Probleme mit Lithium Ionen Akkus

3 Januar 2013
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Lüneburg
www.Taschenlampen-Papst.de
So nur kurz ein kleines Update - ich habe bei den Trustfire jetzt eine Änderung in der Beschreibung gemacht:
Der Trustfire 18650er 3000mA hat jetzt in der Beschreibung:
Taschenlampen-Papst Webseite schrieb:
Herstellerangabe auf Akku 3000mAh
Reale nutzbare Kapazität ca. 2600mAh
und der Trustfire 2400mAh
Taschenlampen-Papst Webseite schrieb:
Herstellerangabe auf Akku 2400mAh
Reale nutzbare Kapazität ca. 2000mAh
Das dürfte der Wahrheit am nächsten kommen und entspricht den meist gemessen Werten bei 1A oder 2A Last.

Hoffe das ist jetzt ehrlicher - auch wenn ich walter schon fluchen höre, das das wieder reichlich Kundenanrufe gibt. ;)

Werde die Tage dann auch nochmal die Daten der anderen Akkus anpassen, aber da muss ich erst einmal brauchbare Tests für finden, oder selber messen.

Gruß,
Jörg
 

Lps

Ehrenmitglied
2 Februar 2011
4.724
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nähe der Bierstadt
Die 2400er Trustfire habe ich auch schon vermessen: Ergebnis ~2400mAh bei 1A Strom. Bei 3A jedoch nur noch ~100mAh 8|

Innenwiderstand weiß ich grade nicht mehr, war aber relativ hoch.
 
3 Januar 2013
126
425
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Lüneburg
www.Taschenlampen-Papst.de
Also von 2400emAh bei 1A auf 100mAh bei 3A, da haut doch was nicht hin? Hat da die Schutzschaltung aus irgendeinem Grund gegriffen? Bei dem anderen Test habe die 2400er ja auch bei 5A noch gut 1600mAh geliefert.

Natürlich könnte es sein, das da andere Zellen intern verbaut wurden, aber eigenartig ist das schon.

Gruß,
Jörg
 

Maiger

Ehrenmitglied
27 Dezember 2011
6.301
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Nationalpark Kalkalpen (A)
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Soviel ich weiß, wird die Kapazität eines Akkus bei C/5 Entladestrom gemessen.
Das wäre bei 3000mAh Sollkapazität, dann ein Entladestrom von 600mA.
Wenn man sich als Händler schon die Mühe macht die Akkus zu testen :thumbup:,
dann sollte man nicht auch noch die Bedingungen verschärfen. :S

Man könnte ja z.B. schreiben:
Herstellerangabe auf Akku ... 3000mAh
gemessen mit C/5 lt. Norm ... 2800mAh
gemessen mit 2A ... 2600mAh
 
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balloonix

Flashaholic**
18 Juli 2012
1.422
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Waldachtal im Schwarzwald
Da bin ich auch schon drauf rein gefallen. :rolleyes::peinlich::rolleyes:

Beim Geräten die eine Kurve schreiben sieht man das noch an der Kurve. Normal fällt die zwar zum Ende recht steil ab, aber wenn ein PCB anspricht, gibt es einen Sprung bzw. senkrechte Linie nach unten. Bei Geräten die nur die Kapazität auf dem Display zeigen ist das nicht mehr zu erkennen.

Hoffe das ist jetzt ehrlicher - auch wenn ich walter schon fluchen höre, das das wieder reichlich Kundenanrufe gibt.

Die Änderungen find ich gut. Und letztlich sind fragende Anrufe von Kunden immer gut, man kann da Kmpetenz zeigen, Beraten, weiteres Geschäft anbahnen,... Und letztlich wird der Kunde dann sehen, man ist ehrlich und denkt sich dann hoffentlich über die Billiganbieter das Richtige.

