Kombi MC3000 - der neue Superlader?

15 April 2016
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Welches es genau ist kann ich nicht sagen,hat mir ein Fernseh-Techniker Kollege gegeben.
Es ist spezielles lot was auch auf SMD Bauteilen werksseitig verzinnt ist.
Diese werden ja auch "nur" mit einem "heissluftfön" verlötet,da ist die schmelzthemperatur besonders gering....

Einfach mal googeln,normales SN60PB40 schmilzt bei ca. 200 Grad,diese ist deutlich geringer(schätze 150 Grad,weiß es aber nicht)

Edit:
Google spuckt das hier aus,leider schweineteuer:

http://www.zeph.com/lowmelt.htm

Jetzt weiß ich auch warum ich nur ein Stückchen bekommen habe :)
Ups, der Preis ist schon etwas "üppig"
 

Scheich

Flashaholic
8 Dezember 2012
109
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Ich habe mir da schon öfters Gedanken gemacht,bevor ich einen lötpunkt auf den flattops hatte...

2,5mm Bohrung durch den flattop(nur durch den Pol,versteht sich)

M3 Gewinde schneiden,und eine M3 Messingschraube eindrehen.

Ich habe noch zusätzlich den Kopf abgedreht,bis die Schlitzaufnahme der Messingschraube weggedreht war.....
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Es ist spezielles lot was auch auf SMD Bauteilen werksseitig verzinnt ist.
Diese werden ja auch "nur" mit einem "heissluftfön" verlötet,da ist die schmelzthemperatur besonders gering....
...
http://www.zeph.com/lowmelt.htm
Das ist eigentlich zum ENTlöten gedacht, nicht zum Löten.

Bei industrieller Lötung mit Konvektions- oder Dampfphasenlöten sind Peak-Temperaturen um 250°C üblich.


Handelsübliche Magnete,egal ob neodyn oder Eisen,leiten den Strom schlecht,noch dazu habe ich 2 kontaktpunkte mehr,womit sich der übergangswiderstand summiert....
Der Widerstand von Magneten ist gar nicht so hoch, weil der Strom durch die Ni-Cu-Bi-Beschichtung fließt, nicht durch den Magenten selbst (der tatsächlich schlecht leitet). Bleibt der Kontaktwiderstand. Der wird aber wohl besser sein als ein wackeliger Direktkontakt.
 

Scheich

Flashaholic
8 Dezember 2012
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28
Stimmt,da war was,dieses Lot wird verwendet um die schmelzthemperatur des vorhandenen Lotes zu reduzieren,beim entlöten.....

Ist aber für unseren Fall ideal,nur leider etwas teuer....

Evtl mache ich mir am Wochenende mal die Arbeit und messe die Spannungsdifferent mit/ohne Magnet unter Last....
Denn ganz unrecht hast du nicht.....
 
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Flummi

Moderator
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26 Oktober 2015
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Angespitzt von der Aussage, dass Magneten einen hohen Widerstand haben sollen, habe ich mal einen N50, Durchmesser 10 mm, Länge 20mm vermessen. Kontakte an die Pole, d.H. der Messstrom muss mindestens die 20mm durchwandern. Niente. Null Ohm. Bei meinem Multimeter bedeutet das unter 10 Milliohm. Und als Nupsie für die Akkus muss man keinen 20mm Magneten einsetzen.

Da hab ich ja nochmal Glück gehabt, denn ich habe mir gerade gestern ein 100er-Pack Magnete bestellt :).

Von der Variante mit dem Lötpunkt halte ich nämlich nicht viel. Das Lötzinn erhält mit der Zeit eine isolierende Oxydschicht.
 

Scheich

Flashaholic
8 Dezember 2012
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Mit dem Multimeter lässt sich sowas auch schlecht messen,da muss man schon genauer ran...

In unserem Fall: 3 Ampere

Hier sollte während dem Ladevorgang die Spannung direkt am Plus Pol des Akkus,und am Magneten Richtung Lader gemessen werden....
Aus diesem Spannungsanstieg errechnet sich der ohmische Widerstand des Magneten(und der Übergangswiderstand)

Der einzige Nachteil ist eigentlich nur dass der Lader länger brauch um die Akkus voll zu laden,da die Spannung nach dem Magneten höher ist,als tatsächlich.und evtl die Themperatur,bedingt durch den widerstand.
Und es ist unkomfortabel....

