Hallo zusammen,
heute möchte ich euch kurz ein paar gesammelte Daten und persönliche Eindrücke zur Fenix PD32UE zeigen. Das Ganze fällt etwas kompakter aus, da ich momentan nicht so viel Zeit habe.
Erst mal die technischen Daten (lt. Hersteller)
- 740 / 400 / 140 / 40 / 9 Ansi FL-1 Lumen
- Stromversorgung: 1x 18650 LiIon- oder LiFePo4-Akku oder 2x CR123 Batterie
- Länge ca. 140mm, Durchmesser ca. 25mm
- LED: 1x XM-L T6 (Neutralweiß)
Damit wir wissen um wen es geht, hier ein paar Bilder:





Die PD32UE sah auf den Bildern erst mal größer aus als sie ist. Sie ist doch recht schlank und gar nicht zu lang, finde ich. Man könnte sogar fast sagen das sie gerade noch „Jeans-Hosentaschen-tauglich“. Aber das ist Ansichtssache.
Das Gehäuse ist wie gewohnt einwandfrei. Beschichtung, Fräsarbeiten, Beschriftung und Riffelung sehen gut aus und fühlen sich auch gut an.
Die Gewinde sind in Ordnung und laufen gut, haben aber ein leichtes „Kratzgeräusch“. Bei meiner Lampe wurde etwas am Fett gespart, das sollte man schnell ändern sonst bildet sich Abrieb.
Der Endkappen-Schalter ist ohne Mängel, kein Auffälligkeiten. Der Taster vorne am Kopf hat eine gute Position, hat einen guten Druckpunkt und ist ein wenig erhaben, so dass man ihn mit dem Daumen erfühlen kann. Mit Handschuhen geht es noch „so einigermaßen“. Besser wäre da ein deutlich erhöhter Taster gewesen, aber das wäre optisch sicherlich nicht so schön. Deshalb: Zufrieden!
Die Bedienung mit Endkappen-Schalter und Taster vorne ist nicht unbedingt mein Favorit, ermöglicht aber die „taktische Haltung“ und z.B. die Morsefunktion (Momentlicht).
Die Lampe wird über den Endkappenschalter ein- und ausgeschaltet. Die Leuchtstufen und Sonderfunktionen werden über den Taster vorne gewählt. Die Reihenfolge der Leuchtstufen sieht so aus: Low -> Med -> High -> Turbo -> Burst und man kann sie direkt mit den Taster vorne durchschalten (kurzes antippen). Hält man den Taster für 1 Sekunde gedrückt, wird der Strobe-Modus aktiviert, hält man ihn für 3 Sekunden gedrückt ist der SOS-Modus aktiv. Der Treiber merkt sich die zuletzt gewählte Leuchtstufe.
Die Elektronik schaltet in die nächste kleinere Leuchtstufe, wenn die Akkuspannung einen gewissen Wert unterschreitet. Laut Bedienungsanleitung soll die PD32UE alle fünf Minuten blinken, sobald im LOW-Modus eine gewisse Mindest-Spannung unterschritten wird (Akku leer). Das konnte ich noch nicht testen. Die Lampe schaltet sich aber nicht ab, sie wird die Akkus bis zur Aktivierung der Akku-Schutzschaltung entladen.
Weiter unten bei den Diagrammen kann man sehen wie sich die Lampe verhält. Wird die Lampe im Burst-Modus betrieben, schaltet sie nach drei Minuten herunter in den Turbo-Modus. Nach weiteren 30 Minuten schaltet sie herunter in den High-Modus. Die Temperaturmessungen habe ich durchweg bei ca. 10 Grad Raumtemperatur gemacht. Einmal mit Kühlung und einmal ohne. Die Kühlung wurde einer Wanderung nachempfunden, das heißt der Ventilator hat ca. 5 km/h Wind erzeugt.
Das Herunterschalten von Burst auf Turbo nach 3 Minuten ist auf jeden Fall notwendig, allerdings finde ich dass die Umschaltung von Turbo auf High (nach 30 Minuten) nicht unbedingt notwendig ist. Aber natürlich kann ich nicht in die Lampe hineinschauen und prüfen wie heiß es dort wirklich ist, zudem kann die Lampe ja auch in der Wüste verwendet werden und dort sind ja evtl. schon 35°C, somit ist Fenix auf Nummer sicher gegangen.
An dieser Stelle wieder meine persönliche Meinung: Wir brauchen mehr „echte Temperaturregelungen“! Diese müssen ja nicht stufenlos sein, es würde reichen wenn die Lampen in der Lage wären bei einem bestimmten oberen Grenzwert herunterzuschalten. Eine erneutes hochschalten kann per Taster erfolgen, sofern ein bestimmter unterer Grenzwert unterschritten wurde.
Die gesamte Performance der Lampe würde sich verbessern: Im Herbst bei 10 Grad könnte fast dauerhaft der Burst-Mode genutzt werden, in der Wüste allerdings nur für kurze Zeit, bzw. ein weiteres Mal nach einer gewissen Abkühlung der Lampe.
Dennoch: Bei der PD32UE funktioniert alles wie erwartet, es gibt kein Temperaturproblem bzw. keine Überhitzung (zumindest von außen nicht erkennbar).
Lux / Laufzeit / Temperatur
Daten
- Lux: Luxmeter Extech DSL400
- Messabstand: 1m
- Temperatur: Fluke 289 TRMS Multimeter mit Datenlogger und original Temperaturfühler
- Standventilator Stufe 1, ca. 5km/h Windgeschwindigkeit
- Lampe immer auf höchster Stufe
- Raumtemperatur ca.10 Grad
- Akku: Cytac 18650 PCB 2600 mAh (immer 4,20V voll)
Strommessung mit Fluke 289 und original Messleitungen: ca. 2,5A!
Ohne Kühlung:


