Warmes/kaltes Licht - was bevorzugt ihr und warum?

Welche Lichtfarbe ist euer Favorit für den Außeneinsatz?

  • kaltweißes Licht

    Stimmen: 21 19,6%
  • neutrales Licht

    Stimmen: 52 48,6%
  • warmweißes Licht

    Stimmen: 21 19,6%
  • mir ist das egal

    Stimmen: 3 2,8%
  • ich kann mich nicht festlegen

    Stimmen: 10 9,3%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    107

PatX

Flashaholic*
4 September 2010
430
309
63
Augsburg
Ich bevorzuge für den Taschenlampen Außeneinsatz neutral weißes High CRI Licht mit um die 4000K. Das ist mir persönlich einfach am angenehmsten und z.b. bei Nachtwanderungen im dichten Wald einfach mega entspannend.
Auch meine Fahrrad Beleuchtung hat eine SST20 in 4000K bekommen und eine LEP neutralweiß mit High CRI besitze ich auch. :thumbsup:

Fürs professionelle Benutzen und richtig starke Lampen und Thrower ist aber auch eher kaltes Licht mal ganz gut.
 

Genießer

Moderator
Teammitglied
12 März 2019
1.620
2.065
113
Bad Mergentheim
Meine Meinung zu dem Thema.
Drinnen wie der Großteil schön warm und gemütlich, wenn ich was arbeite aber eher um 4000K, für mich einfach sehr angenehm und kaum farbverfälscht.

So nun zur eigentlichen Frage der bevorzugten Lichtfarbe/temeratur für draußen, bei mir situationsbedingt etwas unterschiedlich.
Zum Spaziergang und die nahe Umgebung gerne um die 3000K, einfach weil es mir gefällt, gemütlich ist und gerade im Wald wo viel braun ist, dieses besser rauskommt.
Für weitleuchte-Lampen dann eher Richtung NW, also iwas von 4000K bis 5000K.
Ganz allgemein, finde ich in der Natur HCRI umso wichtiger je kälter das Licht ist, da sonst alles so "tot" grau erscheint.

Da aber WW und auch HCRI beides zu Lasten der Effizienz geht, bin ich gerade bei Lumenmonstern auch mit CW zufrieden, aber wenn es WW HCRI auch in sehr effizient geben würde, wäre das meine Wahl, da macht nur die Physik der aktuellen LEDs einen Stich durch die Rechnung.

Im Alltag ist es aber fast immer egal was für Licht zur Verfügung steht, denn da ist das (für mich) folgendermaßen priorisiert:
  1. überhaupt Licht haben
  2. außreichend Licht haben
  3. passende Lichtverteilung (breit/weit)
  4. weißes Licht haben, oder eben gerade eine andere Farbe
  5. Farben gut und einfach differenzieren können --> HCRI
  6. gleichmäßiges Lichtbild, ohne störende Artefakte oder Ecken
  7. für die Augen angenehmes Licht --> wärmere Lichttemperatur
Also ja, ich präferiere klar wärmeres Licht, auch draußen, aber nicht immer werden alle meine Wünsche erfüllt...
Warum ich wärmeres Licht mag, kann ich nur vermuten. Meine Vermutung ist, dass wenn man in der Nacht Licht macht, kommt man ja vom Sonnenuntergang und der ist ja auch deutlich warm. Wenn man natürlich mittags an einer Ecke Zusatzbeleuchtung braucht, sollte kein allzugroßer Unterschied in der Lichtfarbe zu Sonne sein, sonst sieht das komisch aus und irritiert ganz ordentlich.
Gerade beim Auto finde ich sehr kaltes Licht komplett fehl am Platz, da so auch ein korrekt eingestelltes Abbelndlicht für den Gegenverkehr unangenehm in den Augen ist. NW dagen hat keine Nachteile, aber eben weniger unangenehm/blendend für den Gegenverkehr. Ich bin im Straßenverkehr meist mit gelber Brille unterwegs, da ist das für mich deutlich angenhemer und stört mich auch mein CW-Scheinwerfer nicht.

Ich seh durchaus Einsatzszenarien, bei denen CW relevante Vorteile hat, nur hab ich die bisher nicht gehabt....

