Imalent DM35 - Review und (+ DM70) Passaround

amaretto

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12 August 2010
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NRW
Thorsten Gatzemeier (www.Gatzetec.de) hat die neue Imalent DM35 für eine Testreihe zur Verfügung gestellt. Zum Passaround geht es hier lang.

Lieferung im Pappkarton mit Kunststoff-Inlay.


Daten und Eigenschaften:
  • max. Leistung 2.000 Lumen
  • Leuchtweite 450 Meter / 50.960 cd
  • 5 Helligkeitsstufen mit Memory + Strobe + Sekundärleuchte
  • Emitter: Cree XHP35 Hi mit kaltweißer Lichtfarbe
  • glatter Reflektor
  • Alu-Gehäuse (anodisiert), Maße 111,5 x 33 X 25,5 mm
  • Energieversorgung 1x 21700 Li-Io-Akku (im Lieferumfang)
  • externe Aufladung über Micro-USB-Buchse im Akku
  • Seitenschalter am Lampenkopf
  • Ladezustandsanzeige/Unterspannungswarnung
  • Akku-Verpolungsschutz
  • Tailstand: ja
  • magnetisch haftende Endkappe
  • wasserdicht nach IPX8
  • Gewicht 160 g (inklusive Akku)
  • Marktpreis ca. 95 €

Leuchtstufen und Leuchtdauer:




Lieferumfang:
  • Imalent DM35 Taschenlampe
  • USB-Ladekabel
  • Imalent MRB-217P50 Akku mit 5000 mAh
  • Nylonholster
  • Trageclip
  • Lanyard (Fangschnur), Ersatzdichtungsringe
  • Bedienungsanleitung


Bedienungsanleitung:


Die LED-Beleuchtung im Schalter informiert über vollen oder leeren Akku.


Auf der gegenüberliegenden Seite kann ein dezentes Rotlicht als Nachtlicht unabhängig von der Haupt-LED und der Schalterbeleuchtung aktiviert werden.


Die Tailcap hat einen Magneten eingebaut, so hält die Lampe an magnetisierbaren Oberflächen.




Wer es mag oder braucht, kann den mitgelieferten (einfachen) Trageclip und die Fangschnur montieren. Der Clip dient als Wegrollschutz.


aber: viel taugt der Clip nicht, man kann sich nicht darauf verlassen


noch ein Kritikpunkt: die Lanyard-Öse hätte leichter zugänglich sein dürfen. Aber das ist nur eine Kleinigkeit


Die Seite mit dem zuschaltbaren roten "Schlafzimmerlicht"


Im Schalter finden wir die Statusanzeige. Leuchtet sie ab 3,2V rot oder gar ab 3,0V rot blinkend, sollte sofort der Akku geladen werden.


Die DM35 in drei Teilen


Lampenkopf mit mechanischem Verpolungsschutz und Tailcap




Die USB-Ladefunktion des Akkus ist praktisch, jedoch muss man erst den Akku aus der Lampe nehmen. Noch komfortabler wäre eine interne Ladefunktion gewesen. Aber immerhin: so benötigt man kein spezielles zusätzliches Ladegerät für den langen Akku.


Am passgenauen Holster gibt es nichts auszusetzen, keine überstehenden Fäden oder sonst etwas. Das können andere Hersteller nicht besser.



Haptik / Handhabung
Mit 11,5 cm ist die Imalent DM35 schön klein geraten, trotz fettem Akku. Sie liegt gut in der Hand und der etwas hervorstehende Doppel-Ring am Lampenkopf stört wider Erwarten nicht bei der Bedienung. Ich würde sogar sagen, im Gegenteil. Da die Strukturierung des Batterierohrs dezent und die Lampe fast in einer Hand verschwindet, hat man die Lampe dank des Doppelrings sicherer und griffiger in der Hand.