Das mit der Oxidation am Lötpunkt kann ich nicht bestätigen,zumal die Akkus durch den ständigen Einsatz Lampe-Lader-Lampe der Kontakt "frisch" bleibt....
Das flussmittel sollte man natürlich sorgfältig abwischen,nicht so wie auf meinem Bild :)
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
n unserem Fall: 3 Ampere

Hier sollte während dem Ladevorgang die Spannung direkt am Plus Pol des Akkus,und am Magneten Richtung Lader gemessen werden....
Aus diesem Spannungsanstieg errechnet sich der ohmische Widerstand des Magneten(und der Übergangswiderstand)
Was kam raus bei der Messung?

Ich hab's gerade auch mal probiert mit dem Multimeter, Auflösung 10mOhm, Nullabgleich. Zur Hand hatte ich zylindrische Magnete mit L=10, D=5mm, also eher nachteilig weil lang und schmal, d.h. hoher Widerstand zu erwarten. An einem alleine konnte ich nichts messen, also 10 hintereinander genommen: 90-100mOhm. Also pro Magnet 10mOhm - vernachlässigbar.
 

Scheich

Flashaholic
8 Dezember 2012
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Ich habe es noch nicht gemessen,das ist auch garnicht so einfach,wenn ich es mir mal so durch den Kopf gehen lasse.
An einem Akku brauch man das garnicht messen,da sich die Spannung ständig verändert...
Eine Festspannungsquelle und ein "Verbraucher",zwischen drin der Magnet.
Die Spannung muss unter Last absolut stabil sein,ebenso der ohmische wert des Verbrauchers...eine Glühbirne z.B. wäre in diesem Fall unbrauchbar
 

Flummi

Moderator
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26 Oktober 2015
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Das mit der Oxidation am Lötpunkt kann ich nicht bestätigen,zumal die Akkus durch den ständigen Einsatz Lampe-Lader-Lampe der Kontakt "frisch" bleibt....
Das kann schon sein, Lot ist weich und Deine verlöteten Akkus kannst Du vermutlich auch gut als Bleistift-Ersatz einsetzen. Aber wo "bleibt" das "Unfrische"? An Lampe und Lader... ;)

Ich muss (will) niemanden überzeugen. Ich habe früher selbst Lötpunkte auf (damals NiCd) Zellen gesetzt. Das hat anfangs ganz gut funktioniert (solange der Lötpunkt keine Feder kontaktieren muss). Nach einer Weile gab es zunehmend Kontaktprobleme.
 
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Scheich

Flashaholic
8 Dezember 2012
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Nein,ich benötige eine konstante Spannung um die Spannungsdifferenz vor/nach dem Magnet zu messen.....
Aber auch das funktioniert nicht genau genug.....


Es funktioniert weder während der CV Phase,noch bei der CC Phase....

Ich benötige eine feste Spannung und einen konstanten lade/entladestrom,beides habe ich bei CC/CV nicht.

Wir sprechen hier von widerstände im mohm Bereich,da kommt es auf 1/100 Volt an,sonst brauch man sich die Arbeit garnicht machen.

Gruß Ugur
 

Flummi

Moderator
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26 Oktober 2015
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Nun, wenn der Widerstand so gering ist, dass er nur mit großem Aufwand messbar ist, liegt dann nicht der Schluss nahe, dass er beim Laden im Ladegerät - komplett vernachlässigbar ist?

Reden wir von Sekunden schnellerer Abschaltung, oder gar einer Minute?

;)
 

bap

Flashaholic*
25 Oktober 2015
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Berlin
Nun, wenn der Widerstand so gering ist, dass er nur mit großem Aufwand messbar ist, liegt dann nicht der Schluss nahe, dass er beim Laden im Ladegerät - komplett vernachlässigbar ist?

Reden wir von Sekunden schnellerer Abschaltung, oder gar einer Minute?

