Warmes/kaltes Licht - was bevorzugt ihr und warum?

Welche Lichtfarbe ist euer Favorit für den Außeneinsatz?

  • kaltweißes Licht

    Stimmen: 21 19,6%
  • neutrales Licht

    Stimmen: 52 48,6%
  • warmweißes Licht

    Stimmen: 21 19,6%
  • mir ist das egal

    Stimmen: 3 2,8%
  • ich kann mich nicht festlegen

    Stimmen: 10 9,3%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    107

Lokführer i. R.

Flashaholic
1 Dezember 2021
114
45
28
Eichsfeld
Um nochmal zum Auto zu kommen, gelbe Nebelscheinwerfer (ich habe gelbe H15 Lampen mit 2300K drin) durchdringen den Nebel besser als weiße, bspw. 6500K LED, wo die Eigenblendung sehr hoch ist und man nur eine weiße Wand sieht. Die sehen vielleicht schick und "trendy" aus, nützen aber nicht viel.
 
G

Gast3

Guest
Ich finde es interessant, dass 3-4000 K oft mit natürlicher Beleuchtung verglichen werden. Dabei ist das höchstens eine Beleuchtung, wie man sie bei Sonnenauf- oder Untergang hat. Gemütlich ist es aber allemal...
 

0ssi1973

Flashaholic**
11 Oktober 2015
3.556
1.774
113
Wellmitz/ Landgut
Um nochmal zum Auto zu kommen, gelbe Nebelscheinwerfer (ich habe gelbe H15 Lampen mit 2300K drin) durchdringen den Nebel besser als weiße, bspw. 6500K LED, wo die Eigenblendung sehr hoch ist und man nur eine weiße Wand sieht. Die sehen vielleicht schick und "trendy" aus, nützen aber nicht viel.
Gibt es dafür irgend wo fachliche Beweise oder glaubt man das nur.
Nur weil weißes Licht in den Wassertröpfchen mehr spiegelt und dadurch blendet, heißt es nicht, das es nicht genau so weit den Nebel durchdringt. Vielleicht nehmen wir es nur durch die Blendung schlechter war.
 
G

Gast3

Guest
Dies ist meines Wissens nach in der Rayleigh Streuung begründet...
 

Obro

Flashaholic*
20 Dezember 2017
609
324
63
@0ssi1973 Wenn in einem mit Feuchtigkeit (Wassertröpfchen) gesättigtem Medium gelbes Licht eine bessere Sicht ermöglicht, bedeutet das das das langwelligere Licht die Wassertröpfchen passieren während das weiße, nicht nur aus langwelliger Strahlung bestehende Licht die Wassertropfen nicht passieren sondern zum Teil sogar reflektiert werden. Stichwort Rayleigh Streuung, elektromagnetische Wellen werden an Teilchen kleiner als die jeweilige Wellenlänge reflektiert und gestreut.

Ups, ich sehe gerade @Gray Matter war schneller
 

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
6.316
5.439
113
Bielefeld, NRW
Gibt es dafür irgend wo fachliche Beweise oder glaubt man das nur.
Nur weil weißes Licht in den Wassertröpfchen mehr spiegelt und dadurch blendet, heißt es nicht, das es nicht genau so weit den Nebel durchdringt.
Ja, dafür gibt es naturwissenschaftliche Erklärungen.
Die zuvor erwähnte Rayleigh-Streuung ist es jedoch nicht, auch wenn das gerne und oft fälschlich behauptet wird. Unter Rayleigh-Streuung versteht man nämlich die Streuung elektromagnetischer Wellen (wie z.B. Licht) an Teilchen, deren Durchmesser unterhalb der Wellenlänge der elektromagnetischer Wellen liegt, also beispielsweise Gasmoleküle der Umgebungsluft.
Rayleigh-Streuung sorgt dafür, dass wir den Himmel blau sehen und es Morgen- und Abendrot gibt.