Der seitlich am Kopf eingebaute Taster bietet ein leises und definiertes Schaltgefühl. Die Gewinde des Akkurohres sind ausreichend gefettet, so dass beim obligatorischen Entnehmen des Akkus zum Aufladen kein kratzen zu beklagen ist. Die Anodisierung ist fehlerfrei, die Cree-LED vernünftig im Reflektor zentriert.

Bedienung / User Interface
- Einschalten auf der zuletzt genutzten Stufe (Memory) + Ausschalten durch kurzen Druck
- Weiterschalten (von dunkel nach hell: low-mid1-mid2-high) über gedrückt halten und bei der gewünschten Stufe loslassen
- Doppelklick: Turbo, nochmals doppelt: Strobe, zum Beenden kurzer Druck
- Vierfachklick: elektronische Sperre (Lockout)

Aufladen
Vor der ersten Benutzung muss das Isolierplättchen aus dem Akkurohr genommen werden. Zum Aufladen muss der Akku aus der Lampe heraus und mit einem USB-Kabel verbunden werden. Den Ladevorgang zeigt eine rote LED am Pluspol an, voll geladen (= 4,20 V) ist diese grün.

Restkapazitätsanzeige
grün = 3,2 - 4,2 V
rot = 3,0 - 3,2 V
rot blinkend = < 3,0 V

Eigene Messungen
(mit Hobbyequipment, daher ohne jede Gewähr)
- Ladestrom: 0,95 A
- Ladeschluss-Spannung: 4,20 V
- Lux (direkt nach dem Einschalten): 50.000 Lux
- Lumen (ceiling bounce): ca. knapp 2000 lm
- PWM: 20 kHz (2.-4. Stufe)
- Stromaufnahme max. 8,5 A


Laufzeitmessung mit Ventilatorkühlung auf hellster Stufe

Hm... Von einem Stepdown nach 3 Minuten ist nichts zu sehen. Stattdessen rennt die DM35 mit kaum Leistungsabfall 20 Minuten auf Vollgas durch und schaltet dann komplett ab. Ob die Abschaltung durch die Lampe oder die Schutzschaltung des Akkus griff, kann ich nicht sagen. Das muss ein zweiter Test klären. Nach dem Laufzeittest hatte der Akku jedenfalls noch 3,7 V Restspannung.

Auch der Test auf zweithöchster Stufe zeigt keinen Stepdown

Erklärungsversuch:
Vermutlich sorgt die Kühlung durch den Ventilator dafür, dass der Überhitzungsschutz der DM35 nicht ansprechen muss. Die eigenen Werte des Herstellers sind dann wohl ohne jede Kühlung ermittelt worden, wobei die Temperatursteuerung der Lampe nach 3 bzw. 4 Minuten eingegriffen hat. Insgesamt spricht die Regelung erst bei ziemlich hohen Temperaturen an, was viele erfreuen wird, die möglichst lange die Höchstleistung wünschen.

Hier noch die Laufzeitkurve auf High (1400 Lumen) ohne Kühlung. Die höchste Temperatur an der Lampe liegt bei 65 Grad.

Selbst ohne Kühlung hält die DM35 die Leistung länger, als der Hersteller verspricht. Der Stepdown kommt nicht nach 4 sondern ca. 6-7 Minuten.


Leuchteindruck
Auf der positiven Seite finden wir eine akzeptable Lichtfarbe ohne störende Farbstiche. Die Grundtendenz ist kaltweiß. Beim kritischen Hinsehen auf weißer Wand kann man allerdings einen nicht ganz gleichmäßigen Lichtkegel erkennen mit angedeuteten Ringen im Beam. Draußen in der Natur dürfte das nicht sehr stören.




