Review: Niwalker Nova MM15 2 x MT-G2 5233 LED-Lumen max.

Dieses Thema im Forum "Niwalker" wurde erstellt von msitc, 2. Februar 2014.

  1. Einführung

    Diese Einführung wird zwangsläufig etwas länger ausfallen als üblich, aber es erscheint mir wichtig, gleich vorab einige wichtige Dinge zur von mir getesteten Niwalker Nova MM15 zu sagen. Im November 2013 hatte ich bereits ein Review zum Engineering Sample der Nova MM15 veröffentlicht, das auf einer Entwicklungsversion der Nova MM15 basierte.

    Wenngleich schon dieses Engineering Sample durch seine pure Leuchtkraft überzeugen konnte, so hat Niwalker mit der nun von mir reviewten Version eine deutliche Schippe draufgelegt, indem das Feedback aus dem ersten Review und die damit verbundenen technischen Modifikationen Eingang gefunden haben.

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    Darüber hinaus möchte ich noch darauf hinweisen, dass mir genaue Infos zu einigen Details wie Lumen und Laufzeit derzeit noch fehlen.

    Dafür gibt es einen simplen Grund: Die Belegschaft von Niwalker weilt derzeit noch im wohlverdienten Urlaub (Chinese New Years Holidays) und wird erst am 8. Februar 2014 die Arbeit wieder aufnehmen.

    Damit die Zeit bis dahin aber nicht ungenutzt verstreicht, haben ich und weitere Reviewer (so auch Selfbuilt) von Niwalker noch eine überarbeitete bzw. weiterentwickelte Version der Nova MM15 erhalten, um damit ein weiteres Review erstellen zu können. Ich bin deshalb mit Niwalker so verbleiben, dass ich zunächst auf die von Selfbuilt ermittelten Werte verweise und mein Review aktualisieren werde, sobald diese Daten bekannt sind.

    Last but not least halte ich folgende Punkte noch für essentiell:
    • Die mir nun vorliegende Nova MM15 entspricht nahezu der finalen Version. Nahezu deshalb, weil Niwalker das Feedback von den Reviewern nochmal auswerten möchte, um ggf. weitere geringfügige Modifikationen vornehmen zu können – eine davon wird ein anderer Haltebügel mit einem größeren Abstand zur Lampe sein
    • Der Produktionsprozess soll so schnell wie möglich anlaufen, allerdings legt Niwalker sehr großen Wert darauf, ein technisch einwandfreies Produkt auszuliefern. Sollten also noch Änderungen erforderlich werden (z.B. andere Lumen-Abstufungen), dann wird es vermutlich Ende Februar 2014, bis der erste Batch fertig ist. Damit dauert es dann zwar etwas länger als geplant, aber dafür ist auch sichergestellt, dass nach zwei Testrunden ein Produkt entstanden ist, das als ausgereift gelten kann, und das halte ich für einen nicht unwichtigen Punkt…

    What´s new
    Da der ein oder andere sicher schon mein erstes Review gelesen hat und sich nun fragt, wie die Neuerungen konkret aussehen, den möchte ich nicht lange auf die Folter spannen, sondern fasse die wichtigsten Punkte erst einmal stichwortartig zusammen und gehe dann im weiteren Verlauf des Reviews noch näher darauf ein:
    • Temperaturgesteuerte Regelung, d.h. die Nova MM15 schaltet abhängig von der Betriebstemperatur zurück und nicht mehr nach einer festen Zeitspanne
    • Lockout Mode verhindert ein versehentliches einschalten der Lampe
    • Neues Reflektorendesign sorgt für mehr Lux und Reichweite
    • Visualisierung des Betriebszustandes über den Einschalter (Standby/Akkuwarnung)
    • Öse für Lanyard
    • Deutlich überarbeites User Interface
    • Abnehmbarer Tragegriff
    • Neues Knurling
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    Links neu, rechts alt




    Verpackung und Zubehör
    Im Gegensatz zum ersten Sample ist im Lieferumfang der Nova MM15 ein Tragegriff sowie ein Lanyard enthalten, das an einer Öse unterhalb des Lampenkopfes festigt werden kann. Das eröffnet interessante Tragemöglichkeiten; so lässt sich die Nova MM15 z.B. mit Hilfe dieses optional erhältlichen Umhängebandes um den Hals tragen und schnell an- und abklippen. Vielleicht liefert Niwalker selber auch noch ein längeres Lanyard wird, dass muss ich noch abklären.

