amaretto

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12 August 2010
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NRW
In 2020 wurde die Olight Marauder 2 mit umschaltbarer Abstrahlcharakteristik veröffentlicht. Der Hersteller bietet mit der neuen Marauder Mini ein verkleinertes und fast 40% leichteres Modell an.

Die Marauder Mini hat neben 6 LEDs für Flutlicht und dem Kollimator für das Spotlicht noch in der Helligkeit regelbares farbiges Licht (rot, grün, blau). Ferner ist der 32650-Akku auswechselbar und wird mit dem Olight-üblichen Magnetlader aufgefüllt.

Der reguläre VK-Preis liegt im Olight-Store bei 219,95 €, während des Flashsale vom 23.-30. November gibt es sie für (wie ich finde faire) 153,96 €.
Aktuell sind drei Gehäusefarben verfügbar, Schwarz, ein schickes Mitternachtsblau und Orange.



Lieferumfang​

  • Olight Marauder Mini Taschenlampe
  • 32650 Li-Io-Spezial-Akku mit 6.500 mAh Kapazität
  • Nylonholster + Lanyard
  • MCC3 Magnetladekabel
  • Bedienungsanleitung

Datenvergleich​

Marauder 2Marauder Mini
Lichtstrom/Stufen Flutlicht200/400/800/1600/3200/6400/14000 lm100/200/400/800/1600/3200/7000 lm
Lichtstrom/Stufen Spotlicht50/100/200/300/500/650/800 lm50/100/200/300/500/700/900 lm
Leuchtweite Flutlicht / Spotlicht450 m Flut / 800 m Spot310 m Flut / 600 m Spot
Farbiges Licht---rot / grün / blau
Energieversorgung3* 21700 Li-Io je 5.000 mAh fest integriert1* 32650 Li-Io-Spezialakku 6.500 mAh
interne AufladungNetzteil + USB (C2C)MCC3 USB-Magnetladekabel
Powerbank-Funktionjanein
Abmessungen (L * Kopf * Body)140 * 79 * 53 mm130 * 65,6 * 44 mm
Gewicht750 g462 g
UVP395,95 €219,95 €

zusätzliche Angaben zur Marauder Mini​

  • Wärmesensor (Schutz vor Überhitzung)
  • Endabschaltung zum Schutz vor Tiefentladung
  • Vibrationsmotor
  • Gehäuse aus Alu HAIII-anodisiert
  • staub- und wasserdicht nach IPX8
  • tailstand: ja

Helligkeitsstufen, Leuchtdauer und -weite​

Flutlicht


Spotlicht

Farbiges Licht


Bei der Verarbeitungsqualität gibt es Olight-typisch nichts zu meckern. Das Gehäuse aus Aluminium ist fehlerfrei anodisiert, alles passt spaltfrei zusammen. Hinter dem Lampenkopf liegt der Dreh-Kombinationsschalter, weiter zum Heck der mechanisch einrastende Umschalter für Flut- und Spotlicht, dann eine feststehende und eingelassene Lanyard-Öse.


In der Tailcap sind die Kontakte für das USB-Magnetladekabel. Die verdickte Tailcap verleiht guten Grip, zudem sind 75% des Akkurohres gummiert. Dies sorgt für zusätzliche Griffigkeit und ist im Winter angenehm anzufassen.



Mit dem Dreh-/Drückschalter und dem Schiebschalter lassen sich alle Funktionen erreichen.


Wie immer gibt es keine offizielle Info zu den verwendeten LED-Typen. Alle äußeren LEDs liegen hinter einer TIR-Linse, die mittlere hinter einer Sammellinse (Kollimator). Die Optik ist aus Kunststoff, damit relativ bruchsicher aber kratzeranfällig.


effektiver als Farbfilter: die Marauder Mini hat je eine LED für rotes, grünes und blaues Licht.



Das farbige Licht ist nicht etwa Spielerei sondern in der Tat recht kräftig und hat dank der Linsen auch etwas Reichweite.


