[Vorstellung] Emisar D4 S4-2B, sehr fotolastig

valentinweitz

Flashaholic*
25 Oktober 2016
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Heiden (CH)
Ich versuche mich hier an meiner ersten Vorstellung einer Lampe... Viel Spass beim lesen/schauen...

Vorgeschichte:
Vor ca. 3 Wochen bin ich Dank @Riesbachtaler Urgestein 's Beitrag auf die D4 aufmerksam geworden. Da ich solche Taschenraketen (1x18650) als "immer-mit-dabei" mag konnte ich nicht lange wieder stehen, als dann die Lampe bei intl-outdoor wieder verfügbar war habe ich sie bestellt. Zwar in schwarz aber ne grüne kommt auch bald.


Technische Daten:
- 94x28mm am Kopf, x24mm am Schaft (nicht nachgemessen)
- 4x XP-G2 mit 5700K
- 3300lm
- eloxiertes Aluminium
- "stufenlose" Einstellung der Hellikgkeit
- temperaturbedingtes Herunterregeln
- elektronischer Taster
- IP67
- optional erhältliches 18350 & 18500-Akkurohr
- optional erhältlich mit Nicha 219c oder XP-L HI
- optional erhältlich in grau oder grün eloxiert
- gezahlter Preis: 35$ (exkl. Porto & Verpackung)

Eine ausführliche Liste findet sich hier.


Verpackung:
Die Verpackung besteht aus umhüllenden Pappkarton mit Kennzeichungs-Etikette und schützender Schaumstoff-Einlage, optisch nicht gerade ansprechend aber da kennen wir andere Hersteller im höheren Preissegment deren Verpackung nicht aufwändiger ist. Ihren Zweck erfüllt die Verpackung allemal.
78056648vpy5r.jpg



Lieferumfang:
1x Emisar D4 (mit bestellter LED-Bestückung und Eloxal-Farbe)
1x Pastiktütchen mit 3 O-Ringen
keine Bedienungsanleitung (diese ist hier zu finden)
78056649n6bjo.jpg


78056650g6aae.jpg



Erster Eindruck (ohne Licht):
Die Fertigungsqualität ist gut, gerade die Einstiche, die Kühlrippen und der Rändel zeigen aber Fertigungsspuren auf die vermeidbar wären. Zum gezahlten Preis ist das für mich aber durchaus verkraftbar. Auch die Laserbeschriftung könnte sauberer sein, hier gilt aber das selbe wie für die Fertigungsspuren.

Die Optik (soweit ich das beurteilen kann) ist sauber und frei von Einschlüssen.

Die Gewinde laufen kratzfrei, fast "samtweich" und sind im Lieferzustand leicht geschmiert.

Durch den unrunden Kopf ist zum Einen der Taster im Dunkeln schnell zu finden, zum Anderen kann die Lampe nicht wegrollen.

Die Lampe liegt, auch aufgrund ihres dickwandigen Akkurohrs, gut in meiner (eher grossen Hand). Die Kühlrippen am Kopf bieten dem Zeigefinger, der Rändel an der Verschlusskappe dem Ring-Finger einen sicheren Griff. Ansonsten sind an der Lampe keinen zusätzlichen "griff-fördernden" Strukturen.

Der Taster hat einen sauber definierten Druckpunkt und eine sehr angenehm profilierte Gummi-Abdeckung.

Es finden Akkus mit flachem und erhöhtem Pluspol Kontakt in der Lampe. Geschützte habe ich keine getestet.

Das Zuschrauben (des Kopf und der Verschlusskappe), mit eingelegtem Akku, bestätigt die Lampe mit zweimaligem Aufleuchten.


Bedienung der Lampe:
Im ausgeschalteten Zustand:
Betätigen und halten -> Lampe schaltet auf kleinster Helligkeit ein und erhöht diese bis entweder die grösste Helligkeit erreicht ist oder der Taster losgelassen wird (von der kleinsten zur grössten dauert es ca. 2,5 - 3s). Als Ergänzung ein Video in richtig übler Qualität, sobald die Lampe auf grosser Helligkeit "aufblitzt" ist die maximale Helligkeit erreicht.