    Zum Tragegriff möchte ich anmerken, dass der Bügel zu wenig Abstand zur Lampe hat und deshalb in dieser Ausführung kaum zum Einsatz kommen wird. Dieses “Designproblem” ist Niwalker bekannt und wird noch vor dem Verkaufsstart geändert. Sinn macht der Bügel auf jeden Fall, wenn die Lampe längere Zeit im Turbo Mode betrieben wird, denn dann wird sie schon recht heiß. Ein Holster war auch dieses Mal nicht dabei, ich gehe aber davon aus, dass das beim Verkaufsmodell anders sein wird.

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    Erster Eindruck
    Klein und kompakt wäre angesichts dessen, was diese Lampe zu leisten vermag, sicher ein wenig untertrieben. Aus diesem Grund hole ich mal etwas weiter aus: Ich kenne zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Reviews keine andere Taschenlampe in der Preis-, Größen- und Leistungsklasse der Niwalker Nova MM15, die mit zwei MT-G2-LEDs ausgestattet ist, in dieser Größe satte 5233 Lumen bietet und temperaturgesteuert heruntergerelt wird.

    Ab welcher Betriebstemperatur die Nova das tut, kann ich momentan nicht sagen und mangels entsprechendem Equipment auch nicht selber messen. Bei meinen Outdoor-Tests ist mir nur aufgefallen, dass sie sich im Turbo Mode sehr schnell erwärmt, was üblicherweise für eine gute bzw. funktionierende Wärmeableitung spricht. In der jetzigen Jahreszeit mit Temperaturen um den Nullpunkt oder darunter wird die Lampe durch den Fahrtwind beim Laufen gekühlt, im Sommer sieht es natürlich wieder anders aus.

    Wie ich unter What´s new schon erwähnte, hat die Nova MM15 im Vergleich mit dem Engineering Sample ein anderes Knurling bekommen, mit dem sie eindeutig besser in der Hand liegt. Der Tragegriff lässt sich schnell entfernen oder auch wieder anbringen, indem die zwei Halteschrauben gelöst werden. Ein ebenfalls recht wichtiger Punkt ist das geänderte Reflektor-Design, denn damit liefert die Niwalker Nova MM15 eine gute Mischung aus Flood und sichtbar mehr Throw als mit dem Engineering Sample. Selbstverständlich darf man hier keine Wunder hinsichtlich der Reichweite erwarten, aber der Unterschied ist sichtbar.

    Das mehr an Reichweite erzielt die Nova MM15 durch größere Reflektoren sowie einem neuen “Kurvendesign” der Reflektoren. Außerdem kommt wurde die reine OP-Beschichtung zugunsten einer neuen OP-/SMO-Mischung aufgegeben. Flood ist zwar immer noch mehr als reichlich vorhanden, aber das kleine Plus an Throw ist aus meiner Sicht auch nicht zu verachten und macht die Lampe auf jeden Fall ein Stück praxistauglicher.

    Das Stativgewinde zur Befestigung auf einem Kamerastativ war in der alten Versiona auch schon enthalten, deshalb gehe ich auch nicht weiter darauf ein. Überarbeitet wurde außerdem noch der Akkukäfig, der am Ende nun eine zusätzliche Verstärkung aufweist und damit einen stabileren Eindruck hinterlässt.

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    Überarbeitete Reflektoren

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    So sah es noch beim Engineering Sample aus

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    Verarbeitung
    Hier gibt es aus meiner Sicht nichts auszusetzen. Die Anodisierung ist (bis auf eine winzige Macke in meinem Sample) fehlerfrei aufgebracht, und auch etwas dickere Akkus wie die Keeppower 18650 3400 mAh passen problemlos in den Akkukäfig. Durch ein anderes Knurling liegt sie wie gesagt deutlich besser in der Hand. Der Seitenschalter lässt sich nun einen Tick leichter betätigen, und obgleich er immer noch plan ist, lässt er sich nun auch bei Dunkelheit leicht lokalisieren, denn mittlerweile wird wird der Betriebszustand der Nova MM15 visuell über den Seitenschalter signalisiert – dazu werde ich beim Thema User Interface gleich noch mehr erzählen.

