Der Akkuveredler AW gibt folgende Werte an: 3,8V noch ca. 30% Akkuleistung, 3,5V annähernd 0%.
Quelle: CPF AW Sales 12 Thread
AW's LiIon Batteries Sales Thread *Part 12*
Genau in dem verlinkten Thread im allerersten Posting ist eine Entladekurve des auch von AW verwendeten Panasonic NCR18650A (3100mAh), bei der man deutlich sieht, dass bei 3,5V noch über 50% Restladung vorhanden sind (erst 1250mAh entladen). Da ist der Akku also nicht mal halb leer!
Die Restladung in Relation zur Akkuspannung hängt stark von der Chemie ab.
Bei "klassischen" LiCoO
2 ist bei 3,5V tatsächlich praktisch Ende, bei den neueren hochkapazitiven Mischchemien wie dem erwähnten Panasonic NNP aber noch lange nicht.
Das nützt einem allerdings nichts, wenn der Treiber 3,4V braucht, um eine XM-L voll zu bestromen, so wie das bei der Cyclone der mindestens Fall ist (AMC7135 Linearregler).
Es hängt also auch noch vom Treiber ab, nicht nur von der Akkuchemie, wieviel Ladung bei welcher Akkuspannung noch nutzbar ist.
Bei Lampen wie der Cyclone, mit nur einem Akku in Reihe und Abwärtsregler (Linear- oder Schaltregler ist egal), hat man daher bei Zellen mit hoher Spannungslage wie den oft verwendeten 2600mAh Sanyo UR18650F länger volle Leistung trotz nominell geringerer Kapazität.
Einziger Nachteil: das Ende kommt schnell und hart, eben noch Vollgas, im nächsten Moment leer. Das kann ein Grund sein, doch andere Zellen vorzuziehen.
Sehr schön hat
HKJ das in
diesem Diagramm für viel Akkutypen zusammengefasst. Die Höhe des gelben Balkens (3A) ist entscheidend: z.B der AW 2600mAh liegt deutlich vor dem AW 3100mAh, dito bei Keeppower und anderen Herstellern mit beiden Zellentypen im Programm.
Solange ein Akku noch über 3,0V Leerlaufspannung hat, gibt es keinen Grund zur Besorgnis - egal welche Chemie. Leer ist er bei 3,0V aber auf jeden Fall.
Wenn die Lampe bei 2,7V abschaltet, dann reicht das m.E., um den Akku vor Schaden zu bewahren. Schon bei 3,0V wird sie allerdings merklich dunkler sein.