiv, das würde dauern, mehrere zu machen.
 
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casi290665

Flashaholic***²
31 Mai 2016
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7.823
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Hannover
Hallo amaretto !

Besten Dank für dieses tolle Review ! :thumbup:

Man (Ich) kann über Olight sagen was man (Ich) will, aber die Designabteilung ist ihr Geld absolut wert... :thumbup:

Die Marauder 2 sieht wirklich gut aus und bietet einige Features die es sonst nirgends gibt. Sie ist ja auch eine der sehr wenigen Lampen die man runterregeln kann ohne sie zunächst über die höheren Leuchtstufen erst heller machen zu müssen !!

Mir fehlen allerdings auch die Möglichkeit Flut- und Spotlicht zusammen nutzen zu können und eine deutlich niedrigere Leuchtstufe, das sollte Olight noch verbessern.

Gruß
Carsten
 
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Kasperrr

Flashaholic**
30 Mai 2017
4.129
2.433
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@amaretto
Vielen Dank für das tolle Review und die vielen Bilder! Gefällt mir richtig gut! :thumbsup:

Also die Wallshot's gefallen mir persönlich kaum (Flood) bis garnicht (Throw)! Zuviel tint-shift meiner Meinung nach und das für Kollimatorlinse typische eckige Lichtbild kenne ich eigentlich nur von "billig" Zoomlampen.
Habe auch ehrlich gesagt, selten eine Lampe gesehen, die in so vielen Leuchtstufen so viele step-down's durchmacht. Eigentlich sollten die 850lm oder zumindest die 650lm für Throw bei dieser Lampen-Grösse dauerhaft möglich sein.

Das einzige was mir an der Marauder 2 richtig gut gefällt, ist das Design. Finde ich sehr stylisch und gelungen!
Bin auf die Beamshots gespannt!
 

amaretto

Moderator & Beamshot-SEK
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12 August 2010
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NRW
Ein paar Beamshots und das erste Laufzeitdiagramm (auf höchster Stufe ergänzt).
Die Lampe lief nach dem letzten Stepdown noch bedeutend länger, ich habe allerdings darauf verzichtet, sie bis zur Abschaltung laufen zu lassen.
Ich messe weiter...
 

Xandre

Flashaholic***²
8 März 2011
12.980
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113
BaWü
Hallo amaretto !

Besten Dank für dieses tolle Review ! :thumbup:

Man (Ich) kann über Olight sagen was man (Ich) will, aber die Designabteilung ist ihr Geld absolut wert... :thumbup:

Die Marauder 2 sieht wirklich gut aus und bietet einige Features die es sonst nirgends gibt. Sie ist ja auch eine der sehr wenigen Lampen die man runterregeln kann ohne sie zunächst über die höheren Leuchtstufen erst heller machen zu müssen !!

Mir fehlen allerdings auch die Möglichkeit Flut- und Spotlicht zusammen nutzen zu können und eine deutlich niedrigere Leuchtstufe, das sollte Olight noch verbessern.

Gruß
Carsten



Dem kann ich mir nur anschließen.

Mit allem Anderen könnte ich mich noch anfreunden,
aber die 200 Lumen Lowstufe ist für mich das
Zünglein an der Waage,die die Lampe leider
wieder uninteressant für mich macht.
In dem Fall auch kein PA Interesse meinerseits.

Schade, dieses Jahr war ich so sparsam im Lanpenkauf
und die hätte ich mir gerne selbst unter den Weihnachtsbaum gelegt.


Gruß Xandre
 

0ssi1973

Flashaholic**
11 Oktober 2015
2.119
937
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Wellmitz/ Landgut
Vom Design her absoluter Hammer aber von der Technik halt Olight. Sie hält 48% der Anfangshälligkeit für 40 min, regelt aber bei 3200 lm runter, wieso? Warum ist Flood und Throw nicht kombinierbar? Wer überlegt sich solch ein Sche...? Die Low Stufe würde mich nicht stören, dafür hat man kleine Lampen dabei aber der Rest geht gar nicht.
 