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    User Interface
    Hier hat es die meisten Änderungen unter Haube gegeben, denn das User Interface bzw. die Bedienung der Niwalker Nova MM15 haben sich deutlich geändert. Es wäre überzogen, hier von einem komplett neuen UI zu sprechen, aber die Änderungen sind aus meiner Sicht durchweg positiver Natur und kommen den Wünschen der Anwender stark entgegen.

    Der am häufigsten kritisierte Punkt war die Tatsache, dass das Engineering Sample stets im High Mode mit 1000 Lumen startete, was sich mangels Mode Memory auch nicht ändern ließ. Dieses “Problem” besteht nun nicht mehr, da die Nova MM15 zum einen immer von Low nach High durchschaltet und zum anderen nun ein Mode Memory vorhanden ist, der den zuletzt eingestellten Leuchtmodus nach dem Einschalten wieder herstellt.

    Die Bedienung der Nova MM15 sieht nun wie folgt aus:

    1. Ein- und ausgeschaltet wird die Niwalker Nova MM15, indem der Seitenschalter kurz durchgedrückt wird

    2. Die einzelnen Leuchtmodi werden von Low bis High durchgeschaltet, indem der Seitenschalter gedrückt gehalten wird

    3. Ist der gewünschte Leuchtmodus erreicht, wird der Seitenschalter losgelassen

    4. Der Turbo Mode mit 5233 Lumen kann jederzeit durch einen schnellen Doppelklick auf den Seitenschalter aufgerufen werden

    5. SOS und Strobe können jeweils durch einen schnellen Doppelklick auf den Seitenschalter im Turbo Mode aktiviert werden

    Um zu verhindern, dass die Niwalker Nova MM15 beim Transport in einer Tasche versehentlich eingeschaltet wird, ist sie mit einem Lockout Mode ausgestattet. Dieser wird durch einen Dreifachklick auf den Seitenschalter aktiviert und wird visuell durch das zweimalige Blinken der LEDs bestätigt.

    Der Lockout lässt sich durch einen erneuten Dreifachklick auf den Seitenschalter wieder deaktivieren, was ebenfalls mit einem zweimaligen Blinken quittiert wird.

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    Darüber hinaus verfügt die Nova MM15 noch über eine Standby-Anzeige, welche die Betriebsbereitschaft der Lampe durch ein grünes Blinken des Seitenschalters alle vier Sekunden signalisiert. Leere bzw. leer werdende Akkus werden durch ein rotes Blinken des Seitenschalters angezeigt; in diesem Fall empfiehlt es sich, baldmöglichst die Akkus zu wechseln, da die Lampe andernfalls ausgeht. Im normalen Betrieb leuchtet der Seitenschalter permanent grün.

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    Nach wie vor gilt, dass man in geschlossenen Räumen mit der Aktivierung des Turbo Mode mit 5233 Lumen vorsichtig sein sollte, da man sich in diesem Modus schnell selbst blenden kann…

    Leuchtmodi und Laufzeiten
    Wie ich eingangs schon erwähnte, gibt es bislang zu den einzelnen Leuchtmodi noch keine Angaben. Sobald mir diese vorliegen, werde ich das Review entsprechend aktualisieren. Die Niwalker MiniMax Nova MM15 verfügt nun über fünf reguläre Leuchtmodi sowie einen Turbo Mode, die durch Drücken des Seitenschalters bzw. einen Doppelklick darauf selektierbar sind:

    • Level 1: 10 Lumen (?)
    • Level 2: 60 Lumen (?)
    • Level 3: 200 Lumen (?)
    • Level 4: 1000 Lumen (?)
    • Level 5: 2000 Lumen
    • Level 6: 5233 Lumen
    • Strobe
    • SOS
    Die mit Fragezeichen versehenen Angaben werde ich von Niwalker nach deren Urlaub bekommen, bis dahin lasse ich die Werte stehen, die für das Engineering Sample gelten.

