Lithium-Ionen Akkus, Grundlagen zu Arten, Nutzung und Pflege

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
... heißt das, dass das interne S9 laden schädlicher oder besser ist, als in einem offenen Ladegerät?
Flummi hat's schon geschrieben...
Ich denke, es macht bei 1A (0,3C) keinen messbaren Unterschied, ob's 20 oder 25°C sind.
Vermutlich ist in der TL ein linearer Laderegler (TP4056), der verbrät ca. 1W bei 1A, das erwärmt die TL, der Akku selbst sehr viel weniger.
 
  • Danke
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5 August 2019
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Kurze Frage in dem Zusammenhang... (und entschuldigt, falls es zu dieser Frage schon irgendwo im Forum eine Antwort gibt. Ich habe 20 Minuten gesucht und nichts gefunden).

Tiefentladene Akkus gehen kaputt, das wissen wir ja.

Welche Spannung sollte ein neuer, unbenutzter Akku im Auslieferungszustand haben?

Es geht genaugenommen um den hier oft empfohlenen: Soshine 18650 3400 mAh:
https://www.akkuteile.de/lithium-io...3-7v-li-ionen-akku-pcb-geschuetzt_100630_1231

Auf Seite 1 dieses Threads steht, dass bei 3.5V der Ladezustand 0% erreicht ist.
Bedeutet das, dass man bei neuen Akkus mit weniger als 3.5V skeptisch sein sollte?

Wäre es nicht sinnvoller, Akkus mit 30% oder 50% Ladezustand auszuliefern, um die Gefahr der Tiefentladung bei unerwartet langer Zwischenlagerung zu vermeiden?

Danke und mit Grüßen,
Chevy67
 

kirschm

Flashaholic***
13 April 2017
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Auf Seite 1 dieses Threads steht, dass bei 3.5V der Ladezustand 0% erreicht ist.
Bedeutet das, dass man bei neuen Akkus mit weniger als 3.5V skeptisch sein sollte?
3,5 Volt sind eine gute ausliefer Spannung und entsprechend keineswegs 0%. 0% gibt es im Grunde genommen gar nicht. Je nach Akku entsprechen 3,5 Volt ca 30 bis 40%.
keine Ahnung, was auf Seite eins stand, dazu bin ich jetzt zu faul zum Nachlesen.
 

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
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Auf Seite 1 dieses Threads steht, dass bei 3.5V der Ladezustand 0% erreicht ist.
Uff, gerade mal nachgesehen, dass ist eine Info von Januar 2011 und damit 9 Jahre alt. Das ist nicht mehr aktuell und deutlich überholt.
Bedeutet das, dass man bei neuen Akkus mit weniger als 3.5V skeptisch sein sollte?
Nein, denn grundsätzlich sind solche Abschätzungen von prozentualen Ladezuständen ohnehin schwierig und nach heutiger Lesart sind 3.5 V Leerlaufspannung noch in Ordnung.
Wäre es nicht sinnvoller, Akkus mit 30% oder 50% Ladezustand auszuliefern, um die Gefahr der Tiefentladung bei unerwartet langer Zwischenlagerung zu vermeiden?
Man geht von einer guten zuverlässigen Lagerung im Bereich von 40 - 60 % Ladezustand aus.
Bei einem einigermaßen aktuellen Lithium-Rundzellen-Akku entspricht das einer Spannung von ungefähr 3.5 - 3.8 V.
Ich würde sagen, dass man bei Auslieferung eines Akkus alles von 3.4 bis 3.8 V akzeptieren kann und sich sich erst bei Spannungen deutlich außerhalb von diesem Fenster Sorgen machen kann.
 
5 August 2019
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Uff, gerade mal nachgesehen, dass ist eine Info von Januar 2011 und damit 9 Jahre alt. Das ist nicht mehr aktuell und deutlich überholt.
Ok, danke fürs Update! :)
Bei einem einigermaßen aktuellen Lithium-Rundzellen-Akku entspricht das einer Spannung von ungefähr 3.5 - 3.8 V.
Ich würde sagen, dass man bei Auslieferung eines Akkus alles von 3.4 bis 3.8 V akzeptieren kann und sich sich erst bei Spannungen deutlich außerhalb von diesem Fenster Sorgen machen kann.
Dann ist alles prima. Was mich an der Stelle zusätzlich beruhigt hat: alle sechs Akkus die ich geordert habe, hatten bis auf 0,01V Abweichung eine gleich hohe Spannung von 3,46V.
Habe den Tipp hier aus dem Forum beherzigt, jeden neuen Li-Ion Akku durchzumessen, bevor dieser geladen wird. (ok, das Xtar VC2 Ladegerät, zeigt die Spannung beim Einlegen ohnehin sofort an, nur nicht so genau wie ein Multimeter).

@kirchm: Dass der Akku keine 0% Restkapazität haben sollte, ist klar, das würde ja bedeuten, er ist komplett tiefentladen, auf 0 V. Ich meine eigentlich 0% der regular "verfügbaren" Energie, ohne dass er tiefentladen wird. Aber ich habe verstanden, dass die %-Angabe von 2011 ohnehin überholt ist. Danke für die Bestätigung des Richtswerts mit 3,5V.

