Update: Schrumpfschlauch entfernt.
Das PCB sieht schon mal anders aus als
dieses. Es sind die gleichen ICs drauf, aber das Layout iast ganz anders. Bilder folgen.
Spannungsmessung:
#1 außen 3,77V; Zelle 4,313V (überladen)
#2 außen 0,00V; Zelle ca. 0,44V (tiefentladen)
Warum sich
#1 und so verhält wie er es tut, ist erklärbar.
Das PCB muss nicht einmal defekt sein. Der Akku könnte einfach nur in einem 4,35V-Lader gesteckt haben.
Denn:
Wenn das PCB den Ladezweig wg. Überladung dicht macht, muss der ENTladestrom über eine Diode fließen. Dann misst man außen eine Spannung, die um die Dioden-Durchlasspannung (0,6-0,7V) niedriger als die Zellenspannung ist (außer man misst extrem hochohmig, was hier GigaOhm-Bereich bedeutet).
Entladen geht trotzdem, und sobald dadurch die Zellenspannung wieder unter ca. 4,05-4,15V (je nach IC) fällt, wird der Lade-FET wieder freigeschaltet, die Diode gebrückt und man hat wieder volle Spannung: alles wieder ok.
Das ist bei ALLEN PCBs so, nicht nur bei Soshine. Den Fall hatten wir hier schon öfter.
Wie dieser hier aber auf 4,313V kommen konnte, obwohl das PCB irgendwo zwischen 4,26V und 4,28V dicht macht (kurz getestet), ist mir noch unklar.
Überstromabschaltung funktioniert: 7,5A.
Nach ein Bisschen Ladungsentnahme ist er nun bei 4,208V und verhält sich völlig normal.
#2 ist definitiv hinüber. Der war nach kurzem Anladen im XTAR MP1 auf 0,75V Zellenspannung, ist dann aber wieder abgefallen. Es könnten sich sich also schon die berühmten Brücken gebildet haben.
Erklärung für die Tiefentladung habe ich noch keine, das PCB noch nicht getestet.