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Schroecksi

Flashaholic*
22 Oktober 2016
918
748
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Keine Ahnung warum die Lampe so viele hier zerpflücken. 450m Throw aus 14k Lumen finde ich super. Mit Kühlung 3min auf 14k auch nicht schlecht. Dann über 40min auf fast 7000lm ist super klasse. Der Akkupack hat knapp 50Wh. Bei 7k und sagen wir mal 100lm/W Effizienz sind das 70Wh. Wundert mich jetzt nicht dass die Lampe dann nach 45min runterregelt, der Akku ist einfach platt. Auch der Spot ist meines Erachtens doch durchaus brauchbar. Viele hatten sich doch eine Lampe mit LEP Emitter in der Mitte gewünscht. Nun halt mit Linse und LED, dafür aber über 1000lm laut Test bei 800m Reichweite. Für mich brauchbarer als 1200m aus den 500lm einer LEP die noch dazu bei allen die ich bisher gesehen habe nicht konstant gehalten werden. Nunja, eckig statt rund, aber was ist bei so einem konzentrieren Spot das Problem? Für mich keins. Und beides gleichzeitig, ja, wäre sicher noch besser. Aber das Lichtbild wenn beide zusammen an sind ist sicher grausig. In 99% würde ich den Spot eh nicht benutzen, mir fällt dafür kaum eine Anwendung ein. Und für die 1% verzichte ich dann auch mal kurz auf den Flood. Meine Meinung dazu. Ich hol sie mir, teste sie und dann gibt's mein Fazit dazu.
 

Jeno

Flashaholic
2 Februar 2020
209
105
43
Keine Ahnung warum die Lampe so viele hier zerpflücken. 450m Throw aus 14k Lumen finde ich super. Mit Kühlung 3min auf 14k auch nicht schlecht. Dann über 40min auf fast 7000lm ist super klasse. Der Akkupack hat knapp 50Wh. Bei 7k und sagen wir mal 100lm/W Effizienz sind das 70Wh. Wundert mich jetzt nicht dass die Lampe dann nach 45min runterregelt, der Akku ist einfach platt. Auch der Spot ist meines Erachtens doch durchaus brauchbar. Viele hatten sich doch eine Lampe mit LEP Emitter in der Mitte gewünscht. Nun halt mit Linse und LED, dafür aber über 1000lm laut Test bei 800m Reichweite. Für mich brauchbarer als 1200m aus den 500lm einer LEP die noch dazu bei allen die ich bisher gesehen habe nicht konstant gehalten werden. Nunja, eckig statt rund, aber was ist bei so einem konzentrieren Spot das Problem? Für mich keins. Und beides gleichzeitig, ja, wäre sicher noch besser. Aber das Lichtbild wenn beide zusammen an sind ist sicher grausig. In 99% würde ich den Spot eh nicht benutzen, mir fällt dafür kaum eine Anwendung ein. Und für die 1% verzichte ich dann auch mal kurz auf den Flood. Meine Meinung dazu. Ich hol sie mir, teste sie und dann gibt's mein Fazit dazu.
Vielleicht ist es wirklich wie bei der X9R, dass man erleben muss, zum Beurteilen. Bei aller berechtigter Kritik finde ich es gut, dass Du ihr eine Chance gibst und beim aktuellen Preis ist das ja bezahlbar.
 
16 November 2020
13
7
3
Vielen Dank amaretto für das klasse Review.!

Designtechnisch typisch Olight.
Besonders interessant finde ich aber das UI mit dem wasserdichtem Drehschalter.
Danke an budgetlampenfan für die Infos der andere Taschenlampen mit solch einer Funktion.

Da dieses mit Handschuhen zwar nicht bedienbar ist ( meiner Meinung nach ) und für mich daher unpraktisch, kommt es für mich
leider nicht in Frage.