Jetzt habe ich aus Neugier die Datenblätter des o.g. Akkus nochmal überprüft, dort steht die Angabe "Entladeschlussspannung 2,65V".
Wie muss dieser Wert interpretiert werden;
a) die PCB des Akkus schaltet den Strom bei Unterschreitung von 2,65V ab?​
b) der Akku kann ohne Schaden bis 2,65V entladen werden und kann dann wieder normal geladen werden. Die PCB Schaltung greift hier nicht, sondern nur bei zu hoher Stromentnahme (7-8 A)​
c) es ist noch anders?​

Hintergrund der Frage: meine ganzen Convoys S2+ mit Biscotti Firmware haben eine LVP. Diese schaltet, wenn ich es richtig gemessen habe, erst bei 2,45V in einen dunkleren Modus, bis sie dann stufenweise dunkler werden und ausgehen.

Angenommen, man vergisst die Lampe auszuschalten, kann ja immer mal passieren. Oder man ist mit dem Rad unterwegs, die Lampe am Lenkrad montiert, da kontrolliert auch niemand laufend die Spannung. Sofern a) nicht greift, würden demnach die Akkus in der Lampe um 0,2V mehr als die oben definierte "Entladeschlussspannung 2,65V" entladen werden.

Das widerrum würde bedeuten, dass die LVP eigentlich 0,2V "zu spät" greift, oder?

VG
Chevy67
 

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
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Jetzt habe ich aus Neugier die Datenblätter des o.g. Akkus nochmal überprüft, dort steht die Angabe "Entladeschlussspannung 2,65V".
Wie muss dieser Wert interpretiert werden;
a) die PCB des Akkus schaltet den Strom bei Unterschreitung von 2,65V ab?​
b) der Akku kann ohne Schaden bis 2,65V entladen werden und kann dann wieder normal geladen werden. Die PCB Schaltung greift hier nicht, sondern nur bei zu hoher Stromentnahme (7-8 A)​
c) es ist noch anders?​
In der Regel ist es so, dass das PCB noch etwas später abschaltet, so bei 2.50 bis 2.40 Volt, das ist ja nur eine Notschaltung. Gefährlich wird es da noch nicht.

Die Angabe im Datenblatt entspricht dem, was du unter Punkt b) geschrieben hast.
Die Schutzschaltung reagiert erst jenseits von den "sicheren" Grenzwerten, sie soll ja nur in schlimmen Fällen eingreifen und nicht den normalen Betrieb behindern.

Man sollte aber nicht zwangsweise den Akku so tief entladen, 3.0 V reicht aus, darunter ist kaum noch zusätzliche Kapazität zu holen, aber es schont den Akku etwas, wenn man nicht ständig so tief entlädt.
Hintergrund der Frage: meine ganzen Convoys S2+ mit Biscotti Firmware haben eine LVP. Diese schaltet, wenn ich es richtig gemessen habe, erst bei 2,45V in einen dunkleren Modus, bis sie dann stufenweise dunkler werden und ausgehen.
Wie genau hast du das getestet?
Normalerweise greift die LVP von Biscotti deutlich früher (2.7 V), aber bei Tests an Labornetzteilen bemerkt man ggf. das von dir beschriebene Verhalten.
 

kirschm

Flashaholic***
13 April 2017
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meine ganzen Convoys S2+ mit Biscotti Firmware haben eine LVP. Diese schaltet, wenn ich es richtig gemessen habe, erst bei 2,45V in einen dunkleren Modus, bis sie dann stufenweise dunkler werden und ausgehen

Ich habe auch einige Convoy S2+ mit Biscotti. Auch bei dieser habe ich gemessen, was bzgl. LVP passiert. Ich habe sogar gewartet, bis sie sich abschaltet. Sofort nach Abschaltung ist die Leerlaufspannung rund 3V. Vorher kann sie auch nicht viel tiefer gewesen sein, weil die Lampe ja fast nur noch glimmt.

Verwechsle einen PCB am Akku nicht damit, dass dieser ein Pflegeheim für Akkus sicherstellt. Wenn ein PCB 'reagiert' ist es eh schon zu spät (für mich zumindest, andere sehen das lockerer). Er soll nur das schlimmste für den User verhindern. Ein paar PCB Aktionen gehen am Akku nicht spurlos vorbei.

Warte nicht auf den PCB, sondern versuche, eine PCB-Auslösung zu verhindern.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
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im Süden
Auf Seite 1 dieses Threads steht, dass bei 3.5V der Ladezustand 0% erreicht ist.
Bedeutet das, dass man bei neuen Akkus mit weniger als 3.5V skeptisch sein sollte?
2 Mal nein.
die 0% bei 3,5V gelten für die klassische LiCoO2-Chemie. Die gibt es heute nicht mehr.

Wäre es nicht sinnvoller, Akkus mit 30% oder 50% Ladezustand auszuliefern, um die Gefahr der Tiefentladung bei unerwartet langer Zwischenlagerung zu vermeiden?
Ja, und es gibt sogar Transportvorschriften, die besagen, ein Akku darf mit max 30% (oder 40??) transportiert werden aus Sicherheitsgründen.

Was mich an der Stelle zusätzlich beruhigt hat: alle sechs Akkus die ich geordert habe, hatten bis auf 0,01V Abweichung eine gleich hohe Spannung von 3,46V.
Das ist perfekt und die geringe Abweichung zeigt die Qualität der Akkus.
g
Für Langzeitlagerung und Transport gilt: je niedriger die Spannung, desto besser (geringer kalendarische Alterung, geringeres Transportrisiko). Dem entgegen steht die Gefahr der Tiefentladung - eine intakte Zelle bräuchte aber viele Jahre, um von 30% auf 0% nur durch Selbstentladung zu kommen. Selbst bei geschützten Zellen entlädt der für Schutzschaltung benötigte Strom (wenige µA) die Zelle theoretisch erst in Jahrzehnten.
 

