"Kalibrierlampe" Passaround

six7

Flashaholic
25 März 2026
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Wenn ich so sehe, wie unterschiedlich die Messergebnisse zu gleichen Lampen von unterschiedlichen Reviewern ausfallen, dann habe ich wirklich große Zweifel an vielen Lumen-Messergebnissen.
Ob eine laienhafte Eichung mit geeichter Lichtquelle ausreicht, wage ich auch stark zu bezweifeln, denn das Luxmeter oder das Messgerät muss auch unabhängig von der Lichtfarbe, dem CRI-Wert... linear und richtig messen und dann kommt da noch die Reflektion, die im Ceilingbounce (Deckenreflektionsmsssung) auch sehr unterschiedlich ausfallen kann, abhängig vom Abstahlverhalten der Lampe und vom Reflektionsvermögen der Decke für die unterschiedlichen Lichtfarben und CRI-Werte.
Grundlegend gebe ich dir recht, aber „Eichung“ und „geeicht“ sind in diesem Kontext falsch.

Je größer der Zweifel an deiner Ulbrichtkugel oder der Deckenreflexionsmessung (was ja die gleiche Funktion hat), desto genauer muss die „Normal“-Lampe der Lampe entsprechen, die du testen willst.
Wenn das Abstrahlverhalten gleich ist, ist es egal, wie schlecht die Ceiling-Bounce-Messung ist, solange du sie in beiden Fällen gleich machst.

Das Gleiche gilt für CRI/Spektrum: Je weniger du deinem Luxmeter vertraust, umso gleicher muss das Spektrum der Referenzlampe sein.

Wenn die Spektren gleich sind, ist es egal, ob du Lux, PAR oder sonst etwas misst.

Wie linear das Luxmeter ist, kannst du mit dem „Inverse-Square-Law“ überprüfen.

Du änderst die Entfernung zur (Punkt-)Lichtquelle und schaust, ob die Lux-Werte wie erwartet quadratisch abfallen.
Warun würde er damit allen anderen ungemein helfen?
Weil er damit ja Zeigen würde wie weit Standard abwicht und warum oder wie das eben genauer zu bestimmen ist und wie groß der daraus resultierende Fehler ist beziehungsweise die Abweichung.
Bei solchen Dingen wie LED-Vermessungen (CRI, Tint, etc.) sehe ich hier allerdings Potential, wobei da die Leute eigentlich schon Referenzlampen besitzen dürften.
Welche Referenz Lampe den und woher oder wie genau sind der werte den bekannt vllt können wir die ja einfach ausleihen :D


diese Lampen dann mit jeweils der gleichen LED mit identischen Werten bestückt wird
Und woher bekommen wir LEDs mit identischen Werten, und wie können wir sicherstellen, dass sie alle identische Werte haben – und welche?
Da müsstest du ja am Ende jede einzelne vermessen – was wiederum teurer und aufwendiger ist, als eine zu vermessen und diese weiterzugeben.

Aber wen du dich der aufgaben annehmen möchtest lampen zu bauen bei denen du dir sicher bist eine quatitative aussage zu treffen wie ähnlich sie sich sind dan gerne! ich würde eine kaufen.

Aber das schleißt ein Passaround ja nicht aus und könnte sich wunderbar ergenzen
 
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Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
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@six7 - eine PA-Lampe zu bekommen, die unabhängig vom TLF durch ein Labor, etc. vermessen wurde...dieses Voehaben halte ich für deutlich schwieriger, als wenn sich jemand aus dem TLF dransetzt, eine einstimmig angenommene Lampe mit einstimmig angenommenen LEDs gleicher BIN verbaut und bei sich schaut, wie sehr die Lampen samt LEDs auseinanderdriften.

Bezüglich geeigneter LEDs kann man ja einmal @Köf3 fragen, ob er da Ideen hat. :)
 

six7

Flashaholic
25 März 2026
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"Gleich" ist relativ


BIN heißt ja nichts anderes, als dass sie aus einem bestimmten „Eimer“ kommen, in den sie vorher sortiert wurden.
Wie groß der Eimer ist, das spezifizieren die Hersteller ja.


Meistens in 2–4 Schritten für Helligkeit und Farbe, je nachdem in „n-Step MacAdam Ellipse“. nicht bei allen Herstellern sind die Eimer gleich groß.


