integrierter Akku - ein „No Go“?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine TL-Themen" wurde erstellt von Frank1984, 30. November 2019.

?

Würdet ihr trotz integriertem Akku eine ansonsten sehr interessanten Taschenlampe trotzdem kaufen?

  1. Ja

  2. Nein

  3. Ich bin mir nicht sicher

Das Ergebnis kann erst nach Abgabe einer Stimme betrachtet werden.
  1. So...um den anderen Thread zur TM9K mal etwas zu entlasten, eröffne ich hier eine kleine Debatte um das Thema „integrierter Akku“. Damit ist also ein fest eingebauter Akku in einer Taschenlampe gemeint. Der andere Thread musste teilweise geschlossen werden, da sich einige sehr stark über so einen Umstand aufregen. Daher kann hier im Thread jeder seinen Senf dazu ablassen. Ich fange gleich mal mit einem Zitat aus dem aktuellen TM9K Thread an:

    Also erstmal vorweg...ich bin der Meinung, dass beide Ansichten ihre Daseinsberechtigung haben. Nur finde ich, dass man es nicht immer so radikal angehen muss und, wie in diesem Fall, die anderen bevormunden sollte. Denn nur weil es die eigene Meinung ist, diese allen anderen aufzuzwingen, indem man ein Pauschalverbot wünscht, finde ich persönlich nicht zielführend. Ich denke mal, du würdest dich auch bevormundet fühlen, wenn sich Jemand wünscht, dass auswechselbare Akkus verboten werden sollten. Wenn wir jetzt mal von der Sinnhaftigkeit und den Vor- und Nachteilen integrierter Akkus absehen, hat jede Seite ihre Anwendungsmöglichkeiten, sowie Leute, die lieber das eine oder das andere mögen. Weshalb würdest du gleich, weil es DEINE Meinung ist, die andere Seite verbieten? Könnte man es nicht so angehen, dass Gegner von integrierten Akkus sagen, sie würden es nicht kaufen, weil es für ihre Anwendungen nicht praktikabel ist und fertig? Leben und leben lassen.

    Dann führst du die Zahl an, dass 99% der Lampen keine technische Notwendigkeit für integrierte Akkus hätten. Ich vermute mal, dass das keine Statistik, sondern dein Bauchgefühl ist, oder? Da dein Beitrag ja im TM9K Thread geschrieben wurde, geht es aktuell um diese Lampe. Ich bin der Meinung, dass erstmal grundsätzlich bei höheren Strömen ein integrierter Akku sicherer ist. Es ist nicht praktischer, aber eine fest verlötete Stelle ist grundsätzlich erstmal besser als eine ständig belastete Feder. Dass mit einem 21700er Akku bis zu 9500 Lumen möglich sein sollen, ist natürlich Wahnsinn. Dass da viel Strom fließen muss, wissen wir sicherlich.
    Jetzt ist halt die große Frage, ob Nitecore den Akku nur integriert hat, um dem Kunden mehr Geld aus der Tasche zu ziehen, oder ob es vielleicht doch der technischen Zweckmäßigkeit dient bei 9500 Lumen. Ich weiß es nicht. Du weißt es nicht. Hier kann man nur vermuten, was wahrscheinlicher ist. Für mich ist es das zweite.

    Dann würde ich noch gerne etwas allgemein auf das Thema eingehen. Du bist im anderen Thread bereits der zweite, der Taschenlampen mit integrierten Akkus pauschal als „Müll“ betitelt. Wenn es für dich so ist, dann ist es so. Wer wäre ich, wenn ich dir deine Meinung wegnehmen möchte? Allerdings würde ich gerne ein paar Argumente in den Raum schmeißen, um einfach mal drüber nachzudenken. Denn heutzutage ist es viel einfacher und öffentlich die „bösen“ Unternehmen und Firmen an den Pranger zu stellen...sei es die Geldgier, die geplanten Defekte bei Geräten, integrierte Akkus, menschenunwürdige Bedingungen...oder oder oder. Was in der heutigen Zeit schön ist, mit allen kommunizieren zu können oder seine Meinung öffentlich zu machen, hat aber auch ein paar Nachteile. Aus meiner Sicht wird leider viel zu schnell „die Unternehmen sind böse“- oder die Moralkeule herausgeholt, um sich virtuell einen Mob zusammenzustellen, welcher dann mit Mistgabeln und Fackeln Richtung Firmensitz zieht. Das ist so schnell gemacht, dass die eigentliche Überlegung, was eigentlich hinter einer bestimmten Politik einer Firma stecken könnte, weit in den Hintergrund rutscht. In unserem Fall jetzt...vielleicht ist Nitecore garnicht so böse und konnte die angestrebte Leistung einfach nur mit einem integriertem Akku technisch umsetzen? Vielleicht will Nitecore keine „Obsoleszenz“ planen, sondern versucht einfach etwas innovatives zu tun? Wir wissen es nicht. Aber ich finde, man sollte sich erstmal über alle Seiten einer Sache Gedanken machen. Denn nicht nur Taschenlampen kommen mit diesem Thema in Kontakt. Es gibt diverse technische Geräte oder inzwischen Autos, wo es (meiner Vermutung nach) nicht anders praxisorientiert funktioniert.

