Hier stelle ich mal meinen Solarstorm T4-Mod vor. Ist vielleicht für viele nichts besonderes, aber für manche doch interessant.
Die Lampe ist mein derzeitiger Favorit als einzige Lampe zusätzlich zur EDC, da sie für mich ein absolut überzeugender Allrounder ist und als günstiger Host mit wenig Aufwand zu modden ist. Sie ist für mich von der Haptik besser als ein King und hat durch 3*18650 trotzdem eine gute Ausdauer. Außerdem hat sie auf Turbo durch 4 LEDs mehr Maximalleistung und ist dabei für mein Empfinden angenehm schlank.
Sie ist übrigens auch der Grund, weshalb ich die TM16GT wieder verkauft habe. Klar kommt sie nicht ganz so weit, ist aber heller und vor allem mindestens 2 Klassen kompakter.
Ich habe die Federn der hinteren Kontaktplatine gebrückt und direkt auf das Lampengehäuse gelegt. Dafür muss die Anodisierung der Stege für die Schrauben entfernt werden.
Der Original-Heatsink ist aus Aluminium, aber relativ dick (habe nicht nachgemessen) und gut an das Kopfgehäuse angebunden. Ich habe ihn heraus gepresst, ein wenig Wärmeleitpaste auf den Rand und wieder eingepresst.
Als LEDs habe ich hier 4 XP-L HI V2 3D auf 16mm Nocitgon von Intl-Outdoor verwendet. Die Lichtfarbe gefällt mir ausgesprochen gut und die Reichweite wird dadurch deutlich erhöht. (Die zweite Lampe mit Nichia 219C steht ihr aber nur wenig nach..) Ich habe sie unter Druck mit Arctic Silver auf den Heatsink geklebt.
Die Bedienung der Original-Lampe war für mich immer ein Graus. Deswegen habe wurde sie auch sehr wenig bis gar nicht genutzt. Also habe ich den Treiber leer gefegt, bis auf den FET und einen 30kOhm-Widerstand. Er dient quasi nur noch als Kontaktboard und Träger für den FET. Über den Widerstand versorge ich die Schalter-LED im Standby mit Strom, sie leuchtet sobald der Kopf angezogen ist und die Lampe verbraucht dann ca. 0,5 mA.
Als Ersatztreiber habe ich mich für einen Nanjg 105c entschieden. Auf den habe ich eine Custom-Firmware geflasht und dann eingebaut. Bis zur High-Stufe mit 3A werden die LEDs von den AMCs des Nanjg versorgt, in der Turbo-Stufe laufen sie über den FET in DD. Das Low-Voltage-Monitoring vom Nanjg bleibt erhalten.
Das neue UI sieht dann so aus:
5 Stufen von unten nach oben, ohne Memory: Moonlight - Low - Mid - High - Turbo
Von aus:
Kurzer Druck – Moonlight
Langer Druck* - Turbo
Von an:
Kurzer Druck - eine Stufe höher
Langer Druck* - aus
*=0.3s
Bleibt die Lampe an, startet beim Durchschalten der erste Modus wieder im Low, dann also immer L-M-H-T.
Damit hat die Lampe 5 gut abgestufte Leuchtstufen von Moonlight (ca. 3 Lumen) bis Turbo (ca. 4000 Lumen) und eine Reichweite von ca. 693 Metern (ca. 120 klux). Den Vergleich mit größeren Serienlampen braucht sie damit nicht zu scheuen.
Wegen der grenzwertigen Gehäusemasse habe ich einen Turbotimer von 60 Sekunden eingestellt, dann schaltet die Lampe zurück auf High, kann aber sofort wieder in Turbo geschalten werden.
Kosten: Host (gebraucht) ca. 20,-€, LEDs ca. 28,-€, Treiber ca. 4,-€, insgesamt ca. 52,-€.
Noch ein wenig GITD und fertig...
Ich kann nur jeden ermuntern, der die Lampe bereits hat und auf ein wenig Modding-Erfahrung zurückgreifen kann, diesen Umbau zu erwägen. Es lohnt sich! Wer nicht selbst flashen kann, dem biete ich an, mir einen Nanjg zu schicken, den ich dann mit der Custom-Firmware und evtl. einer Anschluss-Anleitung wieder zurück schicke.
