Acebeam Taschenlampen
Imalent Taschenlampen

[Review] Fenix TK75 2018

RS.FREAK

Flashaholic***
24 Dezember 2014
6.399
6.020
113
In der oberen Hälfte des Landes
Olight Taschenlampen
Trustfire
Hallo,

hier stelle ich euch die neue Fenix TK75 2018 vor. Mit der 2018er Version gibt es nun mittlerweile die vierte Generation der TK75. Am Design hat sich nicht viel geändert. Die Lampe wurde mir von Fenix zur Verfügung gestellt.


Bezugsquelle
https://www.flashlightshop.de/product_info.php?products_id=8834







Herstellerdaten






Meine Messungen [Samsung INR 18650-30Q 3.000mAh @ 4,2V]
Die Lumenmessung habe ich in meiner DIY Ulbrichtkugel gemacht. Hier geht es zu den Lumenmessungen diverser Lampen: http://www.taschenlampen-forum.de/threads/rs-freaks-lumenmessungen-in-einer-diy-ulbrichtkugel.57382/

Lampe Soll Ist Kaltstart Ist nach 30sek Akku
Fenix TK75 2018 NW 5.100 5.335 5.164 Samsung INR 18650-30Q 3.000mAh

  • 218.234 Lux [Messabstand 6 Meter und dann auf 1 Meter zurück gerechnet]
  • 812 Gramm einsatzbereit mit Akkus
  • 9,48A auf Turbo aus dem Akkukäfig [Strommesszange]
  • 1,34A Ladestrom




Laufzeittest [Samsung INR 18650-30Q 3.000mAh @ 4,2V]
Während dem ersten Test hatte ich die Lampe bei 23 Grad Raumtemperatur in der Hand. Nach etwas über 3 Minuten regelte sie auf 2.426 Lumen runter. Wenn ich sie danach gleich wieder hochschalte, wird nach ein paar Sekunden erneut runter geschaltet. Der Stepdown erfolgt temperaturgesteuert. Nach dem sie runter geschaltet hat, steht mit 2.426 Lumen noch etwas mehr Helligkeit als in High II zur Verfügung. Die 2.426 Lumen werden dauerhaft gehalten. Bei diesem Test wurde eine maximale Oberflächentemperatur von 47 Grad erreicht.



Beim zweiten Test stand die Lampe in kühlem Wasser. Trotz der Wasserkühlung wurde sie im Inneren zu warm und hat bei Minute 8 runter geregelt. Bei Minute 15 und 30 habe ich sie manuell in den Turbo geschaltet. Bei Minute 45 habe ich es erneut versucht den Turbo zu aktivieren, dies war leider nur noch für ein paar Sekunden möglich. Anschließend war nur noch High II verfügbar. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Akkus noch 3,54 Volt. Danach habe ich die TK75 ohne weitere manuelle Eingriffe laufen lassen. Bei Minute 95 habe ich den Test abgebrochen, hier hatten die Akkus noch 2,52 Volt. Eine endgültige Abschaltung gibt es nicht.




Lieferumfang
Geliefert wird die Fenix TK75 in einer stabilen Kunststoffschachtel, die sich auch zum Transport der Lampe eignet.





Innenansicht der Schachtel.



Im Lieferumfang befindet sich folgendes: Dichtungsringe, Adapter für Stativgewinde, Tragegurt, Lanyard, Micro-USB Ladekabel, Bedienungsanleitung.




Haptik
Nach dem ich sie ausgepackt hatte, vermittelte sie sofort ein robustes Gefühl. Verarbeitungsmängel konnte ich keine entdecken. Sie liegt gut ausbalanciert in der Hand.








Größenvergleich
Der Größenvergleich zeigt folgende Lampen: Imalent DT70 -> Jetbeam T6 -> Fenix TK75 2018 -> Niwalker Vostro BK-FA01S. Ich finde die Größe der Lampe grenzwertig, sie passt gerade noch so in die Tasche meiner Winterjacke.




Lampenkopf
Der Lampenkopf hat massive Kühlrippen, diese werden bei der Hitzeentwicklung auch benötigt.



