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Kombi SKYRC MC3000 PA-Erfahrungen und Berichte

itf

Flashaholic**
18 Juli 2012
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NRW
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SKYRC MC3000 PA-Erfahrungen und Berichte:

Hallo zusammen,

ich konnte diesen Lader testen und ich muss sagen das der MC3000 nahezu jeden Rundakku jeglicher Chemie laden kann und dass alle Ladeparameter frei programmierbar sind. Das Gerät welches ich testen konnte hatte die Firmware Version 1.02 und die Hardware Version 1.4. Die App war von Versionsstand iOS 1.2.2 und die PC Software hatte die Version 1.01.

Interessant fand ich die Möglichkeit den Lader via Bluetooth zu koppeln und den Ladefortschritt auf dem Handy zu verfolgen. Leider scheint die App noch nicht ausgereift zu sein, da es im Betrieb zu Kopplungsfehlern kam und auch der Bluetooth Stack meines iPhones einmal durch die App abgestürzt ist. Wünschenswert währen Pushnachrichten, die das Ende des Ladevorgangs melden würden. Hier die beiden Anzeigen der App:

35189
35188

Die PC Software, der MC3000 Monitor, konnte keine Updates finden, obwohl es scheinbar schon eine neuere Firmware gibt. Ferner war das Koppeln der Software mit dem Lader nicht einfach: Man kann entweder die Bluetooth Schnittstelle oder die USB Schnittstelle mit der Software nutzen. Das ist in der Anleitung nicht erwähnt. Der Lader ist auch kompatibel zur OpenSource Software DataExplorer. Nur reichte die PA Zeit nicht dies eingehender zu prüfen. Hier die Ausgabe des MC3000 Monitors für ein paar meiner Tests:

BreakIn mit 4x Eneloop Pro AA:
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Charge LiIon AW 16340 Protected:
35187


Charge 4x Eneloop Pro AAA:
35186



Insgesamt macht der Lader einen sehr robusten Eindruck. Nur die Tasten wirken etwas "klapprig".

Der Lader ist aufgrund seiner verschiedenen UIs auch für Personen die sich nicht mit der Thematik "Akku laden" bis ins Detail auskennen geeignet. Für den "Ladeprofi" lässt sich der Ladevorgang sehr weit einstellen. Interessant fand ich die Funktion BreakIn um NiMh Akkus zu formatieren. Aber auch Cycles oder Refreshs lassen sich durchführen.
Ich hätte mir für die Berechnung der Lade Parameter ein Hilfe wie die Angabe der Soll-Kapazität gewünscht, zwar kann man die Kapazität angeben, hierbei wird aber die Kapazität gewählt, die der Lader dem Akku zuführt bevor er den Ladevorgang abschließt.

Was negativ auffällt sind die fehlenden Geräte und Typen Bezeichnungen, sowie das fehlende CE Zeichen. Das könnte zum Problem beim Import werden. Da ich aber gerne deutsche Händler für den Einkauf wähle, bin ich gespannt ob und wann dieser Lader hierzulande erhältlich sein wird.
Die einsprachige Anleitung sorgt für einen weiteren Punktabzug..

Fazit:
Dieser Lader steht definitiv auch auf meiner Wunschliste: Ich möchte sehen was ich noch aus ein paar älteren Akkus machen kann.. Ferner ist die Akkupflege mit diesem Lader ein Kinderspiel. Einen derartigen Lader mit acht Slots würde ich mir auch gefallen lassen...

Als Tipp für den PA kann ich nur empfehlen den Beep abzuschalten und nach dem Testen das Gerät einem Factory Reset zu unterziehen.

Gruß ITF
 

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kandalph

Stammgast
7 Februar 2015
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8
AUT/DE/GR
...... Das Gerät welches ich testen konnte hatte die Firmware Version 1.02 und die Hardware Version 1.4. Die App war von Versionsstand iOS 1.2.2 und die PC Software hatte die Version 1.01......

Gruß ITF

Danke für die Infos. Ich konnte bereits FW Version 1.03 Programmintern runterladen.
Ebenso hatte/habe ich keinerlei Probleme bei der Ausführung der SW und der damit verbundenen Erkennung des MC3000. Funktioniert bestens (win7 64 pro)

Ein Wermutstropfen ist die Android App, die auf 4 unterschiedlichen Geräten (4.2., 4.4., 5.01) installiert ist, aber beim Pairing abstürzt. Hier muss nachgebessert werden.