;)

Vielleicht eher von einer 1/100 Sekunde, ...............:pfeifen:
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
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Engen
Ich nutze vergoldete Neodym Magnete für solche Zwecke. Da der Strom den Weg des geringsten Widerstands fließt, sollte ein vergoldeter Magnet einen geringeren Widerstand haben als ein vernickelter.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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Dennoch meinst du CV Phase,nicht CC Phase :)
Nein, CC. CC = Constant Current, CV = Constant Voltage

Nein,ich benötige eine konstante Spannung um die Spannungsdifferenz vor/nach dem Magnet zu messen.....
Aber auch das funktioniert nicht genau genug.....

Es funktioniert weder während der CV Phase,noch bei der CC Phase....

Ich benötige eine feste Spannung und einen konstanten lade/entladestrom,beides habe ich bei CC/CV nicht.
Sorry, falsch.
Du brauchst für die Widerstandsmessung konstanten Strom, d.h. CC. Du misst dann ganz einfach den Spannungsabfall über dem Magnet. Dann ergibt sich dessen Widerstand aus R = U / I. Die absolute Zellenspannung spielt dabei überhaupt keine Rolle.
Einfacher geht's nicht.
Ende.
 
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Scheich

Flashaholic
8 Dezember 2012
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Nein, CC. CC = Constant Current, CV = Constant Voltage


Sorry, falsch.
Das brauchst für die Widerstandsmessung konstanten Strom, d.h. CC. Du misst dann ganz einfach den Spannungsabfall über dem Magnet. Dann ergibt sich dessen Widerstand aus R = U / I. Die absolute Zellenspannung spielt dabei überhaupt keine Rolle.
Einfacher geht's nicht.
Ende.
Halber richtig :)
Ich benötige Konstante Spannung und Strom,wie soll ich denn eine Spannungsdifferenz messen wenn die Spannung ständig variiert?
Bei so geringen Spannungsdifferenzen bräuchte ich 2 identisch kalibrierte Messgeräte,um während der CC Phase,Inder die Spannung kontinuierlich steigt,zu messen....

Und Spannung messen/Spannung am Lader ablesen ist nicht,da kann ich mir die Arbeit sparen....
 

Flummi

Moderator
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26 Oktober 2015
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Scheich, ein Beispiel.
Es fließt exakt und konstant (CC) 1A durch Widerstand (Magnet) R. Du misst die an diesem Widerstand abfallende Spannung U=1V.

Aufgabe: Bestimme R

Hilfe: R=U/I

Na, Groschen gefallen?
 

Uwe-D

Flashaholic**
19 Dezember 2015
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Ojen / Spanien
Ich benötige Konstante Spannung und Strom,wie soll ich denn eine Spannungsdifferenz messen wenn die Spannung ständig variiert?

Wenn die Spannung variiert, variirt auch dementsprechend der Strom. Da du eine "Moment" Messung machst, spielt das sowieso keine Rolle. Du musst natürlich auch noch mit einem zweiten Messgerät den Strom messen.
Dann nimmste die Formel R=U/I und das wars. Du hast den Widerstandswert des Magneten.
 

Uwe-D

Flashaholic**
19 Dezember 2015
2.176
2.386
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Ojen / Spanien
Um einen genauen Widerstandswert zu erhalten, musst du gleichzeitig die Spannung und den Strom messen. Wenn jedoch der Strom konstant (bekannt) ist auch gut, dann kannst Du dir praktisch die Strommessung sparen.
Es muss immer nur das "Ohmsche Gesetz" angewandt werden. R=U*I I=U/R R=U/I
 
15 April 2016
37
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Hei ihr 2 Experten,
Wollte doch nur einen kleinen Tipp bezüglich der "Passform" von manchen Flattop Akkus geben.... Macht doch keine Doktorarbeit daraus.
Denke den meisten hier ist es echt egal ob da irgendwo etwas Leistung auf der Strecke bleibt...und das beste : bei mir selbst halten die flat bestens egal ob 18650 oder 26650...,
 

Uwe-D

Flashaholic**
19 Dezember 2015
2.176
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Ojen / Spanien
Dann gibts ja auch noch die Leistung P (Watt)
P=U*I Oder I=P/U
Wollen wir weiter üben? ;)
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
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im Süden
Bei so geringen Spannungsdifferenzen bräuchte ich 2 identisch kalibrierte Messgeräte,um während der CC Phase,Inder die Spannung kontinuierlich steigt,zu messen....
Es reicht EIN Messgerät. Eine Prüfspitze kommt an ein Ende des Magneten, die andere an das andere Ende des Magneten. So misst man direkt den Spannungsabfall am Magneten.
Ich hoffe, das war nun klar genug beschrieben und wir können BTT.
 
