Verlaufen im Akku-Dschungel :-)

2 Januar 2023
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Wuppertal
Hallo zusammen,

ich habe bisher - noch - kein Problem, da ich nur mitgelieferte Akkus verwende. Aber es gibt mehrere kleinere bis mittelmäßige Verständnisprobleme, die ich mit den ganzen Akkus habe, deshalb würde ich gerne ein paar Fragen stellen:

1. Auf LED Lenser Akkus steht LED Lenser, auf Fenix Akkus Fenix, auf Acebeam Akkus steht Acebeam usw. Ich vermute aber, dass die nicht selbst produzieren, sondern lediglich die Akkus branden, um sie etwas - oder viel - teurer zu verkaufen. Stimmt das? Und falls ja, hat irgendwer eine Ahnung, welche Akkus das tatsächlich sind?

2. In der Bedienungsanleitung von der HM70R von Fenix steht, dass die Akkuanzeige nur mit dem Originalakku funktioniert. Verstehe ich nicht. Woher weiß die Lampe, welcher Akku das ist? Schickt der Akku noch irgendeine Authentifizierung an die Lampe? Sind das intelligente Akkus? Oder kann die Taschenlampe lesen, was auf dem Label steht? :p
Oder ist die Aussage einfach Unfug und will mich verleiten, einen teuren Ersatzakku (s.o.) zu kaufen?

3. Gibt es irgendetwas, was den hohen Preis für solche gebrandeten Akkus (20-30€) wirklich rechtfertigt, oder kann ich genauso gut einen günstigeren , z B von Samsung einbauen?

4. Ich lese hier immer wieder von Schutzschaltungen von Lampen und gesicherten und ungesicherten Akkus. Woher bekomme ich diese Infos, welche Schutzschaltung die Lampen haben und welche Akkus damit harmonieren könnten?

Sorry, das sind jetzt relativ viele Fragen auf einmal, die mir gerade durch den Kopf geschossen sind. Wenn es dazu aktuelle und verständliche Threads gibt, könnt ihr auch gerne dazu verlinken. Ich hab mich wie gesagt etwas verlaufen und würde mich über etwas Input freuen.

Vielen Dank,
Kay
 
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LUCKY EXPLORER

Flashaholic
25 Dezember 2022
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Servus,

alles berechtigte Fragen.
1) Ja die guten Taschenlampenhersteller kaufen gute Markenakkus von LG, Samsung, Keeppower, Molicel etc. Meist eben gute Stangenware, vielleicht bei großen Abnahmemengen auch speziell für deren Bedarf angepasste.
Bei einem meiner Acebeam 18650er scheint durch die gebrandete Folie noch die originale auf der Blechhülle gelaserte Typenbezeichnung durch. Da kann man sich zum Hersteller durchgoogeln.

2) Die Frage bei der Fenix die ich nicht kenne überlasse ich den Profis. Zu beachten ist aber ob es sich um proprietäre Spezialakkus mit zB. beiden Polen an einer Seite handelt.
Sonst ist nur wichtig das die Pole des Akkus an die Kontaktflächen kommen ohne gequetscht zu werden oder zu locker drinnen liegen.
Die Akkus sind zwar bei Länge und Breite genormt weichen aber um Kleinigkeiten ab, zB. durch Schutzschaltung, interne Lademöglichkeit oder Button Top. Dadurch werden sie eine Spur länger, am kürzesten sind welche mit Flat Top und ohne alles.
Manche Lampen nehmen durch großzügige Federn und erhabene Kontaktflächen alles auf, bei manchen muß man mit kleinen Magneten den Akku strecken (am Minuspol anstecken) oder aufpassen um diesen nicht zu quetschen.

Am besten hier die Mitteilungen und Erfahrungen der Forumsmitglieder zur jeweiligen Lampe lesen oder erfragen, manchmal eifach selber testen und in die Lampe reinschauen ob der Akku Kontakt haben wird oder etwas im Wege steht.