.....tatsächlich scheinen SKYRC die Aufkleber ausgegangen zu sein....Bis auf SN und QC pass ist nichts zu finden... ;-))

LG
Klaus
 

itf

Flashaholic**
18 Juli 2012
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Acebeam
Danke für die Infos. Ich konnte bereits FW Version 1.03 Programmintern runterladen.
Ebenso hatte/habe ich keinerlei Probleme bei der Ausführung der SW und der damit verbundenen Erkennung des MC3000. Funktioniert bestens (win7 64 pro)

Bei Win10 64 Ent. hatte ich so meine Problem. Vielleicht lag es an dem 1511er Upgrade, da muss vielleicht noch was verbessert werden. Die Software hat jedenfalls auch kein FW Update finden können.

Gruß ITF
 

Noir

Flashaholic*
24 Oktober 2011
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93
In Kurzform werde ich hier meine Eindrücke vom SkyRC MC300 Ladegerät schildern.

Zuerst möchte ich mich jedoch bei amaretto für die Organisation des Passarounds bedanken.


Das Ladegerät hatte die Firmware Version 1.02. Das Gerät wurde von mir auch im Zusammenspiel mit der PC Software MC3000 Monitor (V1.01) und DataExplorer (Version 3.2.4) getestet.

Der MC3000 ist ein sehr interessantes Ladegerät mit dessen Hilfe man so gut wie jede erdenkliche Rundzelle optimal pflegen kann.
Für alle die an diesem Gerät Interesse haben oder einen Kauf in Erwägung ziehen ist mMn das ausführliche Review von HKJ Pflichtlektüre.
Auch ist es, aufgrund der Komplexität des Geräts, eine gute Idee sich die Bedienungsanleitung schon vor dem Kauf durchzulesen. Leider ist die Anleitung jedoch noch nicht auf der Herstellerseite verfügbar.

Trotz der äußerst komplexen Einstellungen und umfangreichen Möglichkeiten ist die Bedienung aber relativ intuitiv und recht schnell erlernt.

Die Tasten sind allerdings etwas klapprig. Auch sind, was mir störend aufgefallen ist, die Hoch und Runter (Select) Tasten falsch herum angeordnet. Die Hoch/Plus/Increase Taste ist links, die Runter/Minus/Decrease Taste rechts angeordnet. Üblicherweise, z.B. bei Modellbauladegeräten, ist dies jedoch anderes herum (nur beim MC3000 und NC2500 findet man dieses Kuriosum, bei allen Ladegeräten von SkyRC sind die Hoch- und Runtertasten normal angeordnet).
Wer, wie ich, von einem anderen Modellbauladegerät (oder sonstigem Gerät) die normale Anordnung dieser beiden Tasten gewohnt ist benötigt eine gewisse Zeit zur Umgewöhnung und klickt anfangs häufig mal in die falsche Richtung.

Gut gelöst ist, dass man in den Grundeinstellungen nicht benötigte Akkuarten (z.B. NiZn) ausblenden kann.
Der besseren Übersicht halber hätte man durchaus den Refresh Modus weglassen können, schließlich bietet er die gleiche Funktionalität wie der Cycle Modus mit den Einstellungen C > D > C und n=1.

Neben den üblichen Parametern misst das Ladegerät auch den Innenwiderstand des Akkus. Das ist sehr nützlich um beispielsweise Akkus für mehrzellige Lampen zu selektieren.
Die Messung erfolgt jedoch leider immer nur einmal am Anfang eines Modus, es gibt keine Möglichkeit nur den Innenwiderstand zu messen (also ohne eine Lade- Entlade- oder sonstigen Vorgang zu starten). Hoffentlich wird diese Funktion in einer zukünftigen Firmware eingeführt.

Erwähnenswert ist auch der bis auf 0 mV einstellbare -dv Wert (was eine Peak Voltage Abschaltung ermöglicht) und die frei einstellbare Endspannung für Li Akkus (z.B. 4,15 V oder 4,1 V zur Akkuschonung).

