Der große Auto-Laberthread

Beselin01

Erleuchteter
8 März 2015
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Entschleunigen traf bei 200D zu. Ich habe bis jetzt kein anderes Auto gefahren, das dermaßend entspannend war. LKW auf der Landstraße, egal tuckert man gemütlich hinterher.

Den gab es doch auch Leistung- verstärkt mit dann 64 Ps glaub ich

Fuhr ich als Taxi, mit Automatic damals ........ wenn er erst mal Schwung hatte konnte man den auch recht flott fahren

B01
 
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LED

Flashaholic**
19 März 2011
3.346
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Ich hatte einen W124, keinen W123. Der OM601 im MoPf1 W124 hatte schon brachiale 55kw/ 75PS:D Habe mal gehört, dass das enorme Drehmoment von 126Nm schon zu 80% knapp über Leerlaufdrehzahl anliegt. Anfahren war auf jeden Fall recht einfach, einfach den Fuß von der Kupplung nehmen, dann fährt er los. Nicht wie die tollen, downgesizeten Minimotörchen, die erstmal auf 2000 1/min gebracht werden müssen, damit sie beim Anfahren nicht aus gehen:D
 

urausb

Flashaholic**
18 September 2011
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Kr. AB
Meine Neuanschaffung vor ein paar Wochen (Bj. 2012, 70000km, Diesel, Standheizung):
smartc3qt5.jpg

Heute noch erfolgreich ein Radlager gewechselt. Hat besser geklappt als gedacht.
 
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Moinschön

Flashaholic
19 September 2016
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@hampshire :

Dein "Dilemma" kann ich gut nachvollziehen.

Ich finde V8-Motoren ebenfalls sehr reizvoll, sehe aber natürlich deren umwelt-(und geldbeutel-)schädliche Nebenwirkungen.

Habe seit über 8 Jahren einen Land Rover Defender (TDI-Motor ohne DPF) und seit 2 Jahren einen Golf (TDI Motor mit DPF).

Bzgl. des Defender denke ich schon seit geraumer Zeit über einen Austausch gegen einen Dodge Durango nach. Der braucht als 3.6 V6 Benziner bei gelassener Fahrweise um die 11 Liter und als 5.7 V8 um die 13 Liter.

Der Defender braucht um die 11 Liter (Diesel).

Das finde ich jetzt nicht völlig abwegig, zumal dann nicht, wenn man die Größe und den Stauraum berücksichtigt.

Klar ist aber auch, dass ein Passat Variant TDI im Wesentlichen das Gleiche kann und (je nach Motor) dabei nur um die 6 Liter (Diesel) braucht.

Andererseits haben sich in meinem Umfeld in kürzester Zeit gleich drei kapitale Motorschäden mit DPF-Dieseln ereignet, die nach Angaben der jeweiligen Werkstatt stets auf die gleiche Ursache zurückzuführen waren.

Bewegt man den DPF-Diesel häufig auf Kurzstrecke und wird dabei häufig der Regenerationsprozess des DPF unterbrochen, gelangt Dieselöl in den Motorölkreislauf. Das führt zur Ölverdünnung mit entsprechenden Folgen für dessen Schmierfähigkeit.

Wer also nicht regelmäßig längere Strecken fährt, sollte sich die Anschaffung eines modernen Diesels gut überlegen, denn was nützt der Umwelt- und Geldbeutelschutz durch niedrigen Verbrauch, wenn der Motor lange vor seiner (üblichen) Lebenserwartung einen massiven Schaden erleidet?

Auch der DPF selbst ist nicht der Weisheit letzter Schluss, da häufig austauschbedürftig und Quell vieler Probleme (wenn zugesetzt und nicht mehr in Fahrt regenerierbar).

Bzgl. der E-/Hybrid-Autos sind die Verbrauchsangaben ein statistischer Witz und die Gesamtenergiebilanz (einschl. der Förderung der für die Akkus erforderlichen Rohstoffe und deren umweltgerechter Entsorung) sieht recht bescheiden aus. Gar nicht zu sprechen davon, dass ganze Landstriche auf der Suche nach den entsprechenden Rohstoffen verwüstet werden.

Ergo:

Wichtiger - so glaube ich zumindest -, als die Verbrauchsangaben des Autos ist es, das für sich / seinen konkreten Einsatzzweck geeignete Auto zu kaufen und dieses dann auch nur einzusetzen, wenn und wie es sinnvoll ist.