0-8-15 User

Flashaholic*
17 Februar 2017
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Was mich auch noch interessiert ist, ob und wie lange man nach dem Laden bzw. Entladen warten sollte, bis man ihn benutzt bzw. wieder auflädt.
 

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
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Bielefeld, NRW
Wenn der Akku nach dem Entladen warm (max. 40 - 45 °C), aber nicht heiß ist, dann kann man ihn sofort wieder laden.

Nach dem Laden gibt es keine Wartezeit zu beachten, es sein denn, dass der Akku dabei heiß wurde - was aber ohnehin ein Alarmzeichen wäre...
 
5 August 2019
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Wie genau hast du das getestet?
Normalerweise greift die LVP von Biscotti deutlich früher (2.7 V), aber bei Tests an Labornetzteilen bemerkt man ggf. das von dir beschriebene Verhalten.
Ich habe verschiedene Batterien (1,2V Eneloop, 1,5V Alkali, 1,7V Lithium) in verschiedenen Kombinationen in verschiedene Batteriehalter gesteckt, die dann jeweils so verkabelt um auf die gewünschte Spannung (z.B. 3,6V, 3,0V, 2,9V, 2,4V, usw.) und Stromstärke zu kommen. Dabei die "temporäten Batteriepacks" so konfektioniert, dass diese mindestens die von der Lampe geforderten 1,03A liefern können.
Dann den Lampenkopf angeschlossen, parallel dazu ein Multimeter. Die Spannung also unter Last gemessen und geguckt, wann und wie sich der Lampenkopf verhält.
Ich weiß, ist nicht besonders wissenschaftlich mangels eines geeigneten Labornetzteils, aber immerhin konnte ich prüfen, dass die Lampe ab einer bestimmten Spannung tatsächlich stufenweise und nicht schlagartig abschaltet und den Akku schützt. "Schlagartig aus" wäre z.B. blöd bei schneller Fahrt nachts auf dem Mountainbike.

@alle: danke für die bisherigen Antworten!

VG Chevy67

Für Langzeitlagerung und Transport gilt: je niedriger die Spannung, desto besser (geringer kalendarische Alterung, geringeres Transportrisiko). Dem entgegen steht die Gefahr der Tiefentladung - eine intakte Zelle bräuchte aber viele Jahre, um von 30% auf 0% nur durch Selbstentladung zu kommen. Selbst bei geschützten Zellen entlädt der für Schutzschaltung benötigte Strom (wenige µA) die Zelle theoretisch erst in Jahrzehnten.
Mich hat beim Umgang mit neuesten Kamera-Akkus eine Sache gewundert:

Normalerweise ist das so, wenn man einen vollen, halbvollen oder von der DSLR Kamera als leer erkannten Akku eingelegt hat, hat man im *ausgeschalteten* Zustand zumindest die Anzeige der verbleibenden Bilder im oberen LCD Display gesehen. Wenn man die Kamera trotzdem eingeschaltet hat, hat diese die Beleuchtung eingeschaltet, auf dem rückseitigen Haupt-LCD und/oder Sucher gemeldet: "Akku leer, bitte wechseln".

Die letzten von mir gekauften Kameraakkus wurden aber scheinbar komplett leer geliefert. Wenn man diese eingelegt hat, ging nicht mal die kleine obere LCD Anzeige an, keine Meldung rückseitigen Haupt-LCD. Also so ein verhalten kannte ich von früher, von komplett toten Akkus, nach jahrelanger Nutzung.
Ich dachte schon, die neuen Akkus wären kaputt und hatte noch das mit "Li-Ion + tiefentladen = nicht gut" im Hinterkopf. Habe ich tiefentladene Akkus erhalten? Immerhin kosten diese über 60 Euro das Stück:
https://www.nikon.de/de_DE/product/...atteries/rechargeable-li-ion-battery-en-el15b

Nikon hat mir mit der Standard-Textblock-Antwortmail geantwortet, man soll neue Akkus vor der Benutzung laden. Ach nee. Danke.
Klar, die Akkus lassen sich normal laden, funktionieren einwandfrei und werden in der Kamera mit "Zustand 0 = neuwertig" analysiert.

ABER: früher(tm) bin ich ziemlich sicher, dass andere Hersteller die Akkus mit mindestens ein Drittel Ladekapazität ausgeliefert haben. Zumindest die originalen Canon, Sony und deren Nachbauten, die ich vor 5-10 Jahren reihenweise gekauft habe. Die Kameras zeigten immer mindestens 1 von 4 Balken Kapazität an. Mit Nikon hatte ich damals keine Erfahrung. Letztendlich werden bei Akkus aber alle Kamerahersteller mit Wasser kochen.

Deswegen wundert es mich, warum Nikon die neuen Akkus "scheinbar" leer ausliefert, wenn so ein Artikel auch mal paar Jahre irgendwo in irgendwelchen Lagern verbringen kann, bis zur ersten Verwendung.
Ich kann mir das technisch nur so erklären, dass die Reserve so groß dimensioniert sein muss, dass selbst mehrere Jahre Selbstentladung dem Akku nicht zusetzten können.

VG Chevy67
 

habichtfreak

Flashaholic*
30 Dezember 2013
884
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93
Magdeburg
akkutests.de
Ich hab mal ne Frage zum Versand von Akkus (ohne Gerät). Nach meinem Verständnis, muss eine solche Lieferung doch einen Warnhinweis tragen, oder? Auf einer von 7 Lieferungen war immerhin dieser Hinweis draufgestempelt (kein roter, sondern schwarzer Rand)

https://www.google.com/search?q=ver...oECA0QAw&biw=412&bih=799#imgrc=e5iKhLFGJZFkyM

Jede Lieferung war ein Akku mit 8Wh. Bei einer Lieferung wurde nicht mal ein gepolsterter Briefumschlag genutzt, sondern nur in dieser Folie eingeschweißt die man von Lieferung aus Fernost kennt. Finde ich schon ziemlich fragwürdig rohe Zellen so zu versenden. Oder bin ich einfach nur übervorsichtig?
 