3) Du kannst jederzeit einen günstigeren Akku verwenden. Achte aber neben der rein mechanischen Kompatibilität auf die Stromstärke (Ampere) die eine Lampe benötigt um die volle Leistung zu erbringen. Meistens haben die mitgelieferten Akkus 20 A (steht eh meistens drauf), genausogut kann man sich auch welche mit 15 A nehmen, weniger aber nicht. Bei zu geringer Stromstärke die ein Akku auf Dauer nicht liefern kann funktioniert höchstens der Turbo oder andere hohe Stufen nicht.

Such dir hier einfach einen aus https://www.nkon.nl/de/rechargeable/li-ion/21700-20700-size.html

4) Ob du gesicherte oder ungesicherte Akkus nimmst ist sehr individuell (da gibts Lesestoff hier im Forum), die ungesicherten sind immer viel günstiger, aber keinesfalls schlechter, meist mit Flat Top. Die könnten dir in manchen Lampen ratteln (mit Magnet überbrücken, Federn etwas strecken). Der Lampe wirds egal sein ob der Akku eine Schutzschaltung hat oder nicht.
Scheibenmagnete gibts hier
https://www.supermagnete.at/scheibenmagnete-neodym

.
 
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2 Januar 2023
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Wuppertal
Ah… das mit den Scheibenmagneten zur Verlängerung klingt ja recht logisch. Verrutschen werden die ja vermutlich nicht. War mir nur nicht bewusst, dass die Dinger auch gut leiten.

Widerstand einbauen wäre ja dann wohl nicht so sinnvoll ;)
 
2 Januar 2023
17
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Wuppertal
beim Fenix 21700 5000mAh (V1.0) war als Hersteller LG Chem aus Südkorea angegeben ...

hier die Entkleidung eines Acebeam 21700 5100mAh, auch da steckte ein LG drunter ...
Sehr cool, das mal so zu sehen. Und dieses Elektronikzeug, was der da entfernt, ist der Schutz für den Akku, dass der nicht zu viel Strom zieht, oder ist da eine Akkuerkennung drin, oder wofür ist das genau?

Braucht man das jetzt oder ist das eher hinderlich? Hab’s noch nicht ganz begriffen :thumbdown:
 

repeatog

Flashaholic**
16 Februar 2014
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1.515
113
Die Schutzschaltung schützt vor Überlastung bzw. Kurzschluss, Überladung und Tiefentladung.
Vernünftige Taschenlampe entladen den Akku nicht zu weit, als dass der Aspekt Tiefentladung normalerweise zu vernachlässigen ist.
Auch sollten vernünftige Ladegeräte bzw. auch die interne Lademöglichkeit der Taschenlampe den Akku nicht überladen.
Eine Überlastung der Akkus, sofern dieser von den Leistungsdaten zur Lampe passt, sollte ebenfalls nicht das Problem sein.
Problematisch wird es bei Defekten an der Lampe oder dem Ladegerät. Hier kann die Schutzschaltung vor Schlimmeren schützen. Genauso ist der Akku ohne Schutzschaltung außerhalb der Lampe nicht vor Kurzschluss geschützt. Sofern man aber sorgsam mit den Akkus umgeht und diese eben nicht ohne Hülle zusammen mit dem Schlüsselbund in der Hosentasche transportiert, ist die Gefahr eines Kurzschlusses ebenfalls eher zu vernachlässigen.
Bei Taschenlampen welche mehrere Zellen aufnehmen, ist ohne Schutzschaltung Vorsicht geboten.
Hier könnten bei parallel geschalteten Akkus zum Beispiel leere und volle Akkus zusammen eingelegt werden, die sich dann gegenseitig ausgleichen wollen würden. Oder ein Akku wird falsch herum eingelegt. Dann kann es schon mal heiß her gehen.
Auch bei in Reihe geschalteten Akkus kann eine Schutzschaltung sinnvoll sein. Würden Akkus mit unterschiedlichen Ladezuständen eingesetzt, würde der Akku mit der niedrigsten Ladung ggf. unbemerkt tiefentladen.
Eine Kodierung des Akkus erfolgt durch eine Schutzschaltung nicht.
 
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SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
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Celle
www.sammyshp.de
Sehr cool, das mal so zu sehen. Und dieses Elektronikzeug, was der da entfernt, ist der Schutz für den Akku, dass der nicht zu viel Strom zieht, oder ist da eine Akkuerkennung drin, oder wofür ist das genau?