Aber da kann sich ja jeder jetzt schon von einem seriösen Hersteller und Händler eine LED mit einem bestimmten Bin kaufen, und er wird relativ genau das bekommen, was er bestellt hat. Und die LED wird relativ genau so sein, wie es im Datenblatt für diesen Bin angegeben ist.


Wenn jetzt jemand das Gleiche kauft, wird er, soweit der Bin das garantiert, auch etwas bekommen, das dem gleicht …


Die selbe LED (ein paar Tage später an einem anderen Ort) gleicht sich selbst aber sehr viel besser als die "gleiche".
Das ist die ganze Idee, warum Passaround mit weniger Aufwand gleichere Ergebnisse bringt.


Weil das selbe gleicher ist als das gleiche.
 
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DaHamstah

Flashaholic**
2 Mai 2013
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Mal noch mal wegen der Skepsis hier. Was denkt ihr denn, wie z.B. das Kollektiv 1Lumen die Messeinrichtungen kalibriert hat? Genau, die haben eine S2+ als Referenzlampe.
Dort sind unterschiedliche Messeinrichtungen im Einsatz.

Ich würde es schon fast für sinnvoller halten, wenn sich die Interessierten eine festgelegte, günstige Taschenlampe besorgen (Groupbuy) - sagen wir eine Convoy S2+ mit einem bestimmten Trejber, diese Lampen dann mit jeweils der gleichen LED mit identischen Werten bestückt wird und diese dann halt zum Kalibrieren genutzt wird (sofern da Interesse besteht). :)
Dann könnte eine Person aus dem Forum entsprechend der Anzahl der Lampen eine Anzahl gleicher LEDs mit gleichem BIN bestellen, die Lampen damit ausrüsten und schauen, ob es da große Streuungen gibt...bei wirklich geringen Abweichungen stimmen die Lampen ja dann nahezu überein.

Einen Passaround würde ich daraus nicht machen.
Gleicher Bin bringt nix, zu große Streuung. Die müssten komplett einzeln vermessen werden.
Nimm die SST20, die dafür ja auch schon verwendet wurde - da sind es in einem Bin ~8-10% Unterschied.

Ich hab ja auch einen Groupbuy vorgeschlagen, allerdings kommt da genau dieses Problem zum tragen. Eine Lampe ist relativ einfach zu organisieren. 10 schon nicht mehr. Das macht keiner mehr in seiner Freizeit und wenn ich das bei einem Labor machen lasse, dann brauche ich wahrscheinlich auch keinen Groupbuy mehr. Deutlich teurer wird das Ganze dann auch.
Noch dazu geht es halt hier um einen Passaround.
 

Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
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Mal noch mal wegen der Skepsis hier. Was denkt ihr denn, wie z.B. das Kollektiv 1Lumen die Messeinrichtungen kalibriert hat? Genau, die haben eine S2+ als Referenzlampe.
Dort sind unterschiedliche Messeinrichtungen im Einsatz.
Finde ich auch nicht schlecht, die S2+ bleibt allerdings bei 1Lumen und ist dort jederzeit verfügbar.

Gleicher Bin bringt nix, zu große Streuung. Die müssten komplett einzeln vermessen werden.
Nimm die SST20, die dafür ja auch schon verwendet wurde - da sind es in einem Bin ~8-10% Unterschied.
8-10% Unterschied wären allerdings noch in Ordnung.
Wir sind ja immer noch im Hobbybereich.
Man könnte halt mehr LEDs als Lampen bestellen und die LEDs einzeln vermessen, so dass sie so nah wie möglich beieinander liegen. :)

Ich hab ja auch einen Groupbuy vorgeschlagen, allerdings kommt da genau dieses Problem zum tragen. Eine Lampe ist relativ einfach zu organisieren. 10 schon nicht mehr. Das macht keiner mehr in seiner Freizeit und wenn ich das bei einem Labor machen lasse, dann brauche ich wahrscheinlich auch keinen Groupbuy mehr. Deutlich teurer wird das Ganze dann auch.
Noch dazu geht es halt hier um einen Passaround.
Ja, aber ein PA hat ganz große Nachteile.
Soll die Lampe dann jedes Mal wieder hin- und hergeschickt werden, damit jeder mal wieder neu kalibrieren kann?
Da ergibt eine Lampe pro Interessiertem deutlich mehr Sinn - die Lampe ist für denjenigen jederzeit verfügbar. :)

Tante Edit: Natürlich müssten dann auch identische, verschiedene Optiken bei der Lampe mit beisein...