Und ein nerviger Kunde ist immer noch besser, als der Anwalt eines Wettbewerbers. Gravenreuth ist zwar tot, aber es gibt genung Nachfolger.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
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im Süden
..Auch habe ich hier einen ALC8500 stehen mit dem ich ab und an wenn mal Zeit ist den einen oder anderen Akku messe.
Finde ich klasse! Schreibt das doch dazu: "wir testen stichprobenartig unsere Akkus mit einem ... um ... " - Stichwort vertrauensbildende Maßnahmen. So kann man sich auch von den "ahnungslosen" Verkäufern abheben.

Hut ab vor den Ergänzungen in euren Artikelbeschreibungen.:thumbup:

Auch muß man das hier eigentlich nicht diskutieren, das alles ist in Europäische Normen gegossen, da gibt es auch genug gesetzliche Regelungen. Hab das schon oft genug Leuten gesagt, wenn ich am Anfang gewußt hätte was da auch mich zukommt, ich hätte nie mit dem Taschenlampenhandel angefangen!
Es ist völlig egal, was man macht: man erstickt in einem Wust von Normen und Richtlinien und Bürokratie. Schlussendlich darf das alles der Verbraucher bezahlen. Oder er weicht auf Verkäufer aus, die sich darum nicht scheren und daher billiger anbieten können.

Ein Stück weit sind die Verbraucher (und Medien) daran aber auch selbst schuld: man verlangt überall 100% Sicherheit und vollumfänglichen Schutz vor allen möglichen oder eingebildeten Gefahren.
Nach jedem "Skandal" wird für den betroffenen Bereich nach "dem Staat" gerufen, der müsse doch so etwas verhindern, das dürfe nie wieder passieren. Also gibt's dann wieder ein paar mehr Richtlinien zu erfüllen und Nachweise zu führen. Dass den erhöhten Arbeits- und Dokumentationsaufwand aber irgendwer bezahlen muss, nämlich der Verbraucher über höhere Preise, das sieht keiner.
Und ohne Überwachung der Einhaltung sind Richtlinien und Gesetze wertlos. Also muss auch das Kontrollpersonal aufgestockt werden. Das finanziert dann der Steuerzahler.

Ich persönlich bin da für mehr Eigenverantwortung der Verbraucher.
Im Zeitalter des allgegenwärtigen Internet kann man von einem Käufer, der in der Lage ist, in einem chinesischen Webshop einen Ultrafire 4000mAh-Akku zu bestellen, doch wohl erwarten, dass er die Artikelbezeichnung mal googelt. Wenn er dann auch noch lesen kann, wird er sofort die Finger von diesen Akkus lassen. Es ist mit völlig unbegreiflich, warum trotzdem immer wieder Leute solche Akkus kaufen. Und wenn's dann knallt, wird lamentiert, der Zoll oder wer auch immer hätte doch verhindern müssen, dass so etwas Gefährliches überhaupt verkauft werden kann. Aber WEHE, der Zoll händigt einem eine Tala nicht aus, weil eine Kennzeichnung fehlt. DAS ist dann auch nicht recht.
Wir brauchen mündigere (und vor allem kritischere/skeptischere) Verbraucher, nicht mehr Vorschriften.

An der Aufklärung arbeiten wir hier ja fleißig ;)
 
3 Januar 2013
126
425
63
Lüneburg
www.Taschenlampen-Papst.de
Das Problem ist immer noch die "Geiz ist geil" Mentalität, kann ich ja verstehen, wer gibt sein sauer verdientes Geld auch gerne sinnlos aus.

Aber die Gefahr sind weniger die User die hier im Forum sich informieren, sondern die Leute die das günstigste kaufen, weil es halt das günstigste war.
Aber auch hier gibt es genug die in China bestellen, als Händler kann ich das nicht mal eben, wenn ich hier in Europa was verkaufe, dann muß ich etliches einhalten - CE, EAR, WEEE, ROHS, GRS (Batterieregister), Verpackungsverordnung und etliche weitere mehr. Als Endverbraucher braucht man das nicht... na ja eigentlich doch, weil der Zoll anfängt auf einiges zu achten - z.B. CE Kennzeichnung.