    Akkucheck
    Positiv getestet habe ich die Niwalker Nova MM15 mit folgenden Akkus:
    • Keeppower 18650 2600 mAh
    • Keeppower 18650 3000 mAh
    • Keeppower 18650 3400 mAh
    Alle drei Akkus passen sowohl von der Länge als auch vom Durchmesser problemlos in den Akkukäfig der Nova.

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    Größenvergleich
    Natürlich darf auch der obligatorische Größenvergleich mit meinen bisherigen Referenzlampen Niteye EYE30 und Lumapower Signature LX nicht fehlen:

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    Von links nach rechts: Niteye EYE30, Niwalker MiniMax Nova und Lumapower Signature LX

    Die Niteye EYE30 hat mir bislang treue Dienste erwiesen, nichtsdestrotrotz wird sie künftig der Niwalker Nova MM15 weichen müssen, die fortan in meinen Reviews als eine der beiden Referenzlampen fungiert.


    Technische Details
    • CREE MT-G2 LED (2 x)
    • Beschlagfreie ultraklare und kratzfeste Linse
    • Anodisierung nach HA Type III
    • Lampenkörper aus strapazierfähigem Flugzeugaluminium
    • Verstärkte ultraklare Linse mit doppelseitiger Antireflex-Beschichtung
    • Digitale Regelung
    • Energieversorgung: 4 x 18650-Akku
    • Temperaturregelung
    • Wasserdicht nach IPX-8
    • Sechs Leuchtstufen, die über den Seitenschalter ausgewählt werden
    • Low voltage warning zeigt rechtzeitig an, wenn die Akkus erschöpft sind
    • Länge: 11,5 cm
    • Durchmesser Batterierohr: 4,9 cm
    • Durchmesser Lampenkopf: 5,9 cm
    • Gewicht: ca. 490 Gramm (mit Akkus)
    • Reichweite: ca. 265 Meter



    Pro und Contra

    + Sehr hell bei kompakter Größe

    + Feedback aus Engineering Sample-Review wurde von Niwalker umgesetzt

    - Tragegriff muss noch überarbeitet werden (größerer Abstand zum Lampenkörper)


    Luxmessung
    Zur Luxmessung habe ich die Niwalker MiniMax Nova MM15 mit vier frisch geladenen Keeppower 18650 3400 mAh-Akkus bestückt und damit folgende Werte ermittelt:

    • @1m: 20100 Lux
    • @0,5m: 65400 Lux
    Im Vergleich dazu die Werte vom Engineering Sample:

    • @1m: 15200 Lux
    • @0,5m: 55300 Lux
    Anhand dieser Werte kann man gut erkennen, dass das Redesign der Reflektoren nicht umsonst war.


    Beamshots
    Die Beamshots wurden jeweils im Turbo Mode und im High Mode aufgenommen.

    High Mode (2000 Lumen)

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    Turbo Mode (5233 Lumen)
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    Video

    Das Video aus der Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die Niwalker Nova MM15 beim nächtlichen Einsatz:
    Video:

    Niwalker Nova MM15 at night


    Fazit

    Niwalker hat nicht zuviel versprochen, als es darum ging, Feedback einzusammeln und die Nova MM15 zu optimieren. Hier möchte ich ohne zu zögern behaupten, dass das wirklich gelungen ist, denn wenn ich das jetzt getestete Modell mit dem Engineering Sample vergleiche, dann liegen für mich persönlich schon fast Welten dazwischen. Vor allem das User Interface wurde stark überarbeitet und ist nun aus meiner Sicht praxistauglich. Nach wie vor ist die Nova MM15 für mich der absolute Lichthammer in dieser Größenklasse, und selbst wenn der Turbo Mode mit über 5000 LED-Lumen natürlich nicht stundenlang aktiviert werden kann, so ist er einfach im wahrsten Sinne des Wortes sehenswert. Von den mir bekannten Lampen in dieser Preis- und Größenklasse dürfte die Niwalker Nova MM15 helligkeitsmäßig ziemlich weit vorne stehen.