Im SMO Reflektor befinden sich die perfekt zentrierten Cree XHP35 HI LED’s in Neutralweiß. "HI" steht für die LED Version ohne Dom [Silikonkuppel].



Die Scheibe ist aus Glas und hat einen Lilaschimmer, dies deutet auf eine Vergütung hin.




Tailcap
Die Tailcap verfügt über vier große Öffnungen für ein Lanyard oder den Tragegurt. Wenn man sie löst erreicht man einen mechanischen Lockout [Lampe stromlos]. Der Tailstand ist sicher möglich.




Batterierohr
Das Batterierohr hat eine deutliche Strukturierung. Durch diese Oberflächenbeschaffenheit ist die TK75 auch mit feuchten Händen gut zu halten.



Die Gewinde sind sauber geschnitten, laufen kratzfrei und haben eine ausreichende Schmierung.



Am oberen Ende befindet sich ein Stativgewinde.



Auch wenn der Adapter für den Tragegurt eingeschraubt ist, kann man die Lampe auf einem Stativ befestigen.




Tragegurt
Der Tragegurt ist sehr gut verarbeitet und wurde aus stabilem Material gefertigt. Er ist in der Länge verstellbar.





Vorne wird er am eingeschraubten Adapter befestigt.



Hinten dienen die Öffnungen der Tailcap als Fixierungspunkte. Das gefällt mir nicht so gut, da kommt es schnell zu Beschädigungen der Anodisierung.




Innenansicht
In der Tailcap befinden sich keinerlei Kontakte.



Am Lampenkopf sind die Messingkontakte des Treibers zu sehen.




Akkukäfig
Der Akkukäfig ist aus Kunststoff gefertigt, das Material wirkt hochwertiger als bei der alten TK75. Die Akkuverschaltung ist 2S2P. Diese Verschaltung, in Kombination mit den „12V LED’s“, weist auf einen Boosttreiber hin.





Auf der Oberseite befinden sich drei Kontakte, diese müssen zum Lampenkopf zeigen. An der Unterseite sind Kontaktflächen, die deuten darauf hin das man eine Batterierohrverlängerung benutzen kann. Ob die Verlängerung der alten TK75 passt weis ich leider nicht.



Die Federn sind sehr stabil und hinterlassen einen wertigen Eindruck.



Bei der alten TK75 hat man die Akkus schwer aus dem Halter raus bekommen. Bei der 2018er Version ist es leider noch nicht geändert worden. Es gibt zwar diese kleine Mulde, aber lange Akkus bekommt man trotzdem nur sehr fummelig entnommen.




Interne Ladefunktion
Die Lampe besitzt eine interne Micro-USB Ladefunktion. Um die Ladefunktion zu nutzen muss man den Akkuhalter entnehmen. Der Anschluss befindet sich direkt am Käfig. Der Ladestrom beträgt 1,34 Ampere. Ob die Akkus auch in der 2S2P Konfiguration geladen werden oder ob der Akkukäfig während des Ladevorgangs auf 4P umschalten kann, konnte ich nicht heraus finden. Die Ladeschlussspannung liegt minimal unter 4,2 Volt. Gut finde ich, das bei diesem System keine anfällige Gummiabdeckung für den USB Anschluss verwendet wird. Der Nachteil ist, das man die Lampe zum laden jedes mal aufschrauben muss.



Während des Ladevorgangs leuchtet die LED in rot, wenn die Akkus voll sind wechselt sie auf grün.




Akku
Bei der Akkugröße ist diese Fenix nicht wählerisch, hier passen alle gängigen 18650er rein. Die Akkus benötigen einen Buttontop. Bei der Strommessung habe ich maximal 9,48 Ampere gemessen. Das sind durch die 2S2P Verschaltung ~4,8A pro Akku. Ich empfehle keine Akkus zu verwenden die nicht mindestens 6 Ampere liefern können.




