Einsatzlampen für Polizei- und Sicherheitsdienst

8 Januar 2014
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Hallo Flashies,

aufgrund dieses Leitfadens zum Thema Einsatzlampen verrichte ich nun seit ein paar Wochen meinen Dienst mit einer JetBeam Jet 3M XM-L und bin soweit auch sehr zufrieden. Kein Vergleich zu der LED Lenser P7 die wir dienstlich bekommen haben.

Nach kurzer Zeit ist mir jedoch schon aufgefallen, dass sich der Kopf der JetBeam mit nassen oder feuchten Händen relativ schlecht drehen lässt, da er keine Riffelung wie der Rest der Lampe aufweist, sondern verhältnismäßig glatt ist. Das ist zwar Jammern auf höchstem Niveau, jedoch stört es meinen ansonsten sehr guten Eindruck von der Lampe.

Ich bin nun auf der Suche, wie ich den Kopf griffiger bekomme. Als Erstes ist mir eingefallen, den Kopf mit „Griptape“ zu umwickeln, jedoch weiß ich nicht ob dieses Band richtig auf der Anodisierung hält.
Ich Kollege hat mich auf die Idee gebracht, auf den Kopf der Lampe den Schlauch eines abgeschnittenen Rennradreifens zu stülpen, um somit mehr Griffigkeit zu erzielen.
Ich werde nun beide Methoden mal ausprobieren und euch anschließend berichten.

Daneben bin ich beim weiteren Stöbern auf die neue Olight M20S-X mit XM-L2 gestoßen. Diese Lampe halte ich persönlich trotz ihres Zwei-Schalter-Konzepts als Einsatzlampe sinnvoll. Ein entscheidender Kritikpunkt bei der aktuellen Version (und auch der Grund warum ich sie nicht kaufen werde) ist jedoch die Memory-Funktion.

Meiner Meinung nach müsste die M20S-X immer auf High starten, wenn ich sie mit dem Tail-Switch einschalte, egal in welchem Modus sie vorher war.
Ich schalte die Lampe also an und sie ist immer automatisch auf High. Wenn ich dann beispielsweise im Laufe der VK nicht mehr so viel Licht benötige, kann ich in aller Ruhe durch den seitlichen Schalter auf Medium oder Low herunterregeln und nach der VK die Lampe in diesem Modus einfach ausschalten. Dabei kann ich mir sicher sein, dass sie immer wieder auf High steht, wenn ich sie anschalte, egal wie ich sie ausgeschaltet habe.
Ich habe gesehen, dass man den High-Modus auch durch zwei schnelle Klicks aus jedem Modus heraus erreichen kann, jedoch ist mit dies ein einer brenzligen Situation nicht sicher genug.
Ebenfalls ist der Strobe aus der normalen Reihenfolge herausgenommen, aber dennoch einfach zu erreichen, wenn die Lampe ausgeschaltet ist (Momentary Strobe, wenn man bei ausgeschalteter Lampe den seitlichen Schalter betätigt). Dies finde ich sinnvoll, da ich den Strobe voraussichtlich eher weniger nutzen werde, aber ich ihn mit einen Klick immer zur Verfügung habe, ohne das er mir beim normalen Bedienen der Lampe dazwischen blinkt.

Wenn Olight die Memory-Funktion bei der M20S-X weggelassen hätte, wäre sie meine favorisierte EL, aber solange dies nicht der Fall ist, bleibe ich bei der JetBeam Jet 3M XM-L.

Viele Grüße
Jörn
 
8 Januar 2014
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Hi zmed,

das wäre ja wirklich optimal, wenn man das so einstellen könnte wie ich es mir vorstelle und die Memory-Funktion deaktivieren könnte :)
Habe schon eine Zeit lang im Forum herumgestöbert, aber konnte keinen Beitrag finden in dem beschrieben wurde, wie man die neue Olight M20S-X mit XML2 umstellen kann. :confused:

Vielleicht habe ich es auch einfach nur überlesen...

Könntest du mir den Beitrag verlinken oder kurz beschreiben wie man die Olight umstellen kann?

Wenn sie wirklich nach meinen Vorstellungen konfigurierbar wäre, hatte innerhalb weniger Wochen bereits meine zweite Einsatzlampe. :einkaufen:

Viele Grüße
 

zmed

Flashaholic*
28 Mai 2013
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Nordseeküste
Hi, Du kannst doch einfach die Lampe in High Modus ausschalten. Klappt doch gut.
Den low Modus benötigt man akut eh nicht. Nur wenns länger dauert. Bei der L2 kann man eh alles Wichtige mit dem Heckschalter regeln. 1 2 3 Click...
Da gewöhnt man sich binnen einer Woche dran. Top Ding.
 

LaLeLu

Flashaholic**
24 Januar 2012
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Willich
ThruNite Scorpion V2 U2

(...) Die V2 müsste für meine Prämissen 2 bzw. max 3 Modi haben und damit auch nur 2 bis 3 Raster. Volle Leistung ganz links, user defined und etvl. strobe ganz rechts. Dann würde mir die Bedienung eher zu sagen.

Hallo, Billbo,

zunächst einmal ganz herzlichen Dank für Deine sehr fundierten Beschreibungen und klaren, eindeutigen Ansagen. Damit kann wirklich jeder - auch Nicht-BOS'ler ! - etwas anfangen !

Ich komme nicht aus dem BOS-Bereich und habe mir die Scorpion gerade wegen des UIs mal über's Forum besorgt.

In der Sache kann ich Deine Argumentation gut nachvollziehen. Dabei fiel mir sofort das UI meiner Niteye MSC20 ein - womöglich könnte man das auf die Scorpion übertragen ?

Dann könnte das UI wie folgt aussehen :

  • Links außen : Strobe
  • 1. Raste : Lockout
  • 2. Raste : Firefly
  • 3. Raste : Frei programmierbar
  • Rechts außen : Volles Rohr / Momentary

Entspräche das eher Deinen Vorstellungen ?

Gruß,

Joachim.
 
  • Danke
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15 Oktober 2013
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Da sich keine Lampe dem Bediener anpasst, wird sich der Bediener der Lampe anpassen müssen!

Es ist wie mit allem im Einsatztraining... was man sich Bedienungen/Handlungen/Abläufe bis zur Perfektion antrainiert, klappen die auch in Hochstresslagen!

Ich persönlich komme bei allen Einsatzlagen sehr gut mit meinen M20/M22 von Olight zurecht.
 

Billbo

Flashaholic*
7 Februar 2011
411
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63
(...)

In der Sache kann ich Deine Argumentation gut nachvollziehen. Dabei fiel mir sofort das UI meiner Niteye MSC20 ein - womöglich könnte man das auf die Scorpion übertragen ?

Dann könnte das UI wie folgt aussehen :

  • Links außen : Strobe
  • 1. Raste : Lockout
  • 2. Raste : Firefly
  • 3. Raste : Frei programmierbar
  • Rechts außen : Volles Rohr / Momentary

Entspräche das eher Deinen Vorstellungen ?

(...)

Freut mich, wenn Leute was mit den Ausführungen anfangen können. Und wenn es nur ist, dass man darüber nachdenkt was man da in der Hand hält und für welchen Zweck. :)

Die MSC20 ist definitiv eine meiner liebsten EDC Lampen (ist immer an meiner Maxpedition Fatboy Tasche). Dein vorgeschlagenes UI würde meiner Meinung nach schon mal mehr Sinn machen. Vorausgesetzt die Raster sind straff, dass man sich nicht verschaltet.

Prinzipiell hat strobocop auf jeden Fall recht. Jeder muss das System finden was ihm zusagt!
Mir sind Drehschalter nicht Stress-/Paniksicher genug. Ich bin ein Fan von simplen UIs geworden. Meine Kollege statte ich auch nur ungern mit Lampen oder P60 Dropins mit mehreren Modi aus.