Die ganzen Vorschriften sind sicher alle zur Sicherheit des Kunden, aber auch die Kosten gehen dann zu Lasten des Kunden. Bestes Beispiel ist die EAR/WEEE Geschichte, alle Elektrogeräte (Lader) müssen demnach bei der EAR registriert werden und der Hersteller (Nach dem Gesetz der Importeur in die EU) muss eine insolvenzsichere Garantie leisten, das "sein" Elektroschrott auch noch in xx-Jahren fachgerecht entsorgt wird. Was glaubt Ihr kostet das und wer muss das wohl bezahlen? Genau diese Kosten für die Einhaltung der ganzen Normaen wälzt der Importeur auf den Käufer ab.

Das gibt es dann noch bei etlichen anderen Sachen ähnlich, da summiert sich schnell so einiges zusammen. Was die EU sich da alles tolles ausdenkt, bin mir sicher da kommt demnächst weiteres lustiges auf uns zu. Bin eh kurz davor alle Eigenimporte zu stoppen, da es für mich als kleinen Händler kaum noch tragbar ist und wie oben geschrieben... irgendeine Vorschrift/Norm/Gesetz hat man da bestimmt irgendwo übersehen und irgendwann findet sich bestimmt jemand der einen dann mit dem Anwalt kommt...

Gruß,
Jörg
 
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Simon

Flashaholic**
25 Dezember 2011
2.087
561
113
Karlsruhe
Gibt es in Deutschland überhaupt wirklich große Taschenlampenhändler? Ich hab das Gefühl dass wir hier in D uns in einem ziemlichen Nischenbereich bewegen, Mainstream sind eher Fenix, LED LENSER.. wer kennt denn schon Zebralight, Eagletac, Sunwayman, Jetbeam usw. oder gar Ultrafire.
 

Simon

Flashaholic**
25 Dezember 2011
2.087
561
113
Karlsruhe
Ich meine schon Händler, aber eben welche die sich nicht hauptsächlich durch die beiden großen Marken halten.
 
L

lfowner

Guest
und schon hat man wieder 10 Minuten Telefongespräch mit der x-ten Grundsatzerklärung zu Lithium-Ionen Akkus. Deswegen habe ich jetzt schon auf meinen Rechnungen auf der Rückseite folgendes hinzu gefügt:
[...]
Das ist sicher nicht optimal, aber der Platz auf der Rückseite ist beschränkt und da muss man sich auf das wesentliche konzentrieren, das ist auch nichts für Flashaholics, sonder für den normalen Endkunden. Eigentlich müsste man da einen "Eignungstest" machen, bevor man einigen Leuten diese Akkus überhaupt schickt!
Ich finde das gut, dass Du das so draufschreibt, und ich finde es auch völlig ausreichend! Du verkaufst schließlich nicht an Kindergartenkinder, sondern (so sie dich denn nicht belügen) im Normalfall an Volljährige oder zumindestes bedingt eigenständig handelsfähige Personen.
Und da bin ich ganz klar der Meinung, daß man von diesem Personenkreis auch ein entsprechendes Maß an Eigenverantwortung erwarten kann. Man kann sich auch mit einem Küchenmesser den Schniepel abschneiden, für so viel Doofheit kann man dann (glücklicherweise) auch nicht Händler und Hersteller verantwortlich machen...
 
3 Januar 2013
126
425
63
Lüneburg
www.Taschenlampen-Papst.de
Doch leider, wenn das so weiter geht haben wir bald Verhältnisse wie in Amerika hier.... hier mal der Link zu einer Bedienungsanleitung, die den vorhandenen Normen entspricht: Gebrauchsanleitung für Bananen ....
Und wenn Du auch nur 1-2 der Anrufe mitgehört hättest, die ich schon im Dutzend geführt habe, dann wüsstest Du auch das solche Vorschriften/Normen gar nicht mal so abwegig sind!