47968514yu.jpg


Kurzfazit:

positiv
+ gute Reichweite
+ liefert die versprochene Leistung
+ ordentliche Qualität
+ gute Haptik, sehr klein und handlich
+ nahezu kompletter Lieferumfang (inkl. Akku hoher Kapazität)

negativ/verbesserungswürdig
- leichte Ringe im Beam
- Trageclip unpassend, Lanyardöse schwer zugänglich

Insgesamt habe ich durchaus Spaß an der Lampe, wirklich Gravierendes auszusetzen finde ich nicht.
 
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casi290665

Flashaholic***²
31 Mai 2016
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Hallo amaretto,

danke Dir für dieses ausführliche Review ! :thumbup:

Da die Lampe ja scheinbar doch nicht zeitgesteuert runterregelt, würde ich gerne wissen wie warm sie in den beiden höchsten Leuchtstufen wird ?
1400 bis ca 2000 Lumen geben ja doch ordentlich Wärme ab...

Gruß
Carsten
 
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12 August 2010
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Yes, auch bei der 1400-Lumen-Stufe wird die Lampe gut heiß. Ich kann nachher mal die Temperatur messen.
 

Straight Flash

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23 März 2018
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Schöne Lampe, schönes Review! :thumbup:

Ein kleiner Kritikpunkt ist mir dank der guten Bilder noch aufgefallen: Die Feder in der Tailcap ist so gratig abgeschnitten, dass bereits der Minuspol des Akkus gelitten hat. Auf Dauer ist das sicher nicht gut.
 
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12 August 2010
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Guter Hinweis, da schau ich nachher nach. Vielleicht müsste man eine Feile bemühen, auf jeden Fall ein Abzug bei der Qualitätsnote.
 

Schroecksi

Flashaholic**
22 Oktober 2016
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Schöne kleine Lampe mit klasse Regelung. Ist das bei der DM70 auch so? Danke für das klasse Review.:thumbup:
 
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12 August 2010
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Laufzeitkurve für 1400 Lumen-Stufe ohne Kühlung im Review ergänzt. Die Maximaltemperatur lag bei ca. 65 Grad.
 
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mili111

Flashaholic**
13 Mai 2016
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Und als Teilnehmer des PA´s hier auch von mir ein kleines Kurzfazit. Leider dieses mal ohne viele Bilder, vorallem keine Beamshots =( die Zeit war durch die Arbeit etwas knapper als geplant. Schonmal vorweg: bei mir wird keine der Lampen einziehen.

Pro:
- mal wieder zwei Lampen im 21700er Format, welches ich sehr interessant finde, hier auch noch inkl. Akku (und inkl. interner Lademöglichkeit des Akkus)!
- allgemein solider Lieferumfang
- insgesamt gute Lichtleistung beider Lampen

Con:
- das zusätzliche Rotlicht ist mMn ein Witz... nicht wirklich nutzbar, höchstens als Positionslicht, aber da es sowierso nur als "Sleeping Light" angegeben war, vll auch nur so gedacht? Ich persönlich hatte mir davon mehr erhofft
- Verarbeitungsqualität nur ausreichend, die Haptik irgendwie nicht schön (mag vll auch daran liegen dass ich kurz vorher ne Eagtac erhalten hab und diese natürlich auf einem ganz anderen Niveau spielt, evtl. war ich daher nicht ganz objektiv :D). Ein Schalter der beiden Lampen hat geklappert und saß nicht mehr fest, und das obwohl ich erst der 3. war der seine Finger an der Lampe hatte. Ich gehe aber davon aus das das ersetzt worden wäre wenn die Lampe im Handel gewesen wäre.
- die Form der Lampe finde ich etwas unvorteilhaft - das Rohr noch schmal genug bzw. die ganze Lampe kurz genug um evtl. noch als EDC durchzugehen, aber der Kopf dann viel größer. Hab ich zwar auch bei anderen Lampen, zb. Acebeam L16, da ist aber von vornerein klar dass die Lampe nicht als EDC genutzt wird.
- die DM35 hat keinen schönen Beam (viele Ringe), wurde oben ja schon angesprochen, ich fand es zumindest indoor als sehr störend, outdoor mag das anders aussehen, aber Whitewall Hunter kommen hier nicht auf ihre Kosten