Einmalige Betätigung -> Lampe schaltet auf zuletzt verwendeter Helligkeit ein

Zweimalige Betätigung -> Lampe schaltet auf grösster Helligkeit ein

Dreimalige Betätigung - > Batterie-Status ("Ganze-Volt", Pause, "Zehntel-Volt"; Status muss deaktiviert werden)
anschliessende zweimalige Betätigung -> Temperatur ("Zehner-Grad", Pause, "Grad"; Status muss deaktiviert werden)

Viermalige Betätigung -> taktischer Modus aktiv (durch betätigen und halten wird die grösste Helligkeit aktiviert, solange bis der Taster wieder losgelassen wird; die Aktivierung wird mit viermaligem Aufleuchten bestätigt, die Deaktivierung mit zweimaligem)

Sechsmalige Betätigung -> elektronische Tastensperre (die Aktivierung wird mit viermaligem Aufleuchten bestätigt, die Deaktivierung mit zweimaligem)

Achtmalige Betätigung -> Blinkmodus aktiv (Helligkeit ist abhängig von der, im normalen Modus, zuletzt verwendeten Helligkeit)

Zehnmaliges Betätigen und halten -> Änderung der höchst möglichen Temperatur bis die Lampe selbst herunter regelt (der Taster muss so lange gehalten werden bis die Temperatur erreicht ist)


Im eingeschalteten Zustand:
Einmalige Betätigung -> Lampe schaltet aus

Betätigen und halten -> Lampe erhöht die Helligkeit, nicht jedoch wenn
1. die Lampe auf grösster Helligkeit ist
oder
2. bereits über "betätigen und halten" die Helligkeit erhöht wurde,
in beiden Fällen regelt die Lampe dann herunter, wenn die kleinste Helligkeit erreicht wurde "blitzt" die Lampe kurz "auf".

Zweimalige Betätigung -> Lampe schaltet auf grösste Helligkeit
anschliessende zweimalige Betätigung -> Lampe kehr in die zuvor angewählte Helligkeit zurück (über aus)


Regelverhalten / Lumenmessung / Wäremeentwicklung / PWM:
Eine Lumenmessung kann ich aufgrund fehlender Ausrüstung nicht durchführen/aufzeichnen o.Ä.

Das Regelverhalten von der grössten Helligkeit ist auf dem Video dokumentiert. Zu Beginn zeigt die Lampe ihre Starttemperatur, anschliessend wird das Tempo des Hoch- und Herunterregeln nochmals gezeigt.
Anschliessend starte ich auf der grössten Helligkeit (0:35s), es ist ein kontinuierliches Herunterregeln sichtbar, bei 0:49, 0:54, 1:00, 1:11, 1:16 und 1:21s sind jeweils sprunghafte Helligkeitsreduzierungen erkennbar. Abschliessend schalte ich nochmals auf die grösste Helligkeit (1:26s) und lasse die Lampe ihre Temperatur anzeigen (1:41s)

PWM konnte ich mit meiner Kamera nicht sichtbar machen.
7805668505uvf.jpg



Fotos:
Die Lampe
78056652r5y9t.jpg


Angenehm "profilierte" Taster-Abdeckung
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Die Optik
7805665455xui.jpg


Der Kopf
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Die Verschlusskappe
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Das Rohr
78056657hfbbf.jpg


Das Gewinde
7805665903b82.jpg


Die Rohrstärke
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Die Laserbeschriftung
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Die Kühlrippen
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Der "Spritzfehler" (eins), natürlich handelt es sich um keinen Fertigungsfehler sondern (m.M.n.) um die "Anguss-Stelle" (Spritzguss ist nicht meine Parade-Disziplin)
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Der "Spritzfehler" (zwei)
78056666i1zj3.jpg


LED-Leiterplatte (schlechtes Foto)
78056668fklgi.jpg


Grössenvergleich mit Zebralight SC63 (eins)
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Grössenvergleich mit Zebralight SC63 (zwei)
78056672p8ltl.jpg


Grössenvergleich mit Zebralight SC63 (drei)
7805667320a7l.jpg



Lichtbild-Fotos:
Zum Vergleich ziehe ich, mangels weiterer Lampen, die Zebralight SC63 und SC600w III HI bei.