Gruß,
Jörg
 

Lipfit2000

Flashaholic*
30 August 2010
452
125
43
Test of TrustFire TF18650 2400mAh (Flame)

Soo schlecht dann auch nicht.. wenn es die gleichen Zellen sind, was man natürlich nie weiss.

Feiner Zug, Herr Papst.

Diese Trustfire sind ein gutes Beispiel für die abnehmende Qualität bei den günstigen Akkus. Meine Ende 2010 oder Anfang 2011 gekauften haben nämlich noch ein Kapazität von über 2400mAh bei 1A Entladestrom.

Neben den ganzen technischen Vorschriften kommen dann noch die ganzen rechtlichen Dinge wie Fernabsetzgesetz, AGB, Impressum usw. hinzu. Als Händler hat man es in Deutschland schon nicht leicht.
 

Dr.Devil

Flashaholic***
24 Juli 2012
5.466
7.016
113
nördlich von Stuttgart
Ne oder?

Du hast als ´Betroffener´ dieser Problematik natürlich einen ganz anderen Blickwinkel aber ich krieg mich gerade nicht mehr ein, Köstlich:D
- Sorry für das OT -

Obwohl, wenn ich mir das so durchlese: ich glaube ich werde nie mehr eine Banane essen, viel zu riskant...

Lass dich als gewissenhafter Händler nicht von sowas unterkriegen, No pasaran!

Grüße Jürgen
 
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Rafunzel

Flashaholic***
10 Oktober 2010
9.327
5.347
113
Hamm, NRW
@ Taschenlampenpabst:

Du liebe Güte :eek: - ich dachte, die EU in Brüssel ist schon bekloppt genug ohne Ende!

Aber die Ammis treiben es wohl auf die Spitze!!!

Grüße,
Rafunzel
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
Die Öffnungsanleitung ist in einem wesentlichen Punkt falsch: man "öffnet" eine Banane am besten nicht oben am Stiel, sondern am unteren Ende. Das vermeidet Quetschung des Inhalts und geht ohne Einritzen mit Messer o.ä., sogar Affen wissen das. Außerdem fehlt der Hinweis, dass die Verpackung nicht essbar ist. ;)

Ich frage mich schon lange, wieso sich überhaupt noch jemand das antut, "kritische" Ware zu verkaufen. Und gar Eigenimport, uiuiui, da steht man ja praktisch mit einem Bein im Gefängnis.

Schade ist nur, dass ich als Verbraucher entmündigt werde. Man enthält mir Ware vor, deren Tauglichkeit ich selbst sehr gut beurteilen kann, und das nur, nur weil irgendein Zeichen fehlt - welches sowieso völlig wertlos ist, weil es einfach so aufgedruckt wird.

Du liebe Güte :eek: - ich dachte, die EU in Brüssel ist schon bekloppt genug ohne Ende!
Aber die Ammis treiben es wohl auf die Spitze!!!
Amis? Wie kommen die ins Spiel? Wir "brauchen" dazu keine Amis, das kriegen wir selber hin. Das ist eine zwangsläufige Folge des Sicherheitswahns und Vollkaskodenkens.
Ich habe kürzlich die Anleitung einer Pad-Espressomaschine gelesen. Die 3 Seiten Warnhinweise habe ich überblättert. Ich habe noch NIE diese Warnhinweise komplett gelesen. Macht das überhaupt irgendjemand?
Das Problem ist: warnt man zu viel und vor allem, dann gehen die wichtigen Warnungen unter und werden genauso wenig ernst genommen wie die nicht ernstzunehmenden Warnungen.
So ist das auch mit Vorschriften. Irgendwann gibt es so viele davon, dass man nur noch überleben kann, wenn man die meisten einfach ignoriert. Und dann kommt der Abmahnanwalt.
Das Erfolgsgeheimnis der Chinesen ist m.E., dass sie sich um Vorschriften nicht scheren. Die machen (sich) einfach (nicht so viele Gedanken).
 

bemymonkey

Flashaholic*
31 Januar 2012
336
46
28
Das Erfolgsgeheimnis der Chinesen ist m.E., dass sie sich um Vorschriften nicht scheren. Die machen (sich) einfach (nicht so viele Gedanken).

