In 2020 wurde die Olight Marauder 2 mit umschaltbarer Abstrahlcharakteristik veröffentlicht. Der Hersteller bietet mit der neuen Marauder Mini ein verkleinertes und fast 40% leichteres Modell an.
Die Marauder Mini hat neben 6 LEDs für Flutlicht und dem Kollimator für das Spotlicht noch in der Helligkeit regelbares farbiges Licht (rot, grün, blau). Ferner ist der 32650-Akku auswechselbar und wird mit dem Olight-üblichen Magnetlader aufgefüllt.
Der reguläre VK-Preis liegt im Olight-Store bei 219,95 €, während des Flashsale vom 23.-30. November gibt es sie für (wie ich finde faire) 153,96 €.
Aktuell sind drei Gehäusefarben verfügbar, Schwarz, ein schickes Mitternachtsblau und Orange.

Spotlicht


Bei der Verarbeitungsqualität gibt es Olight-typisch nichts zu meckern. Das Gehäuse aus Aluminium ist fehlerfrei anodisiert, alles passt spaltfrei zusammen. Hinter dem Lampenkopf liegt der Dreh-Kombinationsschalter, weiter zum Heck der mechanisch einrastende Umschalter für Flut- und Spotlicht, dann eine feststehende und eingelassene Lanyard-Öse.
In der Tailcap sind die Kontakte für das USB-Magnetladekabel. Die verdickte Tailcap verleiht guten Grip, zudem sind 75% des Akkurohres gummiert. Dies sorgt für zusätzliche Griffigkeit und ist im Winter angenehm anzufassen.
Mit dem Dreh-/Drückschalter und dem Schiebschalter lassen sich alle Funktionen erreichen.
Wie immer gibt es keine offizielle Info zu den verwendeten LED-Typen. Alle äußeren LEDs liegen hinter einer TIR-Linse, die mittlere hinter einer Sammellinse (Kollimator). Die Optik ist aus Kunststoff, damit relativ bruchsicher aber kratzeranfällig.
effektiver als Farbfilter: die Marauder Mini hat je eine LED für rotes, grünes und blaues Licht.
Das farbige Licht ist nicht etwa Spielerei sondern in der Tat recht kräftig und hat dank der Linsen auch etwas Reichweite.
Wie bei der Javelot Mini könnte es sich bei der LED für den Throw eventuell um eine Yinding 5050 30W-LED mit rundem Die handeln?
Durch ihre runde Form ist nun auch der Spot nicht mehr eckig (Marauder 2) sondern rund wie bei einem Theaterscheinwerfer.
Vor erstem Gebrauch muss die dicke Tailcap abgeschraubt und ein Isolierstreifen vom Akku entfernt werden. Die Bohrung für den Akku ist asymmetrisch, aus welchen Gründen auch immer. Das Gewinde ist gut geschmiert und läuft kratzfrei.
Der Minuskontakt in der Tailcap ist ungefedert.
Blick ins Gehäuse: beide Kontaktstellen für den Spezialakku haben wenig Federweg. Da auch die Tailcap ohne Feder auskommt, funktioniert das nur, weil der Akku in der Länge exakt zur Lampe passt. Toleranzen über 2 mm Länge gingen schon nicht mehr.
Der Akku ist ein Brummer. Anstatt mehrerer Zellen verwendet die Marauder Mini einen einzigen 32650 Li-Io Akku mit PCB und 6500 mAh, eine bei Taschenlampen seltene Größe. Erfreulich: der Akku ist nicht fest eingebaut sondern könnte nachgekauft werden. Im Moment konnte ich jedoch weder im Olight-Store noch im Ausland eine Bezugsquelle finden.
Weniger erfreulich: soviel Sinn ein vom Hersteller mitgelieferter maßgeschneiderter und leistungsfähiger Akku auf der einen Seite macht, es werden sich vor allem viele erfahrene Flashies daran stören, dass für den Betrieb der Lampe ausschließlich der Olight-Spezialakku verwendet werden kann. Denkbar wäre, dass Leute mit Erfahrung im Umgang mit einem Lötkolben herkömmliche Zellen durchaus mit einem zusätzlichen Minuspol versehen könnten: über einen (selbstklebenden) Kupferstreifen den Kontakt vom Minuspol nach vorn Richtung Pluspol leiten und dort mit einer dünnen gelochten Metallscheibe verbinden. Bei der Marauder Mini kommt leider die Schwierigkeit hinzu, dass der (Bastel-)Akku eine exakt definierte Länge haben müsste.
