Erste Eindrücke Armytek Wizard Pro V3

Buschcamper

Stammgast
18 Januar 2017
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Nachdem ich ja erst kürzlich im TLF freundlichst aufgenommen wurde und mein Kaufberatungsthread erfolgreich beendet ist (nochmals danke dafür), möchte ich nun kurz das Ergebnis vorstellen.

Um die Erwartungen von Anfang an nicht zu hoch werden zu lassen, direkt der Hinweis, dass dies sicherlich kein „Review“ werden wird, sondern nur ein erster Eindruck.

Nach dem freudigen Auspacken der Lampe habe ich natürlich direkt versucht sie anzuschalten. Ist mir allerdings nicht gelungen, zumindest wurde es nicht hell um mich herum.

TaLa2.jpg

Aha, kann ja gar nicht gehen, da der Akku ja separat in der Packung liegt.

Also, Lampe aufgeschraubt und siehe da, da ist ja schon ein Akku drin?!?

Kann ich mir momentan nur so erklären, dass mein freundlicher Händler (selected-lights.de) noch einen Akku zusätzlich eingepackt hat. Finde ich klasse, zumal der „serienmäßige“ (3.200 mAh) ein ungeschützter Akku ist. Bei einer Stirnlampe finde ich das nicht so elegant gelöst, obwohl sicherlich die Lampe alle notwendige Regelelektronik besitzt, würde ich hier, zumindest gefühlt , immer einen geschützten Akku nehmen wollen.

Der zusätzliche Akku ist ebenfalls ein Armytek, aber geschützt, mit 3.400 mAh. Prima!

TaLa4.jpg

Trotzdem frage ich mich natürlich dann immer noch wieso denn die Lampe nicht leuchtet, obwohl ein Akku drin ist?

Sollte wohl mal die Bedienungsanleitung lesen. Es gibt sogar zwei davon, einmal englisch (DIN A5) Format und einmal als kleines Heftchen (DIN A7 halbes Postkartenformat) in deutsch.

Die Übersetzungen sind gelungen und verständlich und bald habe auch den Fehler ausgemacht. Die Lampe hat eine zusätzliche Sicherung über die Verschraubung der Endkappe. Sobald diese etwas losgeschraubt wird, fließt kein Strom mehr. Finde ich auch sehr gut, denn wer schon mal seine Lampe im Reisegepäck hatte, weiß so etwas zu schätzen, ohne dass man hier irgendwelche Kontakte abkleben muss, oder sonstiges, um unbeabsichtigtes Einschalten zu vermeiden.

Also Kappe festgeschraubt und schon leuchtet es auch.

Die Bedienung ist soweit klar, mit den „Klickfolgen“ 1 x, 2x, 3x oder 4 mal bzw. drücken und halten kommt man nach etwas Einarbeitung schon klar.

Gut ist die Memoryfunktion, man kommt also nach dem Einschalten immer in die Leuchtstufe, die man zuletzt benutzt habe. Auch das Schalten zwischen den Leuchtmodi (Glüh, Haupt, Turbo, Strobe) klappt reibungslos. Wieso allerdings immer alle Lampen diese Strobe Modi haben müssen ist mir bislang noch nicht klar geworden, egal, man muss es ja nicht nutzen.

Sehr schön sind die 3 Glühmodi, angefangen von „man sieht etwas wenn man sich anstrengt“ bis zu „lesen unter der Bettdecke“ ist damit alles abgedeckt.

TaLa3.jpg

Wünschen würde ich mir persönlich noch eine Leuchtstufe zwischen dem hellsten Glühmodus und der dunkelsten Hauptstufe.

Der Turbomodus ist superhell, auch hier gibt es zwei Stufen, die hellere müsste nominal doppelt so hell sein, aber doppelte Lumenanzahl empfindet man nicht wirklich als doppelt so hell. Wird eine logarithmische Skalierung sein, aber das können andere besser erläutern als ich.

Fakt ist zumindest es sollte hell genug sein. Man merkt allerdings auch recht schnell eine deutliche Zunahme der Lampenkopftemperatur.

Die Strahlungscharakteristik ist sehr flutig, es gibt beim Lichtbild keinen Spot, sondern nur eine homogen beleuchtete Fläche, genauso wie gewünscht.

Die Lichtfarbe ist lt. Shop NW (neutralweiß) ich würde es eher Richtung warmweiß beschreiben.

Ich habe das mal versucht mit meinem Smartphonesensor (Samsung) zu messen. Es wrden 3.500°K angezeigt im Vergleich zur Fenix PD32UE (4.500°K) und zur Niteye EC-R26 (4.800°K) beide ebenfalls in der Ausführung neutral bzw. warmweiß.

