Thorsten Gatzemeier (www.Gatzetec.de) hat die neue Imalent DM35 für eine Testreihe zur Verfügung gestellt. Zum Passaround geht es hier lang.
Lieferung im Pappkarton mit Kunststoff-Inlay.

Daten und Eigenschaften:
Leuchtstufen und Leuchtdauer:

Lieferumfang:

Bedienungsanleitung:

Die LED-Beleuchtung im Schalter informiert über vollen oder leeren Akku.

Auf der gegenüberliegenden Seite kann ein dezentes Rotlicht als Nachtlicht unabhängig von der Haupt-LED und der Schalterbeleuchtung aktiviert werden.

Die Tailcap hat einen Magneten eingebaut, so hält die Lampe an magnetisierbaren Oberflächen.


Wer es mag oder braucht, kann den mitgelieferten (einfachen) Trageclip und die Fangschnur montieren. Der Clip dient als Wegrollschutz.

aber: viel taugt der Clip nicht, man kann sich nicht darauf verlassen

noch ein Kritikpunkt: die Lanyard-Öse hätte leichter zugänglich sein dürfen. Aber das ist nur eine Kleinigkeit

Die Seite mit dem zuschaltbaren roten "Schlafzimmerlicht"

Im Schalter finden wir die Statusanzeige. Leuchtet sie ab 3,2V rot oder gar ab 3,0V rot blinkend, sollte sofort der Akku geladen werden.

Die DM35 in drei Teilen

Lampenkopf mit mechanischem Verpolungsschutz und Tailcap


Die USB-Ladefunktion des Akkus ist praktisch, jedoch muss man erst den Akku aus der Lampe nehmen. Noch komfortabler wäre eine interne Ladefunktion gewesen. Aber immerhin: so benötigt man kein spezielles zusätzliches Ladegerät für den langen Akku.

Am passgenauen Holster gibt es nichts auszusetzen, keine überstehenden Fäden oder sonst etwas. Das können andere Hersteller nicht besser.

Haptik / Handhabung
Mit 11,5 cm ist die Imalent DM35 schön klein geraten, trotz fettem Akku. Sie liegt gut in der Hand und der etwas hervorstehende Doppel-Ring am Lampenkopf stört wider Erwarten nicht bei der Bedienung. Ich würde sogar sagen, im Gegenteil. Da die Strukturierung des Batterierohrs dezent und die Lampe fast in einer Hand verschwindet, hat man die Lampe dank des Doppelrings sicherer und griffiger in der Hand.
Der seitlich am Kopf eingebaute Taster bietet ein leises und definiertes Schaltgefühl. Die Gewinde des Akkurohres sind ausreichend gefettet, so dass beim obligatorischen Entnehmen des Akkus zum Aufladen kein kratzen zu beklagen ist. Die Anodisierung ist fehlerfrei, die Cree-LED vernünftig im Reflektor zentriert.
Bedienung / User Interface
- Einschalten auf der zuletzt genutzten Stufe (Memory) + Ausschalten durch kurzen Druck
- Weiterschalten (von dunkel nach hell: low-mid1-mid2-high) über gedrückt halten und bei der gewünschten Stufe loslassen
- Doppelklick: Turbo, nochmals doppelt: Strobe, zum Beenden kurzer Druck
- Vierfachklick: elektronische Sperre (Lockout)
Aufladen
Vor der ersten Benutzung muss das Isolierplättchen aus dem Akkurohr genommen werden. Zum Aufladen muss der Akku aus der Lampe heraus und mit einem USB-Kabel verbunden werden. Den Ladevorgang zeigt eine rote LED am Pluspol an, voll geladen (= 4,20 V) ist diese grün.
Restkapazitätsanzeige
grün = 3,2 - 4,2 V
rot = 3,0 - 3,2 V
rot blinkend = < 3,0 V
Eigene Messungen
(mit Hobbyequipment, daher ohne jede Gewähr)
- Ladestrom: 0,95 A
- Ladeschluss-Spannung: 4,20 V
- Lux (direkt nach dem Einschalten): 50.000 Lux
- Lumen (ceiling bounce): ca. knapp 2000 lm
- PWM: 20 kHz (2.-4. Stufe)
- Stromaufnahme max. 8,5 A
Laufzeitmessung mit Ventilatorkühlung auf hellster Stufe

Hm... Von einem Stepdown nach 3 Minuten ist nichts zu sehen. Stattdessen rennt die DM35 mit kaum Leistungsabfall 20 Minuten auf Vollgas durch und schaltet dann komplett ab. Ob die Abschaltung durch die Lampe oder die Schutzschaltung des Akkus griff, kann ich nicht sagen. Das muss ein zweiter Test klären. Nach dem Laufzeittest hatte der Akku jedenfalls noch 3,7 V Restspannung.
Auch der Test auf zweithöchster Stufe zeigt keinen Stepdown