Gut: anders als bei der größeren Schwester wieder ein Holster im Lieferumfang enthalten. Sehr gut wäre gewesen, wenn das Holster für einen besseren Schutz unten geschlossen gewesen wäre.
Vergleich zu anderen Leuchten

Nitecore TM20K, Olight SR Mini II, Marauder Mini, Seeker 2 Pro, Mateminco MT04, Javelot Mini, Manker MK36
Automatisches Sperren
Wenn nach dem Leuchten nicht innerhalb von 10 Sekunden eine erneute Bedienung erfolgt, sperrt sich die Lampe automatisch.
Zum Entsperren einmal beherzt (nicht zu langsam) an dem blauen Rad drehen, dann ist die Bedienung freigeschaltet.
User Interface über blauen Schalter/Drehrad
1 C = ein / aus (mit Memory, außer Turbo und Strobe)
2 C = hellste Stufe
3 C = Strobe
von aus 1 H = niedrigste Stufe
wenn an H = Wechsel Weißlicht - rot - grün - blau - Weißlicht - ...
Umschalten Spot-/Flutlicht
Schiebeschalter nach vorn = Spotlicht
Schiebeschalter nach hinten = Flutlicht
Aufladen
Den USB-Magnetlader mit Lampe und einer 5V-Quelle verbinden. Rote LED zeigt den Ladevorgang an, grüne LED heißt Akku ist voll.
Anzeige für Leuchtstufe und Akkurestkapazität
Rechts und links neben dem Einschaltknopf gibt es zwei LED-Anzeigen mit je 7 Segmenten. Leider sind diese LED-Anzeigen dunkler und damit schlechter zu erkennen als bei der Marauder 2.
Die linke LED-Reihe zeigt die gewählte Leuchtstufe an, 1 LED = niegrigste Stufe bis 7 LEDs = hellste Stufe.
Die rechte LED-Reihe zeigt die Restkapazität des Akkus an, 1 LED = leer bis 7 LEDs = voll
Haptik der Schalter
Wie bei der Marauder 2 ist der Umschalter für Spot-/Flutlicht eher straff mit deutlichem Einrasten. Der Drehschalter läuft subjektiv etwas "smoother" als bei der M2 und hat keine Rasterung. Wenn man über die niedrigste oder höchste Stufe hinausdreht, vibriert die Lampe. Die Bedienung klappt problemlos und macht Spaß. Man muss als wichtigste Information lediglich wissen, dass man als ersten Schritt die Lampe durch kurzen Dreh entsperren muss. Man kann auch leuchten, während die Lampe aufgeladen wird.
Laufzeittest Flutlicht auf hellster Stufe mit Ventilatorkühlung
Die ersten 4 Minuten (= Doppelte der Herstellerangabe) fällt die Helligkeit bis zum Stepdown auf die zweithellste Stufe nur wenig ab. Die weiteren Stepdowns ergeben sich wegen der fallenden Akkuspannung. Nach etwas über 2 Stunden schaltete die M-Mini bei 3,23 V Restspannung ganz aus.
Auf zweithellster Stufe ergibt sich dieser Verlauf:
48 Minuten läuft die M-Mini konstant geregelt auf dem Niveau der Anfangshelligkeit. Auch hier sind die Stepdowns danach eine Folge der eingebrochenen Restspannung des Akkus.
Laufzeittest Spotlicht auf hellster Stufe
Insgesamt gibt es an der Regelung wahrlich nichts zu meckern
Bei der Lichtfarbe hat es Olight bei der Marauder Mini richtig gemacht, sie hat ein ziemliches reinweiß ohne störende Farbstiche. Es wurde angedeutet, dass später möglicherweise auch noch eine Version mit wärmeren Licht kommen könnte.
Spotlicht
Farbiges Licht
Outdoor-Beamshots
andere Örtlichkeit
nächste Örtlichkeit
nächste Örtlichkeit
Kritikwürdig ist hauptsächlich die ausschließliche Verwendungsmöglichkeit des Olight-Spezialakkus. Aus vielen Beiträgen im Forum weiß ich, dass es genug Taschenlampen-Fans gibt, die nicht bereit sind, diese Kröte zu schlucken. Meine Einschätzung ist, dass der Verkaufserfolg mit der Verwendungsmöglichkeit eines "herkömmlichen" Hochleistungsakkus höher sein würde.
pro
+ Fernlicht / Flutlicht umschaltbar
+ zusätzlich effektives rotes/grünes/blaues Licht
+ hohe Verarbeitungsqualität
+ gute Ergonomie
+ hohe Leuchtweite
+ intern aufladbar per Magnetlader
+ simples UI
contra
- "normale" Li-Io-Akkus nicht nutzbar
neutral
o niedrigste Leuchtstufe (vor allem für das farbige Licht) könnte dunkler sein
o LED-Anzeigen zu dunkel
Die Marauder Mini hat neben 6 LEDs für Flutlicht und dem Kollimator für das Spotlicht noch in der Helligkeit regelbares farbiges Licht (rot, grün, blau). Ferner ist der 32650-Akku auswechselbar und wird mit dem Olight-üblichen Magnetlader aufgefüllt.
