Zeigt her euer Fahrrad

gogolline

Flashaholic**
10 April 2017
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Erzgebirgskreis
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tdmtreiber11

Flashaholic**
6 Juli 2015
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Bayern
Warum so harsch. Ist doch schick, wenn man alle Möglichkeiten hat.
Ich trete auch noch selbst, und trotzdem finde ich E-Bikes klasse.
Wie Reinhold Messmer ggf. nicht sagte: "Leben und leben lassen ;-)"
In ein paar Jahrzehnten bist vllt. auch froh über einen E-Hobel.

Viele Grüße
Jo

Wenn du das als harsch ansiehst, ok, wie du meinst. In ein paar Jahrzehnten könne wir vielleicht darüber reden. Da bin ich aber dann schon fast achtzig. Allerdings glaube ich nicht, dass ich dann Lust habe, mich in die Reihen derer zu begeben, über die ich jetzt schimpfe. Wenn ich natürlich dann einen BMI über 40 habe, wird es sich nicht vermeiden lassen. Aber das werde ich zu verhindern wissen. Nämlich mit selbsttreten.

Und übrigens habe ich auf meinen Touren festgestellt, dass die Reihen der E-Biker teilweise um 20- 30 Jahre jünger sind wie ich. Da bin ich mal gespannt, welchen BMI die in meinem Alter haben :(

Schönen Gruß
 
  • Danke
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tdmtreiber11

Flashaholic**
6 Juli 2015
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Bayern
Hallo zurück,

Vermutlich wird in ein paar Jahren über mich gelächelt, als einer der wenigen ohne Akku unter dem Hintern. Aber ich bleibe dabei, ich komme meine Berge alleine hoch, vielleicht nicht ganz so hoch oder weit wie du, aber alleine. Viel Spaß noch mit euren Stromern, ich setz mich jetzt auf meinen Bock und strample in den nächsten Biergarten :)
 
  • Danke
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cuxhavener

Flashaholic***²
7 März 2010
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tdmtreiber11, steht tdm nicht für: Twin Dual-purpose Motorcycle?
Falls ja, dann hast du doch auch Freude an Vortrieb mit Motorkraft.
 

djmykemyers

Flashaholic**
10 November 2010
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Ennepetal
www.atmosfaer.de
Hier zeige ich mal 2 Fahrräder...mein "gutes" alte welches ich noch bis ende April besessen habe, und den Nachfolger :

Bulls Copperhead 3

  • 30 Gang-Kettenschaltung
  • Rahmengröße 46
  • Hardtail
  • Radgröße 27,5 Zoll
  • Rahmenmaterial 7005
  • Bremsen Shimano Deore Ice Tech hydraulic disc 180 / 180 mm
  • Gabel Rock Shox Reba RL 27,5 Solo Air, 100 mm,
  • Schaltwerk Shimano Deore XT 3 x 10-speed, shadowSchalthebelShimano Deore XT 3 x 10-speedUmwerferShimano Deore XT T780
  • ca. 11,3 kg
IMG_2939-2.jpg


Der Nachfolger

Bulls E-Stream EVO 3 27,5+ (2017)
  • 22 Gänge Shimano
  • Schaltwerk Deore XT RD-M8000-GS Shadow Plus
  • Rahmen 46
  • Aluminium 7005 Rahmen
  • Akku Brose Lithium Ionen 37 V, 17,5 Ah, 650 Wh
  • Brose Antrieb mit 250 Watt
  • 23 Kg
  • Gabel SR Suntour AION 35 RL-R Air Federgabel mit Remote
  • Bremsen Magura Hydraulic MT5/MT4 Vorne/Hinten
  • Reifen 27,5+ Schwalbe Nobby Nic

IMG_5285-2.jpg

Cockpit

IMG_5289-2.jpg

Gruß Marc
 

jova

Flashaholic*
9 Januar 2014
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@cuxhavener: Das dachte ich mir beides auch. Sowohl Tdm als auch die Sache mit dem ab is Auto.