Schöne Grüße vom Genießer
 

lightboks

Flashaholic**
4 Januar 2019
1.891
953
113
Wie @Straight Flash schon schrieb, ist es nicht so einfach. In der 'blauen Stunde' wird die Fläche garantiert nicht weiß erscheinen. Ohne Umgebungslicht allerdings verschwindet der Farbstich sofort. Umgekehrt sieht man kaltweißes Licht bei Umgebungslicht von wärmerer Farbtemperatur grün- bis bläulich. Das ist kein Stück besser.
Anhang anzeigen 146562
Abb. oben: Umgebungslicht 5000K, links 3200K, rechts 5800K. Das Papier erscheint ziemlich sicher grau, egal, wie euer Monitor eingestellt ist (Extreme mal außen vor).
Das beispiel mit den beiden c01 in 3200 und 5800k ist super.


Ich habe die 3200k geliebt und und immer zum vorlesen fürs kind genommen. Die 5500k+ war immer nur die rucksacklampe zur innenraumbeleuchtung.

Die c01s mit 4000k.. Kann irgendwie beides
 

Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
8.454
5.147
113
Ich hab ja jetzt erst nach etlichen Jahren wieder mit TaLas angefangen.
Meine Präferenzen liegen eigentlich noch bei warmweißem Licht, allerdings habe ich auch nichts gegen Neutralweiß mit High CRI.
Kaltweiß gefällt mir nicht so wirklich, allerdings kommt man bei einigen Lampen nicht drum herum.
Man muss immer irgendwo Kompromisse machen.
 

Corbon

Flashaholic**
29 Dezember 2017
3.595
2.538
113
Berlin
@Frank1984

Das die Frage aufkommt, weshalb man kaltweiße Scheinwerfer am Auto mag, als Taschenlampe aber lieber NW oder WW verwendet, hört sich erstmal in der Tat widersprüchlich an, deshalb ist die Frage auch berechtigt, nur kann ich es zumindest für mein Empfinden erklären, ohne das ich mich selbst dabei widerspreche.

Wenn ich mich draussen im Wald oder bei extremer Dunkelheit aufhalte, dann ist kaum ein anderes Restlicht vorhanden, dann also nur noch hauptsächlich das Licht der Taschenlampe, kaltweißes Licht empfinde ich als unangenehm und zu anstrengend und grell für die Augen, dagegen ist sehr helles neutralweißes oder warmweißes Licht eben nicht grell.
Mit einem Auto fährt man im Allgemeinen aber auch nicht durch stockdunkle Wälder, sondern durch Städte, die eine Menge Restlicht abstrahlen und zusätzlich auf beleuchteten Straßen. Das Restlicht und auch Straßenlaternen sind in der Regel nicht kaltweiß, hätte ich da warmweiße Scheinwerfer, die
im Allgemeinen auch nicht so lichtstark wie moderne Hochleistungsrtaschenlampen sind, dann vermischt sich das Licht der Autoscheinwerfer mit dem Umgebungslicht zu sehr, im Ergebnis wirkt das Scheinwerfer Licht noch dunkler. Ich denke wohl jeder kennt den Unterschied, zwischen einem Autoscheinwerfer mit Halogenlicht oder mit LED Licht, gerade in der Stadt, fragt man sich oft, habe ich die Scheinwerfer überhaupt eingeschaltet?! Wer LED Scheinwerfer hat, weiß die enorme Lichtstärke zu schätzen, gegenüber den H7 Teelichtern.
Der Unterschied bei Autoscheinwerfern ist eben nicht einfach nur die Lichtfarbe, sondern man hat gegenüber modernen Taschenlampen nur die Auswahl, entweder weißes helles Licht, oder warmes dunkles Scheinwerferlicht, weil es auch 2022 noch keine Warmweißen LED Autoscheinwerfer gibt!
Bei den Auto LED Scheinwerfern existieren jedoch trotzdem Farbunterschiede, es gibt sehr kaltweiße und eher neutralweiße Scheinwerfer, bei meinem Auto habe ich Glück, das das Weiß der LED's reinweiß und nicht kaltweiß ist.

Zur grundsätzlichen Frage, weswegen man generell wärmeres Licht angenehmer empfindet ist doch aber ohne jegliche Diskussion, das wohl keiner Zuhause, der moderne LED Tisch- Decken oder sonstige Lampen verwendet, diese nicht in kaltweiß betreibt, es sei denn, er hat irgendwelche morbiden Vorlieben, für eine kalte Leichenschauhaus Atmosphäre?!:D

Das die Mehrheit im Taschenlampen Bereich kaltweißes Licht verwendet, ist wohl eher dem geschuldet, das mehr Taschenlampen mit CW Licht hergestellt werden, als mit NW oder WW Licht und es Nicht- Flashies auch nicht besser wissen. Das hier im Forum die Mehrheit eher CW Licht verwendet, kann ich mir kaum vorstellen, aber selbst wenn, mir ist wichtig, was mir gefällt und nicht der Mehrheit.