    Wie beim Engineering Sample auch habe ich die letzten Abende damit verbracht, die Lampe outdoormäßig zu testen. Mit der nun etwas höheren Reichweite, einer nach wie vor sehr angenehmen Lichtfarbe und den überarbeiteten Leuchtstufen ist die Niwalker MM15 für mich eine Taschenlampe, die man nicht mehr hergeben möchte, wenn man sie einmal live im Einsatz gesehen hat. Obgleich sie als EDC-Taschenlampe sicher zu schwer ist, so passt sie dennoch gut in die Jackentasche und lässt sich dank Lockout dort auch sicher unterbringen, ohne dass die Gefahr des versehentlichen Einschaltens besteht.

    Um es abschließend auf den Punkt zu bringen: Die Niwalker Nova MM15 ist mit Sicherheit kein Schnäppchen, aber angesichts des Preis-/Leistungsverhältnisses eine Taschenlampe, die den Vergleich auch mit deutlich teureren Modellen von Mitbewerbern nicht zu scheuen braucht.
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    Bezugsquelle

    Die Niwalker MiniMax Nova MM15 wird voraussichtlich ab Ende Februar 2014 im MSITC Shop erhältlich sein.

    Gruß,
    Markus
     
    #1 msitc, 2. Februar 2014
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 17. Januar 2016
    Fuchs75, Ostseesand, Flashlightman und 74 andere Flashys haben sich hierfür bedankt.
  2. Folomov
    Ist der Eindruck richtig, dass der Durchmesser des Lampenkopfs größer geworden ist und deshalb größere Reflektoren hinein passen?

    Das UI ist ja quasi das von Spark.
     
  3. Woher kommen die 5300 Lumen her?
    Bei 3A kommen aus einer 1200 raus.
     
  4. Acebeam
    Ein tolles Erst-Review über eine beeindruckende Lampe, vielen Dank Markus. :thumbup:

    @Michaels: Ich weiß jetzt nicht wie du auf deine Zahl von 1.200 Led-Lumen bei 3A gekommen bist.
    Aber wenn man hier Cree Components Products XLamp MTG2 EasyWhite in das data-sheet schaut, findet man zur MT-G2 P0 in der 6V-Version folgende Zahlen:
    - bei 1.100mA zwischen 800-920 Led-Lumen
    - bei 3A ca. 240%, d.h. ca. 1.920-2.208 Led-Lumen

    Na ja, und wie einige User (zum Beispiel Xandre oder sma) hier im Forum schon gezeigt haben, muss man bei der Bestromung der Led - eine sehr gute Wärmeabfuhr vorausgesetzt - ja nicht an der vorgegebenen Grenze in data sheet halt machen. :)

    Aber diese Werte kann man ja mit einfachen ceiling bounce Messungen mit Referenzlampen grob verifizieren.

    Gruß Walter
     
    Michaels hat sich hierfür bedankt.
  5. Vielen Dank Markus für ein weiteres tolles Review,
    ich bereue es nicht die Lampe vorbestellt zu haben.
    Ich finde lediglich das alte Batterierohr schöner.
    Sehr tolle Bilder!
    MfG Tom
     
  6. Was bringt denn die Lampe nach ANSI? Die 5300 Lumen sind ja sicherlich Led Lumen. Selbst 4000 ANSI wären in so einem kleinen Gehäuse schon beachtlich.
     
  7. Skilhunt Taschenlampen
    Genaue Abmessungen der Lampe wären auch noch interessant - oder hab ich was überlesen? :S
     
  8. Wenn man beispielsweise eine ET SX25L3 MT-G2 als Vergleich heranzieht, würde ich bei der MM15 kurzzeitig ~4000 - 4300 Lm (ANSI) vermuten.

    Danke natürlich für das schöne Review, Markus. :thumbup:
    Es würde noch abgerundet durch eine Aussage darüber, ob bzw. wie schnell die Leistung nach dem Einschalten abfällt. Ein Diagramm ist gar nicht notwendig, es würde reichen zu wissen, wie die Luxmessung z.B. nach 30 Sek, 1, 2, 5 Minuten aussieht.
     
