"Mahlzeit", liebes Forum,
auf besonderen Wunsch eines einzelnen Users (liest Du mit, Franky K.?) wird der heutige Neuzugang in Lux unfassbar bodenloser Fassvitrine den anderen vor- und überdies informativer als bislang bebildert vollzogen, die Armytek Viking v 2.5 in der Ausführung "Gold" ist da und m.E. sehenswert.
Nach Auswahl über armytek.de gestern telefonisch bestellt, traf sie schon heute gut verpackt hier ein, und zunächst betrachten wir ihren sehr vernünftigen Reisekarton, der mir aus recycliertem Material (ökologisch) zu sein scheint, nicht zu eng geschneidert worden ist wie ansonsten nicht selten, und neben der in ihm gut geschützten Lampe alles enthält, was ihr Betreiber erwarten darf:
Ein Satz Begleitpapiere, ein solides, überdurchschnittlich gutes Holster, in dem die Viking kopfüber sicher Platz findet, man auch erkennen kann, sollte sie unbeabsichtigt leuchten, einen ordentlichen Lanyard, Ersatz-O-Ringe, einen goldfarbenen Clip, weitere Gummiringe, das Batterierohr mit ihnen zu versehen, wenn auf den Zigarrengriffhalter aus Gummi verzichtet wird, mit dem sie übrigens auch in den Tailstand gelangt, wie später demonstriert werden wird:
Da liegt sie nun, die Schöne (rechts neben einer Predator), besonders an ihr zunächst der Flat-Bezel, den man, schon gar nicht goldig, nicht eben häufig zu sehen bekommt:
Hier (nun links) ihr goldiger Bürzel, hervorhebenswert m.E., daß sie besonders schlicht und zurückhaltend gestaltet ist, selbst die Rillen am Kopf kommen ohne die facettierten Flächen der Predatorlinie aus und viel mehr als hier zu lesen, steht auch nicht auf ihr, unter "zuviel Text" verstehe ich etwas anderes:
Ausgestattet ist diese Viking mit der Cree XM-L2 T6 LED mit warmem Tint, und Armytek schreibt ihr eine Reichweite von 270 m bei 870 lm zu.
Warmes Licht ist mir persönlich angenehmer, führt zu natürlicherer Farbwiedergabe des Beleuchteten, durchdringt bspw. Nebel besser, wird von ihm auch weniger aggressiv reflektiert, wofür ich auf die etwa 8-%ig höhere Reichweite kalten Lichtes gerne verzichte.
Geschaltet wird sie über den Heck-Clicky sowie das Drehen des Lampenkopfes, ist dieser in Position Fest, führt ein gut dosierbarer, leichter Druck auf den Clicky zu Momentlicht, ein festerer zu Dauerlicht, beides je im maximalen Modus.
Bei gelöstem Lampenkopf hingegen ergeben sich drei unterschiedlich helle Leuchtmodi von Low über Mid zu High durch (hälftiges) Tasten des Endkappenschalters.
Daß das Batterierohr (1x Akku 18650) wie die Endkappe außergewöhnlich solide ist und ihr Minus-Kontakt nicht minder, daß das sauber geschnittene, anodisierte Gewinde fett gefettet wurde und mehr intimes zeigen die folgenden beiden Bilder:
Über die Qualität wie die besondere Samtigkeit der Anodisierung von Armytek ist hier soviel geschrieben worden, daß ich euch und mir wiederholende Ausführungen dazu ersparen will, sie ist extraordinär, solitär, unique´, und Punkt.
Nimmt man den gummiartigen Zigarettengriffhalter ab, läßt sich die Viking in ihm zum Tailstand errichten (was dem Vorbild der mir zu ihr sinnbildlich passend erschienenen Wiener Bronze neben ihr auch ohne dergleichen Kunstgriff gelingt)
und ihr Lichtbild wie auch seine Farbe begeistern mich wie jedes bislang von Armytek gesehene:
So würde ich mich freuen, wenn euch meine Viking in ihrer reduzierten Form auch gefiele und grüße freundlichst - Lux