Wie bei der Javelot Mini könnte es sich bei der LED für den Throw eventuell um eine Yinding 5050 30W-LED mit rundem Die handeln?
Durch ihre runde Form ist nun auch der Spot nicht mehr eckig (Marauder 2) sondern rund wie bei einem Theaterscheinwerfer.


Vor erstem Gebrauch muss die dicke Tailcap abgeschraubt und ein Isolierstreifen vom Akku entfernt werden. Die Bohrung für den Akku ist asymmetrisch, aus welchen Gründen auch immer. Das Gewinde ist gut geschmiert und läuft kratzfrei.


Der Minuskontakt in der Tailcap ist ungefedert.


Blick ins Gehäuse: beide Kontaktstellen für den Spezialakku haben wenig Federweg. Da auch die Tailcap ohne Feder auskommt, funktioniert das nur, weil der Akku in der Länge exakt zur Lampe passt. Toleranzen über 2 mm Länge gingen schon nicht mehr.


Der Akku ist ein Brummer. Anstatt mehrerer Zellen verwendet die Marauder Mini einen einzigen 32650 Li-Io Akku mit PCB und 6500 mAh, eine bei Taschenlampen seltene Größe. Erfreulich: der Akku ist nicht fest eingebaut sondern könnte nachgekauft werden. Im Moment konnte ich jedoch weder im Olight-Store noch im Ausland eine Bezugsquelle finden.


Weniger erfreulich: soviel Sinn ein vom Hersteller mitgelieferter maßgeschneiderter und leistungsfähiger Akku auf der einen Seite macht, es werden sich vor allem viele erfahrene Flashies daran stören, dass für den Betrieb der Lampe ausschließlich der Olight-Spezialakku verwendet werden kann. Denkbar wäre, dass Leute mit Erfahrung im Umgang mit einem Lötkolben herkömmliche Zellen durchaus mit einem zusätzlichen Minuspol versehen könnten: über einen (selbstklebenden) Kupferstreifen den Kontakt vom Minuspol nach vorn Richtung Pluspol leiten und dort mit einer dünnen gelochten Metallscheibe verbinden. Bei der Marauder Mini kommt leider die Schwierigkeit hinzu, dass der (Bastel-)Akku eine exakt definierte Länge haben müsste.

Gut: anders als bei der größeren Schwester wieder ein Holster im Lieferumfang enthalten. Sehr gut wäre gewesen, wenn das Holster für einen besseren Schutz unten geschlossen gewesen wäre.




Vergleich zu anderen Leuchten


Nitecore TM20K, Olight SR Mini II, Marauder Mini, Seeker 2 Pro, Mateminco MT04, Javelot Mini, Manker MK36

Bedienung​

Im Hinblick auf die vielen Leuchtfunktionen gelingt das User-Interface bzw. die Bedienung erstaunlich simpel.

Automatisches Sperren
Wenn nach dem Leuchten nicht innerhalb von 10 Sekunden eine erneute Bedienung erfolgt, sperrt sich die Lampe automatisch.
Zum Entsperren einmal beherzt (nicht zu langsam) an dem blauen Rad drehen, dann ist die Bedienung freigeschaltet.

User Interface über blauen Schalter/Drehrad
1 C = ein / aus (mit Memory, außer Turbo und Strobe)
2 C = hellste Stufe
3 C = Strobe
von aus 1 H = niedrigste Stufe
wenn an H = Wechsel Weißlicht - rot - grün - blau - Weißlicht - ...

Umschalten Spot-/Flutlicht
Schiebeschalter nach vorn = Spotlicht
Schiebeschalter nach hinten = Flutlicht

Aufladen
Den USB-Magnetlader mit Lampe und einer 5V-Quelle verbinden. Rote LED zeigt den Ladevorgang an, grüne LED heißt Akku ist voll.

Anzeige für Leuchtstufe und Akkurestkapazität
Rechts und links neben dem Einschaltknopf gibt es zwei LED-Anzeigen mit je 7 Segmenten. Leider sind diese LED-Anzeigen dunkler und damit schlechter zu erkennen als bei der Marauder 2.