Die MC3000 Monitor Software ist kurz gesagt kaum zu gebrauchen (zumindest in der zum Zeitpunkt des Tests aktuellen Version 1.01).
Das hat folgende Gründe:

- Es lassen sich, was sehr unpraktisch ist, immer nur alle 4 Akkuschächte gleichzeitig starten oder anhalten. Wenn man in den Schächten verschieden lang dauernde Vorgängen startet, so kann man erst wieder einen neuen Vorgang starten nach den alle Schächte fertig sind.
- Die Programmnummern von vom MC3000 Monitor eingestellten Programmen stimmt, irritierenderweise, nicht mit den Nummern von im Gerät eingestellten Programmen überein.
- Die Größe des Fensters ist nicht veränderbar, bei hohen Auflösungen kann man den verfügbaren Platz nicht ausnutzen und bei niedrigen Auflösungen passt das Fenster u.U. gar nicht ganz auf den Monitor.
- Der Innenwiderstand wird im MC3000 Monitor nicht angezeigt.
- Die (Lade-/Entlade-) Programme sind nicht speicherbar und auch nicht auf einen anderen Schacht kopierbar. Man muss jedesmal und für jeden Schacht einzeln alles neu einstellen.
- Die Bedienung direkt am Gerät ist schlicht komfortabler und flexibler als über die Software (beispielsweise werden für den eingestellten Akkutyp und Modus nicht relevante Einstellungen im MC3000 Monitor nicht ausgeblendet).

Erfreuliches gibt es an der MC3000 Monitor Software jedoch auch: sie ist klein und schlank (keine Bloatware) und bedarf keiner Installation.

Zum Betrachten der Graphen eignet sich DataExplorer wesentlich besser. Der Graph wird nicht nur größer dargestellt, es kann auch mehr dargestellt werden (z.B. Leistung, Energie oder Innenwiderstand).
Bei Modi mit mehreren Phasen (z.B. Cycle) wird, was sehr Übersichtlich ist, jede Phase (Laden, Pause, Entladen) in einem eigenen Graphen dargestellt. Auch gibt es neben dem Graphen noch mehrere andere Darstellungsformen wie Tabelle, Statistik oder schlicht die aktuellen Werte als Zahl. Außerdem lässt sich zu jeden Datensatz ein Kommentar hinzufügen.

Die Kühlung des MC3000 ist leider etwas ineffizient gestaltet. Der winzige Brüllquirl ist hinten an der Unterseite angebracht und arbeitet, da er nach unten bläst, gegen die aufsteigende Wärme. Direkt über dem Lüfter ist die Hauptplatine angebracht, der Kühlkörper befindet sich jedoch oberhalb der Platine (siehe Bilder im Review von HKJ).
Es wäre wesentlich effizienter (und damit leiser) wenn der Lüfter (evtl. ein etwas größerer) auf der Rückseite des Geräts angebracht wäre und dort direkt auf den Kühlkörper blasen könnte.

Der Lüfter beeinflusst, was wenig verwunderlich sein dürfte, die Temperaturmessung der Akkus.
Zum Glück springt der Lüfter im normalen Betrieb nur recht selten an. Wenn dann aber mal die Temperatur über den Grenzwert steigt, macht sich, durch häufiges Ein- und Ausschalten des Lüfters, die etwas klein eingestellte Hysterese bemerkbar.


Insgesamt ist der MC3000 ein hervorragendes Ladegerät das durch hohe Flexibilität, viele Möglichkeiten und quasi keine Einschränkungen besticht.
Von den im Taschenlampen Bereich üblichen Ladegeräten hebt er sich durch die größere Komplexität deutlich ab.
Der MC3000 ist eher mit einem guten Modellbauladegerät vergleichbar. Durch die integrierten Akkuschächte (mit sehr guten Schiebern) ist der MC3000 hingegen auf einzelne Rundzellen ausgerichtet.

Wünschenswert wäre eine höhere Entladeleistung (zusammen mit einer effizienteren Kühlung).

Wichtig für den dauerhaften Erfolg ist meiner Meinung nach die langfristige Weiterentwicklung der Soft- und Firmware seitens des Herstellers.


Gruß
Noir
 
Zuletzt bearbeitet:

stefka

Flashaholic
15 Juni 2015
122
32
28
nähe nürnberg
@ noir wie groß ist der lüfter, 25 x 25 oder größer ?

die kleinen dinger "nerven" schon extrem, alles in allem ist da wohl noch jede menge potential für verbesserung !

ich glaube das kann MAN noch in ruhe ( bis zur nächsten revision ) aussitzen

gruß

stefka
 
G

Gelöschtes Mitglied 4431

Guest
Ich höre den Lüfter wenn er anspringt. Das passiert aber nur beim gleichzeitigen Entladen von LiIon Akkus aber einer gewissen Entladerate. Beim Laden, selbst bei hohen Laderaten, ist der Lüfter bei mir aus.

