Nachdem ich ja erst kürzlich im TLF freundlichst aufgenommen wurde und mein Kaufberatungsthread erfolgreich beendet ist (nochmals danke dafür), möchte ich nun kurz das Ergebnis vorstellen.
Um die Erwartungen von Anfang an nicht zu hoch werden zu lassen, direkt der Hinweis, dass dies sicherlich kein „Review“ werden wird, sondern nur ein erster Eindruck.
Nach dem freudigen Auspacken der Lampe habe ich natürlich direkt versucht sie anzuschalten. Ist mir allerdings nicht gelungen, zumindest wurde es nicht hell um mich herum.

Aha, kann ja gar nicht gehen, da der Akku ja separat in der Packung liegt.
Also, Lampe aufgeschraubt und siehe da, da ist ja schon ein Akku drin?!?
Kann ich mir momentan nur so erklären, dass mein freundlicher Händler (selected-lights.de) noch einen Akku zusätzlich eingepackt hat. Finde ich klasse, zumal der „serienmäßige“ (3.200 mAh) ein ungeschützter Akku ist. Bei einer Stirnlampe finde ich das nicht so elegant gelöst, obwohl sicherlich die Lampe alle notwendige Regelelektronik besitzt, würde ich hier, zumindest gefühlt , immer einen geschützten Akku nehmen wollen.
Der zusätzliche Akku ist ebenfalls ein Armytek, aber geschützt, mit 3.400 mAh. Prima!

Trotzdem frage ich mich natürlich dann immer noch wieso denn die Lampe nicht leuchtet, obwohl ein Akku drin ist?
Sollte wohl mal die Bedienungsanleitung lesen. Es gibt sogar zwei davon, einmal englisch (DIN A5) Format und einmal als kleines Heftchen (DIN A7 halbes Postkartenformat) in deutsch.
Die Übersetzungen sind gelungen und verständlich und bald habe auch den Fehler ausgemacht. Die Lampe hat eine zusätzliche Sicherung über die Verschraubung der Endkappe. Sobald diese etwas losgeschraubt wird, fließt kein Strom mehr. Finde ich auch sehr gut, denn wer schon mal seine Lampe im Reisegepäck hatte, weiß so etwas zu schätzen, ohne dass man hier irgendwelche Kontakte abkleben muss, oder sonstiges, um unbeabsichtigtes Einschalten zu vermeiden.
Also Kappe festgeschraubt und schon leuchtet es auch.
Die Bedienung ist soweit klar, mit den „Klickfolgen“ 1 x, 2x, 3x oder 4 mal bzw. drücken und halten kommt man nach etwas Einarbeitung schon klar.
Gut ist die Memoryfunktion, man kommt also nach dem Einschalten immer in die Leuchtstufe, die man zuletzt benutzt habe. Auch das Schalten zwischen den Leuchtmodi (Glüh, Haupt, Turbo, Strobe) klappt reibungslos. Wieso allerdings immer alle Lampen diese Strobe Modi haben müssen ist mir bislang noch nicht klar geworden, egal, man muss es ja nicht nutzen.
Sehr schön sind die 3 Glühmodi, angefangen von „man sieht etwas wenn man sich anstrengt“ bis zu „lesen unter der Bettdecke“ ist damit alles abgedeckt.

Wünschen würde ich mir persönlich noch eine Leuchtstufe zwischen dem hellsten Glühmodus und der dunkelsten Hauptstufe.
Der Turbomodus ist superhell, auch hier gibt es zwei Stufen, die hellere müsste nominal doppelt so hell sein, aber doppelte Lumenanzahl empfindet man nicht wirklich als doppelt so hell. Wird eine logarithmische Skalierung sein, aber das können andere besser erläutern als ich.
Fakt ist zumindest es sollte hell genug sein. Man merkt allerdings auch recht schnell eine deutliche Zunahme der Lampenkopftemperatur.
Die Strahlungscharakteristik ist sehr flutig, es gibt beim Lichtbild keinen Spot, sondern nur eine homogen beleuchtete Fläche, genauso wie gewünscht.
Die Lichtfarbe ist lt. Shop NW (neutralweiß) ich würde es eher Richtung warmweiß beschreiben.
Ich habe das mal versucht mit meinem Smartphonesensor (Samsung) zu messen. Es wrden 3.500°K angezeigt im Vergleich zur Fenix PD32UE (4.500°K) und zur Niteye EC-R26 (4.800°K) beide ebenfalls in der Ausführung neutral bzw. warmweiß.
Reihenfolge: Niteye --- Fenix --- Armytek

