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Review Armytek Predator Pro v3

Bluzie

stv. Admin & Beamshot-Profi
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20 November 2012
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Leverkusen
sarembe.de
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Über die Armytek Predator Pro v3 ist schon viel geschrieben worden.
Deshalb möchte ich hier nur ein kurzes Review verfassen.

Technische Daten dem Datenblatt entnommen.
- Eine Cree XB-H LED
- 550 OTF Lumen
- Die Lampe kann mit 1*18650 Li-Ion Akku, 2*18350 Li-Ion Akkus, 2*16340er Li-Ion Akkus oder 2*CR123A Batterien betrieben werden.
- Konstante Regelung für gleichbleibende Helligkeit
- Smooth Reflektor
- Reichweite 381 m
- 36200 cd
- Wasserdicht bis 50 Meter für 5 Stunden
- Sturzhöhe 30 m
- 135 Gramm ohne Akkus
- (182 Gramm mit 18650er Akku)
- 154 mm lang, 41 mm Kopfdurchmesser, 25,4 mm Bodydurchmesser
- Abstrahlwinkel des Spots 4°
- Abstrahlwinkel des Spills 40°
- Der Spot hat in 100 m Entfernung einen Durchmesser von 7 m.

Verpackung/Zubehör
Die Lampe wird in einer schlichten Pappschachtel mit folgendem Zubehör geliefert:
Gürtelholster, Lanyard, 2 Ersatz- O- Ringe, Clip, 2 Silikonringe, Silikongriff und die Bedienungsanleitung in Deutsch.




Die Anodisierung und die Lasergravur sind, wie nicht anders zu erwarten, einwandfrei.




Die XB-H LED ist mittig zentriert.




Da der gemeine Flashie ein Spielkind ist, vor allem wenn er 3 aktuelle Armytek Lampen auf einmal zur Verfügung hat….

Die Tailcap sieht wie die der Dobermann und Partner aus.

Also Akkus raus. Tailcap- Tausch, passt.

Ob der Kopf Predator- Dobermann getauscht werden kann? Ja kann er.

Passt der filigrane Partner- Kopf auf den Body der Predator? Ja auch der passt.

Bestücke ich die Lampe mit einem 18650er? Ouh, wenn du die schredderst gibts Ärger.
Auf dem Kopf der Lampen steht ja bis 9V bzw. bis 13 Volt zugelassen. Nee, lieber nicht.


Das hat mir aber keine Ruhe gelassen. Also Armytek Deutschland angeschrieben.

Die Mail kam sehr schnell zurück und darin wurde mir bestätigt dass man die Tailcaps aller Lampen der neuen Version: Predator v3, Viking v3, Barracuda v2, Partner v2 und Doberman untereinander tauschen kann.

Im erlaubten Spannungsbereich eines jeden Kopfes kann man Griff und Endkappe beliebig tauschen.

Dadurch ist beispielsweise eine Partner C2 mit 2x 18650 Akkus möglich oder ein kurzer Thrower: Barracuda v2 mit 1x 18650.
Extra Laufzeit für die Dobermann oder Predator Pro benötigt?
Man kombiniert einfach den Lampenschaft der Barracuda mit dem Kopf der jeweiligen Lampe.

ACHTUNG: Nicht die auf dem Lampenkopf angegebene Spannung überschreiten.

Mein Beispiel: ………………………………...............................………………....Eine “Partdor“ und eine “Prener“. :peinlich:

.....
......



Die Einzelteile der abgebildeten Lampen kann man natürlich ebenfalls alle beliebig tauschen.








Zurück zur Armytek Predator Po v3.

Stromversorgung
Es werden 1*18650 Li-Ion, 2*16340 Li-Ion Akkus, 2*18350 Li-Ion Akkus oder 2*CR123A Batterien akzeptiert.

UI Bedienung
Die Lampe wird über den Forward-Clicky geschaltet.
Somit ist Morsen und SOS möglich.

- Ist der Kopf festgedreht erreicht man den
Max- Modus mit 550 Lumen für 2 Stunde und 15 Minuten.