Outdoor-Beamshots mache ich demnächst…
Die Lampe ist mein derzeitiger Favorit als einzige Lampe zusätzlich zur EDC, da sie für mich ein absolut überzeugender Allrounder ist und als günstiger Host mit wenig Aufwand zu modden ist. Sie ist für mich von der Haptik besser als ein King und hat durch 3*18650 trotzdem eine gute Ausdauer. Außerdem hat sie auf Turbo durch 4 LEDs mehr Maximalleistung und ist dabei für mein Empfinden angenehm schlank.
Sie ist übrigens auch der Grund, weshalb ich die TM16GT wieder verkauft habe. Klar kommt sie nicht ganz so weit, ist aber heller und vor allem mindestens 2 Klassen kompakter.
Ich habe die Federn der hinteren Kontaktplatine gebrückt und direkt auf das Lampengehäuse gelegt. Dafür muss die Anodisierung der Stege für die Schrauben entfernt werden.
Der Original-Heatsink ist aus Aluminium, aber relativ dick (habe nicht nachgemessen) und gut an das Kopfgehäuse angebunden. Ich habe ihn heraus gepresst, ein wenig Wärmeleitpaste auf den Rand und wieder eingepresst.
Als LEDs habe ich hier 4 XP-L HI V2 3D auf 16mm Nocitgon von Intl-Outdoor verwendet. Die Lichtfarbe gefällt mir ausgesprochen gut und die Reichweite wird dadurch deutlich erhöht. (Die zweite Lampe mit Nichia 219C steht ihr aber nur wenig nach..) Ich habe sie unter Druck mit Arctic Silver auf den Heatsink geklebt.
Die Bedienung der Original-Lampe war für mich immer ein Graus. Deswegen habe wurde sie auch sehr wenig bis gar nicht genutzt. Also habe ich den Treiber leer gefegt, bis auf den FET und einen 30kOhm-Widerstand. Er dient quasi nur noch als Kontaktboard und Träger für den FET. Über den Widerstand versorge ich die Schalter-LED im Standby mit Strom, sie leuchtet sobald der Kopf angezogen ist und die Lampe verbraucht dann ca. 0,5 mA.
Als Ersatztreiber habe ich mich für einen Nanjg 105c entschieden. Auf den habe ich eine Custom-Firmware geflasht und dann eingebaut. Bis zur High-Stufe mit 3A werden die LEDs von den AMCs des Nanjg versorgt, in der Turbo-Stufe laufen sie über den FET in DD. Das Low-Voltage-Monitoring vom Nanjg bleibt erhalten.
Das neue UI sieht dann so aus:
5 Stufen von unten nach oben, ohne Memory: Moonlight - Low - Mid - High - Turbo
Von aus:
Kurzer Druck – Moonlight
Langer Druck* - Turbo
Von an:
Kurzer Druck - eine Stufe höher
Langer Druck* - aus
*=0.3s
Bleibt die Lampe an, startet beim Durchschalten der erste Modus wieder im Low, dann also immer L-M-H-T.
Damit hat die Lampe 5 gut abgestufte Leuchtstufen von Moonlight (ca. 3 Lumen) bis Turbo (ca. 4000 Lumen) und eine Reichweite von ca. 693 Metern (ca. 120 klux). Den Vergleich mit größeren Serienlampen braucht sie damit nicht zu scheuen.
Wegen der grenzwertigen Gehäusemasse habe ich einen Turbotimer von 60 Sekunden eingestellt, dann schaltet die Lampe zurück auf High, kann aber sofort wieder in Turbo geschalten werden.
Kosten: Host (gebraucht) ca. 20,-€, LEDs ca. 28,-€, Treiber ca. 4,-€, insgesamt ca. 52,-€.
Noch ein wenig GITD und fertig...
Ich kann nur jeden ermuntern, der die Lampe bereits hat und auf ein wenig Modding-Erfahrung zurückgreifen kann, diesen Umbau zu erwägen. Es lohnt sich! Wer nicht selbst flashen kann, dem biete ich an, mir einen Nanjg zu schicken, den ich dann mit der Custom-Firmware und evtl. einer Anschluss-Anleitung wieder zurück schicke.
Outdoor-Beamshots mache ich demnächst…
Zerkratzen geht einfacher. Das mach ich ab sofort bei allen Lampen, die zum modden bei mir sind
Der Reflektor ist auch größer als bei einer 4er King, das ist ein klarer Vorteil.