Akkustandsabfrage
Grün = sehr gut / Grün blinkend = genügend / Rot = fast leer / Rot blinkend = kritisch leer

Den Akkustand kann man sich mit der LED zwischen den Schaltern anzeigen lassen. Wenn man den linken Schalter drückt [Lampe aus] leuchtet die LED Für 3 Sekunden.



Eine weitere Möglichkeit ist die LED am Akkukäfig, wenn man den blauen Schalter drückt wird der Akkustand direkt am Käfig angezeigt.




Bedienung
Die beiden Schalter sind aus Metall gefertigt. Sie stehen etwas hervor und lassen sich im dunkeln gut ertasten. Bevor der Schaltbefehl ausgeführt wird, gibt es einen relativ großen Leerweg. Durch diesen Weg ist das Schaltgefühl ein wenig schwammig. Wenn man am Schaltkontakt angekommen ist, spürt man einen deutlichen Druckpunkt. Die TK75 speichert die zuletzt verwendete Leuchtstufe. Geschaltet wird rotierend: ECO -> LOW -> MED -> HIGH I -> HIGH II -> TURBO -> ECO. Leider hat Fenix hier nicht das Schalterkonzept der FD65 übernommen. Wenn man schon zwei Schalter hat, wäre es schön gewesen wenn man hoch und runter schalten kann.
  • Einschalten
    • Rechten Schalter 0,5sek gedrückt halten
  • Ausschalten
    • Rechten oder linken Schalter 0,5sek gedrückt halten
  • Sofortzugriff Turbo [unabhängig ob Lampe an oder aus]
    • Rechten Schalter für 1,2sek gedrückt halten
  • Leuchtstufenwechsel
    • Rechten Schalter antippen
  • Direktstart in Strobe
    • Linken Schalter 0,5sek gedrückt halten
  • Umschalten von Dauerlicht auf Strobe [Lampe ist an]
    • Linken Schalter antippen
  • Tastensperre aktivieren/deaktivieren
    • Beide Schalter 3sek gedrückt halten
  • Kapazitätsanzeige [wenn Lampe aus]
    • Linken Schalter antippen






Lichtbild

Der Abstrahlwinkel ist mittelmäßig.



Auf dem Whitewallshot ist die neutralweiße Lichtfarbe zu sehen. Die Korona um den Spot herum ist etwas wärmer.



Hier ein Lichtfarbenvergleich mit der Nitecore P12GT, diese hat ein relativ reines Kaltweiß.



Eine PWM Regelung konnte ich weder mit bloßem Auge erkennen, noch mit der Kamera sichtbar machen.



Ein Moonlight gibt es nicht. Die kleinste Leuchtstufe ist ECO mit 50 Lumen, das finde ich bei dieser Lampengröße auch ausreichend.



Das Lichtbild stufe ich als throwlastigen Allrounder ein. In meinen Augen ist es für Spaziergänge in weitläufigen Gebieten genau das richtige. Durch die vier verbundenen Reflektoren entstehen an der Außenseite des Spills sogenannte „Eselsohren“, diese leuchten auch neben dem hauptsächlichen Spill noch schwach die Umgebung aus. Dies wird oft als negativer Punkt genannt, ich finde das positiv. So hat man da noch etwas Licht, wo es mit einem großen Einzelreflektor schon dunkel wäre. Die Abgrenzung zwischen Spot und Spill ist zu sehen, sie ist weder scharf noch weich.
















Fazit
Mit der neusten Version der TK75 hat Fenix leistungsmäßig noch mal etwas drauf gelegt. Neben der Helligkeit ist auch die Reichweite gestiegen. Ich finde dieses Lichtbild optimal für den Spaziergang in weitläufigen Gebieten. Verarbeitungsmäßig ist sie, wie auch alle anderen von mir getesteten Fenixlampen, auf sehr hohem Niveau. Ich hätte es schön gefunden wenn man das Schaltkonzept der FD65 übernommen hätte. Mit den zwei Schaltern hätte man es ermöglichen sollen in beide Richtungen zu schalten.


liebe Grüße
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

circumlucens

Flashaholic**
10 Januar 2015
2.431
2.584
113
Danke für das aussagekräftige Review!