Die linke LED-Reihe zeigt die gewählte Leuchtstufe an, 1 LED = niegrigste Stufe bis 7 LEDs = hellste Stufe.
Die rechte LED-Reihe zeigt die Restkapazität des Akkus an, 1 LED = leer bis 7 LEDs = voll

Haptik der Schalter
Wie bei der Marauder 2 ist der Umschalter für Spot-/Flutlicht eher straff mit deutlichem Einrasten. Der Drehschalter läuft subjektiv etwas "smoother" als bei der M2 und hat keine Rasterung. Wenn man über die niedrigste oder höchste Stufe hinausdreht, vibriert die Lampe. Die Bedienung klappt problemlos und macht Spaß. Man muss als wichtigste Information lediglich wissen, dass man als ersten Schritt die Lampe durch kurzen Dreh entsperren muss. Man kann auch leuchten, während die Lampe aufgeladen wird.

Messungen​

Ich bin Laie mit Hobbyequipment, alle Messungen stellen nur Näherungswerte dar ohne Gewähr oder Anspruch auf Einhaltung irgendwelcher Messnormen.

Alle Messwerte sofort nach dem Einschalten abgelesen.
  • Lumenmessungen: Ceiling Bounce, mögliche Abweichung bei Flutern i.d.R. bis zu +/- 5-10%
  • Luxmessungen: Messdistanz 5 m mit entsprechender Umrechung auf 1 m
  • Laufzeitmessungen: mit Ventilatorkühlung
  • Strommessungen: Kleinströme mit DMM, höhere Ströme mit Zangenampèremeter
  • Farbtemperatur, Farbwiedergabeindex und PWM mit Opple Lightmaster Pro
Verwendete Geräte:
Lumen Flutlicht
99​
188​
397​
780​
1.545​
2.996​
6.725
Lumen Spotlicht
63​
125​
235​
360​
580​
800​
1.080
Lux Flutlicht
400​
750​
1.625​
3.200​
6.300​
12.200​
27.500
Lux Spotlicht
5.125​
11.000​
21.500​
32.750​
54.750​
75.000​
100.000
  • PWM nicht sichtbar (1 kHz < 4% Modulation)
  • Ladestrom knapp 2A/5 V
  • Ladeschluss-Spannung 4,18 V
  • Endabschaltung bei 3,23 V (etwas zu früh)
  • aufgeladene Kapazität (von 3,23-4,18V) 6.500 mAh
Farbtemperatur und Farbwiedergabeindex:
  • Spotlicht: 6.500K Ra66
  • Flutlicht: 5.800-5.900K Ra69-71

Laufzeittest Flutlicht auf hellster Stufe mit Ventilatorkühlung
Die ersten 4 Minuten (= Doppelte der Herstellerangabe) fällt die Helligkeit bis zum Stepdown auf die zweithellste Stufe nur wenig ab. Die weiteren Stepdowns ergeben sich wegen der fallenden Akkuspannung. Nach etwas über 2 Stunden schaltete die M-Mini bei 3,23 V Restspannung ganz aus.

Auf zweithellster Stufe ergibt sich dieser Verlauf:
48 Minuten läuft die M-Mini konstant geregelt auf dem Niveau der Anfangshelligkeit. Auch hier sind die Stepdowns danach eine Folge der eingebrochenen Restspannung des Akkus.

Laufzeittest Spotlicht auf hellster Stufe
Insgesamt gibt es an der Regelung wahrlich nichts zu meckern :thumbup:

Leuchtergebnis​

Flutlicht


Bei der Lichtfarbe hat es Olight bei der Marauder Mini richtig gemacht, sie hat ein ziemliches reinweiß ohne störende Farbstiche. Es wurde angedeutet, dass später möglicherweise auch noch eine Version mit wärmeren Licht kommen könnte.