Letzer Satz zu den LEP's, auch hier gibt es unterschiedliche Lichtfarben, die Acebeam LEP's die ich mal hatte, waren alle extrem kaltweiß. Meine aktuelle Fenix LEP, hat eher neutrales Licht und ja auch da empfinde ich das NW Laserlicht angenehmer, gerade bei der extrem hohen Lichtintensität!
 
Zuletzt bearbeitet:

Straight Flash

Flashaholic**
23 März 2018
3.836
2.383
113
Kassel
Das die Mehrheit im Taschenlampen Bereich kaltweißes Licht verwendet, ist wohl eher dem geschuldet, das mehr Taschenlampen mit CW Licht hergestellt werden, als mit NW oder WW Licht und es Nicht- Flashies auch nicht besser wissen.
Da ist was dran. Wer es nicht besser weiß, nimmt naheliegenderweise das, was am verfügbarsten ist, und das sind bei LED-TaLas nun einmal die kaltweißen Ausführungen. Einmal daran gewöhnt, bleibt man dabei und entwickelt im Laufe der Zeit vielleicht sogar eine unbewusste Abneigung gegen wärmeres Licht, vor allem dann, wenn es um die schiere Helligkeit geht, also nicht um das Schaffen einer atmosphärischen Lichtstimmung, wie z. B. im Wohnbereich. Erst, wenn man sich näher mit der Sache befasst, und Lampen bewusst miteinander vergleicht - wie wir es hier tun - entdeckt man entweder andere Qualitäten und Vorlieben oder man wird in seinem bisherigen Empfinden bestätigt und bleibt dabei. So gesehen ist die Lampenwahl eine letztlich subjektive Angelegenheit, auch wenn gewisse Für und Wider denkbar und m. E. auch diskutabel sind. Jeder hat ein Recht auf seine Meinung, solange er diese anderen nicht aufzunötigen versucht.
 

lightboks

Flashaholic**
4 Januar 2019
1.891
953
113
Da ist was dran. Wer es nicht besser weiß, nimmt naheliegenderweise das, was am verfügbarsten ist, und das sind bei LED-TaLas nun einmal die kaltweißen Ausführungen. Einmal daran gewöhnt, bleibt man dabei und entwickelt im Laufe der Zeit vielleicht sogar eine unbewusste Abneigung gegen wärmeres Licht, vor allem dann, wenn es um die schiere Helligkeit geht, also nicht um das Schaffen einer atmosphärischen Lichtstimmung, wie z. B. im Wohnbereich. Erst, wenn man sich näher mit der Sache befasst, und Lampen bewusst miteinander vergleicht - wie wir es hier tun - entdeckt man entweder andere Qualitäten und Vorlieben oder man wird in seinem bisherigen Empfinden bestätigt und bleibt dabei. So gesehen ist die Lampenwahl eine letztlich subjektive Angelegenheit, auch wenn gewisse Für und Wider denkbar und m. E. auch diskutabel sind. Jeder hat ein Recht auf seine Meinung, solange er diese anderen nicht aufzunötigen versucht.
das ist das wohl. mein Vater hat sich, als er auf den Hund gekommen ist, auch ein paar gute Lampen zugelegt und das waren nach seiner durchaus ausgiebigen Internet Recherche halt kaltweisse Olights und ähnliches. Die sind halt hell und sein Auto hat ja auch so moderne kalte und helle Scheinwerfer.

ich bin unabhängig von ihm irgendwann auch auf das Thema gekommen und bin wegen meiner Aktivitäten wie Fotografie gleich bei 5000k und hi CRI Lampen gelandet. 6000k+ wird extrem selten bei mir gebraucht., wenn dann nur als bläuliche Kontrastfarbe zu wärmeren CCTs.

Warme Lampen habe ich danach auch für meine persönliche Nutzung sehr schätzen gelernt.

(und ich finde davon ab auch wärmeres Licht einfach abends angenehmer für die Augen. Zum arbeiten ist aber 4000-5000k super)
 
Zuletzt bearbeitet:

joechina

Flashaholic*
20 Mai 2017
837
530
93
Ich frage mich allerdings, weshalb ein LED Scheinwerfer von Fahrzeugen in Kaltweiß völlig ok ist aber bei Lampen ein „Grauen“?
Kaltweiß bei Auto halte ich für eine modische Entscheidung von den Autodesignern. Es sieht cool und modern aus. Bis man mal bei Regen oder Nebel fährt.