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00Speedy

Flashaholic
12 November 2015
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Hei ihr 2 Experten,
Wollte doch nur einen kleinen Tipp bezüglich der "Passform" von manchen Flattop Akkus geben.... Macht doch keine Doktorarbeit daraus.
Denke den meisten hier ist es echt egal ob da irgendwo etwas Leistung auf der Strecke bleibt...und das beste : bei mir selbst halten die flat bestens egal ob 18650 oder 26650...,

Sehe ich auch so... ist doch Jacke wie Hose wieviel da nun abfällt das fällt doch eh nicht ins Gewicht.
Ich hab Jahrelang mit Magneten über Modellbaulader geladen, ohne Probleme.

Nebenbei kann ich auch bestätigen das ich selbst für Flat Top auch keine Magnete brauch.
Ich hab hier von jedem 2 Stück: Samsung 25R, LG HG2, Panasonic CGR18650, alles Flat Top`s ohne jegliche Kontaktprobleme im Mc3000.
Trotz teilweiße leicht eingedrückten Plus Pol....
 
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Flashaholic**
8 November 2014
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Bayern
Der MC 3000 legt ja nach Eingabe der Akkukapazität den maximalen Ladestrom automatisch fest. Bei meinen 26650er Keeppower mit 5.200 mAh sind das 2,6 A Ladestrom. Ist dieser hohe Ladestrom tatsächlich grundsätzlich zu empfehlen oder würdet ihr den nur nutzen, wenn es mal schnell gehen muss?

Da es mein erster Lader mit Innenwiderstandsmessung ist, hat mich das natürlich auch sehr interessiert. Die 26650er Keppower haben trotz PCB 71 bzw. 80 mΩ, was nicht ganz schlecht ist, wie ich glaube. Warum die gleich alten und immer in der selben Lampe genutzten Akkus sich hier unterscheiden, weiß ich nicht.

Was ich hier im Forum trotz intensiver Suche nicht gefunden habe, sind irgendwelche Profil-Tutorials zu diesem Lader. Braucht man vielleicht auch nicht zwingend, aber es wundert mich doch ein wenig, da es zu sehr viel trivialeren Geräten sehr viel mehr Informationen gibt.

Z.B. frage ich mich, was der Unterschied zwischen dem NiMH- und dem Eneloop-Modus ist. Ein Eneloop ist ja auch nur ein NiMH-Akku.
 
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Flummi

Moderator
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26 Oktober 2015
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Der MC 3000 legt ja nach Eingabe der Akkukapazität den maximalen Ladestrom automatisch fest. Bei meinen 26650er Keeppower mit 5.200 mAh sind das 2,6 A Ladestrom. Ist dieser hohe Ladestrom tatsächlich grundsätzlich zu empfehlen oder würdet ihr den nur nutzen, wenn es mal schnell gehen muss?

C/3 bis C/2 (also 1700..2600mA) sind als Ladestrom ideal. Weniger Ladestrom ist nicht wirklich schonender, weil der Akku dann länger auf 4,2V bleibt.

Da es mein erster Lader mit Innenwiderstandsmessung ist, hat mich das natürlich auch sehr interessiert. Die 26650er Keppower haben trotz PCB 71 bzw. 80 mΩ, was nicht ganz schlecht ist, wie ich glaube. Warum die gleich alten und immer in der selben Lampe genutzten Akkus sich hier unterscheiden, weiß ich nicht.
Das Messen von sehr geringen Widerständen ist nicht trivial. Kleinste Kontaktwiderstände (z.B. Fettfilm auf dem Kontaktschlitten) führen zu großen Änderungen im Messergebnis. Sind die Akkus denn reproduzierbar (gleich) unterschiedlich, auch, wenn Du den Slot wechselst?

Z.B. frage ich mich, was der Unterschied zwischen dem NiMH- und dem Eneloop-Modus ist. Ein Eneloop ist ja auch nur ein NiMH-Akku.
Die Eneloop sind weit verbreitet und streuen wenig. Also kann der Hersteller eines Ladegeräts für genau diesen Akkutyp optimierte Einstellungen (z.B. -dV-Spannung) vorgeben. Das NiMH-Programm ist allgemeiner, sollte überall funktionieren, aber halt nicht "optimal" im Sinne von Geschwindigkeit und Akkuschonung.