Dazu kann das Vermeiden unnötiger Fahrten gehören, aber auch das vorausschauende und spritsparende Fahren.

Dazu kann auch gehören, ein Auto lange Zeit zu nutzen und nicht alle drei Jahre ein neues anzuschaffen.

Das Einsparpotential im Kopf und im rechten Fuß ist m. E. größer, als das der Motorenentwickler.

Viele Grüße,

Stephan


Wenn du über einen Dodge nachdenkst, dann auch über Gasantrieb.

Ein ehemaliger Arbeitskollege hatte einen und fuhr auf LPG, hatte einen Pick-Up nur mit Heckantrieb. Der war sehr lustig im Schnee...

Du bekommst da den Amercian-Plastic-Style mit den dicken weichen Sesseln und thronst über dem Stress, grade weil man Gas-Antrieb hat und nicht gleich ein verdammt schlechtes Gewissen haben muss!

Aber so ein Dodge ist dann doch eher wie ein Motorrad, denn jeder andere Ami wird gegrüßt... Ist ein anderes Gefühl. Es ist keine Entscheidung irgendwelcher Vernunft, sondern des Gefühls.
 

LED

Flashaholic**
19 März 2011
3.346
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Meine Neuanschaffung vor ein paar Wochen (Bj. 2012, 70000km, Diesel, Standheizung):
Schönes Würfelmofa, berichte doch mal bitte, was der Diesel so braucht. Meiner als Benziner genhmigt sich 6,5-7,5l bei hauptsächlich Landstraßenfahrt. Damit lassen sich deutlich größere Autos auch bewegen:(
 

urausb

Flashaholic**
18 September 2011
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Kr. AB
Schönes Würfelmofa, berichte doch mal bitte, was der Diesel so braucht. Meiner als Benziner genhmigt sich 6,5-7,5l bei hauptsächlich Landstraßenfahrt. Damit lassen sich deutlich größere Autos auch bewegen:(
Der Bordcomputer zeigt 4,4l an. Muß ich aber noch verifizieren. Bei uns gehts ständig hoch und runter, dad lässt den Spritverbrauch eher steigen. Und die breiteten Reifen, 195+175, sind diesbezüglich eher negativ. Allerdings geht er durch Kurven wie auf Schienen.:thumbsup:
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
Mein Würfelmofa (450 cdi) schluckt 4,0l Diesel im reinen städtischen Kurzstreckenbetrieb (6km). Könnte weniger sein, aber besser als 10l Super Plus vom Leon ist es allemal. Ist aber 'ne echte Dreckschleuder, so ganz ohne Rußfilter etc.
 

urausb

Flashaholic**
18 September 2011
2.992
1.782
113
Kr. AB
Ich hatte vor Jahren mal einen 450er cdi, 2004 hatte ich den damals neu gekauft, der kam auf 3,8 l.
Die 4,4 stören mich jetzt aber auch nicht.
 

urausb

Flashaholic**
18 September 2011
2.992
1.782
113
Kr. AB
Kein Stufenheck? Kein Problem, schraub dir nen Spoiler aufs Dach und ne Leiter ans Heck, dann klappts auch mit den Mädels...:thumbsup:
 

Serienchiller

Flashaholic**
13 August 2011
1.228
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Neuruppin
Ich will demnächst mein erstes eigenes Auto kaufen und habe leider überhaupt keine Ahnung wie ich das ganze angehen soll. Hab jetzt meinen ersten Job nach dem Studium in einer brandenburgischen Kleinstadt angefangen und mit ÖPNV ist hier nichts. Zur Arbeit komme ich im Moment noch mit dem Fahrrad, aber je nach Wetter macht das manchmal echt keinen Spaß und zum Einkaufen oder für den gelegentlichen Ausflug nach Berlin wäre ein Auto schon super.

Ich verdiene zwar jetzt ganz gut, aber noch nicht lange sodass ich nichts gespart habe. Will aber auch nicht gleich einen Kredit aufnehmen, es soll also erstmal ein kleiner, billiger Gebrauchtwagen sein und in 2-5 Jahren vielleicht was besseres. Würdet ihr eher von einem Gebrauchtwagenhändler oder von Privat kaufen? Wo ist die Chance größer, dass ich übers Ohr gehauen werde (was bei mir nicht schwer ist...)? Kann ich für 1500-2000€ schon ein brauchbares Gefährt bekommen oder sollte ich mehr einplanen?