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
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5.439
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Bielefeld, NRW
Ich hab mal ne Frage zum Versand von Akkus (ohne Gerät). Nach meinem Verständnis, muss eine solche Lieferung doch einen Warnhinweis tragen, oder?
Das lässt sich gar nicht mal so einfach pauschal beantworten.
Die jeweiligen Logistikunternehmen haben alle ihren eigenen Vorschriften geschaffen und die IATA hat nur einen allgemeinen Leitfaden (DGR, dangerous goods regulations) für den Lufttransport verfasst, der jedoch nicht automatisch zwingend ist.

Wenn man selbst versendet, dann richtet man sich vernünftigerweise nach den Leitlinien des jeweiligen Logistikers. Als Empfänger kann man jedoch im Nachhinein kaum noch nachvollziehen, aufgrund welcher Regularien welche Dienstleister beteiligt waren und ob dort ggf. noch zusätzlich Vereinbarungen zwischen Versender und Logistiker eine Rolle spielten.
In dem langatmigen und undurchsichtigen IATA-Leitfaden wird nach Akku-Typ, Zellenzahl, Energie in Wattstunden und anderen Kriterien differenziert, was die Sache nicht gerade überschaubarer macht.

Ganz vereinfacht würde ich auch vermuten, dass so ein Aufkleber drauf sein sollte, aber da auch die "Gefahrenmasse" (als die Gesamtenergiemenge im Akku) eine Rolle spielt, ist das nicht immer ganz eindeutig und klar erkennbar.
Finde ich schon ziemlich fragwürdig rohe Zellen so zu versenden. Oder bin ich einfach nur übervorsichtig?
Auch da kommt es letztlich auf den Einzelfall an. Pauschal ist der Versand von Lithium-Akkus ja nicht gefährlich, wenn diese anständig verpackt sind. Bei entsprechender Verpackung und Polsterung ist das auch nicht schlimmer, als die Akkus zu Hause rumliegen zu lassen.

Letztlich kann dir als Empfänger das aber egal sein, das du keine Verantwortung für den Versand trägst. Wenn du aber mal selbst Lithium-Akkus versenden möchtest, dann würde ich mich sicherheitshalber an den Vorschriften des Logistikunternehmens orientieren.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
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im Süden
Bei einer Lieferung wurde nicht mal ein gepolsterter Briefumschlag genutzt, sondern nur in dieser Folie eingeschweißt die man von Lieferung aus Fernost kennt. Finde ich schon ziemlich fragwürdig rohe Zellen so zu versenden. Oder bin ich einfach nur übervorsichtig?
Nö, so zu versenden ist voll daneben und voll verboten.
Es muss auf jeden Fall ein fester Karton sein, selbst Luftpolsterumschläge gehen nicht.
Es besteht die Gefahr von Quetschungen oder Dellen, das kann schnell ins Auge gehen.
 
  • Danke
Reaktionen: Lichtinsdunkel
7 Februar 2012
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Hallo, ich hoffe ich bin mit meinem Anliegen in diesem Thread richtig.
Ich habe hier einen Soshine 18650 3400mah Akkustörenfried.

Er lief bislang zusammen mit einem zweiten Soshine Akku gleichen Typs in einer Taschenlampe absolut problemlos. Jetzt war ich dabei alle Akkus meiner Taschenlampen aufzuladen. Dieser eine Akku will aber nicht mehr laden. Ich besitze zwei Zanflare C4 Ladegeräte und bei beiden wird der Akku nur mit dem Wert "null" erkannt. Ein Aufladen ist also nicht möglich.
Der zweite Akku lässt sich problemlos aufladen, tiefenentladen waren die Akkus ebenfalls nicht. Mit dem Spannungsmessgerät bekomme ich bei diesem Akku noch einen Wert von 3,47V angezeigt.
Ich habe auch schon ein Parallelschalten beider Soshine Akkus probiert, in dem ich jeweils die beiden Pole mit Taschenmesser verbunden hatte.
Brachte leider auch nichts.
Wenn ich die Akkus in die Taschenlampe einlege leuchtet sie jedenfalls noch.
Gibt es noch eine Idee wie ich den Akku wieder zum Laden bringen könnte oder ist er als defekt anzusehen ?

Ich hätte ansonsten noch eine Sofirn Taschenlampe mit eingebauter USB Lademöglichkeit in der ich den Akku einlegen könnte.
 

Tiberius

Flashaholic*
26 März 2019
851
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Erfurt
Sind die Akkus in der Taschenlampe in Reihe geschaltet? Dann kann es sein, dass bei einem die Schutzschaltung angesprochen hat, um eine Tiefentladung zu verhindern. Der Trick mit dem Taschenmesser zum Parallelschalten mit einem anderen Akku sollte aber die Schutzschaltung zurücksetzen. Allerdings irritiert mich, dass die Lampe mit dem Problemakku leuchtet. Das würde auf einen Kurzschluß hindeuten, also defekt.
 
