ThruNite TN42 - Review / Test / Erfahrungsbericht

Dieses Thema im Forum "ThruNite" wurde erstellt von amaretto, 13. September 2016.

  1. ThruNite hat ein Testexemplar ihres neuen Throwers TN42 zur Verfügung gestellt. Weitgehend basierend auf der ebenfalls neuen TN40 wurde diese Lampe speziell für extreme Leuchtweite ausgelegt. Der offensichtlichste Unterschied zur TN40 ist eine einzelne LED (Cree XHP35) in einem großen und tiefen Reflektor anstelle der 4 Stück XP-L Hi in überlappenden Reflektoren.

    Die TN42 gibt es in 4 Versionen, nämlich alternativ mit neutralweißem oder kaltweißem Licht sowie mit integriertem Akkupack (TN42C) oder mit herkömmlichem Akku-Träger, wenn man eigene Akkus verwenden möchte.

    Der Hersteller bietet die Lampe bei Vorbestellung (Preorder) auf thrunite.com zu einem 10% reduzierten Preis von umgerechnet knapp über 160 € (TN42) bzw. ~ 217 € (TN42C) an (Stand September '16).

    Die Testlampe kam übrigens nackt ohne alles in der Version mit selbst bestückbarem Akkukäfig und kaltweißer LED.

    Selbstverständlich könnt hr die Lampe gern wieder im Rahmen eines Passarounds ausprobieren.
    Einen Link zur Anmeldung findet ihr am Ende der Vorstellung.

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    Lieferumfang*
    ▪ TN42 Lampe
    ▪ Tragegurt mit Karabinerhaken
    ▪ Kartonumverpackung
    ▪ Ersatzdichtungen, -schalterkappe
    ▪ Bedienungsanleitung


    Steckbrief der Testlampe*
    ▪ Emitter: 1x CREE XHP35 Hi LED mit kaltweißer Lichtfarbe
    ▪ Lichtleistung: 2.000 Lumen (ANSI)
    ▪ Reichweite: 1.550 m / 600.750 cd
    ▪ ITC Überhitzungsschutz
    ▪ Spannungsbereich: 5.8 - 8.4 V (4*18650 Akku)
    ▪ 5 Helligkeitsstufen + Stroboskop (versteckt)
    ▪ Bedienung über Seitenschalter
    ▪ Warnung bei niedriger Akku-Spannung durch zweifarbige LED im Schalter
    ▪ Tiefentladeschutz
    ▪ Memory, die zuletzt benutzte Leuchtstufe wird gespeichert (außer Firefly/Strobe/Turbo)
    ▪ sturzsicher bis 1 m, wasserdicht bis 2 Meter (IPX-8)
    ▪ Gehäuse aus HAIII anodisiertem Aluminium
    ▪ vergütetes Frontglas
    ▪ glatter Alu-Reflektor
    ▪ tailstand-fähig
    ▪ Maße ca: 206 x 100/52 mm (Länge x Durchmesser Kopf/Body)
    ▪ Gewicht: 664 g (nachgemessen, davon das Batterierohr mit Akkuträger 154 g)


    Lichtleistung + Leuchtdauer*
    - Strobe (680 lm / ~ 11 Std)
    - Turbo (2.000 lm / 1,5 Std)
    - High (780 lm / 5,3 Std)
    - Medium (256 lm / ~18 Std)
    - Low (38 lm / 4,3 Tage)
    - Firefly (0,8 lm / 58 Tage)


    *Herstellerangaben

    Aufbau/Verarbeitung
    Prinzipiell ähneln sich TN40 und TN42 im Aufbau. Das, was ich schon bei der TN40 in Details festgestellt habe, trifft auch für die TN42 zu. Details bitte im Review der TN40 nachlesen.

    TN40 [​IMG] TN42 [​IMG]

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    Der Lampenkopf ist knapp 3 cm länger als bei der TN40, um den tiefen Reflektor unterbringen zu können. Die Kontur des Kopfes ist fließender und insgesamt harmonischer designt als bei der TN40. Die 42er sieht ein wenig wie eine aufgeblasene TN30/31/32 ohne Selektorring aus.

    v.l.n.r: Thrunite TC12, TC10 V2, TN42
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    Auch bei der TN42 finde ich schade, dass Thrunite keinen kratzunempfindlichen Bezelring aus Edelstahl oder blankem Alu genommen hat.