Und wie ist das eigentlich: wenn ich das Auto kaufe kann ich ja nicht gleich damit vom Hof fahren, oder? Ich muss es ja noch anmelden, versichern, u.s.w. Bleibt das dann so lange beim Händler stehen und ich hole das irgendwann später ab? Und wenn ich von Privat kaufe?

Fragen über Fragen... würde mich über ein paar Tipps freuen!
 

Kafuzke

Flashaholic**
23 November 2015
2.704
2.098
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Kaisersesch
kafuzke.de
Privat bekommst Du mehr Auto fürs Geld. Ein Händler muss eine Gewährleistung bieten. In einer Mischkalkulation schlägt er seine Kosten dadurch auf die Preise drauf.
Aber dazu gehört techn. Verständnis (oder fachkundige Begleitung) und Menschenkenntnis.

Für 2000 solltest Du schon ein Auto finden, was Dich über 2 TÜV Intervalle (je 2 Jahre) oder mehr bringt. Voraussetzung Du hast keine besonderen Wünsche zu Marke, Motor, Ausstattung, etc., also völlig offen und Zustand /Unterhaltskosten des Fzg. stehen im Vordergrund.

Ein Fzg . darf nur zugelassen auf öffentlichem Grund bewegt werden. Das kann:
- die Zulassung des privaten Verkäufers sein, die Du dann ummelden musst
- eine "rote Nummer" also ein Händlerkennzeichen für Probe-/ Überführungsfahrten
- ein Kurzzeitkennzeichen Deiner Zulassungsstelle
- Deine Zulassung, das heißt natürlich Abholung nach der Zulassung

Wenn Du beim ortsansässigen Händler kaufst, lässt er den Wagen oft auf Dich zu und Du kannst bei Abholung fix und fertig vom Hof fahren. Diesen Service möchte er für gewöhnlich bezahlt haben, ist aber genauso oft Verhandlungsmasse.
 
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Wurczack

Flashaholic**
25 August 2015
1.970
1.167
113
Ba-Wü
Bei Privat kannst du günstiger wegkommen, dafür hast du beim Händler Gewährleistung. Privat ist wie China Kauf mit vorher anschauen ;) wenns klappt wars günstig und alles ist in Butter, wenns schief geht ist die Karre nach 2 Wochen im Eimer und du bekommst nichts.

Bei dem Budget wirds halt ein 10 Jahre alter Japaner - ist bei mir auch so :) Nissan Almera BJ 2001. Macht wenig Mucken, ~800€ instandhaltung muss ich aber pro Jahr einplanen. Ist halt immer mal was nach 15 Jahren verschlissen.

Dafür günstig in der Anschaffung.

Wenn du keine Ahnung von Autos hast, dann lass während der Probefahrt einen Gebrauchtwagencheck bei einer Werkstatt machen. der ADAC bietet das recht günstig für Mitglieder an. Lieber da mal 60€ investiert als nachher 2000€ für nen Rosthaufen hingelegt.
Einfach vorher schon den Termin machen, dann Auto ausprobieren und anschauen lassen.

Dann Kaufvertrag aufsetzen, bezahlen, Fahrzeugbrief erhalten und Versicherung anmelden. Die geben dir dann eine eVB-Nummer mit der sie dir schon vor erhalt der eigentlichen Papiere bestätigen, dass du die Karre versicher hast. Damit, dem TÜV bericht und dem Fahrzeugbrief schlappst du zur KFZ Stelle beim Landratsamt (oft kann man online Termine reservieren, das spart mega viel zeit. Sonst wartest du gerne mal 2h bis du dran bist) und sagst hallo. Die Dame oder der Herr hinterm Schalter erklärt dann, wies weitergeht.
Dort lässt du dir dann auch gleich das Nummernschild pressen (Geld mitnehmen! ca 30€ wenn ichs noch weiß) und unterschreibst alles was du vorgelegt bekommst :)

Dann ab zu deinem neuen Auto und du bist stolzer Mobiler!
 

Serienchiller

Flashaholic**
13 August 2011
1.228
616
113
Neuruppin
Danke für die Tipps!