Der reguläre VK-Preis liegt im Olight-Store bei 219,95 €, während des Flashsale vom 23.-30. November gibt es sie für (wie ich finde faire) 153,96 €.
Aktuell sind drei Gehäusefarben verfügbar, Schwarz, ein schickes Mitternachtsblau und Orange.
Lieferumfang
- Olight Marauder Mini Taschenlampe
- 32650 Li-Io-Spezial-Akku mit 6.500 mAh Kapazität
- Nylonholster + Lanyard
- MCC3 Magnetladekabel
- Bedienungsanleitung
Datenvergleich
| Marauder 2 | Marauder Mini | |
|---|---|---|
| Lichtstrom/Stufen Flutlicht | 200/400/800/1600/3200/6400/14000 lm | 100/200/400/800/1600/3200/7000 lm |
| Lichtstrom/Stufen Spotlicht | 50/100/200/300/500/650/800 lm | 50/100/200/300/500/700/900 lm |
| Leuchtweite Flutlicht / Spotlicht | 450 m Flut / 800 m Spot | 310 m Flut / 600 m Spot |
| Farbiges Licht | --- | rot / grün / blau |
| Energieversorgung | 3* 21700 Li-Io je 5.000 mAh fest integriert | 1* 32650 Li-Io-Spezialakku 6.500 mAh |
| interne Aufladung | Netzteil + USB (C2C) | MCC3 USB-Magnetladekabel |
| Powerbank-Funktion | ja | nein |
| Abmessungen (L * Kopf * Body) | 140 * 79 * 53 mm | 130 * 65,6 * 44 mm |
| Gewicht | 750 g | 462 g |
| UVP | 395,95 € | 219,95 € |
zusätzliche Angaben zur Marauder Mini
- Wärmesensor (Schutz vor Überhitzung)
- Endabschaltung zum Schutz vor Tiefentladung
- Vibrationsmotor
- Gehäuse aus Alu HAIII-anodisiert
- staub- und wasserdicht nach IPX8
- tailstand: ja
Helligkeitsstufen, Leuchtdauer und -weite
Flutlicht
Spotlicht

Farbiges Licht
Bei der Verarbeitungsqualität gibt es Olight-typisch nichts zu meckern. Das Gehäuse aus Aluminium ist fehlerfrei anodisiert, alles passt spaltfrei zusammen. Hinter dem Lampenkopf liegt der Dreh-Kombinationsschalter, weiter zum Heck der mechanisch einrastende Umschalter für Flut- und Spotlicht, dann eine feststehende und eingelassene Lanyard-Öse.
In der Tailcap sind die Kontakte für das USB-Magnetladekabel. Die verdickte Tailcap verleiht guten Grip, zudem sind 75% des Akkurohres gummiert. Dies sorgt für zusätzliche Griffigkeit und ist im Winter angenehm anzufassen.
Mit dem Dreh-/Drückschalter und dem Schiebschalter lassen sich alle Funktionen erreichen.
Wie immer gibt es keine offizielle Info zu den verwendeten LED-Typen. Alle äußeren LEDs liegen hinter einer TIR-Linse, die mittlere hinter einer Sammellinse (Kollimator). Die Optik ist aus Kunststoff, damit relativ bruchsicher aber kratzeranfällig.
effektiver als Farbfilter: die Marauder Mini hat je eine LED für rotes, grünes und blaues Licht.
Das farbige Licht ist nicht etwa Spielerei sondern in der Tat recht kräftig und hat dank der Linsen auch etwas Reichweite.
Wie bei der Javelot Mini könnte es sich bei der LED für den Throw eventuell um eine Yinding 5050 30W-LED mit rundem Die handeln?
Durch ihre runde Form ist nun auch der Spot nicht mehr eckig (Marauder 2) sondern rund wie bei einem Theaterscheinwerfer.
Vor erstem Gebrauch muss die dicke Tailcap abgeschraubt und ein Isolierstreifen vom Akku entfernt werden. Die Bohrung für den Akku ist asymmetrisch, aus welchen Gründen auch immer. Das Gewinde ist gut geschmiert und läuft kratzfrei.
Der Minuskontakt in der Tailcap ist ungefedert.