Zuletzt bearbeitet:

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
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Bielefeld, NRW
Zuerst einmal:
In welcher Taschenlampe werden die Akkus verwendet?
Ich besitze zwei Zanflare C4 Ladegeräte und bei beiden wird der Akku nur mit dem Wert "null" erkannt. Ein Aufladen ist also nicht möglich.
Der zweite Akku lässt sich problemlos aufladen, tiefenentladen waren die Akkus ebenfalls nicht. Mit dem Spannungsmessgerät bekomme ich bei diesem Akku noch einen Wert von 3,47V angezeigt.
...
Gibt es noch eine Idee wie ich den Akku wieder zum Laden bringen könnte oder ist er als defekt anzusehen ?
Hmm, das klingt für mich sehr eigenartig.
Hast du ggf. noch Zugriff auf ein anderes Ladegerät, ggf. leihweise aus dem Freundes-/Familienkreis? Das würde ich nämlich zuerst einmal versuchen auszuschließen.
Möglicherweise reagieren die Zanflare C4-Geräte unter bestimmten Umständen überempfindlich oder so etwas.
Zeigt das Ladegerät den Fehler immer in jedem Ladeschacht an?

Hast du ggf. eine Taschenlampe mit integrierter Ladeschaltung? Falls ja, lässt sich der "Problem-Akku" dort aufladen?

Fasse ich das korrekt zusammen:
- Du kannst bei dem fraglichen "Problem-Akku" eine Spannung von 3.47 V messen?
- Er scheint ansonsten normal zu funktionieren?
- Nur beim Ladeversuch im C4 zeigt das Gerät einen Fehler an?

Richtig soweit?
 
7 Februar 2012
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Sind die Akkus in der Taschenlampe in Reihe geschaltet? Dann kann es sein, dass bei einem die Schutzschaltung angesprochen hat, um eine Tiefentladung zu verhindern. Der Trick mit dem Taschenmesser zum Parallelschalten mit einem anderen Akku sollte aber die Schutzschaltung zurücksetzen. Allerdings irritiert mich, dass die Lampe mit dem Problemakku leuchtet. Das würde auf einen Kurzschluß hindeuten, also defekt.

Ich kenne mich nicht so gut damit aus. Die beiden Akkus werden in so einer Halterung untergebracht, jeweils + oben und - unten.

Hast du ggf. eine Taschenlampe mit integrierter Ladeschaltung? Falls ja, lässt sich der "Problem-Akku" dort aufladen?

Fasse ich das korrekt zusammen:
- Du kannst bei dem fraglichen "Problem-Akku" eine Spannung von 3.47 V messen?
- Er scheint ansonsten normal zu funktionieren?
- Nur beim Ladeversuch im C4 zeigt das Gerät einen Fehler an?

Richtig soweit?

Ja ist richtig soweit.
Ich hätte noch eine Sofirn SP36 mit Ladefunktion.

Ein anderes Ladegerät habe leider gerade nicht zur Hand. Ich habe bei beiden Ladegeräten alle Schächte durchprobiert, auch habe ich erst den funktionierenden Soshine in einem Schacht drinne gehabt und dann schnell auf den Problemkandidaten gewechselt, brachte aber alles nichts.
Auch ein erst längeres entladen in der Taschenlampe brachte den Akku bislang nicht wieder zum Laden.
 

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steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
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Bielefeld, NRW
Aushegend von den Fotos der Akkuhalterung sieht es so aus, als ob die beiden Akkus parallel geschaltet wären. In dem Fall würde die Lampe auch leuchten, wenn einer der beiden Akkus defekt wäre oder ganz fehlen würde.
Wenn das so zutrifft, dann ist die Funktion der Lampe leider kein brauchbares Indiz.

Sehr seltsam ist, dass du eine realistische, normale Zellenspannung messen kannst, aber der Akku im Ladegerät scheinbar defekt ist.
Ich hätte noch eine Sofirn SP36 mit Ladefunktion.

Ein anderes Ladegerät habe leider gerade nicht zur Hand.
Kannst du mal versuchen den Akku in der SP36 zu laden? Nicht lange, nur mal "anladen" und schauen was passiert.

Und noch mal zurück zu meiner ersten Frage:
In welcher Taschenlampe werden die Akkus verwendet?
 
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7 Februar 2012
28
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1
Du hast Recht, die Akkus sind parallel geschaltet. Ich habe jetzt nur mal den funktionierenden Soshine Akku in die Lampe eingelegt und die Lampe leuchtet trotzdem, ist also kein Indikator.
Die Sofirn SP36 kann den Akku auch nicht mehr laden. Beim einlegen blinkt sie kurz 2-3 rot und springt dann sofort auf grün um, für fertig aufgeladen.
Im Zanflare Ladegerät bleibt es beim einlegen dann ebenfalls bei "null".
Die genutzte Taschenlampe mit den Soshine Akkus seht ihr auf dem Bild.

Den Akku werde ich dann aus Sicherheitsgründen wohl entsorgen müssen falls nicht sonst noch weitere Ideen aufkommen, man weis ja nie welche ungewollten Erscheinungen noch auftreten.
Meint ihr es bringt etwas sich beim Board Sponsor zu melden ? Dort kaufe ich immer meine Akkus und dieser Soshine Akku ist noch keine zwei Jahre alt.
 

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0ssi1973

Flashaholic**
11 Oktober 2015
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Wellmitz/ Landgut
Wenn es geschützte Akkus sind, kann es sein, das die Schutzschaltung eine Macke hat und der Widerstand so hoch ist, das das Ladegerät ihn als defekt anzeigt. Das würde erklären, warum Du aber die Spannung messen kannst, er aber nicht mehr geladen wird. Man könnte die Schutzschaltung entfernen und den Akku wo anders einsetzen.
 