Und wohin uns das bringt, sieht man ja ganz toll in diesem Forum... Li-Ionen Akkus deren Schutzschaltung sich selbst kurz schließt, Ladegeräte bei denen Netzspannung direkt an den Akku gelangt, und wieder mal seitenweise Warnhinweise :p

Ich bin jedenfalls froh drum, dass ich auch z.B. als Küchengeräte-DAU eine MIkrowelle kaufen kann, ohne erst eine Strahlungsmessung duchführen zu müssen... oder dass ich davon ausgehen kann, dass diese keine Spannung über's Gehäuse führt ;)

Ja, die ganzen Regelungen nerven sehr oft... aber das andere Extrem wäre m.E. noch weniger erwünscht. Ist Euch hier in DE schon mal ne Wand (ja, wirklich ne Wand!) in Flammen aufgegangen, weil der Elektriker sich bei der Kabeldicke nicht an Normen gehalten hat? In Asien ist mir das schon passiert (und ich bin halber Asiate, also darf ich das sagen :p)... hier bisher noch nicht.
 
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lfowner

Guest
Das Erfolgsgeheimnis der Chinesen ist m.E., dass sie sich um Vorschriften nicht scheren. Die machen (sich) einfach (nicht so viele Gedanken).
Sehe ich auch so.

Und wohin uns das bringt, sieht man ja ganz toll in diesem Forum... Li-Ionen Akkus deren Schutzschaltung sich selbst kurz schließt, Ladegeräte bei denen Netzspannung direkt an den Akku gelangt, und wieder mal seitenweise Warnhinweise
Das kann Dir auch bei ganz anderen Gerätschaften passieren. Letztens ist vom Steckernetzteil meiner Logitech-Fernbedienung einfach so das obere Gehäuseteil abgegangen - natürlich während das Netzteil in der Steckdose steckte. Der Gehäusedeckel hat sich also nicht selbst festgehalten, nur weil alle möglichen Prüfzeichen draufstanden und das Gerät von Logitech-Deutschland ausgeliefert wurde.
Sterben können wir alle, werden wir sogar irgendwann, da ist so eine Polemik irgendwie unangebracht. Hab letztens noch meinen Efest BIO Charger geöffnet: einwandfreier Aufbau und Verarbeitung, da gibt es nichts zu meckern. Und zum Thema Lithium-Akkus: es gibt nunmal keinen nicht-asiatischen Hersteller von Akkuzellen mehr, da muss man dann wohl durch - auch wenn man lieber daran glaubt, das "Made in Germany" einen ähnlich Weihwasser vor allen Unbill dieser Welt schützt...
 
3 Januar 2013
126
425
63
Lüneburg
www.Taschenlampen-Papst.de
So genug OT, Zeit mal zurück zum Thema zu kommen....

Eigentlich würde ich gerne mal die Battenergy und aktuellen Trustfire Akkus durchmessen lassen, könnte die zwar an mein ALC8500 hängen aber mir wäre es lieber, einer der Forenspezies macht das unabhängig von mir als Händler.

Jemand Lust? Die Akkus können natürlich beim Messenden für den Messaufwand verbleiben. Allerdings würde ich die Ergebnisse gerne im Shop verwenden dürfen.

Gruß,
Jörg
 
L

lfowner

Guest
Ich finde Dein Engagement jedenfalls top! :thumbup:

Ich würde dir die Akkus auch gerne testen, aber leider fehlt mir das Equipment dafür. Es wird sich sicherlich einer der "alten Hasen" finden, der sowas erledigen kann.
 

