Ich habe den Dreamcharger 2.2 nun mehrere Tage intensiv genutzt um alle meine Akkus dem "
Charge-Test" zu unterziehen, bei dem der Akku erst mit einer eigens eingestellten Stromstärke voll geladen und anschließend mit dieser wieder entladen wird.
Dabei haben sich insbesondere drei Mal AAA Eneloops aus alten Mobiltelefonteilen als Schrott herausgestellt. Andere, die ich aus Vorsicht in der Vergangeheit mit einem (-) markiert habe, waren doch noch sehr gut. Auch ältere Solarforce Akkus mit einem (-) waren doch noch besser als gedacht. Mein Gefühl hat mich dort wohl schon öfters getäuscht. Nun weiß ich über jeden Akku bescheid.
Auch einen Akku aus der Philips Bike Light 80 Lux konnte ich als total defekt ausmerzen. Dieser war komplett defekt. Mein MQR06 hat mir nie bescheid gegeben und ihn mit seinem blauen Lämpchen "vollgeladen".
Auch weiß ich endlich mal wieviel (oder vielmehr wie wenig) Kapazität in meinen 16340er vorherrscht

Am Ende haben sich insgesamt fünf Akkus als defekt bzw. als extrem schlecht herausgestellt, die nun entsorgt werden.
Außerdem habe ich immer auch den Innenwiderstand gemessen. Dieser Wert hat aufgrund von Kontaktproblemen aber größere Schwankungen und konnte von mir nicht zufriedenstellend ermittelt werden. Bei LiIon und bei NiMh.
Die Schwankungen bewegen sich bei mir bei guten Akkus bei 80 - ca. 150 Ohm, bei defekten Akkus liegen sie bei mehreren hundert bis tausend Ohm. Eine Aussage kann also trotzdem getroffen werden, aber nur nicht so genau. Mir reicht es allerdings in Kombination mit der Kapazität.
Die Bedienung ist wirklich einfach und der
Charge-Test lieferte bei mir auch immer reproduzierbare und denke auch genaue Ergebnisse.
Eneloops (AA, ältere und neuere) lagen immer zwischen 1800 und 1920 mAh, bei den AAAs immer zwischen 700 und knapp 800 mAh. Ältere, schwarze AA Eneloops lagen bei knapp 2400 mAh. Alle NiMh wurden bei einer Stromstärke von 500 mA entladen.
Panasonnis NCR18650A (3100 mAh) hatten jeweils 3000 - 3050 mAh (I: 1000 mA) und vier ältere 2400 Solarforce (V1) 2220 - 2320 mAh (I: 1000 mA).
Die King Kings 26650 mit 4000 mAh und bei Test mit 1 A Entladestrom mit
4200 mAh gestest, kamen bei mir auf 4400 mAh bei gleichem Entladestrom.
Bei LiIon werden durch die Bank weg wahrscheinlich etwas weniger als 5 % zuviel Kapazität im Vergleich mit öffentlichen Tests angezeigt.
Der Lüfter ist ziemlich laut, den hört man zwei Räume bei geöffneter Tür noch leise. Es riecht außerdem ein bisschen nach (angenehmen

) Plastik, was durch den Lüfter immer sehr verstärkt wird. Durch das einfache Ändern der Anzeige kann man auch gut Abschätzen, wann der Akku be- bzw. entladen ist.
Mir fällt nichts wirklich negatives auf.
Nun kann ich erstmal wieder unbesorgt mein MQR06 zum laden meiner NiMh nutzen
Edit: Da habe ich noch eine Frage an die Erfahrenen.
Ich würde gerne meine Handyakkus durchtesten. Mir welchem Messaufbau kann ich am besten Plus und Minus mit den Kontakten des Dreamchargers verbinden?