@Frank1984

Das die Frage aufkommt, weshalb man kaltweiße Scheinwerfer am Auto mag, als Taschenlampe aber lieber NW oder WW verwendet, ..
Mögen finde ich falsch formuliert, dazu müsste man beim Autokauf eine Wahlmöglichkeit haben für die Lichtfarbe. Man entscheidet sich für H1 oder LED mit mehr Lumen. Dann nimmt man klar mehr Lumen.
Lichtfarbe entscheidet der Autohersteller
 
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Frank1984

Flashaholic***
15 September 2017
5.969
5.241
113
Ich habe nur das Gefühl, dass eine kalte Lichtfarbe bei Autoscheinwerfern deutlich mehr akzeptiert ist, als bei Taschenlampen. Das mag natürlich auch an den mangelnden Optionen liegen, aber ich denke, die wenigsten hier würden sich für einen gelblicheren Scheinwerfer entscheiden, auch wenn sie könnten.

Bei Regen oder Nebel wäre grundsätzlich wärmeres Scheinwerferlicht besser. Aber da man ja nicht umschalten kann, ergibt es wohl mehr Sinn, die Sachen so anzupassen, dass sie auf den größten Teil der Wettergegebenheiten passen. Nämlich für Tage ohne Regen und/ oder Nebel.

Allgemein:

Ich habe heute früh nach der Nachtschicht mal alle meine Kollegen, als diese versammelt waren, gefragt, welche Lichtfarbe sie besser finden. Dann habe ich die 4000k Klarus gegen meine kalte TM9k auf dem Boden verglichen und darauf geachtet, dass sie ungefähr gleich hell sind. Ausnahmslos haben alle das kalte Licht bevorzugt. :grinsen:
 

Unheard

Flashaholic**
6 November 2017
4.011
2.570
113
Raffnixhausen
Noch nicht erwähnt wurde der Zusammenhang zwischen Blau und der Melatoninsuppresion. Wenn Frank CW Lampen benutzt, pennt er nicht ein. Schlecht für Gauner. Ist doch auch was.
 
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Straight Flash

Flashaholic**
23 März 2018
3.836
2.383
113
Kassel
Dann habe ich die 4000k Klarus gegen meine kalte TM9k auf dem Boden verglichen und darauf geachtet, dass sie ungefähr gleich hell sind. Ausnahmslos haben alle das kalte Licht bevorzugt.
Ich weiß zwar nicht, auf welche Art von Boden geleuchtet wurde. Ich kann mir aber vorstellen, dass ein Vergleich im Wald kein so eindeutiges Ergebnis gehabt hätte. Es spielt da auch das Beam-Profil eine Rolle. Bei einem gleißenden Spot direkt vor einem hat man nur die Helligkeit als Unterscheidungsmerkmal - bei einer weitflächigen Ausleuchtung im Grünen sieht es schon anders aus.
 
Zuletzt bearbeitet:

Kabukimann

Flashaholic**
9 Oktober 2019
3.600
3.742
113
Berlin
Ich glaub beim Autofahren ist Helligkeit das Hauptkriterium, egal ob das die Hersteller oder die Fahrer betrifft. Wobei letztere bei gleich oder ähnlich heller NW Auswahl vielleicht auch anders wählen würden. Aber mangels Alternativen...

Auf jeden Fall durfte es ein Vorteil sein, dass man bei (CW-}Licht mit hohem Blauanteil nicht so gut einschläft, wie schon erwähnt. Also vielleicht besser, bei langen nächtlichen Autobahnfahrten kein Kerzenlicht vor dem Auto anzuhaben.

Bei TaLas kommt es ja meist viel mehr aufs Detail an, außer man leuchtet nur, um generell hell zu haben. Mir persönlich ist zu hell/blau draußen eher unangenehm. Daher gefällt mir da NW besser. WW kommt eigentlich nur drinnen zum Einsatz oder bei ganz fiesen diesigen Bedingungen.

Da kann mir erzählen wer was will, der Unterschied im Nebel fällt in meinen Augen deutlich zugunsten wärmerer Lichtfarben aus.
 