Neutral:
- UI und Bedienkonzept finde ich in Ordnung
- ansprechende Optik der Verpackung, sowas finde ich auch immer ganz schön


Ich hab wenigstens mal ein paar Bilder von dem Rotlicht gemacht. Achtung es sind leider Handybilder und sie sind alle etwas überbelichtet. Aber man bekommt denke ich einen Eindruck im Vergleich zur genutzten D4V2. In Real einfach alle Bilder etwas dunkler vorstellen:

D4V2 Moonlight:
DSC_1971-1440x2560.JPG

D4V2 Aux LED rot, hohe Stufe:
DSC_1970-1440x2560.JPG

Imalent Rotlicht:
DSC_1972-1440x2560.JPG


Abschließend möchte ich mich nochmal für die Möglichkeit der Teilnahme und die Organisation des PA bedanken!
 

Gatzetec

Händler
9 April 2013
663
1.634
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Hamburg
www.gatzetec.de
Ein Schalter der beiden Lampen hat geklappert und saß nicht mehr fest, und das obwohl ich erst der 3. war der seine Finger an der Lampe hatte. Ich gehe aber davon aus das das ersetzt worden wäre wenn die Lampe im Handel gewesen wäre.
Das Aluplättchen des Sideswitches im Rahmen ist beweglich und macht deshalb Geräusche bei Bewegung.
Der Schalter ist sehr wohl fest.
Wir haben das bei den lagerhaltigen DM35 und DM70 auch festgestellt.
Dafür ist der Schaltpunkt klar definiert und unserer Meinung nach sehr gut ausgeführt.
Das seitliche Lämpchen ist als Nachtlicht ( Sleeping Light) gedacht, nicht als Rotlicht.
Imalent DM 35-70 switch.jpg



Viel Spass beim testen !

Thorsten
Gatzetec
 

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mili111

Flashaholic**
13 Mai 2016
1.225
769
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Leipzig
Das Aluplättchen des Sideswitches im Rahmen ist beweglich und macht deshalb Geräusche bei Bewegung.
Der Schalter ist sehr wohl fest.
Wir haben das bei den lagerhaltigen DM35 und DM70 auch festgestellt.
Dafür ist der Schaltpunkt klar definiert und unserer Meinung nach sehr gut ausgeführt.
Das seitliche Lämpchen ist als Nachtlicht ( Sleeping Light) gedacht, nicht als Rotlicht.
Anhang anzeigen 110880



Viel Spass beim testen !

Thorsten
Gatzetec

Wieso hat er dann bei der anderen nicht geklappert? Da haut doch dann nur der Qualitätskontrolle was nicht hin wenn das bei anderen auch der Fall ist. Mag ja sein das der Schalter fest ist, aber es kommt mMn halt billig rüber. Daher auch meine Verwendung ob da was defekt ist, davon geht man dann ja erstmal aus.

Ja das mit dem Rotlicht hatte ich ja erwähnt, da hab ich mir wohl einfach zu viel von erhofft. Aber es ist halt schon arg dunkel. Für mich persönlich wäre es nix, aber da mag es durchaus andere Geschmäcker geben die das gut finden ;)
 

Kasperrr

Flashaholic***
30 Mai 2017
5.641
3.564
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Servus!

Auch ich hatte das Vergnügen die DM35 und DM70 zu testen.

Bilder gibt es von mir keine, @amaretto hat schon genug brauchbare und schöne Fotos gemacht. Übrigens danke für das tolle Review! ;)
Vergleichsbeamshots waren geplant aber das Wetter hat nicht mitgespielt. Somit wäre draus nichts brauchbares geworden. Schade!