Erklärungsversuch:
Vermutlich sorgt die Kühlung durch den Ventilator dafür, dass der Überhitzungsschutz der DM35 nicht ansprechen muss. Die eigenen Werte des Herstellers sind dann wohl ohne jede Kühlung ermittelt worden, wobei die Temperatursteuerung der Lampe nach 3 bzw. 4 Minuten eingegriffen hat. Insgesamt spricht die Regelung erst bei ziemlich hohen Temperaturen an, was viele erfreuen wird, die möglichst lange die Höchstleistung wünschen.
Hier noch die Laufzeitkurve auf High (1400 Lumen) ohne Kühlung. Die höchste Temperatur an der Lampe liegt bei 65 Grad.

Selbst ohne Kühlung hält die DM35 die Leistung länger, als der Hersteller verspricht. Der Stepdown kommt nicht nach 4 sondern ca. 6-7 Minuten.
Leuchteindruck
Auf der positiven Seite finden wir eine akzeptable Lichtfarbe ohne störende Farbstiche. Die Grundtendenz ist kaltweiß. Beim kritischen Hinsehen auf weißer Wand kann man allerdings einen nicht ganz gleichmäßigen Lichtkegel erkennen mit angedeuteten Ringen im Beam. Draußen in der Natur dürfte das nicht sehr stören.


Kurzfazit:
positiv
+ gute Reichweite
+ liefert die versprochene Leistung
+ ordentliche Qualität
+ gute Haptik, sehr klein und handlich
+ nahezu kompletter Lieferumfang (inkl. Akku hoher Kapazität)
negativ/verbesserungswürdig
- leichte Ringe im Beam
- Trageclip unpassend, Lanyardöse schwer zugänglich
Insgesamt habe ich durchaus Spaß an der Lampe, wirklich Gravierendes auszusetzen finde ich nicht.
Lieferung im Pappkarton mit Kunststoff-Inlay.

Daten und Eigenschaften:
- max. Leistung 2.000 Lumen
- Leuchtweite 450 Meter / 50.960 cd
- 5 Helligkeitsstufen mit Memory + Strobe + Sekundärleuchte
- Emitter: Cree XHP35 Hi mit kaltweißer Lichtfarbe
- glatter Reflektor
- Alu-Gehäuse (anodisiert), Maße 111,5 x 33 X 25,5 mm
- Energieversorgung 1x 21700 Li-Io-Akku (im Lieferumfang)
- externe Aufladung über Micro-USB-Buchse im Akku
- Seitenschalter am Lampenkopf
- Ladezustandsanzeige/Unterspannungswarnung
- Akku-Verpolungsschutz
- Tailstand: ja
- magnetisch haftende Endkappe
- wasserdicht nach IPX8
- Gewicht 160 g (inklusive Akku)
- Marktpreis ca. 95 €
Leuchtstufen und Leuchtdauer:

Lieferumfang:
- Imalent DM35 Taschenlampe
- USB-Ladekabel
- Imalent MRB-217P50 Akku mit 5000 mAh
- Nylonholster
- Trageclip
- Lanyard (Fangschnur), Ersatzdichtungsringe
- Bedienungsanleitung

Bedienungsanleitung:

Die LED-Beleuchtung im Schalter informiert über vollen oder leeren Akku.

Auf der gegenüberliegenden Seite kann ein dezentes Rotlicht als Nachtlicht unabhängig von der Haupt-LED und der Schalterbeleuchtung aktiviert werden.

Die Tailcap hat einen Magneten eingebaut, so hält die Lampe an magnetisierbaren Oberflächen.


Wer es mag oder braucht, kann den mitgelieferten (einfachen) Trageclip und die Fangschnur montieren. Der Clip dient als Wegrollschutz.

aber: viel taugt der Clip nicht, man kann sich nicht darauf verlassen

noch ein Kritikpunkt: die Lanyard-Öse hätte leichter zugänglich sein dürfen. Aber das ist nur eine Kleinigkeit

Die Seite mit dem zuschaltbaren roten "Schlafzimmerlicht"

Im Schalter finden wir die Statusanzeige. Leuchtet sie ab 3,2V rot oder gar ab 3,0V rot blinkend, sollte sofort der Akku geladen werden.

Die DM35 in drei Teilen

Lampenkopf mit mechanischem Verpolungsschutz und Tailcap


Die USB-Ladefunktion des Akkus ist praktisch, jedoch muss man erst den Akku aus der Lampe nehmen. Noch komfortabler wäre eine interne Ladefunktion gewesen. Aber immerhin: so benötigt man kein spezielles zusätzliches Ladegerät für den langen Akku.

Am passgenauen Holster gibt es nichts auszusetzen, keine überstehenden Fäden oder sonst etwas. Das können andere Hersteller nicht besser.

