Fenix TK75 // Test / Messungen / Bilder //

forest

Ehrenmitglied
13 September 2010
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Siegerland
Hallo zusammen,
heute möchte ich euch ein paar gesammelte Daten zur Fenix TK75 zeigen.

Erst mal die technischen Daten (lt. Hersteller)

- 2600 / 1100 / 400 / 18 ANSI FL-1 Lumen
- Versorgung: 4x 18650 (LiIon oder LiFePo4)
- Länge ca. 185mm, DRM Körper: ca. 53mm, DRM Kopf: ca. 88mm
- LED: 3x XM-L U2


Damit wir wissen um wen es geht, hier ein paar Bilder:













Größenvergleich







Zubehör:














Gehäuse / Verarbeitung:

Mit der TK75 hat Fenix eine modifizierte Version der TK70 mit 18650er-Bestückung herausgebracht. Sie ist kurz, dick und hell. :D Der Lampenkörper hat einen Durchmesser von ca. 53mm, für meinen Geschmack fast etwas zu dick -> aber wie sollte man sonst vier 18650er-Akkus bei der Länger unterbringen? Die Lampe ist durch die „gestapelten Akkus“ nicht sehr kopflastig -> gefällt mir.

Grundsätzlich ist die Verarbeitung einwandfrei, die Beschichtung ist sauber und gleichmäßig, es gibt keine scharfen Kanten. Im Gegensatz zur TK70 sind die Taster verbessert worden, sie haben einen schönen Druckpunkt und etwas bessere Gummikappen.

Die Gewinde sind in Ordnung und laufen gut, aber nicht absolut perfekt. Wie bei anderen Fenix-Lampen (TK45, TK70) gibt es trotz Fett ein „leicht mahlendes Geräusch“. Das ist erst mal kein Problem, aber es stellt sich nach einer gewissen Zeit ein Abrieb an den Innen- und Außengewinden dar, das ist nicht optimal.

Der Lampenkopf ist auch anders als bei TK70, er ist kleiner und kürzer, hat mehr und nicht so tiefe Kühlrippen. Der Frontring ist Silber beschichtet.
Die Lampe wird in einem kleinen Kunststoffkoffer geliefert, das Zubehör ist übersichtlich: Handschlaufe und Ersatz-O-Ringe.


Akkuhalter

Der Akkuträger ist zwar aus Kunststoff und sieht erst mal nicht sehr wertig aus, ist aber stabil, gut verarbeitet und die Akkus sitzen sicher im Halter. Es sollten alle gängigen 18650er passen, auch wenn sie etwas Überlänge haben. Sogar 17670er von Trustfire passen, es ist aber unsinnig sie auch zu benutzen da Kapazität und Leistung zu niedrig sind. Die Kontakte des Akkuträgers sind bekannt seit der TK45 und haben sich bewährt.
Die Akkus sind im Halter als 2S2P verschaltet. Das bedeutet dass jeweils zwei Akkus parallel und diese dann in Reihe geschaltet sind. Dieses Thema hatten wir schon mehrfach, eine Reihenschaltung von LiIon-Akkus birgt immer ein gewisses Risiko, aber wenn gute Akkus mit Schutzschaltung verwendet werden und diese beim Einlegen den gleichen Ladestand haben, sollte es keine Probleme geben. Mir persönlich würde ein bezahlbarer Systemakku original von Fenix besser gefallen. Insbesondere weil der Lampenkörper dann etwas dünner würde.