Nebel fällt logischerweise nicht darunter, dessen Effekte beruhen ja eben darauf, dass die Teilchen (= Wassertröpfchen) so groß sind, dass wir sie sehen können und damit folglich deren Durchmesser oberhalb der Lichtwellenlänge liegt.
Im Nebel müssen Lichtstrahlen ständig die Grenzflächen von Luft und Wassertröpfchen passieren, werden dabei gebrochen, wie bei einem klassischen Dispersionsprisma, und auch reflektiert, wie von einer Wasseroberfläche bekannt.
Auch das Phänomen der Totalreflektion des Lichts im Innern des Wassertropfens spielt eine Rolle

Dabei werden die längeren Wellenlängen (rot, orange, gelb) weniger stark gebrochen bzw. in einem anderem Winkel reflektiert als die kürzeren Wellenlängen (grün, blau, violett), weshalb ihre Reichweite im Nebel etwas größer ist.
Bei weißem Licht "blendet" der kürzerwellige Anteil daher stärker, bei gelben/orangem Licht ist er nicht vorhanden oder reduziert.

Es gibt noch einen Grenzbereich zwischen der Rayleigh-Streuung und der klassischen Streuung. In diesem Grenzbereich sind die Partikel in etwa genauso groß wie die Wellenlänge der Strahlung und dort spricht man dann von der Mie-Streuung.
Diese kann ggf. auch bei Nebel mit auftreten, wenn einige der Wassertröpfchen besonders klein sind, aber das führt jetzt zu weit...
 
Zuletzt bearbeitet:

Obro

Flashaholic*
20 Dezember 2017
609
324
63
@steidlmick ich bin irrigerweise davon ausgegangen das auch eine kolloidale Verteilung von Fremdteilchen in der Luft, hier Wassertröpfchen zur Rayleigh Streuung beiträgt.
 

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
6.316
5.439
113
Bielefeld, NRW
ich bin irrigerweise davon ausgegangen das auch eine kolloidale Verteilung von Fremdteilchen in der Luft, hier Wassertröpfchen zur Rayleigh Streuung beiträgt.
Na ja, sobald man von Wassertröpfchen spricht, sind diese ja sichtbar, sonst würden wir es nicht Tröpfchen nennen.
Damit fällt die Rayleigh-Streuung definitionsgemäß weg und wird sind bei der klassischen optischen Streuung und (eher selten bei Nebel) ggf. bei der Mie-Streuung als geringer Anteil.
Bei "richtigem" Nebel kann man nicht mehr von kolloidaler Verteilung von Wassertröpfchen sprechen, das trifft man eher anteilsweise bei Dunst oder ggf. auch in staubiger Luft.
 
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Flummi

Moderator
Teammitglied
26 Oktober 2015
6.569
8.309
113
Nähe Hannover
Ich finde es interessant, dass 3-4000 K oft mit natürlicher Beleuchtung verglichen werden. Dabei ist das höchstens eine Beleuchtung, wie man sie bei Sonnenauf- oder Untergang hat. Gemütlich ist es aber allemal...

2000-3000K, sind vom Menschen aus Urzeiten gewohnte künstliche Lichttemperaturen (Kerze, Petroleumlicht, Lagerfeuer, Glühlampe). Später mit Halogenlampen dann bis 3500K.
Kältere Farbtemperaturen sah man nur in der Natur (Sonnenlicht, Blitz), später dann auch mit Lichtbogenlampen (Flakscheinwerfer).

Ich denke mit "natürlich" wird daher weniger "aus der Natur" gemeint, sondern "gewohnt menschgemacht".

Bei weißem Licht "blendet" der längerwellige Anteil daher stärker, bei gelben/orangem Licht ist er nicht vorhanden oder reduziert.
Ich glaube Du meinst den kurzwelligen Anteil?



Radien von Nebeltropfen:
Leichter Nebel: 1 bis 5 µm
Dichter Nebel 10 bis 20 µm
Dichter, nässender Nebel: ca. 50 µm

Also alles recht weit entfernt von den Wellenlängen des sichtbaren Lichtes und mithin den Effekten der Rayleigh-Streuung.