Das Lüftergeräusch empfinde ich nicht als störend oder laut.

Ist um weiten harmloser als BT-C3100 Lüfter!!
 

stefka

Flashaholic
15 Juni 2015
122
32
28
nähe nürnberg
ahh- danke für die info, den bt-c3100 habe ich auch gerade im test und das ist schon ein ganz schöner brüllwürfel !

mal sehn ob der bleibt, der mc3000 ist halt noch etwas teuer und noch nicht ganz fertig aus meiner sicht

solong

stefka
 
G

Gelöschtes Mitglied 4431

Guest
und noch nicht ganz fertig aus meiner sicht
#
Die App ist nicht so berauschend, stimmt. Das Gerät, d.h. Hardware und Firmware finde ich ausgereift. Kannst dir ja mal das Review von HKJ reinpfeifen. Der besitzt mittlerweile 3 Stück, 2 davon selbst gekauft, weil er davon so überzeugt ist.

Das Gerät ist fertig. Natürlich bekommen wir hoffentlich noch weiterentwickelte Software wie eine stabilere App.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.267
12.324
113
im Süden
Der MC3000 ist dem BT-C3100 hinsichtlich Lade- und Messtechnik und Präzision weit überlegen. Wenn ich mir schon so ein riesen Teil hinstelle, das Akkus vermessen kann, dann lieber gleich eines, das auch vernünftige Messergebnisse liefert.
 

stefka

Flashaholic
15 Juni 2015
122
32
28
nähe nürnberg
hi - review´s habe ich gelesen und interessand ist das teil schon

das ein oder andere hält mich allerdings doch noch ab !

zum einen die verfügbarkeit in deutschland mit den zugehörigen spielregeln als kunde !

wenn das gegeben ist zahl ich gerne auch etwas mehr dafür

stefka
 
G

Gelöschtes Mitglied 4431

Guest
Ja wenn's in Deutschland erhältlich ist, mit CE Kennzeichnung und so, dann werde ich's auch im Bekanntenkreis vorschlagen können. Die bestellen ungerne aus Übersee und ich kann ihnen im Gegenzug aber auch keine XTAR OPUS NIETCORE Ware zu dtsch Talafachhändlerpreisen empfehlen.
Mal sehen wie der Preis in Deutschland aussehen wird. Hoffentlich fair ;)
 
  • Danke
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angerdan

Flashaholic**
30 Dezember 2011
1.974
740
113
Ein Wermutstropfen ist die Android App, die auf 4 unterschiedlichen Geräten (4.2., 4.4., 5.01) installiert ist, aber beim Pairing abstürzt. Hier muss nachgebessert werden.

Die SkyRC MC3000 (2.5) App für Android erfordert Android 4.3 oder höher.
Somit lässt sie sich auf meinem Samsung Galaxy S Duos (GT-S7562) mit Android 4.0.4 leider nicht installieren. Auf vielen anderen Geräten wohl ebenfalls nicht.
Hier sollte nachgebessert werden.

Die alte Version 1.0 könnte funktionieren, diese ist jedoch weder offiziell noch auf inoffiziellen Webseiten als Download verfügbar.

Die Inbetriebnahme, Konfiguration und Bedienung sind selbsterklärend.
Falls es eine Funktion gibt, direkt alle vier belegten Schächte mit der gleichen Stromstärke zu laden habe ich sie nicht entdeckt. Bei meinen vier identischen Enerpower 2500mAh (grau, 10A PCB, LG ICR18650HE2) wurden die Schächte 1-3 mit 0,7A und Schacht 4 mit 1,6A gestartet.
Beim Ändern des Ladestroms wird der Verlauf des Schachts leider nicht übernommen.

Der Lüfter lässt sich einstellen, also ab welcher Temperatur (Gerät/Zellen?) er aktiviert wird. Auch eine Automaik-Einstellung wird angeboten. Da wäre es interessant, die Parameter zu kennen :)

Soweit meine Erfahrungen.
Die Größe ist Konkurrenzfähig mit dem Maha/PowerEx MH-C808M :)
 

Meyer

Flashaholic*
29 November 2013
539
267
63
Die SkyRC MC3000 (2.5) App für Android erfordert Android 4.3 oder höher.
Mit Android 4.3 kam "Bluetooth Low Energy" (BLE", welches anscheinend von der Android-App zur drahtlosen Kommunikation mit dem Ladegerät verwendet wird.