Braucht man das jetzt oder ist das eher hinderlich? Hab’s noch nicht ganz begriffen :thumbdown:
Das ist die Schutzschaltung, welche den Akku und die Umwelt schützt, wenn der Akku außerhalb der Lampe gelagert wird. Wenn der Akku in der Lampe ist, passt die Lampe in der Regel selbst drauf auf.
 
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steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
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Bielefeld, NRW
Ich vermute aber, dass die nicht selbst produzieren, sondern lediglich die Akkus branden, um sie etwas - oder viel - teurer zu verkaufen. Stimmt das? Und falls ja, hat irgendwer eine Ahnung, welche Akkus das tatsächlich sind?
Kein Taschenlampenhersteller stellt Akkus bzw. deren Zellen her, die bekannten Markenhersteller wie Samsung, LG, Panasonic/Sanyo, Molicel oder Murata (früher Sony) liefern solche Zellen zu, aber zunehmend werden auch diverse chinesische Hersteller, die hierzulande eher unbekannt sind, umgelabelt.

Welche Zelle ganz konkret unter der bunten Umhüllung steckt, sieht man nur, wenn man diese entfernt. Man kann sich auch nicht darauf verlassen, dass immer die gleiche Zelle verbaut wird, da kommt es auch auf Zuliefererverträge und Lieferbarkeit an.
2. In der Bedienungsanleitung von der HM70R von Fenix steht, dass die Akkuanzeige nur mit dem Originalakku funktioniert.
...
Oder ist die Aussage einfach Unfug und will mich verleiten, einen teuren Ersatzakku (s.o.) zu kaufen?
Ich kenne die Lampe nicht, aber solche Aussagen werden meistens aus rechtlichen Gründen und z.T. aus Marketing-Gründen gemacht.
Ich wüsste nicht wie die Lampe bei dem mitgelieferten simplen ARB-L21-5000 erkennen soll, dass nun ausgerechnet dieser Akku drin steckt...
3. Gibt es irgendetwas, was den hohen Preis für solche gebrandeten Akkus (20-30€) wirklich rechtfertigt, oder kann ich genauso gut einen günstigeren , z B von Samsung einbauen?
Meiner Erfahrung nach sind die "Markenakkus" von Lampenherstellern nicht besser als die Originalzellen.
Aber man muss natürlich berücksichtigen, dass die "Markenakkus" von Lampenherstellern fast immer geschützte Akkus sind und die Schutzschaltung kostet natürlich Geld, ebenso die vergleichsweise geringen produzierten Mengen.

Letztlich zahlt man aber auch viel für's "Image" und das teure Marketing, der Endkundenpreis ist aus meiner Sicht schon deutlich überzogen.

Du kannst andere Akkus verwenden, sofern diese mechanisch und elektrisch die Spezifikationen einhalten.
Manche Lampen sind sehr knapp konstruiert und können bestimmte Akkus aufgrund von deren Abmessungen nicht mehr aufnehmen. Hierbei ist zu beachten, dass Angaben wie 21700 oder 18650 sich immer auf die Rohzelle im Innern beziehen!
Sobald aber ein Lampenhersteller eine Schutzschaltung an den Akku baut oder auch nur einen zusätzlichen bunten Schrumpfschlauch drumherum macht, werden die Abmessungen der Rohzellen überschritten!

Bevor man also einfach so einen günstigen Akku kauft, sollte man zuerst einmal feststellen, wie dessen tatsächliche Abmessungen sind. Seriöse Händler geben so etwas an, andere schielen nur auf's Geld...
4. Ich lese hier immer wieder von Schutzschaltungen von Lampen und gesicherten und ungesicherten Akkus. Woher bekomme ich diese Infos, welche Schutzschaltung die Lampen haben und welche Akkus damit harmonieren könnten?
Die Lampenhersteller sind oft etwas knauserig mit Detailinfos und oftmals verwenden die auch Begriffe, die entweder erfunden sind oder die sonst anders benutzt werden.
Da heißt es dann in den Herstellerinfos z.B., dass die Lampe ABC123 eine LVP (low voltage protection, Niederspannungsschutzabschaltung) hat, aber in Wirklichkeit ist es nur eine LVW (low voltage warning, Niederspannungswarnung).