    Seitenschalter mit integrierter Status-LED als Akku-Leer-Warnung. Die Strukturierung der Oberfläche (engl. "knurling") ist sehr griffig.[​IMG]

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    Das Batterierohr ist im Grunde ein simpler Alu-Becher mit Gewinde.
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    Komplett anodisiertes Gewinde mit ausreichender Schmierung.
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    Der Akkuträger ist stabil und nimmt sowohl kurze ungeschützte als auch längere geschützte Zellen auf. Die Akkus werden je zwei parallel und in Serie geschaltet (2S/2P). Das heißt, man kann die TN42 auch nur mit 2 (Hochleistungs-) Akkus betreiben, allerdings mit verringerter Laufzeit.
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    Die Spiralfedern können vollständig komprimiert werden und bieten so Platz auch für längere Akkus.
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    Bedienung/Handhabung
    Das übliche (bewährte) User-Interface wie bei anderen Thrunite-Lampen mit Seitenschalter:
    • Ein-/Ausschalten — kurzer Schalterdruck mit Memory
    • Einschalten auf Firefly — langer Schalterdruck
    • Leuchtstufenwechsel — Schalter gedrückt halten (Reihenfolge dunkel, mittel, hell)
    • Turbo-Stufe — Doppelklick bei eingeschalteter Lampe
    • Stroboskop — Doppelklick auf Turbo

    Der seitliche Taster geht für die Bedienung angenehm leicht zu drücken mit deutlichem Druckpunkt. Die Gefahr besteht allerdings, dass man mangels Holster die TN42 womöglich versehentlich im Rucksack einschaltet, wenn Gegenstände den Schalter eindrücken. ThruNite hätte hier besser die Möglichkeit eines elektronischen Lockouts z.B. per Triple-Klick vorsehen sollen.

    Akku-Warnung
    Bei ausreichender Akkuspannung leuchtet die LED im Seitenschalter blau, wenn sie auf rot wechselt, sollten alsbald die Akkus geladen werden.

    links Acebeam K70, rechts Thrunite TN42
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    Eine echt große Lampe, die dennoch gut in der Hand liegt.
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    Messungen (ohne Gewähr!)

    Luxmessung aus 5 Metern Entfernung (umgerechnet auf 1 m), volle Akkus, Messzeitpunkt: direkt nach dem Einschalten, (in Klammern die Herstellerangaben)
    - Acebeam K70 ----- 507.500 Lux (422.000 cd)
    - ThruNite TN42 ----- Turbo: 642.500 Lux (600.750 cd)
    - ThruNite TN42 ----- High: 260.500 Lux
    - ThruNite TN42 ----- Mid: 84.500 Lux
    - ThruNite TN42 ----- Low: 12.650 Lux
    - ThruNite TN42 ----- Firefly: 150 Lux
    - ThruNite TN40 ----- 412.500 Lux (331.200 cd)

    ceiling bounce (in Klammern die Herstellerangaben für den Lichtstrom in ANSI-Lumen)
    - Acebeam K70 ----- 113 (2.600 lm)
    - ThruNite TN42 ----- 95 (2.000 lm)
    - ThruNite TN40 -----225 (4.450 lm)

    Regelungsverhalten für die hellste Leuchtstufe (Turbo, 2.000 Lumen)
    Messbedingungen: 4*18650er EVVA Akkus voll geladen (4,2V), Kühlung im Wasserbad
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    Die TN42 hält fast eine Stunde lang den Turbo bei bemerkenswert gleichbleibender Helligkeit. Dann kommt ein kleiner Stepdown, den man so gerade eben wahrnehmen kann und die Lampe läuft nochmal 23 Minuten weiter bis zum nächsten Stepdown. Nach etwa eineinhalb Stunden insgesamt schaltete die TN42 wegen leerer Akkus ab. Die Ruhespannung der Akkus lag am Ende bei 3V pro Zelle noch weit genug vor Ansprechen der Akku-Schutzschaltung.

    Während des Testlaufs war die Lampe unter Wasser, dicht ist ist also auch.

    Bei einem weiteren Laufzeittest erreichte die Lampe nach 10 Minuten auf Turbo ohne jede Kühlung eine maximale (Außen-)Temperatur von 50 Grad, was schon ziemlich heiß zum Halten ist.

