Vorgestern Abend habe ich mit meinen beiden Hunden noch eine Runde gedreht.
Am Tag geht immer meine Frau. - Die Nacht gehört mir!
Da ich ziemlich am Rand einer Tausend-Seelen-Ortschaft wohne, bin ich zu dieser Jahreszeit für gewöhnlich nach ein paar Metern im totaler Finsternis.
Aber vorgestern hatten wir einen fast wolkenfreien Himmel und abnehmenden Vollmond.
Unter dieser "Wildschwein-Sonne" konnten sich meine Augen sehr gut an das Umgebungslicht adaptieren und ich verzichtete auf weitere Beleuchtung.
Als ich gerade einen Kastanien gesäumten Allee-artigen Trampelpfad entlang schlich, bemerkte ich an der Reaktion meiner beiden "Jungs", dass vor uns etwas oder jemand war.
Ich blieb stehen und meinte an den schemenhaften Silhouetten erkennen zu können, dass sich vor uns ein Mann aus der Nachbarschaft mit seinem Collie (Hunderasse! Kein Lampenaufsatz mit asphärischer Linse.

) etwa 100m vor uns bewegte.
Beide bewegten sich von uns weg.
Aber plötzlich hat der Collie wohl die Witterung von meinen Hunden aufgenommen und mächtig Alarm geschlagen.
Meine Hunde gingen "bei Fuß" und haben nur leise gewinselt.
Erst jetzt sah ich, dass das Herrchen vom Collie eine Ta... Ta...Tasch...
naja sagen wir mal, etwas zum leuchten dabei hatte.
Ich vermute mal, so etwas wie diese Blechdinger, mit Glühlämpchen.
Er fuchtelte damit in die Richtung, in die sein Hund bellte (also in meine) und sah vermutlich...
...nichts!
Daraufhin versuchte er das Ergebnis zu verbessern, indem er an der Fokussierung herumfummelte.
Ich schätze an den LUX, die an meiner Position ankamen, dass er mit etwas Glück die Reflektion in den Augen meiner Labrador-Rüden erkennen konnte.
Jetzt war der Moment gekommen, als ich beschloss etwas Licht ins Dunkel zu bringen!
Ich wollte nämlich nicht, dass er befürchten muss, dass zwei streunende Hund allein auf ihn zukommen.
Mal kurz die ThruNite Scorpion aus dem Schnellzieh-Holster geklickt und mit 750 Lumen für eine Sekunde in seine Richtung gefeuert.
Was soll ich sagen?
Selbst der Collie hielt plötzlich sein Maul...