Die Talas kommen jeweils in einfacher Verpackung und mit den nötigsten Zubehör, Akku + Ladekabel, Holster, Lanyard, Clip, BDA und ein Paar O-Ringe.
Man kann also gleich loslegen! ;)

Optisch gefallen mir die beiden Modelle schonmal gut.
Von dem Seitenlicht, das als Schlaflicht gedacht wurde halte ich jetzt wenig. Brauche sowas bei einer Taschenlampe auch nicht.
Der Magnet in der TailCap ist wiederrum schon etwas sinnvoller. Leider hat man hier meiner Meinung nach zu schwache Magnete genommen. Kopf über klappt es zwar ganz gut. Ansonsten haftet mal die Lampe an metallischen Oberflächen und mal nicht.
Imalent versteht es wirklich, kompakte Taschenlampen zu bauen und ich sehe die geringe Größe als einen Vorteil. So passen die Talas problemlos in eine Jacken- und eventuell sogar eine Hosentasche. :thumbup:

Anfangs war ich etwas abgeneigt, weil die Akkus selbst über eine USB-Schnittstelle verfügen und nicht in der Taschenlampe aufgeladen werden können.
Mittlerweile denke ich, ob so oder so, Hauptsache der Akku wird aufgeladen und die Taschenlampen sind weniger anfällig für beispielweise einen Wassereinbruch.

Ein beleuchteter Schalter ist bei mir immer wieder gern gesehen. Allerdings wäre mir einer aus Gummi oder voll aus Metall, lieber gewesen.
Das klappern eines der Schalter gefiel mir weniger. Ich hatte ständig das Gefühl, gleich fällt was raus oder gibt seinen Geist auf.

Die DM70 erzeugt eher ein flutiges Lichtbild und hat ordentlich Power. Persönlich kam sie mir etwas heller vor als eine EC50 Gen III. Die Lichtfarbe war meiner Meinung nach in Ordnung, mehr erwarte ich von einer XHP70.2 einfach nicht.

Hier noch zwei Laufzeitdiagramme von der DM70 auf Turbo mit dem original Akku.
Ersten 15minImalent DM70 LZM 15min.png
Voll Laufzeit
Imalent DM70 LZM.png

Ich denke, die beiden Diagramme sind selbsterklärend.
Persönlich hätte ich mir nach dem step-down, eine bessere (lineare) Regelung, wie z.B. bei einer EC50 Gen III vorzufinden ist, gewünscht.

Kommen wir nun zu der DM35, den kleinen Pocket-Thrower.
Ich mag das CW einer XHP35 HI sehr und finde diese Lichtfarbe einfach klasse!
Beim leuchten auf einer Wand fallen allerdings sofort Ringe im Beam auf. Das möge viele jetzt stören aber mich persönlich eigentlich weniger. Im Freien sieht man von diesen Artefakten nämlich nichts mehr.
Zum Vergleich hatte ich eine L16 dabei, die bei der Reichweite klar gepunktet hat. Dafür fand ich die DM35 insgesamt etwas heller. Den grösseren Spot von der DM35 empfand ich als positiv.

Hier zwei selbserklärende Laufzeitdiagramme von der DM35 auf Turbo und mit original Akku.
Ersten 15min
Imalent DM35 LZM 15min.png
Volle Laufzeit
Imalent DM35 LZM.png
Diese Regelung sieht meiner Meinung nach schon besser aus!
Verglichen mit einer L16 (Betrieb mit nem 21700er), läuft die DM35 isgesamt knappe 45min länger. Dafür ist die Regelung bei der L16 linear, was wohl auch die kürzere Laufzeit erklärt.