  9. Das alte Batterierohr gefällt mir auch besser.
    Die Cree-Seite habe ich auch mal besucht um mich über die Daten einer MT-G2 nochmal genauer zu erkundigen. Wie zwei von den Dingern >5000 Lumen schaffen sollen, halte ich zwar für fragwürdig, dennoch eine sehr tolle Lampe.

    Das der Hersteller besonderen Wert auf eine sorgfältige Entwicklung legt, geschuldet eines etwas späteren Erscheinungsdatums, kann nur ein gutes Zeichen sein.
    Klasse Review! Tolles Video (wie immer)!

    Wenn ich sie mir nur leisten könnte :mad:
     
  10. Hallo,

    Was soll so ne Taschensonne denn mal kosten ? Wenn Fertig....
    Oder habe ich was Überlesen:eek:

    Strapper
     
  11. AW: Review: Niwalker Nova MM15 2 x MT-G2 5233 LED-Lumen max.

    Man folge Marcus seinen Link bei Brezugsquelle in seinem online Shop
     
    #11 Gonzo, 2. Februar 2014
    Zuletzt bearbeitet: 2. Februar 2014
  12. Das ist sogar noch weniger "übertrieben" als die LED-Lumenangabe beispielsweise der EagTac SX25L3 mit MT-G2, mit "2750 LED-Lumen". Die schafft mit der einen MT-G2 LED immerhin 2375 ANSI-Lumen.

    Von daher denke ich schon, dass das machbar ist. Wenn auch nur knapp. (Und mit Sicherheit nicht über einen längeren Zeitraum.)

    Viele Grüße,
    Markus
     
  13. Das sollte doch möglich sein, ET gibt seine MT-G2 mit 2750 LED Lumen an.
    Kann sein, dass ich was übersehe, aber ich würde eher schätzen, dass die 5k Lumen nicht nach ANSI sind.
    Daher würde das zu den bisherigen MT-G2 Brummern passen.
    Wenn es doch ANSI wären, dann müssten sie wohl doch schon die LEDs etwas foltern.

    Das es einen Stepdown gibt ist wohl recht sicher, den gibts ja fast überall. Wenn ich raten müsste, würde ich tippen, dass sie auf HIGH runter schaltet und bei 2k weiter läuft. Prozentual ist das natürlich ein strammer Schritt aber 2k aus so einer Dose auf Dauer, das ist auch sehr ordentlich. Da läuft ja auch gut was an Wärme auf.
     
    #14 Spawnie, 2. Februar 2014
    Zuletzt bearbeitet: 2. Februar 2014
  14. Olight Shop
    Die SX (1 Led) macht das aber mit 3 Akkus, bei der Nova müssen 2 Leds mit 4 Akkus auskommen. Naja, wenn´s dann 4500 Ansi-Lumen sind, ist das ja auch schon mal ´ne Hausnummer.
     
  15. Hi,

    Man Dankt für den Hinweis zur Thema was kostet die Lampe.....

    Hatte wohl nen Augenpaul :alk: Und das Sonntag Morgen.....

    Danke Jungs! :thumbsup:

    Strapper
     
  16. Für die Lampe musste heute meine Lupine dran glauben:S
    Hoffe nur das ich sie dann auch bald in Händen habe:flooder:
     
  17. Na ja, das ist aber kein Problem der 2 Leds, sondern der 4 Akkus. ;)

    Wenn man mal grob überschlägt und so Nebensächlichkeiten wie Verluste und Übergangswiderstände weg lässt, dann könnte eine Rechnung so aussehen:
    Für die benötigten 2.617 Led-Lumen pro Led wird man ca. 3,6A bei ca. 6.5V (die Kurve steigt da rasant an) pro Led bereitstellen müssen.

    Das ergibt dann 2x 3.6A x 6.5V = 46,8W, die die 4 Akkus aufbringen müssen.

    Bei 3.7V Spannung unter Last, ist das mit ca. 3.2A pro Akkus zustemmen.

    Daran kann man dann aber auch schon die zuerwartende Laufzeit insgesamt ablesen.

    Gruß Walter
     
  18. Hi,

    Ich denke auch, das die diese Leistung nicht lange halten kann....
    Das ist je schon ne Menge Holz pro Akku.