Felurian

Flashaholic
10 Februar 2013
102
23
18
Niedersachsen
Hi, der Rookie hätte gerne mal eine Meinung zu den Enerpower Akkus.
Ich hoffe die Frage ist hier an der richtigen Stelle gestellt.

Spiele mit dem Gedanken eine noch nicht vorhandene PD32 mit Enerpower Akkus zu bestücken. Diese sollten auch mit einem Enerpower Lader geladen werden.

Hat jemand bereits Erfahrungen mit den Akkus und dem Ladegerät gemacht?
Habe beides beim Lampentroll entdeckt und würde denken, das diese Materialien doch recht hochwertig sind.
Möchte gerne solche Bilder wie ich sie hier gesehen habe bei mir zu Hause doch gerne vermeiden.
Von Billiganbietern habe ich bisher eh nicht viel gehalten. Gute ware muss eben auch bezahlt werden.

Gruß
Felurian
 

the_holodoc

Flashaholic***
7 August 2011
5.034
3.276
113
Spiele mit dem Gedanken eine noch nicht vorhandene PD32 mit Enerpower Akkus zu bestücken. Diese sollten auch mit einem Enerpower Lader geladen werden.

Hat jemand bereits Erfahrungen mit den Akkus und dem Ladegerät gemacht?
Habe beides beim Lampentroll entdeckt und würde denken, das diese Materialien doch recht hochwertig sind.

:achtung:Auch wenn es absurd klingt, aber es passen wohl nicht alle Enerpower 18650 Akkus in den Enerpower Lader!:achtung::
http://www.taschenlampen-forum.de/showpost.php?p=270700

Hier sind Reviews des Laders und einiger Enerpower Akkus:
Review of Charger EnerPower EP18650DC2

MF Lampentester: Großer Akkutest 2012 - 18650er Lithium-Ionen-Akkus: ENERPOWER 2600mAh
MF Lampentester: Großer Akkutest 2012 - 18650er Lithium-Ionen-Akkus: ENERPOWER 2900mAh und 3100mAh

Test of EnerPower 18650 2600mAh (Black)
Test of EnerPower+ 18650 2900mAh 3C (Blue)
Test of EnerPower+ 18650 3400mAh (Blue)

P.S. Die 3400 mAh Enerpower Akkus sind wohl auch nicht problemfrei in Kombination mit der Fenix PD32UE:
http://www.taschenlampen-forum.de/lithium-technologie/21998-enerpower-3400-fenix-pd32ue.html

MfG Frederick
 
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Felurian

Flashaholic
10 Februar 2013
102
23
18
Niedersachsen
Das ging ja schnell.:thumbup:
Danke für die Antwort.
Ziemlich komplexe Sache mit den Akkus.:confused:
Da werde ich wohl noch ein bisschen lesen bevor ich mir meine gewünschten Materialien schicken lasse.
Besser vorher informieren, als nachher ärgern.
Thanks a lot.
 

horido

Flashaholic*
14 Juni 2013
282
84
28
Berlin
Die Fragen, die sich stellen, sind:

Gibt es überhaupt "echte" UltraFire? Oder ist das einfach nur die Etikette für jeden, der Akkus verramschen will?

Sind "originale" UltraFire besser als gefälschte? Ist es reiner Zufall?

Wenn - wie es bisher ausschaut - sämtliche dieser Akkus Schrott sind, die Ladegeräte nach Berichten ebenfalls nicht toll sind, warum sollten Lampen mit diesem Label besser sein?
 

Simon

Flashaholic**
25 Dezember 2011
2.087
561
113
Karlsruhe
Es gibt echte Ultrafire, die lassen sich aber nicht vom Rest unterscheiden. Allerdings haben auch die echten die gleichen Kapazitätsangaben, die sich mit der heutigen Technik nicht erfüllen lassen.

[...]warum sollten Lampen mit diesem Label besser sein?