    Und jetzt meine Meinung zum Thema:

    Ich persönlich finde integrierte Akkus nicht so toll. In meiner Anwendung wäre es deutlich zweckmäßiger, bei leerem Akku diesen einfach durch einen Ersatzakku austauschen zu können. Auch langfristig finde ich es nicht schön, dass man den Nutzen der Taschenlampe durch den Akkuverschleiß einschränken muss. Wenn es technisch nicht anders geht, dann ist es aber ok für mich und jeder hat die Wahl, die Lampe zu kaufen oder nicht. Auch wenn ich diese Meinung habe, würde ich nichts anderes verbieten wollen, sondern gehe einfach locker an das Thema ran, dass jeder für sich selbst entscheiden kann. So habe ich z.B. heute die TM9K bestellt, da ich sie trotz fest verbautem Akku faszinierend finde.

    Gerade für Menschen, welche keine Talafreaks sind, für die Billiglampen ausreichen und die sich keine Gedanken weiter um das Thema machen wollen, sind integrierte Akkus oft praktischer. Daher jedem seine Vorlieben dazu und ich bin allgemein kein Freund davon, anderen radikal irgendetwas aufdrücken zu müssen. Dafür gibt es einfach zu viele Unterschiedliche Menschen, Anwendungen oder Vorlieben.

    :thumbup:

    Jetzt habe ich mich mit so vielen Zeilen für etwas mehr Akzeptanz anderer Meinungen ausgesprochen...die eigentlich Frage ist: Würdet ihr nur wegen des einen Umstands eines integrierten Akkus eine Lampe nicht kaufen, welche ansonsten sehr interessant wäre?
     
    #1 Frank1984, 30. November 2019
    Zuletzt bearbeitet: 30. November 2019
    Adler1, amaretto, Ratzepeter und 5 andere Flashys haben sich hierfür bedankt.
  2. Mach doch zusätzlich eine Umfrage rein. Dann sieht man doch schnell ein Stimmungsbild.
    Ich missbillige ebenfalls Geräte mit fest verbauten Akkus und immer wenn ich die Wahl habe, entscheide ich mich für die wechselbare Variante.
     
    TimeLord und Frank1984 haben sich hierfür bedankt.
  3. Keine schlechte Idee. Ich werde es mal versuchen, weiß aber nicht, ob man das im Nachhinein noch einfügen kann.

    Edit: Ich glaube, bei dieser Forensoftware ist ein nachträgliches Einfügen einer Umfrage nicht mehr möglich.

    @Kafuzke

    Und was wäre, wenn es nur eine integrierte Lösung gäbe und du die Lampe ansonsten wirklich gut findest? Also richtig „doll“ gut? ;)
     
    #3 Frank1984, 30. November 2019
    Zuletzt bearbeitet: 30. November 2019
  4. Acebeam
    Ich kaufe nix mit fest verbauten Akkus. Egal ob Taschenlampe oder Rasierer.

    Leider bei Geräten wie Smartphones heutzutage schwer geworden.
     