Auch die wellenlängenabhängige Brechung von Lichtstrahlen kann m.E. nicht den Reichweiteneffekt erklären. Ein Regentropfen hat wohl eher die Form einer Kugel als die eines Prismas. Es sind also unzählige Mikrolupen mit kleiner Brennweite im Nebel. Hinter dem Fokuspunkt des Nebeltropfen fächert sich das Licht daher sehr stark auf - bis es nach kurzem Weg auf den nächsten Tropfen trifft.
Ich denke die kleinen Unterschiede der wellenlängenabhängigen Brechung gehen da komplett unter...

Ein kleiner Plausibilitätscheck, ganz ohne Formel:
Wegen der Größe der Nebeltropfen ist die Streuung des Lichtes von seiner Wellenlänge unabhängig - deshalb erscheint Nebel weiß.

Beste Grüße,
Flummi
 

Flummi

Moderator
Teammitglied
26 Oktober 2015
6.569
8.309
113
Nähe Hannover
Ergänzung / Erläuterung

Betrachtet man einzelne Strahlen, so kann die wellenlängenabhängige Brechung beobachtet werden.
Kurzwellige Lichtstrahlen haben eine kleinere "Brennweite".

1657273334337.png

Betrachtet man aber das ganze Strahlenbündel, das auf einen Tropfen fällt,
1657273469358.png

so kann man erahnen, dass das Lichtbündel insgesamt stark aufgeweitet wird. Ob nun der Öffnungswinkel 40° oder bei anderer Wellenlänge 42° beträgt - das ist schlussendlich egal, weil die einzelnen Lichtstrahlen zufällig auf den nächsten Tropfen treffen.
In der Summe vermischt sich wieder alles zu Weiß.
 
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Ace Combat

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10 September 2011
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Unterfranken
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Frank1984

Flashaholic***
15 September 2017
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Tja Ossi, dann bist du wohl leider nicht mehr geschäftsfähig bei Taschenlampenkäufen. :p
 

helicoil

Flashaholic**
16 Dezember 2017
3.174
3.433
113
Wenn möglich neutralweiß aber um ehrlich zu sein finde ich die lampe selbst wichtiger als das licht solange es nicht extrem warm ist ... fazit 5,000K ...

Gruss,

Martin
 
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sma

Flashaholic**
8 Januar 2011
2.187
4.066
113
Aalen/Ulm, um, und herum
Warmweiß vs. Kaltweiß:

Ich glaube die Entscheidung "warm vs. kalt" greift manchmal zu kurz! Das ist für mich untrennbar mit den Lux verbunden.

Kurz: Je heller das Licht, desto kälter darf die Farbtemperatur bei mir sein.

Ich war laaange Anhänger von 4000-5000 K und wärmer, im Zweifelsfall eher wärmer. Problem dabei: Ich habe immer nur bei mäßiger Lichtstärke geurteilt.

Das hat sich enorm geändert, seitdem ich gemerkt habe, dass 6000 K einfach perfekt sind, wenn nur richtig viel Beleuchtungsstärke (Lux) dabei rumkommt. Aber nur dann. (Wendepunkt war übrigens ein Büro mit kaltweißen Leuchtstoffröhren, in dem es aber auch enorm hell war, eine hervorragende Arbeitsbeleuchtung. Bei mäßiger Beleuchtung finde ich kaltweiße Röhren einfach gruselig.)

Für mich spielt dier Musik zwischen diesen beiden Extremen:
  • Schummriges Licht in Höhle => Kerze/Lagerfeuer/LED-Laterne mit 2000-3000K
  • Tag, also Sonnenlicht, richtig heller Arbeitsplatz, sehr guter Scheinwerfer :- ) => 6000K

Dann gibt es noch das Stichwort CRI / Farwiedergabewert. Das macht es dann echt kompliziert, weil man die Lux meiner Meinung nach immer gleichzeitig berücksichtigen muss. Beispiel: Warum genau sind mir eigentlich die Microfire-HIDs so gruselig - weil sie so kalt und/oder weil sie so dunkel sind? :rofl:

Stichwort Dunst vs. Nebel, s.a. Flummi oben:

Bei Dunst macht die Wellenlänge einen enormen Unterschied => Bei Infrarotaufnahmen ist Dunst praktisch weg und man hat unfassbare Fernsicht.