Bemerkungen zu den Fotos:
- der diagonale Bildwinkel beträgt bei allen Aufnahmen 86° (äqv. 24mm auf Kleinbild)
- für die Aufnahmen bin ich jeweils dicht hinter das Stativ gestanden und habe innerhalb einer Sekunde nach dem aktivieren der Lampe den Auslöser gedrückt
- die Lampe war ca. auf Höhe der Schulter
- ich habe für den "neutralen Weissabgleich" eine Zebralight H603w verwendet, da sie m.M.n. eine sehr neutral Farbwiedergabe ermöglicht (abgesehen von hi-cri, davon habe ich keine)
- die Lichtmenge draussen scheint viel grösser als die drinnen, das liegt daran, dass ich versucht habe, die vom Auge wahrgenommene Lichtmenge auf dem Foto wieder zu geben (draussen war es dunkel -> die Pupillen weit auf...)
- die Fotos in einer "Serie" haben jeweils die exakt gleichen Belichtungs- und "Farbwiedergabe"-Parameter
- die Farbstiche (gelb oder blau) sind fürs Auge bei weitem nicht so drastisch, da das Gehirn diese "korrigiert"

"Im Wald":
0.5s, f/2.8, ISO800, 3200K
Distanz zum ersten Baum links: 8m
Distanz bis zum Baum in der Mitte: 16m
78056705se0ac4.jpg


78056706s0uaj3.jpg


78056707s1qy7o.jpg


Animiert:
imwaldxwspj.gif



"Am Waldrand":
1/2s, f/2.8, ISO800, 3500K
keine Distanzen (bei dringendem Interesse kann ich nachmessen)
78056702sr1z7b.jpg


78056703s9mxd2.jpg


78056704sfny6m.jpg


Animiert:
waldrand90qel.gif



"Im Haus":
1/8s, f/5, ISO200, 4000K
Distanz bis Absatz links: 3m
Distanz bis zu Tür in der Mitte: 6m
78056708s5yxlw.jpg


78056710s1vb4y.jpg


78056711slkxtg.jpg


Animiert:
imhausiqpbb.gif



Fazit:
Die Lampe passt doch sehr gut in mein Beuteschema, klein und hell, sie liegt mir gut in der Hand, die Verarbeitung ist für den Preis sehr gut, die Bedienung ist für meine Zwecke ausreichend (meist benötige ich die kleinste Helligkeit oder ganz selten die grösste Helligkeit) da ein "Direktzugriff" auf die kleinste und grösste Helligkeit möglich ist, optisch finde ich sie ansprechend (ich warte ja noch auf meine grüne... mit XP-L HI...)

Mir fehlt die Möglichkeit einen Klipp anzubringen (noch besser wäre einer im Lieferumfang) und die Helligkeit unter ca. 1lm. Ein Bedienungsanleitung wäre schön, ist aber für mich nicht notwendig.
Valentin

ps: Auch hier bin ich offen für konstruktive Kritik oder wenn ich Details vergessen habe einfach nachfragen!
 
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valentinweitz

Flashaholic*
25 Oktober 2016
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Heiden (CH)
...
Kannst Du bitte mal abschätzen, wie lange das Rampen von low auf max etwa braucht?
...