  5. Gibt es überhaupt noch aktuelle Smartphones ohne fest verbaute Akkus?
     
  6. Also für mich ist eine Taschenlampe mit nem festverbauten Akku aus eigentlich zwei Gründen ein No-Go:

    1. Bin ich unterwegs und der Akku wird irgendwann leer, dann habe ich keine Möglichkeit diesen gegen einen vollgeladenen auszutauschen. Die Tala musst erstmal an das Ladekabel und ist in dieser Zeit nicht nutzbar. Stattdessen muss ich auf eine andere Tala zurückgreifen.
    2. Irgendwann verschleißt ja der Akku, die Kapazität lässt nach oder was auch immer. Bezweifle, dass NiteCore und andere Hersteller, Garantie auf Verschleißteile geben. Vielleicht wechseln sie zwar den Akku, wenn man das selber bezahlt. Das kostet also wieder extra Geld, Zeit. Im schlimmsten Fall ist die Lampe aber reif für die Mülltonne.

    Mit einem austauschbaren Akku habe ich diese Probleme einfach nicht.
    Zudem suche ich mir gerne selber Akkus aus, die ich in meinen Talas benutzen möchte.

    Ich habe aber absolut kein Problem damit, wenn Jemand sich eine Taschenlampe mit nem festverbauten Akku trotz der angesprochenen Nachteile, kaufen möchte.
     
    manchmal, Lux-Perpetua, TimeLord und ein weiterer Flashy haben sich hierfür bedankt.
  7. Deine beiden Punkte sind auch meine Hauptkritikpunkte. :thumbup:
     
  8. Ich sage es mal so...
    Ich hatte bis jetzt in meinen Leben nur 2 Smartphones gehabt.
    Das erste war ein Samsung S4, Akkuwechsel sehr einfach. Mein zweites, aktuelles Smartphone Samsung - S7, hat angeblich ein "festverbauten Akku". Aber...
    Für etwas Geld und mit etwas Geschick lässt sich dieser doch wechseln oder man lässt diesen halt von Jemanden wechseln.
    Das ist auch bei den Nachfolger Modellen möglich und auch bei den Smartphones von iPhone.
    Also lange Rede, kurzer Sinn - es gibt noch genug Smartphones bei denen ein Akkuwechsel möglich ist. Zwar etwas komplizierter und teuerer als bei den alten Handys aber trotzdem möglich ;)
     
    Frank1984 hat sich hierfür bedankt.
  9. Vielleicht ist es bei der TM9K ja auch so. :hinter:
     
  10. Irgendwie haben die den Akku ja rein bekommen also theoretisch müsste man diesen auch irgendwie rausbekommen.
    Die Frage lautet jetzt, wie lässt sich die TM9K öffnen, wenn überhaupt!? Ist der Akku tatsächlich verlötet und wie lässt sich dieser dann entfernen bzw. ersetzten???
     
  11. Es wurde ja schon endlos über das Thema diskutiert, mit all seinen Vor- und Nachteilen. Und diese Diskussion ist zäh.
    Deshalb folgendes Gedankenspiel:
    "Ihr kauft euch eine neue, kompakte, hochwertige, USB-aufladbare (!) Lampe. Ihr legt einen nagelneuen Akku ein. Anschließend kommt Spezialkleber auf das Gewinde und die Tailcap wird drauf geschraubt, damit sie sich niiiiiiieeeee wieder lösen lässt"

    Niemand würde es tun, es macht einfach keinen Sinn! Außer für den Hersteller... :facepalm:
     
    Liquidity, LED und TimeLord haben sich hierfür bedankt.
  12. Fest verbaute Akkus sind für mich ein Ausschlusskriterium. Insbesondere Bei Taschenlampen. Meine Gründe sind etwa glich mit denen von @Kasperrr .

    Im konkreten Fall kaufe ich eine Lampe für einen relativ hohen Preis. Ist dann des relativ einfache Bauteil "Akku" irgendwann mal defekt, schadhaft oder sonst was, so muss ich die Lampe entweder reparieren lassen oder wegwerfen. Letztere Option lässt den Öko in mir ausrasten, denn nachhaltig ist anders. So Einwegtaschenlampen haben mich schon als Kind genervt. Bei der Reparatur muss sich jedoch erst mal zeigen, wie sich da der Hersteller in Sachen Garantie verhält. Muss ich mich als Kunde dann selbst drum kümmern? Habe ich uU horrende Versandkosten um die Lampe einzuschicken? Wird mir Garantie auf einen Akku überhaupt gewährt? Alles Fragen, die man nicht so pauschal beantworten kann. Im Falle von Nitecore gibt es ja den faden Beigeschmack, daß die Garantie faktisch verweigert wird, wenn die Lampe nicht über den offiziellen Distributor für das Kaufland bezogen wurde - und das obwohl auf der Schachtel was von 5 Jahren Garantie steht. Bleibt abzuwarten, wie sich dies weiter entwickelt.

