Hallo zusammen,
habe mir die im Titel genannte Lampe gekauft.
Gedacht war sie als kompaktere Alternative zu der von mir sehr geschätzten Acebeam K40M.
Leistungsdaten und Lichtfarbe schienen mir nach allem, was ich dazu gelesen habe, vergleichbar.
Allerdings gefällt mir, nachdem ich gestern ca. 1h mit der MX30L3 unterwegs war, das Lichtbild der K40M deutlich besser.
Zum einen ist die Ausleuchtung (Spill) der K40M üppiger und zum anderen sagt mir auch die Lichtfarbe der K40M deutlich mehr zu.
Das NW der XH-P50 scheint mir irgendwie "leer" ... die Farbe wirkt blass und nichtssagend ... oder ist das "Neutralweiß" at its best?
Mir ist aufgefallen, dass ich bei der MX30L3 sehr viel häufiger in die höchste Stufe geschaltet habe, als ich es (bei gleicher Wegstrecke / Wald) bei der K40M tue. Das Licht der K40M scheint mir "effektiver".
Desweiteren finde ich es bei der MX30L3 ärgerlich, dass selbst bei absolut vollen und neuen EagleTac 3500 mAh Akkus nur drei blaue Blinksignale zum Akkustand abgegeben werden.
Die Akkustands-LED hat zum Ende des gestrigen Einsatzes (ca. 1h) mehrfach blau geblinkt (ohne vorherigen Wechsel der Leuchtstufe), was ich als Signal dahingehend verstehe, dass die Akkus leer sein sollen. Es waren aber noch (mit Multimeter gemessene) 3,7 Volt in den Akkus und es wurden auch nur ca. 1.900 mAh nachgeladen.
Was nützt die integrierte Akkustandsanzeige, wenn sie keine verlässlichen Informationen liefert?
Die Bedienung über zwei Schalter statt den EagleTac-typischen Drehkopf finde ich ebenfalls suboptimal, da man keine Vorwahl der Leuchtstufe vornehmen kann, sondern stattdessen nur in Low (weißer Schalter) oder High (schwarzer Schalter) starten kann.
Vom Gewicht her scheint sie mir auch ausbaufähig. Mit Akkus wiegt die MX30L3 550 Gramm, während die deutlich größere K40M auch "nur" 650 Gramm wiegt. Die Fenix LD60 (die im übrigen deutlich besser in der Hand liegt, als die MX30L3) wiegt indes mit Akkus nur 490 Gramm.
Was aber der größte Mist ist, ist der Diffusor (ich habe die Kit-Version).
Zum einen macht das Ding qualitativ einen eher bescheidenen Eindruck (billiger Kunststoff) und zum anderen blendet der transparente Rand des montierten Diffusors so sehr, dass das Auge unwillkürlich mehr auf den Diffusor, als die ausgeleuchtete Fläche schaut. Zudem lässt sich die Diffusor-Linse nicht an die Lampe anklappen, sondern steht aufgeklappt von der Lampe ab. Da ist die Diffusor-Lösung z. B. der G25 / GX25 deutlich besser.
Ich werde die Lampe trotzdem behalten, da sie auch nicht wirklich schlecht ist, aber ich hatte mir mehr erhofft.
Viele Grüße,
Stephan
habe mir die im Titel genannte Lampe gekauft.
Gedacht war sie als kompaktere Alternative zu der von mir sehr geschätzten Acebeam K40M.
Leistungsdaten und Lichtfarbe schienen mir nach allem, was ich dazu gelesen habe, vergleichbar.
Allerdings gefällt mir, nachdem ich gestern ca. 1h mit der MX30L3 unterwegs war, das Lichtbild der K40M deutlich besser.
Zum einen ist die Ausleuchtung (Spill) der K40M üppiger und zum anderen sagt mir auch die Lichtfarbe der K40M deutlich mehr zu.
Das NW der XH-P50 scheint mir irgendwie "leer" ... die Farbe wirkt blass und nichtssagend ... oder ist das "Neutralweiß" at its best?
Mir ist aufgefallen, dass ich bei der MX30L3 sehr viel häufiger in die höchste Stufe geschaltet habe, als ich es (bei gleicher Wegstrecke / Wald) bei der K40M tue. Das Licht der K40M scheint mir "effektiver".
Desweiteren finde ich es bei der MX30L3 ärgerlich, dass selbst bei absolut vollen und neuen EagleTac 3500 mAh Akkus nur drei blaue Blinksignale zum Akkustand abgegeben werden.
Die Akkustands-LED hat zum Ende des gestrigen Einsatzes (ca. 1h) mehrfach blau geblinkt (ohne vorherigen Wechsel der Leuchtstufe), was ich als Signal dahingehend verstehe, dass die Akkus leer sein sollen. Es waren aber noch (mit Multimeter gemessene) 3,7 Volt in den Akkus und es wurden auch nur ca. 1.900 mAh nachgeladen.
Was nützt die integrierte Akkustandsanzeige, wenn sie keine verlässlichen Informationen liefert?
Die Bedienung über zwei Schalter statt den EagleTac-typischen Drehkopf finde ich ebenfalls suboptimal, da man keine Vorwahl der Leuchtstufe vornehmen kann, sondern stattdessen nur in Low (weißer Schalter) oder High (schwarzer Schalter) starten kann.
Vom Gewicht her scheint sie mir auch ausbaufähig. Mit Akkus wiegt die MX30L3 550 Gramm, während die deutlich größere K40M auch "nur" 650 Gramm wiegt. Die Fenix LD60 (die im übrigen deutlich besser in der Hand liegt, als die MX30L3) wiegt indes mit Akkus nur 490 Gramm.
Was aber der größte Mist ist, ist der Diffusor (ich habe die Kit-Version).
Zum einen macht das Ding qualitativ einen eher bescheidenen Eindruck (billiger Kunststoff) und zum anderen blendet der transparente Rand des montierten Diffusors so sehr, dass das Auge unwillkürlich mehr auf den Diffusor, als die ausgeleuchtete Fläche schaut. Zudem lässt sich die Diffusor-Linse nicht an die Lampe anklappen, sondern steht aufgeklappt von der Lampe ab. Da ist die Diffusor-Lösung z. B. der G25 / GX25 deutlich besser.
Ich werde die Lampe trotzdem behalten, da sie auch nicht wirklich schlecht ist, aber ich hatte mir mehr erhofft.
Viele Grüße,
Stephan