Man sieht auch auf dem Foto sehr deutlich den Unterschied. Die Farbe ist sehr angenehm und erinnert ein wenig an eine alte Glühbirme. Kann allerdings momentan nur den Eindruck innen wiedergeben. Wie es draußen aussieht muss ich noch prüfen.
Ausprobiert wurde, außer dem beiliegenden Armytek Akku (3.200 mAh) und dem zusätzlichen Armytek Akku (3.400 mAh) auch noch ein geschützter Soshine Akku (ebenfalls 3.400 mAh).
Alle Akkus leuchteten in jeder Stufe, zumindest wenn sie ausreichend geladen waren.
Mit dem Kopfband habe ich mich noch nicht beschäftigt….
Was mir nicht so gut gefällt ist der Clip. Der sitzt schon extrem stramm und führt auch zu leichten Blessuren beim Entfernen, sowohl an der Lampe als auch an der Hand. Zumindest die schwarze Beschichtung ist schon etwas verkratzt. Naja, ist ja kein Vitrinenstück sondern ein Gebrauchsgegenstand mit einigen Jahren Garantie. Trotzdem könnte man einen etwas größeren Clip oder ein etwas elastischeres Material seitens Armytek nehmen.
In der Endkappe ist noch ein Magnet fest eingebaut, einerseits zur Kontaktaufnahme mit dem (leider) proprietären Ladestecker, andererseits nützlich zur Befestigung an magnetischen Metallen.
Das soll es erst einmal gewesen sein, bislang bereue ich den Kauf noch nicht und werde sicherlich hier auch noch Ergänzungen vornehmen, wenn ich mich etwas intensiver mit der Lampe befasst habe.
Gruß
Oli
Um die Erwartungen von Anfang an nicht zu hoch werden zu lassen, direkt der Hinweis, dass dies sicherlich kein „Review“ werden wird, sondern nur ein erster Eindruck.
Nach dem freudigen Auspacken der Lampe habe ich natürlich direkt versucht sie anzuschalten. Ist mir allerdings nicht gelungen, zumindest wurde es nicht hell um mich herum.

Aha, kann ja gar nicht gehen, da der Akku ja separat in der Packung liegt.
Also, Lampe aufgeschraubt und siehe da, da ist ja schon ein Akku drin?!?
Kann ich mir momentan nur so erklären, dass mein freundlicher Händler (selected-lights.de) noch einen Akku zusätzlich eingepackt hat. Finde ich klasse, zumal der „serienmäßige“ (3.200 mAh) ein ungeschützter Akku ist. Bei einer Stirnlampe finde ich das nicht so elegant gelöst, obwohl sicherlich die Lampe alle notwendige Regelelektronik besitzt, würde ich hier, zumindest gefühlt , immer einen geschützten Akku nehmen wollen.
Der zusätzliche Akku ist ebenfalls ein Armytek, aber geschützt, mit 3.400 mAh. Prima!