Spotlicht



Farbiges Licht


Outdoor-Beamshots



andere Örtlichkeit



nächste Örtlichkeit






nächste Örtlichkeit






Fazit​

Nach meinem Bauchgefühl und beim Zusammenzählen der positiven Eigenschaften ist die Marauder Mini eine (fast) rundum gelungene Taschenlampe. Trotz der im Vergleich zur Marauder 2 deutlich geringeren Leistung hat man subjektiv nicht das Gefühl, dass die Mini schwach sei. Der Unterschied zwischen einer 7.000 und einer 14.000 Lumen-Lampe ist schon gut erkennbar aber m.E. nicht dramatisch. Die simple und fixe Umschaltung von breitem Flutlicht auf Spotlicht mit 100 kLux ist prima. Die Marauder Mini liegt viel leichter und spürbar kompakter in der Hand als die Marauder 2 (auch wenn die Größenunterschiede auf dem Papier nicht sehr bedeutend erscheinen) und kann in quasi jeder Jackentasche unterkommen.

Kritikwürdig ist hauptsächlich die ausschließliche Verwendungsmöglichkeit des Olight-Spezialakkus. Aus vielen Beiträgen im Forum weiß ich, dass es genug Taschenlampen-Fans gibt, die nicht bereit sind, diese Kröte zu schlucken. Meine Einschätzung ist, dass der Verkaufserfolg mit der Verwendungsmöglichkeit eines "herkömmlichen" Hochleistungsakkus höher sein würde.

pro
+ Fernlicht / Flutlicht umschaltbar
+ zusätzlich effektives rotes/grünes/blaues Licht
+ hohe Verarbeitungsqualität
+ gute Ergonomie
+ hohe Leuchtweite
+ intern aufladbar per Magnetlader
+ simples UI

contra
- "normale" Li-Io-Akkus nicht nutzbar

neutral
o niedrigste Leuchtstufe (vor allem für das farbige Licht) könnte dunkler sein
o LED-Anzeigen zu dunkel
 
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Trabireiter

Flashaholic**
5 April 2012
1.884
1.122
113
in Sachsen
danke für das Review.

wie im anderen Thread schon geschrieben:
  • das UI ist der Hammer - da können sich andere eine Scheibe abschneiden
  • der Akku ist nicht zeitgemäß. 26650er haben bei 50% weniger Volumen ähnliche Kapazitäten - und das auch noch proprietär :facepalm:
Die Bohrung im Batterierohr ist sicherlich exzentrisch um Platz für die Buttons/Schalter zu bekommen.
 
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cuxhavener

Flashaholic***²
7 März 2010
19.478
8.324
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@amaretto
Vielen Dank für das sehr gute und umfangreiche Review:thumbsup::tala:

Hast Du noch die Möglichkeit zu messen, wie hell die Lampe im Kaltstart bei einer Leerlaufspannung des Akkus von 3,7 Volt noch leuchten kann?

Gruß
Klaus
 

amaretto

Moderator
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12 August 2010
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NRW
Hi Klaus,
ich werde mal die Lampe dazu entladen und ein paar weitere Messungen machen. Ich gehe allerdings davon aus, dass bei halbvollem Akku die Anfangshelligkeit nur noch kürzer gehalten wird.
 
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Tarvandyr

Flashaholic*
17 Juni 2020
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334
63
@amaretto
Wieder einmal ein hervoragendes Review von Dir. Danke dafür. Leider hat dies meinen schon vorhandenen Kaufanreiz noch bestärkt.;)

Sicherlich ist diese Lampe keine Lampe zum normalen Gebrauch. Und dafür macht sie dann vieles richtig in meinen Augen.
- optisch gefällt sie mir richtig gut
- das UI scheint auf ganzer Linie zu überzeugen
- gute Leistungswerte
- Laden über Magnetladekabel finde ich wesentlich besser als über USB; keine fummelige Abdeckung, nichts verdreckt oder geht kaputt, (nur mal als Beispiel: 2 unserer Smartphones lassen sich nur noch induktiv laden, da microUSB bzw. USB C defekt sind. Mache Taschenlampen lassen sich trotz USB nur mit dem original Kabel laden, kann man hier öfters lesen)

- Der Akku ist so eine Sache. Spezialakku finde ich persönlich auch nicht gut, ist aber für mich kein Ausschlussgrund. Ob der 32650 zeitgemäß ist oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Zur Verfügbarkeit von Ersatzakkus in dieser Größe wurde auf der US HP geantwortet, dass dieser dort ab dem 6.12. oder 8.12. 2022 verfügbar sei.