Meine Armytek Predator hat nur 100 % / 50 % Leuchtstärke bzw. wenn ich bewusst den Kopf löse Strobe und Firefly (Modi Wechsel über schnelles anziehen und lösen des Kopfes). Ich wechsel allerdings nicht wirklich ständig hin und her. Mein Backup Licht (Surefire P2ZX Fury) hat sogar nur einen Modus. Deswegen ist sie auch meine liebste Lampe in Waffenhaltung. Simpel und geht immer.

In hochstressigen Situationen will ich nur Licht an/aus Ende. Denke, das Problem ist, dass man immer geneigt ist die Eier-legende-Woll-Milch-Sau zu suchen. Die Lampe soll hell sein, Firefly haben, Strobe und am besten noch ein programmierbaren Modus. Gleichzeitig aber eine simple Bedienung für den Stressfall.

Das klappt als Einsatzlampe nur selten - die "Gassi-geh-Lampe" ist da natürlich ausgenommen. Der stressigste Fall dabei ist ja wenn die Leckerchen aus der Tasche fallen :D
 
Zuletzt bearbeitet:

zmed

Flashaholic*
28 Mai 2013
405
128
43
Nordseeküste
Moin,
genau das hast Du doch mit dem neuen Olight Schaltsystem...

Wenn Du dich etwas damit auseinander setzt, kannst Du for free mehr Gas geben.
Was fehlt Dir da?
 

LaLeLu

Flashaholic**
24 Januar 2012
1.881
432
83
Willich
@ Billbo : An der Tendenz zur eierlegenden Wollmilchsau scheint was dran zu sein : Meine erste Lampe war die EagleTac G25C2. Mit den 1.000 Modi und dem UI bin ich bis heute nicht zurecht gekommen. :peinlich:

Insbesondere der Sinn des Strobes erschließt sich mir nicht. IMVHO macht er eine Lampe nur unnötig kompliziert, aber bringt nichts bzw. nicht so viel, dass das das Risiko einer Fehlbedienung wert wäre. Wenn genug Licht vorne rauskommt, sieht der so Angeleuchtete auch nix mehr ... ! ;)

Optimal wäre sicher ein UI ähnlich dem der Scorpion, die im übrigen frei programmierbar ist, dessen Programmiermodus aber wiederum so gut "versteckt" ist (wie bei der EagleTac), dass man da nicht versehentlich reinrutscht (womöglich noch im Einsatz).

Aber wie gesagt, das ist nur meine Meinung !

Gruß,

Joachim.
 

Konrad der Helle

Offizieller Destruction-Tester des TLF
23 Juni 2011
2.484
879
113
Hachenburg Westerwald
Hallo Flashies,

aufgrund dieses Leitfadens zum Thema Einsatzlampen verrichte ich nun seit ein paar Wochen meinen Dienst mit einer JetBeam Jet 3M XM-L und bin soweit auch sehr zufrieden. Kein Vergleich zu der LED Lenser P7 die wir dienstlich bekommen haben.

Nach kurzer Zeit ist mir jedoch schon aufgefallen, dass sich der Kopf der JetBeam mit nassen oder feuchten Händen relativ schlecht drehen lässt, da er keine Riffelung wie der Rest der Lampe aufweist, sondern verhältnismäßig glatt ist. Das ist zwar Jammern auf höchstem Niveau, jedoch stört es meinen ansonsten sehr guten Eindruck von der Lampe.

Ich bin nun auf der Suche, wie ich den Kopf griffiger bekomme. Als Erstes ist mir eingefallen, den Kopf mit „Griptape“ zu umwickeln, jedoch weiß ich nicht ob dieses Band richtig auf der Anodisierung hält.
Ich Kollege hat mich auf die Idee gebracht, auf den Kopf der Lampe den Schlauch eines abgeschnittenen Rennradreifens zu stülpen, um somit mehr Griffigkeit zu erzielen.
Ich werde nun beide Methoden mal ausprobieren und euch anschließend berichten.

Daneben bin ich beim weiteren Stöbern auf die neue Olight M20S-X mit XM-L2 gestoßen. Diese Lampe halte ich persönlich trotz ihres Zwei-Schalter-Konzepts als Einsatzlampe sinnvoll. Ein entscheidender Kritikpunkt bei der aktuellen Version (und auch der Grund warum ich sie nicht kaufen werde) ist jedoch die Memory-Funktion.

Meiner Meinung nach müsste die M20S-X immer auf High starten, wenn ich sie mit dem Tail-Switch einschalte, egal in welchem Modus sie vorher war.
Ich schalte die Lampe also an und sie ist immer automatisch auf High. Wenn ich dann beispielsweise im Laufe der VK nicht mehr so viel Licht benötige, kann ich in aller Ruhe durch den seitlichen Schalter auf Medium oder Low herunterregeln und nach der VK die Lampe in diesem Modus einfach ausschalten. Dabei kann ich mir sicher sein, dass sie immer wieder auf High steht, wenn ich sie anschalte, egal wie ich sie ausgeschaltet habe.
Ich habe gesehen, dass man den High-Modus auch durch zwei schnelle Klicks aus jedem Modus heraus erreichen kann, jedoch ist mit dies ein einer brenzligen Situation nicht sicher genug.
Ebenfalls ist der Strobe aus der normalen Reihenfolge herausgenommen, aber dennoch einfach zu erreichen, wenn die Lampe ausgeschaltet ist (Momentary Strobe, wenn man bei ausgeschalteter Lampe den seitlichen Schalter betätigt). Dies finde ich sinnvoll, da ich den Strobe voraussichtlich eher weniger nutzen werde, aber ich ihn mit einen Klick immer zur Verfügung habe, ohne das er mir beim normalen Bedienen der Lampe dazwischen blinkt.

Wenn Olight die Memory-Funktion bei der M20S-X weggelassen hätte, wäre sie meine favorisierte EL, aber solange dies nicht der Fall ist, bleibe ich bei der JetBeam Jet 3M XM-L.

Viele Grüße
Jörn

Da kann Dir von Modulor Sugru helfen,super Gummi.
Gruß Konrad
 

Billbo

Flashaholic*
7 Februar 2011
411
271
63
@ zmed:

Du die Olights sind gute Lampen (hatte ich über die M22 auch hier im Thread geschrieben). Die ganz neue von Olight (M20S-X) hab ich noch nicht befingern können. Muss mich mit ihr noch befassen.

Doppeltes Drücken und ähnliches fand ich persönlich bis jetzt nicht soo angenehm. Da war mir die Fehlerquote bei mir zu hoch.

Letztendlich ist das Fazit ja, dass man sich selbst Gedanken machen und den Aspekt "low light" trainieren muss mit dem System mit dem man selber klar kommt.
 

Gammel

Flashaholic***
1 Dezember 2010
6.321
3.611
113
Gronau-Epe, an der niederländischen Grenze
Ich hatte ja auch eine Zeit die G25c2 und die TN11 im Dienst dabei.

Da Modus-wechseln klappt ja auch recht gut, bei der G25 mit Übung auch einhändig, aber nicht in der taktischen Haltung, das hat mich gestört!

Jetzt habe ich im Holster der "normalen" Uniform die Lynx!
Im Grunde ein perfektes UI, man kann mit einer Hand die Modi verstellen, hat die Wahl zwischen Momentlicht und Dauerlicht.

Ich habe die Modi folgendermaßen belegt:

Ganz links ist ja immer Turbo Momentary.
Als nächstes habe ich einen schön dunklen Low-Modus (kein Firefly),
dann einen Mid-Modus, der für die meisten Anwendungen ausreicht,
ganz rechts Turbo als dauerhaft an.
Finde ich optimal, Strobe brauche ich nicht.

