Hallo Forumiten und Gäste,
genau das ist heute mein Thema.
Vor fast 2 Wochen schickte mir Herr Schiermeier eben genau diese neue Lampe von Klarus für ein review.
Vielen lieben Dank dafür.



Zum Lieferumfang gehören:
1 ausschließlich englischsprachige, aber dennoch gut verständliche Betriebsanleitung


2 Ersatz-O-Ringe
1 Cigar-Grip-Holder aus Aluminium
1 Gummischalterkappe
1 Laynyardbefestigungsöse

1 Laynyard in stabiler Ausführung

1 Gürtelholster mit aus meiner Sicht guter Qualität


Die XT30 selbst besteht aus 3 Teilen:
Schalterkappe, body in beeindruckender Materialstärke und head.


Schraubt man diese Teile in der vom Hersteller vorgesehenen Anordnung fehlerfrei zusammen, sieht das Endergebnis so aus:

Dabei empfielt es sich dem praktischen Anwender, direkt schon einmal die zum Betrieb erforderliche Energie in den body einzulegen.
Dabei hat er die Wahl zwischen 4x CR123 oder 2x 18650.
Laut Herstellerangabe soll die Klarus XT30 - sie bietet mit ihrer Cree XM-L U2 LED 3 Leuchtlevel - damit auf höchster Stufe bei 820 Ansi-Lumen 1,8 Stden, auf mittlerer Stufe bei 310lm 5,5 Stden und auf der niedrigsten Stufe bei 10lm 180 Stden leuchten.
Aus zeitlichen Gründen habe ich, anstatt für einen Laufzeittest bei niedrigster - für einen bei höchster Leuchtstufe entschieden.

Dafür habe ich 2 EagleTac 2400mAh benutzt, da die 2400er - herstellerunabhängig - unter den Anwendern recht weit verbreitet zu sein scheinen.
Doch verweilen wir, bevor wir uns der tatsächlichen Laufzeit der Klarus mit diesen Zellen widmen wollen, noch etwas bei der Lampe selbst.
Die bereits erwähnte Cree XM-L U2 sitzt hinter einer recht massiven, bläulich vergüteten , gehärteten Frontglasscheibe, die ihrerseits mit einer kapitalen bezelseitigen, und einer schmaleren reflekorseitigen Dichtung den gesamten head nach vorne hin abdichtet.


Der bläulich schimmernde Überzug der Glasflächen minimiert auftreffende Lichtreflexionen (Streulicht) und erhöht somit die Lichttransmission.
Somit gehen nach vorne raus so wenig Lümchen wie möglich verloren.
Der Reflektor baut sehr tief und ermöglicht damit eine effiziente Lichtbündelung! Hier offenbahrt sich der kompromisslose thrower.
Immerhin gibt Klarus als maximale Reichweite 360m an!

Die bezel besteht übrigens aus Edelstahl.
Klarustypisch zeigt sich die auch weiterhin gebotene Verarbeitungsqualität:
Schöne, fehlerfreie Hartanodisierung in Dunkelgrau auf einem in der Szene durchaus üblichen Aluminiumgehäuse der Spezifikation 6061 - T6. (Für den Flugzeugbau)
Knurling und Kühlrippen gefallen mir persönlich außerordentlich gut.


Head und tailcap schrauben sich, nicht zuletzt dank großzügig gefetteter und außerordentlich präziser Gewinde, seidenweich.
Dies ist natürlich auch bei anderen Herstellern, aber eben nicht immer und überall der Fall!
Gerade dieses Quentchen mehr an Genauigkeit fasziniert mich persönlich an der Lampe.
Dieses Niveau setzt sich bei der Bedieneinheit, dem Tailswitch, fort.
Dieser ist in bester Klarustradition 2-teilig ausgeführt und besteht aus einer beim Eindrücken sauber rastenden,runden (An/Aus) und einer halb ovalen (modes) Schalteinheit, die lediglich angetippt zu werden braucht.