-OP-Reflektor
-SMO-Reflektor
-ggf. verschiedene TIR-Linsen.

So hat man auch gute Referenzwerte für andere Lampen mit entsprechende Optik. :)


Großtante Edit: Natürlich sehe ich auch auf lange Sicht den Vorteil dieser PA-Lampe.
Jeder kalibriert einmal, sucht sich dann seine Lampen aus, mit denen er weiter vergleichen möchte und die er als Referenz für seine weiteren Vergleiche nutzt.
Aber dann sind wir ja nicht mehr bei einer "geeichten Referenzlampe", sondern dann kocht jeder wieder sein Süppchen...hat halt einmal "Die eine Lampe" als Vergleichsstandard genommen.
Kommen da dann allerdings wieder andere Lampen hinzu, die man auch als Referenz hernehmen möchte, benötigt derjenige wieder "Die Eine".
Das würde ein echter Rattenschwanz. 8|
 
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Ulder

Erleuchteter
20 April 2026
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Ihr könntet die nächste TLF Lampe nehmen. So wie die TS28. Die sollten ja alle nacheinander gefertigt werden.
 

six7

Flashaholic
25 März 2026
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Soll die Lampe dann jedes Mal wieder hin- und hergeschickt werden, damit jeder mal wieder neu kalibrieren kann?
Was heißt denn jedes Mal?
Sobald du dein Luxmeter einmal justiert oder kalibriert hast, sollte es ja erst mal gut sein.


Wenn du Angst hast, dass dein Mess-Setup über die Zeit „driftet“, könntest du eine bleigelbe Lampe als deine lokale „Normale“ definieren. Du musst nur sicherstellen, dass sie sich über die Zeit nicht verändert. Die Werte müssen ja nicht exakt gleich sein, du musst sie dir nur einmal aufschreiben.

Von daher können sich Group Buy und Passaround gut ergänzen.

Denn wenn du eine eigene Kalibrierlampe willst, die immer bei dir bleibt, dann ist ja fast wichtiger, dass sie bei dir unter deinem Mess-Setup gleich bleibt (beziehungsweise einen bekannten, festen Offset hat) zu einer anderen „Normalen“, wie z. B. einer Passaround-Lampe.
Die sollten ja alle nacheinander gefertigt werden.

Das ist schon mal gut, aber hilft nur bedingt.
LEDs und auch die anderen Bauteile, welche gebinnt werden, kommen aus eben einer bestimmten Sorte bzw. aus „Eimern“.

Wie viele verschiedene Eimer es gibt, wie lange sie sich dort ansammeln und wie groß die Differenz ist, die noch in einen Eimer kommt, und wie viele Eimer am Ende zusammengeschüttet werden, hängt vom Hersteller und dessen Binning-Prozess ab (siehe Video).

Dass sie von der gleichen Rolle kommen, heißt bei LEDs aber nicht, dass sie auch in der gleichen Charge hergestellt wurden oder so.
Bei vielen andern bauteilen ist das ähnlich.
 
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Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
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Ihr könntet die nächste TLF Lampe nehmen. So wie die TS28. Die sollten ja alle nacheinander gefertigt werden.
Ich sehe mit dem bloßen Auge schon Unterschiede in den Tints der einzelnen SFT-70.2.
Also als "Groupbuylampe" mit eng beieinanderliegenden LEDs fällt die schonmal raus. 8|
 
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six7

Flashaholic
25 März 2026
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Ich sehe mit dem bloßen Auge schon Unterschiede in den Tints der einzelnen SFT-70.2.
Also als "Groupbuylampe" mit eng beieinanderliegenden LEDs fällt die schonmal raus. 8|
Wenn man LEDs für Taschenlampen einkauft, dann hat man ja auch andere Anforderungen.

Die meisten normalen Leute kaufen nicht zwei oder mehr davon.
Wie ähnlich die LEDs in der Farbe sind, kann dir also relativ egal sein.
Wie gleich sie in der Helligkeit sind, eigentlich auch.