- Lampen dieser Größe und dieser Lichtleistung haben oft kein wirkliches Low. Irgenwie schade aber vermtutlich verschmerzbar. Davon abgesehen finde ich die Abstufung bei weißem Licht gut. Die Abstufung bei RGB könnte vielleicht besser sein. Ein richtiges Low wäre wünschenswert. Auch liegen die einzelnen Stufen eng beisammen. Inwieweit das in der Praxis suboptimal ist, werde ich wohl testen müssen.

Noch eine Frage: Wenn ich das richtig sehe, hat das Fernlicht keinen Spill?
 
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Einfach_Freitag

Stammgast
16 März 2021
57
33
18
41
Habe die Lampe grad entdeckt. Die ist ja mal toll! Die Freyer und die Seeker waren schon so Fälle die ich mega stark fand. Aber ich wollte nie zwei Lampen mitschleppen daher habe ich sie auch nicht einzeln gekauft. Nun hat die Marauder drei Farben, einen tollen Flood, weite Ausleuchtung sogar in Rund und das alles mit nur etwas weniger Leistung als die große. Wem das Design gefällt hat so ja echt die eierlegende Wollmilchsau. Hut ab
 
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Faschma

Flashaholic*
30 Oktober 2019
809
326
63
Berlin
Und die 3 Farben sind sogar dimmbar, ist das nicht toll?
Ja, mir gefällt die Lampe auch, teste sie schon ein paar Wochen und bin sehr zufrieden :thumbsup:
Werde sie mir Montag in Mitternachtsblau bestellen, falls alles klappt :p
 

Corbon

Flashaholic**
29 Dezember 2017
3.595
2.538
113
Berlin
Danke für das wirklich, eigentlich schon professionelles Review.

Ich hoffe mal auf die Info, das die Marauder Mini vielleicht im nächsten Jahr noch in einer wärmeren, zumindest neutral weißen Lichtfarbe erscheinen wird, vielleicht auch in anderen Gehäuse Farben, damit ist bei Olight ja durchaus zu rechnen.

Der größte Kritikpunkt neben der Lichtfarbe, aus meiner Sicht, das alle Emitter nicht gleichzeitig, als Flood und Throw zuschaltbar sind, das Umschalten ist zwar schön aber für mich nicht ausreichend, so ist wieder kein universelles Lichtbild möglich.
Der proprietäre Akku stört mich nicht, er ist immerhin auswechselbar und man wird auch Ersatz bekommen demnächst.
Die Verarbeitung und Optik, auch der beleuchtete Dehschalter, sucht auf der anderen Seite seinesgleichen und grenzt sich gegenüber allen anderen Taschenlampenherstellern deutlich ab! Für den (redzuzierten) Preis, von ca. 150€ finde ich sie im Vergleich zu anderen Olight Lampen schon fast günstig.
 
Zuletzt bearbeitet:

pedro353

Flashaholic*
20 November 2019
285
71
28
Hilden
Habe gerade die Lampe aus meinem Warenkorb wieder gelöscht. Die CW Lampen gefallen mir einfach nicht mehr. Werde auch auf andere Lichtfarben warten.
 
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amaretto

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12 August 2010
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NRW
Ich selbst präferiere in der Regel wärmere Lichtfarben. Ein Kaltweiß/Reinweiß ohne störenden Farbstich und vor allem ohne fiesen Tint-Shift finde ich aber okay, wenn keine andere Lichtfarbe angeboten wird. Das cw der M-Mini ist nicht so übel.
 

cuxhavener

Flashaholic***²
7 März 2010
19.478
8.324
113
Viel wichtiger als die Lichtfarbe selbst, finde ich heute einen Beam mit möglichst wenig Farbverschiebung (tint shift).
Die Lichtfarbe kann das menschliche Auge adaptieren, den tint shift nicht, weil immer der Vergleich zu der anderen Farbe daneben vorhanden ist.
Olight scheint das bei der Marauder Mini sehr ordentlich hinbekommen zu haben.