Das einzige Problem ist, dass der Drehring sich im LHU-Holster gerne verstellt, hab's auch schon gehabt, dass sich die Modi verstellt haben.

Da teste ich noch.
Im Moment drehe ich einfach während der Fahrt den Ring ab und an wieder nach links, reine Gewohnheitssache.
Ich teste dann noch, wie es klappt, die Lampe arretiert (drei Mal schnell drücken) zu tragen.
Dann muss ich beim Aussteigen vier Mal drücken (drei Mal, um die Arretierung zu lösen, einmal zum Ausschalten und bin startklar.
Muss man sich angewöhnen, dauert keine Sekunde.
Auf der Anfahrt zu Einsätzen, bei denen absehbar ist, dass man die Zeit nicht hat, geht's auch während der Fahrt...

In der Krad-Kombi habe ich die T30s.
Die wir's mit dem Tailcap-Clicky eingeschaltet und mit einem weiteren Clicky hinten an der Lampe werden die Modi verstellt.
Super-System, klappt in der taktischen Haltung prima.
Man muss nur sehen, dass man sie schnell richtig in der Hand hält, so dass der Zeigefinger auf dem zweite. Knopf liegt.
Leider ist der Strobe in der normalen Schaltreihenfolge, hat man aber schnell drüber weg geschaltet.
Gut ist, dass der Strobe im ausgeschalteten Zustand durch Drücken des Seitenschalters aktiviert wird.
Im Grunde brauch ich ihn zwar nicht, geht auch alles mit Dauerlicht, aber an dunklen Unfallstellen hab ich ihn schon mal benutzt.
Leider erreicht die T30s die volle Leuchtkraft nur mit zwei 18350ern und ist mit einer 18650 deutlich dunkler, das reduziert natürlich die Laufzeit.
Denke schon über zwei 18500er nach, Verlängerung habe ich, dann ist die Lampe nur etwas länger als die Lynx mit Turbo-Kopf, aber dann kann man sie nicht mehr gut halten und schalten..

Daher denke ich über die TN11s in NW nach...

Muss noch testen, ob mir das Lynx-Konzept oder das der S-Modelle besser liegt.

Wenn die TN11s ohne Strobe in der Schaltreihenfolge und mit XM-L2 kommen sollte, bei voller Helligkeit mit einem 18650, wäre sie ein würdiger Konkurrent der Lynx.

So lange bin ich mit meinen beiden Einsatzlampen sehr zufrieden!
Die verkürzte Laufzeit bei der T30s ist nicht so schlimm, da ich auf dem Krad nicht so viele Einsätze habe, wo ich auf lange Laufzeit angewiesen bin.

Außerdem: wer von uns ist schon nur mit einer Lampe unterwegs????

Gruß,

Bodo
 

LaLeLu

Flashaholic**
24 Januar 2012
1.881
432
83
Willich
Das UI der Lynx scheint ohnehin geändert und daher IMVHO einer Überprüfung wert :

Vorstellung der ThruNite Lynx, gekauft bei Amazon für 113€
Die Lynx gilt als Nachfolgerin der Scorpion.
(...)
Die Programmierung
ist ebenso simpel und kann jederzeit abgeändert werden:
  • Schaltstufe 2-4 auswählen, dann Schalter gedrückt halten
  • Schalter bei der gewünschten Helligkeit loslassen = Stufe ist gespeichert

Vorteile der Konstruktion:
- die gewünschte Leuchtstufe kann vor dem Einschalten angewählt werden
- je nach Wunsch stehen 1, 2, 3 oder 4 Leuchtmodi zur Verfügung, flexibler gehts kaum
- Morsefunktion durch Momentlicht möglich
- kein versehentliches unerwünschtes Stroboskop
- Auswahl der Leuchtstufen und Programmierung mit einer Hand möglich
(...)

Vielleicht mag die sich mal jemand "vom Fach" unter BOS-Gesichtspunkten ansehen ... ? ;)

Gruß,

Joachim.
 
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LaLeLu

Flashaholic**
24 Januar 2012
1.881
432
83
Willich
Vielleicht bin ich auch nur zu blöd, aber bei meiner Scorpion krieg ich den Strobe nicht weg. :peinlich:

Und wenn ich das richtig verstehe, kann man den bei der Lynx komplett "rausprogrammieren" - oder sehe ich das falsch ... ? :confused:

Gruß,

Joachim.
 

Gammel

Flashaholic***
1 Dezember 2010
6.321
3.611
113
Gronau-Epe, an der niederländischen Grenze
Je nachdem, wie Du Lampe und Waffe hältst, ist es auch an der Tailcap nicht möglich, ein Helligkeit zu verstellen.
Somit wäre es ohnehin besser, sich vor dem Betreten des Objektes auf eine Helligkeit festzulegen und diese dann nicht mehr zu verändern.

So, wie bei uns in Moment das Halten von Waffe in Verbindung mit der Lampe gelehrt wird, kommt dafür der Selektorring sehr wohl in Betracht!

Ich trage im Moment die SRT7 im Dienst.
Einschaltverzögerung kann ich da nicht feststellen...

Und da man über die Tailcap die Lampe einschalten und dann komplett üner den Selektorring steuern kann, halte ich die Lampe sehr wohl für sehr Einsatzlampen-tauglich!!!

Weiß nur noch nicht, welche mir auf Dauer besser gefällt...

SRT7 oder Lynx...

Gruß,

Bodo
 

Smirre

Flashaholic
16 Januar 2012
129
33
28
südlich des Limes und ultramontan
Also ich muß das einfach loswerden (bin aber kein Polizist, wohlgemerkt!) Ich finde die Nitecore MT21A wäre toll für eine staatlich zur Verfügung gestellte Dienstlampe: Die Bedienung läßt Strobo in Voreinstellung zu, sie braucht nur 2 AA Batterien, ist ein Thrower und wirft somit weit, hat aber auch ein brauchbares Low, hat keine Clip und kann deshalb leicht in ein Holster gesteckt werden, ist eher auf der leichten Seite, lange genug für Defense, und vor allem: Sie kostet wenig! :D

mfg mehr Licht Smirre
 

OldMan

Flashaholic*
9 Januar 2013
423
690
93
Westerwälder Outback
oldman54.blogspot.de
Einsatzlampen

Ich habe das Ganze mit der Fenix LD 20 begonnen.

Relativ schnell stellte ich dann fest, dass für meinen Zweck Lampen der 18650 er Klasse so ziemlich den goldenen Schnitt zwischen Leistungsfähigkeit, Gewicht, Größe und Kosten bilden.

Natürlich erfordert das Akkus, Ladegerät, auch die Lampen sind teurer.
Aber, in erster Linie brauche ich ein Werkzeug das funktioniert, da spielen die Anschaffungskosten zwar eine Rolle, sind aber als Auswahlkriterium nicht an erster Stelle.

Gruss Thomas
 

Smirre

Flashaholic
16 Januar 2012
129
33
28
südlich des Limes und ultramontan
Hallo Old man :)

ja, sicher...mir wäre das für den Beruf auch zu wenig. Ich meinte das im Bezug auf "Staat ist ein Gierschlund und dann ein Geizhals" :p (scherz) Aber es ist doch so: Jeglicher Staat würde niemals eine 70 Euro Lampe für alle Polizisten kaufen, das macht er einfach nicht, er kauft meist etwas günstiges für alle und teilt nur speziellen Einheiten Sonderartikel zu. Was mir ja sinnvoll erscheint, denn für einen herkömmlichen Einsatz, also Alkoholkontrollen oder leichte Nachsuche bei Unfällen, würde so eine Lampe wohl reichen, zumal alle damit ausgerüstet wären. Weiters ist es doch so daß wir alle normal verdienen, zumindest für eine Lampe um 100 wird es reichen...also könnte dann jeder der (legitime) höhere Ansprüche hat sich etwas besseres, was genauer auf sein Einsatzgebiet passt, kaufen.
Ich find einfach daß es eine echt ökonomische Lampe ist, tolles Preis/Qualität/Licht Verhältnis...und vielleicht ließt ja ein Beschaffungsbeamter den Link? ;)

lg
 

OldMan

Flashaholic*
9 Januar 2013
423
690
93
Westerwälder Outback
oldman54.blogspot.de
Ausrüstung standarisiert..