    Ich verdamme die fest eingebauten Akkus nicht. Es muss ein jeder selbst entscheiden, ob er das will, oder nicht. Das verhält sich ungefähr wie mit den Spezialakkus bei anderen Herstellern. Hier ist es auch meine freie Entscheidung, da mitzuziehen oder nicht.

    Im speziellen Fall der TM9K ist es jedoch nicht nur der "Einweg"aspekt sondern auch die Einsatzbereitschaft. Ist der Akku leer brauche ich eine Wechsellampe anstelle eines simplen Wechselakkus. Das ist beim Gassigehen oder Campen vielleicht nicht ganz so schlimm. Wenn aber der Einsatz oder gar meine Gesundheit vom Licht abhängt, kann ich nicht erst zwei Stunden nachladen, wenn beim Strom Ebbe herrscht.
     
    Frank1984 hat sich hierfür bedankt.
  13. @LetzterVersuch Also findest du, dass es reine Abzocke ist und bei 9500 Lumen keinen technischen Sinn haben kann?
     
  14. Ob es tatsächlich technisch Sinn macht, kann ich Dir nicht beantworten. Hier fehlt mir das fachliche Wissen. Aber...
    Wenn man sich die Nightwatch NS53A anschaut, die mit 3 LED's und ebenfalls einem einzigen Akku, der nicht fest verbaut ist, laut dem Hersteller um die ~9900lm (Ströme von etwa 35A) erreicht, dann könnte man schon behaupten, dass es sich bei der TM9K eventuell um Abzocke handelt.
    Ich meine, warum tut das der eine Hersteller und der andere eben nicht!? Bin überzeugt, dass Nightwatch keine Probleme hätte den Akku fest zu verbauen und trotzdem tut er das nicht. Warum eigentlich!? Keine Abzocke oder fehlt denen das fachliche Wissen???
     
  15. Olight Shop
    Für mich ist ein eingebauter Akku auch ein absolutes Nogo, was ich grundsätzlich ablehne. Bei Smartphones habe ich kein so großes Problem damit, da diese schneller ausgetauscht werden, da sie schneller veralten und dann nichtmehr ordentlich funktionieren. Bei Taschenlampen habe ich jedoch ein riesiges Problem damit, da diese in der Regel viele Jahre benutzt werden. Ich hatte es erst letztens, dass ein Akku von 2012 den Geist aufgegeben hat, dieser wurde in der Taschenlampe von meinem Vater (Jäger -> relativ häufige Nutzung) genutzt und nie irgendwie gepflegt (Lagerspannung, Lagertemperatur usw...), hätte ich deswegen die Taschenlampe entsorgen müssen, wäre das echt super schade gewesen, da die noch top in Schuss ist.
    Auch von einer etwaigen Garantie auf fest eingebaute Akkus halte ich nichts, da solche Akkus in der Regel viele Jahre halten, wie mein Beispiel zeigt und kein Hersteller 5 oder 10 Jahre Garantie auf Akkus geben wird.
    Technische Umsetzung mal beiseite, finde ich auch die 9500 Lumen aus einer einzelligen Lampe nicht gerade praxisorientiert, wielange werden wohl die 9,5K Lm gehalten? 10-20sek?
     
    #15 2stroke_fanatic, 30. November 2019
    Zuletzt bearbeitet: 30. November 2019
    Lux-Perpetua hat sich hierfür bedankt.
  16. 10 Sekunden würden mir reichen. Aber wie lange der Turbo nun gehalten werden kann, ist ja ein anderes Thema. ;)

    Bluzie war so freundlich und hat noch eine Umfrage ganz oben hinzugefügt.
     
    #16 Frank1984, 30. November 2019
    Zuletzt bearbeitet: 30. November 2019
  17. Ein eingebauter Akku in einem Alltagsgerät, dass normalerweise länger als 2 Jahre hält, ist für mich ein NoGo. Beim Smartphone stört es mich weniger, weil die Dinger bei mir in der Regel nicht alt werden (nein, ich muss nicht immer das neueste Modell haben, aber den harten Industriealltag mit Staub, Feuchtigkeit, starken Elektromagnetischen Feldern und spontanen Temperaturschwankungen von mehrern 10° machen sie meist nicht all zu lange mit:()
     
  18. Eigentlich ist ja ziemlich alles gesagt.. Aus praktischen Gründen (schneller Wechsel unterwegs) macht es bei Lampen keinen Sinn. Ökologisch gesehen macht es keinen Sinn, es bleibt nur der Design-Aspekt "kleiner+flacher" mit Spezialakkus, die man eh kaum nachkaufen kann (Rovyvon, Nitecore Tube und solche mini Lämpchen). Und dann natürlich noch die o-light Nummer mit dem bequemen Laden, aber bitte nur die hauseigenen Akkus, die man aber zumindest wechseln kann. Auch nicht viel besser.