@tdmtreiber11: das harsch war eigentlich mit einem Zwinkern angedacht, aber nacb Aussage 2 ziehe ich das retour.

Wie gesagt, bin ich selbst auch ohne Motor unterwegs. Allerdings sehe ich keinen Grund irgendwie auch nur irgendwas gegen irgendwen mit E-Motor zu haben. Wäre mir irgendwie zu arrogant, sowas.

Greetz.
 

gutti-g

Flashaholic*
10 September 2012
637
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43
www.gm-e.eu
E-Bikes sind Perfekt:
- Morgens entspannt zur Arbeit und frisch dort ankommen
- Abends muss dann noch das Zusatzgewicht ohne E Heimgetreten werden. Nach der Arbeit noch richtig Auspowern.

Am We oder Abends unterwegs meistens ohne E. Wenns dann aber mal richtig Steil wird schnell mal den Motor eingeschaltet und rauf.

E ist die Steigerung vom normalen MTB: Steigungen fahren die so kaum zu bewältigen sind und dabei noch die Spitzenlast von den Gelenken nehmen (bei mir die Kaputten Knie)
 

freaksound

Ehrenmitglied
23 März 2011
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Baden-Württemberg
stirnlampen.reviews
Nach nem Monat und vielleicht 600km kann ich dir ein klein wenig berichten:
  • Die Bremsen: Als ich vom uralt-MTB auf mein aktuelles MTB umgestiegen bin, da waren die Scheibenbremsen eine Offenbarung, obwohl ich noch lange kein "Profi-Material" dran habe. Das Thema wird ja unter Rennradler heiß diskutiert, ich hätte aber auch gerne Scheibenbremsen an meinem RR. Zwar funktionieren gute RR-Felgenbremsen, die sauber eingestellt sind und gute Beläge haben, auch, aber kein Vergleich zur Scheibe. Ich fahre hier aber auch viel "hügeliges" Gelände, da merkt man bergab den Unterschied halt recht stark.
  • Lenker: Ist viel kleiner und am Anfang ungewohnt. Viel weniger Hebel vorhanden, der Wiegetritt muss ein wenig anders "koordiniert" werden, generell ist das RR etwas weniger stabil. Man gewöhnt sich aber dran, würde ich nun auch nicht als Nachteil einstufen wollen. Der komplette Vorbau ist auch nicht so "massiv" wie beim MTB, das merkt man bei schnellen Abfahrten, dass Felge, Gabel, Vorbau, ect. "arbeiten". War für mich am Anfang gewöhnungsbedürftig.
  • Untergrund: Ich habe 23er Reifen montiert, dass ist aktuell für RR auch schon dünn. "Wir" (Systemgewicht) wiegen allerdings ~73kg (und das wird im Sommer noch ein bissi weniger), damit geht der Luftdruck auch runter auf 7 Bar. Nennen wir es mal nicht komfortabel, aber schwerere Fahrer müssten deutlich mehr reinpumpen. Obwohl so ein RR auch mal ein Pflaster aushalten soll, fahre ich lieber einen Umweg als "schlechte" Straßen zu nutzten. Weniger weil ich Angst um den Hobel habe, sondern weil ich es unangenehm finde.Beim MTB ist das ja völlig wurscht: Straße, Acker, Waldweg, Bordstein, Wurzeln, ... -> einfach drüber. Mache ich mit dem RR nun nicht mehr.
  • Gewicht: Das ist deutlich geringer, wobei ich ein gutes gebrauchtes RR gekauft hatte und das mit einem Durchschnitts-MTB (Bulls Copperhead3) vergleiche. Aber es sind knappe 5 kg Unterschied ! Der direkte Vergleich beim Fahren ist schwierig, weil ja viele andere Einflüsse dazu kommen. In der Ebene ist der Unterschied so lala, ich bilde mir aber ein, das besonders "am Berg" der Unterschied deutlich ausgeprägter ist. Wobei, es geht ja immer gleich "schwer", man ist halt einfach schneller den Berg hoch.
  • Speed: Beim RR deutlich höher, einfach schon aufgrund der anderen Übersetzung und auch des Fahrprofils. Sowohl der Schnitt wie auch Spitzengeschwindigkeiten liegen höher. Das macht echt Spaß.
  • Tourlänge: Jupp, die ist im Schnitt länger. Das liegt aber daran, dass man anders fährt, bzw. andere Prios hat. Beim MTB sucht man sich ja technisch eher anspruchsvolles Gelände, oder mal Waldwege, oder oder (muss ja nicht immer gleich ein Hardcore-Trail sein, fahre ich eh nicht). Beim RR nimmt man automatisch eine Straßenroute und versucht irgendwie einen sauberen Schnitt hinzubekommen, oder ordentlich Höhenmeter zu machen. Zeitlich gesehen, macht es momentan wenig Unterschied, aber ich denke, dass man auf dem RR doch mehr Zeit zubringt, weil die Touren einfach länger werden.
Ich fahre beides gerne, aber wenn ich in die Stadt fahre (25-30km) oder einkaufen, oder oder, dann werde nehme ich das MTB, weil man (meiner Meinung nach), weniger eingeschränkt ist. Dafür läufts halt nicht ganz so schnell. Das RR ist klasse zum km-schrubben und macht auch Spaß.
Ist also beides gut.