Grüße Soli
 

helicoil

Flashaholic**
16 Dezember 2017
1.246
1
1.170
113
Danke fur das gute review ....

Die lampe sieht ohne zweifel gut aus aber das UI ist mir irgendwie ein wenig rätselhaft wozu kein throw + flood zusammen ?
Das der spot rechteckig ist, wie im diesen fall, oder rund ist mir aber egal ....
Ich denke das durch die maximale vergosserung der form der led auch im lichtbild stark akzentuiert worden ist.


Auf diesem Youtube kanal .... Olight Justin ..... gibt es auch noch ein "vergleich" von der Javelot Turbo und der Marauder 2 ?

Gruss,

Martin

PS> Die lampe ist eigentlich zu klein für ein tragegurt und deshalb werde ich erst mal ein holster basteln ..... eine PVC endkappe rund 75 mm musste gehen ...
... für die kopfgröße von 79 mm .... der kopf ist aber nicht vollig rund, sie hat "Zinnen wie bei einer Burg", und deshalb sollte das leder am besten etwas dunner sein um dies zu kompensieren.
Was auch immer ich habe zumindest wieder etwas zum basteln ...... :modding:
 
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amaretto

Moderator & Beamshot-SEK
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12 August 2010
18.940
20.531
113
NRW
Was meinst du, leistungsstarke Lampen, die mit 3 18650er arbeiten? Beamshot oder Größenvergleich?
Hab ich im Moment nicht viele zur Auswahl, noch die Olight SR Mini2 (mit 3200 Lumen).

Die Marauder 2 hält übrigens phänomenal 3200 Lumen (Stufe 5) konstant, Diagramm füge ich gleich ein.
 

amaretto

Moderator & Beamshot-SEK
Teammitglied
12 August 2010
18.940
20.531
113
NRW
Am meisten die 6400lm Stufe mit Ventilator Kühlung :thumbup:

Sieht doch gut aus die Regelung, danke!

Keine Ahnung warum die Lampe so viele hier zerpflücken. 450m Throw aus 14k Lumen finde ich super. Mit Kühlung 3min auf 14k auch nicht schlecht. Dann über 40min auf fast 7000lm ist super klasse. Der Akkupack hat knapp 50Wh. Bei 7k und sagen wir mal 100lm/W Effizienz sind das 70Wh. Wundert mich jetzt nicht dass die Lampe dann nach 45min runterregelt, der Akku ist einfach platt.
Voila, eine Coladosenlampe mit konstant >6000 Lumen. Nach den letzten beiden Messungen (Stufe 5 und 6) bin ich von der Lampe bezüglich der Regelung echt angetan, die ist klasse. Solange es physikalisch möglich ist (Hitze bzw. verfügbare Akkuenergie) holt sie alles was geht heraus.
Wie die Marauder 2 es macht ist m.E. jedenfalls besser als eine Helligkeitskurve, die der Entladungskurve der Akkus folgt, also einfach allmählich dunkler wird.

Stufe 6 mit 6400 Lumen


@Thomas W Zum Größenvergleich ein 21700 und 18650er Akku mit der SR Mini
 

andreas0401

Flashaholic**
20 September 2010
2.129
6.988
113
Dorsten
Schönes Review, Danke:thumbup:
Also auf den Beamshots gefällt mir der eckige Spot überhaupt nicht:rolleyes:. Muss man vielleicht mal live sehen.
Ansonsten macht die Lampe schon einen ordentlichen Eindruck. Für mich wäre es aber mal wieder eine Lampe
die ich nirgends mit hinnehmen würde (weil zu groß und zu schwer)

Gruß
Andreas
 

Strapper

Flashaholic**
3 Januar 2014
1.851
738
113
Hallo,

@andreas0401 Genau so ist das bei mir, ich finde die M2 echt mal ein Geiles Teil,
aber die wäre nur in der Vitrine. Für mal eben zum Grillen bei Freunden dann doch zu sperrig...

