Erfahrungsbericht zur Acebeam W35 LC DEL Zoom LEP, die ich direkt beim Hersteller mit einem Rabatt gekauft habe. Unser Mitglied Grantlbart hatte hier bereits ein Review erstellt. Einen allgemeinen Diskussionsthread findet ihr hier.
Taschenlampe nach dem LEP-Prinzip
(Laser Excited Phosphor)
LEP-Taschenlampen gibt es erst seit wenigen Jahren. Die W35 ist seit etwas mehr als einem halben Jahr auf dem Markt und nutzt als Lichtquelle eine Laserdiode, die eine Phosphorschicht mit kohärentem (phasengleichem) Licht mit einer einzigen Wellenlänge bestrahlt. Die Phosphorschicht widerrum strahlt auf diese Weise angeregt ihrerseits inkohärentes Licht verschiedener Wellenlänge ab, das bei der W35 wie bei quasi allen LEP-Taschenlampen durch eine Kollimatorlinse extrem gebündelt (fokussiert) wird. Experten verzeihen mir bitte diesen laienhaften Erklärungsversuch. Wichtig ist im Ergebnis, dass man auf diese Weise eine Punktstrahlquelle fast frei von Streulicht verwirklichen kann. Gegenüber modernen LED-Leuchten haben LEP-Lampen generell den durch den Laser bedingten Nachteil einer relativ geringen Lichtleistung von nur wenigen hundert Lumen.
"LC DEL Zoom"
(Liquid Crystal Diffractive Electro-Optic Lens)
Das in der Regel extrem gebündelte Licht von LEP-Lampen taugt im Prinzip nur für das spotmäßige Anleuchten weit entfernter Objekte. Der praktische Nutzen dieser sehr spezialisierten Lampen ist daher begrenzt. Will man so eine Taschenlampe auch für eine breitere Ausleuchtung nutzen, muss das fokussierte Licht umgelenkt oder gestreut werden. Bei den meisten Modellen mit veränderbarer Lichtbündelung ("Zoom-Lampe") wird der Lichtkegel durch die Verschiebemöglichkeit der Kollimatorlinse eingestellt. D.h. je nachdem, wie weit die Linse von der Lichtquelle (LED, LEP oder Glühfaden) entfernt ist, lässt sich der Lichtkegel verengen oder aufweiten. Acebeam geht ähnlich wie Manker bei der "Crown" einen anderen, bei Taschenlampen noch nicht sehr verbreiteten Weg. Zusätzlich zur Kollimatorlinse wird eine weitere Linse mit elektrisch steuerbaren Flüssigkristallen in den Strahlengang eingefügt. Diese Technik ist nicht neu, Interessierte finden im Netz unter dem Suchbegriff "Flüssigkristall-Lichtmodulatoren" weitergehende Informationen. Das Resultat ist eine je nach angelegter elektrischer Spannung unterschiedlich stark diffuse Linse und damit breiteres Streulicht (wieder laienhaft ausgedrückt). Im Falle der W35 ergeben sich so 9 unterschiedliche Fokussierungen.
Dass diese Technik in hoher Verarbeitungsqualität und mit zufriedenstellendem Ergebnis nicht ganz billig herzustellen ist, liegt auf der Hand. In Deutschland rufen die Händler für die W35 einen Preis von etwa 350 € auf.
Leistungsdaten und Leuchtdauer
sonstige Merkmale
Acebeam W35 Taschenlampe, 21700 Li-Io Akku mit 5000mAh, USB-C Ladekabel, Fangschnur, Ersatzdichtungen, Bedienungsanleitung
Das Design der W35 ist abgesehen von der Linsenkonstruktion eher klassisch und etwas zerklüftet. Wenig elegant aber dafür liegt sie sehr sicher in der Hand - auch bei nassen Händen und egal ob mit Handschuhen oder ohne. Mit ihren Maßen geht sie sicher nicht als EDC durch und lässt sich kaum unauffällig in eine Hosentasche tragen. Für die Jackeninnentasche aber kein Problem. Ein Holster für das Tragen am Gürtel wäre noch eine Option gewesen, dieses ist aber nicht im Lieferumfang enthalten.
Von dieser Seite gesehen gefällt mir die cleanere Optik ohne Schalter noch am besten.
Das vergütete Frontglas wird durch den hervorstehenden Edelstahl-Zackenkranz geschützt. Der Warnhinweis auf der Seite ist nicht übertrieben, denn 1,7 Mio Lux in fokussierter Einstellung sind arg für menschliche Augen, vor allem bei Dunkelheit und geweiteten Pupillen.
Mit zunehmender Defokussierung wird die Gitterstruktur des Flüssigkristall-Diffusors sichtbar.
Durch die Linse fotografiert ist in der Vergrößerung die Phosphorschicht erkennbar.
Die Piktogramme verdeutlichen die Funktion der einzelnen Seitentaster, links für Fokussierung/Defokussierung, rechts für Helligkeitsauswahl. Dazwischen liegt die Ladezustandsanzeige, die dauerhaft bei eingeschalteter Lampe leuchtet. Das Bedienfeld ist mit Torxschrauben befestigt.
Die Tailcap mit großzügigen Ösen für die mitgelieferte Fangschnur. Alternativ kann man hierfür auch die Öse des (abnehmbaren) Combat-Ringes nehmen. Die Abdeckung der USB-C Ladebuchse und das Schaltergummi des Vorwärtsschalters ist aus einem Stück Gummi. Ein Tailstand ist nur sehr kippelig möglich.
Das nicht anodisierte Gewindes ermöglicht durch leichtes Lösen der Tailcap eine Unterbrechung des Stromkreises (mechanischer Lockout).