    Bei Smartphones ärgert es mich fast noch mehr, wie man verarscht wird.. Die werden z.T. bei alternden Akkus künstlich per Software gedrosselt (iPhone), damit die Akkulaufzeit etwa die gleiche bleibt, obwohl weniger Kapazität da ist.

    Und veraltet ist z.B. mein Samsung S7 noch lange nicht. Die Kamera ist fantastisch, das Display toll, das Teil sehr schnell, aber mein Akku hat sich nach 3.5 Jahren aufgepustet und den hinteren Deckel aufgedrückt. Ich werde den austauschen, aber wahrscheinlich ist das nächste, was passieren wird, dass ich keine Updates mehr bekomme.

    Ich schreibe gerade an einem über 10 Jahre alten Thinkpad. Das läuft bei vernünftiger Bedienung und mit der richtigen Software (Linux) nach wie vor fantastisch als Alltagsrechner. Und das S7 Handy ist wahrscheinlich doppelt so leistungsfähig wie dieser alte Rechner. Einmal den Akkupack getauscht. Super.

    Solange die Komponenten wie Prozesser oder Bildschirm nicht kaputt gehen, ist es eine Frechheit und Umweltsauerei, funktionierende Geräte wegen des Akkus auf den Müll schmeissen und ersetzen zu müssen.
     
  19. Offensichtlich ist noch nicht alles gesagt. Sonst wäre es im anderen Thread nicht so weit gekommen.

    Schließt du also mit Sicherheit jeden technischen Nutzen von integrierten Akkus (gerade bei Taschenlampen) aus?
     
  20. Anders gefragt, welchen gravierenden technischen Nutzen siehst du denn bei Taschenlampen? Ich seh gerade keinen.
    Bei diesen Microtaschenlampen ok, bin ich persönlich auch kein Fan von und setze eher auf AAA, aber da kann ich es nachvollziehen.
     
  21. Ich kann nicht wissen, was es für einen Nutzen hat. Aber schließe diesen nicht aus. Das bedeutet, es könnte einen technischen Grund haben, aber ich weiß es nicht, da ich bei der Entwicklung nicht mit bei war. Weswegen dies so sein könnte, habe ich bereits beschrieben.
    lightboks hingegen meint zu wissen, dass diese Art keinen technischen Grund hat. Ich bin also aufgrund des Wissenstandes neutral, während er meint, es zu wissen. Daher frage ich nach, ob er sich wirklich sicher ist, eine absolut zutreffende Aussage tätigen zu können.

    Darum würde ich mich über eine Antwort freuen. :)

    PS: Wer hat denn von einem „gravierendem“ Nutzen geschrieben? Könntest du diese Stelle bitte mal zitieren?
     
    #21 Frank1984, 30. November 2019
    Zuletzt bearbeitet: 30. November 2019
  22. Entweder man akzeptiert einen festverbauten Akku oder nicht.Eine andere Lösung gibt es nicht.
     
  23. Ja. AAA/10440er sind mir klein genug. Wenn es noch kleiner oder flacher oder kindersicher oder für die verwirrte Oma sein soll, würde ich mich trotzdem über zwei, drei Schräublein freuen, um bei Bedarf zerstörungsfrei auch exotischere Akkus tauschen zu können. Gerade diese mini Akkus halten ja nicht lange durch.
     