@amaretto
Hallo Markus,
denkst Du noch an #4?
Gruß
Klaus
 

Tarvandyr

Flashaholic*
17 Juni 2020
466
334
63
@Corbon @Xandre

- Lichtfarbe: Kann ich absolut nachvollziehen, wer lieber NW oder WW mag sollte tasächlich warten. Zumal das NW, was Olight bei der Baton 3 pro verbaut wirklich schön ist. Ich für mich habe mir daher nochmal diverse Olights in NW und CW in echt und im Netz angeschaut und denke, dass mir die Lichtfarbe so wie sie gerade ist sehr gut gefällt, vor allem da sie keinen Tint-Shift und keinen sichtbaren Grünstich zu haben scheint. Ich bin gespannt, ob meine Erwartungen erfüllt werden.
- Gehäusefarbe: Olight Blau und Gunmetalgrey hätten mir als Farbe noch sehr gut gefallen. Aber auch da wäre mir die Wahl schwer gefallen. Und Orange gefällt mir auch immer sehr gut. Also habe ich Orange bestellt. Welches wäre Eure Wunschfarbe
- Macht es Sinn, Flood und Throw gelichzeitig zu nutzen? Man würde den Throw doch nicht besondes gut nutzen können wegen Eigenblendung durch den Flood, oder? Ich weiß nicht, ob ich das wirklich vermisse.

Ansonsten freue ich mich auf die Lampe.
 

Corbon

Flashaholic**
29 Dezember 2017
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2.538
113
Berlin
@Tarvandyr
Die Lichtfarbe ist für mich schon sehr wichtig, da hilft es mir auch nicht wirklich, ob es nun rein weiß ist oder nicht. Wenn zu kalt, dann ist es zu kalt.
Farblich würde sie auch in weiß sehr gut ausschauen, vermute ich mal.
Das dunkle Blau gefällt mir auch sehr gut, würde auch zum Dienst passen.
Das übliche Taschenlampen Blau, was mehr so eine Matchbox Autofarbe ist, gefällt mir dagegen überhaupt nicht, Orange ist auch ganz schick, aber ich meine, man schaut sich das mal über irgendwann, wenn der Hype um die Lampe verflogen ist.
Wenn ein Flooder eine starke Eigenblendung hat, vergrößert eine zusätzliche Throw LED, die Eigenblendung?!
Das verstehe ich nicht so wirklich, durch den Thrower wird aber die max. Helligkeit vergrößert und auch das Lichbild in Richtung universelles Lichtbild verbessert sich, ich sehe da eher Vorteile, als Nachteile. Für mich macht ein mittelmäßiger Thrower alleine in solcher Größe keinen Sinn, gibt kleinere Thower, die mehr Leistung, bzw. Reichweite bringen und auch Flooder die in den Abmessungen stärker sind, gerade die Kombination von Beidem, wäre sehr schön gewesen.
 
20 März 2019
33
2
8
Ich hatte eigentlich den Kauf einer Fenix LR35 erwogen, aber die Marauder mini erscheint auch gut zu passen. Mir ist ein gleichmäßiges möglichst breites Flutlicht (zur Ausleuchtung von Fotos mit Weitwinkelobjektiv) das wichtigste. Kann mir jemand was zum Unterschied beider Lampen sahen?
 

buffalo

Flashaholic*
16 Mai 2013
463
113
43
Oberfranken
Ich bin recht angetan von der neuen Lampe und ich finde auch, dass man für den Preis ziemlich viel Lampe bekommt. Aber eines nervt mich gewaltig, die Lampe vibriert ja jedes mal wenn der Drehschalter max oder min erreicht. Gibt es vielleicht eine Möglichkeit das Vibrieren abzuschalten? Bei der Marauder 2 konnte man ja auch z.b. den Näherungsschalter ausschalten, indem man den Schalter 27 (keine Ahnung wie oft es war) mal gedrückt hat.
 

cuxhavener

Flashaholic***²
7 März 2010
19.478
8.324
113
Die Messungen von @amaretto und auch die von ZEROAIR REVIEW zeigen die gleiche Anzahl von Stepdowns im Turbomodus.
Dass die Leistungswerte bei beiden jeweils nur eine Tendenz aufzeigen sollen, daraus macht keiner von beiden ein Geheimnis.
Leistungsmessungen unterschiedlicher Lampen vergleiche ich generell immer nur mit Leistungsmessungen vom gleichen Tester, dann passt das Verhältnis zueinander in der Regel gut.
 

pedro353

Flashaholic*
20 November 2019
285
71
28
Hilden
Konnte gerade nicht mehr widerstehen und habe eine bestellt. Dabei fiel mir auf, dass man noch einen 10€ Gutschein einlösen kann.
Gutschein Code: NL10
Vielleicht kann ihn ja jemand gebrauchen.
 