Ich habs in der Bedienung ergänzt, das "Durchschalten" von tief bis hoch dauert ca. 2,5 - 3s. Hätte auch ein Video gemacht, weiss aber gerade nicht, wie ich das in Forum bringe (ohne youtube zu bemühen)...
Valentin

[edith meint]
Link zum Video ist oben hinzugefügt (Bedienung der Lampe)
[/edith meint nicht mehr]
 
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Sonnen

Flashaholic**
21 Dezember 2012
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Österreich
Ich habs in der Bedienung ergänzt, das "Durchschalten" von tief bis hoch dauert ca. 2,5 - 3s. Hätte auch ein Video gemacht, weiss aber gerade nicht, wie ich das in Forum bringe (ohne youtube zu bemühen)...
Valentin

per Google Drive Link z.b oder anderen Cloud Speichern


Zur Lampe:
Kein PWM.. womit ich fest gerechnet hätte... muss ich mir leider vielleicht eventuell auch noch ordern....:peinlich:
 
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Flummi

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26 Oktober 2015
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Prima Review, vielen Dank!
Was mich noch vom Kauf abhält ist die "Dragster"-Befürchtung. Kannst Du abschätzen, wie lange man auf höchster Stufe leuchten kann ehe die Lampe runter regelt?
 
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24 Juli 2012
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nördlich von Stuttgart

amaretto

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12 August 2010
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Was mich noch vom Kauf abhält ist die "Dragster"-Befürchtung.
Da auch Emisar an physikalischen Gesetzen nicht vorbeikommt - was mittlerweile jedem Interessierten klar sein sollte - braucht man das "ob" wohl nicht diskutieren. Wie schnell eine Lampe dieser minimalen Baugröße bei dieser Leistung herunterregelt, ist (außer vom Akku) davon abhängig, wie schmerzempfindlich du bist. D.h. wie lange du sie in der Hand halten kannst und mit deinem Blut kühlst.
 
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Tekas

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23 November 2011
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Der laut Klarus 'king of tactical lights' als Ersatz für einen Dragster, der so gar nicht taktisch ist? Welcher Logik folgt diese 'Vernunft'?
 

0kay

Flashaholic**
12 August 2016
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Danke für das super Rewiew, das ist sehr informativ und sehr schöne Fotos.
Das Foto mit der Optik von der Innenseite, wow. Die Kunststoff-Optik ist also gleichzeitig Reflektor und Frontglas.

Mir gefällt auf den Fotos das Lichtbild der SC63 insgesamt am besten.
Ich habe noch keine der Lampen. Valtentin, welche davon würdest du aufgrund von Lichtbild und Bedienbarkeit in Urlaub mitnehmen wenn nur Platz für eine im Gepäck ist?
 
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valentinweitz

Flashaholic*
25 Oktober 2016
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Heiden (CH)
Vor der Optik ist noch eine schützende Glas(?)-Scheibe...

Ich habe mich mittlerweile sehr an die ZL-Bedienung gewöhnt, wie schnell ich mich ans die Emisar-Bed. gewöhne weiss ich noch nicht. Gerade auch bzgl. Zuverlässigkeit dieser Lampe ist nichts bekannt, da sie ja noch nicht lange aufm Markt ist... (bin ich wirklich der erste Deutschsprachige der die Lampe sein eigen nennen kann???)
Bis anhin hab ich nie gedacht die 1330lm der SC63 wären zu wenig... Die Vernunft nimmt die ZL mit!

Bzgl. Laufzeit auf max werde ich heute Mittag schauen, ob ich das was erkennen kann... Heiss wird sie (logischerweise) SEEEHR schnell!
Valentin
 

Flummi

Moderator
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26 Oktober 2015
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Nähe Hannover
Da auch Emisar an physikalischen Gesetzen nicht vorbeikommt - was mittlerweile jedem Interessierten klar sein sollte - braucht man das "ob" wohl nicht diskutieren. Wie schnell eine Lampe dieser minimalen Baugröße bei dieser Leistung herunterregelt, ist (außer vom Akku) davon abhängig, wie schmerzempfindlich du bist. D.h. wie lange du sie in der Hand halten kannst und mit deinem Blut kühlst.

Schon richtig. Ein Zebra regelt auch wieder hoch, wenn es gut gekühlt wird. Bei einer TL mit zeitlichem Stepdown passiert das nicht. Eine DN70 bekommt man auch mit guter Kühlung nur für wenige Sekunden über 900 Lumen, wenn sie denn mal runtergeschaltet hat, was mich etwas an der Praxistauglichkeit dieser Lampe zweifeln lässt. Es gibt also schon Unterschiede.
Vielleicht kann ja Valentin diesbezüglich noch etwas zu seinen Eindrücken erzählen, das fände ich sehr interessant. Dass man die Emisar nicht auf Turbo bis zum Akkuende betreiben kann, das ist schon klar.
 