UliBär

Flashaholic*
30 Januar 2013
540
205
43
Braunschweig
Vielleicht können sich die älteren Forenmitglieder noch erinnern, daß die Nebelscheinwerfer in Deutschland früher sogar extra gelb eingefärbt waren, weil sie den Nebel so besser durchdringen konnten? In Frankreich waren früher sogar die Hauptscheinwerfer mit gelben Birnen ausgestattet.
 

Ace Combat

Flashaholic**
10 September 2011
4.653
3.471
113
Unterfranken
Vielleicht können sich die älteren Forenmitglieder noch erinnern, daß die Nebelscheinwerfer in Deutschland früher sogar extra gelb eingefärbt waren, weil sie den Nebel so besser durchdringen konnten? In Frankreich waren früher sogar die Hauptscheinwerfer mit gelben Birnen ausgestattet.
Stell mir gerade vor, mit diesen gelben Dingern mit 180 bei Nacht (ohne Nebel :D ) über die Autobahn zu fahren....:eek:
Finde mein H7 Licht schon furchtbar warm.:rolleyes:
 
Zuletzt bearbeitet:

Unheard

Flashaholic**
6 November 2017
4.011
2.570
113
Raffnixhausen
Da kann mir erzählen wer was will, der Unterschied im Nebel fällt in meinen Augen deutlich zugunsten wärmerer Lichtfarben aus.
Ich bin jahrelang mit einer kaltweißen Black Diamond Storm (2012 ein Wunderwerk der Technik) herumgerannt. Schon die Armytek Tiara Pro warm light, die mit 4000K nichtmal wirklich warm ist, war eine deutliche Verbesserung. Im Herbst müsste ich Bilder machen. Vielleicht ein Vergleich mit meiner Elf C1 white light? Das muss sich doch objektivieren lassen.
 

Corbon

Flashaholic**
29 Dezember 2017
3.595
2.538
113
Berlin
Ich habe heute früh nach der Nachtschicht mal alle meine Kollegen, als diese versammelt waren, gefragt, welche Lichtfarbe sie besser finden. Dann habe ich die 4000k Klarus gegen meine kalte TM9k auf dem Boden verglichen und darauf geachtet, dass sie ungefähr gleich hell sind. Ausnahmslos haben alle das kalte Licht bevorzugt. :grinsen:
Wenn ich meine neutral- bis warmweissen Armytek Lampen (4000K) im Dienst einschalte, dann staunt immer die Mehrheit der Kollegen, mit Ihren kaltweißen Klarus Lampen, die sie immer deshalb alle kaufen, weil Enforcer und Cop Shop, neben LED Lenser nichts anderes anbieten, wie schön angenehmer das Licht der Armytek‘s doch ist und fragen wo man die Lampen kaufen kann?!:pfeifen:
 

Frank1984

Flashaholic***
15 September 2017
5.969
5.241
113
Heftig, wie sehr unterschiedlich doch die Meinungen sind. Aber ist doch gut so. :thumbup:
 

uluNote2

Flashaholic**
9 April 2013
1.287
790
113
Ennepetal
Ich liebe egal wo 6000K - 6500K. Im Garten oder Wohnzimmer geht auch mal 5000K noch wärmer möchte ich nicht.
LED Autoscheinwerfer in KW sind mir in der Stadt und auch im Wald am liebsten. CRI ist nicht wichtig.
Vielleicht liegts an der Prägung der alten Glühbirnen/Autoscheinwerfer. Fand und finde ich immer noch schrecklich.
 

Frank B.

Flashaholic**
25 Dezember 2021
1.230
841
113
Ich liebe egal wo 6000K - 6500K. Im Garten oder Wohnzimmer geht auch mal 5000K noch wärmer möchte ich nicht.
LED Autoscheinwerfer in KW sind mir in der Stadt und auch im Wald am liebsten. CRI ist nicht wichtig.
Vielleicht liegts an der Prägung der alten Glühbirnen/Autoscheinwerfer. Fand und finde ich immer noch schrecklich.
Ganz deiner Meinung, außer in der Wohnung nur Kaltweiß
 
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Lokführer i. R.

Flashaholic
1 Dezember 2021
114
45
28
Eichsfeld
Ich habe die Innenbeleuchtung meines Octavia auf LED umgerüstet und 3000K genommen. Alles, was darüber war, war mir zu weiß. Bei Talas habe ich keine Präferenz, ich habe aber nur Lampen mit 5000 bis 6500K und mit denen komme ich auch gut zurecht.
 