Blick ins Gehäuse: beide Kontaktstellen für den Spezialakku haben wenig Federweg. Da auch die Tailcap ohne Feder auskommt, funktioniert das nur, weil der Akku in der Länge exakt zur Lampe passt. Toleranzen über 2 mm Länge gingen schon nicht mehr.
Der Akku ist ein Brummer. Anstatt mehrerer Zellen verwendet die Marauder Mini einen einzigen 32650 Li-Io Akku mit PCB und 6500 mAh, eine bei Taschenlampen seltene Größe. Erfreulich: der Akku ist nicht fest eingebaut sondern könnte nachgekauft werden. Im Moment konnte ich jedoch weder im Olight-Store noch im Ausland eine Bezugsquelle finden.
Weniger erfreulich: soviel Sinn ein vom Hersteller mitgelieferter maßgeschneiderter und leistungsfähiger Akku auf der einen Seite macht, es werden sich vor allem viele erfahrene Flashies daran stören, dass für den Betrieb der Lampe ausschließlich der Olight-Spezialakku verwendet werden kann. Denkbar wäre, dass Leute mit Erfahrung im Umgang mit einem Lötkolben herkömmliche Zellen durchaus mit einem zusätzlichen Minuspol versehen könnten: über einen (selbstklebenden) Kupferstreifen den Kontakt vom Minuspol nach vorn Richtung Pluspol leiten und dort mit einer dünnen gelochten Metallscheibe verbinden. Bei der Marauder Mini kommt leider die Schwierigkeit hinzu, dass der (Bastel-)Akku eine exakt definierte Länge haben müsste.
Gut: anders als bei der größeren Schwester wieder ein Holster im Lieferumfang enthalten. Sehr gut wäre gewesen, wenn das Holster für einen besseren Schutz unten geschlossen gewesen wäre.
Vergleich zu anderen Leuchten

Nitecore TM20K, Olight SR Mini II, Marauder Mini, Seeker 2 Pro, Mateminco MT04, Javelot Mini, Manker MK36
Bedienung
Im Hinblick auf die vielen Leuchtfunktionen gelingt das User-Interface bzw. die Bedienung erstaunlich simpel.Automatisches Sperren
Wenn nach dem Leuchten nicht innerhalb von 10 Sekunden eine erneute Bedienung erfolgt, sperrt sich die Lampe automatisch.
Zum Entsperren einmal beherzt (nicht zu langsam) an dem blauen Rad drehen, dann ist die Bedienung freigeschaltet.
User Interface über blauen Schalter/Drehrad
1 C = ein / aus (mit Memory, außer Turbo und Strobe)
2 C = hellste Stufe
3 C = Strobe
von aus 1 H = niedrigste Stufe
wenn an H = Wechsel Weißlicht - rot - grün - blau - Weißlicht - ...
Umschalten Spot-/Flutlicht
Schiebeschalter nach vorn = Spotlicht
Schiebeschalter nach hinten = Flutlicht
Aufladen
Den USB-Magnetlader mit Lampe und einer 5V-Quelle verbinden. Rote LED zeigt den Ladevorgang an, grüne LED heißt Akku ist voll.
Anzeige für Leuchtstufe und Akkurestkapazität
Rechts und links neben dem Einschaltknopf gibt es zwei LED-Anzeigen mit je 7 Segmenten. Leider sind diese LED-Anzeigen dunkler und damit schlechter zu erkennen als bei der Marauder 2.
Die linke LED-Reihe zeigt die gewählte Leuchtstufe an, 1 LED = niegrigste Stufe bis 7 LEDs = hellste Stufe.
Die rechte LED-Reihe zeigt die Restkapazität des Akkus an, 1 LED = leer bis 7 LEDs = voll
Haptik der Schalter
Wie bei der Marauder 2 ist der Umschalter für Spot-/Flutlicht eher straff mit deutlichem Einrasten. Der Drehschalter läuft subjektiv etwas "smoother" als bei der M2 und hat keine Rasterung. Wenn man über die niedrigste oder höchste Stufe hinausdreht, vibriert die Lampe. Die Bedienung klappt problemlos und macht Spaß. Man muss als wichtigste Information lediglich wissen, dass man als ersten Schritt die Lampe durch kurzen Dreh entsperren muss. Man kann auch leuchten, während die Lampe aufgeladen wird.
Messungen
Ich bin Laie mit Hobbyequipment, alle Messungen stellen nur Näherungswerte dar ohne Gewähr oder Anspruch auf Einhaltung irgendwelcher Messnormen.
Alle Messwerte sofort nach dem Einschalten abgelesen.

Alle Messwerte sofort nach dem Einschalten abgelesen.