Wenn du also eine Sortierung für die Taschenlampe wolltest, dann eher nach maximaler Helligkeit, Effizienz oder minimaler Vorwärtsspannung.
Oder niedrigem preis :p
 

cuxhavener

Flashaholic***²
7 März 2010
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aber „Eichung“ und „geeicht“ sind in diesem Kontext falsch.
Stimmt, ich hätte richtigerweise das Wort Kalibriert aus dem Threadtitel verwenden sollen.
Habe es jetzt an der einen relevanten Stelle ausgetauscht.
 
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DaHamstah

Flashaholic**
2 Mai 2013
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Finde ich auch nicht schlecht, die S2+ bleibt allerdings bei 1Lumen und ust dort jederzeit verfügbar.
Die Passaroundlampe bleibt ja ebenso irgendwo. Darum hatte ich extra auf das Kollektiv verwiesen.
8-10% Unterschied wären allerdings noch in Ordnung.
Wir sind ja immer noch im Hobbybereich.
Dann sind wir mit dem üblichen Messfehler von 10% schon Richtung 20%, also bei 3000 Lumen 2400-3600 Lumen mögliche Werte - Nein, das taugt nicht als Referenzlampe.
Ja, aber ein PA hat ganz große Nachteile.
Soll die Lampe dann jedes Mal wieder hin- und hergeschickt werden, damit jeder mal wieder neu kalibrieren kann?
Da ergibt eine Lampe pro Interessiertem deutlich mehr Sinn - die Lampe ist für denjenigen jederzeit verfügbar. :)
Ja, aber es geht halt um einen Passaround mit allen Vor- und Nachteilen. Außerdem ist es relativ einfach, sich selbst eine Referenz aus den eigenen Lampen zu erstellen, wenn die Kugel mal soweit passt.

-OP-Reflektor
-SMO-Reflektor
-ggf. verschiedene TIR-Linsen.

So hat man auch gute Referenzwerte für andere Lampen mit entsprechende Optik. :)
Bei entsprechender Integration sollte das nicht nötig sein. Wenns an der Integration hapert, dann ist der Messfehler aber eh schwer zu betiteln.

Großtante Edit: Natürlich sehe ich auch auf lange Sicht den Vorteil dieser PA-Lampe.
Jeder kalibriert einmal, sucht sich dann seine Lampen aus, mit denen er weiter vergleichen möchte und die er als Referenz für seine weiteren Vergleiche nutzt.
Aber dann sind wir ja nicht mehr bei einer "geeichten Referenzlampe", sondern dann kocht jeder wieder sein Süppchen...hat halt einmal "Die eine Lampe" als Vergleichsstandard genommen.
Kommen da dann allerdings wieder andere Lampen hinzu, die man auch als Referenz hernehmen möchte, benötigt derjenige wieder "Die Eine".
Das würde ein echter Rattenschwanz. 8|
Ich glaube, du verstehst das Prinzip von Kalibrierung nicht. Einmal die Kugel kalibriert, kannst du theoretisch jede einzelne deiner Lampen zur Referenz machen. Die Eine benötigt man eigentlich nur ein mal, dann kann man sich das beliebig oft replizieren.
Für einen Neubau kann es sinnvoll sein, noch mal ohne den Messfehler einzumessen, aber auch da sollten eigentlich die Referenzen von der Referenz reichen.
Wenn z.B. Köf3 eine Referenzlampe vermisst für den PA, dann ist das ja auch nichts anderes als die Referenz der Referenz, denn auch sein Equipment ist mit einer Referenz kalibriert.
 
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Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
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Ich glaube, du verstehst das Prinzip von Kalibrierung nicht. Einmal die Kugel kalibriert, kannst du theoretisch jede einzelne deiner Lampen zur Referenz machen.
Doch, verstehe ich durchaus.
Ich komme aus der Elektronik. ;)
Nicht umsonst werden Messgeräte in bestimmten Intervallen zu den Herstellern zur Neukalibrierung geschickt. ;)

Die Passaroundlampe bleibt ja ebenso irgendwo. Darum hatte ich extra auf das Kollektiv verwiesen.
Ich bin einmal gespannt, wie viele User sich hier finden, um diese Geschichte mitzumachen. :)
 