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Flame of Udûn

Flashaholic
25 Juli 2021
148
58
28
Stimme dem zu, der Thread ist wirklich sehr interessant! Bei mir ist gerade der Bezug zu den Glühbirnen früher, den alten Autoscheinwerfern und den Taschenlampen beim Spielen in der Kindheit ein wichtiger Grund, warum ich warme Lichtfarben so mag. Auch der Bezug zum Sonnenaufgang, Kerzen, Fackeln, alten Gaslaternen usw.. Mich hat schon immer die ganze Vielfalt an Beleuchtungsmitteln sehr interessiert; kaltweiße moderne Taschenlampen stellen halt einen Teil davon dar. Manchmal ertappe ich mich sogar bei dem Gedanken, das Licht alter Glühbirnen-Taschenlampen mit modernen Geräten simulieren zu wollen, mit Lichtfarbe, Unregelmäßigkeiten in der Ausleuchtung und allem drum und dran. :peinlich:
------------------------------
Ich bin jahrelang mit einer kaltweißen Black Diamond Storm (2012 ein Wunderwerk der Technik) herumgerannt. Schon die Armytek Tiara Pro warm light, die mit 4000K nichtmal wirklich warm ist, war eine deutliche Verbesserung. Im Herbst müsste ich Bilder machen. Vielleicht ein Vergleich mit meiner Elf C1 white light? Das muss sich doch objektivieren lassen.
Spannende Idee. Das ließe sich sicher mathematisch objektivieren. Ansonsten halt über eine hohe Teilnehmerzahl. "Und jetzt mal bitte alle konzentrieren: Wenn die rechte Lampe genau so flutig wäre wie die linke, aber dafür ungefähr 30 % heller, welche von beiden würde dann besser durch den Nebel dringen? Alle Hand hoch, die für die linke Lampe stimmen." :grinsen:
Nein, Scherz natürlich, jetzt mal ernsthaft, hast du schon einen Ansatz? Sensor in einiger Entfernung im Nebel anbringen und für zwei sich nur in der Lichtfarbe unterscheidende Lampen möglichst rasch hintereinander messen (da sich Nebelformationen teilweise schnell verändern können), viele solcher Doppelmessungen machen, Ausreißer rauswerfen, Gesamtmittelwerte und die jeweils einzelnen Zweierpaare miteinander vergleichen? Oder ganz anders? Cool wären vielleicht auch mehrere Sensoren, um in verschiedenen Entfernungen zum exakt gleichen Zeitpunkt messen zu können. Vielleicht mit der Hypothese, dass sich die beiden Helligkeitskurven mit zunehmender Entfernung irgendwo kreuzen, wobei die kältere Lichtfarbe im Vergleich mit der wärmeren weiter vorn die höheren und weiter hinten die niedrigeren Werte erzielt? Und je stärker der Nebel, desto weiter vorn die "Kreuzung"?
 

Obro

Flashaholic*
20 Dezember 2017
609
324
63
Wie messen?, Vielleicht berechnen? Die Farbtemperatur steht ja für die Energie der Strahlung, je blauverschobener je energiereicher bzw. kürzere Wellenlänge, Es ist die Frage welche Wellenlängen des sichtbaren Lichts durchdringen Nebel, Dunst besser. Wird langwelligeres Licht weniger an der Grenzfläche zum Nebel, Dunst gebrochen und damit weniger reflektiert?
 
Zuletzt bearbeitet:

Flame of Udûn

Flashaholic
25 Juli 2021
148
58
28
Genau darauf bezog sich doch mein Beitrag. Wie meinst du die Frage 'Wie messen?'. Da ich das Problem eher abstrakt überdacht habe und mich mit den genauen physikalischen Grundlagen von Helligkeitsmessungen nicht auskenne, kann es sein dass entweder mein Beitrag bei dir falsch ankam, oder ich es mit meinen Annahmen verhauen habe. Ich bin davon ausgegangen, man könne zwei Lampen verwenden, die sich in der Lichtfarbe unterscheiden und in allen anderen relevanten Bereichen so weit wie möglich übereinstimmen. Unter nebligen Bedingungen die Helligkeiten in verschiedenen Entfernungen messen und die Werte zwischen den Lampen vergleichen. Dabei habe ich natürlich implizit vorausgesetzt, dass es sowas wie eine messbare Größe für die von Menschen wahrnehmbare Helligkeit / sichtbares Licht gibt (Empfängergröße wie Lux), die man für verschiedene Farbtemperaturen (bei konstant gehaltener Sendergröße) messen kann und die dadurch einen Vergleich zwischen den Farbtemperaturen in diversen Situationen erlaubt. Wie gesagt kann ich jetzt nicht allein beurteilen, ob diese Annahmen falsch sind.