Gruß Strapper
 
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Jeno

Flashaholic
2 Februar 2020
209
105
43
Die habe ich aber nicht, so dass dieser Vergleich für mich nur theoretisch ist... :)
Welche Lampen hast Du denn? Ich habe noch in etwa dem Bereich die Acebeam X80 und die Acebeam K65 GT, für den Spaß, den sie machen, gehen sie Beide noch fit und in die Jackentasche, die X80 sehr gut, die K65GT ist an der oberen Grenze.
 

DirkTripleD

Flashaholic*
28 Januar 2015
347
112
43
Köln
@amaretto: Toller Bericht, danke! Welche Entfernung hat eigentlich die Unterführung in den Beamshots oben?

Irgendwie schwanke ich doch wieder... Eigentlich hatte ich sie abgehakt.

Das Video oben im Beitrag

https://www.taschenlampen-forum.de/...r-2-lichtkegel-umschaltbar.78774/post-1094027

hat mich dann aber wieder nachdenklich gemacht...

Ich überlege, sie jetzt in Schwarz zu kaufen, pfleglich zu behandeln und dann bei etwaigem Nichtgefallen wieder für sagen wir ca. 249 Euro zu verkaufen...

Das müsste doch klappen, was meint ihr? :idee:

Eigentlich suche ich ja eine LEP-Lampe, die auf durchschnittlich 750 m mindestens 15 x 15 Meter ordentlich beleuchtet (was bei keiner der Fall zu sein scheint). Die Marauder 2 scheint mir geeignet, zumindestens einen Teil meiner ständig mitgeführten EDCs ;) bei weniger Platzverbrauch zu ersetzen, also sprich die Haikelite HK04 cw XHP 50.2 6500k und Imalent MS06W... Gerade die kurze Ladezeit wäre genial.

Dass der Drehschalter mit Handschuhen eher nicht zu bedienen ist schreckt mich allerdings ab.
 
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Jeno

Flashaholic
2 Februar 2020
209
105
43
@Jeno
Findest Du in meinem Profil. Ich habe nur einen 4-Zeller, wobei die Sofirn Q8 dafür noch ziemlich kompakt ist. Die Acebeam K65 habe ich wieder verkauft, weil die nie mit kam.
Na dann ist wohl sie doch etwas zu dick für Dich. Die K65 habe ich nicht, aber ich denke mal, dass sie etwa die Maße der K65GT hat, wobei die LR40R noch deutlich kompakter, vor Allem kürzer, ist. Das betrifft sich auch die M2.
 

amaretto

Moderator & Beamshot-SEK
Teammitglied
12 August 2010
18.940
20.531
113
NRW
Welche Entfernung hat eigentlich die Unterführung in den Beamshots oben?

Eigentlich suche ich ja eine LEP-Lampe, die auf durchschnittlich 750 m mindestens 15 x 15 Meter ordentlich beleuchtet (was bei keiner der Fall zu sein scheint).
Die Brücke ist leicht hineingezoomt und real etwa 45-50 m von der Lampe weg.
 
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DirkTripleD

Flashaholic*
28 Januar 2015
347
112
43
Köln
@amaretto: Danke, dachte das wäre etwas weiter weg (so 100 m)... ;) Besser maximal 500 Meter nehmen glaube ich, 750 Meter sind bei der Lampe wohl etwas unrealistisch... ;)
 
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Boverm

Flashaholic***
29 Oktober 2012
7.973
2.860
113
Niedersachsen
Mein Olight Paket ist da.
Die Marauder 2 fühlt sich super wertig an.
Freu mich auf heut Abend...
1600 für 7:30 Stunden... wow
Die wird mich beim geocaching begleiten.
Intern wird sie wohl X7R2 genannt.
Bedienung ist jedenfalls so betitelt.

kenn jemand ne Kappe, die man als Schutz vorne drauf machen könnte?
Also wie nen Gummi Überzieher... hat ja knapp über 8cm.
Da sie sich selbst lockt und einen Abstandssensor hat, wäre das ja problemlos möglich.