Ein großes Problem bei dienstlichen Beschaffungen ist halt immer, wer entscheidet das?
Gibst du 5 Mann 3 Lampen und sagst, sie sollen sich auf eine einigen :confused: :p

Wird vermutlich nichts, wenn doch, meckert spätestens der 6. :rolleyes:

Es gibt etliche, sehr gute Lampen, da ist ein „Besser oder Schlechter“ kaum zu sagen, da geht es dann um persönliche Vorlieben, Anforderungen.

Ob jetzt eine Eagletac G25C2 MKII XM-L2 oder die Thrunite Lynx XM-L2 U2 LED die ideale Lampe ist, da bin ich ja selbst schon immer am Grübeln :S

Gruss Thomas
 
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LaLeLu

Flashaholic**
24 Januar 2012
1.881
432
83
Willich
Einfacher, besser und preiswerter dürfte es IMVHO (!) sein, wenn man dem betroffenen Personenkreis einmalig eine bestimmte Summe zur Verfügung stellt und sie dann selbst entscheiden läßt.

In Düsseldorf gab's vor ein paar Jahren mal ein Versuchsprojekt : Eine Wache durfte sich über mehrere Jahre ein bestimmtes Budget - ohne Rücksicht auf Haushaltspläne etc. - selbst einteilen, also auch Gelder "ansparen", i. e. ins nächste Jahr "mitnehmen". Als erstes haben die sich neue Funkgeräte "angespart", die sie sich sonst nie hätten leisten können, und alle waren glücklich und zufrieden.

Das funktionierte so gut, daß das Projekt nicht verlängert wurde ... ! :mad:

Gruß,

Joachim.
 
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Billbo

Flashaholic*
7 Februar 2011
411
271
63
Ja ich hörte mal von dem Pilotprojekt.
Ich hab mir zu unserer PEL 5 (aktuelle Lampe Polizei NRW) die Finger wund geschrieben. Tut sich leider bis her immer noch nichts. Auch das Projekt Suchlicht für Streifenwagen liegt auch irgendwo auf einem Papierstapel und versauert.

@ Gammel: die Einschaltverzögerung bei den SRT Modellen hatten ich und andere User festgestellt, insbesondere wenn die Lampe in einem der stufenlos einstellbaren Helligkeitsbereiche geschaltet war.

Ich teste für mich im Moment einige "back to the basics" Lampen - SF C2 Host mit Malkoff MD61 Dropin, Malkoff MD4 etc. Wollte demnächst mal ein paar Worte und Bilder dazu hier verlieren.

Ähnlich wie Gammel hab ich in den letzten Wochen einige Kollegen mit Surefirehosts mit Dropin ausgestattet. Wie Gammel damals schon sagte ist diese Variante eine günstige Möglichkeit Einsteigern eine gescheite Lampe zu geben. Wenn was defekt ist kommen sie zu mir und ich tausche das Teil aus und fertig - hab eh noch nen Haufen SF/Solarforce Teile rumliegen :)
 
  • Danke
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zmed

Flashaholic*
28 Mai 2013
405
128
43
Nordseeküste
Moin,
Nach Ewigkeiten ist die m 21l2 heute bei mir eingetroffen. Diese ist die für mich perfekte Einsatz Lampe.
Mehr die nächsten Tage.
 

zmed

Flashaholic*
28 Mai 2013
405
128
43
Nordseeküste
Review OLIGHT M 21 L2

So,

ich starte mal mit einer Übersicht zur neuen OLIGHT M 21 L2.
Um erstmal etwas Wind aus den Segeln zu nehmen, die Bedienung der Lampe entspricht zu 100% der M22.
Im Schwerpunkt:
3 Click Tail Clicky. Bei mir 1 Full, 2 Full, 3 Strobe.
Dies meine Wunscheinstellung die bei mir auch Stressresistent ist.
Ich fasse meine Lampen jeden Tag an, also teste ich diese wie jedes Einsatzmittel: Sichtkontrolle, Kontrolle aller Funktionen.
Nach jeder Benutzung stelle ich die Starteinstellung wieder her.
Mit der Memory Funktion habe ich keine Probleme. Es ist ja meine Lampe, mit der ich arbeite.

Der Kopf ist etwas kleiner als der der M22, somit passen erfreulicherweise wieder die Verkehrsaufsätze :)) , und die Lampe besser ins Holster.
Das hat mich bei der M22 zeitweise genervt.

Der Strike Ring erfüllt ebenfalls wieder seine geplante Funktion, als Scheibenzertrümmerer u.s.w..
Das Glas der Lampe sitzt tiefer als bei der M22 und der Winkel passt im Zusammenspiel mit dem Durchmesser.

Der Beam ist deutlich wärmer als der der M22, s. Bilder.
In der Reichweite im Feld geben sich beide nicht viel. 750 vs. 950 Lumen machen auf Sicht nicht soo viel.

Als Dienstlampe ziehe ich die M21 L2 vor. Dies ist aber Geschmackssache.
Wirkliche Bedienvorteile ergeben sich nicht.

Daten by Olightworld:

MODE 1 MODE 2 MODE 3
750 lumens 320 lumens 20 lumens
1.5 hrs 3 hrs 30 hrs
945 ft / 288m
20,700 cd
IPX-8 (waterproof up to 2 meters)
6.6 ft / 2m
Cree XLamp XM-L2
2x CR123A or 1x 18650
5.7 in / 145.5mm
4.4 oz / 125g (excluding batteries)
1.6 in / 40.2mm

Ich gebe mal ein
Sehr EL tauglich.
 

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Billbo

Flashaholic*
7 Februar 2011
411
271
63
Preview auf die kommenden Reviews:

Nach einiger Zeit der Abstinenz was Reviews oder Berichte angeht mal wieder ein update. ;)

Vorlieben und Ansichten zu Anforderungen von taktischen Lampen ändern sich mit der Zeit. Das ist auch gut so. Denn schließlich sollte man Entwicklungen nicht völlig außer acht lassen und seine Anforderungen an eine Einsatzlampe stetig überdenken.

Das letzte positive Review von mir war über die Armytek Predator 2.5 Pro. Diese Lampe hatte ich einige Zeit an meinem Gürtel. Irgendwann fiel mir allerdings auf, dass ich die Programmierung immer so simpel wie möglich gehalten habe. Wofür also x mögliche Modi in zwei Gruppen geteilt?
Desweiteren nervte mich mit der Zeit der Schalter. Er bot mir zu wenig Widerstand und insbesondere bei Momentlicht flackerte das Licht. Nichts dramatisches, aber es nervte mich halt.

Auf der Suche nach LED Dropins für meine alten Surefires stieß ich dann auf die Internetseite von Gene Malkoff (www.malkoffdevices.com). Nach einigen Plauschereien mit ihm kaufte ich eine Malkoff MD2 (mit high/low switch Ring im Kopf) und eine gebrauchte Malkoff Hound Dog.

Die aktuellen P60 Dropins von ihm (M61) sind eher floodig mit etwas Spot in der Mitte. Ich hatte es bereits angesprochen: für taktische Lampen halte ich throwlastige Lampen für die bessere Wahl - das Licht wird mehr konzentriert - Stichwort Blendung und nebenstehende Kollegen werden weniger stark angeleuchtet. Daher habe ich mir bei einer Bestellung von www.overready.com bestellte ich ein Malkoff M60 mit throw Linse mit. Das ergab schon mal das bessere Lichtbild.