Die XT30 startet immer auf max.
Tippt man den Mode-switch, wird auf mid, low und wieder max gewechselt.
Den Strobe-Mode erreicht man durch ein ca. 2 sec. langes Drücken des Mode-Swiches, aus jedem level heraus. Bei Wiederholung wechselt die Lampe dann von Strobe wieder auf max.
Mit diesem Wissen konnte der Laufzeittest nun starten.
Um es gleich vorwegzuschicken:
Mit den beiden ET hat die Klarus die angegebene Leuchtdauer auf max bei weitem nicht erreicht, denn nach genau 1,4Stden ( 84min) belief sich die Akkuspannung auf nur noch 3,36V!
Das ist kurz vor der für diese Akkus schädlichen Tiefentladung.
Mit 3100ern sollte die Laufzeitangabe aber in etwa hinkommen.
Eine Eigenart ist mir dabei allerdings aufgefallen:
Nach etwa 2 Min. Leuchten auf max. regelt die Lampe ihre Helligkeit schlagartig minimal herunter, über den Mode-switch (modes 1x durchschalten oder 1x Aus/An) kann man aber die volle Helligkeit wieder erreichen. Dies passierte schon direkt zu Anfang des Laufzeittests an.
Dauerbetrieb war bei der momentanen Zimmertemperatur von 25°C auch nicht wirklich möglich, da sich die Lampe nach ca. 10 Min. zu stark erwärmte und kaum noch anzufassen war.
Also habe ich immer wieder Kühlpausen einlegen müssen.
Dies stellt allerdings in kühlerer Nachtluft und bei leichtem Luftzug erfahrungsgemäß keine Probleme dar.
Die gebotene Helligkeit der Klarus XT30 auf max hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen.
Dazu habe ich sie mit meiner Dereelight DBS - V3 und Fenix TK40 verglichen.


Die DBS ist konstruktiv vom Reflektor her der XT30 sehr ähnlich (thrower), wärend die Fenix weiter streut (eher allrounder)
Die folgenden beamshots habe ich auf eine Spotdistanz von 82m (Baumgruppe)mit 28mm bei Bl.7,1 mit 8sec und ISO 800 aufgenommen.
Kontrollshot:

Klarus XT30 low:

Klarus XT30 mid:

Klarus XT30 max:

Dereelight DBS V3 max:

Fenix TK40 max:

Klarus XT30 max:

Diesen Helligkeitsvorsprung der Klarus hätte ich - zumindest gegenüber der Dereelight - nicht erwartet.
Ich mußte schon eine Ultrafire RL3328 (SST90, 2x 32600, ca. 1800lm) bemühen, um klar an der Klarus XT30 vorbeiziehen zu können.
Klarus XT30 max:

Ultrafire RL 3328 max:

Klarus XT30 max:

Fazit:
Meine persönlichen qualitativen Erwartungen hat die Klarus in punkto Verarbeitung und Bedienung klar erfüllt.
Einhandbedienung ist problemlos möglich, der robuste Cigar-Grip-Holder ist für meine Hände genau richtig dimensioniert.
Bei weitem übertroffen hat sie meine Erwartungen in punkto Helligkeit.
Negativ aufgefallen ist mir das ständige, leichte Herunterschalten aus dem Max - Mode.
Zwar lässt sich die maximale Helligkeit leicht wieder erreichen, aber mir stellt sich halt die Frage, wieso das so sein muß.
Mit einer eventuellen Schutzmaßnahme gegen Überhitzung kann's eigentlich nichts zu tun haben, denn das trat schon bei recht moderater Erwärmung auf.
Vllt. weiß Herr Schiermeier hier Rat.
Wenn ich dazu was Genaues weiß, werd' ich's hier posten.
Bis dahin viel Spaß beim Leuchten, oder Sammeln.
Gruß
Roland
genau das ist heute mein Thema.
Vor fast 2 Wochen schickte mir Herr Schiermeier eben genau diese neue Lampe von Klarus für ein review.
Vielen lieben Dank dafür.