Sind sie nicht. Ungeregelt, keine Abschaltung, meist sichtbares PWM und kalter undefinierter Tint. Aber eine Taschenlampe hat nicht das gleiche Gefahrenpotential wie Akku oder Ladegerät, ist relativ günstig auch relativ gut zu fertigen.. und lässt sich recht einfach umbauen. :)
 

NashBen

Flashaholic***
29 April 2011
6.816
2.449
113
der Ottostadt an der Elbe
AW: Probleme mit Lithium Ionen Akkus

Ich habe noch Ultrafire-Akkus von damals, die haben aufgedruckt 2400mAh, real etwa 2200mAh und schaffen knapp über 3A.. die waren damals für mich als Anfänger preis-leistungs technisch gar nicht so schlecht.

Aber seitdem wurden sie eigentlich nur noch schlecht kopiert..


Grüße,

Ben
 

UliBär

Flashaholic*
30 Januar 2013
540
205
43
Braunschweig
Also die Ultrafire Akkus sind mittlerweile keine Burner mehr, aber meine Ultrafire Lampen sind fast alle sehr gut:

C3 steel, XP-E Q5, 3 modes, no disco, steel button, sehr wertig
C303, XP-G R5, ebenfalls superb verarbeitet
U20S, XM-L U2, pyramidonal hell, mMn der LD10 sehr ähnlich aber besser und deutlich günstiger!

Der Ultrafire SK68 Klon ist ok, der original Sipik SK68 aber deutlich unterlegen.
Die SK98 ist zwar sehr gut verarbeitet, aber nicht sonderlich hell und next mode memory... :mad:

YMMV. :confused:
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
OT:
Wenn - wie es bisher ausschaut - sämtliche dieser Akkus Schrott sind, die Ladegeräte nach Berichten ebenfalls nicht toll sind, ...
Ich hatte schon einige UltraFire-Ladegeräte in längerem Gebrauch, insbesondere das WF-137 (davon insgesamt 10 Stück gekauft), und die waren alle zwar keine CC/CV Bilderbuchlader, aber doch sehr brauchbar und nicht elektrisch unsicher wie viele der ganz billigen Angebote. Ausnahme: WF-188. An den übrigen UF-Ladern hatte ich nichts wirklich auszusetzen.
/OT
 

Lichtstrudel

Flashaholic*
16 Juni 2013
286
334
63
Wenn mich nicht alles täuscht, hat Markus aka msitc hier mal erwähnt, dass es die Marke tatsächlich gibt und dass er mit denen als Händler auch schon zu tun hatte.
 

balloonix

Flashaholic**
18 Juli 2012
1.422
734
113
Waldachtal im Schwarzwald
Einen Markennamen zu besitzen heißt, den Namen in dem Bereich wo er geschützt ist exklusiv benutzen zu dürfen. Man kann das beim DPMA recherchieren. Ich habe das mal für Ultrafire getan. Im März 2005 wurde Ultrafire von einem Deutschen mit Wohnsitz in Deutschland angemeldet, mittlerweile ist die Anmeldung aber zurückgezogen. Im Juli 2012 wurde Ultrafire als Marke für Zhao, Bin, Meizhou City, Guangdong Province, CN für verschiedenen Dinge, u.a. auch Taschenlampen als europaweite Marke eingetragen. Im Juni 2013 wurde Ultrafire für KTM Fahrrad GmBH für ganz andere Produktgruppen eingetragen.

Das heißt, nur Zhao darf Taschenlampen und Akkus unter der Marke Ultrafire in Europa erstmalig in Verkehr brigen. Wenn man wissen will, wiedas in China ist, dann muß man das dort recherchieren. Da kann es wieder ganz anders aussehen. Es ist gut möglich dass die Markenrechte für TaLAs ein anderer hat als die Rechte für Akkus. So wie in Deutschland der Chinese keine Fahradschläuche unter dem Namen Ultrafire verkaufen darf, weil KTM dafür die Rechte hat.