    Strapper
     
  19. Schönes Review zu einer schönen Lampe.
    Das einzige was mich am Review stört ist das du immer von "Knurling" sprichst. Die Lampe hat kein Knurling, sie hat Einfräsungen oder ähnliches, aber ein Knurling ist das nicht.

    Nur um die fachliche Korrektheit zu fördern.

    Richard
     
    Bernnmanu hat sich hierfür bedankt.
  20. Oh, das wollte ich damit nicht gesagt haben.
    Vielmehr wollte ich zeigen, dass das alles sehr gut möglich ist und zusammen passt.

    Was die Laufzeiten angeht, muss man einfach beachten, dass hier niemand zaubern kann.
    5.233 Led-Lumen wollen erst einmal erzeugt werden. Die kommen ja nicht aus der Luft.

    Und nebenbei wird die sich daraus ergebende und abzuführende Wärme bei dieser ultrakompakten Bauweise die wahre Herausforderung an die Lampe und an die Entwickler der Lampe sein.

    Gruß Walter
     
  21. Schönes und interessantes Review. Sobald ich den Webshop vom Markus mir
    mit der MM15 ansehe zuckt mein Zeigefinger :D . Ich möchte aber auch erst
    ein paar Erfahrungen abwarten und außerdem ist es vor ein paar Wochen erst
    die MX25L3 MT-G2 geworden :rolleyes: .

    Grüße
    Alex
     
    #22 Sanguinius, 2. Februar 2014
    Zuletzt bearbeitet: 2. Februar 2014
  22. Soooo lange schon her? :p ;)
     
  23. Schönes Review:thumbsup:.
    Die Lampe ist schon irgendwie verlockend.

    Andreas
     
  24. Wie lange wird die Turbostufe gehalten? 30 Sekunden?
     
  25. Markus hat doch geschrieben dass die Temperaturbedingt gesteuert wird. Er hat leider keine Instrumente um zu messen ab welcher Temperatur die Lampe runterregelt.
    MfG Tom
     
  26. Im Vormodell waren von 10 Minuten die Rede:eek:
     
  27. Ok, 10 Minuten sind schon nicht schlecht. Wobei mir die Abstufung zu 2000 Lumen definitiv zu groß ist.

    @tom: im Normalbetrieb kann man, mit einer Uhr ausgestattet, sagen wann die Tala runterregelt. ;) da brauche ich keine teuren Messinstrumente.
     
  28. Das trifft dann genau für diesen einen Fall zu, bei temperaturgesteuerter Regelung ist der Zeitpunkt abhängig von den äußeren Begebenheiten (Stichwort Kühlung).

    Unklar ist auch ob die Lampe eine ganze Stufe runterregelt oder nur soweit wie es für einen sicheren Betrieb erforderlich ist und bei besserer Kühlung eventuell die Leistung wieder heraufsetzt.

    Gruß Mario
     
  29. Wie ist das mit der Standby-Anzeige zu verstehen?

    Das macht eigentlich nur Sinn bei Lampen, die einen echten Standby-Modus haben (also Hauptschalter ein, Licht aus). Ich würde es nicht so toll finden, in den Lockout-Modus gehen zu müssen, um das Standby-Geblinke abzuschalten. Ansonsten geht bei Nichtgebrauch das grüne Blinken in ein rotes Blinken über.

    Zwei Doppelklicks hintereinander, um in den Strobe zu kommen, ist aus meiner Sicht grenzwertig. Dann soll man lieber ganz auf den Strobe verzichten.
     
    #30 Profi58, 2. Februar 2014
    Zuletzt bearbeitet: 2. Februar 2014
  30. Finde ich auch! 3000 bis 4000 wäre toll.
     