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
6.316
5.439
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Bielefeld, NRW
Meint ihr es bringt etwas sich beim Board Sponsor zu melden ? Dort kaufe ich immer meine Akkus und dieser Soshine Akku ist noch keine zwei Jahre alt.
Es lohnt sch immer freundlich zu fragen und das Problem genau zu schildern (ggf. auch mit Hinweis auf diesen Thread).

Es sieht tatsächlich aus, als wäre (vermutlich) die Schutzschaltung defekt, so wie 0ssi1973 es auch vermutet.
Es ist sehr gut möglich, dass die eigentliche Zelle noch einwandfrei ist und die Entfernung der (vermutlich) defekten Schutzschaltung würde dir zumindest einen ungeschützten 18650er bescheren.
Allerdings müsstest du den neu einschrumpfen, denn bei den Soshine-Akkus gibt es nur eine Schrumpfschlauch-Lage und die müsstest du erst zerstören, um die Schutzschaltung entfernen zu können.
 
7 Februar 2012
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Schade, dann ist der Akku für mich wohl defekt, mit 18650er Akkus kenne ich mich auch nicht weiter aus.
Daran herumbasteln werde ich dann wohl eher nicht.
 

Borris

Flashaholic
23 Dezember 2017
104
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Regensburg
Da die Tala vermutlich keine Temperaturüberwachung hat sind es 25A. Im Übrigen sind Konion VTC5A bei aktiver Temperaturüberwachung nur bis 80° mit 35A spezifiziert, nicht bis 90° (um diese Akkus wird es vermutlich gehen, richtig?).

Was für eine Tala ist es denn? Gibt's überhaupt welche die über 10A ziehen? Ich verwende Akkus mit weniger Dauerlast, dafür mit deutlich mehr Kapazität. Meine Lampen mit XHP50-LEDs und 1800 OTF-Lumen ziehen in höchster Leuchtstufe gerade mal 7A.
 
Zuletzt bearbeitet:

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
6.316
5.439
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Bielefeld, NRW
Was bedeutet das:
Anhang anzeigen 125960
Habe ich in der Tala jetzt max. 25A oder 35A?
In der Tala sind nur 25 A möglich.
Die 35A konstante Stromabgabe mit Temperaturüberwachung bezieht sich auf Geräte, in denen der Akku(pack) mit einem Temperatursensor permanent überwacht wird. Beispielsweise E-Bike-Akkupacks oder hochwertige Werkzeugakkus haben so etwas manchmal.
 

Borris

Flashaholic
23 Dezember 2017
104
76
28
Regensburg
Was soll denn am Start durchgehen? Rein interessehalber.

Ich betreibe nämlich meine Lampen (Armytek Wizard Pro v3 XHP50) seit 3 Jahren immer auf höchster Stufe (Turbo Mode 2). Beinahe täglich, beim Waldlauf. Jeweils bis Akku leer (ca. 45 Min), dann wird gewechselt (laufe immer 90 bis 120 Minuten). Ich fordere die Lampen also sehr stark. Maximale Leistung liefern sie nur die ersten 3 Minuten im Turbo Mode 2, dann regeln die Lampen etwas herunter. Mitgeliefert werden Akkus mit 7,5A, in der Betriebsanleitung steht, dass man Akkus mit mindestens 7A verwenden muss. In dem Zusammenhang wird extra noch der Turbo Mode 2 erwähnt. Dann dürfen die Lampen doch gar nicht mehr Leistung ziehen als 7A, auch beim Start nicht? Ist das korrekt? Möchte kein Risiko eingehen, aber auch ned viel stärkere Akkus verwenden als wirklich sein muss (je stärker, je weniger Kapazität).

Ich verwende jedenfalls 8A-Akkus (Sommer, 3500 mAh) und 15A-Akkus (Winter, 3000 mAh).
 
Zuletzt bearbeitet:

uluNote2

Flashaholic**
9 April 2013
1.287
790
113
Ennepetal
Laut Aussage eines anderen ausm TLF gehen bis 8A durch die Osram W2. Auf der Osram Seite steht allerdings max. 6A. Das ganze mal 4 ergibt 24 - 32 A auf Turbo.
 

SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
3.873
6.050
113
Celle
www.sammyshp.de
a) Natürlich geben die Hersteller deutlich weniger an, da wir Taschenlampenleute die LEDs hoffnungslos überlasten.

b) Durch die Lampe gehen niemals 24-32 A. Der Widerstand vom ganzen System ist viel zu hoch.
 

Borris

Flashaholic
23 Dezember 2017
104
76
28
Regensburg
a) Natürlich geben die Hersteller deutlich weniger an, da wir Taschenlampenleute die LEDs hoffnungslos überlasten.

Bezieht sich das auf meinen Beitrag? Ich denke nicht, dass die Hersteller weniger Ampere angeben als die Lampen maximal ziehen können. Das wäre produkthaftungstechnisch unzulässig und es schützt auch nicht vor Überlastung der Lampe, würde nur die Akkus überlasten. Die Lampen ziehen was sie in der jeweils gewählten Leuchtstufe benötigen, auch wenn die Akkus nicht darauf ausgelegt sind. Zumindest bei den üblicherweise verwendeten ungeschützten Akkus ist das so. Die haben keine Elektronik, die ggf. die Abgabeleistung limitiert, falls ein Verbraucher mehr abruft als wofür die Akkus ausgelegt sind. Armytek legt ungeschützte 7,5A-Akkus bei, dann können die Lampen wohl kaum mehr Leistung abrufen.

Laut Aussage eines anderen ausm TLF gehen bis 8A durch die Osram W2. Auf der Osram Seite steht allerdings max. 6A. Das ganze mal 4 ergibt 24 - 32 A auf Turbo.

