Nun bin ich schon 8 Monate Flashi, lese seither stets freudig die Storys der User und fragte mich, ob ich wohl auch jemals eine Taschenlampe wirklich und als letzten Retter in ernstlicher Not brauchen, und dann hoffentlich auch dabeihaben würde.
Heute Abend, eben war es soweit:
In dieser Stimmung (nachträglich zurückgegangen und photographiert) mit Mops Gustav auf nächtlichem Gassigang allein auf weiter Flur, Clogs an den Füßen, Schlafmütze schon fast auf dem Kopf

und ...
... mit nichts als der auszuprobierenden Sofirn C8A (1050 lm) auf Low (Gruppe 1 = 90 lm) in der Hand, einer Olight i3Eos (120 lm) am Schlüsselbund in der Hosentasche und dem unerschrockenen Mops zur Unterstützung an der Flexileine, kamen plötzlich zwei pechschwarze, erwachsene, freilaufende, womöglich wildernde Labradore tief knurrend (wie im „Hund von Baskerville“) auf uns zugestürmt, und all meine Sorge galt dem Mops, der Ihnen zwar rein gar nichts entgegenzusetzen hat, doch unerschrocken den Kampf aufnehmen wollte, ja ihnen auch noch entgegenstrebte, laut bellend.
War ich froh, die Sofirn über den Tailcapschalter zielsicher und im Nu auf High hochschalten zu können, die angriffslustigen Labradore blendend, die sofort innehielten und stehenblieben, nur noch 2 m von mir entfernt!
Den Mops hatte ich zeitgleich hinter mich gebracht, hielt ihn mit links am rückwärts ausgestrecktem Arm mit Daumendruck auf Flexileinenbremse fest, und redete mit betont tiefer, fester Stimme in „Herrchenmanier“ auf die Labradore ein (textete sie zu, f....e ihr Gehirn wie manche Berliner sagen), Mops im Schutz meiner Beine hinter mir vor Wut schäumend, die Labradore knurrend im Bannstrahl, entfernten wir uns rückwärts - was funktionierte, sie standen nebeneinander wie versteinert.
Als wir, ich im Krebsgang, den tobenden Mops vorauszerrend, schon 10 m zwischen sie und uns gebracht hatten, kam glücklicherweise ihr eigentliches, mir wie seine Hunde unbekanntes Herrchen angelaufen, und pfiff sie unter zahlreichen Entschuldigungen bei mir zu sich heran.
Nochmal gutgegangen, ich bin wirklich froh, eine kräftige Lampe dabeigehabt zu haben und war mir in der Situation auch ihres Bezels in Dankbarkeit sehr bewusst, denn mehr zur Schutzwehr hatte ich nicht dabei.
So sah es dort (später) im Lichte der HaikeLite Devourer aus:
Und die Moral von der Geschicht? Verlass das Haus ohne Lampe nicht!
Grüsse und gute Nacht - Lux
