Da hier ja einige Leute durchaus daran interessiert sind, Lampen zu vermessen, aber gleichzeitig eine gewisse Skepsis gegenüber diversen DIY-Messungen besteht, dachte ich mir: Was uns als Community eigentlich fehlt, ist eine einheitliche Referenzlampe(n).
Wenn man so etwas bei Gigahertz-Optik, Thorlabs oder Edmund Optics bestellt, ist das natürlich recht teuer … aber im Grunde muss es ja gar nicht besonders „fancy“ sein.
Wir brauchen lediglich eine Lichtquelle mit bekannten Eigenschaften, die diese möglichst langfristig stabil hält.
In der Praxis ist das oft einfach eine Halogenlampe, die mit bekanntem Strom betrieben wird.
Für uns interessanter wäre aber vielleicht ein kleines Set bekannter LED-Emitter oder Kombinationen aus Emitter + Optik (und eventuell Filtern), die bei relativ geringem Strom und definierter Temperatur betrieben werden.
Natürlich könnte man das Ganze noch deutlich „fancyer“ gestalten und z. B. einen LED-Treiber mit optischem Feedback über eine Photodiode bauen, sodass der Output konstant gehalten wird. Aber ich denke, das wäre übertrieben.
Interessant wären dabei unter anderem folgende Fragen:
Natürlich wäre es ideal, wenn man jemanden aus einem seriösen Labor dazu bekommt, unsere Referenzlichtquellen zu vermessen, um einen direkten Bezug zu echten Lux-/Lumenwerten zu erhalten.
Aber auch ohne diesen Schritt gilt: Je besser die Referenzlampe charakterisiert ist, desto sicherer können wir ihre Eigenschaften einschätzen.
Oder einfach gesagt: Wir legen alle das gleiche Gewicht auf unsere Waage und schauen, bei wem mehr und bei wem weniger angezeigt wird. Ob es am Ende 1.002 kg oder 998 g sind, ist egal – solange alle denselben Standard verwenden.
hättet ihr interesse an so was?
Wenn man so etwas bei Gigahertz-Optik, Thorlabs oder Edmund Optics bestellt, ist das natürlich recht teuer … aber im Grunde muss es ja gar nicht besonders „fancy“ sein.
Wir brauchen lediglich eine Lichtquelle mit bekannten Eigenschaften, die diese möglichst langfristig stabil hält.
In der Praxis ist das oft einfach eine Halogenlampe, die mit bekanntem Strom betrieben wird.
Für uns interessanter wäre aber vielleicht ein kleines Set bekannter LED-Emitter oder Kombinationen aus Emitter + Optik (und eventuell Filtern), die bei relativ geringem Strom und definierter Temperatur betrieben werden.
Natürlich könnte man das Ganze noch deutlich „fancyer“ gestalten und z. B. einen LED-Treiber mit optischem Feedback über eine Photodiode bauen, sodass der Output konstant gehalten wird. Aber ich denke, das wäre übertrieben.
Interessant wären dabei unter anderem folgende Fragen:
- Wie gut lassen sich unterschiedliche DIY-Methoden zur Flux-Integration bzw. Lumenmessung vergleichen? (Ceiling Bounce, Lumen-Tube, Goniometer etc.) Welchen Einfluss hat das Beam-Profil auf die Messung?
- Wie genau bilden typische lux meter Sensoren die V-Lambda-Kurve ab?
Welche Unterschiede gibt es bei High-CRI vs. Low-CRI, verschiedenen CCTs oder sogar Halogen vs. monochromatischen LEDs?
- Wie genau sind CRI-, CCT-, Duv- und Farbmessungen im DIY-Bereich überhaupt?
Natürlich wäre es ideal, wenn man jemanden aus einem seriösen Labor dazu bekommt, unsere Referenzlichtquellen zu vermessen, um einen direkten Bezug zu echten Lux-/Lumenwerten zu erhalten.
Aber auch ohne diesen Schritt gilt: Je besser die Referenzlampe charakterisiert ist, desto sicherer können wir ihre Eigenschaften einschätzen.
Oder einfach gesagt: Wir legen alle das gleiche Gewicht auf unsere Waage und schauen, bei wem mehr und bei wem weniger angezeigt wird. Ob es am Ende 1.002 kg oder 998 g sind, ist egal – solange alle denselben Standard verwenden.
hättet ihr interesse an so was?