  24. @Riesbachtaler Urgestein Im Endeffekt ist es so. Hier im Thema geht es ja auch nicht um pro oder kontra integriertem Akku, sondern, ob man bereit ist, diesen Kompromiss einzugehen, wenn man eine Lampe toll findet. Würdest du es tun? ;)

    @lightboks Wenn du das mit „Sicherheit“ sagen kannst, dass ein technischer Nutzen absolut ausgeschlossen ist, hast du vielleicht mehr Informationen als ich, eine Quelle oder eine Aussage eines Herstellers? Ich frage wirklich nur, weil es mich interessiert. :thumbup:
     
  25. Für komplett integrierte Akkus habe ich bei gewöhnlichen Taschenlampen kein Verständnis. Akkupacks hingegen stören mich weniger, solange sie nur dann eingesetzt werden wenn es auch Sinn macht. Bei den Lumenmonstern von Acebeam, Imalent o.ä. macht das mMn eben schon Sinn, da dort oft bis zu 8 Zellen drinstecken. Wenn jetzt ein unerfahrener Nutzer (der sich die Lampe womöglich als Spielzeug wegen Werbung gekauft hat) da 8 Zellen von verschiedenen Herstellern, unterschiedlichem Alter und ungleichem Ladezustand/Spannung reinsteckt, kann schon mal was schief gehen. Da ist ein Akkupack mit integrierter Ladefunktion einfach sicherer. ABER es muss stets austauschbar sein, und es sollte mit etwas Arbeit möglich sein die Zellen zu ersetzen.
     
    Adler1 und Frank1984 haben sich hierfür bedankt.
  26. Eine klare Antwort:Nein ich würde und werde so etwas nicht tun, definitiv.
    Ich weis oft nicht was ich will, aber immer was ich nicht will!
     
  27. Sehr gerne, ich versuche mal meinen Standpunkt rüberzubringen.:)
    1. Größe: Wie schon geschrieben, kann es bei Taschenlampen in unüblichen Formen sinnvoll oder sogar nötig sein fest eingebaute Akkus in Spezialgrößen bzw. -formen zu verwenden. Nitecore Tip um eine zu nennen. Das ist aber in der Größenordnung der TM9k nicht sinnvoll, da sowieso eine handelsübliche Akkugröße verwendet wird und der eingesparte Platz (wegfallende Kontaktfedern) ist mMn. auch nicht ausschlaggebend um einen festeingebauten Akku zu validieren. (die Lampe 2-3mm kürzer zu machen kann für den Hersteller schon wichtig sein, aber dafür die ganzen Nachteile eines festeingebauten Akkus in Kauf zu nehmen könnte ich nicht nachvollziehen)

    2. Übergangswiderstände: Das Argument, was mir noch am sinnvollsten erscheint. Durch punktgeschweißte Kontakte am Akku und gelötete Verbindungen zum Treiber können die Übergangswiderstände ziemlich stark reduziert werden. Aber auch hier stell ich wieder die Frage der Sinnhaftigkeit in der Raum, man müsste mal genau untersuchen, wieviel das ausmacht in Bezug auf die Laufzeit. Ich schätze vernachlässigbar wenig.
    Was auch schon angesprochen wurde, wenn man >35A durch Kontaktfedern schickt werden diese sehr heiß und können in sich kollabieren, glühen usw., jedoch kann man das mit ausreichender Dimensionierung der Federn auch umgehen, wie es andere Hersteller auch hinbekommen.

    3. Stoßfestigkeit: Wenn ein Akku nur zwischen 2 Federn in der Lampe gelagert wird (oder am Lampenkopf ein fester Kontaktpunkt und hinten eine Feder), dann kann der Akku in der Lampe bei einem Sturz zu einem Geschoss werden und Elektronikkomponenten zerstören. Bei einem fest eingebauten Akku könnte man den Akku fest einkleben oder einspannen, sodass dies nicht passiert. Die Nitecore ist nicht mit ihrer "1m Impact resistant " Zertifizierung nicht stoßfester als vergleichbare Lampen, sodass das auch kein Grund sein kann.

    4. Wasserdichtigkeit: Wo nichts aufgeschraubt werden muss könnte man eine bessere Wasserdichtigkeit gewährleisten, indem man die Gewinde vollflächig verklebt. Macht im Falle der TM6k oder bei jeder anderen Lampe keinen Sinn, da die Lampe ja ladbar sein muss und somit der Ladeport immer eine Schwachstelle sein wird.