Bedienung / Treiber

Die Bedienung ist bekannt von anderen Fenix-Lampen: Es gibt zwei Taster vorne am Lampenkopf, die man mit dem Daumen bedienen kann. Mit dem rechten Taster wird die Lampe eingeschaltet, mit dem Linken werden die Leuchtstufen gewechselt und Sonderfunktionen aufgerufen. Die Schaltreihenfolge ist Turbo -> Low -> Mid -> High, egal ob die Lampe ein- oder ausgeschaltet ist, wenn man den Leuchtstufentaster für eine Sekunden festhält startet der Strobe-Modus, hält man ihn ca. drei Sekunden startet der SOS-Modus. Der Treiber merkt sich die letzte gewählte Leuchtstufe.
Wie auch bei der TK45 hat die TK75 einen parasitären Strom (Standby-Strom) von ca. 50µA. Das sollte man beachten, ist aber nur problematisch wenn z.B. die Akku absolut leer sind und die Lampe „sehr, sehr lange in der Ecke liegt“. Dann würden die Akkus mit einem sehr geringen Strom weiter entladen und in die Schutzschaltung getrieben.
Wie in der Bedienungsanleitung zu lesen, schaltet die TK75 nach ca. 20 Minuten von Turbo auf High herunter. Man kann aber sofort wieder auf Turbo hochschalten. Ohne Kühlung steigt die Temperatur der Lampe nach ca. 40 Minuten auf über 55C°, somit habe ich an dieser Stelle die Messung abgebrochen.
Mit Kühlung (in diesem Fall 5 km/h Wind bei ca. 10C°) steigt die Temperatur nach ca. 45 Minuten nur knapp über 30C°. An dieser Stelle ließ sich der Turbo-Modus nur noch kurz aktivieren. Somit muss die Akkuspannung unter einem gewissen Niveau sein und die Lampe schaltet immer auf High herunter. Die Messung wurde mit 2900 mAh 18650er von Keeppower gemacht.
Das Verhalten der Lampe ist soweit ok, allerdings hätte ich erwartet dass man der Turbomodus dreimal nutzen kann. Die Umschaltung auf High nach 20 Minuten passt auch, wenn die Lampe bei höheren Temperaturen ohne Kühlung betrieben wird, muss ja entsprechend eingegriffen werden. Meine Messungen wurde bei 10 Grad Raumtemperatur gemacht, das sollte für eine herbstliche Nachtwanderung zutreffend sein.
Aber mal ganz ehrlich: Es geht nichts über eine echte Temperaturregelung, die auch die echte Temperatur im inneren Lampe misst und entsprechend reagiert. Damit hätte man im Betrieb mit Kühlung (z.B. Wandern) etwas mehr aus der Lampe herausholen können.
Zum Thema Akkuwarnung: Laut Anleitung soll die Lampe alle 5 Minuten 3x pro Sekunden blinken wenn eine gewisse Spannung unterschritten wird. Dies konnte ich noch nicht testen. Die Lampe wird sich nicht selbstständig ausschalten, sondern so lange leuchten bis die Akkus völlig leer sind, bzw. die Schutzschaltung einsetzt. So steht es in der Bedienungsanleitung. Das finde ich bei der Verwendung von 4 Stück 18650er in der 2S2P nicht optimal.


Ausleuchtung:

Zuerst fällt auf: die TK75 hat einen sehr großen Spillbeam, das gefällt mir sehr gut. Die Ausleuchtung der direkten Umgebung ist gewährleistet. Zum wandern finde ich das gesamte Bild nicht optimal, da gefällt mir z.B. die Lupine Betty TLS besser weil sie fast keinen Hot-Spot hat.
Der Spot der TK75 ist etwas größer als der der TK70. Eigentlich ein sehr schönes Gesamtbild, wenn Reichweite benötigt wird. :thumbup:
 

forest

Ehrenmitglied
13 September 2010
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Die Messungen:


Lux / Laufzeit / Temperatur


Daten

- Lux: Luxmeter Extech DSL400
- Messabstand: 1m
- Temperatur: Fluke 289 TRMS Multimeter mit Datenlogger und original Temperaturfühler
- Standventilator Stufe 1, ca. 5km/h Windgeschwindigkeit
- Lampe immer auf höchster Stufe
- Raumtemperatur ca.10 Grad
- Akku: Keeppower 18650 PCB 2900 mAh (immer 4,20V voll)



Ohne Kühlung:







Mit dauerhafter Kühlung durch Ventilator:







Leuchtstufen





Beamshots
:beamshot:

Hier ein paar Bilder aus der letzten Beamshot-Serie, weitere Daten und Infos findet ihr hier: http://www.taschenlampen-forum.de/showpost.php?p=261127

Lokation 1:









Lokation 2:









Video:



Mein Kurzfazit: Die Fenix Tk75 macht erst mal nichts falsch. Die Verarbeitung ist gut bis sehr gut, alle Funktionen arbeiten so wie erwartet. Das Leuchtbild ist prima, besonders durch den großen Spilbeam.
Dennoch wünsche ich mir in dieser Leistungsklasse Systemakkus der jeweiligen Hersteller und echte Temperaturregelungen. Das würde die gesamte Performance verbessern und einfach mehr Möglichkeiten und Sicherheit bringen.
Aber: Das ist klagen auf höchstem Niveau! :D (Randerscheinung der Flashaholic-Erkrankung)

Falls jemand Fragen, Anregungen oder Kritik hat, immer raus damit. :)

Viele Grüße
Daniel
 
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walter01

Ehrenmitglied
12 August 2011
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Als ich deine Beamshotserie mit der TK75 dabei am frühen Abend gesehen habe, habe ich gehofft, dass du dir die neue TK75 für ein komplettes Review vorknüpfst. :)

Und hier ist es schon. Herzlichen Dank, Daniel. :thumbsup:

Gruß Walter
 

Lampi-on

Flashaholic**
6 Februar 2012
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Hallo Daniel,

Kritik habe ich für dich, aber nur positive.

Danke dir für diesen schönen Bericht.:thumbup:

Flüssig geschrieben und ganz toll bebildert.

Hammer-Lampe, an der ein Flashie bestimmt viel Spaß haben kann.

Gruß Hacki:)
 

tbyte

Flashaholic**
2 Januar 2012
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Wow, mit dem vollen Programm an Messungen und tollen Bildern - Dank!

Was noch interessant wäre ist die Stromaufnahme, aber die ist nicht so einfach zu messen - oder doch?
 

forest

Ehrenmitglied
13 September 2010
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Hallo zusammen,
erstmal Danke für euer Lob. :)

Das mit der Stromaufnahme ist so ein Sache. Dafür muss man ja bekanntlich das Multimeter in Reihe zur Stromversorgung einbauen. Dadurch verändert sich der Gesamtwiderstand der Schaltung denn das Multimeter hat einen gewissen Innenwiderstand.
Ich werde mal einen Versuch machen...

Gruß
Daniel
 
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forest

Ehrenmitglied
13 September 2010
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So, ich habe mal auf die Schnelle gemessen, und bin der Meinung dass die Werte nicht stimmen können:

Daten
- Multimeter: Fluke 289
- Akkus Keepppower 18650

Low: 0,025A
Mid: 0,396A
High: 1,257A
Turbo: 5,02A

Ich sehe das so: Durch den Innenwiderstand des Messgerätes und der Messleitungen fällt an der Messschaltung eine gewisse Spannung ab. Dadurch erhöhrt der Treiber den Strom um das zu kompensieren.

Gruß
Daniel
 

Photon

Flashaholic**
8 Juni 2012
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Die Werte decken sich recht gut mit denen von mir. Da die Fenix bis ~6,3V sehr gut regelt, sind sie stark spannungsabhängig. Z. B. 8,2V 3,7A ; 6,3V 5,2A mit Netzteil am Kopf gemessen. Die Lampe will immer zwischen 30 und 32 Watt "sehen", weil bei geringerer Eingangsspannung die Spannungsabfälle von Fets und Dioden im Treiber stärker eingehen.
Gruß
Volker
 
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walter01

Ehrenmitglied
12 August 2011
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Da die Akkus ja 2s2p angeordnet sind, bedeutet dass, dass der einzelne Akku aber bei den gemessenen Werten hier maximal mit 2.6A belastet wird, oder?