Bei Nebel kenne ich so einen Effekt bisher nicht. Und gelbe/orangene Skibrillen haben bei mir leider nie funktioniert, obwohl ich es cool fände. (Eventuell Kopfsache?)
 
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Crowley

Flashaholic*
14 November 2018
945
1.703
93
Nähe Wien
Messungen sind mir völlig schnurz, was zählt ist der subjektive EIndruck, daher:

je kälter je besser....aaaaber, seit dem wir ja auch LEDs mit sagen 5000K mit High CRI haben, nehme ich dann doch lieber diese. Farbtreue ist mir zwar nicht ganz so wichtig, aber wenn ich bei einem Fluter von mir aus ein paar Hundert lm opfern muss um High CRI zu bekommen, dann bitte.
Wenn nur einfache LEDs zur Verfüung stehen, dann bleibts bei : so kal wie möglich...warum ? wirkt einfach immer heller.
Der Fetisch für 3000K und darunter ist für mich nicht nachvollziehbar und ich bin froh das es den Kram so ziemlich ausschließlich als Option gibt, nicht als einzige Variante bei den Modellen die mich interessieren ;)

Eigenblendung, Nebel...alles sekundär wenn ich mit der Lampe grade mal am Feld spazieren bin.
 

Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
8.454
5.147
113
Der Fetisch für 3000K und darunter ist für mich nicht nachvollziehbar und ich bin froh das es den Kram so ziemlich ausschließlich als Option gibt, nicht als einzige Variante bei den Modellen die mich interessieren ;)
Naja ich kann zumindest das "Wohlfühlen" bei solchen Farbgebungen nachempfinden, Kerzenlicht u.ä. fand ich als Kind auch unheimlich toll und angenehm. :)
 

Ulrich

Flashaholic*
28 Januar 2016
932
885
93
51
27711 Osterholz-Scharmbeck
Generell bin ich eher ein Freund von Neutral- und Warmweiß, aber auch kaltweißes Licht kann schön sein, wenn es wirklich rein ist. Man könnte sagen, dass ich Tintshift überhaupt nicht mag. Auch grünliches und bläuliches Licht gefällt mir nicht. Ich mag es zwischen 2700k und 5700k. Ich habe aber einen persönlichen Trick, wenn mir die Lichtfarbe einer neuen Lampe mal nicht so zusagt. Im WC habe ich eine Lichterkette mit bestimmt 8000k, neben der sieht alles einfach toll aus...:cool:. Thrower lieber etwas neutraler und Flooder lieber etwas wärmer.

Gruß Ulrich
 

Frank1984

Flashaholic***
15 September 2017
5.969
5.241
113
Mensch, hier gibt es ja viele interessante Gedanken dazu. :tala: Ich hätte nicht gedacht, dass sich bei der Umfrage das kalte und das warme Licht die Waage hält.

Der Fetisch für 3000K und darunter ist für mich nicht nachvollziehbar

Bei mir ist diese Farbtemperatur nur als gemütliches Umgebungs- oder Zimmerlicht sinnvoll. Also als reine Ambientebeleuchtung. Da möchte ich kein Zahnarztlicht haben. :ugly:

Aber alles was in Richtung Suche, Weg ausleuchten oder einfach nur Licht zum Sehen angeht, dann muss es bei mir definitiv kaltweiß sein. ;)
 

Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
8.454
5.147
113
Mensch, hier gibt es ja viele interessante Gedanken dazu. :tala: Ich hätte nicht gedacht, dass sich bei der Umfrage das kalte und das warme Licht die Waage hält.