Haptik / Handhabung
Mit 11,5 cm ist die Imalent DM35 schön klein geraten, trotz fettem Akku. Sie liegt gut in der Hand und der etwas hervorstehende Doppel-Ring am Lampenkopf stört wider Erwarten nicht bei der Bedienung. Ich würde sogar sagen, im Gegenteil. Da die Strukturierung des Batterierohrs dezent und die Lampe fast in einer Hand verschwindet, hat man die Lampe dank des Doppelrings sicherer und griffiger in der Hand.
Der seitlich am Kopf eingebaute Taster bietet ein leises und definiertes Schaltgefühl. Die Gewinde des Akkurohres sind ausreichend gefettet, so dass beim obligatorischen Entnehmen des Akkus zum Aufladen kein kratzen zu beklagen ist. Die Anodisierung ist fehlerfrei, die Cree-LED vernünftig im Reflektor zentriert.
Bedienung / User Interface
- Einschalten auf der zuletzt genutzten Stufe (Memory) + Ausschalten durch kurzen Druck
- Weiterschalten (von dunkel nach hell: low-mid1-mid2-high) über gedrückt halten und bei der gewünschten Stufe loslassen
- Doppelklick: Turbo, nochmals doppelt: Strobe, zum Beenden kurzer Druck
- Vierfachklick: elektronische Sperre (Lockout)
Aufladen
Vor der ersten Benutzung muss das Isolierplättchen aus dem Akkurohr genommen werden. Zum Aufladen muss der Akku aus der Lampe heraus und mit einem USB-Kabel verbunden werden. Den Ladevorgang zeigt eine rote LED am Pluspol an, voll geladen (= 4,20 V) ist diese grün.
Restkapazitätsanzeige
grün = 3,2 - 4,2 V
rot = 3,0 - 3,2 V
rot blinkend = < 3,0 V
Eigene Messungen
(mit Hobbyequipment, daher ohne jede Gewähr)
- Ladestrom: 0,95 A
- Ladeschluss-Spannung: 4,20 V
- Lux (direkt nach dem Einschalten): 50.000 Lux
- Lumen (ceiling bounce): ca. knapp 2000 lm
- PWM: 20 kHz (2.-4. Stufe)
- Stromaufnahme max. 8,5 A
Laufzeitmessung mit Ventilatorkühlung auf hellster Stufe

Hm... Von einem Stepdown nach 3 Minuten ist nichts zu sehen. Stattdessen rennt die DM35 mit kaum Leistungsabfall 20 Minuten auf Vollgas durch und schaltet dann komplett ab. Ob die Abschaltung durch die Lampe oder die Schutzschaltung des Akkus griff, kann ich nicht sagen. Das muss ein zweiter Test klären. Nach dem Laufzeittest hatte der Akku jedenfalls noch 3,7 V Restspannung.
Auch der Test auf zweithöchster Stufe zeigt keinen Stepdown

Erklärungsversuch:
Vermutlich sorgt die Kühlung durch den Ventilator dafür, dass der Überhitzungsschutz der DM35 nicht ansprechen muss. Die eigenen Werte des Herstellers sind dann wohl ohne jede Kühlung ermittelt worden, wobei die Temperatursteuerung der Lampe nach 3 bzw. 4 Minuten eingegriffen hat. Insgesamt spricht die Regelung erst bei ziemlich hohen Temperaturen an, was viele erfreuen wird, die möglichst lange die Höchstleistung wünschen.
Hier noch die Laufzeitkurve auf High (1400 Lumen) ohne Kühlung. Die höchste Temperatur an der Lampe liegt bei 65 Grad.

Selbst ohne Kühlung hält die DM35 die Leistung länger, als der Hersteller verspricht. Der Stepdown kommt nicht nach 4 sondern ca. 6-7 Minuten.
Leuchteindruck
Auf der positiven Seite finden wir eine akzeptable Lichtfarbe ohne störende Farbstiche. Die Grundtendenz ist kaltweiß. Beim kritischen Hinsehen auf weißer Wand kann man allerdings einen nicht ganz gleichmäßigen Lichtkegel erkennen mit angedeuteten Ringen im Beam. Draußen in der Natur dürfte das nicht sehr stören.


Kurzfazit:
positiv
+ gute Reichweite
+ liefert die versprochene Leistung
+ ordentliche Qualität
+ gute Haptik, sehr klein und handlich
+ nahezu kompletter Lieferumfang (inkl. Akku hoher Kapazität)
negativ/verbesserungswürdig
- leichte Ringe im Beam
- Trageclip unpassend, Lanyardöse schwer zugänglich
Insgesamt habe ich durchaus Spaß an der Lampe, wirklich Gravierendes auszusetzen finde ich nicht.
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