Wenn du Spaß am Fahrradfahren hast, dann solltest du es mal testen. Allerdings nicht nur kurz um den Hof, sondern mal min. nen WE oder so, denn am Anfang kommt man sich etwas komisch vor, wenn man es nicht kennt.

Interessante Meinung. Ein Rennrad zu MTB-Wechsler hätte einiges davon anders gesehen.

@urausb
Deine Meinung würde mich sehr interessieren.
 
18 April 2016
0
14
0
E-Bike; ein interessantes Thema...

...der Reiz am Bergradeln (oder neudeutsch "Mauntäinbaiken") ist doch jender, dass man nach Stunden endlich verschwitzt, abgekämpft aber glücklich am Berggipfel steht und denkt "Yeah, ich habs geschafft".
Einfach dieses unbeschreibliche Gefühl kurz vor der Besinnungslosigkeit auf den letzten 100 Metern nochmal alles gegeben zu haben um dann Minuten später oben zu stehen, die Aussicht zu geniesen und zu fühlen "ich bin noch am leben".

Ist es nicht das was den Reiz am Bergradeln ausmacht?

Ist es nicht dieser Moment wenn Kraftlosigkeit und Müdigkeit den Gefühlen der Freiheit und Gelassenheit weichen welcher uns immer wieder in die Pedale treten lässt?

Ist es nicht das Gefühl mit jeder Tour ein Stück mehr zu erreichen?

Zumindest war es das, als ich mit 13 angefangen habe Bergrad zu fahren. Es war auch noch so als ich dann mit 15 oder 16 zum ersten mal ein 80 km Marathonrennen mitgefahren bin. Und es ist für mich heute mit Anfang 30 immernoch so.



Für viele ist es heute wohl leider nicht mehr so; viele werden in den Genuss dieser Gefühle garnicht kommen da Sie sich einen Filter in Form eines Fahrrades mit Hilfsmotor vor die Synapsen setzen. Ich für meinen Teil frage mich immer wo denn da die Leistung und die Belohnung ist wenn man mit Unterstützung den Berg hochrollt?

Ist der Sinn an Sport nicht, dass man sich auspowert um dann kaputt aber glücklich nach Hause zu kommen?

Was passiert beim E-Radeln? Bin ich da ausgepowert oder ist der abendliche Gang zum Ladegerät das einzige Sympthom das etwas geleistet worden ist?

Nein, keine Angst - ich bin nicht neidisch oder wütend auf die E-Biker; ich habe eher Mitleid mit Ihnen.
Mitleid - weil Sie nie erfahren werden wohin Sie mit eigener Kraft gekommen wären.
Weil Sie nie dieses ultimative Glücksgefühl auf dem Bergrücken spüren werden da Sie die Anstrengung die dazugehört einfach "weggefiltert" haben.