    Wenn jemandem nochwas einfällt oder ich irgendetwas falsch sehe, dann kann er es gerne ergänzen bzw. mich darauf hinweisen.:thumbup:
     
    Thomas W, Lux-Perpetua und Frank1984 haben sich hierfür bedankt.
  28. Sehr gerne, ich versuche mal meinen Standpunkt rüberzubringen.:)
    1. Größe: Wie schon geschrieben, kann es bei Taschenlampen in unüblichen Formen sinnvoll oder sogar nötig sein fest eingebaute Akkus in Spezialgrößen bzw. -formen zu verwenden. Nitecore Tip um eine zu nennen. Das ist aber in der Größenordnung der TM9k nicht sinnvoll, da sowieso eine handelsübliche Akkugröße verwendet wird und der eingesparte Platz (wegfallende Kontaktfedern) ist mMn. auch nicht ausschlaggebend um einen festeingebauten Akku zu validieren. (die Lampe 2-3mm kürzer zu machen kann für den Hersteller schon wichtig sein, aber dafür die ganzen Nachteile eines festeingebauten Akkus in Kauf zu nehmen könnte ich nicht nachvollziehen)

    2. Übergangswiderstände: Das Argument, was mir noch am sinnvollsten erscheint. Durch punktgeschweißte Kontakte am Akku und gelötete Verbindungen zum Treiber können die Übergangswiderstände ziemlich stark reduziert werden. Aber auch hier stell ich wieder die Frage der Sinnhaftigkeit in der Raum, man müsste mal genau untersuchen, wieviel das ausmacht in Bezug auf die Laufzeit. Ich schätze vernachlässigbar wenig.
    Was auch schon angesprochen wurde, wenn man >35A durch Kontaktfedern schickt werden diese sehr heiß und können in sich kollabieren, glühen usw., jedoch kann man das mit ausreichender Dimensionierung der Federn auch umgehen, wie es andere Hersteller auch hinbekommen.

    3. Stoßfestigkeit: Wenn ein Akku nur zwischen 2 Federn in der Lampe gelagert wird (oder am Lampenkopf ein fester Kontaktpunkt und hinten eine Feder), dann kann der Akku in der Lampe bei einem Sturz zu einem Geschoss werden und Elektronikkomponenten zerstören. Bei einem fest eingebauten Akku könnte man den Akku fest einkleben oder einspannen, sodass dies nicht passiert. Die Nitecore ist mit ihrer "1m Impact resistant " Zertifizierung nicht stoßfester als vergleichbare Lampen, sodass das auch kein Grund sein kann.

    4. Wasserdichtigkeit: Wo nichts aufgeschraubt werden muss könnte man eine bessere Wasserdichtigkeit gewährleisten, indem man die Gewinde vollflächig verklebt. Macht im Falle der TM6k oder bei jeder anderen Lampe keinen Sinn, da die Lampe ja ladbar sein muss und somit der Ladeport immer eine Schwachstelle sein wird.

    Wenn jemandem nochwas einfällt oder ich irgendetwas falsch sehe, dann kann er es gerne ergänzen bzw. mich darauf hinweisen.:thumbup:
     
    #28 2stroke_fanatic, 30. November 2019
    Zuletzt bearbeitet: 30. November 2019
    uselessuser, Straight Flash und Kasperrr haben sich hierfür bedankt.
  29. Danke für deine ausführliche Antwort. Übrigens...ich finde integrierte Akkus auch nicht toll. Der einzige Unterschied hier ist nur der, dass ich niemals etwas mit Sicherheit behaupten würde in Bezug auf den technischen Nutzen. Du hast ja selbst geschrieben, unter bestimmten Umständen kann das schon ein Vorteil sein. Eine andere Meinung habe ich auch nicht. ;)

    @Riesbachtaler Urgestein Du hast keine einzige Lampe (ausgenommen Minilampen) mit integriertem Akku?
     
  30. Die Volador Mini kommt am Mittwoch und ist meine Nr. 100 an Taschenlampen, ich habe nicht eine einzige Lampe mit festverbautem Akku.
     
  31. Petzl Bindi, kleine Nitecoredinger, usw. . Zebralights haben einen "Unibody", sind kaum zu reparieren, sind zum Teil so kurz, das nur ungeschützte Zellen reingehen.

    Kurz: wenn die Lampe dadurch noch leichter und/oder kleiner wird bin ich dabei. Dein Gedankenspiel ist Thema verfehlt.
     
  32. @Riesbachtaler Urgestein
    Dann ziehst du es richtig durch. :thumbsup: Und hast du noch nie das Gefühl gehabt, dich selbst einzuschränken, sodass dir nicht die ganze Palette toller Lampen auf dem Markt zur Verfügung steht? Es gab garantiert schon die ein oder andere Lampe, welche du bestimmt gerne gehabt hättest, wenn sie nicht mit festem Akku wäre, oder?
     