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amaretto

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12 August 2010
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27.460
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NRW
Da sieht man Mal wieder das Sprichwort, wer misst misst Mist. Die Werte sind schon deutlich anders als die von @amaretto
Ist für mich nicht verwunderlich, bei seinen Diagrammen steht "no air circulation", ich hatte bei mir die Ventilatorkühlung erwähnt.

Die Diskussion, welche Messumgebung wohl am sinnvollsten oder praxisgerechtesten ist, wollen wir an dieser Stelle lieber nicht führen. Das kommt letztlich auch darauf an, wie der Besitzer seine Lampe nutzt.

Ich habe schon alles ausprobiert, mit Wasserkühlung, Ventilator, Blutkühlung oder ganz ohne und mich für - wie ich finde - einen Kompromiss entschieden.
Auf Anfrage bin ich immer gern bereit, auch andere Messbedingungen zu wählen.
 
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Flup.88

Flashaholic*
26 Dezember 2014
393
308
63
38
48624 Schöppingen
Ist für mich nicht verwunderlich, bei seinen Diagrammen steht "no air circulation", ich hatte bei mir die Ventilatorkühlung erwähnt.

Die Diskussion, welche Messumgebung wohl am sinnvollsten oder praxisgerechtesten ist, wollen wir an dieser Stelle lieber nicht führen. Das kommt letztlich auch darauf an, wie der Besitzer seine Lampe nutzt.

Ich habe schon alles ausprobiert, mit Wasserkühlung, Ventilator, Blutkühlung oder ganz ohne und mich für - wie ich finde - einen Kompromiss entschieden.
Auf Anfrage bin ich immer gern bereit, auch andere Messbedingungen zu wählen.
Die Kühlung dürfte aber eigentlich ja keinen Einfluß auf die Anfangshelligkeit haben oder?
 
24 November 2022
7
1
3
Hallo zusammen, nach längerem lesen hier im Forum habe ich mich heute endlich mal angemeldet und habe auch gleich eine Frage zur neuen Marauder Mini die heute bei mir angekommen ist. Die Lampe macht bei mir leichte Klick Geräusche wenn sie im Turbo betrieben wurde, erst dachte ich es wäre ein Relais oder ähnliches was abfällt. Nach einigen Versuche, kommt es mir aber fast so vor als das die Geräusche beim abkühlen entstehen. Nur wundert mich, das es auch noch nach einigen Minuten mal leicht klickt. Ist das bei euren auch so, oder sogar bekannt bzw. normal bei der Leuchte. Bei meinen anderen von Olight kenne ich das so nicht.
Schon mal danke für eure Antwort, Gruß Matthias
 

amaretto

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12 August 2010
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NRW
Vielleicht Geräusche, die durch Ausdehnung der Bauteile bei Wärme entstehen? Klickende Geräusche aus dem Bereich Frontglas/Reflektor gibt es bei den starken Imalent-Lampen auch häufig.
 
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24 November 2022
7
1
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Vielen Dank für deine schnelle Antwort. Ja es hört sich an als kämme es aus diesem Bereich. Bei etwas längerem Betrieb so ab 2-3 Minuten klickt es beim ausschalten 2-3 mal in ziemlich kurzen Abstand. Danach wird der Abstand eigentlich immer größer, das letzte klicken ist mir so nach 15 Minuten aufgefallen. Jetzt wo ich schreibe klickt sie aber gerade wieder. Ist schon seltsam, ich werde es jetzt mal über längere Zeit beobachten.
Übrigens eine sehr schöne Review von dir.
Gruß Matthias
 
Zuletzt bearbeitet:
4 Juni 2022
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3
Hab mir auch eine Marauder Mini zugelegt und bin ehrlich gesagt nicht besonders zufrieden damit, klar, Helligkeit und Leuchtweit sind toll, es gibt aber ein paar Sachen die mich stören:

Zuerst aber das Positive:
Das Mitternachtsblau gefällt mir super, die Verarbeitung ist perfekt und das Preis-Leistungsverhältnis ist für eine Olight ungewohnt gut.