  31. Meiner Meinung nach reicht das völlig aus mit 2000 Lumen, sobald du etwas mehr brauchst doppelklickste und hast die doppelte Ladung 5000 Lumen braucht man in den wenigsten Fällen ja dauerhaft.
    LG Tom
     
  32. Behalte sie, die MX wird deutlich mehr Throw haben! Für SX Fluter Besitzer dürfte die Entscheidung auf ein Update zur Niwalker schon leichter fallen aber der Preis ist wirklich schon fast grenzwertig! :rolleyes: ColaDosen Lampen scheinen in Moment In zu sein! :)
     
  33. Ein sehr aussagekräftiger Bericht über die neue Niwalker Nova MM15.

    Unter Technische Details:
    Energieversorgung: 4 x 18650-Akku könnte man "Parallel geschaltet" hinzufügen, eine Besonderheit die nicht jeder Käufer weiß.
    Auch der Versierte kann mit dieser Schaltung etwas anfangen, immerhin ist diese Art Bestromung nicht ganz ungefährlich.
    Im Turbo Modus hätte ich ein mulmiges Gefühl...

    LG
    Bernhard
     
  34. Sieht den Bildern nach tatsächlich nach einer Parallelschaltung aus. Aber deine Sorge halte ich für unbegründet. Was soll an einer Parallelschaltung gefährlich sein? Verwechselst du das gerade mit der Reihenschaltung?
     
  35. Verstehe ich jetzt nicht ganz, was du sagen willst.
    Allerdings bin ich auch ein Laie, was das technisch angeht.

    Ich dachte immer, eine Parallelschaltung ist eigentlich sicherer, da bei einer Serienschaltung das schwächste Glied in der Kette (oder eben Serie) unbemerkt bis zur Erschöpfung rangenommen wird.

    Der einzige oder wesentliche Nachteil bei einer Parallelschaltung ist, dass man entweder die Akkuspannung direkt durch lässt und dann eben mit sinkender Akkuspannung, wenn der Akku leer wird, nicht mehr die volle Leistung bei der Led ankommt. Oder man braucht einen aufwendigeren Treiber, der die vorhandene Akkuspannung hochtransformiert und damit weitgehend unabhängig von der Akkuspannung die Led versorgen kann. Und so eine Treiber kostet einfach etwas mehr.

    Aber hier bei dieser Lampe - mit 2x Leds, die sowieso eine Eingansgspannung von 6V und damit deutlich höher als die Spannung eine LiOn-Akkus haben - braucht es ja auf jeden Fall so einen Treiber.

    Also, bitte hilf mir und erkläre mir, warum du da ein mulmiges Gefühl hast.

    Gruß Walter

    Nachtrag: Ah, ich war wohl etwas langsam mit meinem Geschreibsel ...
     
  36. Nicht unbedingt, vielleicht sind die Akkus doch nicht parallel geschaltet, sondern z.B. 2S2P. Woraus ergibt sich bei den Bildern die vermutete Parallelschaltung? Nur aus der gleichen Richtung der der eingesetzten Akkus? Sind die Pluspole miteinander verbunden?

    Gruß Jörg
     
  37. @9x6: Ich habe keine Ahnung, wie die Akkus wirklich verschaltet sind.
    Ich habe mich mit meinen Ausführungen nur auf den Beitrag von Bernnmanu - insbesondere auf sein mulmuiges Gefühl bei einer Parallelschaltung - bezogen.

    Spätestens, wenn ich diese Lampe in den Händen halten werde, weiß ich mehr. :)

    Gruß Walter
     
    Bernnmanu hat sich hierfür bedankt.
  38. Hast du andere Lampen mit ähnlichen Helligkeiten und Leuchtstufen zum Vergleich? Bitte beachte, dass doppelte Leistung (von 2000 zu 4000 Lumen) nicht doppelte Helligkeitsempfindung bedeutet. Vielmehr dürfte die Abstufung genau richtig sein. Siehe auch Nitecore TM26 von 1700 zu 3800 Lumen.

    Noch so einer :rolleyes: Sorry, nicht böse sein, aber meine Vermutung ist, dass du noch keine Lampe mit 4000 und 5000 Lumen miteinander vergleichen konntest. Der Unterschied von 4000 zu 5000 Lumen wird so gerade eben erkennbar sein, genauso wie 400 zu 500 Lumen.

    Ich schließe mich meinen Vorrednern an, du hast das vermutlich mit der Serienschaltung verwechselt?
     
    lx1cw hat sich hierfür bedankt.
  39. Hab sie auch vorhin bestellt....bin mal echt gespannt auf die kleine Funzel.
    Werde sie dann mal mit der TM26 3800 Lumen vergleichen.
     
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