Gruß Walter
 

Photon

Flashaholic**
8 Juni 2012
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Da die Akkus ja 2s2p angeordnet sind, bedeutet dass, dass der einzelne Akku aber bei den gemessenen Werten hier maximal mit 2.6A belastet wird, oder?

Gruß Walter
Richtig, Walter. Und wenn ich jetzt noch loslasse, daß im Halter noch 2 (Schottky-?) dioden eingebaut sind, die bei 2,6A incl. Kontaktfedern zu unnötigen 0,5V Spannungsabfall führen, ist das ein Grund für den hohen Strom. Der Halter schreit förmlich nach einer Optimierung. Der doppelte Fehlbedienungsschutz (bei protectet-Akkus) ist dann allerdings nicht mehr gewährleistet...:rolleyes:
Gruß
Volker
 
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walter01

Ehrenmitglied
12 August 2011
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Ok, danke. :)

Wie kann man so was eigentlich messen?
Geht das mit einem DMM?

Die Akkus kann ich ja nicht im Batteriekäfig drin lassen, wenn ich eine einfache Widerstandsnessung machen. Das führt wohl sonst zum Kurzschluss, oder?

Gruß Walter
 

Photon

Flashaholic**
8 Juni 2012
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Die photon-übliche Vorgehensweise: der Halter wurde ohne Akkus mit einem 4-Punkt Milliohmmeter begrabbelt, um die Schaltung zu verstehen und den viel zu hohen Widerstand der Kontaktfedern zu messen :peinlich: , mach ich aber immer so.
Dann fällt auf: in eine Richtung geht- umgekehrt nicht :confused:
Dann Labornetzteil auf I=2,6A, U~1-2V und Leitungen über die jeweiligen Feder und Plus-Kontakte auf der Bodenseite des Halters. und dann mit DMM auf Volt die Prüfspitzen hingehalten-- und alles mit nur 2 Händen :eek:
 
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forest

Ehrenmitglied
13 September 2010
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Siegerland
Die photon-übliche Vorgehensweise: der Halter wurde ohne Akkus mit einem 4-Punkt Milliohmmeter begrabbelt, um die Schaltung zu verstehen und den viel zu hohen Widerstand der Kontaktfedern zu messen :peinlich: , mach ich aber immer so.
Dann fällt auf: in eine Richtung geht- umgekehrt nicht :confused:
Dann Labornetzteil auf I=2,6A, U~1-2V und Leitungen über die jeweiligen Feder und Plus-Kontakte auf der Bodenseite des Halters. und dann mit DMM auf Volt die Prüfspitzen hingehalten-- und alles mit nur 2 Händen :eek:

Und ich habe schon bei der Strommessung geflucht weil ich nicht die richtigen Kroko-Klemmen da hatte... :peinlich:

Danke für die Infos! :thumbsup:

Gruß
Daniel
 

walter01

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12 August 2011
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So, jetzt dachte ich, ich bin besonders schlau und habe mir aus einem 10 mm Vollalustab zwei Dummys rausgesägt und in den Batteriekäfig eingesetzt.

Im Batteriekäfig der Olight SR51 funktioniert das auch und ich messe dann mit meinem Mastech 8229 ca. 0.1-0.2 Ohm (das ist auch schon die Messbereichsgrenze des DMM).

Bei der TK75 funktioniert das so nicht.
Hier ist wohl irgendwelche Zusatzlogik/Elektronik drin, die eine Mindestspannung braucht, um den Strom ungehindert durchzulassen. Das werden wohl die komischen Schottky-Dioden sein, die Photon erwähnt hat.

Ich messe auf jeden Fall mit dem DMM einen Widerstand im kOhm-Bereich! :eek:
Nicht zu verwechseln mit "unendlich" wenn ich meine dummys wieder entferne.

Gruß Walter
 

Photon

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8 Juni 2012
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Wenn Dein DMM eine Diodenmeßfunktion hat, geht das einfach: Anzeige ist mV bei 1mA Meßstrom. Das Ganze etwas improvisiert auf dem unaufgeräumten Basteltisch ;)
Gruß
Volker
 

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Maiger

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Und wenn ich jetzt noch loslasse, daß im Halter noch 2 (Schottky-?) dioden eingebaut sind, die bei 2,6A incl. Kontaktfedern zu unnötigen 0,5V Spannungsabfall führen, ist das ein Grund für den hohen Strom.