    PWM
    Mich hat etwas überrascht bzw. enttäuscht, dass die niedrigen Leuchtstufen über Pulsweitenmodulation verwirklicht werden. Die anderen Thrunite-Brummer kommen meist ohne aus. Ich muss allerdings gestehen, dass ich von Flackern nichts gemerkt habe. Ich weiß aber, dass es einige sehr empfindliche Zeitgenossen gibt, denen so etwas auffällt. Ich würde es bei der TN42 nicht überbewerten, denn dieses Ding wird sicher nicht als Nachttischlampe sondern als Suchscheinwerfer (auf volle Pulle laufend) gekauft. Hier die Stufe Firefly:
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    Leuchtergebnis
    Die Erwartungshaltung ist groß und sie wird nicht enttäuscht. Die TN42 projeziert einen konzentrierten Spot in die Weite, vergleichsweise noch enger als z.B. bei der Acebeam K70. Man darf dennoch keine Wunder erwarten, denn das Auge ist leider weniger empfindlich, als der Unterschied in der Messung zu anderen Lampen erhoffen lässt. Man sieht, dass sie etwa weiter leuchtet als eine K70. Es liegen aber keine Welten dazwischen. Trotzdem muss man sagen, dass man mit der TN42 den neuen Thrower-König bei den Serienlampen hat.

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    Über den Reichweitenrekord hinaus gibt es weitere positive Aspekte zu erwähnen. Auch die Qualität der Lichtverteilung geht absolut in Ordnung. Der Spill ist gleichmäßig und weist keinerlei Artefakte auf.

    Selbst die Lichtfarbe ist gelungen, bei der Testlampe ist es ein Kaltweiß ohne störenden Farbstich. Es gibt auch keine unterschiedlichen Farbverläufe im Lichtkegel.

    Ein Kuriosum zeigt die Testlampe: im Firefly scheint ein Segment der LED nicht vollständig zu leuchten, was im Spot deutlich abgebildet ist. Aber ab Low aufwärts ist der Spuk verschwunden.

    Beamshot, Entfernung 120 Meter
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    Beamshotvergleich, bis zum Berg sind es 650 Meter.

    Kontrolle:
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    Danke an Bluzie für die Hilfe bei den Beamshots!

    Fazit
    + sehr hohe Leuchtweite
    + fehlerfreier Spill
    + sehr konstant geregelte Helligkeit
    + Lichtfarbe ohne störenden Farbstich
    + Sofort-Zugriff auf Firefly und Turbo
    + ordentliche Verarbeitung und Qualität
    + Akku-Leer-Warnung/Tiefentladeschutz
    + ausreichende Anzahl von Leuchtstufen
    + niedriges Firefly mit langer Laufzeit
    + kein Disco in der Schaltreihenfolge (hidden strobe)
    + wahlweise mit Akkupack (samt interner Lademöglichkeit).

    - PWM
    - kein Lockout (Einschaltsperre)
    - kein Holster im Lieferumfang

    ---------------------

    Hier geht es zur Anmeldung für den Passaround:
    http://www.taschenlampen-forum.de/threads/passaround-thrunite-tn42-superthrower.50796/
     
    #1 amaretto, 13. September 2016
    Zuletzt bearbeitet: 13. September 2016
    vale199, Tomi, keinfreak und 41 andere Flashys haben sich hierfür bedankt.
  2. Folomov
    Danke für Deine / Eure Vorstellung der TN42!

    Beeindruckender Thrower, aber wohl noch mehr “Spezialist”, als die K70.

    Gruß, Stephan
     
  3. Danke für die Klasse Vorstellung,schade das die Lampe PWM hat.
    Irgendwo muss man halt Abstriche machen,ein Thrower ist nicht zum dimmen da...
     
  4. Acebeam
    Dafür gibt es für die Seriennummer des Testexemplars Sammler-Pluspunkte... :)
     
  5. Hut ab für ne Serienlampe !

    Wie immer klasse Review.

    Gruß Xandre
     
  6. War mir noch gar nicht aufgefallen. Mit ein Indikator, welchen Stellenwert das TLF bei ThruNite genießt. Bisher waren wir immer an vorderster Front oder gar die ersten weltweit, die eine Testlampe eines neuen Tala-Modells erhalten haben.
     