Laufende Kosten sind eigentlich kein Problem, macht also nichts wenn das Auto hin und wieder zur Werkstatt muss. Wenn es mal ausfällt ist das auch nicht so schlimm, bis jetzt klappt es ja auch mit dem Fahrrad.

Ich glaube ich werde mal bei einem Gebrauchtwagenhändler schauen ob ich irgendwas in meiner Preisklasse finde was mir gefällt. Wenn es da gar nichts gibt, kann ich immer noch privat schauen. Besondere Ansprüche habe ich eigentlich nicht, Hauptsache es bringt mich und meine Einkäufe die 5 km vom Real bis nach Hause.
 

urausb

Flashaholic**
18 September 2011
2.992
1.782
113
Kr. AB
Man kann mit einer gültigen Versicherungsbestätigung und von der Zulassungsstelle zugeteiltem und montiertem Kennzeichen (Beschaffung über ebay kann ich nur jedem nahelege) zum Zwecke der Zulassung OHNE Zulassungsstempel, also mit dem nicht zugelassenen Fahrzeug, zur Zulassungsstelle fahren. Das ist theoretisch zulässig, allerdings würde ich dies wirklich nur im Notfall machen.

Wenn du weisst welche Karre du käufst, kannst du, falls du keinen Versicherungsler kennst der dir einen Sondereinstufung macht, über check24 oder verivix eine günstige Versicherung suchen und dann eine eVB (elektronische Versicherungsbestätigung) besorgen. Die bekommt man bei guten Versicherungen sofort per email. Dann sucht man sich online beim zuständigen Landratsamt bzw. der zuständigen Zulassungsstelle, ein Wunschkennzeichen aus. Das kostet zwar rund 10€, dafür kannst du die Kennzeichen in ebay, das Paar für 11€ incl. Versand bestellen. Die sind innerhalb eines Tages geliefert. Das ist in Summe billiger als bei den Schildermachern um die Ecke. Die nehmen bei uns 29€. Vom Auto benötigst du dann noch Fahrzeugbrief und Fahrzeugschein, sowie den letzten TÜV-Bescheid und mit dem ganzen Kram kannste das Fahrzeug dann zulassen. Achja, Personalausweis oder Reisepass, in letzterem Fall ist auch noch eine Meldebescheinigung notwendig, brauchst du auch noch.
 

circumlucens

Flashaholic**
10 Januar 2015
2.472
2.649
113
@Serienchiller :

Mit dem von Dir benannten Budget wird es schwierig, ein Auto von einem seriösen Händler mit Sachmängelhaftung (Gewährleistung) zu bekommen.

Viele seriöse Händler, bzw. markengebundene Vertragshändler fassen solche Autos nicht an, bzw. reichen sie direkt an Aufkäufer, bzw. in den Export weiter, da das Haftungsrisiko bei einem Verkauf an Verbraucher viel zu hoch ist.

Häufig behelfen Händler sich auch mit Agenturgeschäften ("Verkauf im Auftrag"), um die Sachmängelhaftung nicht am Bein zu haben.

Viele der Händler, die tatsächlich in eigenem Namen Gebrauchtwagen in Deinem Budget verkaufen, sind solche Händler, bei denen ich mich frage, ob es nicht besser wäre, direkt beim Vorbesitzer zu kaufen.

Es gibt in Deinem Budget durchaus gute Autos von privat aus 1. Hd.. Wenn der Verbrauch nicht so entscheidend ist und das Auto auch etwas älter sein darf, dann schau' mal nach älteren Audi 80 und VW Vento mit Benzin-Motoren.

Insbesondere beim Vento solltest Du allerdings auf Rost achten, gegen den der Audi 80 (sofern unfallfrei) aufgrund seiner Verzinkung weitestgehend immun ist.

Du könntest - um Dein Risiko zu minimieren und auch, um die Reaktion des Verkäufers auf dieses Anliegen zu checken - das Auto vor dem Kauf z. B. dem ADAC zu einer Gebrauchtwagenprüfung vorstellen.

Viele Grüße,

Stephan
 

LED

Flashaholic**
19 März 2011
3.346
1.830
113
Kann ich für 1500-2000€ schon ein brauchbares Gefährt bekommen oder sollte ich mehr einplanen?

Bei Autos in dieser Preisklasse sollte man dann aber noch einen 1000er als Reserve haben, da die wenigsten in der Preisklasse ohne Wartungsstau dastehen.
Kannst du (oder Kumpel) selber schrauben oder must du für jeden Handgriff in die Werkstatt?
In der Preisklasse würde ich von Privat schauen.
Hier mal was auch die schnelle gefunden.
 