Die Tailcap ermöglicht auch eine Tailstandfähigkeit. Leider für taktische Lampen Unsinn. Insbesondere weil bestimmte Halteweisen (Zigarrengriff) damit nicht funktionieren. Malkoffs Lampen sind alle Surefire kompatibel. Eine SF 6PX Tailcap löste das Problem.

Die Hound Dog in NW ist einfach nur ein sau guter Thrower. Die 2x18650er boten beim austesten schon mal richtig lange Leistung und ein super schönes Lichtbild.


Nun stand nichts mehr im im Wege diese beiden Monster im Dienst zu testen. Und genau davon werdet ihr in den die Tage nach und nach folgenden Reviews lesen können.


Doch was ist das … in weiter Zukunft bildet sich ein weiterer Mitstreiter ab mit dem Namen Elzetta:cool:
 
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Gammel

Flashaholic***
1 Dezember 2010
6.321
3.611
113
Gronau-Epe, an der niederländischen Grenze
Na, da bin ich ja mal sehr gespannt auf die nächsten Reviews!!!!

Das mit der Einfachheit stimmt!

Ich teste (ab Freitag, wenn mein Urlaub zuende ist) jetzt zwei Convoy-Lampen im Dienst:

Für Früh- und Spätdienst die M2, im Nachtdienst die C8.

Die M2, weil sie schön kompakt ist und ich zur hellen Tageszeit eher weniger Reichweite benötige, die C8 ist für nachts optimal, denke ich...

Beide mit XM-L2 in NW...

Mal schauen...

Bisher hatte ich die Lynx, die ist auch echt super, nur muss man sie im LHU-Holster mit 3xklicken sperren, sonst geht sie häufig unbeabsichtigt an.
Das Entsperren beim Aussteigen hat mich genervt...
An sich schade, sonst ist die Lampe optimal...

Naja, man möchte ja auch mal was Neues, nicht wahr?

Abgesehen davon bin ich von der Qualität der Convoys echt begeistert, insbesondere wenn man den Preis betrachtet!!!

Und wenn ich tatsächlich mal den Strobe brauchen sollte (zur Absicherung o.ä., nicht zur SV), kann ich ihn schnell durch Umschalten der Modus-Gruppe einstellen.

Mal schauen, wie das kurze Blinken nach ein paar Sekunden auf Low stört...
Low brauche ich aber höchstens zum Papiere lesen, sollte also nicht so schlimm sein...

Wenn Interesse besteht, kann ich nachberichten, wie der Test ausgefallen ist, und ob die C8 die Lynx als Nachtdienstlampe verdrängen kann...

Ach so, die C8 passt haargenau ins 43er-LHU-Holster, obwohl der Lampenkopf 44,5 mm hat.
Meine alte XinTD C8 V3 hatte so gerade nicht gepasst...

Gruß,

Bodo
 

zmed

Flashaholic*
28 Mai 2013
405
128
43
Nordseeküste
Moin,
ich habe die Nitecore P20 im Einsatz, sowie im taktischen Einsatz (Zugriffsübung)
ausführlich getestet.
Bericht werde ich die Tage mal verfassen.
Fazit vorweg, es gibt keine bessere für den Einsatzdienst.
 

Bernd1209

Flashaholic*
20 Januar 2013
520
140
43
SPN
Also von der Handhabung her als Einsatzlampe ist MEIN Sieger eine gemoddete Surefire P5. Der Schalter wurde umgebaut, so dass sie beim halb durchdrücken ca 40 Prozent und ganz durchdrücken 100 hat. Das Ganze mit Body aufgedreht, sodass 18650 passen und vorne ne MCE drin.
ABSOLUT paniksicher.
Nachteil: es passen wegen dem engen Rohr nur drei von meinen geschützten Akkus, keine Warnung bei leerem Akku, sondern sofort aus :mad: und natürlich könnte sie jetzt auch heller sein. Außerdem hat sie meist die Kollegin in Ermangelung vernünftiger Dienstlampen.
Genutzt wird von mir fast immer die LYNX, welche heller ist, aber nicht soooo stresssicher. Meiner Meinung nach sollte man den Drehschalter so belegen können, dass er links mechanisch blockiert (wie die Scorpion) und dazu nach Drehen nur eine Stufe (Vollgas) hat. Die ganze Dreherei und Merkerei, auf welcher Stufe was ist, geht mir trotz vieler Möglichkeiten einfach auf den ....
Noch schlimmer ist es, wenn ich die Scorpion als zweite Lampe nutze. Hier muss ich KOMPLETT umdenken, da es Thrunite geschafft hat, beide Schalter komplett anders zu belegen.
Vom Gesamtkonzept her mit den Leuchtstufen und Drehereien komm ich mit der Scorpion besser als mit der LYNX klar. EIN schaltertausch macht das Wirrwarr übrigens perfekt, da dann eine komplett dritte Belegung erfolgt.
 

Billbo

Flashaholic*
7 Februar 2011
411
271
63
Malkoff MD2


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Wie angekündigt das erste Review zu den besagten Malkoff Hosts.


1. Bedienbarkeit

Die Malkoff MD2 besitzt einen Schalter hinten (tail switch). Dieser ist ein forward clicky mit momentary on Funktion. Im Kopf ist ein high/low ring switch verbaut. Ein Lösen des Kopfes bringt eine niedrige Stufe zum Vorschein und das Festziehen die höchste Stufe.

Einen optionalen Clip gibt es auch. Daran ließe sich auch ein Lanyard befestigen.

Wie bereits in der „Vorschau“ angesprochen ist die reguläre Tailcap dafür ausgelegt den Tailstand zu ermöglichen. Das verhindert allerdings einige taktische Griffhaltungen (z.B. Zigarrengriff) und auch eine effektive Handschuhbedienung. Abhilfe schafft nur eine andere Tailcap. Ich habe eine Surefire 6PX Tailcap benutzt. Alle Malkoffgewinde sind mit Surefire kompatibel.

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Die Lampe bzw. das Dropin ist fest fokussiert.


2. Haptik und Größe

Länge: 12,9 cm (mit Standarttailcap
Lampenkopfdurchmesser: 3,1 cm
Lampenkörperdurchmesser: ca. 2,53 cm
Gewicht: ca. 186 g mit 18650er Akku

Keine scharfen Kanten oder ähnliches.

Die Verarbeitung ist gut. Die Anodisierung wirkt wertig und beständig. Die Aufteilung des Lampenkörpers und die Riffelungen bietet ausreichend Halt. Dennoch habe ich einen SF Combatring (Loop) hinzugefügt. Dadurch lässt sich die Lampe super im Zigarrengriff halten. Gleichzeitig ist es möglich, ohne die Lampe wegzustecken, um bspw. einen Magazinwechsel durchzuführen. Finde den Combatring wirklich sehr gelungen.

Die Schaft Größe mit dem montierten Combatring aus Plastik ist für meine Hand genau richtig (Handschuh Größe in Hatch bspw. medium 9).

Die Lampe hält sich mit den beschriebenen Änderungen sowohl im reverse Griff als auch im Zigarrengriff gut. Trotz des größeren Lampenkopfes ist sie nicht zu Kopflastig in diesen Griffarten.

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3. Leistung

Wie im „Vorspann“ bereits gesagt, ist mir das M61 Dropin von Malkoff etwas zu floodig gewesen. Daher habe ich es über OVEREADY Flashlights/Torches - Control The Dark gegen ein M60 Dropin ausgetauscht.

