Ölwechsel ist bei mir auf jeden Fall nötig. Würde in am liebsten selber machen, aber im Moment weiß ich nicht mal welches Öl ich brauche. Die Bedienungsanleitung gibt es leider nicht mehr und man kann sie auch bei VW nicht runterladen. Und wenn ich online suche, wird immer nur an die Bedienungsanleitung verwiesen...
Heute mal so überlegt, ist ja schon etwas her, dass du beim TÜV warst. Schau doch mal in den Fahrzeugschein. Oops nächster Termin 09/16. Bin dann mal spontan hingefahren. Gab dann auch ne frische Plakette bis 12/18
hab nu auch den nächsten bei 12/18

Da könnt Ihr aber nicht beim TÜV gewesen sein - wenn Ihr überzogen habt bekommt Ihr nur den Stempel von dem Monat, ab dem überzogen wurde (drei Monate Regel). In diesem Fall wäre es dann eine Plakette für 09/18. Zusätzlich bekommt Ihr Ärger mit der grünweißen Rennleitung, wenn Ihr mehr als drei Monate überzieht.
@Rafunzel Deine info ist überholt.
Naja, in so manchem "Winter" könnte das eng werden.Ich fahre an einem Tag hin wo richtig viel Schnee liegt. Wenn er drunter steht und die ganze Sauerei runter tropft, schaut der gute Mensch vielleicht nicht so genau.
Zusätzlich bekommt Ihr Ärger mit der grünweißen Rennleitung, wenn Ihr mehr als drei Monate überzieht.
Ein wenig Weitsicht (in Zeiten, in denen fast jeder ein Smartphone mit Kalender/Erinnerungen hat) kann also nicht schaden Das wichtigste ist erstmal warm fahren, es dauert halt eine Weile bis das Öl überall angekommen ist und arbeiten kann. Bei einem PKW setzt sich Kondenswasser im Öl ab was bei Kurzstrecken nicht verdunsten kann und irgendwann ist es soviel das der Motor nicht mehr ausreichend geschmiert wird. Das kann bis zum rosten der Nockenwellen führen wenn ständig nur Öl nachgefüllt wird. Selbst auf Arbeit gehabt - BMW E 46 -. Ein halbes Jahr später Steuerkette gerissen. Außerdem wird bei jedem Kaltstart Kraftstoff durch die Kolbenringe in die Ölwanne gedrückt da die Kolbenringe erst bei einer bestimmten Temperatur richtig abdichten. Jeder Motor hat einen bestimmten Verbrauch an Öl was in den Brennraum gelangt und im Normalfall verbrennt. Wenn jetzt aber der Verschleiß der Kolbenringe dank schlechtem Öls oder Wartung schön größer ist gelangt auch mehr Öl in den Brennraum und wird nicht mehr verbrannt . Dies führt zur Ansammlung von Ölkohe die wiederum setzt sich in den Zylindern ab was dann zu schlechter Leistung oder im schlimmsten Fall zum Motorschaden führt da die Ventile sich z.B. verklemmen. Es sammelt sich auch Ölkohle im Öl die wiederum verstopft die Leitungen so das viele Teile nicht mehr geschmiert werden. Das ist oft auch der Grund für Turboplatzer bei BMW gewesen bzw. immer noch. Das soll reichen, jetzt kann jeder selbst überlegen ob es Sinn macht regelmäßig Öl zu wechseln.
Der Blödsinn mit dem Rückdatieren wurde zum Glück vor einiger Zeit wieder abgeschafft. Dafür kostet es ein paar Taler mehr, wenn man mehr als 2 Monate drüber ist. Rennleitung hat mich zum Glück nicht erwischt. Kenne aber da den aktuellen Kurs nicht.
Generell gilt, desto niedrigere Drehzahlen, desto weniger Verschleiß bei einem kalten Motor.
Sehe ich das so richtig ? Oder sind diese Regeln bei den neuen Hochleistungsölen zu vernachlässigen ?
Warmlaufen lassen empfehle ich nur Leuten, die ihr Auto los werden wollen - Leerlaufdrehzahl ist für einen Motor tödlich.