Serienchiller

Flashaholic**
13 August 2011
1.228
616
113
Neuruppin
Ich bin handwerklich/technisch nicht völlig unbegabt, kenne mich mit Autos aber einfach (noch) nicht aus. Einfache Sachen kann ich denke ich schon reparieren, zumal man ja inzwischen Anleitungen und Videos für alles findet.

Habe heute mal bei einem Autohändler über den Hof geschaut, die meisten Autos gingen da bei 5000-6000 Euro los und die günstigeren wurden tatsächlich nur "im Auftrag" verkauft. Ich denke da kann ich wirklich gleich von privat kaufen.
 

PEOPLES

Flashaholic*
14 November 2015
265
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Kann ich für 1500-2000€ schon ein brauchbares Gefährt bekommen oder sollte ich mehr einplanen?
Ich denke da kommt etwas von Privat in Frage und bei dem Kurs muss man natürlich ein wenig Abstriche machen, aber man bekommt bestimmt ein fahrtaugliches und sicheres Gefährt. Das Problem (das ich als Selberschrauber festgestellt habe) ist, dass man die Macken erst kennt, wenn man so nen Karren mal hatte.

Generell würde ich nen mittelgroßen Benziner (Sauger) ins Auge fassen und dann auch eher ein "Brot-und-Butter"-Modell als irgendetwas extravagantes. Zum einen sind die E-Teile deutlich preiswerter und besser verfügbar und idR. schraubt es sich auch einfacher.


Ich habe nen alten Volvo V70 AWD den ich so nicht weiterempfehlen würde, aber den einfachen V70 oder auch 850 mit dem 144PS Motor (2,5Liter 5Zylinder) bekommt man günstig und Ersatzteile sind mehr oder weniger gut verfügbar. Die Motoren sind hier das Sahnestück und auch haltbarer als bei vielen anderen Hersteller die Diesel. Die Karosse ist so Durchschnitt und die Ersatzteilpreise liegen auch im Mittelfeld. Ist aber natürlich nen eher "größeres" Auto, als Kombi aber super, wenn man auch einfach mal nen Radl oder sowas mitnehmen will.
So nen 850/V70 geht wirklich günstig her, ist aber nicht wartungsfrei, wenngleich man bei den Standardmodellen das Meiste selbst machen kann, ist aber auch nen "richtiger" Kombi mit einer brauchbaren Motorisierung. Der Wertverlust ist hier nicht mehr das Problem, der Wagen wird aber im Unterhalt einfach teurer als ein kleinere Mittelklassewagen.

Kleine Japsen mittleren Alters sind ebenfalls eine Empfehlung, sofern die Karosse gut ist. Wir haben einen uralten Honda Civic in der Familie: nicht kaputt zu bekommen, technisch sehr hochwertig (besser als die Europäer diesen Alters) allerdings im Innenraum etwas spartanisch. Die Motorenpalette ist auch eher übersichtlich, wir haben den 1.3L mit 90PS und das Ding fährt gut, ist aber kein Elastizitätswunder auf der Dosenbahn.
Auch sonst hört man von den ~15-20Jahre alten kleinen Japsen (Toyota;Honda;Nissan) eigentlich immer das gleiche: Haltbar, bissi lahm, genügsam und wartungsarm.
Allerdings sind die Ersatzteile mitunter nicht günstig, man (ich) braucht aber auch weniger davon.

Ich hatte auch mal einen alten VW, die sind von der Karosse eher Durchschnitt oder leicht darunter, dafür klasse Motoren (die alten Benziner, zb. 1.8L mit 90PS), aber nicht wartungsfrei. Getriebe machen bei hohen Laufleistungen Probleme, die Zylinderkopfdichtung/Ventilschaftdichtungen/ect. ist bei ~250tkm nich unüblich. Vorteil ist aber, dass es E-Teile in Hülle und Fülle zu moderaten Preisen gibt. Meist braucht man auch keine Spezialwerkzeuge und kann das meiste selber machen.
Ist zwar recht langweilig, aber so nen 4er Golf mit nem 1.6 oder 2.0Liter Motor ist bestimmt kein totaler Reinfall.