In dem Dropin ist eine Cree XR-E LED verbaut. (Das M61 hat eine XP-G2 mit smooth reflector)

high: 235 Lumen (OTF, 1 Std. 30 min mit 2x CR123A) - das M61 hat 325 Lumen OTF
low: ca. 60 Lumen (OTF, mind. 6 Stunden mit 2x CR!123A)
Reichweite: ca. 100 Meter (allerdings ist Malkoff sehr konservativ was seine Leistung angeht)

Ohne ein Luxmeter oder ähnliches zur Hand zu haben funktioniert die volle Regulierung der Lampe sehr gut. Nach einer Stunde regelt die Lampe gesteppt runter. Einen Helligkeitsunterschied konnte ich erst nach ca. 2,5 h feststellen.

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Die Lichtfarbe ist etwas kalt. Es gibt aber auch M60 Varianten die wärmer sind (frühere Versionen).

Beamshots kann ich leider aufgrund von Zeitmangel erst mal nicht liefern und verweise auf Review Malkoff MD2 - FlashlightGuide


4. Energieversorgung

2x CR123A
1x 18650er Li-Ion
2x R123 Li-Ion


5. Haltbarkeit

Malkoff gibt keine IPX Standards an oder ähnliches. Sagt aber selber, dass der Host sowie das Dropin wie ein Panzer gebaut ist. Dadurch, dass die gesamte Elektronik in Epoxy vergossen ist und einen geschlossen Körper bildet, dürfte das Dropin einiges aushalten. Ich verweise hier schon mal auf die Seite von [URL="http://www.elzetta.com/faqflashlights]Elzetta[/URL]. Die ja bekanntlich auf die Dropins von Malkoff benutzen und einige Videos parat haben, in denen sie die Dropins massakrieren.

Malkoff selbst sagt über die Dropins: "This Lamp and Dropin was designed for rugged service from the ground up. It is fully potted to stand up to rough service and recoil."

Durch die Federung an Plus und Minuspol ist die Lampe auch vor Rückstößen durch eine Schusswaffe gewappnet.

6. Preis-/Leistungsverhältnis

Die Malkoff MD2 gibt es momentan für 88,- EUR komplett mit Dropin und high/low Switch.


7. Holster

Die Malkoff MD2 passt in das Maxpedition 5".

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Die Malkoff MD2 passt head down in das LHU Lampenholster für max. 37 mm Kopfdurchmesser. (Bild wird nachgereicht).


Fazit:

Die Malkoff MD2 ist eine sehr schöne P60 Lampe. Am besten funktioniert sie natürlich mit Malkoff Dropins - insb. der high/low switch. Was mir an Malkoffs Werken so gefällt, ist die robuste Bauart und das simple Design. Seine Lampen und auch Dropins sind gebaut, um zu funktionieren. Und zwar immer und egal zu welchen Umständen! Interessant ist auch die Möglichkeit die MD2 zu einer MD3 (also drei Zellen) oder MD4 (vier Zellen bzw. 2x 18650er) umzubauen, bzw. Surefire Zubehör zu nutzen.

Für meine Bedürfnisse musste ich erst einige Veränderungen vornehmen, damit die Lampe für den taktischen Einsatz in meinem Sinne geeignet ist. Dann allerdings ist es eine super Lampe - vor allem mit dem SF Combatring.

Simpel, idiotensicher und so robust wie ein Panzer.


Daher sehe ich sie als

(bedingt) EL tauglich

an.
 
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Billbo

Flashaholic*
7 Februar 2011
411
271
63
Malkoff Hound Dog


ymadudyq.jpg


Hier kommt der midrange Thrower aus der Malkoff Familie. Ich benutze die den Hound Dog mit einem MD3 Body + SF A19 Adapter. Dadurch bin ich sehr flexible was die Energieversorgung angeht. Hab die Lampe gebraucht gekauft. Ansonsten hätte ich einen normalen MD4 genommen.


1. Bedienbarkeit

Die Malkoff Hound Dog besitzt einen Schalter hinten (tail switch). Dieser ist ein forward clicky mit momentary on Funktion. Im Kopf ist ein high/low ring switch verbaut. Ein Lösen des Kopfes bringt eine niedrige Stufe zum Vorschein und das Festziehen die höchste Stufe.

Einen optionalen Clip gibt es auch. Daran ließe sich auch ein Lanyard befestigen.

Solche Thrower oder "Suchlichter", wie ich sie mal eingangs beschrieb, sind nicht dafür da in bestimmten Lampen-/Waffenhaltungen permanent gehalten zu werden. Dafür sind die auf Dauer einfach zu schwer. Insbesondere bei der Roger-/Surefire oder auch der Harries-Technik. Solche Lampen sind zum Ausleuchten von weitläufigen Gebieten. Als taktische Haltung bietet sich eher die Neck Index-Technik oder FBI-Technik an - um die Forenregeln nicht zu strapazieren gibt es keine weiteren Infos oder Bilder zu den Techniken. Falls ihr Fragen habt schreibt mir eine PM oder werft google an ;)

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Die Lampe ist fest fokussiert.


2. Haptik und Größe

Länge: 22,2 cm
Lampenkopfdurchmesser: 4,6 cm
Lampenkörperdurchmesser: ca. 2,53 cm
Gewicht: ca. 354 g mit 2x 18650er Akku

Keine scharfen Kanten oder ähnliches.

Die Verarbeitung ist gut. Die Anodisierung wirkt wertig und beständig. Die Aufteilung des Lampenkörpers und die Riffelungen bietet ausreichend Halt. Dennoch habe ich auch hier einen SF Combatring (Ring Variante) hinzugefügt. Dadurch lässt sich die Lampe noch einen tick angenehmer und sicherer bediene, da die Hand immer in dem Bereich bleibt wo sie hingehört - nach hinten an den Schalter.

Die Schaft Größe mit dem montierten Combatring aus Plastik ist für meine Hand genau richtig (Handschuh Größe in Hatch bspw. medium 9).

In den zuvor angesprochenen Halteweisen (Neck Index etc.) lässt sich die Lampe im Reverse Griff sehr gut benutzen.


3. Leistung

In dem Kopf ist eine Cree XM-L2 LED verbaut. Der Beam hat einen konzentrierten Spot (ca. 10°) und ausreichend Spill für die Nahausleuchtung.

high: 1000 Lumen (OTF, 1 Std. 45 min mit 2x 18650er)
low: ca. 70-100 Lumen (OTF, mind. 5 Stunden - danach habe ich aufgehört zu messen)
Reichweite: ca. 300 Meter

(allerdings ist Malkoff sehr konservativ was seine Leistung angeht)

Ohne ein Luxmeter oder ähnliches zur Hand zu haben funktioniert die volle Regulierung der Lampe sehr gut. Einen Helligkeitsunterschied konnte ich erst nach ca. 1,5 h feststellen.

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Die Lichtfarbe (NW) ist sehr sehr angenehm. Grad bei Durchsuchungen im Wald ist es ein Genuss mit der Lichtfarbe zu arbeiten. Es gibt aber auch eine CW Variante.

Beamshots kann ich leider aufgrund von Zeitmangel erst mal nicht liefern und verweise auf Review Malkoff Hound Dog - FlashlightGuide


4. Energieversorgung

MD2 Body (nur 15 Minuten Laufzeit)
2x CR123A
1x 18650er

MD3 Body
3x CR123A
2x 18500er

MD4 Body
4x CR123A
2x 18650er Li-Ion


5. Haltbarkeit

Malkoff gibt keine IPX Standards an oder ähnliches. Sagt aber selber, dass der die Lampe sehr robust gebaut ist:

"This Flashlight was designed for rugged service from the ground up. It is fully potted to stand up to rough service and recoil. This Item is Covered by Our Lifetime Warranty."

Durch die Federung an Plus und Minuspol ist die Lampe auch vor Rückstößen durch eine Schusswaffe gewappnet.