DaHamstah

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2 Mai 2013
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Doch, verstehe ich durchaus.
Ich komme aus der Elektronik. ;)
Nicht umsonst werden Messgeräte in bestimmten Intervallen zu den Herstellern zur Neukalibrierung geschickt. ;)


Ich bin einmal gespannt, wie viele User sich hier finden, um diese Geschichte mitzumachen. :)
Dann sollte dir klar sein, dass der Hersteller damit genau das macht, weswegen wir hier eine Referenz wollen Er gleicht mit einer solchen ab. Hat six7 doch schön am Beispiel der Waage erklärt.
Wenn du ein 10g Referenzgewicht hast, weißt du, dass dein Löffel 27,2g wiegt - dann brauchst du die 10g nicht mehr, weil du ja jetzt auf 27,2 Referenzieren kannst...

Mit so viel (sinnlosem) Gegenwind und OT, wie dieses eigentlich tolle Thema läuft, wahrscheinlich wenige. Vor allem haben wir uns damit wahrscheinlich denjenigen vergrault, von dem ich eigentlich gehofft hatte, dass er viel Beisteuern könnte. Schade, aber mir solls egal sein, ich hab meine Referenz eh geordert...
 

Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
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Dann sollte dir klar sein, dass der Hersteller damit genau das macht, weswegen wir hier eine Referenz wollen Er gleicht mit einer solchen ab. Hat six7 doch schön am Beispiel der Waage erklärt.
Wenn du ein 10g Referenzgewicht hast, weißt du, dass dein Löffel 27,2g wiegt - dann brauchst du die 10g nicht mehr, weil du ja jetzt auf 27,2 Referenzieren kannst...
Ein kompliziertes Messgerät von Fluke o.ä. ist ganz sicher keine Waage, die man mit Amazongewichten kalibriert oder eicht. ;)

Mit so viel (sinnlosem) Gegenwind und OT, wie dieses eigentlich tolle Thema läuft, wahrscheinlich wenige. Vor allem haben wir uns damit wahrscheinlich denjenigen vergrault, von dem ich eigentlich gehofft hatte, dass er viel Beisteuern könnte. Schade, aber mir solls egal sein, ich hab meine Referenz eh geordert...
Du, Deine Meinung in allen Ehren, aber lass doch bitte solche offensiven Dinge einfach mal weg...die gehören nicht in die Threads. ;)


@six7 - Ich möchte hier einmal ein paar Fragen stellen. :)

Angenommen, man schickt "Die Eine" Lampe von Person zu Person.

Da wir ja alle wissen, wie die Versanddienste z.T. mit Paketen umgehen, dass Pakete auch mal vom Transportband fallen, etc...

Welchen Einfluss hat so ein Mehrfachversand auf die Lampe und deren Elektronik selbst?
Wie sieht es dabei mit Alterung aus?
Verändern sich Output, andere Werte der LED?
 

six7

Flashaholic
25 März 2026
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Man könnte einen Chargen-COB-LED-Strip kaufen und zerschneiden.

(Jeder bekommt 20 cm von der gleichen Wurst) und dann hoffen, dass sie das Phosphor in der Tages charge wenigstens gründlich umgerührt haben :D

Die Emitter darin werden nicht sortiert, sondern kommen vom gleichen Wafer. Und dadurch, dass man hunderte winzige LEDs hat, mittelt sich der Unterschied gut heraus.

Nicht so praktisch und nicht so ernst gemeint.

Einmal die Kugel kalibriert, kannst du theoretisch jede einzelne deiner Lampen zur Referenz machen. Die Eine benötigt man eigentlich nur ein mal, dann kann man sich das beliebig oft replizieren.
Danke genau das meine ich ja.

Nicht umsonst werden Messgeräte in bestimmten Intervallen zu den Herstellern zur Neukalibrierung geschickt. ;)
Oder der Kalibrierservice kommt zu dir und bringt seine „Normalen“ Spannungs- und Widerstandsreferenzen mit. Und ab und zu wird der Kalibrierdienst seine Normale mit der in einer anderen Institution verglichen.

Und gerade weil wir das nicht so super wissenschaftlich betreiben wollen, mit genauen Fehleraddition und Pi pa po, ist es ja gut, wenn man Referenzen hat, die man nicht auch noch anzweifeln muss. Als Faustregel sagt man hier: Die Referenzgenauigkeit und das Auflösungsvermögen sollten eine „Order of Magnitude“ besser sein als das, was man später messen möchte.