Reihenfolge: Niteye --- Fenix --- Armytek

TaLa1.jpg

Man sieht auch auf dem Foto sehr deutlich den Unterschied. Die Farbe ist sehr angenehm und erinnert ein wenig an eine alte Glühbirme. Kann allerdings momentan nur den Eindruck innen wiedergeben. Wie es draußen aussieht muss ich noch prüfen.

Ausprobiert wurde, außer dem beiliegenden Armytek Akku (3.200 mAh) und dem zusätzlichen Armytek Akku (3.400 mAh) auch noch ein geschützter Soshine Akku (ebenfalls 3.400 mAh).

Alle Akkus leuchteten in jeder Stufe, zumindest wenn sie ausreichend geladen waren.

Mit dem Kopfband habe ich mich noch nicht beschäftigt….

Was mir nicht so gut gefällt ist der Clip. Der sitzt schon extrem stramm und führt auch zu leichten Blessuren beim Entfernen, sowohl an der Lampe als auch an der Hand. Zumindest die schwarze Beschichtung ist schon etwas verkratzt. Naja, ist ja kein Vitrinenstück sondern ein Gebrauchsgegenstand mit einigen Jahren Garantie. Trotzdem könnte man einen etwas größeren Clip oder ein etwas elastischeres Material seitens Armytek nehmen.

In der Endkappe ist noch ein Magnet fest eingebaut, einerseits zur Kontaktaufnahme mit dem (leider) proprietären Ladestecker, andererseits nützlich zur Befestigung an magnetischen Metallen.

Das soll es erst einmal gewesen sein, bislang bereue ich den Kauf noch nicht und werde sicherlich hier auch noch Ergänzungen vornehmen, wenn ich mich etwas intensiver mit der Lampe befasst habe.



Gruß

Oli
 
Zuletzt bearbeitet:

Dachfalter

Flashaholic***
30 September 2014
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Allgäu
danke für Deine eindrücke und danke dafür, daß du nicht (wie leider viel vor dir) infos abgreifst und dich dann auf nimmerwiedersehen verdünnisierst.

umso mehr freue ich mich über deinen erfahrungsbericht, der in meinen augen sehr aussagekräftig und guten bildern versehen ist. mach bitte weiter so und bleib uns erhalten.
 

Buschcamper

Stammgast
18 Januar 2017
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18
Vielen Dank für die Rückmeldungen.
Bei meinen Bildern finde ich noch ein wenig Potential. Habe die nur schnell mit dem Handy gemacht. Muss bei Gelegenheit mal mein Makroobjektiv auspacken.
 
  • Danke
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manolo

Stammgast
20 Januar 2016
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Dinslaken
Ich habe heute meine wizard pro v3 xhp50 warm mit Magnet ladeanschluss bekommen! Von nkon! Allerdings bin ich ein wenig irritiert! In der Beschreibung steht nichts das man den Akku programmieren muss! Spielt man die Folge ab wie bei den anderen armyteks scheint es als müsste man nicht programmieren! Jeder erzählt was anderes! Wer kann helfen?
 

freaksound

Ehrenmitglied
23 März 2011
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Baden-Württemberg
stirnlampen.reviews
Jeder erzählt was anderes!
Ja, das Internet ist voller Halbwissen. Die früheren Versionen konnte man programmieren, seit der V3 XH-P 50 jedoch nicht mehr. Ist nicht vorgesehen und unnötig, da von Primärzellen sinnvollerweise abgeraten wird und geschützte Akkus die in der Wizard sowohl mechanisch passen als auch in der Lage sind die Lampe in der höchsten Stufe mit genug Strom zu versorgen rar gesät sind. Da kommen nur wenige in Frage.
 

tino79

Flashaholic**
12 Juli 2010
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46
Gießen
tino.de
Was willst Du bitte den Akku programmieren? Da ist nicht mal ein PCB drauf. Und selbst wenn eines drauf wäre. Ich hab noch nie gehört dass das jemand umprogrammiert hat.
 
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manolo

Stammgast
20 Januar 2016
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Dinslaken
Vielen Dank für deine schnelle Antwort! Ein Akku war ja bei hab mal nen 3500er Keepower geschützt eingesetzt, damit läuft sie auch! Danke Danke
 

Banane

Flashaholic**
3 August 2016
1.729
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Stuttgart
Danke für die Vorstellung! :)

Eine Frage/Anmerkung:

Niteye EC-R26 (4.800°K)

Meines wissens nach gibt es die EC-R26 nur in kaltweiss, und die ist dann auch wirklich kaltweiss, ich würde auf mind. 6000K schätzen (habe selbst zwar nur die EC-R16, aber die hat ja nur das kurze Akkurohr, und ist sonst mit der längeren EC-R26 identisch). Misst die smartphone-app evtl. etwas "zu warm"?