Bei mir ist diese Farbtemperatur nur als gemütliches Umgebungs- oder Zimmerlicht sinnvoll. Also als reine Ambientebeleuchtung. Da möchte ich kein Zahnarztlicht haben. :ugly:

Aber alles was in Richtung Suche, Weg ausleuchten oder einfach nur Licht zum Sehen angeht, dann muss es bei mir definitiv kaltweiß sein. ;)
Da habe ich noch gar nicht dran gedacht, ich war jetzt nur gedanklich draußen unterwegs.

Also für zuhause mag ich es an sich auch lieber etwas wärmer (ich würde hier so etwa 3000-4000K sagen).

Wenn ich allerdings draußen unterwegs bin und den Weg vor mir ausleuchte, etwas im dunkeln suche, etc....dann fühle ich mich eher im Neutralweißen Bereich (4000-5000K) wohl, nur zu Not auch Kaltweiß.
 
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Crowley

Flashaholic*
14 November 2018
945
1.703
93
Nähe Wien
Naja ich kann zumindest das "Wohlfühlen" bei solchen Farbgebungen nachempfinden, Kerzenlicht u.ä. fand ich als Kind auch unheimlich toll und angenehm. :)

Wie @Frank1984 sagt, damit läufst du ja nicht draussen rum und leuchtest den Weg aus oder suchst eine Fläche ab. In den clubs steht man auf bunte Laser,UV und Effekte, aber als Lampe für den Weg übers Feld will das ja auch niemand ;)

Fetisch hab ich deswegen geschrieben weil es mir so vorkam das es da einen wahren Hype drum gab, alles MUSSTE in 3000K oder darunter erhältlich sein, sonst war es für einige Schrott. Daher eben für mich nicht nachvollziehbar. Meine erste FW3A hab ich im damals wärmsten Ton der möglich war genommen, rein um mal zu testen. Die Lampe verwende ich seit dem testen für garnichts. Ich finds super das es Leutchen und Firmen gibt die uns diesen ganzen Firlefanz ermöglichen und man bei manch Emisar/Noctigon schon erschlagen wird vor lauter LED Wahlmöglichkeiten, dann kann jeder wählen was beliebt. Warm, kalt, unpassende LED zum Anwendungszweck, Lumen Monster oder Stecknadelkofausleuchtung...im Regelfall findet man schon für viele Extremen was passendes
 
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Obro

Flashaholic*
20 Dezember 2017
609
324
63
Außer man ist Sammler wird eine Taschenlampe dazu benutzt Licht ins Dunkel zu bringen um sein Umfeld zu erkennen wenn andere Beleuchtung ausgefallen, nicht vorhanden ist. Hier kommt es auf dem Anlass angemessene Helligkeit an und auf gute Erkennbarkeit des Umfeldes. Ein hoher CRI Wert ist also nie verkehrt, die Farbtemperatur soll ohne Farbstich möglichst unangestrengte Sichtbarkeit erfüllen. Hier fallen wohl Lampen unter 4500k raus
 

Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
8.454
5.147
113
Wie @Frank1984 sagt, damit läufst du ja nicht draussen rum und leuchtest den Weg aus oder suchst eine Fläche ab. In den clubs steht man auf bunte Laser,UV und Effekte, aber als Lampe für den Weg übers Feld will das ja auch niemand ;)