Trotzdem frage ich mich natürlich dann immer noch wieso denn die Lampe nicht leuchtet, obwohl ein Akku drin ist?
Sollte wohl mal die Bedienungsanleitung lesen. Es gibt sogar zwei davon, einmal englisch (DIN A5) Format und einmal als kleines Heftchen (DIN A7 halbes Postkartenformat) in deutsch.
Die Übersetzungen sind gelungen und verständlich und bald habe auch den Fehler ausgemacht. Die Lampe hat eine zusätzliche Sicherung über die Verschraubung der Endkappe. Sobald diese etwas losgeschraubt wird, fließt kein Strom mehr. Finde ich auch sehr gut, denn wer schon mal seine Lampe im Reisegepäck hatte, weiß so etwas zu schätzen, ohne dass man hier irgendwelche Kontakte abkleben muss, oder sonstiges, um unbeabsichtigtes Einschalten zu vermeiden.
Also Kappe festgeschraubt und schon leuchtet es auch.
Die Bedienung ist soweit klar, mit den „Klickfolgen“ 1 x, 2x, 3x oder 4 mal bzw. drücken und halten kommt man nach etwas Einarbeitung schon klar.
Gut ist die Memoryfunktion, man kommt also nach dem Einschalten immer in die Leuchtstufe, die man zuletzt benutzt habe. Auch das Schalten zwischen den Leuchtmodi (Glüh, Haupt, Turbo, Strobe) klappt reibungslos. Wieso allerdings immer alle Lampen diese Strobe Modi haben müssen ist mir bislang noch nicht klar geworden, egal, man muss es ja nicht nutzen.
Sehr schön sind die 3 Glühmodi, angefangen von „man sieht etwas wenn man sich anstrengt“ bis zu „lesen unter der Bettdecke“ ist damit alles abgedeckt.

Wünschen würde ich mir persönlich noch eine Leuchtstufe zwischen dem hellsten Glühmodus und der dunkelsten Hauptstufe.
Der Turbomodus ist superhell, auch hier gibt es zwei Stufen, die hellere müsste nominal doppelt so hell sein, aber doppelte Lumenanzahl empfindet man nicht wirklich als doppelt so hell. Wird eine logarithmische Skalierung sein, aber das können andere besser erläutern als ich.
Fakt ist zumindest es sollte hell genug sein. Man merkt allerdings auch recht schnell eine deutliche Zunahme der Lampenkopftemperatur.
Die Strahlungscharakteristik ist sehr flutig, es gibt beim Lichtbild keinen Spot, sondern nur eine homogen beleuchtete Fläche, genauso wie gewünscht.
Die Lichtfarbe ist lt. Shop NW (neutralweiß) ich würde es eher Richtung warmweiß beschreiben.
Ich habe das mal versucht mit meinem Smartphonesensor (Samsung) zu messen. Es wrden 3.500°K angezeigt im Vergleich zur Fenix PD32UE (4.500°K) und zur Niteye EC-R26 (4.800°K) beide ebenfalls in der Ausführung neutral bzw. warmweiß.
Reihenfolge: Niteye --- Fenix --- Armytek

Man sieht auch auf dem Foto sehr deutlich den Unterschied. Die Farbe ist sehr angenehm und erinnert ein wenig an eine alte Glühbirme. Kann allerdings momentan nur den Eindruck innen wiedergeben. Wie es draußen aussieht muss ich noch prüfen.
Ausprobiert wurde, außer dem beiliegenden Armytek Akku (3.200 mAh) und dem zusätzlichen Armytek Akku (3.400 mAh) auch noch ein geschützter Soshine Akku (ebenfalls 3.400 mAh).
Alle Akkus leuchteten in jeder Stufe, zumindest wenn sie ausreichend geladen waren.
Mit dem Kopfband habe ich mich noch nicht beschäftigt….
Was mir nicht so gut gefällt ist der Clip. Der sitzt schon extrem stramm und führt auch zu leichten Blessuren beim Entfernen, sowohl an der Lampe als auch an der Hand. Zumindest die schwarze Beschichtung ist schon etwas verkratzt. Naja, ist ja kein Vitrinenstück sondern ein Gebrauchsgegenstand mit einigen Jahren Garantie. Trotzdem könnte man einen etwas größeren Clip oder ein etwas elastischeres Material seitens Armytek nehmen.
In der Endkappe ist noch ein Magnet fest eingebaut, einerseits zur Kontaktaufnahme mit dem (leider) proprietären Ladestecker, andererseits nützlich zur Befestigung an magnetischen Metallen.
Das soll es erst einmal gewesen sein, bislang bereue ich den Kauf noch nicht und werde sicherlich hier auch noch Ergänzungen vornehmen, wenn ich mich etwas intensiver mit der Lampe befasst habe.
Gruß
Oli
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