Falls es eine Funktion gibt, direkt alle vier belegten Schächte mit der gleichen Stromstärke zu laden
Gibt es - man muss beim Editieren eines Setups (unter Zahnradsymbol, Name des Settings, "Edit" erreichbar) nur oben in der ersten Zeile die Felder "1","2","3" und "4" auswählen. Editiert man erneut, ist bei mir übrigens das Feld "4" wieder abgewählt und muss vor dem Abspeichern per "Save" ggf. erneut gewählt werden. Man wird beim Editieren bestehender Setups wohl alle Werte kontrollieren müssen ...

Das Ladegerät steht bei mir im Advanced Mode. Es darf vorher nicht im "Dummy Mode" stehen, sonst startet der sofort das Laden von belegten Schächten.

P.S.: Hier läuft Android 5.0 auf Samsung Galaxy S5, englische Spracheinstellungen (sonst keine Fließkomma - Werte in Setups änderbar wg. Crash beim Abspeichern), MC3000 App V2.5, MC3000 Firmware 1.02)

P.P.S.: Bei der angezeigten Stromstärke muss man zwischen Sollwert und gemessenem Wert unterscheiden. 1 Digit Abweichung in der letzten Stelle ist bei den gemessenen Werten durchaus akzeptabel. Der Ladestrom wird beim MC3000 allmählich auf den Sollwert hochgefahren. Bei Lithium - Ionen - Akkus wird der Ladestrom in der CV - Phase kontinuierlich wieder heruntergefahren.

Habe gerade mal einen recht frischen Satz Panasonic Eneloop Pro (BK-3HCCE) nachgeladen - da war die Anzeige bei 1.00 A Sollwert des in der App erstellten Setups auf zwei Schächten 0,99 und auf zwei Schächten 1,00 - typisch für digitale Gerätschaften. Das Laden terminierte auf den 4 Schächten nacheinander innerhalb von knapp zwei Minuten (1415mAh .. 1449mAh nach 1:29h .. 1:31h).
 
Zuletzt bearbeitet:

angerdan

Flashaholic**
30 Dezember 2011
1.974
740
113
Als Größenvergleich zum MC3000 mal meine zwei eigenen Ladegeräte (PowerEx MH-C808M & Nitecore UM20).
So wirkt er relativ kompakt :D

IMGP5186.jpg


IMGP5193.jpg
 
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lars050100

Flashaholic
30 November 2014
184
24
18
Köln
ich habe den beim Treffen am Samstag gekauft. Es stimmt - sehr viele Funktionen. Werde wahrscheinlich noch eine Weile brauchen um alles zu vestehen8|

Qualitativ würde ich sagen relativ gut, massiv
 
  • Danke
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Megalodon

Flashaholic**
16 November 2010
1.212
1.012
113
Seit Samstag steht der Lader nun hier bei mir und ich habe mich mit ihm beschäftigt, verschiedene Dinge sind mir an dem guten Stück aufgefallen.

Nun möchte ich meinen Eindruck über den SKYRC MC3000 hier los werden.


Erster Eindruck:
Als erstes fällt auf, dass er für einen Lader mit 4 Schächten relativ groß ist, würde er sch auf AA und AAA begrenzen, könnte man ihn ganz klar kleiner bauen, aber da er das Ziel hat, selbst Akkus in der Größe 32650 (wenn auch nur zwei, maximale Größe wovon 4 in den Lader passen ist 26650) laden zu können, ist Kompaktbauweise hier fehl am Platz.
Auch wenn der MC3000 es mit vielen verschiedenen Akkuformaten umgehen kann, fehlen mir doch ehrlich gesagt, 9v Blocks um die Sache noch abzugrenzen, auch wenn ich selber davon keine habe, so würde die Möglichkeit 9v Blocks zu laden, die Sache angenehm abrunden!

