Lade (und andere) -Geräte mit mehreren Funktionen aber nur
einem Knopf sind mir ein Graus. Unterschiedlich lange drücken, mehrfach dazu, nee. Finde ich persönlich schwieriger zu behalten als z.B. das MC3000 Konzept.
Der MC3000 hat mir jetzt schon eine Menge über meine Akkus erzählt (bis jetzt NiMh), und ist nach kurzer Eingewöhnung m.E. leicht zu handhaben. So manches Ein-Knopf Gerät finde ich intransparenter, und stellt mich immer wieder vor das Problem, den Handzettel dazu finden zu müssen: "Wie war das jetzt noch mal, erst lang drücken, dann nochmal drücken und festhalten bis es piept? Oder erst piepen lassen und dann zwei mal kurz drücken?"
Allerdings besitze ich auch
dieses Teil hier (in der 500 W Version), welches zwar eine andere Nutzerschnittstelle hat, aber grundsätzlich dieselben Konzepte umsetzt. Da ist die Eingewöhnung nicht so schwer, es kommt einem alles sehr bekannt vor. Sogar die graphische Darstellung könnte kopiert sein: Selbstskalierende Anpassung über die Laufzeit, gabs schon vor ein paar Jahren alles beim Schulze-Lader genau so. Auch die Programmplätze mitsamt der diversen Parameter, es ist dasselbe Prinzip. Irgendwie kochen alle diese Top-Lader am Ende mit dem selben Wasser.
Der MC3000 lässt nicht allzuviel vermissen. Mir fehlen in der graphischen Ansicht nur ein paar X/Y Skalen. Außerdem wären neben der Spannungskurve -als Linie- auch zusätzlich und gleichzeitig die Ströme -als gepunktete Linie- interessant. Und wenn er die vier Schächte zusätzlich in einem Balancer-Ausgang herausführen würde, könnte man sogar vier-Zeller-Akkus aus dem Modellbau über das Balancer-Kabel damit auf- und entladen - zwar nur mit geringer Leistung, aber immerhin. Es bräuchte dann nur einen "Balancer" Parameter, in dem angegeben wird, wieviele Schächte von 1-x für diesen Zweck zusammengeschaltet (und damit identisch parametriert) werden.
Aber letzteres ist Modellbauerkram, hier eher nicht interessant.
Achja: Mit einem etwas kleineren Font könnte man eine weitere Zeile unten anzeigen, die die Funktion der vier Knöpfe im jeweiligen Kontext anzeigt, z.B. als Icon.