Wenn Du sowas machen willst, musst Du die Karre auf mal min. 2.000 - 2.500 U/min halten - und da will ich mal die Nachbarn sehen.
Auch stellt sich mir die Frage: wo steht denn das mit "niedrigere Drehzahl - weniger Verschleiss"??
Aus meiner Sicht gibt es nur einen Status, bei dem ich das auf alle Fälle empfehle: konstante Geschwindigkeit auf ebener Strecke - also Stadtautobahn, Landstrasse o.ä.
Ansonsten kannst Du einen Motor ganz toll nerven, wenn Du z.B. unter Volllast aus niedrigen Drehzahlen rausbeschleunigst. Ja, man hört immer "früh schalten" - ist auch ok, aber bitte nicht unter Last. Was bei ebener Strecke oder sogar Bergab ganz toll ist, bedeutet Bergauf eine Tortur für Motor und Getriebe.
Technischer Hintergrund zu deiner Aussage?

Ich erinnere in dem Zusammenhang an den AUDI A2 - da konnte man die Motorhaube gar nicht mehr öffnen. Da war nur der Grill zum vorklappen... wobei, wenn ich so manche Zeitgenossen sehe, ist es vielleicht auch besser...
Alles richtig gemachtEinsteigen ins warme Auto und losfahren mit warmen Kühlwasser
Nach 200 Metern schaltet er um auf LPG
Naja, Motoren für Serienfahrzeuge haben eigentlich eine Ölpumpe die auch bereits im Leerlauf genügend Druck bringt um den Motor ausreichend zu versorgen. Ich kenne das aus dem Motorsport, da werden kleinere Pumpen verbaut, die eine geringere Leistungsaufnahme haben und dann aber erst ab halber Nenndrehzahl ausreichend liefern.Im Leerlauf baut der Motor meist nicht genügend Öldruck auf,
Meinst du eine hohe Last bei niedriger Drehzahl? Das würde ja einem hohen Moment entsprechen.Eine hohe Lastabfrage bei einem niedrigen möglichen Drehmoment wirkt ziemlich brutal auf die gesamten Baugruppen innerhalb des Motors
Stimmt, selbst mein Ford 20m V6 Bj. 1970 hat selbst bei Anlasserdrehzahl nennenswerte Ölmengen an die Kipphebel gefördert. Das ist bei dem Motor die entfernteste Schmierstelle.Naja, Motoren für Serienfahrzeuge haben eigentlich eine Ölpumpe die auch bereits im Leerlauf genügend Druck bringt um den Motor ausreichend zu versorgen. Ich kenne das aus dem Motorsport, da werden kleinere Pumpen verbaut, die eine geringere Leistungsaufnahme haben und dann aber erst ab halber Nenndrehzahl ausreichend liefern.
Also meine alten Mercedes hatten einen Öldruckanzeiger, der ging bei einem Kaltstart immer bis Anschlag im Leerlauf. Erst bei Erreichen der Betriebstemperatur ging dieser auf 1,5 Bar zurück.Da gibt es mehrere:
- Warmlaufen:
Im Leerlauf baut der Motor meist nicht genügend Öldruck auf, d.h. das Öl kommt nicht überall hin, wo es hin soll. Wenn Du stattdessen auf höhere Drehzahlen gehst (die angegebene Zahl gilt für Benziner, Diesel können 500 Umdrehungen niedriger sitzen), wirkst Du dem entgegen.
- niedrige Drehzahlen:
Da musst Du Dir nur die Drehmomentverläufe der Motoren anzusehen - jeweils im Verhältnis zur Bauform des Motors. Eine hohe Lastabfrage bei einem niedrigen möglichen Drehmoment wirkt ziemlich brutal auf die gesamten Baugruppen innerhalb des Motors - seien Lager, Wellen oder sogar die Verschraubungen.
Also meine alten Mercedes hatten einen Öldruckanzeiger, der ging bei einem Kaltstart immer bis Anschlag im Leerlauf. Erst bei Erreichen der Betriebstemperatur ging dieser auf 1,5 Bar zurück.
Wenn es heute noch Anzeigen für die Öltemp gibt, sind es meistens über OBD errechnete Temperaturen die angezeigt werden.![]()