Zweiter Eindruck:
Darüber hinaus kann man erwähnen, dass das Netzteil nach außen verlagert wurde, was dazu beiträgt, dass der Lader nicht noch größer wird, als er schon ist, dafür hat man dann auf der einen Seite immer ein externes NT, aber auf der anderen Seite, ist dies nicht im Lader selber und durch den Spannungsbereich von 11-18V Eingangsspannung, ist der MC3000 da relativ flexibel.
Was beim MC3000 beim ersten betrachten ins Blick fällt, ist das große beleuchtete Display, was dem Nutzer mit vielen verschiedenen Informationen versogt.
Mit Tastern hat es der MC3000 nicht übertrieben, da finden sich insgesamt nur 8 Stück, wobei jeder einzelne Kanal eine Taste hat und die anderen 4 Tasten sind für die Menüführung zuständig
Alles im allen haben die Tasten eine guten Druckpunkt und reagieren auch zuverlässig, so dass es da aus meiner Sicht nichts zu beanstanden gibt.
Was mir sehr gut gefallen hat, sind die gutläufigen Schieber der Schächte, da hackt, kratzt und ruckelt nichts, sondern alles läuft so wie man es für ein Gerät in dieser Preisklasse erwartet.
Auch hier ist sehr schön, das jeder einzelne Schacht Temperatur gesteuert ist, sehr schön.


Elektronik und Ladeverhalten:
siehe lygte-info.dk
Mehr kann ich dazu nicht schreiben.

Bedienung:
Dies finde ich ein wichtiges und auch in diesem Fall nicht ganz leichtes Thema.
Wenn man die Grundfunktionen des MC3000 einmal verstanden hat und auch im Kopf hat, ist der Lader aus meiner Sicht recht leicht zu Bedienen.
Wenn man allerdings nicht weiß man tut, oder aber man glaubt, dass man weiß was man tut, aber man weiß es nicht, sondern glaubt es nur, kann der MC3000 durchaus Probleme darstellen.
Der MC3000 ist kein Lader zum Akku einlegen und alles vergessen, wenn man ein solches Produkt sucht, ist der MC3000 abzuraten, weil man einfach von der Fülle an Einstellungen erschlagen wird und man kann auch Fehler bei den Einstellungen machen, was dem Akku nicht immer zu Gute kommen könnte.
Doch aus meiner Sicht positiv hervorzuheben, ist die Vielfalt der Einstellungsmöglichkeiten, so dass man den Lader und alles so einstellen kann, wie man es für sich persönlich gerne hat.
Selbst manche Modellbaulader werden von der Fülle an Einstellungen in den Schatten gestellt und lassen das Herz eines Akkuholic höher schlagen.
Was auch sehr gut ist, dass man wirklich mit jedem einzelnen Schacht ein anderes Programm fahren kann, und nicht immer 4 Akkus der gleichen "Behandlung" aussetzen muss.
Allerdings habe ich dahin gehend auch einen Kritikpunkt, soweit ich weiß, muss dies mit der Smartphone App wohl gehen, aber Mangels Smartphone, bleibe ich davon verschont ;)
Die Umstand, dass ich im Advance Modus eine hohe Anzahl Tasten drücken muss, bis ich das gewünschte Programm, für den Akku habe, stört mich bei der alltäglichen Bedienung.
Wenn man 4 Akkus auf einmal einlegt und so für jeden Schacht das Ladeprogramm auswählt und dann den Ladevorgang für alle Schächte auf einmal startet, mindert den Aufwand und macht die Sache zumindest für mich erträglich.
Ich weiß, dass das meckern auf hohem Niveau ist, aber ich habe eneloops, 4,35V Akkus, normale 4,2 Li-ion Akkus, LFP Akkus, mit unterschiedlichen Kapazitäten, und Chemien. Da kann nicht jeder einfach rauf los geladen werden, das gute ist, dass ich mit dem MC3000 alle diese Akkus kann, aber dies erfordert bei der täglichen Bedienung auch ein geiwsses Maß an clicken, clicken und clicken.
Dennoch hat mich das Ladegerät überzeugt und ich halte ihn für einen ausgereiften Lader, der seine Aufgaben gut erfüllt.

An dieser Stelle möchte ich mich auf dafür bedanken, an dem Passaround teil nehmen zu können und den Lader testen zu können,


Megalodon
 

Michaels

Flashaholic**
6 November 2012
1.923
663
113
Hannover
Hallo,
Ich denke, es würde so ziemlich alles zu dem Lader gesagt. Die Software für Android hakt noch ein wenig.
Ich hab mal aus Versehen eine normale Batterie eingelegt, das wurde vom Gerät erkannt und der Ladevorgang beendet.

Ansonsten aber ein tolles Gerät. Ich werde mit Sicherheit wechseln.
 
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