Der laut Klarus 'king of tactical lights' als Ersatz für einen Dragster, der so gar nicht taktisch ist? Welcher Logik folgt diese 'Vernunft'?
Heisse Pfoten möglichst lange vermeiden bei einer kleineren Lampe, die kein Dragster ist, aber trotzdem hohe Leistung zeigt.Die Bedienung nun mal außen vorgelassen.Dragster oder Nichtdragster, diese Frage muß sich jeder selbst beantworten.Mehr als 1 Dragster kommt bei mir nicht in die Sammlung, der Eine könnte die Emisar werden.
 

Tekas

Flashaholic**
23 November 2011
3.819
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Wer keine 'heissen Pfoten' bekommen will, darf solche Lampen gar nicht erst kaufen oder sie nur in den niedrigen Stufen betreiben. Ansonsten wäre auch eine Mag3D eine Alternative, die wird garantiert nicht heiß und hat auch einen Seitenschalter:D.
 
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Flummi

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26 Oktober 2015
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Ist es denn tatsächlich so, dass es nur um "heiße Pfoten" geht? Da bin ich robust. Ich denke mir nur, wenn das Gehäuse schon 60°C hat, dann wird die LED schon über 100°C liegen. Wie lange geht das gut?
 

valentinweitz

Flashaholic*
25 Oktober 2016
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Heiden (CH)
...Kannst Du abschätzen, wie lange man auf höchster Stufe leuchten kann ehe die Lampe runter regelt?

Ich habe unter "Regelverhalten/..." ein Video angehängt, das nochmals die Zeit von kleinster bis grösster und grösster bis kleinster Helligkeit zeigt. Anschliessend ist das Herunterregeln von der grössten Helligkeit aus dokumentiert. Am Schluss kommt noch die Temperaturanzeige...
Hier sein noch erwähnt, dass die Lampe auch schon 68°C angezeigt hat.

Übermorgen werde ich die Temperaturgeschichte noch genauer anschauen...
Valentin
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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Was mich noch vom Kauf abhält ist die "Dragster"-Befürchtung. Kannst Du abschätzen, wie lange man auf höchster Stufe leuchten kann ehe die Lampe runter regelt?
Wird im BLF erwähnt bzw. diskutiert. 10-30s vielleicht, je nach Starttemperatur, Akkuzustand und gewähltem LED-Typ.

Die Maximaltemperatur kann man je nach persönlichem Schmerzempfinden individuell justieren.
Um die LEDs würde ich mir keine Sorgen machen. Solange man die Lampe anfassen kann, geht es denen gut.
 
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wachtel

Flashaholic
17 März 2010
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Wird im BLF erwähnt bzw. diskutiert. 10-30s vielleicht, je nach Starttemperatur, Akkuzustand und gewähltem LED-Typ.

Die Maximaltemperatur kann man je nach persönlichem Schmerzempfinden individuell justieren.
Um die LEDs würde ich mir keine Sorgen machen. Solange man die Lampe anfassen kann, geht es denen gut.

Ich bin mir da nicht so sicher...das kommt meiner Meinung nach sehr auf die Wärmeübertragung vom Star zum
Lampenkopf an.
Wenn ich das richtig mitbekommen habe, ist zwischen Star und Kopf normale Wärmeleitpaste angebracht...eine
ausgesprochen schlechte Methode, um einen sicheren Wärmeübergang auf Dauer zu gewährleisten. Durch den
ständigen Temperaturgang neigt die Paste nämlich zum Entmischen was zu mehr oder weniger grossen Luftblasen
führen wird. Damit wird meiner Meinung nach der Termperaturübergang zum Kopf mit der Zeit immer schlechter werden.
Das kann dann selbstverständlich im Turbo zum Auslöten führen, bevor der Kopf so heiss wird, dass man ihn nicht
mehr anfassen kann!!
Aus diesem Grund werde ich versuchen, den Star mit Arctic Silver 5 fest mit dem Kopf zu verkleben. Das ist meiner
Meinung nach das mindeste an modding was man der Lampe gönnen muss. Ein wirkungsvoller Schutz der Led´s
vor Überhitzung kann bei Lampen mit so kleiner Wärmekapazität nur mit einer perfekten Wärmeübertragung zum Gehäuse
gelingen.
 