Ich verspüre nicht das Bedürfnis, meine 2015er gegen die 2018er zu tauschen.

Eine maximale Dauerleistung um 2500 Lumen finde ich schwach für eine Lampe dieses Formats.

Und, dass man die Lampe jedesmal öffnen muss, um sie dann "intern" zu laden, finde ich wenig durchdacht.

Am UI hätten sie auch mal was machen können.

Dass es auch anders geht, sieht man ja an der FD65.

Gruß, Stephan
 

haro

Flashaholic
9 Oktober 2010
195
84
28
Wien
Danke für das umfassende Review der neuen TK75.

Damit ist es nun auch klar, sie regelt schon nach etwa 3 Minuten auf 50% der Anfangshelligkeit im Turbo runter, wir hatten ja schon darüber spekuliert, und Fenix hat dies in seiner Laufzeitkurve auch angegeben, allerdings nur sehr ungenau.

Das ist für mich kein Kaufanreiz, ich habe die TK15 von 2015 und die hält ca. 10 Minuten im Turbo durch, bevor sie dann merklich abregelt.

Das UI wurde von Fenix wieder geändert, bei meiner Version von 2015 kann ich mit dem linken Schalter in den Turbo schalten, wenn die Lampe an ist, und wieder zurück.
Diese "Aufblenden" quasi wie Fernlicht benutzte ich gern, um einen besseren Überblick zu bekommen.

Die Lademöglichkeit beim Akkuträger find ich gut, alledings wundere ich mich über den eher geringen Ladestrom von nur 1,34 A, damit dauert das Laden bei vollkommen entladenen Akkus recht lange und würde im Ladegerät, wo jeder Akku einzeln mit 1 A oder höher geladen werden kann, wesentlich schneller gehen.

Fenix hat mit der TK75 2018 mMn das mit so einer Lampe technisch mögliche Potential nicht ausgeschöpft.
Es ist sicher eine gute Lampe, mit kleinen Verbesserungen zum Vorgängermodell, wobei es beim Laufzeitverhalten im Turbo leider zu einer Verschlechterung gekommen ist.
Ich hoffe Fenix bessert hier bald nach, und es gibt dann eine 2019er Version mit einem größeren Abstand zur Version von 2015.
 

Profi58

Flashaholic**
29 Mai 2011
3.154
1.530
113
Erzgebirge
Danke für das tolle Review. Ich bin bisher immer um die TK75 rumgeschlichen, vielleicht klappt es jetzt :). Das UI geht sicher besser, wäre aber für mich kein KO-Kriterium.

Allerdings sind mir zwei andere Sachen aufgefallen:

Bei Minute 95 habe ich den Test abgebrochen, hier hatten die Akkus noch 2,52 Volt. Eine endgültige Abschaltung gibt es nicht.
Ungeschützte Akkus werden also gnadenlos leergesaugt und es gibt seitens der Lampe keine Schutzfunktion, nicht mal ein Blinken der Akkuanzeige?

Akkustandsabfrage
Grün = sehr gut / Grün blinkend = genügend / Rot = fast leer / Rot blinkend = kritisch leer

Den Akkustand kann man sich mit der LED zwischen den Schaltern anzeigen lassen. Wenn man den linken Schalter drückt leuchtet die LED Für 3 Sekunden.
  • Umschalten von Dauerlicht auf Strobe [Lampe ist an]
    • Linken Schalter antippen
  • ...
  • Kapazitätsanzeige
    • Linken Schalter antippen
Lande ich automatisch im Strobe, wenn ich die Akkus checken will :haeh:? Oder muß ich die Lampe ausschalten, um die Akkus zu testen?
 

RS.FREAK

Flashaholic***
24 Dezember 2014
6.399
6.020
113
In der oberen Hälfte des Landes
Ungeschützte Akkus werden also gnadenlos leergesaugt und es gibt seitens der Lampe keine Schutzfunktion, nicht mal ein Blinken der Akkuanzeige?
Man erkennt es daran das der Turbo nicht mehr verfügbar ist. Am ende fällt die Leistung dann auch drastisch ab.