Wirklich gute Infos findest du in guten, technisch kompetent ausgeführten Reviews oder von Leuten, die das Lampenmodell selbst schon lange haben und tatsächlich auch benutzen.


Manche sind vielleicht versucht, direkt ohne große Vorerfahrung auf ungeschützte Akkus zu setzen, weil diese viel weniger kosten.
Qualitativ ist gegen gute ungeschützte Akkus auch nichts einzuwenden, aber das Problem sitzt meistens vor der Lampe!
Der stets sichere Umgang mit ungeschützten Akkus erfordert Erfahrung, Sachverstand und das richtige "Mindset" - und natürlich auch, dass bei den "Schutzfunktionen" der Taschenlampen immer alles perfekt funktioniert!
Mehr dazu hier: https://www.taschenlampen-forum.de/threads/wie-wichtig-ist-ein-pcb.71776/#post-1013211

Ich persönlich sehe manche "Beratungsbeiträge" nach dem immer gleichen "bei-mir-ist-noch-nie-was-passiert"-Schema als Plädoyer für die Verwendung ungeschützter Akkus sehr kritisch, denn letztlich kommt es hier auf den Anwender an - und der bist DU, nicht der Trottel, der verharmlosende Beiträge schreibt.
DU musst wissen, ob DU dir stets einen sicheren Umgang mit ungeschützten Akkus zutraust und ob DU persönlich bereit bist, die verbleibenden Restrisiken auf dich zu nehmen.
Ich persönlich verwenden beide Akkutypen, für die Familie stets nur geschützte Akkus, für mich selbst - in den passenden Lampen - auch ungeschützte Akkus.

Bedenke vielleicht auch die Einsatzart einer Lampe, eine Lampe in der Hand kann man in Zweifel sofort fallen lassen. Wenn aber die Lampe direkt an der eigenen Stirn klebt oder sonst irgendwo fest verbaut ist, dann sollte man vielleicht einmal mehr abwägen, ob man unbedingt 10 € sparen möchte.

Grundsätzlich rate ich dazu, sich tiefer mit der Materien zu beschäftigen, das Forum bietet dazu reichlich Threads an.
Achte dabei vielleicht auch etwas auf das Alter eines Beitrags/Threads, Daten von vor 10 oder 12 Jahren sind nicht mehr ganz aktuell, moderne Akkus werden oft nicht mehr vollständig abgedeckt.
 
2 Januar 2023
17
12
3
Wuppertal
Manche sind vielleicht versucht, direkt ohne große Vorerfahrung auf ungeschützte Akkus zu setzen, weil diese viel weniger kosten.
Qualitativ ist gegen gute ungeschützte Akkus auch nichts einzuwenden, aber das Problem sitzt meistens vor der Lampe!
Der stets sichere Umgang mit ungeschützten Akkus erfordert Erfahrung, Sachverstand und das richtige "Mindset" - und natürlich auch, dass bei den "Schutzfunktionen" der Taschenlampen immer alles perfekt funktioniert!
Genau das ist der Punkt, warum ich frage. Ich habe zwar etwas Erfahrung mit Akkus, da ich mich insbesondere mit LiPo Akkus auch schon mal näher beschäftigt habe (beim Modellbau), aber deshalb weiß ich auch, dass da einige Gefahren schlummern. Aber mit den eingebauten Schutzschaltungen das war mir neu

Und davon (von den Gefahren) braucht man ja nicht mehr als unbedingt nötig. Und wenn ich schon ne Lampe für 100€ kaufe, kommt es im Endeffekt auf die 10€ Differenz auch nicht mehr an.

Vielen Dank für die doch sehr ausführliche Antwort!

A propos Gefahren, Akkulänge und müssen:

Ich hatte darüber nachgedacht, wie ich wohl die Akkulänge am besten messe und hatte dann ein Bild im Kopf mit der Schieblehre und Akku. Und mein nächster Gedanke war:
„Oha, lieber nicht, das ist glaube ich nicht so clever!“
Vermutlich wäre der Akku dann wohl mit der Schieblehre verschweißt oder ich wüsste doch eine gute Schutzschaltung zu schätzen :D

Daher noch mal eine Frage: Wie kann ich am besten die Länge eines Akkus messen? Oder reicht da so Pi mal Daumen?
 