    Luckaffe00 und 0815 haben sich hierfür bedankt.
  7. Skilhunt Taschenlampen
    Danke für die Vorstellung! Klasse Lampe :)
    Es ist aber wirklich schade, dass kein Holster mitgeliefert wird. Ich habe eigentlich keine Lust, die tala immer wieder in die OVP zu packen. Wie macht ihr das? Oder gibt es ein Universal Holster, welches ihr empfehlen könnt?
    Ein Lanyard wäre auch schön gewesen. Ohne muss man immer gut zu packen und aufpassen.
    Welches Lanyard ist an der K70 befestigt? Brauche mal eine Empfehlung für TN40 und demnächst für die 42iger.

    Danke & Gruß
     
  8. An den beiden großen Acebeams habe ich Armytec-Lanyards befestigt - die sind stabil und halten das Gewicht gut aus. Die TN42 ist nicht ganz so schwer, dafür habe ich eine Schlaufe Marke Eigenbau vorgesehen.
     
    giru hat sich hierfür bedankt.
  9. Danke! Hast du auch eine Quelle für mich? :)
    Bei einer Olight hatte ich das Originale Band einer TN36, dieses wurde leider durch die Kanten durchtrennt. Hoffe diese halten auch gröbere Kanten aus.

    Gruß
     
  10. Gibt es für wenig Geld z. B. hier oder direkt beim Hersteller. Mit Schlüsselring auch für grobe Kanten. :)
     
    giru hat sich hierfür bedankt.
  11. Danke dir! Hält die Beschichtung der Talas die Reibung des Rings/Schnalle denn aus? Gerne auch per PN, möchte nicht zu viel Off Topic produzieren ;)
     
  12. Danke für die Infos. Ich warte mal den PA ab, klingt aber so als würde die Wunschliste weiter wachsen...

    Gruß ITF
     
  13. Hallo & vielen Dank für den Test der TN42. Übrigens hat mir Thrunite auf Anfrage ausdrücklich bestätigt, daß die "Akkurohre" zwischen TN40 und 42 voll kompatibel sind. Gruß SEV
     
    vale199, R3NOV4TIO, Michaels und ein weiterer Flashy haben sich hierfür bedankt.
  14. Cool! Damit ist Sicherlich auch der Inhalt der Akkurohre gemeint oder? Sprich, TN40 Battery Pack kann in der TN42 benutzt werden & Akkukäfig mit 18650 auch in der TN40?
     
  15. Olight Shop
    Ja.
     
    giru hat sich hierfür bedankt.
  16. Die K60 hat mehr Lumen als dieTN 42.
    die Leistung wird aus den Reflektor geholt.
    Schade, daß man den Reflektorkopf nicht tauschen kann......
     
  17. Danke für diese nützliche Info! Dann kann ich mir meine Mail zu Thrunite sparen und mich auf die 2 Lampen freuen. :D
     
  18. Um noch einmal kurz die Lanyard Thematik auf zu greifen, an den größeren Lampen ala K60, SD75 oder eben TN42 nutze ich in der Regel ein Lanyard aus Paracord. Das reißt definitiv nicht wenn die Lampe mal aus der Hand rutscht und klappert vor allem nicht #dingediemichwahnsinnigmachen
     
  19. @Michaels
    Du meinst nicht K70 anstatt K60?
    Man kann sich über die Werte unterhalten. Es ist zu berücksichtigen, dass die K70 einen timergesteuerten Stepdown auf der höchsten Stufe macht, und zwar nach relativ kurzer Zeit. Nur in dieser Periode hat sie ihre Mehrleistung. Auf dem Papier macht sich das gut, denn die Leistungswerte können höher angepriesen werden.

    Die TN42 verzichtet auf diesen "Trick" und regelt die Helligkeit linear, und zwar stets solange es die Akkus hergeben. Die K70 wird hinten raus einfach allmählich dunkler.

    Insofern hätte Thrunite bei Programmierung eines Stepdowns sogar noch größeres Potential, die Lumen- und Luxwerte (kurzzeitig) der Lampe nach oben zu treiben. Den eingefleischten Flashy würde es wahrscheinlich freuen.
     
    vale199, giru und Michaels haben sich hierfür bedankt.
  20. Klar die K70 :pfeifen:

    Und danke für deine Erklärung
     
    TobyZiegler hat sich hierfür bedankt.
  21. das liegt meines Wissens daran, dass diese multisegmentiellen Power-LEDs für solche geringen Ströme nur bedingt geeignet sind, da sie erst ab einer gewissen Bestromung verlässlich funktionieren.
    Nachteil ist natürlich das etwas ungleichmäßige Lichtbild im betroffenen Mode, wenn die Segmente nicht alle oder nur teilweise leuchten, Vorteil ist dagegen im Umkehrschluss ein besonders niedriges Moon ;)
    ist bei meiner K60 auch so, wie in meinem Avatar zu sehen. es muss aber nicht jede Lampe einer Reihe davon betroffen sein.
     