Lande ich automatisch im Strobe, wenn ich die Akkus checken will :haeh:? Oder muß ich die Lampe ausschalten, um die Akkus zu testen?
Wenn du den Akkustand checken willst musst du die Lampe vorher ausschalten.
 

circumlucens

Flashaholic**
10 Januar 2015
2.431
2.584
113
Olight Shop
Wenn du den Akkustand checken willst musst du die Lampe vorher ausschalten.

Das ist doof :thumbdown:. Finde ich zumindest.

+1

Anzeige, bzw Abfragemöglichkeit im laufenden Betrieb fände ich praxistauglicher.

Zudem frage ich mich, wie belastbar eine Akkustandsanzeige auf Basis der Leerlaufspannung ist.

Bei meiner Acebeam X60 leuchtet die Akkustandsanzeige im Betrieb durchgehend (grün / gelb / rot) und passt sich der Leuchtstärke an.

Wenn die Akkustandsanzeige auf Vollgas schon rot ist, ist sie im Low meist noch grün.

Wenn sie dann im Low orange wird, ist es Zeit zum Laden.

Das finde ich besser gelöst, als bei der TK75 2018.

Gruß, Stephan
 
  • Danke
Reaktionen: Profi58

Profi58

Flashaholic**
29 Mai 2011
3.154
1.530
113
Erzgebirge
Also nach den letzten Aussagen sollte man lieber geschützte Hochstrom-Akkus nehmen.
Mit dem Lichtabfall ist das so eine Sache, vor allem, wenn die Lampe ohnehin auf einer niedrigen Stufe läuft. Da hätte ich mir eine echte Akkuwarnung (kurzes Blinken der Haupt-Led, rotes Blinken der Status-Led oder ähnliches) im laufenden Betrieb gewünscht.
 
  • Danke
Reaktionen: circumlucens

gyros-pita

Flashaholic*
27 Oktober 2015
480
258
63
NRW
Möglichkeiten des Jahres 2017 nicht ausgenutzt würde ich sagen.....Laden im Käfig selbst finde ich unpraktisch. Das können viele andere besser!
 

circumlucens

Flashaholic**
10 Januar 2015
2.431
2.584
113
Wenn es darum geht, mehrzellige Talas schnell zu laden, ist ein Micro-USB-Anschluss für das Ladekabel zweite Wahl.

Hohlstecker, wie zB bei diversen Eagletacs, der Fenix RC40 oder auch der Lumintop SD75 sind deutlich leistungsfähiger.

Das Argument, in solchen Fällen für unterwegs immer noch ein spezielles 12 Volt-Kabel mitführen zu müssen, scheint mir im Falle großer und schwerer Talas weniger beachtlich, als bei einzelligen Talas.

Eagletac hat bei verschiedenen Talas kleine geschraubte und eigens abgedichtete Abdeckungen für den Ladeanschluss, was mir am Konsequentesten erscheint.

Gruß, Stephan
 

R3NOV4TIO

Flashaholic*
28 Januar 2016
673
1.251
93
Vogtland
500px.com
Tolles Review wie immer! :)
Die Lampe haut mich jetzt auch nicht vom Hocker in Hinblick auf die Entwicklung.

Leistung auf den ersten Blick super, auf den zweiten nicht mehr so sehr für so eine massive Lampe.
Sie ist für mich durch das UI leider schon wieder raus, dabei geht es doch, wie ich an meiner FD65 sehe, die ich sehr gern hab.

Das Laden kann man heutzutage auch anders lösen, Käfig entnehmen ist suboptimal, und Gummikappe auch.
Dabei geht es doch anders: Siehe Acebeam mit Metall-Schraubdeckel bei der X65, oder Olight mit aufschiebbarer Abdeckung.

Ich warte mal auf die demnächst erscheinende Acebeam, die noch keinen Namen hat, aber in Entwicklung ist. :)
Der Chinamann flüsterte was von 3x oder 4x XHP35, 6.200 Lumen (mal sehen wie konstant), >1.000m, 4x18650 ...