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
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Bielefeld, NRW
Ich habe zwar etwas Erfahrung mit Akkus, da ich mich insbesondere mit LiPo Akkus auch schon mal näher beschäftigt habe (beim Modellbau), aber deshalb weiß ich auch, dass da einige Gefahren schlummern.
Man muss da etwas differenzieren, die LiPo-Akkus haben ja nur eine weiche Umhüllung, so dass es schlimmstenfalls zu einer Verpuffung und einem Brand kommen kann.
Die Lithium-Akkus in Rundzellen-Bauart haben aber eine Stahlhülle und damit eine starke Verdämmung. Hier kann es im schlimmsten Fall tatsächlich auch zu Explosionen kommen, auch wenn's selten ist.
Aber mit den eingebauten Schutzschaltungen das war mir neu
Das ist auch wegen der verdämmten Bauart der Fall, dadurch ist das Gefahrenpotenzial erhöht.
Außerdem gibt es Leute, die solche Akkus zusammen mit Schlüsseln und Kleingeld einfach in die Hosentasche stecken, was natürlich ohne Schutzschaltung ziemlich gefährlich werden kann.
Und wenn ich schon ne Lampe für 100€ kaufe, kommt es im Endeffekt auf die 10€ Differenz auch nicht mehr an.
Ja, so kann man das betrachten, aber natürlich haben geschützte Akkus auch ihre spezifischen Nachteile, so sind sie z.B. für Höchstleistungen weniger geeignet und die zusätzliche Technik kann natürlich ihrerseits auch wieder ausfallen oder Probleme (z.B. erhöhte Selbstentladung) verursachen.

Am Ende liegt am Anwender und dessen kluger und vorausschauender Abwägung, ob er lieber geschützte oder ungeschützte Akkus verwenden möchte.
Daher noch mal eine Frage: Wie kann ich am besten die Länge eines Akkus messen? Oder reicht da so Pi mal Daumen?
Messschieber/Schieblehre und einen der Messschenkel vorher mit Isolierband abkleben, so mache ich das immer. Einen digitalen Messscheiber kann man ja auch mit Klebefilm noch passend nullen.
 
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budgetlampenfan

Flashaholic**
30 September 2019
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1. Auf LED Lenser Akkus steht LED Lenser, auf Fenix Akkus Fenix, auf Acebeam Akkus steht Acebeam usw. Ich vermute aber, dass die nicht selbst produzieren, sondern lediglich die Akkus branden, um sie etwas - oder viel - teurer zu verkaufen. Stimmt das? Und falls ja, hat irgendwer eine Ahnung, welche Akkus das tatsächlich sind?

beim Fenix 21700 5000mAh (V1.0) war als Hersteller LG Chem aus Südkorea angegeben ...

hier die Entkleidung eines Acebeam 21700 5100mAh, auch da steckte ein LG drunter ...

der Ledlenser 21700 4800mAh wird demzufolge hergestellt von : Great Power, Zhuhai, China ...
 
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2 Januar 2023
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Wuppertal
Mir fällt grad ein, dass ich noch einen 2. Messschieber habe, den könnte ich eigentlich dauerhaft präparieren, bevor der blöd in der Ecke rumliegt…
 

angerdan

Flashaholic**
30 Dezember 2011
3.685
1.549
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Zu Nitecore-Akkus gibt es auch ein Entmantlungsvideo:
https://www.taschenlampen-forum.de/threads/hersteller-von-nitecore-li-ion-akkus.88570/

What's Inside a Nitecore Battery? - YouTube



beim Fenix 21700 5000mAh (V1.0) war als Hersteller LG Chem aus Südkorea angegeben ...

hier die Entkleidung eines Acebeam 21700 5100mAh, auch da steckte ein LG drunter ...
Hier das eingebettete Video mit Vorschau:

Teardown and Rewrap Acebeam IMR21700NP-510A - YouTube