Ja, ich höre Sie schon die Unkenrufe der E-Bike-Verfechter die da rufen "Ja und was ist mit älteren Menschen" oder "Leuten mit gesundheitlichen Problemen".

Tja Leute - diese Fragen sind sehr gut ! Denn genau das gleiche Frage ich mich auch immer bei 95% der E-Bike Fahrer die Ich sehe: Wo sind denn diese "älteren oder kranken Menschen" die immer als Argument "PRO E-BIKE" vorgeschoben werden?

Ich für meinen Teil sehe diese nur sehr selten auf diesen E-Bikes. Hier ein junger Kerl mitte 20; da ein Paar mitte 40, dort ein 30 jähriger Fußballspieler der alles andere als krank oder alt ist...

...am Berghang dann endlich ein Lichtblick - eine Gruppe Radler (5 an der Zahl); die Rentnergruppe des örtlichen Radvereins - alle 60 plus aber alle ohne Motor unterwegs...

...oben auf dem Berg, bei einer Pause sehe ich die Herren dann wieder. Zunächst wurde ich als "E-Biker" verdächtigt, da meine Rohloff Getriebenabe ja von weitem fast so aussieht wie so eine Motornabe. Aber als Sie dann beim genaueren betrachten keinen Akku und Elektronik gefunden haben zollen Sie mir den Respekt. Allerdings sind wir dann schon beim Thema "E-Bike"...

...einstimmiger Tenor einer Generation die meiner Meinung nach ein E-Bike fahren dürfte:

"Wenn ichs mal nicht mehr ohne Motor auf den Berg schaffe, dann bleib ich daheim".



Aber vielleicht gehört das mittlerweile ja auch zum Lebensstil; jegliche Anstrengung, Bewegung und Umständlichkeit muss vermieden werden - alles muss einfach und bequem sein.

Ich frage mich aber - soll Sport auch bequem sein, oder gehört Bequem nicht eher zuhause auf die Couch?


Für meinen Teil bleibe ich mir treu:

Ohne Fleiß kein Preis und ohne Schweiss kein Fleiß

20589336115_f0039b070f_b.jpg
 

DoperO

Flashaholic
13 Oktober 2014
204
78
28
Nein, keine Angst - ich bin nicht neidisch oder wütend auf die E-Biker; ich habe eher Mitleid mit Ihnen.
Mitleid - weil Sie nie erfahren werden wohin Sie mit eigener Kraft gekommen wären.
Weil Sie nie dieses ultimative Glücksgefühl auf dem Bergrücken spüren werden da Sie die Anstrengung die dazugehört einfach "weggefiltert" haben.


Ja, ich höre Sie schon die Unkenrufe der E-Bike-Verfechter die da rufen "Ja und was ist mit älteren Menschen" oder "Leuten mit gesundheitlichen Problemen".

Tja Leute - diese Fragen sind sehr gut ! Denn genau das gleiche Frage ich mich auch immer bei 95% der E-Bike Fahrer die Ich sehe: Wo sind denn diese "älteren oder kranken Menschen" die immer als Argument "PRO E-BIKE" vorgeschoben werden?

Ich für meinen Teil sehe diese nur sehr selten auf diesen E-Bikes. Hier ein junger Kerl mitte 20; da ein Paar mitte 40, dort ein 30 jähriger Fußballspieler der alles andere als krank oder alt ist..

Bis vor kurzem haben fast alle meiner Fahrradkumpels genau so gedacht. Da war ich wegen meiner Einschränkungen durch einen Motorradunfall halt mit meinem E-Bike geduldet (Für dich als Hinweis: Ansehen tut man mir diese Einschränkungen überhaupt nicht, also bitte Vorsicht, wenn man nur nach Optik urteilt).
Jetzt haben zwei der Gruppe einen Knorpelschaden in den Kniegelenken, verursacht durch das jahrelange MTB und Rennradfahren, attestiert bekommen. Beide sollen weiterhin viel Rad fahren, lange Touren aber quasi ohne Belastung. Es sollen, wenn überhaupt, nur noch leichte, kurze Anstiege gefahren werden.
Für die beiden wird wohl jetzt wohl auch ein E-Bike fällig werden, um weiterhin zumindest mittelschwere Touren fahren zu können. Andere unserer Gruppe denken jetzt aber auch über ein E.-Bike nach, nicht damit sie mithalten können, sondern um Vorbeugend die Belastung in Grenzen zu halten.
 

