Gab es mal einen Test verschiedener Lampen, bei dem die Tester nicht wussten was sie testeten?

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SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
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Wenn man diese Messung des Lichtprofils hat, dann kann man eine Reichweitendarstellung wie von Hella, leicht berechnen.
Steht in dem Diagramm sogar bereits auf der rechten y-Achse. ;)

Der Aufwand würde vielleicht eine halbe Stunde betragen. Aktuell investiere ich bereits über 10 Stunden in ein Review (dazu kommen natürlich noch die vielen Tage Laufzeitmessungen, bei denen man immer mal wieder was machen muss). Zeitlich würde das also keinen allzu großen Aufwand bedeuten. Die technische Umsetzung ist halt schwierig, da der Aufbau vergleichsweise präzise sein muss und vor allem die Lampe mitspielen muss (wenn ich die Lampe auf mittlerer Stufe leuchten lasse und eine halbe Stunde für die Messungen brauche, werden viele Modelle bereits eine andere Helligkeit haben).

Die anderen Beamshots (und mehr) könnt ihr euch auch auf meiner Webseite anschauen. Üblicherweise sind die Reviews immer gleich aufgebaut, die Beamshots gibt es etwa auf ¾ der Seite.

https://www.sammyshp.de/betablog/tag/taschenlampe
 

Roccolino

Flashaholic*
26 August 2024
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Monsaraz - Portugal
Nein, da auch der Weißabgleich vom Auge bzw. Gehirn angepasst wird. Würde ich den Weißabgleich fest setzen (was immer noch möglich wäre, da alles in RAW aufgenommen wurde), wären manche Bilder richtig grün, andere richtig pink. Ich versuche das meistens so anzupassen, dass es der Wahrnehmung möglichst nahe kommt
OK. Die Adaption des Auges ist in Maßen individuell, ich bin da als Fotograf eine Mischung zwischen geübt und pingelig. Das Herangehen über Deine individuelle Anpassung halt ich dann jedoch für die Allgemeinheit für besser. Mich stören Abweichungen in den Farben dennoch immer mehr, und zwar in dem Maße, wo ich verschiedene Lampen in die Finger bekommen habe. Ich habe mich die erste Zeit nicht an der Farbe der IF25a gestört, heute finde ich es zunehmend unerträglich. Ich fände für meine Belange und Augen einen fixierten WB besser. Ggf kann man dann die Sättigung verringern. Dann bleiben die Abstände gewahrt, behält vollumfänglich die Aussagekraft und es überfällt einen trotzdem nicht über die Maßen.
Trotzdem finde ich Deine Darstellung hier extrem erhellend. In Verbindung mit dem Tunnel ist das eine sehr hilfreiche Darstellung der Lampeneigenschaften, die mir viel für kommende Entscheidungen bringt. Langsam reife ich vom interessierten Laien weiter zum angehenden Fachmann in Lampentechnik :cool:
 

SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
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Mich stören Abweichungen in den Farben dennoch immer mehr
Das geht sogar soweit, dass du verschiedene LEDs des gleichen Modells nehmen kannst und – gemeinsam fotografiert – eine richtige Farbpalette erhältst. Selbst innerhalb des gleichen Bins gibt es noch genügend Variation, dass die Kamera (und auch der Mensch) die Unterschiede wahrnehmen kann.

Hier ein harmloses Beispiel, bestimmt durch unterschiedliche Farbtemperatur (also auch unterschiedliche Bins) und domed/dedomed:

https://www.reddit.com/r/flashlight/comments/1gyb80a/the_ultimate_nichia_519a_led_tint_comparison/

Gibt es reichlich von, Beispiele:

https://www.reddit.com/r/flashlight/comments/t0jc4v/high_cri_tint_comparison_round_2/
https://www.reddit.com/r/flashlight/comments/ow0wsi/oc_tint_comparisons_of_12_edc_lights_album/
https://www.reddit.com/r/flashlight/comments/lndifn/different_tints/
 
  • Danke
Reaktionen: singlecell
23 Dezember 2024
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Ich hätte reales Interesse an der Begründung, welchen Sinn oder Nährwert das haben soll.
Ach komm jetzt tu doch nicht so....