amaretto

Moderator
Teammitglied
12 August 2010
22.116
27.502
113
NRW
@valentinweitz

bitte mache die Bilder beim nächsten Mal vor dem Hochladen zu abload kleiner (max. 950 px lange Seite) oder nutze die Verkleinerungsfunktion bei abload. Die Ladezeiten der Threadseite war unterwegs mit dem Handy leider sehr lang. Danke dir :)
 
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ds0815

Flashaholic*
29 Dezember 2010
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374
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Bei Hannover
Danke für das Review.
Sehr gute Fotos.
Die Lampe finde ich sehr schön. Sehr kompakt und auch mit 18350 umrüstbar.
Schönes Teil....
 
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valentinweitz

Flashaholic*
25 Oktober 2016
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Heiden (CH)
@valentinweitz
bitte mache die Bilder beim nächsten Mal vor dem Hochladen ... kleiner...

Danke für den Hinweis, falls mir jemand die Ünderungsfunktion wieder freischalten möchte kann ich das heute Abend erledigen.

@ger-slash Dass kann ich nicht sagen, woran kann ich das erkennen? Ich gehe aber schwer von 2.0 aus, da ich keine Unterschiede in der Bedienung feststellen konnte, jedoch einen "Bug". Dazu und zur Temperaturentwicklung aber später mehr...
Valentin
 
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valentinweitz

Flashaholic*
25 Oktober 2016
759
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Heiden (CH)
Da ich keine Änderungsbefungnis des ursprünglichen Beitrags mehr habe, hier nun der Link zum Video (entschuldigt bitte mein Geschnaube, das Zittern und meinen unachtsamen Stubser gegen Ende, ich hatte meinen Kopf sehr nah an der Kamera/dem Stativ...). Es zeigt die Temperaturentwicklung am Lampenkopf, auch zu sehen ist, dass die Lampe nach den fallen der Temperatur nicht mehr nach oben regelt.
Die Temperatur, die die Lampe "anzeigt" muss falsch sein, denn auch wenn ich die Lampe lange bei Zimmertemperatur (ca. 23-25°C) rumliegen habe, zeigt sie mir dann 35°-39°C an an.
Aufgrund der "tiefen" Höchsttemperatur werde ich mal einen Versuch starten, diese zu erhöhen :pfeifen:.

[edith meint]
Ich habe den Taster bei 55°C Kopftemperatur losgelassen, anschliessend habe ich gemessen wie heiss der Kopf bei mehrmalig gestarteter grösster Helligkeit (immer kurz nach der Helligkeitsreduktion der Lampe) wird. Das Messgerät zeigte bis ca. 65°C an, die Lampe blinkte so: 8, Pause, 1 (sollten 81°C sein).
[/edith meint nicht mehr]

Den Bug kann ich z.Z. leider nicht mehr reproduzieren, er war wie folgt... ich bin ZL-geschädigt, immer wenn ich die kleinste Helligkeit will drücke ich ca. 1s. Die D4 ging dann schon auf der tiefsten Helligkeit an, jedoch wechselte sie nach ca. 8-10s auf die grösste Helligkeit. In anderen Versuchen sprang sie auf eine mittlere Helligkeitsstufe.

jaja, edith...
Der Bug tritt nur bei heisser Lampe auf, er ist im Video dokumentiert.
Valentin
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Wenn ich das richtig mitbekommen habe, ist zwischen Star und Kopf normale Wärmeleitpaste angebracht...eine ausgesprochen schlechte Methode, um einen sicheren Wärmeübergang auf Dauer zu gewährleisten. Durch den ständigen Temperaturgang neigt die Paste nämlich zum Entmischen was zu mehr oder weniger grossen Luftblasen führen wird. Damit wird meiner Meinung nach der Termperaturübergang zum Kopf mit der Zeit immer schlechter werden.
"Normale" Wärmeleitpaste korrekt (d.h. dünn und blasenfrei) aufgebracht hält ewig. Da entmischt sich nichts. Der Wärmeübergangswiderstand bleibt konstant. Das Zeug ist seit 50 Jahren bewährt.