- Ist der Kopf um 1/8 Umdrehung gelöst erreicht man den
Glüh2- Modus mit 2 Lumen für 18 Tage
Haupt1- Modus mit 30 Lumen für 48 Stunden
Haupt2- Modus 150 Lumen für 8 Stunden und 30 Minuten
Haupt3 310 Lumen für 3 Stunden und 30 Minuten.

Aktiviert man den Glüh1- und Stroboskop- Modus indem man den festgedrehten Lampenkopf dreimal löst und festdreht, stehen dem Flashie 6 Leuchtstufen zur Verfügung.

Diese Werte sind von Armytek für einen 18650er Akku mit 3100 mAh angegeben.

Die Lampe startet immer in der Stufe, die vor dem letzten Ausschalten aktiviert war (Mode Memory).

Ein Tailcap-Lockout ist möglich indem die Endkappe eine Achtel Umdrehung losgeschraubt wird.


Temperaturregelung/ Laufzeitmessung
Die Temperaturregelung funktioniert einwandfrei.

Armytek weist in der Bedienungsanleitung extra auf eine geänderte Temperaturregelung hin.
Die Lampe regelt nicht wie üblich bei 55° C herunter sondern erst bei 80° C.
Das geschieht stufenlos.

Den ersten Test habe ich bei einer Zimmertemperatur von 19° C ohne jegliche Kühlung durchgeführt.



In einem zweiten Test unter Verwendung eines 18650er Akkus mit 2600mAh habe ich durch Ventilator Kühlung bis zum ersten Step Down nach einer Stunde den Output nahezu konstant gehalten.
Ich habe den Akku entnommen und 3,4 Volt gemessen.

Bei den Beamshots waren wir schon beeindruckt vom Output der Lampe.
Das sollen “Nur“ 550 Lumen sein?
Der tiefe Reflektor und die XB-H LED machen 42400 Lux möglich, was eine Leuchtweite von 412! Metern entspricht. (Diesen Wert habe ich selbst ermittelt.)


Beamshots

Die beiden Modi Glüh 1 mit 0,2 Lumen und
Glüh 2 mit 2 Lumen habe ich nicht hochgeladen da hier nichts zu sehen ist.

Von der Lampe bis zum:
- 1.Pfeiler sind es 8,40 m
- Bis zum Topf 18,40 m
- Bis zur weißen Kiste 40 m
- Bis zur Hecke 55 m
- Bis zur Eiche 100 m
- Der Abstand zwischen den Eisenpfeilern beträgt 4 m

Haupt 1 mit 30 Lumen



Haupt 2 mit 150 Lumen



Haupt 3 mit 310 Lumen



Max mit 550 Lumen



Fazit
Die Reichweite in Verbindung mit der Helligkeit ist beachtlich.

Durch die vielen Kombinationsmöglichkeiten werden die
armytek Lampen noch flexibler.
Das ist sicherlich für die Leute aus dem BOS Bereich interessant.

Die Temperatur auf Vollgas sollte man allerdings nicht zu oft bis ans Limit treiben.

10 Jahre Garantie sind ebenfalls ein gutes Kaufargument.

Gruß
Bluzie
 
Zuletzt bearbeitet:

Nightscorpion

Flashaholic***
26 Dezember 2014
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Overath
Danke für das tolle Review Bluzie.
Erst jetzt hab Ich mich mit der Predator mal etwas mehr befasst und muss sagen die gefällt mir sehr :thumbup:
Hab Ich vorher garnicht so wirklich wahrgenommen :peinlich:
 
  • Danke
Reaktionen: Lux Transfer
Danke für das tolle Review Bluzie.
Erst jetzt hab Ich mich mit der Predator mal etwas mehr befasst und muss sagen die gefällt mir sehr :thumbup:
Hab Ich vorher garnicht so wirklich wahrgenommen :peinlich:
Nach dem Befassen bitte auch Anfassen, dann wirst Du die tolle Anodisierung spüren!:D
Ernst-Dieter
 

Paetzi

Flashaholic**
16 Mai 2010
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NRW
Danke fürs Review :thumbsup:

Jetzt wäre es noch schön, wenn man die Komponenten - zumindest die Köpfe - einzeln kaufen könnte. So könnte ich einen Predator-Kopf für meine Dobermann gebrauchen...
 