Oder noch einfacher und unwissenschaftlicher: Die letzte Stelle von dem Messgerät gar nicht so ernst nehmen.

Wenn ihr eine Waage habt, die 1 kg messen kann und 0,1 g Auflösung hat, dann ist vermutlich jedem intuitiv klar, dass das nicht unbedingt das richtige Instrument ist, um 1–2 Gramm schwere Dinge abzuwiegen, wo es wirklich auf das Zehntelgramm ankommt.

Faustregel für analoge Messinstrumente war, glaube ich, etwa 75 % der Range sollten genutzt werden.
Da wir ja alle wissen, wie die Versanddienste z.T. mit Paketen umgehen, dass Pakete auch mal vom Transportband fallen, etc...

Welchen Einfluss hat so ein Mehrfachversand auf die Lampe und deren Elektronik selbst?
Wie sieht es dabei mit Alterung aus?
Verändern sich Output, andere Werte der LED?
Was denkst du denn, wie die Lampe zu dir kommt, wenn du sie z. B. bei Gigahertz-Optik, Labsphere oder Edmund Optics bestellst?

Konstruktiv und durch entsprechende Verpackung müsste natürlich sichergestellt werden, dass sich die Lampe nicht verändert. Bei Solid-State-Leuchtmitteln ist das zum Glück sehr einfach.

Auf das Thema der Alterung bin ich vorher schon eingegangen. Genauso auf den Output.

Das Schöne ist, dass die LED auf der Reise ja sehr oft vermessen wird, und sollte sich da plötzlich etwas ändern, wird das vermutlich auffallen. Spätestens wenn sie wieder zurückkommt und erneut mit demselben Instrument vermessen wird oder mit einer anderen Lampe verglichen werden kann, die nicht auf Reise war.

*triggerd*
ich dachte das hatten wir jetzt oft genug

Ihr Eicht heir grnichts nur das Eichämter eichen
 

DaHamstah

Flashaholic**
2 Mai 2013
1.009
1.145
113
München
dahamstah.de
Ein kompliziertes Messgerät von Fluke o.ä. ist ganz sicher keine Waage, die man mit Amazongewichten kalibriert oder eicht. ;)
Nicht mit Amazonzeugs, sondern halt (bei der Waage) mit Eichgewichten. Ob das DMM jetzt von Fluke oder Parkside ist macht für die Kalibrierreferenzen keinerlei Unterschied. Das sind bekannte Größen und fertig.
Du, Deine Meinung in allen Ehren, aber lass doch bitte solche offensiven Dinge einfach mal weg...die gehören nicht in die Threads.
Einfach melden und fertig. Das ist sonst OT und gehört noch weniger hier her.

Den Rest hat six7 ja schon debunked.
 

Köf3

LED-Spezialist
17 Mai 2015
4.141
5.940
113
nahe Köln
Ich könnte eine Referenzlampe für einen PA zur Verfügung stellen, die ich aber erst bauen muss. Wäre dann in zwei bis drei Wochen soweit.

Auch meine Messungen sind - trotz bestem Wissen und Gewissen - mit Unsicherheiten behaftet, und ich werde daher auch keine Genauigkeiten angeben. Nur so viel: die Werte sind plausibel und ergeben Sinn.
 

DaHamstah

Flashaholic**
2 Mai 2013
1.009
1.145
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München
dahamstah.de
Ich könnte eine Referenzlampe für einen PA zur Verfügung stellen, die ich aber erst bauen muss. Wäre dann in zwei bis drei Wochen soweit.

Auch meine Messungen sind - trotz bestem Wissen und Gewissen - mit Unsicherheiten behaftet, und ich werde daher auch keine Genauigkeiten angeben. Nur so viel: die Werte sind plausibel und ergeben Sinn.
Darauf habe ich gehofft. Deine Werte sind vertrauenswürdig genug, denke ich.

Ich schlage vor, wir schauen Mal, wie viel Leute zusammenkommen und dann schauen wir, ob sich das lohnt, oder?
 

Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
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Mit so viel (sinnlosem) Gegenwind und OT, wie dieses eigentlich tolle Thema läuft, wahrscheinlich wenige. Vor allem haben wir uns damit wahrscheinlich denjenigen vergrault, von dem ich eigentlich gehofft hatte, dass er viel Beisteuern könnte. Schade, aber mir solls egal sein, ich hab meine Referenz eh geordert...
Einfach melden und fertig. Das ist sonst OT und gehört noch weniger hier her.
Ich weiß etwas besseres und sinnvolleres! :thumbsup:

Den Rest hat six7 ja schon debunked.
Und an den waren die meisten meiner Worte auch gerichtet, nicht an Dich. :)
 

six7

Flashaholic
25 März 2026
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Ich könnte eine Referenzlampe für einen PA zur Verfügung stellen, die ich aber erst bauen muss. Wäre dann in zwei bis drei Wochen soweit.

Auch meine Messungen sind - trotz bestem Wissen und Gewissen - mit Unsicherheiten behaftet, und ich werde daher auch keine Genauigkeiten angeben. Nur so viel: die Werte sind plausibel und ergeben Sinn
Das freut mich natürlich, so einen konstruktiven Beitrag von der großen Ikone der unabhängigen LED-Messungen zu hören ;D


Eine Lampe für diesen Test würde ich auch gerne konstruieren und zur Verfügung stellen, nur befindet sich meine photometrische Metrologie noch sehr im Aufbau, und ich habe kein Vertrauen in die absolute Genauigkeit meiner Messungen.


Gestern kam übrigens meine "Ulbrich kuge" an:

photo_5429568450562036424_y.jpg

Mein Ziel ist es, alle Messungen möglichst auf drei sehr unterschiedliche Arten mit unterschiedlichen Instrumenten durchzuführen und auf das gleiche Ergebnis zu kommen.

Lumen z. B. könnte ich mit einem Goniometer im Kugelkoordinatensystem vermessen, mit einer Kamera auf eine beleuchtete Fläche integrieren oder eine plane Fläche mit einer CNC mit einem Luxsensor abfahren und integrieren – oder aber mit einer DIY-Kugel.

Wenn vollkommen andere Methoden und Sensoren mit unterschiedlichen Testlampen irgendwie sehr ähnliche Ergebnisse liefern, wäre das für mich ein gutes Indiz, dass ich keine systematischen Fehler mache.

Relative Stabilität hingegen kann ich jetzt schon mit hoher Zuversicht und Genauigkeit testen.

@Köf3, ich möchte dir da jetzt natürlich nicht mehr Arbeit aufdrücken als notwendig, aber wenn du schon dabei bist … und Lust hast, mehr Lampen zu vermessen: Wenn wir schon einen Passaround machen, könnten da ja mehr als eine Lampe drin sein.

Und wie gesagt ich würde die auch genre bereitstellen
 
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six7

Flashaholic
25 März 2026
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https://tklamp.co/products/calibration-lamp-for-flashlight-tester

Wenn man mal realistisch ist und sich anschaut, was die hier als Kalibrierlampe anbieten:
15 Minuten aufwärmen lassen, fertig.
Standard-230-V-LED-Treiber mit irgendeinem COB-Downlight- oder Tracklight-Gehäuse und Kühlkörper. Für 50 € jetzt nicht absurd …


Aber garantieren die wirklich „nur“ Luminous Flux: 2100 ± 100 Lumen, oder gibt es zu jeder Lampe noch ein individuelles Zertifikat?


5–10 % für 50 € … naja.


So eine Lampe dieser Art würde ich auch gratis gerne zur Verfügung stellen und mitschicken – wenn gewünscht auch zwei, mit TIR oder Reflektor oder in warm/kalt, High-CRI, Low-CRI.
 

Köf3

LED-Spezialist
17 Mai 2015
4.141
5.940
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nahe Köln
Standard-230-V-LED-Treiber mit irgendeinem COB-Downlight- oder Tracklight-Gehäuse und Kühlkörper. Für 50 € jetzt nicht absurd …
So ein Teil habe ich, ist aber halt nicht akkreditiert und da ist auch unklar, wie genau die Lichtstrom-Angabe eigentlich ist. Meine Kugel hat eine Abweichung von weniger als 4 % zu dieser TKLamp Lichtquelle (nach 15 Min Aufwärmphase)