Wieso gibt es weder bei den farbigen LEDs noch beim normalen Licht niedrige Leutstufen mit 1, 10 oder 30 Lumen, die fehlen mir einfach.
Als Akku hätte ich mir eine Lösung mit 3*18650er gewünscht, so hätte man eine deutlich höhere Kapazität und ein ähnliches Gewicht bei einem nur geringfügig größeren Durchmesser des Akkurohres.
Viel lieber wäre mir eine Lademöglichkeit mit USB C, am besten mit Powerbankfunktion.
Statt dem blauen Licht hätte ein UV-Licht deutlich mehr Anwendungsbereiche (ist vermutlich wegen der Plastiklinse nicht möglich).
Strobe ist leider nur im Flood- und nicht im Throw-Modus aktivierbar (nicht zur Selbstverteidigung, sondern um gezielt auf sich aufmerksam zu machen).
Das Knacken ist auch bei mir vorhanden, sehe das aber nicht als Problem, es stört den hochwertigen Eindruck bloß etwas.
Wieso schafft die Marauder Mini laut Olight nur 1600 Lumen Dauerleistung, während die X7R bei ähnlicher Kopfgröße 3000 Lumen schafft.
Die Ladestands- und Helligkeitsanzeigen sind mir zu dunkel, die Vibration aber zu laut.

Insgesamt bin ich eher enttäuscht und denke durchaus darüber nach sie wieder zu verkaufen, verschenken oder zurückzuschicken (falls das noch möglich ist)
 
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amaretto

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12 August 2010
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NRW
Einen Teil deiner Kritik verstehe ich nicht. Ich gehe davon aus, du hast den ersten Beitrag dieses Threads nicht gelesen?

Die Mini schafft doch fast eine Dreiviertelstunde mit ungefähr 3000 Lumen konstant. Ich würde fast vermuten, dass es kaum andere Lampen gibt, die das mit einem einzelnen Akku schaffen.

Falls du das Review hier im Thread oder eines der anderen angesehen hast, waren dir doch einige Dinge vor dem Kauf doch bekannt? Dann hätte man doch von einer Anschaffung ansehen können.

Ich stimme dir aber andererseits zu, ein UV-Licht kann man eher gebrauchen als blau. Und das mit dem Strobe ist mir durchgegangen, wahrscheinlich weil ich persönlich diese Funktion für so wichtig wie Pickel finde.

Warum die LED-Indikatoren nicht so hell wie bei der großen Schwester sind, kann ich auch nicht verstehen.

Wäre schön, wenn Olight ein paar Dinge bei der nächsten Charge ausmerzen und auch eine wärmere Lichtfarbe als Alternative anbieten würde.
 

Einfach_Freitag

Stammgast
16 März 2021
57
33
18
41
MOin!

Mensch, da hat Olight mal ein richtig tolles Gerät auf den Markt gebracht. Ich mag meine X7 total gern, aber sie ist mir ohne das Magnetische aufladen nicht Alltagstauglich genug. Ich persönlich liebe die Ladefunktion der Olights wirklich sehr. Deswegen bleibt die Maroder 1 leider viel zu oft zuhause.
Was an der Mini Maroder wirklich schön umgesetzt ist der Throw, der ist bei der normalen Marauder 2 eckig, das hält mein Mond nicht aus.

Schade das der aktuell wirklich faire Preis für mich nix bringt.. Weihnachten, Kinder usw, da muss man Prioritäten setzen.

Das blaue Licht könnte man wirklich in Zukunft durch UV Licht ersetzen. So hätte man wirklich eine unschlagbar tolle Lampe.
 
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