Wenn du keinen Kombi brauchst und konkrete Vorschläge haben willst, dann würde ich mal nach so nem Honda Civic BJ95-99 schauen, wenn du da ne Taschenlampe und nen Stück Pappe mit nimmst, dann sieht man eigentlich alles. Karosse sollte intakt sein und der Motor (mehr oder weniger) ölfrei. Bremsen sind sehr haltbar und leicht zu warten, nen Auspuff bekommt man für ~80€ auf ebay und der hält schon länger als gedacht. Der Zahnriemensatz war bissi teurer (im Kleinwagenvergleich) und kam von Nippon-Parts, ist aber eigentlich leicht zu tauschen.
Schau dir mal die Dinger bis 150tkm, plane so 1000-1200€ ein und schau, dass die Karre noch nen Jahr(oder mehr) Tüv hat. Der Motor hat Euro2, also in der Steuer ok (etwa 100€) und nicht verwirren lassen: es werden zu 90% die 75PS-Variante angeboten, die kann man aber bei einem Einsatz von 3€ und 30min Schrauben auf 90PS aufmachen. Es ist der gleiche Motor, die 75PS-Variante hat nur ne zusätzliche Drossel im Ansaugtrakt.
Vom Preis nicht kirre machen lassen, ein 1000€-Modell muss nicht besser sein als ein 700€-Modell, die Autos will keiner mehr haben. IdR. lässt sich auch gut handeln.
 
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haunter1982

Erleuchteter
26 September 2016
85
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8
Toyota Corolla 1.6 Liter, quasie unkaputtbar.... , nur darauf schauen das der Zahnriemen erneuert wurde (alle 5 Jahre oder 90.000km was zuerst kommt).
Mitsubishi Lancer/Colt.

So wenig km wie möglich, mit um die 100.000km sind die normal erst bei einem Drittel ihres Lebens angekommen.
Allgemein darauf achten ob die Klima richtig funktioniert (wenn vorhanden) Klima-Kondensatoren Kühler usw. gehen gerne bei jeder Marke mit höherem Alter kaputt und kosten in der Reparatur eine menge Kohle.

Reifen rate ich wenn es günstig sein soll zu guten Allwetter-Reifen. Sind besser als billige Sommer/Winterreifen und kosten eben nur 1x.
 

Serienchiller

Flashaholic**
13 August 2011
1.228
616
113
Neuruppin
Sagt mal, wenn ein Auto kurz vor der HU (12/2016) verkauft wird, ist das eher ein schlechtes Zeichen, oder? Bin auf ein sonst ganz gutes Angebot gestoßen, aber diese Sache macht mich etwas Stutzig.
 

ichausmitte

Flashaholic
22 März 2014
244
104
43
Leipzig
Prinzipiell würde ich sagen kein Problem...aber wenn Dein Gefühl nicht stimmt, solltest Du es lassen.
Es gibt mehrere Möglichkeiten...Checkheft checken, Probefahrt und eigene "Begutachtung"...
Ich würde den Verkäufer bitten, noch die HU zu machen und dann Hunderter mehr anbieten...wenn er das nicht will, hat er vielleicht irgendwas zu verheimlichen...Andererseits, müssen auch "richtige" Mängel nicht unbedingt bei einer HU auffallen...
 
Zuletzt bearbeitet:

Serienchiller

Flashaholic**
13 August 2011
1.228
616
113
Neuruppin
Ich denke mir eben wenn das Auto in einem guten Zustand ist würde der Verkäufer doch noch schnell die HU machen um einen höheren Preis verlangen zu können. Es sei denn er hat die Befürchtung dass das Auto ohne größeren Aufwand nicht durchkommt...
 

patchman

Flashaholic**
8 November 2012
1.942
805
113
Pankow
Der Vorschlag von ichausmitte deckt sich mit meinen Gedanken. Die HU kostet ~80€ ohne AU und wenn sein Auto OK ist, sollte er auf die 100 PLUS € eingehen.
Wird denn heute die HU noch ohne AU gemacht? Ich dachte, das wäre mittlerweile mit drin, daher auch keine Extraplakette mehr.
Ansonsten kann ich dem Vorschlag mit dem Hunni extra fürn "getüvtes" Auto nur zustimmen.