Axel1

Flashaholic*
23 März 2016
706
274
63
Bad Oldesloe
Bis vor kurzem haben fast alle meiner Fahrradkumpels genau so gedacht. Da war ich wegen meiner Einschränkungen durch einen Motorradunfall halt mit meinem E-Bike geduldet (Für dich als Hinweis: Ansehen tut man mir diese Einschränkungen überhaupt nicht, also bitte Vorsicht, wenn man nur nach Optik urteilt).
Jetzt haben zwei der Gruppe einen Knorpelschaden in den Kniegelenken, verursacht durch das jahrelange MTB und Rennradfahren, attestiert bekommen. Beide sollen weiterhin viel Rad fahren, lange Touren aber quasi ohne Belastung. Es sollen, wenn überhaupt, nur noch leichte, kurze Anstiege gefahren werden.
Für die beiden wird wohl jetzt wohl auch ein E-Bike fällig werden, um weiterhin zumindest mittelschwere Touren fahren zu können. Andere unserer Gruppe denken jetzt aber auch über ein E.-Bike nach, nicht damit sie mithalten können, sondern um Vorbeugend die Belastung in Grenzen zu halten.


Hallo,
genau so ist es ja auch. Beim E-Bike fahren werden die Gelenke halt mehr geschont. Das ist halt so und kann man nicht weg reden. Ich bin ja nun selbst schon 48 Jahre alt und bin immer viel Fahrrad gefahren. Auch größere Touren mit Sporträdern bin ich viel gefahren. Also kann mir keiner mit dem Spruch kommen "ich brauche das Gefühl, ausgepauert ohne Motor nach Hause zu kommen" oder "ich habe den Berg selbst geschafft".

Das ist in meinen Augen alles nur noch geschnacke. Wie gesagt, ich bin selbst genug "ohne Motorkraft" gefahren und kann da nun schon mit reden.
Für mich spricht aus heutiger Sicht, nichts, absolut gar nichts mehr gegen das fahren mit einem Pedelec. Einem Fahrrad mit Hilfsmotor. Man bewegt sich, hat es selbst in der Hand, ob man mit viel, wenig, oder überhaupt keiner Motorunterstützung fahren möchte. Wer einmal diese "Vorzüge" des fahrends für sich selbst entdeckt hat, will meist gar kein anderes "Fahrrad" mehr fahren. Der blöde, meist sehr nervige Gegenwind auf einer langen Geraden stört nun überhaupt nicht mehr und selbst Berge, die man früher eher gemieden hat, sind mit einem Pedelec kein Thema mehr. Man könnte hier noch ewig lange über die Vorteile einer Motorunterstützung weiterschreiben, aber meist wollen die "Gegner" der Pedelecs, diese gar nicht hören, da sie immer noch an ihre veralteten Sichtweisen festhängen. Aber jedem dem Seinen, wie er halt will.

Liebe Grüße,
Axel
 

jova

Flashaholic*
9 Januar 2014
395
94
28
Ich denke das Stichwort ist, wie so oft Toleranz.

Klar macht es Spaß eine Steigerung selbst zu bewältigen. Aber was spricht dagegen, es jeden so angehen zu lassen, wie er es für sich als sinnvoll erachtet ;-)

Grüße
Jo
PS: mehr schicke Bikes bitte:thumbsup:
 

amaretto

Moderator
Teammitglied
12 August 2010
22.108
27.463
113
NRW
Ich denke das Stichwort ist, wie so oft Toleranz.
So sehe ich das auch. Ich könnte sachlich nicht nachvollziehen, dass ich nach Auffassung mancher Leute nicht mehr einen Berg befahren darf, nur weil mein Fahrrad womöglich eine Motorunterstützung hat. Ich finde es alles andere als gut, wenn Leute über die Ansichten anderer lustig machen oder abschätzig kommentieren, nur weil diese ein anderes Fahrgerät bevorzugen (ob mit oder ohne Motor). Man könnte ja für die betreffenden Leute einen MTB-Hardcore-Thread o.ä. aufmachen...
 