  22. Ich bin ein Fan der JJC ST-1 Neopren Handgelenk-Trageschlaufe — die ist eigentlich für Spiegelreflexkameras gedacht, aber daher auch schön stabil, und zudem kann die Handschlaufe abgeclipst werden. Durch die Lanyard-Ösen am Fuß meiner TN31 lässt sie sich problemlos durchfädeln, daher denke ich, dass sie für die TN40 und die TN42 genauso passen dürfte.
     
    Soldier, FrankFlash und giru haben sich hierfür bedankt.
  23. Dieses Verhalten konnte ich bei XHP50 und XHP70 auch schon beobachten, dann leuchten nicht alle Emitter.

    Aber die XHP35 HI hat doch nur ein Emitter?
     
  24. Aber die eine LED hat auch 4 Teile :) -> https://farm1.staticflickr.com/406/19563396069_1e2e33decf_o.jpg
     
    RS.FREAK hat sich hierfür bedankt.
  25. Ich denke alle XHP haben 4 Teile. Die 35er ist ja aber so schon klein und durch die fehlende "Lupe" der Hi sieht man es nur auf ner Makroaufnahme.
     
  26. So, die Lampe ist ja gestern bei mir angekommen.
    Erstmal danke für die Möglichkeit des PA.
    Auf "normale" Bilder verzichte ich, weil wir davon schon von amaretto oben gute haben.

    Beim Auspacken ist mir aufgefallen, dass sich im "N" n Kratzer befindet, wollte ich nur mal angemerkt haben ;)

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    Ansonsten habe ich die Lampe nur aufgeschraubt um dann festzustellen, dass sich bereits Akkus im Käfig befinden.
    Habe dann gerade eben erstmal n Foto zum Größenvergleich mit der TN31 und der Convoy L2 gemacht.

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    Mir sind mehrere Fehler im Reflektor aufgefallen, zudem ist der Seitenschalter mMn unsauber verarbeitet, zum Vergleich n Foto vom Schalter der Klarus XT11S. Kommt auf den Bilder nicht so rüber wie gewünscht...

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    Beim Fotografieren der LED im Reflektor ist mir aufgefallen, dass diese gebrochen aussieht.

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    Also Makro-Objektiv raus:

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    Eingeschaltet auf low (NICHT Firefly):

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    Eingeschaltet auf Medium:

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    Habe dann nochmal in amarettos Text nachgesehen, weil ich dort von diesem Phänomen gelesen hatte.
    Auf Firefly immer reproduzierbar, auf Low nur manchmal.
    Beim Einschaltet auf Low für den Bruchteil einer Sekunde immer zu sehen, dass nur 3/4 der LED leuchten.
    Könnte das mit der Beschädigung zu tun haben, dass dieses Element evtl bei zu wenig Strom nicht immer leuchtet?

    PWM konnte ich mit der Kamera vorallem im Firefly deutlich sehen und zumindest auf low auch ein deutliches flimmern an der Wand.
    Zudem sieht es teilweise so aus, als würde das defekte Element immermal wieder an- und ausschalten.
    Wie gesagt, dies nur an der Wand und nicht an der LED beobachtet. Evtl spielt mir PWM da aber auch einen Streich.

    Beamshots werde ich heute Abend mit Nightscorpion welche machen.
     
    #27 Aussi, 17. September 2016
    Zuletzt bearbeitet: 17. September 2016
    Andi, Aladin, Nightscorpion und 3 andere Flashys haben sich hierfür bedankt.
  27. Da ist wohl beim zusammenbau jemand mit dem Reflektor auf die Ecke der LED geraten, hatte ich auch schonmal.

    Interessant wäre ob sich dieser defekt Leistungsmäßig auswirkt?
     