Zum Lieferumfang gehören:
1 ausschließlich englischsprachige, aber dennoch gut verständliche Betriebsanleitung


2 Ersatz-O-Ringe
1 Cigar-Grip-Holder aus Aluminium
1 Gummischalterkappe
1 Laynyardbefestigungsöse

1 Laynyard in stabiler Ausführung

1 Gürtelholster mit aus meiner Sicht guter Qualität


Die XT30 selbst besteht aus 3 Teilen:
Schalterkappe, body in beeindruckender Materialstärke und head.


Schraubt man diese Teile in der vom Hersteller vorgesehenen Anordnung fehlerfrei zusammen, sieht das Endergebnis so aus:

Dabei empfielt es sich dem praktischen Anwender, direkt schon einmal die zum Betrieb erforderliche Energie in den body einzulegen.
Dabei hat er die Wahl zwischen 4x CR123 oder 2x 18650.
Laut Herstellerangabe soll die Klarus XT30 - sie bietet mit ihrer Cree XM-L U2 LED 3 Leuchtlevel - damit auf höchster Stufe bei 820 Ansi-Lumen 1,8 Stden, auf mittlerer Stufe bei 310lm 5,5 Stden und auf der niedrigsten Stufe bei 10lm 180 Stden leuchten.
Aus zeitlichen Gründen habe ich, anstatt für einen Laufzeittest bei niedrigster - für einen bei höchster Leuchtstufe entschieden.

Dafür habe ich 2 EagleTac 2400mAh benutzt, da die 2400er - herstellerunabhängig - unter den Anwendern recht weit verbreitet zu sein scheinen.
Doch verweilen wir, bevor wir uns der tatsächlichen Laufzeit der Klarus mit diesen Zellen widmen wollen, noch etwas bei der Lampe selbst.
Die bereits erwähnte Cree XM-L U2 sitzt hinter einer recht massiven, bläulich vergüteten , gehärteten Frontglasscheibe, die ihrerseits mit einer kapitalen bezelseitigen, und einer schmaleren reflekorseitigen Dichtung den gesamten head nach vorne hin abdichtet.


Der bläulich schimmernde Überzug der Glasflächen minimiert auftreffende Lichtreflexionen (Streulicht) und erhöht somit die Lichttransmission.
Somit gehen nach vorne raus so wenig Lümchen wie möglich verloren.
Der Reflektor baut sehr tief und ermöglicht damit eine effiziente Lichtbündelung! Hier offenbahrt sich der kompromisslose thrower.
Immerhin gibt Klarus als maximale Reichweite 360m an!

Die bezel besteht übrigens aus Edelstahl.
Klarustypisch zeigt sich die auch weiterhin gebotene Verarbeitungsqualität:
Schöne, fehlerfreie Hartanodisierung in Dunkelgrau auf einem in der Szene durchaus üblichen Aluminiumgehäuse der Spezifikation 6061 - T6. (Für den Flugzeugbau)
Knurling und Kühlrippen gefallen mir persönlich außerordentlich gut.


Head und tailcap schrauben sich, nicht zuletzt dank großzügig gefetteter und außerordentlich präziser Gewinde, seidenweich.
Dies ist natürlich auch bei anderen Herstellern, aber eben nicht immer und überall der Fall!
Gerade dieses Quentchen mehr an Genauigkeit fasziniert mich persönlich an der Lampe.
Dieses Niveau setzt sich bei der Bedieneinheit, dem Tailswitch, fort.
Dieser ist in bester Klarustradition 2-teilig ausgeführt und besteht aus einer beim Eindrücken sauber rastenden,runden (An/Aus) und einer halb ovalen (modes) Schalteinheit, die lediglich angetippt zu werden braucht.