Lux Transfer

Flashaholic**
2 Februar 2017
1.749
3.993
113
Berlin (noch)
Hallo ihr radelnden Flashis,

wie jeder, wirklich jeder Flashi weiß, ist eine Taschenlampe nichts, ein nullum, damit kann man ja kaum auch nur leuchten.
Ähnlich verhält es sich mit Fahrrädern, jeder Flashi hat bekanntermaßen mehrere Allerwerteste und benötigt deshalb auch mehrere Räder, und das ebenso unaufschiebbar wie dringend.

Aus hiesigem Sortiment deshalb ein grandioses Heros hergezeigt, ein klassisches Herrenfahrrad, wie es m.E. klassischer kaum geht: Sachs Torpedo 3-Gangschaltung, Rücktritt, Licht über einen herkömmlichen Dynamo mit Reibrad am unkaputtbaren Schwalbe Marathon-Pneu, hell tönende Glocke mit Markenemblem.
Rahmenhöhe 65 cm, damit der M beim unvorsichtigen Absteigen auch merkt, daß er einer ist, Brooks Ledersattel, Edelstahlfelgen, edelstählerne Schutzbleche, Kettenschutz aus Aluminium, 28er Räder.

IMG_7731.JPG

Geringfügig moderner, etwas sportlicher das Rabeneick, ebenfalls ein traditionell deutsches Fabrikat, ein sogenanntes Markenrad, 12-Gang Kettenschaltung von Sachs, Ledersattel von Lepper, Rahmenhöhe kommode 63 cm, 28er Räder.

IMG_7736.JPG

Allzeit eine Handbreit festen Boden unter den Füßen und stets gute Fahrt wünscht - Lux :)
 
Zuletzt bearbeitet:

Tom145

Flashaholic*
3 Februar 2015
408
186
43
Deutschlandsberg
@Hausmeister: Also ich habe ein E-Bike und ein normales Hardtail und fahre diese abwechselnd.
Mit mir brauchst kein Mitleid haben. ;-) Ich weiss wo ich überall hinkomme. Zähle dabei meist nur die Höhenmeter.
Beim E-Bike habe ich eben ein Fully mit Fat Reifen, das sich gleich leicht bewegt wie mein Hardtail.
Und mit dem Hardtail schaffe ich sogar noch etwas mehr Höhenmeter als mit dem E-Bike. Aber ich brauche dafür eben etwas länger. E-Bike ist absolut genial, da ich auch schnell am Abend noch von meiner Wohnung die Singletrails erreiche.

Trotzdem sind das einfach schon 2 verschiedene Sportarten. Man kann es nicht wirklich vergleichen.
Aber mit dem E-Bike kommt einem doch leichter ein Grinsen über die Lippen. Und ganz ehrlich? Ich bin oben nicht weniger stolz auf meine Leistung - nur bin ich eben weiter oben ;-)

lg
Thomas
 

Legacyoflight

Flashaholic**
19 Februar 2013
2.292
989
113
Wenn es ebikes schaffen Leute vom Sofa in die Natur zu locken ist es doch alleine deshalb schon gerechtfertigt! Für Leute die hier über mangelnde sportliche Aktivität beim ebiken meckern kann ich nur sagen einfach mal ausprobieren und die Unterstützung auf die körperliche Kondition anpassen.
 

Lux Transfer

Flashaholic**
2 Februar 2017
1.749
3.993
113
Berlin (noch)
Mir ist die ganze Debatte völlig unverständlich:

Können sich bspw. eingefleischte Kegler ernstlich mit z.B. Bowlingspielern (und beide mit Billardspielern, Dartpfeilern oder Nordic-Walkern vs. Abfahrtsskiläufern contra Langlaufski-Fans im Lichte des Motorsports unter Berücksichtigung der Fußballspieler ohne Vernachlässigung der Reiter, Schwimmer, Golfer pp.) über die Sinnhaftigkeit, das Vergnügen an und den sportlichen Reiz wie den körperlichen Erfolg aus ihrer Neigung streiten?