Die Emisar D4V2 zieht garantiert keine 24 - 32 A, noch nicht mal annähernd. Die kann ja auch mit 18350ern betrieben werden, solche gibt es nur bis max. 10A. Würde diese Lampe Akkus mit 24 - 32 Ampere belasten, dürfte sie so gar nicht verkauft werden. In einem Test dieser Lampe haben sie 18650er von Samsung mit 8A verwendet (dieselben, die ich auch benutze).

https://www.taktische-taschenlampe.net/emisar-d4v2/
 
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steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
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Soll sich Antwort a) auf meinen Beitrag beziehen? Ich denke nicht, dass die Hersteller weniger Ampere angeben als die Lampen maximal ziehen können.
Nein, das bezog sich auf die Angaben, welche die LED-Hersteller in ihren Datenblättern veröffentlichen, als Reaktion auf die vorgehenden Vermutungen von @uluNote2
Die LEDs in Taschenlampen werden jedoch in aller Regel weit jenseits solcher Werte betreiben, weshalb LED-Datenblätter oftmals keine sinnvolle Datenquelle für den LED-Betrieb in Taschenlampen darstellen.
 
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SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
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Bezieht sich das auf meinen Beitrag?
Bezog sich auf uluNote2.

Ich denke nicht, dass die Hersteller weniger Ampere angeben als die Lampen maximal ziehen können.
Die LEDs in den Hochleistungslampen werden in der Regel mit höherem Strom betrieben als vom Hersteller empfohlen. Das wird in der Regel erstmal nur die vom Hersteller angegebene Laufzeit verkürzen.

Die Lampen ziehen was sie in der jeweils gewählten Leuchtstufe benötigen, auch wenn die Akkus nicht darauf ausgelegt sind.
Bei so hohen Strömen ist in der Regel Direct-Drive im Spiel. Ist der Akku nicht für so hohe Leistung geeignet, bricht die Spannung ein, wodurch sich ein Gleichgewicht einstellt (und sich der Akku aufheizt). Schaltregler würden versuchen, auch bei fallender Spannung immer noch die gleiche Leistung aus dem Akku zu ziehen. Aber die Schaltregler in Taschenlampen sind normalerweise nicht für so hohe Leistungen ausgelegt, sodass da eher keine Gefahr besteht.

Die Emisar D4V2 zieht garantiert keine 24 - 32 A, noch nicht mal annähernd. Die kann ja auch mit 18350ern betrieben werden, solche gibt es nur bis max. 8A. Würde diese Lampe Akkus mit 24 - 32 Ampere belasten, dürfte sie so gar nicht verkauft werden. In einem Test dieser Lampe haben sie 18650er von Samsung mit 8A verwendet (dieselben, die ich auch benutze).
Mit einem VTC6 dürfte eine D4v2 bei vollem Akku etwa 17-20 A 17 A schaffen.¹ Danach ist das Ganze durch den Widerstand des ganzen Systems (also Federn, Kabel usw.) limitiert. Bei 18350 Akkus würde sie auch so viel ziehen, schafft es aber nicht, weil die Spannung des Akkus zu sehr einbricht.

Mit deinen Sicherheitsbedenken dürften Hochleistungslampen mit Direct-Drive nicht verkauft werden. Denn da werden die LEDs nicht selten mit dem Doppelten des empfohlenen Stroms betrieben und die Akkus ebenfalls überlastet.


____________
¹ Mehr als 17 A ist wohl nicht drin: https://1lumen.com/18650-reviews/emisar-d4v2/
 
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Borris

Flashaholic
23 Dezember 2017
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@ SammysHP:

Diese Sicherheitsbedenken sind afaik nicht ungerechtfertigt. Man kann sich doch nicht darauf verlassen, dass bei einem überlasteten Akku einfach die Spannung soweit einbricht, dass sich ein risikoloses Gleichgewicht einstellt? Bin grad ein wenig baff was diese Aussage angeht.

Ich kenne es z. B. vom mechanischen Dampfen so (ungeregelt, wie Direct-Drive), dass sich kein Gleichgewicht durch Spannungsabfall einstellt, wenn man die Akkus überlastet. Dort werden dieselben Akkuzellen verwendet wie in unseren Taschenlampen (ungeschützte 21700, 18650, 18350 etc.). Beim Dampfen sind die Leistungen mitunter aber noch viel höher als bei Taschenlampen. Im Ergebnis überhitzen die Akkus, gasen aus, im schlimmsten Fall explodieren die E-Zigaretten. Wenn z. B. keine Entgasungslöcher am Gerät sind oder wenn sich die Akkus aufblähen und die Entgasungskanäle blockieren. Das ist seit Jahren Thema in der Szene, es gibt zahllose Artikel dazu und es wird immer wieder vor den Gefahren gewarnt. Wegen explodierender Akkus bzw. E-Zigaretten kommt es immer wieder zu Verletzten und Schwerverletzten, in den USA sogar schon zu (mindestens) einem Toten. Daher möchte ich ungeschützte Akkus nicht höher belasten als spezifiziert. Meine Stirnlampen haben keine Entgasungslöcher, wenn der Akku entgast, trage ich eine Rohrbombe am Kopf, in unmittelbarer Nähe meiner Augen. Daher glaube ich auch nicht, dass meine Armyteks mehr Leistung ziehen als vom Hersteller angegeben. Ich denke es wäre unzulässig, wenn Armytek mindestens 7A-Akkus vorschreibt, explizit mit Verweis auf die höchste Leistungsstufe der Lampen und wenn dann aber höhere oder sogar deutlich höhere Ströme abgerufen würden. So, wie Du es beschreibst, sollte ja dann die Laufzeit mit einem 8A-Akku wegen Spannungseinbruch kürzer sein als mit einem 15A-Akku. Ist bei mir aber nicht der Fall.