Das ist doch seit Jahren die größte Popcorn - Frage die in unzähligen Foren die sich mit portablen Licht beschäftigen:
Ist eine teure Lampe denn besser als eine billige? Warum soll ich 500 Euro ausgeben wenn ich das gleiche auch für 50 Euro bekomme?

Nun gibt es ja viele Leute die behaupten: Ja, diese Lampe ist BESSER, die "leuchtet besser aus.
Ich würde es hoch interessant finden, ob die Leute die auf diesem Standpunkt beharren ihre eigene teure Lampe von einer billigen unterscheiden könnten...

Er meint eher, das die Tester entscheiden sollen, welche Lampe Ihnen vom Licht her am besten gefällt und sich dabei eventuell rausstellt, das eine der günstigen die beste ist! Somit müßte ein Hersteller von teuren Lampen überlegen, was er falsch macht.
Problem wäre aber, das nicht immer nur das Lichtbild entscheidend ist, auch der Rest der Lampe!
ja aber was meinst Du mit "der Rest"?

Ok man kann relativ subjektive Punkte nehmen, wie "schöne Haptik" oder "sieht wertig aus". Kaum zu bewerten, ist auch individuell oder vernachlässigbar, wenn ich zum Beispiel eine Genauigkeit anpreise sie weder sichtbar noch erfühlbar ist.
Verarbeitungsqualität: Ein heikler Punkt könnten Abdeckungen sein für Ladebuchsen. Die könnte man weglassen und einen Akku einfach in einem externen Ladegerät aufladen, das wäre aber wieder eine Einbuße im Komfort. Oder eine Firma entwickelt eine Abdeckung die sich statt 500 mal auf und zu machen lässt bevor sie bricht aber 5000 mal auf und zu geht. Ist das kriegsentscheident?
Service wird auch oft benannt, das halte ich aber eher für ein Scheinargument. Wenn das reparieren teurer wird selbst auf "Kulanz" als eine neue Lampe kaufen macht es wirtschaftlich keinen Sinn, ist dann ein rein emotionales Argument.
 

repeatog

Flashaholic**
16 Februar 2014
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Wenn Du Dich mit dem Thema "mobiles Licht" auseinander gesetzt hättest, würdest Du feststellen, dass eine Lampe nicht auf ihr Lichtbild zu reduzieren ist, sondern, dass es wesentlich mehr ausmacht. So ist es wichtig, wie die Lampe bedient wird, da gibt es Lampen, die schaltet man ein, hellste Stufe, ein Klick, eine Stufe dunkler, ein Klick, eine Stufe dunkler, ein Klick, Strobo auf höchster Stufe, ein Klick, SOS Blinken, ein Klick, aus. Will man die Lampe auf niedriger Stufe betreiben, muss man erst einmal die hellste Stufe und die mittlere Stufe zünden um in diesen Modus zu wechseln und ist erst einmal geblendet. Zum Ausschalten dann erst noch mal ein bisschen Strobo und SOS und dann erst aus. Herzlichen Glückwunsch. Andere Lampen erlauben einen direktzugriff auf die niedrigste Stufe, die hellste Stufe und haben stufenloses dimming, zudem können sie Dir noch die Akkuspannung ausblinken.
Haptik ist das eine, Verarbeitung das Andere, auch wie griffig eine Lampe ist, ist nicht uninteressant. Das Gewicht ebenfalls, mehr Akkukapazität bedeuted mehr Ausdauer aber auch mehr Gewicht.
Apropos Ausdauer: wie effizient die Lampe arbeitet ist auch sehr interessant, sowohl für die Wärmeentwicklung, als eben auch für die Ausdauer der Lampe.
Apropos Wärmeentwicklung: Wie wird die Wärme abgeleitet? Aktiv gekühlt oder mit einer vergrößerten Oberfläche? Oder ganz billig verarbeitet, ohne Wärmeleitpaste, LED auf Platine im Plastikgehäuse?
Beim Thema Wärme gibt es auch wieder das Thema dauerhaft haltbare Helligkeit.
Und die ist entscheidend. Was habe ich von einer Lampe, die nach 30 Sekunden Betrieb schon brüllend heiß ist, die nach unter einer Minute entsprechend voll in die Temperaturregelung fällt und nur noch 10% der Ursprungshelligkeit hält?
Ich könnte jetzt noch auf Lichtbilder, Lichtfarbe und Farbwiedergabe eingehen, glaube aber mein Punkt ist auch so angekommen:
Nicht 10% der relevanten Eigenschaften einer Taschenlampe würden bei einem Blindtest beleuchtet. Welche Wert hätte also ein solcher Test?
Keinen, oder maximal unterhalterischen. Popcorn, wie Du selbst schon sagst.