- Lumenmessungen: Ceiling Bounce, mögliche Abweichung bei Flutern i.d.R. bis zu +/- 5-10%
- Luxmessungen: Messdistanz 5 m mit entsprechender Umrechung auf 1 m
- Laufzeitmessungen: mit Ventilatorkühlung
- Strommessungen: Kleinströme mit DMM, höhere Ströme mit Zangenampèremeter
- Farbtemperatur, Farbwiedergabeindex und PWM mit Opple Lightmaster Pro

| Lumen Flutlicht | 99 | 188 | 397 | 780 | 1.545 | 2.996 | 6.725 |
| Lumen Spotlicht | 63 | 125 | 235 | 360 | 580 | 800 | 1.080 |
| Lux Flutlicht | 400 | 750 | 1.625 | 3.200 | 6.300 | 12.200 | 27.500 |
| Lux Spotlicht | 5.125 | 11.000 | 21.500 | 32.750 | 54.750 | 75.000 | 100.000 |
- PWM nicht sichtbar (1 kHz < 4% Modulation)
- Ladestrom knapp 2A/5 V
- Ladeschluss-Spannung 4,18 V
- Endabschaltung bei 3,23 V (etwas zu früh)
- aufgeladene Kapazität (von 3,23-4,18V) 6.500 mAh
- Spotlicht: 6.500K Ra66
- Flutlicht: 5.800-5.900K Ra69-71
Laufzeittest Flutlicht auf hellster Stufe mit Ventilatorkühlung
Die ersten 4 Minuten (= Doppelte der Herstellerangabe) fällt die Helligkeit bis zum Stepdown auf die zweithellste Stufe nur wenig ab. Die weiteren Stepdowns ergeben sich wegen der fallenden Akkuspannung. Nach etwas über 2 Stunden schaltete die M-Mini bei 3,23 V Restspannung ganz aus.
Auf zweithellster Stufe ergibt sich dieser Verlauf:
48 Minuten läuft die M-Mini konstant geregelt auf dem Niveau der Anfangshelligkeit. Auch hier sind die Stepdowns danach eine Folge der eingebrochenen Restspannung des Akkus.
Laufzeittest Spotlicht auf hellster Stufe
Insgesamt gibt es an der Regelung wahrlich nichts zu meckern
Leuchtergebnis
FlutlichtBei der Lichtfarbe hat es Olight bei der Marauder Mini richtig gemacht, sie hat ein ziemliches reinweiß ohne störende Farbstiche. Es wurde angedeutet, dass später möglicherweise auch noch eine Version mit wärmeren Licht kommen könnte.
Spotlicht
Farbiges Licht
Outdoor-Beamshots
andere Örtlichkeit
nächste Örtlichkeit
nächste Örtlichkeit
Fazit
Nach meinem Bauchgefühl und beim Zusammenzählen der positiven Eigenschaften ist die Marauder Mini eine (fast) rundum gelungene Taschenlampe. Trotz der im Vergleich zur Marauder 2 deutlich geringeren Leistung hat man subjektiv nicht das Gefühl, dass die Mini schwach sei. Der Unterschied zwischen einer 7.000 und einer 14.000 Lumen-Lampe ist schon gut erkennbar aber m.E. nicht dramatisch. Die simple und fixe Umschaltung von breitem Flutlicht auf Spotlicht mit 100 kLux ist prima. Die Marauder Mini liegt viel leichter und spürbar kompakter in der Hand als die Marauder 2 (auch wenn die Größenunterschiede auf dem Papier nicht sehr bedeutend erscheinen) und kann in quasi jeder Jackentasche unterkommen.Kritikwürdig ist hauptsächlich die ausschließliche Verwendungsmöglichkeit des Olight-Spezialakkus. Aus vielen Beiträgen im Forum weiß ich, dass es genug Taschenlampen-Fans gibt, die nicht bereit sind, diese Kröte zu schlucken. Meine Einschätzung ist, dass der Verkaufserfolg mit der Verwendungsmöglichkeit eines "herkömmlichen" Hochleistungsakkus höher sein würde.
pro
+ Fernlicht / Flutlicht umschaltbar
+ zusätzlich effektives rotes/grünes/blaues Licht
+ hohe Verarbeitungsqualität
+ gute Ergonomie
+ hohe Leuchtweite
+ intern aufladbar per Magnetlader
+ simples UI
contra
- "normale" Li-Io-Akkus nicht nutzbar
neutral
o niedrigste Leuchtstufe (vor allem für das farbige Licht) könnte dunkler sein
o LED-Anzeigen zu dunkel
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soll heute schon kommen...