Ein wirkungsvoller Schutz der Led´s vor Überhitzung kann bei Lampen mit so kleiner Wärmekapazität nur mit einer perfekten Wärmeübertragung zum Gehäuse gelingen.
Auch bei großer Wärmekapazität muss das so sein, denn wenn die Wärme gar nicht erst vom Emitter-Board runter kommt, nutzt auch ein großes Gehäuse dahinter nichts.

Die Emisar D4 hat ein DTP-Board aus Kupfer. Dieses liegt großflächig auf dem 4,5mm dicken "Shelf" auf. Das ist sehr nahe an "perfekt", praktisch Zebralight-Niveau.
 

Flummi

Moderator
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26 Oktober 2015
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Hallo Valentin,

vielen Dank für das super Video und deine Mühe!
Wenn ich das richtig sehe, kommt der erste Stepdown bereits nach 4 Sekunden, der zweite nach 10...
Man kann in deinem Video prima die Regelung sehen. Zu den Absolutwerten der gemessenen Temperatur: Da würde ich nicht zu viel drauf geben. Mein Infrarotthermometer hat bei der Messung von Aluminium arge Probleme. Statt 250°C (gemessen mit Platin-Sensor) hat das Infrarotthermometer 80°C angezeigt. Da half auch Justieren des Reflexionsgrades wenig. Auf schwarz eloxierter Oberfläche mag das aber besser sein.
Es kann also schon sein, dass die Emisar (korrekt) höhere Temperaturen misst - insbesondere, wenn der Fühler näher an der LED sitzt.
 
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valentinweitz

Flashaholic*
25 Oktober 2016
759
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Heiden (CH)
...Mein Infrarotthermometer hat bei der Messung von Aluminium arge Probleme...

Da es sich hier um ein billiges Chinateil handelt hätte ich mir das auch gedacht, wir haben dann mal verglichen, was ein industrieller Tempsensor (PT100, in massivem Alublock eigebaut) für Werte ausgibt. Der Alublock war mit PTFE beschichtet... Das Billigteil hatte bei ungf. 60C keine 2C Abweichung... Wie sich das Reflexionsverhalten von der (dunklen) PTFE-Beschichtung vom sw-elox unterscheidet kann ich natürlich sagen...
Ein sauberer Messabfbau mit geprüften Geräten wöre schon schön... :ninja:
Valentin
 

Flummi

Moderator
Teammitglied
26 Oktober 2015
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Nähe Hannover
Ich wollte nicht sagen, dass dein Thermometer ungenau ist. Es ist nur so, dass bei IR-Thermometern der Emissionsgrad korrekt eingestellt werden muss - und das ist bei Metall extrem schwierig.

Wikipedia: "Insbesondere bei Metallen erschweren starke Emissionsgrad-Variationen eine präzise Messung (z. B. Kupfer: 0,012 (poliert, 327 °C), 0,78 (stark oxidiert, 25 °C), 0,91 (stark oxidiert, 527 °C))."
Eine lackierte Metall-Oberfläche hat einen komplett anderen Emissionsgrad, nämlich den des Lackes.

Profigeräte haben einen zusätzlichen (taktilen) Temperatursensor, mit dem der Emissionsgrad durch Vergleich bestimmt werden kann.
Das ist aber weit jenseits dessen, was wir hier für unsere TL benötigen :).

Für meine Belange war schon ausreichend zu sehen, wann die ersten Stufen runter schalten.

Edit: (PT100, in massivem Alublock eingebaut) Genau so bin ich auf die Diskrepanz meiner Messungen gekommen. Mein Alublock war allerdings unbeschichtet.