6. Preis-/Leistungsverhältnis

Die Malkoff Hound Dog gibt es momentan für 75,- EUR + den gewünschten Body (bspw. MD4 für 40,- EUR). Klar keine low budget Lampe. Meiner Meinung ist das Geld allerdings in einer qualitativ hochwertigen Lampe mit lebenslanger Garantie und Langlebigkeit (Kopf kann ja immer wieder gegen neuere Version getauscht werden) gut angelegt.


7. Holster

Die Malkoff Hound Dog passt in das Maxpedition Universal Batonsheet.

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Ich schleppe die Hound Dog immer mit einem Maxpedition Knivecase durch die Gegend.

pedy8uga.jpg



Fazit:

Die Malkoff Hound Dog ist ein sehr guter midrange Thrower. Auch hier gefällt mir die robuste Bauart und das simple Design. Eine solche Lampe braucht kein SOS, Beacon Mode und wie der Kram alles heißt. Das Teil hat zwei Leuchtstufen und fertig.

Ich trage die Lampe natürlich nicht permanent am Gürtel. Sie ist im Türfach verstaut und kommt bei bestimmten Einsätzen mit raus. Den Body einfach in einen kleineren Maglite Ring gesteckt und los gehts.

Interessant ist auch die Möglichkeit den Kopf mit einem MD2, MD3 oder MD4 Body zu benutzen. Wie bei allen Malkoffslampen - Tailcap Gewinde ist SF kompatibel. Jeder kann also auch die Tailcap benutzen die ihm von der Form her eher liegt oder auch Kabelschalter und ähnliches.

Auch hier gilt:

Simpel, idiotensicher und so robust wie ein Panzer.


Daher sehe ich sie als

voll EL tauglich

an.
 
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Gammel

Flashaholic***
1 Dezember 2010
6.321
3.611
113
Gronau-Epe, an der niederländischen Grenze
Ist ja von der Funktion her ähnlich der Catapult V2, oder?

Die habe ich, auf XM-L2 umgebaut.

Fazit ist wie Deins:

Robust wie ein Panzer, einfach in der Bedienung.
Und dazu noch mit 2 x 18350 kompakt bei kürzerer Laufzeit...

Aber nix für den Gürtel...

Habe jetzt drei Nächte die Convoy C8 getestet und bin sehr zufrieden...

Meine Lynx wird wohl demnächst den Weg in den Marktplatz finden...

Gruß,

Bodo
 

Billbo

Flashaholic*
7 Februar 2011
411
271
63
Bauart und Funktion des Schalters ist ähnlich der Katapult V2. Wobei laut einigen Reviews die Gewinde manchmal gezickt haben beim Schalter im Kopf. Bei der V3 haben se das UI ja wieder sinnlos verkompliziert. :(

Recht haste mit dem Gürtel... solche Lampen sind nur was als Zusatz für Durchsuchungen o.ä.

Wie funktioniert denn das UI der Convoy C8? Modiwechsel durch den Clicky?

Was gefiel dir an der ThruNite Lynx nicht?
 

Gammel

Flashaholic***
1 Dezember 2010
6.321
3.611
113
Gronau-Epe, an der niederländischen Grenze
Die C8 hat einen Reverse-Clicky und man kann zwischen 3 und 5 Modi wählen.
Ist sehr leicht umzustellen.

Normal reichen die 3 Modi völlig.
Sollte ich tatsächlich irgendwann mal den Strobe benötigen sollen, zur Absicherung o.ä.,
hat man ihn schnell eingestellt.

Zur SV finde ich ihn ohnehin unnötig, so dass ich keinen Direktzugriff auf Strobe benötige.

An der Lynx hat mich gestört, dass sich im LHU-Holster immer der Drehgriff verstellt.
Außerdem geht sie auch gerne von alleine an...

Also musste ich sie vor dem Wegstecken immer mit 3 Klicks sicher und bei Gebrauch wieder entsichern.

Dachte, ich könnte damit leben, hat mich aber zunehmend genervt.
Da ich das Holster super finde, tausche ich lieber die Lampe.

Die C8 hat mit 4C ne traumhafte Lichtfarbe, mit dem 2,8 A - Treiber ne gute Laufzeit und mehr Throw als die Lynx mit Turbokopf.

Außerdem passt sie, im Gegensatz zur XinTD C8, haargenau ins 43er-LHU-Holster.

Haptik und Qualität sind in meinen Augen prima, so dass ich ihr trotz des Preises vertraue...

Und wenn die mal kaputt oder verloren geht, ist's auch kein Drama!

Mal schauen, wie sich die Budget-Lampe auf Dauer schlägt...

Auch mit der M2 für Früh- Spätdienst bin ich bestens zufrieden.

Selber Treiber, selbes Ui, Farbe mit 3C etwas kälter, aber auch schön (4C ist aber noch etwas besser), sogar noch etwas bessere Haptik...

Dabei schön kompakt mit weniger Throw und passt ins 37er-Holster!

Für mich im Moment die perfekte Kombi...

Mal sehen, wie lange, bis was Neues (Besseres?? oder nur Anderes??) kommt...

Gruß,

Bodo
 
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Billbo

Flashaholic*
7 Februar 2011
411
271
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Elzetta ZFL-M60

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Wie versprochen das Review über die Elzetta ZFL-M60. Hatte schon vor längerer Zeit von den Elzetta Lampen gelesen. Als bekennender Dropin und Malkoff Fan natürlich quasi ein Muss für mich :rolleyes: Insbesondere weil ich ein strikter Vertreter von simpler und stressresistenter Bedienung bei taktischen Lampen bin.

Wer noch nie etwas von Elzetta gehört hat, findet hier einige Infos: www.elzetta.com

Betrachtet wird hier die "ältere" Variante von Elzetta mit einem Malkoff M60 Dropin. Mittlerweile gibt es auch die verschiedenen Bodygrößen mit einem High Output AVS Head (650/900 Lumen OTF).

Aktuell hat Elzetta auch eine neue Bezeichnung für die Body-Größen (Alpha, Bravo, Charlie). Wir bleiben allerdings in dem Text hier bei ZFL-M60 und 2-/3-Cell als Bezeichnung)


1. Bedienbarkeit

Die Elzetta ZFL-M60 besitzt einen Schalter hinten (tail switch).

Elzetta bietet verschienede Schaltervarianten an:

- high/low Clicky (festziehen high/lösen low)
- high/strobe Clicky (festziehen high/lösen strobe)
- rotary Cap (festziehen an/lösen aus)
- clicky Cap (momentary/constant on)

Dazu kommen noch diverse Kabelschalter für Langwaffenmontagen.

Ich habe momentan ein high/strobe Schalter verbaut. Die Bedienung ist bis auf die reine clicky Variante analog. Der "twisty" Schalter lässt sich (nach etwas Nyogel) leicht und sanft bedienen. Einhandbedienung ist problemlos möglich.

Experimentiere aktuell mit der Strobe-Funktion. Wie ich Eingangs geschrieben habe, gibt es insbesondere in Sachen Bedienung spezielle Anforderungen was die Nutzung von Strobe als Einsatzmittel angeht. Vor allem die stressresistente Bedienung und das sofortige Erreichen des Strobemodus ist essentiell. Nach zu lesen hier: Police Study of tactical use of Strobe, 03.06.2013, www.candlepowerforums.com, K. vd Linden.

Die Elzetta ZFL-M60 bietet mit dem high/strobe Schalter zu mindestens diese simple Bedienung und auch die Möglichkeit die Lampe immer auf Strobe starten zu lassen.

Der Clicky ist wirklich super! Es ist der erste lautlose Schalter den ich in den Händen halte. Hier hat jemand wirklich mitgedacht. Andere taktische Lampen (Olight, Fenix, Niteye ...) verursachen alle ein deutlich hörbares "Click" Geräusch. Wer sich schon mal verdeckt irgendwo angenähert oder verdeckt einen Zugriff vorbereitet hat, weiß wie auffällig ein "Click" in einer ansonsten leisen Umgebung seien kann. Der Druckpunkt ist spürbar und m.M.n. gut dosiert.