  33. Ich möchte meinen ersten Post etwas ergänzen, da davor noch die Umfrage, viel mehr die Frage dazu nicht vorhanden war.

    Wenn es eine wirklich sehr interessante, für mich die perfekte Taschenlampe wäre, die auch jeden meiner Wünsche/Ansprüche erfüllen und von Anfang bis zum Ende vollkommen überzeugen, würde, dann wäre ich höchstwahrscheinlich bereit sie mir auch zu kaufen.
    Solche Tala, muss aber erst noch gebaut werden...;)
     
    Frank1984 hat sich hierfür bedankt.
  34. Das stimmt, ich hoffe deswegen dass die kommende Acebeam K65 GT keinen festverbauten Akku hat.
     
  35. Ok. ;) Lass uns das mal kurz weiterspinnen. Die K65 GT kommt raus, leider nur mit festem Akku. Du findest diese Lampe aber sowas von megamäßig toll in allen anderen Punkten und hast großes Verlangen, diese zu besitzen. Was wäre dann? Wenn du „nein“ sagen würdest, aus welchem Grund dann selbst geißeln?

    Ich verstehe bei der Praxisanwendung z.B. bei der Polizei, dass es enorm wichtig sein kann, den Akku schnell wechseln zu können. Logisch. Aber machen wir uns mal nichts vor...die meisten hier haben die Lampen nur in der Vitrine stehen oder zum Gassi gehen. ;)
     
  36. Ich werde beim "Nein" bleiben, genauso wenig würde ich mir ein Trikot von Bayern München kaufen, auch wenn es mir noch so gut stehen würde.
     
    uselessuser und Straight Flash haben sich hierfür bedankt.
  37. Und darf ich fragen, weswegen denn genau? In der Praxis dürfte es für dich kaum einen Unterschied machen. Wie gesagt, ich finde feste Akkus auch nicht toll, würde mir aber trotzdem eine Lampe mit so einem kaufen, wenn ich sie super finde. Ansonsten würde ich mich ja selbst einschränken. Nur sehe ich den Sinn dahinter nicht, mich selbst einzuschränken. :ugly:
     
  38. @2stroke_fanatic und @Kasperrr haben es im Grunde genommen schon völlig hinreichend auf den Punkt gebracht. :thumbup: Ich gehöre bzgl. Taschenlampen und ihren langen Lebenszyklen auch zu den klaren Verfechtern wechselbarer Akkus, und zwar solche, die handelsüblich, preiswert und frei erhältlich sind. Damit bleiben eigentlich nur die üblichen Rundzellen übrig.

    Ausnahmen sehe ich lediglich in der Gestaltung von handlichen, preiswerten Miniaturlampen (z.B. Nitecore TIP2), welche eine u.U. ergonomischere Form verwenden und bei minimaler Größe das Maximum an Energiedichte benötigen. Hier könnten frei formbare Lithium Polymer Akkus ihren Vorteil ausspielen. Das Thema der (geplanten) Obsoleszenz lässt sich aber auch hier nicht wegdiskutieren.
     
  39. In einer Pro und Kontra-Diskussion halte ich klare Positionierungen für angebracht. Dass diese in aller Regel persönliche Vorlieben oder Meinungen widerspiegeln, die keinen Anspruch auf wissenschaftliche Ausgewogenheit erheben, sollte allen Beteiligten klar sein und muss nicht betont werden.

    Ich stehe auf Seiten der Einbauakku-Gegner und gehe bis zum Beweis des Gegenteils von der Annahme aus, dass integrierte Akkus in TaLas vordergründig als Lebensdauerbegrenzer dienen. Wäre es anders, sollte das herstellerseitig kommuniziert werden. Das ist aber wohl nicht der Fall.
     
    Frank1984 und Riesbachtaler Urgestein haben sich hierfür bedankt.
  40. Ich bleibe nicht aus Trotzköpfigkeit beim Nein sondern aus Überzeugung.
    Es sei denn man bietet mir ein Gratiswochenende inkognito mit einer Dame meiner Wahl!:p
     
    #40 Riesbachtaler Urgestein, 30. November 2019
    Zuletzt bearbeitet: 30. November 2019
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