Mit dauerhafter Kühlung durch Ventilator:


Leuchtstufen


Leider habe ich es noch nicht geschafft Beamshots zu machen. Ich werde das aber nachholen und dann hier posten.
Nachtrag:
Hier die gesamte Beamshot-Serie zur PD32UE: http://www.taschenlampen-forum.de/b...l6-740nw-niteye-ts-20-eagletac-g25c2-uvm.html
Hier ein paar Auszüge:
Location 1:



Location 2:



Nachtrag:
Hier ein paar Bilder "auf die weiße Wand". Bitte nicht überbewerten, ich habe die Bilder "nur mal auf die schnelle" gemacht...




Mein Kurzfazit:
Die Fenix PD32UE ist eine schlanke und wirklich helle Lampe. Sie ist ein ausgesprochener Fluter, die Lichtfarbe ist nicht ganz so schön wie die der Fenix TK35nw, da sie einen leichten Rot Stich hat, aber dennoch deutlich neutraler und mit besser Farbwiedergabe als bei anderen Lampen. Bei normaler Benutzung bleibt die Temperatur im Rahmen, die automatische Umschaltung auf kleinere Leuchtstufen macht ihren Job gut. Sie ist nicht meine Traumlampe, aber sie gefällt mir!
Falls jemand Fragen, Anregungen oder Kritik hat, immer raus damit.
Viele Grüße
Daniel
heute möchte ich euch kurz ein paar gesammelte Daten und persönliche Eindrücke zur Fenix PD32UE zeigen. Das Ganze fällt etwas kompakter aus, da ich momentan nicht so viel Zeit habe.
Erst mal die technischen Daten (lt. Hersteller)
- 740 / 400 / 140 / 40 / 9 Ansi FL-1 Lumen
- Stromversorgung: 1x 18650 LiIon- oder LiFePo4-Akku oder 2x CR123 Batterie
- Länge ca. 140mm, Durchmesser ca. 25mm
- LED: 1x XM-L T6 (Neutralweiß)
Damit wir wissen um wen es geht, hier ein paar Bilder:




Größenvergleich

Gehäuse / Verarbeitung:
Die PD32UE sah auf den Bildern erst mal größer aus als sie ist. Sie ist doch recht schlank und gar nicht zu lang, finde ich. Man könnte sogar fast sagen das sie gerade noch „Jeans-Hosentaschen-tauglich“. Aber das ist Ansichtssache.
Das Gehäuse ist wie gewohnt einwandfrei. Beschichtung, Fräsarbeiten, Beschriftung und Riffelung sehen gut aus und fühlen sich auch gut an.
Die Gewinde sind in Ordnung und laufen gut, haben aber ein leichtes „Kratzgeräusch“. Bei meiner Lampe wurde etwas am Fett gespart, das sollte man schnell ändern sonst bildet sich Abrieb.
Der Endkappen-Schalter ist ohne Mängel, kein Auffälligkeiten. Der Taster vorne am Kopf hat eine gute Position, hat einen guten Druckpunkt und ist ein wenig erhaben, so dass man ihn mit dem Daumen erfühlen kann. Mit Handschuhen geht es noch „so einigermaßen“. Besser wäre da ein deutlich erhöhter Taster gewesen, aber das wäre optisch sicherlich nicht so schön. Deshalb: Zufrieden!
Die Bedienung mit Endkappen-Schalter und Taster vorne ist nicht unbedingt mein Favorit, ermöglicht aber die „taktische Haltung“ und z.B. die Morsefunktion (Momentlicht).
Bedienung / Treiber
Die Lampe wird über den Endkappenschalter ein- und ausgeschaltet. Die Leuchtstufen und Sonderfunktionen werden über den Taster vorne gewählt. Die Reihenfolge der Leuchtstufen sieht so aus: Low -> Med -> High -> Turbo -> Burst und man kann sie direkt mit den Taster vorne durchschalten (kurzes antippen). Hält man den Taster für 1 Sekunde gedrückt, wird der Strobe-Modus aktiviert, hält man ihn für 3 Sekunden gedrückt ist der SOS-Modus aktiv. Der Treiber merkt sich die zuletzt gewählte Leuchtstufe.
Die Elektronik schaltet in die nächste kleinere Leuchtstufe, wenn die Akkuspannung einen gewissen Wert unterschreitet. Laut Bedienungsanleitung soll die PD32UE alle fünf Minuten blinken, sobald im LOW-Modus eine gewisse Mindest-Spannung unterschritten wird (Akku leer). Das konnte ich noch nicht testen. Die Lampe schaltet sich aber nicht ab, sie wird die Akkus bis zur Aktivierung der Akku-Schutzschaltung entladen.
Weiter unten bei den Diagrammen kann man sehen wie sich die Lampe verhält. Wird die Lampe im Burst-Modus betrieben, schaltet sie nach drei Minuten herunter in den Turbo-Modus. Nach weiteren 30 Minuten schaltet sie herunter in den High-Modus. Die Temperaturmessungen habe ich durchweg bei ca. 10 Grad Raumtemperatur gemacht. Einmal mit Kühlung und einmal ohne. Die Kühlung wurde einer Wanderung nachempfunden, das heißt der Ventilator hat ca. 5 km/h Wind erzeugt.
Das Herunterschalten von Burst auf Turbo nach 3 Minuten ist auf jeden Fall notwendig, allerdings finde ich dass die Umschaltung von Turbo auf High (nach 30 Minuten) nicht unbedingt notwendig ist. Aber natürlich kann ich nicht in die Lampe hineinschauen und prüfen wie heiß es dort wirklich ist, zudem kann die Lampe ja auch in der Wüste verwendet werden und dort sind ja evtl. schon 35°C, somit ist Fenix auf Nummer sicher gegangen.
An dieser Stelle wieder meine persönliche Meinung: Wir brauchen mehr „echte Temperaturregelungen“! Diese müssen ja nicht stufenlos sein, es würde reichen wenn die Lampen in der Lage wären bei einem bestimmten oberen Grenzwert herunterzuschalten. Eine erneutes hochschalten kann per Taster erfolgen, sofern ein bestimmter unterer Grenzwert unterschritten wurde.
Die gesamte Performance der Lampe würde sich verbessern: Im Herbst bei 10 Grad könnte fast dauerhaft der Burst-Mode genutzt werden, in der Wüste allerdings nur für kurze Zeit, bzw. ein weiteres Mal nach einer gewissen Abkühlung der Lampe.
Dennoch: Bei der PD32UE funktioniert alles wie erwartet, es gibt kein Temperaturproblem bzw. keine Überhitzung (zumindest von außen nicht erkennbar).
Die Messungen:
Lux / Laufzeit / Temperatur
Daten
- Lux: Luxmeter Extech DSL400
- Messabstand: 1m
- Temperatur: Fluke 289 TRMS Multimeter mit Datenlogger und original Temperaturfühler
- Standventilator Stufe 1, ca. 5km/h Windgeschwindigkeit
- Lampe immer auf höchster Stufe
- Raumtemperatur ca.10 Grad
- Akku: Cytac 18650 PCB 2600 mAh (immer 4,20V voll)
Strommessung mit Fluke 289 und original Messleitungen: ca. 2,5A!
Ohne Kühlung:


Mit dauerhafter Kühlung durch Ventilator:


Leuchtstufen

Beamshots

Leider habe ich es noch nicht geschafft Beamshots zu machen. Ich werde das aber nachholen und dann hier posten.
Nachtrag:
Hier die gesamte Beamshot-Serie zur PD32UE: http://www.taschenlampen-forum.de/b...l6-740nw-niteye-ts-20-eagletac-g25c2-uvm.html
Hier ein paar Auszüge:
Location 1:



Location 2:



Nachtrag:
Hier ein paar Bilder "auf die weiße Wand". Bitte nicht überbewerten, ich habe die Bilder "nur mal auf die schnelle" gemacht...




Mein Kurzfazit:
Die Fenix PD32UE ist eine schlanke und wirklich helle Lampe. Sie ist ein ausgesprochener Fluter, die Lichtfarbe ist nicht ganz so schön wie die der Fenix TK35nw, da sie einen leichten Rot Stich hat, aber dennoch deutlich neutraler und mit besser Farbwiedergabe als bei anderen Lampen. Bei normaler Benutzung bleibt die Temperatur im Rahmen, die automatische Umschaltung auf kleinere Leuchtstufen macht ihren Job gut. Sie ist nicht meine Traumlampe, aber sie gefällt mir!
Falls jemand Fragen, Anregungen oder Kritik hat, immer raus damit.
Viele Grüße
Daniel
Zuletzt bearbeitet:

gruß drifter!