Die Lampe bzw. das Dropin ist fest fokussiert.


2. Haptik und Größe

Länge: 14 cm
Lampenkopfdurchmesser: 2,97 bis 3,54 cm (konischer Kopf)
Lampenkörperdurchmesser: ca. 2,5 cm
Gewicht: ca. 175 g mit 2x CR123A

Keine scharfen Kanten oder ähnliches.

Die Verarbeitung ist äußerst gut. Die Anodisierung wirkt sehr wertig und beständig. Die Aufteilung des Lampenkörpers und die Riffelungen bietet ausreichend Halt. Da ich ein Fan der Surefire/Rogers-Halteweise bin, habe ich einen Gummiring (stammt von meiner Surefire M3 glaube ich) hinzugefügt, um etwas mehr Stabilität bei diesen Haltetechniken zu erhalten.

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Die Schaftgröße mit dem montierten Gummiring ist für meine Hand genau richtig (Handschuh Größe in Hatch bspw. medium 9).

In allen taktischen Haltetechniken in Kombination mit einer Handfeuerwaffe lässt sich die Lampe sehr gut halten und bedienen - auch über einen längeren Zeitraum hinweg.


3. Leistung

Standardmäßig ist ein Malkoff M60 Dropin verbaut. In dem Dropin ist eine Cree XR-E LED verbaut. Das gibt dem Dropin ein konzentrierten Spot mit wenig Spill. Wie schon mal angesprochen ist eine throwlastige Leuchtcharakteristik sehr gut für taktische Lampen geeignet - Stichwort Blendwirkung und passives Anleuchten von Kollegen durch zu starken Spill. Wer schon mal eine wirklich lumenstarke Lampe in einem Raum angemacht hat, weiß auch wie hinderlich hunderte Lumen bei Durchsuchungen oder Zugriffen seien können - Stichwort passive Selbstblendung über Wandreflexionen.

high: 235 Lumen (OTF, 2 Std. 30 min mit 2x CR123A) - das M61 hat 325 Lumen OTF
low: ca. 60 Lumen (OTF, mind. 6 Stunden mit 2x CR!123A)
Reichweite: ca. 150 Meter (allerdings ist Malkoff sehr konservativ was seine Leistung angeht)

Ohne ein Luxmeter oder ähnliches zur Hand zu haben funktioniert die volle Regulierung der Lampe sehr gut. Einen Helligkeitsunterschied konnte ich optisch erst nach ca. 2,5 h feststellen.

y3ehates.jpg


Die aktuellen M60 sind eher CW.

Beamshots kann ich leider aufgrund von Zeitmangel erst mal nicht liefern und verweise auf Beamshots u.a. Malkoff M60 (www.candlepowerforums.com)


4. Energieversorgung

2 Cell Body
2x CR123A
2x 16340er (schlechtere Laufzeit)
1x 17670er (mind. 2 h und 15 min)
1x 16650er (bspw. Sanyo 2000-2200 mAh)

3 Cell Body
3x CR123A (3,7 h)
(3x AW 17500er passten nicht bei mir)

Man muss natürlich sagen, dass Elzetta alle Lampen für die Nutzung sowohl als "handheld", als auch "weapon mounted" vorsieht. Insbesondere an einer automatischen Langwaffe kann die Hitze- und Rückstoßeinwirkung enorm sein. Daher ist eine Verwendung von Li ion Akkus eigentlich nicht vorgesehen. Die Gefahr einer Explosion oder anderen Fehlfunktion ist zu groß. Zumal ich einen 18650er auch nicht aus einem Helikopter werfen würde und in den Staaten die meisten Behörden ihren Mitarbeitern CR123A Batterien stellen.

Bei OVEREADY Flashlights/Torches - Control The Dark gibt es auch aufgebohrte Elzettas, welche dann 18650er aufnehmen können.


5. Haltbarkeit

Elzetta wirbt mit der extremen Haltbarkeit ihrer Produkte. Die Lampen werden zum Nägel einschlagen benutzt, aus einem Helikopter geworfen, beschossen, unter Wasser auseinander- und wieder zusammengesetzt... etc.

Einen Überblick findet ihr hier: www.elzetta.com

Ich habe mit meiner bereits eine Seitenscheibe eines Pkw eingeschlagen. Nicht mal ein Kratzer war zu sehen an der Anodisierung. Die Wandstärke des Bodys sieht brachial aus und ist glaube ich das die dickste Materialstärkste die ich je gesehen habe.

Die Wandstärke der Tailcapseite beträgt mit Gewinde: 2,50 mm.


6. Preis-/Leistungsverhältnis

Die Manufaktur in den Staaten wirkt sich natürlich auf den Preis aus. Die ZFL 60 als 2-Cell Variante gibt es momentan ab 125,- EUR. In Deutschland ist | Airsoft Shop, Softair Zubehör, Umarex und GSG der Vertreiber. Aber auch bei MAXPEDITION - MAXPEDITION sind einige Modellvarianten erhältlich. Meiner Meinung nach rechtfertigt die gute Qualität den Preis. Allerdings sollte man sich über die eingeschränkte Energieversorgung im klaren sein.


7. Holster

Die Elzetta ZFL-M60 passt in das Maxpedition 5".

Die Elzetta ZFL-M60 ebenfalls passt head down in das LHU Lampenholster für max. 37 mm Kopfdurchmesser.


Fazit:

Die Elzetta ZFL-M60 ist eine kompromisslose taktische Lampe. Die robuste Bauweise und die wirklich simple und durchdachte Funktionsweise macht sie meiner Meinung nach zu einer der besten "wirklichen" taktischen Lampen, die ich bisher in den Händen hielt. Solche Marketingags wie die NiteCore SRT6 Night Officer zähle ich nicht dazu!

Insgesamt fand ich die 2-Cell Variante angenehmer an der Koppel zu tragen - wenn ich mehr Leistung brauche habe ich eh noch die Malkoff Hund Dog dabei. Auch in der Handhabung empfand ich diese Variante angenehmer. Größere Hände kommen evtl. eher mit der 3-Cell Variante besser klar.

Ich betrieb die Elzetta ZFL-M60 in den Nachtdiensten mit einem AW17670er. Auch bei längerer Nutzung war der Akku am Ende der Schicht noch nichtmal halb leer (hab natürlich immer 4x CR123A in der Tasche, für den Fall der Fälle). Wem diese Energieversorgung nicht zusagt, der hätte die Möglichkeit eine aufgebohrte Variante von Overready zu kaufen oder seine Elzetta selbst aufbohren zu lassen. Dadurch sinkt die Wandstärke natürlich um einen guten Millimeter. Im Moment kommt das für mich noch nicht in Frage. Möglicherweise, wenn ich mir später mal den AVS "Turbo" Head von Elzetta gönnen sollte.

Die Elzetta reit sich nahtlos in das Statement ein:

Simpel, idiotensicher und so robust wie ein Panzer.


Daher sehe ich sie als

voll EL tauglich

an.
 
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NashBen

Flashaholic***
29 April 2011
6.816
2.449
113
der Ottostadt an der Elbe
Moin,
ich habe die Nitecore P20 im Einsatz, sowie im taktischen Einsatz (Zugriffsübung)
ausführlich getestet.
Bericht werde ich die Tage mal verfassen.
Fazit vorweg, es gibt keine bessere für den Einsatzdienst.

Gibt es hier schon etwas neues? 8|

Mich würde ein Bericht über die Lampe hinsichtlich der Benutzung im Einsatz sehr interessieren. :thumbup:


Grüße,

Ben
 
  • Danke
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