Es sind doch erkennbar persönliche Vorlieben, körperliche Leistungsfähigkeit, Zeit, Geld, Gesundheit, Wohnort, Klima, Jahreszeit, Freundeskreis und tausendfach mehr zu berücksichtigen, und selbst wenn ein "Beweis" glücken sollte, dass die eine Sportart die sinnvollste, gar die einzig sinnvolle und allen anderen überlegene ist - sollen dann sämtliche anderen aufgegeben werden und jeder Mensch weltweit mit harten Rädern die Berge auf und abfahren?

Selbst wenn die ganz große Liebe ihres Lebens sie heimlich zu einer trauten Kahnpartie einlädt? Doch wohl eher nicht.
Schön zu lesen, dass der eine lieber selbst radelt statt radeln zu lassen, prima, dass blond und braun ihre Anhänger finden und die Teetrinker den Kaffeetrinkern Lebensraum lassen, zumal das eine das andere doch ergänzt in Vielseitigkeit, oder?
Jeder nach seiner Fasson, und wer lieber daheim auf dem Sofa sitzenbleibt, möge das auch dürfen.

Herzliche Grüsse - Lux :)
 

Franky K.

Flashaholic**
3 Januar 2015
3.518
5.065
113
Rheinland
Ich sehe die Sinnhaftigkeit der E-Bikes auch hauptsächlich darin Menschen auf's Rad zu bekommen, die sonst kaum oder nie radeln, und ihr Auto Mal stehen zu lassen - am besten täglich zur Arbeit, aber auch der WE-Ausflug.

Ich finde es eine tolle Leistung, wenn jemand ohne Hilfsmotor den Berg raufkraxelt - mir macht das auch Freude. Und wenn jemand diesen oder andere Berge mit Unterstützung erklimmt, er daran seinen Spaß hat, freue ich mich für ihn mit.
Schlecht finde ich dann, wenn die einen sagen: "Ja, damit ist das ja auch einfach." und die anderen "Siehste, kann ich auch, und viel schneller, und ..." und sich damit gegenseitig hochschaukeln.
Dann frage ich lieber danach, ob es nicht allgemein besser wäre, der Natur am Berg und allgemein ihre immer kleiner werdenden Lebensräume zu lassen und nicht für Freizeitaktivitäten freizugeben.

Ich freue mich auch über die Flashys, die mit einer Meteor leuchten, mache es aber selber nicht, da ich diese Lampe nicht mag.
Ich habe mehrfach (schon in den 90ern) Fahrräder mit Hilfsmotor ausprobiert. Ich selbst fahre bisher nur ohne, kann mir aber gut vorstellen irgendwann einmal darauf umzusteigen (Arbeitsweg, den ich momentan nicht habe) oder eines ergänzend in die Flotte aufzunehmen. Ich habe hier auf der Arbeit selten wenig Anstrengung, brauche ich sie dann noch auf dem Rad, um glücklicher zu sein?

Jeder wie er mag, und ich bin eh einer, der sich für eher andere mehr freut, wenn sie glücklich sind - wie auch immer sie das hinbekommen. Ich bin so was von locker in der Hinsicht :sonnenbrille:


Liebe Grüße

Franky's 50 Groschen
 
  • Danke
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Paintball

Flashaholic**
29 März 2017
1.742
1.679
113
Wedemark
So, dann will ich mit meinem Bike nicht hinterm Berg halten.
Es ist ein orginal Votec aus dem Jahr 2000. da wo Votec noch alles selber gebaut hat. (Gabel, Rahmen usw.)
2007 hab ich alles von LX auf XT umgebaut und eine Magura Felgenbremse angebaut.
Viele mögen dieses MTB schon als old school bezeichnen, aber für mich immer noch ein Highlight, allein wegen der Doppelbrückengabel.