EDIT:
@Obro , hab gerade deinen Edit gelesen, den letzten Satz deines Beitrages. Das war ja auch meine Vermutung im gestrigen Post. Dass das kältere Licht möglicherweise in höherem Maße im Nebel reflektiert wird - daher viel sichtbare Helligkeit auf kürzere Distanz und entsprechend weniger auf einer anvisierten Fläche weiter hinten. Beim wärmeren Licht dann vielleicht weniger "Reflektionsverluste", so dass die sichtbare Helligkeit auf kürzere Distanz (bei konstanter Sendergröße) geringer ist, dafür aber mehr auf der Fläche weiter hinten ankommt.
 
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Obro

Flashaholic*
20 Dezember 2017
609
324
63
Es war keine Kritik an an deinem Beitrag.

Meine Anregung war, da ja in der Natur keine Laborbedingungen möglich sind, die für objektive Messungen notwendig wären, anhand von bekannten Werten wie Brechungsindex, Absorptionszahlen, der Wellenlänge usw. theoretisch generell und allgemein evtl. Unterschiede zu ermitteln.

Also für blaues/grünes Licht bestimmter Wellenlänge, und für rotes/gelbes Licht bestimmter Wellenlänge und einer definierten Dichte von Nebel/Dunst, hier könnte ich mir die Sättigung der Luft mit Wassertröpfchen vorstellen, eine Brechungsindexformel zu nutzen um zu Ergebnissen zu kommen.

Also eine reine Berechnung durch bekannt Größen ohne Messung realer Talas mit Sensoren. Was ich mir zu aufwendig und zuwenig aussagekräftig vorstelle. Deinen Gedankengang bei deinem Vorschlag halte ich für korrekt und kritisiere ihn auch nicht.

Ich möchte noch weiter abstrahieren, wenn nachgewiesen wäre das energiereiche elektromagnnetische Strahlung in dichterem Medium stärker gebrochen, mehr Energie an das Medium abgibt, mehr streut, als weniger energiereiche e-magnetische Strahlung wäre offensichtlich erklärt das WW also rotes/gebes Licht bessere Sichtbarkeit bei Nebel ergibt.
 
Zuletzt bearbeitet:

Flame of Udûn

Flashaholic
25 Juli 2021
148
58
28
Ah, verstanden. :thumbup: Also sozusagen nicht empirisch, sondern durch Anwendung von theoretischem Wissen. Da mir das in dem Zusammenhang fehlt, wollte ich es mir halt einfach machen und bequemerweise alles zwischen Taschenlampe und Helligkeitsmessung als "Black Box" kategorisieren. :grinsen:

Hab deinen Beitrag auch nicht als Kritik aufgefasst, hatte nur befürchtet, dass ich es mit meinen naturwissenschaftlichen Annahmen mal wieder verhauen habe. Passiert mir als Nicht-Naturwissenschaftler ständig. :pfeifen:
 
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Obro

Flashaholic*
20 Dezember 2017
609
324
63
@Flame of Udûn Ich beziehe mich auf die Rudimente der Schulzeit, das was ich annehme muß auch nicht unbedingt zutreffen. Daher auch die Fragezeichen in meinem ersten Beitrag.

Zu WW vs. KW wäre noch zu bemerken, das gleißendes Licht, also normalerweise KW Licht, Schatten minimiert, was dazu führt das die räumliche Sicht eingeschränkt ist. Um Raum zu erkennen benötigt man Tiefe die durch Schatten erzeugt wird.
 

Ace Combat

Flashaholic**
10 September 2011
4.653
3.471
113
Unterfranken
Wie sieht es eigentlich mit einer Rotlicht
Tala im Nebel aus.? :rolleyes:
Hab das noch nie ausprobiert?
Zu wenig Nebel in letzter Zeit :)
 

Straight Flash

Flashaholic**
23 März 2018
3.836
2.383
113
Kassel
Rotlicht wird wegen seiner Langwelligkeit in der Atmosphäre weniger gestreut als Blaulicht und sollte daher bei gleicher Leuchtstärke in Dunst oder Nebel weiter kommen. Das sieht man an Nebelschlussleuchten. Oder im Extrem an der Radioastronomie.