Fazit:
Bis auf paar "Kleinigkeiten", Schalter, Magnet und das Schlaflicht, gefallen mir die beiden DM Modelle gut. In meinen Augen sind das ideale Talas für einen Urlaub. Akku lässt sich bequem über Nacht mit nem USB-Kabel aufladen, geringe Größe und leicht, die Leistung ist ausreichend um Abends im Wald oder auf Strand rumzulaufen.
Was ich bei den beiden Taschenlampen allerdings wirklich vermisse, ist eine Moon-Stufe! Die niedrigste Stufe ist mir bereits schon viel zu hell.
Ich hoffe und wünsche mir, Imalent macht es bei den nächsten Talas besser!

Müsste ich mich für eine von den beiden Lampen entscheiden, dann wäre es definitiv die DM35.
Mehr Reichweite und schönere Lichtfarbe sowie ein für mich nützlicheres Lichtbild sind mir an dieser Stelle doch lieber als mehr Helligkeit, bei der DM70.

Möchte mich nochmal bei allen Personen, die dieses Passaround ermöglicht haben, bedanken! :thumbsup:
Es hat mir viel Spass gemacht! ;)

Grüße
Kasper
 
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Wurczack

Flashaholic**
25 August 2015
1.970
1.167
113
Ba-Wü
So, die nächsten zwei Imalent innerhalb kurzer Zeit, die bei mir durch einen PA gelandet sind.
Interessant für mich aufgrund des großen Akkus, Magnet und Rotlichtfunktion.

Verpackung ist zweckmäßig dimensioniert, auch beim Zubehör keine großen Überraschungen. Lanyard, Clip und Holster sind sauber verarbeitet, das Holster sitzt und der Clip hat keinen scharfen Grat. Ohne Beanstandungen :)

Beim Clip ist mir aufgefallen, dass es ein Hosentaschenclip ist. Es ist nicht möglich, diesen in einen etwas breiteren Gürtel (3mm) einzuhängen, ohne in Gefahr zu laufen, die Lampe zu verlieren. Der Clip ist dann geneigt, zu kippen und die Lampe loszulassen.
Wer den Clip nur nutzt, um die Lampe am abtauchen in tiefe Hosentaschen zu benutzen, ist damit gut bedient.

Akku mit Micro USB Lademöglichkeit finde ich top, eine Schwachstelle weniger, durch die Wasser eindringen könnte.

Das UI ist nicht schlecht, aber dem Zweck (für mich) als Outdoor/Camping Lampe nicht perfekt erfüllend.
Die Abstufungen sind gut gewählt, einzig ein low mit 3-5 lm hätte noch da sein dürfen, das Rotlicht ist nämlich echt sehr dunkel.
Schade ist, dass man die Lampe nicht in low starten kann. Konnte bis jetzt keine Imalent die ich in den Händen hatte. (Außer die DM21 mit Drehring, da hab ich aber immer vergessen wo hell und wo dunkel war...)
Den Strobe erreicht man nur über Turbo und erneuten Doppelklick, das ist gut. Man stroboskopiert so nicht aus Versehen rum.
Vierfachklick sperrt die Lampe, mit kurzer Blinkrückmeldung über den Taster, das ist super. So braucht man keine Angst haben, dass die Lampe kaputt wäre wenn nix passiert.
Den Dreifachklick für das Rotlicht finde ich nicht optimal. Braucht man nämlich für den letzten Klick zu lange, ist man im Turbo. Ganz sicher nicht das was ich haben will, wenn ich das dunkelste, kaum zu sehende Licht der Lampe auswähle. Hier hätte man dem Locator im Schalter, der mit einem langen Klick gestartet wird, den dreifach Klick zuweisen sollen und dem Rotlicht den "lang klicken" von off.

Das Rotlicht ist für mich zweckmäßig. Mit vollständig dunkeladaptierten Augen reicht es aus um sich im Nahbereich zu orientieren, für mehr brauche ich kein Rotlicht. Wenn es heller wäre, blendet es auch irgendwann. Ansonsten ist es auch ein klasse Postitionslicht. Um aber den Adaptionszustand beizubehalten, ist der Turbo nicht besonders passend. Auch kann man damit eine Karte oder Nachricht lesen, wenn man es schafft, mal eine halbe Stunde nicht zu funzeln.