Gruß
Patchman
 

Roger K3

Flashaholic*
17 Oktober 2016
370
122
43
OWL --> GT
www.qrz.com
Wird denn heute die HU noch ohne AU gemacht? Ich dachte, das wäre mittlerweile mit drin, daher auch keine Extraplakette mehr.
Ansonsten kann ich dem Vorschlag mit dem Hunni extra fürn "getüvtes" Auto nur zustimmen.

Gruß
Patchman
Ja, mache ich immer so. Ich fahre zum Bosch Dienst meines Vertrauens und lasse dort die AU durchführen. Wenn was mit meiner Bosch KE Einspritzung nicht IO sein sollte, wird es sofort behoben. Bislang war aber immer alle OK. Die AU musst du bei der HU vorlegen und darf nicht älter als der Wochen sein.
 
C

capei

Guest
Sagt mal, wenn ein Auto kurz vor der HU (12/2016) verkauft wird, ist das eher ein schlechtes Zeichen, oder? Bin auf ein sonst ganz gutes Angebot gestoßen, aber diese Sache macht mich etwas Stutzig.
Ne, ich würde auf meinen alten Hobel auch keinen TÜV mehr drauf machen und den so verkaufen. Wer nachschauen will, ob der Wagen stimmt, kann den gerne zum TÜV mitnehmen. Auf eigene Kosten versteht sich.

Ich denke mir eben wenn das Auto in einem guten Zustand ist würde der Verkäufer doch noch schnell die HU machen um einen höheren Preis verlangen zu können. Es sei denn er hat die Befürchtung dass das Auto ohne größeren Aufwand nicht durchkommt...
Ehrlichgesagt würde ich dann mehr als 100 Euro zusätzlich verlangen. Insofern auch gut für den Käufer, wenn die HU bald abläuft. Das ist immer eine gute Basis für Verhandlungen.

Eine neue HU muss aber auch keine Qualität Versprechen! Mann bekommt doch vieles durch den Tüv!
Naja, wenn der TÜV-Prüfer sich an die Vorschriften hält, hast Du wenigstens die Gewissheit, dass alle sicherheitsrelevanten Teile in Ordnung sind.
 

0ssi1973

Flashaholic**
11 Oktober 2015
3.570
1.786
113
Wellmitz/ Landgut
Anscheinend wissen die wenigsten hier was heutzutage alles geht um ein Auto durch die HU zubekommen. Ich selber hatte auf Arbeit einen Golf 4 mit 2 Monate altem TÜV. Der Besitzer hatte ihn in einem BMW Autohaus gekauft und kam weil er Geräusche machte beim bremsen. Als ich den Golf mit der Hebebühne hoch fahren wollte sind die Schweller an allen vier Ecken 5 cm eingedrückt worden ohne das sich das Auto nach oben bewegt hat. Der Unterboden und die Schweller waren komplett durchgefault mit Bauschaum ausgefüllt und mit Unterbodenspray übergespritzt. Wir haben dann eine Probefahrt gemacht und festgestellt das um so stärker man bremst das knarren immer lauter wurde. Die Schlussfolgerung war das das Auto sich beim bremsen am Unterboden zusammen geschoben hat da dort überhaupt keine Steifigkeit mehr vorhanden war. Ich könnte noch so einiges mehr erzählen was alles möglich ist.

Wer absolut keine Ahnung von Autos hat sollte sich jemanden mitnehmen der was davon versteht oder das Auto bei einem Sachverständigen vorstellen und dafür lieber 100 Euro mehr bezahlen.
 
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circumlucens

Flashaholic**
10 Januar 2015
2.472
2.649
113
TÜV / AU sind ungeeignet, wenn man herausfinden will, ob man einen "guten" oder "schlechten" Gebrauchtwagen vor sich hat.

ADAC-Gebrauchtwagenprüfung oder Prüfung durch einen Sachverständigen (wenn man selbst keine Ahnung hat) halte ich für sehr gut investiertes Geld, zumal dann, wenn man ein Auto ohne Gewährleistung oder/und Garantie kauft.

Gruß, Stephan
 

LED

Flashaholic**
19 März 2011
3.346
1.830
113
Ich selber hatte auf Arbeit einen Golf 4 mit 2 Monate altem TÜV......Der Unterboden und die Schweller waren komplett durchgefault mit Bauschaum ausgefüllt und mit Unterbodenspray übergespritzt.
Das war ein 4er Golf und kein 3er? Der 4er soll ja, dank Vollverzinkung, recht rostresistent sein.