Also. Ich habe mich mal hingesetzt, um dem eigenartigen "Phänomen" des rapide fallenden Lichtstroms der S2+ auf die Schliche zu kommen.
Zur Erinnerung, ich habe die rote Convoy S2+ mit 8*7135-Treiber und warmweißer XM-L2 LED (Bin T4, Tint 7A). Die Lötstellen am Treiber sind alle i.O. und am Labornetzteil habe ich zum Lichtstromtest der kompletten Lampe laut Multimeter genau 4,21 V eingestellt. Also nix mit "zu hohe Spannung eingestellt".
Als erstes habe ich die LED aus der S2+ gelötet und möglichst sauber in meinen "Testkopf" der SecurityIng SG0 eingebaut, frische Wärmeleitpaste - Arctic MX4 - inklusive. Passt trotz des 16mm-Stars ohne Probleme, man muss nur aufpassen, keinen Kurzschluss durch die Kontakte zu erzeugen.
Dann habe ich diese Konstruktion in meiner Ulbrichtbox (mit XM-L T5 bei 350 und 700 mA geeicht) vermessen, ohne Frontglas übrigens, um die Lichtverluste möglichst gering zu halten. Da ich keine Ahnung habe, wie ich hier gescheit eine Tabelle einfüge, mache ich es halt so:
Genau 5 Sek. nach Einschalten:
350 mA = 115 lm
700 mA = 217,2 lm
1000 mA = 292,6 lm
1500 mA = 390,4 lm
2000 mA = 444,1 lm
3000 mA = 353,1 lm -> WTF?
Direkt nach Einschalten
350 mA = 116,3 lm
700 mA = 222,3 lm
1000 mA = 303,5 lm
1500 mA = 422 lm
2000 mA = 500 lm
3000 mA = 631 lm
Dass die LED den Bin T4 hat, ist nicht unwahrscheinlich. Unter den jetzigen Bedingungen (Alu-Board) würde sie laut Cree-Datenblatt auf jeden Fall Bin T3 entsprechen.
Der Sturz des Lichtstromes auf maximal zulässigen Strom ist offensichtlich und gewaltig zugleich. Er sinkt innerhalb von 5 Sek. um etwa 45 %.
Ich vermute, dass die LED entweder schlecht auf das Board gelötet wurde oder dass das Alu-Board einfach absoluter Müll ist. Ich denke, letzteres ist der Fall, aber auch beide Fälle könnten eine Rolle spielen.
Ob der Treiber die 2,8 A (8*350 mA) wirklich zur voller Gänze bringt, weiß ich (noch) nicht, aber nun erscheint mir dies weniger unwahrscheinlich als gestern noh. Aber schon die LED allein zeigt eindrucksvoll auf, wie stark der Lichtstrom abfällt, trotz idealer Stromversorgungs- und Kühlungsbedingungen. Wenn die LED auf einem hochwertigen Kupfer-PCB sitzt, wird das Ergebnis wohl ganz anders aussehen.
Wird wohl wirklich Zeit mit Reflow löten anzufangen. Noch eine weitere Fähigkeit, die ich mir nun aneignen "darf"...
Zum Gruße, Dominik
Zur Erinnerung, ich habe die rote Convoy S2+ mit 8*7135-Treiber und warmweißer XM-L2 LED (Bin T4, Tint 7A). Die Lötstellen am Treiber sind alle i.O. und am Labornetzteil habe ich zum Lichtstromtest der kompletten Lampe laut Multimeter genau 4,21 V eingestellt. Also nix mit "zu hohe Spannung eingestellt".
Als erstes habe ich die LED aus der S2+ gelötet und möglichst sauber in meinen "Testkopf" der SecurityIng SG0 eingebaut, frische Wärmeleitpaste - Arctic MX4 - inklusive. Passt trotz des 16mm-Stars ohne Probleme, man muss nur aufpassen, keinen Kurzschluss durch die Kontakte zu erzeugen.
Dann habe ich diese Konstruktion in meiner Ulbrichtbox (mit XM-L T5 bei 350 und 700 mA geeicht) vermessen, ohne Frontglas übrigens, um die Lichtverluste möglichst gering zu halten. Da ich keine Ahnung habe, wie ich hier gescheit eine Tabelle einfüge, mache ich es halt so:
Genau 5 Sek. nach Einschalten:
350 mA = 115 lm
700 mA = 217,2 lm
1000 mA = 292,6 lm
1500 mA = 390,4 lm
2000 mA = 444,1 lm
3000 mA = 353,1 lm -> WTF?
Direkt nach Einschalten
350 mA = 116,3 lm
700 mA = 222,3 lm
1000 mA = 303,5 lm
1500 mA = 422 lm
2000 mA = 500 lm
3000 mA = 631 lm
Dass die LED den Bin T4 hat, ist nicht unwahrscheinlich. Unter den jetzigen Bedingungen (Alu-Board) würde sie laut Cree-Datenblatt auf jeden Fall Bin T3 entsprechen.
Der Sturz des Lichtstromes auf maximal zulässigen Strom ist offensichtlich und gewaltig zugleich. Er sinkt innerhalb von 5 Sek. um etwa 45 %.
Ich vermute, dass die LED entweder schlecht auf das Board gelötet wurde oder dass das Alu-Board einfach absoluter Müll ist. Ich denke, letzteres ist der Fall, aber auch beide Fälle könnten eine Rolle spielen.
Ob der Treiber die 2,8 A (8*350 mA) wirklich zur voller Gänze bringt, weiß ich (noch) nicht, aber nun erscheint mir dies weniger unwahrscheinlich als gestern noh. Aber schon die LED allein zeigt eindrucksvoll auf, wie stark der Lichtstrom abfällt, trotz idealer Stromversorgungs- und Kühlungsbedingungen. Wenn die LED auf einem hochwertigen Kupfer-PCB sitzt, wird das Ergebnis wohl ganz anders aussehen.
Wird wohl wirklich Zeit mit Reflow löten anzufangen. Noch eine weitere Fähigkeit, die ich mir nun aneignen "darf"...

Zum Gruße, Dominik











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