Der Magnet ist eine gute Idee, doppelte Dicke und damit ein paar Newton mehr Zugkraft hätten ihm aber gut ins Gesicht gestanden.

Leider bekomme ich es immer noch nicht hin, Graphen zu erstellen und die mit meinen Daten zu füttern. Was nutzt du @Kasperrr ?
Laufzeit DM70:
ungekühlt, Ceiling Bounce bei Zimmertemperatur.
Start mit 8000 cd,
innerhalb von 2,5 min runter auf 6180 cd.
Sprung auf 4800 cd für 45 sekunden, dann runter auf
1820 cd, also irgendwo um 900lm, die dann für 45 min sauber gehalten wurden.
Lampe ließ sich dann wieder sehr kurz auf 6800 cd hochschalten, fiel aber sehr rapide ab.

Dann habe ich die Lampe abkühlen lassen, nicht geladen.
Lampe mit Raumtemperatur in Wasser mit 18° C gestellt und auf Turbo gestartet.
6000 cd für 2,5 min gehalten
dann ging sie aus.

Ohne erneute Wasserkühlung Start wieder auf
6000 cd
innerhalb 1,5 min runter auf 900 cd
high auf 3500 cd für 4 min
dann dann ging sie aus.

middle mit 1350 cd konnte sie aber noch eine gute halbe Stunde halten, bis hier die Helligkeit merklich nachließ.+

ENDE der Tortur, mit 3,28V Ruhespannung.

Weiß nicht, was ich von der Ausschalterei halten soll. Auf der einen Seite habe ich sie schon geplagt, auf der anderen lief sie ja auf middle noch echt ein gutes Stück. Wenn der Akku in die Schutzschaltung gefahren wäre, hätte die Lampe den selbst reaktivieren können? Kaum ohne externe Stromquelle, oder?
Also muss es elektronisches Abriegeln sein, das hätte man eleganter lösen können.

Ansonsten bin ich mit der Leistung und der Laufzeit sehr zufrieden. Das Lichtbild der DM70 ist top, sehr flutig, viel Leistung. Die Ringe der DM35 stören nur bei Indoor-Shootings, draußen völlig unauffällig. Die Reichweite ist für das kleine Ding klasse.

Beide Lampen liegen mir sehr gut in der Hand und haben eine praktikable EDC Größe.

Zum Campen taugt sie nur, wenn man eine andere Lampe mit zuverlässig erreichbarem Firefly hat. Dann sind beide Varianten der Lampe gute Begleiter.

Danke an die Fa Gatzetec für den PA und an Amaretto fürs organisieren und das tolle Erstreview, dank dem ich nicht auf meine grottige Handykamera angewiesen bin.
 

Kasperrr

Flashaholic***
30 Mai 2017
5.641
3.564
113
@Wurczack
Meine Laufzeitmessungen führe ich mit meinen Smartphone und einer passenden App "Lux Meter Lichtmesser", durch.
Die aufgezeichneten Daten exportiere ich dann ins Excell und mache so die Diagramme fertig.

Die App bietet viele Funktionen, ist recht einfach zu bedienen und lässt sich auch mithilfe eines Luxmeters kalibrieren.
 
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Wieselflinkpro

Flashaholic***
1 Dezember 2014
5.471
3.089
113
Goslar
Mir ist gerade aufgefallen, dass ich noch gar kein Review zu dieser Lampe geschrieben habe. Ich dachte das wäre Erledigt. :pfeifen:
Es waren einfach zu viele Passarounds in letzter Zeit. :Paket:

Eindrücke
  • Es ist nicht möglich, von Turbo zurück zur letzten Leuchtstufe zu wechseln, sondern man muss die Lampe erst ausschalten um zu normalen Leuchtstufen zu kommen. Das war bei den Vorgängerlampen der DN-Serie deutlich besser mit ihren 2 Schaltern.
  • DM70 ist kleiner, kompakter und weniger throwig als die DN70.
  • Man kann sogar sagen, dass die DN70 von der Hotspot Größe mittig zwischen DM70 und DM35 liegt.
  • Leider haben die Lampen auch kein Display mehr, das hat mir immer viel Spaß gemacht bei Imalent.
  • Zusätzlich zu den Vorgängerlampen haben diese einen Magnet an der Tailcap, dies gefällt mir.
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  • Die Ladefunktion ist vom Lampen-Treiber in den Akku gewandert, so hat man keine Dichtigkeitsprobleme und spart etwas Geld bei der Entwicklung der Lampe.
  • Die Akkukapazität der mitgelieferten Akkus ist größer als bei der DN-Serie und obendrein sind die Lampen und Akkus noch kompakter
  • Der Schalter lässt sich drehen bei einer der beiden DM-Lampen, bei der anderen nicht, weil er da etwas fester sitzt.
  • Der Schalter ist gut ertastbar, dies war immer ein Kritikpunkt bei der DN-Serie. Eine Lampe kann man wegen dem drehbaren Schalter sogar hören, der er klappert.
Bilder

Das LED-Baord sitzt wie bei Imalent üblich sehr kompakt eingebaut zwischen Schalter und Seitenlicht:
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Hier sieht man einen Akkuvergleich mit dem 26650er Akku der DN-Serie (Vorgängerlampen) und andere Akkus jeweils geschützt und ungeschützt. Ich habe nur bei dem 18650er Akku vergessen noch einen geschützten Akku daneben zu stellen.
Neben der Schutzschaltung hat der 21700er Imalent-Akku auch eine Micro-USB-Buchse zum aufladen des Akkus:
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Der Akku ist so lang, dass er z.B. in eine Sofirn/Utorch C8F nicht hinein passt, im Vergleich zum gelben ungeschützten Akku:
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Die Wandstärke des Akkurohres hat auch etwas abgenommen, besonders an der Tailcap-Seite:
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Hier noch das Testfeld der Lampen, die dann auch größtenteils bei den Beamshots angetreten sind:
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Messwerte

Hier die Bedienungsanleitungen, in denen die Herstellerangaben lesbar sind:
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Wie üblich messe ich die Lux auf 10m und rechne sie auf 1m bzw. in cd um.

LampeLux/cdHersteller cdLumenLumen @30secHersteller Lumen
DM70 18.270 23.500 4540 4110 4500
X722.100 40903880 -
DN70 24.100 3650 3440 3800
C8F30.20044004140 -
C8-XHP5033.90017771600 -
DM3547.20050.960 210018902000
X652.30013041275 -


Reichweite (gemessen - berechnet):
  • DM70: 270,3 m
  • DM35: 434,5 m

LampeLux/cdHersteller cdLumenLumen @30secHersteller Lumen
DM70 18.270 23.500 4540 4110 4500
X722.100 40903880 -
DN70 24.100 3650 3440 3800
C8F30.20044004140 -
C8-XHP5033.90017771600 -
DM3547.20050.960 210018902000
X652.30013041275 -

Die Messungen DN70 und DN35 stammen aus meiner alten Lumenbox, die bei den höheren Werten und Throwern zu geringe Werte gezeigt hat. Die zweiten Zahlen der DN70 stammen aus meiner Kugel, die nun genauer ist.

Beamshots

Zuerst die Fluter, die mich mehr interessieren:
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Und nun die Thrower:
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Und noch ein Hotspot-Vergleich der beiden 70er Lampen:
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Die alte DN70 hat einen größeren Reflektor und eine dedomte XHP70, daher hat sie deutlich mehr Reichweite als die neue DM70. Und sie liegt damit zwischen den beiden neuen DM70 und DM35, was den Throw und die Hotspot Größe angeht:
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