  28. Sieht für mich nach zwei oder drei "Schlägen" mit dem Reflektor aus.

    Die Frage habe ich mir auch schon gestellt.
    So richtig vergleichbar eigentlich nur mit ner zweiten TN42, oder?
     
  29. Danke für die Makro-Aufnahmen. Ich hab Thrunite informiert und die Bilder an sie weitergeleitet.
     
    Aussi und Riesbachtaler Urgestein haben sich hierfür bedankt.
  30. Hoffentlich versaue ich jetzt nicht den PA...
     
  31. Wieso, genau solche und andere Dinge wollen doch alle wissen, wenn unsere Tester den Lampen auf den Zahn fühlen.
    Es soll nichts beschönigt oder verborgen werden, wir dürfen nur kein Bashing daraus machen.
    Fakten feststellen, benennen und Spekulationen vermeiden :)

    Mir war schon klar, dass wir kein Modell aus dem normalen Batch sondern vermutlich eine Testlampe bezogen haben.
    Die Hauptsache sollte sein, dass die normalen Verkaufsmodelle frei von solchen Sperenzchen wie Reflektorfehler und LED-Brüchen sind.

    Wollen wir mal geduldig sein und warten, was Thrunite antwortet.
     
    giru hat sich hierfür bedankt.
  32. Meiner bescheidenen Meinung nach hat Thrunite eigentlich nur eine Möglichkeit zu Handeln.

    Denn sie werden vermutlich nicht ausschließen können, dass die LED nicht die volle Leistung und damit Helligkeit und Reichweite erbringt.

    Insbesondere in nem Forentest und -PA dürften sie darauf bedacht sein eine Lampe zu zeigen, die voll funktionsfähig ist.
     
  33. Funktion scheint kein Problem zu sein, wenn sie den Turbo-Dauertest bestanden hat (sie Laufzeitkurve).
     
  34. Stimmt, deine gemessen Werte passen ja soweit mit den Herstellerangaben.
     
  35. #36 Aussi, 18. September 2016
    Zuletzt bearbeitet: 18. September 2016
  36. So, bin endlich dazu gekommen mich um die Bilder zu kümmern.
    Diese sind nun natürlich unter dem Vorbehalt hier drin, dass die TN42 ggf. noch mehr Power hat.
    Da es geregnet hat mussten Nightscorpion und ich uns unter ner Brücke positionieren.
    Als wir die Bilder gemacht haben dürfte es bei keinem der Bilder mehr geregnet haben.
    Die Bäume sind ca. 240m weit weg.

    Objektiv Sony Sal1750, Blende 5.6, 1 Sek. ISO500, 17mm
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    Objektiv Tamron USD 70-300, gleiche Einstellung wie oben, 300mm
    [​IMG]
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    #37 Aussi, 19. September 2016
    Zuletzt bearbeitet: 19. September 2016
    R3NOV4TIO, giru und Nightscorpion haben sich hierfür bedankt.
  37. Hat ne Menge Fun gemacht als "lampenstativ" herzuhalten :D
    Die TN31 ist eine gemoddete mit Dedomter XML2 und Treibermod ( <340 Klux ) und die K40vn hat ebenfalls eine dedomte XML2 und 385 Klux.
    Auf dem Feld rechts des Waldes war später eine grosse Gruppe Rehe in dem hohen Gras am Campieren die wir erst mit der TN42 entdeckten!
    Und auch nur mit dieser waren die am besten zu sehen! Bisher bestes Bsp. wofür ein Thrower gut ist ;)
     
    Aussi hat sich hierfür bedankt.
  38. Danke für die Bilder, aber das geht gar nicht. Die Dateien sind riesig und bremsen den Seitenaufbau sehr ein. :thumbdown:
    Mehr als 950 px pro längste Seite wird hier eh nicht angezeigt. Deine Bilder haben 6.000 px.
    Bitte vorher unbedingt auf das entsprechende Maß verkleinern oder bei abload, den du ja benutzt, auf deren Seite die Komprimierungsmöglichkeit nutzen.
     
  39. Sorry, grad mal per Handy geändert.
    Hoffe das ist so okay.
    Wenn ich morgen dazu komme mache ich noch gifs.
    Haben auch noch n paar andere Lampen vergleichen, u.a. die oft genannten UltraTac K18 und Klarus Mi7.
    Werde ich beizeiten auch in die passenden Threads packen.
     
    amaretto hat sich hierfür bedankt.
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