Beispiel: Bei einer 2600mA AA-Zelle ist ein höherer Erhaltungsladestrom angebracht als bei einer LSD-Zelle (wie der Eneloop).
 
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Flashaholic**
8 November 2014
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Das Messen von sehr geringen Widerständen ist nicht trivial. Kleinste Kontaktwiderstände (z.B. Fettfilm auf dem Kontaktschlitten) führen zu großen Änderungen im Messergebnis. Sind die Akkus denn reproduzierbar (gleich) unterschiedlich, auch, wenn Du den Slot wechselst?

Danke für die Infos! Das mit der Reproduzierbarkeit schaue ich mir später mal genauer an. Gibt es eigentlich so eine Art Referenz, welche Innenwiderstände bei den Akkus so üblich sind, bzw. was gute oder schlechte Werte sind. Mein Eindruck ist, je weniger Nennkapazität und je kleiner der Akku, desto höherer Innenwiderstand. Aber das ist vermutlich falsch und meinem laienhaften Verständnis geschuldet.
 

Megalodon

Flashaholic**
16 November 2010
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light-wolfs lieblings Däne gibt auch immer den Innenwiderstand der getesteten Akkus an.
Jedoch kann man nicht Pauschal sagen, dass der Innenwiderstand mit der Kapazität des Akkus zusammenhängt.
Was aber ist, dass kleinere Akkus einen höheren Innenwiderstand haben als größere Akkus.
Moderne Hight Current Zellen, wie beispielsweise der Samsung INR18650-25R oder ähnliche Vertreter haben einen sehr niedrigen Innenwiderstand...
 
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Flashaholic**
8 November 2014
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C/3 bis C/2 sind als Ladestrom ideal. Weniger Ladestrom ist nicht wirklich schonender, weil der Akku dann länger auf 4,2V bleibt.

Die meisten meiner Akkus sind 18650er mit 3.400 mAh. Die habe ich bislang immer mit 1A geladen, mehr konnten meine Lader nicht. Der MC3000 schlägt grundsätzlich C/2 vor, will diese Akkus also mit 1,7A laden. Ich meine mich aber zu erinnern, dass von Ladeströmen über 1A bei 18650ern immer abgeraten wurde, weil diese die Lebensdauer deutlich verkürzen. Bin nun etwas verunsichert. Sollte ich unabhängig von der gewählten "Automatik" lieber immer einen geringeren Ladestrom einstellen?

Oder stammt die 1A Empfehlung noch aus Zeiten, in denen 18650er Akkus kaum über 2.200 mAh aufwiesen?
 

Megalodon

Flashaholic**
16 November 2010
1.208
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Puh jetzt wird es schwierig....

"Übliche" Li-ion Akkus mit einer LiCoO2 Kathode konnte man problemlos mit 0,7C laden. Allerdings war das mal vor 5 Jahren.
Heutige Akkus mit ca 3500mAh (ein paar mAh rauf oder runter ist egal) haben aber eine Mischchemie, die empfindlicher auf hohe Ladströme reagiert.
Die ersten Vertreter (NCR18650 und NCR18650A von Panasonic) sollten mit 0,3C geladen werden.
Heute wird bei den meisten 0,5C angegeben.
Ich denke 1A ist Ordnung für diese Akkus. 0,5C sollten auch gehen, sollte den Akkus laut Datenblatt auch nicht wirklich schaden, aber 1A kann man zwecks Akkuschonung durchaus machen.
 
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Flashaholic**
8 November 2014
1.012
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Bayern
Bei Eneloops oder NiMH Akkus schlägt der MC 3000 eine Ladeschlusspannung von 1,65V vor. Andererseits arbeitet der MC 3000 aber mit Delta-Peak-Abschaltung und ein AA-Akku erreicht doch meines Wissens gar keine Werte über 1,55V. Insofern weiß ich nicht so recht was ich davon halten soll.
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
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im Süden
Zu niedrig, damit wird er wahrscheinlich vorzeitig abschalten
NiMH werden nicht nach absoluter Spannung terminiert.
Die 1,65V werden normalerweise gar nie erreicht.
 
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