Beste Grüße,
Marco
 
6 November 2012
43
2
8
Einserseits schade - habe die erste TK75 mit 2.600 Lumen die immer noch 1A funktioniert,
ein echt zuverlässiges Kerlchen!

Nach den Jahren hatte ich Lust auf was neues und bin bei der Nitecore TM28 gelandet
und bin echt happy mit dem Teil.

Allerdings trotz der 6.000 Lumen kann die TK75 immer noch recht gut mithalten,
gerade weil sie so suverän ist!

Der größte Vorteil der TM28 ist halt das sie noch eine ganze Ecke kompakter ist und dadurch
wirklich noch in die Jackentasche passt (bei der TK75 schaut der Lampenkopf aus der Jackentasche).

Da hätte ich von der 2018er Version wirklich mehr erwartet (bzgl. Laufzeit).
Trotz allem: gute Lampe für gutes Geld.

Ein Moonlight Modus bzw. 18 Lumen wären schon nice gewesen.

Vielen Dank für den Test!
 
  • Danke
Reaktionen: Franky K.

Gray Matter

Flashaholic**
19 Juni 2011
3.680
1.435
113
08523
Hallo zusammen,

Als bekennender Fenix Fan hat mich die 2018er TK75 dich nicht in Ruhe gelassen. Also bin ich spontan zu Pixxass gefahren und habe sie direkt mitgenommem. Im Gegensatz zur FD65 hat man wieder das Gefühl ein massives Werkzeug in der Hand zu haben. Auch die Metallschalter find ich gut.

Die Licht Farbe ist angenehm reinweiss.

Den Stepdown kann ich absolut nachvollziehen. Nach wenigen Minuten ist die Lampe feuerheiß. Hier würde man freiwillig runter schalten. Ich kann insofern das Gejammere nicht verstehen.
 

gyros-pita

Flashaholic*
27 Oktober 2015
480
258
63
NRW
@gyros-pita
Ich finde jede USB-Lösung besser, die keine fummelige und meist schlecht passende Gummikappe braucht :). Von daher ist das Laden im Käfig nicht optimal, aber durchaus akzeptabel.
Stimmt natürlich! Auch Gummikappe und USB ist schlecht.

Unser aller Wunsch wird ja nie erhört werden: Schnelle Lademöglichkeit mit einem Universalgerät für alle Anbieter. Magnetisch gerne und dazu wie gesagt einheitlich. Träumen darf man ja noch:-(
 
  • Danke
Reaktionen: Profi58

Profi58

Flashaholic**
29 Mai 2011
3.154
1.530
113
Erzgebirge
Genau das wäre auch mein Traum :thumbsup:.

Leider ist heute nur MicroUSB als universelle Schnittstelle für alles mögliche verfügbar. Wenn selbst innerhalb einer Firma (z. B. Olight) verschiedene nicht kompatible Magnetsysteme existieren, wird es mit einem Universalsystem für alle Lampen nichts werden.
 

circumlucens

Flashaholic**
10 Januar 2015
2.431
2.584
113
Hallo zusammen,

hat einer von Euch schonmal die TK75 2015 im direkten Vergleich mit der TK75 2018 eingesetzt?

Mich interessiert, ob das Lichtbild der TK75 2018 deutlich spotlastiger und enger ist, als das der TK75 2015.

Danke und viele Grüße,

Stephan
 
13 November 2017
46
12
8
Hallo in die Runde,

ich bin aktuell dabei meine Akkus ( Threat zur Akkusuche) im Akkukäfig der TK 75 2018 zu laden. Der Käfig hängt jetzt schon über 10 Stunden an einem Ladekabel mit 2 A und ich sehe 0 Fortschritt, d.h. wie schon zu beginn des Ladeprozesses leuchtet bei der Kontrolle das rote Licht. Ist das normal? Mir kommt etwas faul vor. Während das USB-Kabel eingestekct ist, blinkt die LED am Käfig rot.

Danke schon im vorraus für Eure Hilfe.

Viele Grüße

Felix