Eine günstige und eine günstige Lampe objektiv mit einander zu vergleichen kann manchmal ganz interessant sein.
Man sollte aber beim Preis nicht aus dem Auge verlieren, wie dieser entsteht. Einfluß haben der Produktionsort , der Produktionsprozess, die verbauten Materialien, Entwicklungskosten, Garantie, Service...
Eine in Deutschland über Jahrzehnte (weiter) entwickelte und teilweise in Handarbeit produzierte Lampe, mit Garantie und Upgradeoption für die Zukunft hat natürlich einen ganz anderen Wert als eine 5€ Lampe von Temu.
Hersteller wie Sofirn und Wurkkos zeigen in den letzten Jahren, das gute Lampen nicht teuer sein müssen. Die "teure" Konkurrenz punktet dann aber wieder mit Innovationen, Design oder brachialer Leistung.
Ich würde es hoch interessant finden, ob die Leute die auf diesem Standpunkt beharren ihre eigene teure Lampe von einer billigen unterscheiden könnten...
Ich kann eine Imalent MS32 auf Turbo am Lichtbild erkennen. :wenigerlumen:
 
Zuletzt bearbeitet:

TauRox

Flashaholic**
10 September 2020
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Das ist doch seit Jahren die größte Popcorn - Frage
Prima. Danke. Wenn es dir nur um den Unterhaltungsfaktor dieser Frage und der Diskussion darüber geht, dann ist die Intention ja klar. In den letzten 40+ Beiträgen konntest du dir ein Bild machen, dass es nicht trivial ist, ein allgemeingültiges Beurteilungsverfahren zu entwickeln und zu betreiben. Auf eine "Popcorn-Frage" eine mit wissenschaftlichen Ansätzen hergeleitete und objektiv nachvollziehbare Antwort zu geben, ist immer schwierig bis nahezu unmöglich, ganz besonders, wenn es um Produktvergleiche unter Einbeziehung des Preises geht. Wenn du dann noch - einigermaßen willkürlich - Produkteigenschaften ausblendest, weil Sie nicht "kriegsentscheident" (sic!) oder "vernachlässigbar" sind, dann geht es wirklich "nur" um eine Stammtischdiskussion.

Mein konstruktiver Vorschlag: mach mal einen Versuch bzw. eine Testreihe, dokumentiere dein Vorgehen und berichte hier im Forum. Da bekommst du sicher hilfreiches Feedback.
 
  • Danke
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amaretto

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12 August 2010
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NRW
Ich glaube, hier wurde genug Mühe und Zeit in den Antworten investiert. Der Threadersteller mag aus welchen Gründen auch immer die komplexe Materie auf eine möglichst einfache Antwort reduzieren wollen. Der Thread hat m.M. schon mehr Aufmerksamkeit erhalten, als er verdient hätte. Die übrigen Grundlagen - soweit er sie überhaupt bereit ist zur Kenntnis zu nehmen - kann er in diversen Threads nachlesen.
 
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