Was auch nicht ganz unwichtig ist: Wer Markenprodukte, also z.B. Ultrafire TaLas in China kauft und hier weiter verkauft, braucht dafür eine Lizenz. Und zwar von dem der hier die Rechte hat. Hat man die nicht, gilt das Produkt als Totalfälschung. Selbst dann, wenn man die UltraFire TaLas in China vom dortigen Rechteinhaber gekauft hat.

Es ist also gut möglich, das jemand nach chinesischem Recht ohne Markenrechte zu haben dort legal Ultrafire Produkte herstellt und die nach Europa schickt. Derjenige, der sie dann hier anbietet, begeht die Rechteverletzung nach deutschem Recht. Der Chinese müßte dann hier dagegen vorgehen. Möglicherweise weiß Zhao gar nicht, was da unter seinem Markennamen in der Bucht so alles angeboten wird. ODer er weiß es und sieht keine Möglichkeit, dagegen vor zu gehen. Oder er geht dagegen vor. Das würden wir aber kam mitbekommen.
 

Holzkopf

Flashaholic*
13 April 2013
330
140
43
Surat Thani, Thailand
Mir ist folgendes mit einem AmpMax 14500 800mAh Akku passiert.
Der Akku ist 5 Monate alt und hat ca. 10 Ladezyklen hinter sich.
Geladen wird mit Nitecore Intellicharger i2.

1. Also abends den frisch geladenen Akku mit 4,15V in die Zebralight SC52 eingebaut und nur ganz wenig geleuchtet.
2. Am nächsten Abend wollte ich die Lampe einschalten. Die LED gab aber nur ein ganz kurzes aufblitzen von sich.
3. Akku gemessen: 0,02V.
4. Ich hab mir gedacht, ich hab die Lampe gestern vergessen auszuschalten?
5. Akku ins Ladegerät...Error...Ladevorgang wird nicht gestartet.
6. Ich hab den Akku, für ca. 1sek, mit einem zweiten, vollem Akku parallel (ohne Wiederstand) geschaltet.
7. Jetzt wird er vom Ladegerät erkannt und geladen.
8. Nach ca. 2min nehm ich den Akku raus und messe 4,12V. War also doch nicht ganz leer???
9. Lade den Akku weiter bis 4,15V und bau ihn wieder in die Lampe.
10. Die Lampe ausgiebig benutzt und den Akku ausbebaut. 2,85V gemessen.
11. Akku ins Ladegerät...Error...Ladevorgang wird nicht gestartet.
12. Der Trick mit dem parallelschalten mit dem zweiten Akku funktioniert nicht mehr. Es fließt kein Strom zwischen den Akkus.
13. Am nächsten Tag hat sich der Akku etwas erholt und hat 2,93V. Laden lässt er sich aber immer noch nicht.

Weiss jemand was da los ist?
Schutzschaltung defekt?
Oder kann der Akku selbst schon hinüber sein?

Gruss, Joe
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
Wenn er sich nicht nur im Lader nicht laden lässt, sondern auch nicht aus einem anderen Akku oder einem Labornetzteil, dann ist wohl das PCB defekt.
Es gibte PCB-ICs, die lassen ein Laden nicht wieder zu, wenn die Zellenspannung mal unter 2V war. Habe ich aber noch keines gesehen.

Was für einen Akku hast Du als Stromspender verwendet? Könnte sein, dass der wg. Überstrom abschaltet und deswegen kein Ladestrom fließt.
 
  • Danke
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Holzkopf

Flashaholic*
13 April 2013
330
140
43
Surat Thani, Thailand
Der Stromspender war der gleiche Akkutyp.

Labornetzteil hab ich hier leider nicht. Aber mir fällt ein
ich kanns mal mit einem alten Handyladegerät probieren
oder einem ungeschützten Akku als Spender :rolleyes:

Gruss, Joe