Hallo Volker,

wenn wir schon Reverse-Engineering betreiben, könntest du im Schaltplan einzeichnen, wo die Dioden sitzen?

Ich vermute, dass in jedem 2S-Strang eine Diode in Serie geschaltet ist. Wenn Walter mit den eingesetzten Alustäben dann an den (+) und (-) Kontakten des Batterieträgers gemessen hat, wäre eine Diode immer in Sperrichtung drinnen.

Gruß
Gerhard
 
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walter01

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12 August 2011
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Hm, die Diodenmessung liefert mir auf der Anzeige 0.146V.
Wobei ich nicht weiß bzw. einstellen, welcher Strom da angelegt worden ist.
Und deshalb ja keinen Rückschluss auf den Widerstand ziehen kann.

Vertausche ich die Messtrippen, dann erhalte ich als Ergebnis "unendlich".
Das passt wohl zu einer Diode.

Gruß Walter
 

Photon

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8 Juni 2012
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Hallo Volker,

wenn wir schon Reverse-Engineering betreiben, könntest du im Schaltplan einzeichnen, wo die Dioden sitzen?

Ich vermute, dass in jedem 2S-Strang eine Diode in Serie geschaltet ist. Wenn Walter mit den eingesetzten Alustäben dann an den (+) und (-) Kontakten des Batterieträgers gemessen hat, wäre eine Diode immer in Sperrichtung drinnen.

Gruß
Gerhard
Merke, das ich schon ewig nichts mehr geEAGLED habe.
Bitte die Fotodiodenpfeile ignorieren :peinlich:
Werde das Teil morgen im Geschäft auflöten und nachschauen/brücken (ggf. mit Foto).
Gruß
Volker
 

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Maiger

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27 Dezember 2011
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Dann sollte man aber genau darauf achten, dass man nie einen Akku falsch herum einlegt.

Muss man das nicht bei jedem Gerät, welches mit Akkus/Batterien betrieben werden kann?

Natürlich wird die Lampe weniger DAU-sicher, wenn man die Dioden entfernt, aber ich denke, derjenige weis was er tut.
Bevor die Lampe aber weiterverkauft wird, würde ich die Dioden wieder einlöten, man weis ja nie ... :rolleyes:
 

Photon

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8 Juni 2012
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Muss man das nicht bei jedem Gerät, welches mit Akkus/Batterien betrieben werden kann?

Natürlich wird die Lampe weniger DAU-sicher, wenn man die Dioden entfernt, aber ich denke, derjenige weis was er tut. Ja. Bevor die Lampe aber weiterverkauft wird, würde ich die Dioden wieder einlöten, man weis ja nie ... :rolleyes:
Bzw. die Entlötlitzebrücken wieder entfernen. Besser den potentiellen Käufer fragen, ob er den Halter original, oder manipuliert übernehmen will.
Wenn ich morgen etwas Zeit habe, wissen wir mehr.
Gruß
Volker
 
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Bagno

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26 Juni 2012
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Wo sind die Dioden denn verbaut? Ich habe festgestellt, dass der Akkuträger im Turbobetrieb unten an der Tailcap warm (nicht heiß) wird. Das könnte mit der verbratenen Leistung dann passen ;)
 

msitc

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14 Dezember 2009
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3.766
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Hallo Daniel,

tolles und informatives Review, auch mit den Vergleichs-Beamshots und den Messungen - immer weiter so. :thumbup:

Gruß,
Markus
 

Photon

Flashaholic**
8 Juni 2012
1.321
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Die können nur auf der unteren Platine sein.
Wie vorher gesagt: morgen wissen wir mehr, es sei denn es schlachtet heute noch jemand sein Akkuhalter und postet die Bilder :) .
 

walter01

Ehrenmitglied
12 August 2011
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Mal eine andere Frage: bei einem Akkuträger kann man ja noch streiten, ob das jetzt sinnvoll ist oder nicht - so nach dem Motto "Was ist wichtiger - zusätzlicher Schutz oder Leistungsoptimierung?"