Direct-Drive darf verkauft werden, weil die Hersteller dementsprechende Akkus in ihren Datenblättern vorschreiben. So ist es bei E-Zigaretten auch. Jedenfalls bestehen dort bei Einsatz zu schwacher Akkus ganz erhebliche Risiken und trotzdem dürfen diese Geräte verkauft werden.

@Borris.
Meine 18350 er sind mit 15A angegeben.
Die 18500 mit 21A und die 18650 mit 30A.
Jeweils ohne Temperaturüberwachung des Akkus.
18350 mit 15A? Pulslast oder Dauerlast? Falls Dauerlast, welche 18350er sollen das sein? Da würde mich die Typenbezeichnung interessieren.
 
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Borris

Flashaholic
23 Dezember 2017
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Hatten wir das alles nicht schon zigfach?
Dann verstehe ich nicht, wie das Risiko ernsthaft bestritten werden kann?

in Danpfern werden auch oft minderwertige Akkus eingesetzt, die schon so ein Sicherheitsrisiko sind
Bestenfalls äußerst selten und mit Sicherheit nicht oft. Es geht mir nicht um irgendwelche minderwertigen Noname-China-Akkus oder gefälschte Marken-Akkus von eBay oder Wish. Solche nutzt schon lange kein Dampfer mehr. Das müsste schon ein völlig ahnungsloser und komplett uninformierter Anfänger sein, so präsent wie das Thema Akkusicherheit heute in der Szene ist. Auch sämtliche Dampfshops haben es am Schirm und informieren fortlaufend.

Es geht um hochwertige Akkus (High Drain, original Samsung, LG, Panasonic, Konion etc.). Verwende zu schwache Akkus, z. B. nur 8A, wo 25A benötigt werden, und es kann Dir potentiell Deine E-Zigarette um die Ohren fliegen. Die dürfen trotzdem überall verkauft werden, es muss nur angegeben sein welche Akkus einzusetzen sind.

Ich denke außerdem nicht, dass jede Hochleistungslampe mit Direct-Drive arbeitet. Die Wizard Pro sind jedenfalls auch im Turbo Mode 2 bei 1800 OTF-Lumen geregelt. Die Lampe hält das etwa 3 Minuten durch, dann läuft sie noch etwa 40 Minuten nahezu konstant mit etwa 1100 OTF-Lumen weiter. In der Zeit sinkt natürlich die Akkuspannung stetig und es wird langsam immer mehr Leistung vom Akku abgerufen um das auszugleichen. Geregelt eben, der Hersteller bewirbt das auch so.

...gerade wenn denen noch mehr abverlangt wird, als in Lampen...
Ein niedrigeres Leistungsniveau bei Lampen bedeutet nicht, dass ein Akku nicht entgast wenn er überlastet bzw. deutlich außer Spezifikation betrieben wird. Ich kann ja auch auf nur niedrigen Leistungen dampfen und einen Akku trotzdem zum Entgasen bringen, wenn's der falsche ist. Gedampft wird, je nach Hardware und ob MTL, DL, Single oder Dualcoil, mit 8 bis 150 Watt (einige dampfen mit noch mehr Leistung). Unfälle passieren aber auch in den niedrigeren Leistungsbereichen. Ich dampfe z. B. nur mit 20 Watt und würde mit den falschen Akkus trotzdem ein Risiko eingehen.

Direct drive... ...bedeutet doch nur, dass die volle Leistung direkt von Akku an die LED geht...
Genau davon rede ich ja...

Dachte mir schon, dass das (Fake)Akkus irgendeines Drittherstellers sind. Es gibt keine 18350er-Zellen mit 1100mAh die 15A Dauerlast liefern. Die Angaben von Vapeonly kannst Du getrost vergessen. Da ist bestenfalls eine 10A-Keeppower-Zelle drin und deren Pulslast (15A) als Dauerlast angegeben. Gerade bei Taschenlampen zählt aber die Dauerlast, ist ja ein konstanter Leistungsabruf, nicht nur in kurzen Pulsen. Schau mal auf seriöse Akkutestportale wie Mountainprophet oder Battery Mooch. Da werden solche Mogelakkus immer wieder auseinandergenommen.

Der stärkste 18350er über 1000mAh kommt von Keeppower. Der hat 10A Dauerlast bei 1200mAh. Davor gab es mal kurze Zeit eine Zelle von Aspire mit 10A und 1300mAh (wird nicht mehr gebaut). Alle anderen 18350-Akkus mit 1000+ mAh und 10A oder mehr Ampere entpuppten sich in Tests als Fake. Kein Zellhersteller weltweit produziert 15A-18350er, wo hätten die Dritthersteller solche Zellen denn her? 15A bei 1100mAh ist bei 18350ern technisch gar nicht möglich. Bei 15A könnte so ein kleiner Akku vielleicht höchstens 300mAh haben, falls 15 Ampere Dauerlast bei 18350ern überhaupt machbar sind.

Mein Tipp: Akkus nur direkt vom Zellhersteller. Samsung, Panasonic, LG, Konion, Molicel. Am besten von seriösen Händlern, wo keine Fake-Akkus oder gefälschten Marken-Akkus (die gibt's nämlich auch) verkauft werden. Z. B. Akkuteule.de oder Nkon.nl.
 
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