Die XT30 startet immer auf max.
Tippt man den Mode-switch, wird auf mid, low und wieder max gewechselt.
Den Strobe-Mode erreicht man durch ein ca. 2 sec. langes Drücken des Mode-Swiches, aus jedem level heraus. Bei Wiederholung wechselt die Lampe dann von Strobe wieder auf max.
Mit diesem Wissen konnte der Laufzeittest nun starten.
Um es gleich vorwegzuschicken:
Mit den beiden ET hat die Klarus die angegebene Leuchtdauer auf max bei weitem nicht erreicht, denn nach genau 1,4Stden ( 84min) belief sich die Akkuspannung auf nur noch 3,36V!
Das ist kurz vor der für diese Akkus schädlichen Tiefentladung.
Mit 3100ern sollte die Laufzeitangabe aber in etwa hinkommen.
Eine Eigenart ist mir dabei allerdings aufgefallen:
Nach etwa 2 Min. Leuchten auf max. regelt die Lampe ihre Helligkeit schlagartig minimal herunter, über den Mode-switch (modes 1x durchschalten oder 1x Aus/An) kann man aber die volle Helligkeit wieder erreichen. Dies passierte schon direkt zu Anfang des Laufzeittests an.
Dauerbetrieb war bei der momentanen Zimmertemperatur von 25°C auch nicht wirklich möglich, da sich die Lampe nach ca. 10 Min. zu stark erwärmte und kaum noch anzufassen war.
Also habe ich immer wieder Kühlpausen einlegen müssen.
Dies stellt allerdings in kühlerer Nachtluft und bei leichtem Luftzug erfahrungsgemäß keine Probleme dar.
Die gebotene Helligkeit der Klarus XT30 auf max hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen.
Dazu habe ich sie mit meiner Dereelight DBS - V3 und Fenix TK40 verglichen.


Die DBS ist konstruktiv vom Reflektor her der XT30 sehr ähnlich (thrower), wärend die Fenix weiter streut (eher allrounder)
Die folgenden beamshots habe ich auf eine Spotdistanz von 82m (Baumgruppe)mit 28mm bei Bl.7,1 mit 8sec und ISO 800 aufgenommen.
Kontrollshot:

Klarus XT30 low:

Klarus XT30 mid:

Klarus XT30 max:

Dereelight DBS V3 max:

Fenix TK40 max:

Klarus XT30 max:

Diesen Helligkeitsvorsprung der Klarus hätte ich - zumindest gegenüber der Dereelight - nicht erwartet.
Ich mußte schon eine Ultrafire RL3328 (SST90, 2x 32600, ca. 1800lm) bemühen, um klar an der Klarus XT30 vorbeiziehen zu können.
Klarus XT30 max:

Ultrafire RL 3328 max:

Klarus XT30 max:

Fazit:
Meine persönlichen qualitativen Erwartungen hat die Klarus in punkto Verarbeitung und Bedienung klar erfüllt.
Einhandbedienung ist problemlos möglich, der robuste Cigar-Grip-Holder ist für meine Hände genau richtig dimensioniert.
Bei weitem übertroffen hat sie meine Erwartungen in punkto Helligkeit.
Negativ aufgefallen ist mir das ständige, leichte Herunterschalten aus dem Max - Mode.
Zwar lässt sich die maximale Helligkeit leicht wieder erreichen, aber mir stellt sich halt die Frage, wieso das so sein muß.
Mit einer eventuellen Schutzmaßnahme gegen Überhitzung kann's eigentlich nichts zu tun haben, denn das trat schon bei recht moderater Erwärmung auf.
Vllt. weiß Herr Schiermeier hier Rat.
Wenn ich dazu was Genaues weiß, werd' ich's hier posten.
Bis dahin viel Spaß beim Leuchten, oder Sammeln.
Gruß
Roland