Einen ähnlichen Effekt gibt es bei Schallwellen. Deshalb nutzen Nebelhörner von Schiffen tiefe (langwellige) Frequenzen.
 

Ace Combat

Flashaholic**
10 September 2011
4.653
3.471
113
Unterfranken
Rotlicht wird wegen seiner Langwelligkeit in der Atmosphäre weniger gestreut als Blaulicht und sollte daher bei gleicher Leuchtstärke in Dunst oder Nebel weiter kommen. Das sieht man an Nebelschlussleuchten. Oder im Extrem an der Radioastronomie.

Einen ähnlichen Effekt gibt es bei Schallwellen. Deshalb nutzen Nebelhörner von Schiffen tiefe (langwellige) Frequenzen.
Dann müsste ja die WK30 die perfekte
"Nebellampe" sein.?
5000k und Rotlicht :)
 

Flame of Udûn

Flashaholic
25 Juli 2021
148
58
28
Wie sieht es eigentlich mit einer Rotlicht
Tala im Nebel aus.? :rolleyes:
Hab das noch nie ausprobiert?
Zu wenig Nebel in letzter Zeit :)
Im richtigen Nebel habe ich es auch noch nicht verglichen. Aber wenn ich bei durchschnittlichen Bedingungen meine Ledlenser P6R Core QC mit weißem Licht nach oben richte, sieht man den Beam mit und auch ohne Zoom sehr deutlich. Bei von den Lumen her vergleichbarem Rotlicht sieht man den fokussierten Beam nur sehr schwach und den defokussierten Beam so gut wie gar nicht. Könnte also bei Nebel nicht die schlechteste Wahl sein.

(Fokussiertes) Rotes Licht eignet sich daher auch ganz gut, um in der Entfernung etwas zu akzentuieren, ohne die ganze Umgebung und den Weg des Lichtes gleich mit erstrahlen zu lassen.
 
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Barracuda

Flashaholic*
9 August 2021
330
528
93
Mir faellt die Wahl der idealen Farbtemperatur sehr schwer! Oft wird sie durch aeussere Faktoren etwas diktiert.

Daheim gefaellt mir fuer regulaere Beleuchtung 3000K-3500K am besten. Akzente mit 1850K-2000K finde ich in der Nacht auch noch ganz nett (z.B. Nachttischlampe oder Aussenbeleuchtung Haus). Auf dem Spitzboden, wo die Sonne den ganzen Tag durch grosse Fenster hineinscheint, koennte ich mir eine Lampe, die ihre Farbtemperatur ueber den Tag von kalt nach warm variiert, gut vorstellen. Aktuell hab ich da feste 4000K, was mittags etwas gelb und abends etwas kalt wirken kann.

Draussen haengt es davon ab, wo ich mich befinde. Bei mir in der Umgebung ist die Strassenbeleuchtung warmweiss. Wenn ich mit einer 4500K Fahrradlampe herumfahre, kann dieser Kontrast schonmal unschoen sein und die 4500K kalt wirken. Da finde ich dann 3500K angenehmer. Auch fuer lange Fahrten abseits von Strassenbeleuchtung finde ich die 3500K auf Dauer angenehmer/natuerlicher.

Was mir auch wichtig ist, ist ein moeglichst hoher CRI und ein neutraler Farbton (evtl. etwas unter Schwarzkoerperkurve).
 

joechina

Flashaholic*
20 Mai 2017
837
530
93
Heftig, wie sehr unterschiedlich doch die Meinungen sind. Aber ist doch gut so. :thumbup:

Ist halt auch schwer. Man muss auch die gleiche Lampe mit versch. Lichtfarben verwenden um nicht versch. hostspots zu haben. Ich hab das mal mit zwei Lumintop IYP365 2016 ausprobiert. Mit Nichia 219B 125lm und Cree 200lm, beide eingesteckt und wenn ich eine Lampe benutzt hab das gleich nochmal mit der anderen simuliert.
Ergebnis nach einer Woche bei mir: Ich fand die Nichia für jede Benutzung besser und wenn sie zu dunkel war geht man ein paar Schritte näher hin.
Ich fand 2016 auch dass viel mehr Leute auf 5000K bis 6500K schwörten. Heute hab ich eher den Eindruck es wurde um 1000K wärmer.
Insbesondere mit der günstigen Sofirn C01 mit 3200K und HiCRI sind glaub ich einige auf die Idee gekommen wärmere Lichtfarben zu testen.
 
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