Wie ist es aber bei einem oder gar mehreren zusätzlichen Extensions.
Ist da immer der gleiche Akkukäfig drin, in dem dann 2-3 W verbraten werden?

Könnte man sich da die Dioden nicht sparen oder braucht es die wegen der Parallelschaltung dich in jedem Käfig?

Gruß Walter
 

Maiger

Ehrenmitglied
27 Dezember 2011
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Nationalpark Kalkalpen (A)
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Wenn es schon um Schutz geht, dann müssen die in jedem Träger sein und somit werden auch in jedem die 2..3W verbraten.

Edit: Danke Volker, hab's gestrichen. :peinlich:

Stell dir vor im ersten Träger sind die Dioden drinnen und die Akkus korrekt eingelegt. Im zweiten Träger legst man alle 4 Akkus verkehrt ein. Wenn die beiden Träger dann parallel geschaltet werden (8 Zellen im Kurzschluß) kann man nur mehr hoffen, dass es geschützte Akkus sind oder möglichst schnell wo eine Leiterbahn verdampft und den Strom unterbricht.
 
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walter01

Ehrenmitglied
12 August 2011
16.090
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Raum Karlsruhe, BW
Irgendwo weiter vorne im Thread wurde mal geschrieben, dass am Treiber ca. 31 W ankommen.

Setzt man diese mit der Verlustleistung in Relation, so ergibt das ca. 8.4%.

Um diesen Wert reduziert sich entsprechend die Laufzeit.

Gruß Walter
 
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ersecu

Flashaholic**
30 Oktober 2011
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wenn am treiber 31 watt ankommen, werden aus den akkus dann 33,6w entnommen, oder denke ich da falsch?
 
3 Dezember 2012
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graz, österreich
tk75

Ich habe auch einige Messungen an der tk75 durchgeführt und kann die Meßwerte eigentlich nur bestätigen. Auch bei der Stromaufnahme sind die Werte etwa gleich. Die S2P2-Zusammenschaltung der Akkus ist unproblematisch, da die 2 Stränge durch Schottky-Dioden entkoppelt sind.
Es gehen dadurch zwar ca. 0,20 V "verloren", ist aber notwendig wegen der
ev. Ausgleichsströme, wenn die Akkus beim Einlegen unerschiedliche Spannungen haben oder wenn man versehentlich gar leere Akkus in einem
Strang einlegt.
Der Helligkeitsabfall bei Turbo ist keine schlechte Regelung, sondern bedingt
durch den Temperaturanstieg in der LED (s. Datenblatt).
Bald hätte ich vergessen - ein Super-Review - danke !, so stelle ich es mir
als Elektrotechniker vor!
 

Bagno

Flashaholic**
26 Juni 2012
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Danke an Photon für die Einblicke

:D Dann passt es ja auch zur Wärmeentwicklung die ich an der Tailcap nach einer Weile in Turbo beobachtet hatte.

@Maiger, dein link funktioniert bei mir nicht, da vorn in der Adresse nochmal die TLF-Startseite verlinkt ist. Aber mit etwas Kopieren und Löschen gehts ;)

Gruß de Sven
 

Maiger

Ehrenmitglied
27 Dezember 2011
6.301
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Nationalpark Kalkalpen (A)
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3 Dezember 2012
22
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graz, österreich
diode in der TK75

Tut mir leid, ich bin von einer falschen Schottky-Diode ausgegangen, (welche in der TK41 verwendet wird). Bei der Diode S1040L sind es, wenn man genau
schaut (2,5A u. ca. 50°C) etwa 0,33V. Die Verluste sind also ca. 1,6 W.
Die 5A teilen sich auf 2 Stränge auf, daher 2,5A.