FrankFlash

Supporter
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28 Dezember 2013
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dem schönen Bayern
Danke fuer das tolle Review!:thumbup:
Warnt die Lampe eigentlich bevor der Akku leer gesaugt wird? Oder wird ohne Vorwarnung in den hoffentlich vorhandenen Unterspannungsschutz des Akkus getrieben?
Gruss Frank
 

amaretto

Moderator & Beamshot-SEK
Teammitglied
12 August 2010
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Die Viking V3 pro hat so etwas, das sollte bei der Predator dann hoffentlich auch sein?
 

cre8ure

Flashlite.de
27 Juli 2012
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BW
Olight Shop
Mich würde ein Vergleich - Lichtbild/Lux alte Predator gegen neue sehr interessieren. Hast Du da eine Möglichkeit?
 

Bluzie

stv. Admin & Beamshot-Profi
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20 November 2012
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sarembe.de
Hallo Frank,
die Lampe schaltet Stufenweise zurück.
In einem zweiten Test unter Verwendung eines 18650er Akkus mit 2600mAh habe ich durch Ventilator Kühlung bis zum ersten Step Down nach einer Stunde den Output nahezu konstant gehalten.
@cre8ure
amaretto hat heute neue Beamshots mit der Predator hochgeladen.

Gruß
Bluzie
 

Norddeutscher

Flashaholic**
4 Januar 2012
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Moin Moin

Danke für das super Review und das Zeiger der Möglichkeit für Lego Spielereien mit den Armytek Lampen.
Wer braucht da noch Surefire:D

Eine Frage habe ich aber noch wie Lange sitzt du an so einer Review in der Qualität mit Bildern und Messunegn.

Gruß

Jens
 

amaretto

Moderator & Beamshot-SEK
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12 August 2010
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Ernst-Dieter, ich hatte auf Beitrag 8 geantwortet. Da ging es um Akkuwarnung.
 
  • Danke
Reaktionen: Mike2000

Bar Centrale

Moderator
Teammitglied
14 Dezember 2010
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Oberbayern
Woher hast Du diese Information? Dass es beide Lampen mit unterschiedlicher LED geben soll?
Selbst auf der Armytek-Homepage ist nichts darüber zu finden. :confused:

Die Predator ist mit einer XB-H LED bestückt, die Viking mit der XP-L LED.
Wie man am Luxwert erkennen kann, ist die Predator throwlastiger, die Viking lumenstärker mit etwas weniger Reichweite.


Gruß Johannes
 

Hrcl.-MC2

Flashaholic*
10 Juli 2013
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Niederrhein
Hallo Bluzie,
trotz Sommerloch läuft deine Review Produktion GmbH ja geradezu Hochtouren.;)
Besten Dank dafür!

In Design und optischer Erscheinung können die neuen Modelle der Predator, Viking, Barracuda, Partner u.Co , wie ich persönlich finde, allerdings nicht an die Eleganz ihrer Vorgänger anknüpfen.

Grüße
Hrcl.-MC2
 
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das licht

Flashaholic*
25 Oktober 2010
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Siegerland
Ich finde auch das die "alte" Predator (v2.5) martialischer und robuster wirkte im Vergleich zur Predator v3. Das Design der v2.5 war markanter und gefiel mir besser. Die Anodosierung der v2.5 war nach meiner Erinnerung rauher/griffiger. Die Predator v3 macht auf mich nicht mehr diesen unkaputtbaren, panzermässigen Eindruck wie es die v2.5 tat. Hatte meine Predator v2.5 leider verkauft weil ich von den ursprünglich in Aussicht gestellten 51.000 Lux der Predator v3 beeindruckt war und deshalb umschwenken wollte. Das gleiche gilt nach meinem Empfinden für die Barracuda v2 im Vergleich zur v1.