11.jpg 10.jpg
 

Paintball

Flashaholic**
29 März 2017
1.742
1.679
113
Wedemark
Mega das Ding - so ein Bike von Peter voitl ist einfach Kult

Hammer, da kennt sich jemand aber aus... :thumbup:
Aber auch den guten Steiner nicht vergessen, der diese Gabel bis heute noch baut und verbessert.

Sehr schön! Und in den Kartons dahinter lagert ein Wochenendvorrat an Munition? :thumbsup: Grüsse - Lux :)

ja, das reicht noch für einmal Training (orange) und einen Spieltag (gelb)
Neue Palette wird nächste Woche bestellt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

gutti-g

Flashaholic*
10 September 2012
637
154
43
www.gm-e.eu
Wer glaubt das mann mit einem E-MTB nicht verschwitzt und ausgepowert heimkommt (wenn mann will) ist noch keines Gefahren!!
(Ist denn ein Autorennen im Ferrari weniger anstrengend als im Fiat? Der Ferrari hat ja mehr PS. Muss da mal den Vettel Fragen)
 

Solution

Flashaholic*
6 Dezember 2016
562
205
43
Habe mir neue Reifen gekauft (Conti Grand Prix 4000s II) in 622-25, was auch die Größe war die ich vorher drauf hatte. Nach der Montage hätte ich kotzen können.
29373112fy.jpg

29373123nc.jpg
 

jova

Flashaholic*
9 Januar 2014
395
94
28
Ich tippe mal auf "der Reifen scheint in der neuen Charge an Volumen zugelegt uu haben"

Vg
Jo
 

Solution

Flashaholic*
6 Dezember 2016
562
205
43
Die neuen bauen definitiv zu hoch auf, sodass sie am Rahmen und an der Bremse schleift.
 

tdmtreiber11

Flashaholic**
6 Juli 2015
3.969
2.452
113
Bayern
Guten Morgen Leute. Heute möchte ich kurz meinen Renner vorstellen.

Es handelt sich um ein Crossrad der Marke "STEVENS", ein X8C Premium. Ausgerüstet ist es mit einer kompletten Shimano Deore XT Gruppe, außer der Bremsanlage. Bereifung ist ein Conti SportContact II.



Bild-001 (6).jpg



Die Bremse stammt aus dem Hause Magura, eine HS33 EVO2, eine hydraulische Felgenbremse. Wie hier zu sehen ist handelt es sich um die EVO2 Version mit den hinteren Adapterplatten für mehr Steifigkeit. Der vordere Brakebooster besteht aus Carbon und soll zusätzlich ein Aufbiegen der Gabel beim Bremsen verhindern. Bei den Belägen handelt es sich um die roten Regenbeläge von Magura, die sind etwas giftiger.

Bild-003 (4).jpg



Die Bremsgriffe sind von der Fa. ALTEK, die BL30. Die habe ich zufällig bei EBAY gefunden, die gibt's nicht mehr. Sie sind aus CNC gefräst aus einem Vollalublock. Mit der Rändelschraube lässt sich auch während der Fahrt der Abstand der Beläge zur Felge verstellen.

Bild-004 (2).jpg



Und zuletzt ein weiteres Leckerli sind die Magura Stahlflexleitungen. Die zwar laut meiner Werkstatt nichts bringen, außer etwas mehr Gewicht, aber trotzdem megageil aussehen wie ich finde.

Bild-005 (3).jpg


Für mich ist das Gerät die eierlegende Wollmilchsau. Auf der Straße schnell und im Gelände, wenns nicht zu holprig wird, noch gut zu fahren. Auch nach sieben Jahren und x-tausend Neuerscheinungen möchte ich nichts anderes, nachdem auch letztes Jahr noch eine neue Gabel, diesmal mit Lenker Lockout und einstellbarer Zugstufendämpfung der Fa. SUNTOUR dazugekommen ist.

Gruß und noch einen schönen Pfingsmontag

Gerhard
 

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