Fetisch hab ich deswegen geschrieben weil es mir so vorkam das es da einen wahren Hype drum gab, alles MUSSTE in 3000K oder darunter erhältlich sein, sonst war es für einige Schrott. Daher eben für mich nicht nachvollziehbar. Meine erste FW3A hab ich im damals wärmsten Ton der möglich war genommen, rein um mal zu testen. Die Lampe verwende ich seit dem testen für garnichts. Ich finds super das es Leutchen und Firmen gibt die uns diesen ganzen Firlefanz ermöglichen und man bei manch Emisar/Noctigon schon erschlagen wird vor lauter LED Wahlmöglichkeiten, dann kann jeder wählen was beliebt. Warm, kalt, unpassende LED zum Anwendungszweck, Lumen Monster oder Stecknadelkofausleuchtung...im Regelfall findet man schon für viele Extremen was passendes
Man sieht eine Noctigon mit 1800K irgendwo in einem Review oder Inserat mit dem Zusatz "Ähnlich Kerzenlicht"...
Das Foto des Leuchtkegels zeigt eher einen roten Fackelschein.
Was macht man mit so etwas? :(
Außer man ist Sammler wird eine Taschenlampe dazu benutzt Licht ins Dunkel zu bringen um sein Umfeld zu erkennen wenn andere Beleuchtung ausgefallen, nicht vorhanden ist. Hier kommt es auf dem Anlass angemessene Helligkeit an und auf gute Erkennbarkeit des Umfeldes. Ein hoher CRI Wert ist also nie verkehrt, die Farbtemperatur soll ohne Farbstich möglichst unangestrengte Sichtbarkeit erfüllen. Hier fallen wohl Lampen unter 4500k raus
Naja ich würde die Grenze hier bei etwa 4000K ziehen. :)
 

Flup.88

Flashaholic*
26 Dezember 2014
393
308
63
38
48624 Schöppingen
Im Haus tendiere ich zu eher wärmeren Licht so um die 4000K. Bei der Arbeit (Kfz-Mechatroniker) nutze ich nur Kaltweißes Licht da ich finde das man damit zb. Undichtigkeiten oder schwer erkennbare Verschraubungen deutlich besser wahrnimmt. Ansonsten pendel ich immer zwischen 5000-6500K, je nachdem worauf ich gerade mehr Lust habe. Unter 4000K und wenn das Licht schon ins bläulich geht ist nichts für mich.
 

Biba

Flashaholic*
18 Juli 2020
257
143
43
Rheinland
Interessante Umfrage.
Ich kann mich nur nach Situationen festlegen.
Stationär im Haus als Nachtlicht nutze ich bis zu 3 Lampen mit 2700k. Ich bilde mir ein, dass man bei so einer 2700k 1 Lumen Beleuchtung auch besser schlafen kann als bei einer cw Variante.
Bei meinen EDC Lampen bevorzuge ich aber 4000 bis 5000k, alles größere für draußen 5000 bis 6500k.

Gefühlt werden gerade "billige" Lampen oft mit cw LED angeboten, weil es heller ist /wirkt.
 

Unheard

Flashaholic**
6 November 2017
4.011
2.570
113
Raffnixhausen
Fetisch hab ich deswegen geschrieben weil es mir so vorkam das es da einen wahren Hype drum gab, alles MUSSTE in 3000K oder darunter erhältlich sein, sonst war es für einige Schrott.
Das hab ich so noch nicht gelesen und immer den Eindruck gehabt, dass sich die Vorlieben die Waage halten. Das geht ganz ohne Verächtlichmachung.

HCRI vs. non-HCRI dagegen ... oha (s. BLF).
 

PEOPLES

Flashaholic*
14 November 2015
265
128
43
Ich war ne Woche unterwegs und bin auch nachts durch den Jungle (wohne in Brasilien) und hatte meine NU25 dabei. Zum ersten Mal übrigends.

Die hat ja alles dabei, also Rotlicht, High-CRI und ne normale LED. Da ist die HCRI einfach etwas angenehmer zum Wandern, wobei ich letztendlich doch mit der normalen LED gewandert habe, weil der Akku gemessen an der Leuchtkraft rund 3-4Mal so weit kommt. Sprich bei 35Lumen kaltweiß laufe ich 9h, bei 20Lumen HCRI halt "nur" 5h.
Normalerweise kann man ja bissi "hinrechnen", aber wenn man mal keine Möglichkeit zum Laden hatte und dann in die Nacht läuft und das Ende noch nicht kennt, dann lieber auf Nummer sicher.
 
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Ace Combat

Flashaholic**
10 September 2011
4.653
3.471
113
Unterfranken
Hab ich da was versäumt ? :rolleyes:
Gibt's etwa schon eine IPL Tala zur "Außenanwendung" :oops:;)
Aber dann bitte in CW. :pfeifen:
 
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