Die Federn in Tailcap und am Lampenkopf sind vergoldet und bieten damit guten Stromkontakt.
Prima: Die W35 funktioniert mit herkömmlichen 21700 Akkus, es ist kein Spezialtyp oder proprietärer Akku erforderlich.
Die W35 ist als einzellige Lampe verglichen mit etwa der ThorII-LEP oder der P17 ein Brummer. Aber von nix kommt nix, soll heißen, je größer die Kollimatorlinse (und damit der Lampenkopf), umso kleiner/ fokussierter der Spot und umso höher die Leuchtweite.
User Interface
Die Bedienungsanleitung kann als Pdf von der Herstellerseite heruntergeladen werden. Die Lampe kann einfach und intuitiv auch ohne die Bedienungsanleitung gelesen zu haben gesteuert werden.
Heckschalter: ein/aus/Momentlicht
Rechter Seitenschalter (Helligkeit)
Zum Aufladen der Lampe das Ladekabel in die USB-C Buchse in der Tailcap stecken und mit einer USB-Energiequelle verbinden. Während des Ladevorgangs leuchtet eine Indikator-LED in der Tailcap rot, bei vollem Akku grün.
Ladezustandsanzeige zwischen den Seitenschaltern
Positiv, dass der Indikator nicht nur wenige Sekunden nach dem Einschalten sondern ständig bei eingeschalteter Lampe leuchtet. Unterhalb von 2,7 V Restspannung schaltet die Lampe ganz ab.
grün = 100 - 30 %
rot = 30 - 10 %
rot blinkend = <10 %
- PWM: >8kHz bei <4% Modulation = unsichtbar
- Ladeschluss-Spannung: 4,15V
Lichtfarbe bzw. Farbtemperatur
Nicht nur optisch sondern auch aufgrund der Messwerte lässt sich ein gewisser Grünstich bei der Lichtfarbe nicht verleugnen. Zudem ist die Farbwiedergabe mit Ra60-65 auch nicht besonders. Insofern lässt die Lichtqualität - sofern das für den Besitzer dieser speziellen Lampe eine Rolle spielt - etwas zu wünschen übrig.
Leider habe ich mein zweites Luxmeter mit Datenlogger momentan verlegt, daher kann ich nur einen Text liefern. Bei einem Test über 10 Minuten mit Ventilatorkühlung bleibt die Leistung auf hellster Leuchtstufe erfreulich konstant.
- Start = 100 %
- 0,5 Min = 95 %
- 1 Min = 93 %
- 1,5 Min = 93 %
- 2 Min = 92 %
- 3-7 Min = 91 %
- 8-10 Min = 91 %
Die Wärmeentwicklung ist mit knapp über 40 Grad moderat.
Leuchtergebnis
An der weißen Wand muss man bei der Lichtqualität wegen der leicht grünlichen Lichtfarbe etwas Abstriche machen müssen. Die Effektivität des maximal fokussierten Strahls ist aber enorm und da spielt eher die Luxgewalt als die Lichtqualität eine Rolle. Als Suchscheinwerfer mit verstellbarem Lichtkegel ist die W35 schon ein tolles Spielgerät.
Fazit (persönliche Meinung)
positiv
++ elektronische Fokussierung, Flut- und Spot-Licht einstellbar
++ enorme Leuchtweite
+ guteVerarbeitung und Haptik
+ einfache Bedienung
+ interne USB-C Aufladung
+ Standard-Akku verwendbar
negativ
- leicht grünliche Lichtfarbe
neutral
o gehobener Preis
o kein Holster im Lieferumfang
Als Punktstrahler ist die Acebeam W35 ein tolles Gerät und sehr beeindruckend. Durch die Verstellung der Abstrahlbreite ist sie aber nicht nur ein Spielzeug sondern auch für etliche andere Gelegenheiten nutzbar. Da zur Verstellung der Fokussierung keine Mechanik eingesetzt wird, bleibt sie auch noch wasser- und staubdicht und ist in dieser Hinsicht mechanisch fokussierbaren Taschenlampen voraus. Beim Ausprobieren auf mittlere bis große (nicht größte) Entfernung hat mir eine Einstellung am besten gefallen, bei der man von maximaler Fokussierung aus 2-4 Klicks wieder defokussiert.
Taschenlampe nach dem LEP-Prinzip
(Laser Excited Phosphor)
LEP-Taschenlampen gibt es erst seit wenigen Jahren. Die W35 ist seit etwas mehr als einem halben Jahr auf dem Markt und nutzt als Lichtquelle eine Laserdiode, die eine Phosphorschicht mit kohärentem (phasengleichem) Licht mit einer einzigen Wellenlänge bestrahlt. Die Phosphorschicht widerrum strahlt auf diese Weise angeregt ihrerseits inkohärentes Licht verschiedener Wellenlänge ab, das bei der W35 wie bei quasi allen LEP-Taschenlampen durch eine Kollimatorlinse extrem gebündelt (fokussiert) wird. Experten verzeihen mir bitte diesen laienhaften Erklärungsversuch. Wichtig ist im Ergebnis, dass man auf diese Weise eine Punktstrahlquelle fast frei von Streulicht verwirklichen kann. Gegenüber modernen LED-Leuchten haben LEP-Lampen generell den durch den Laser bedingten Nachteil einer relativ geringen Lichtleistung von nur wenigen hundert Lumen.
"LC DEL Zoom"
(Liquid Crystal Diffractive Electro-Optic Lens)
Das in der Regel extrem gebündelte Licht von LEP-Lampen taugt im Prinzip nur für das spotmäßige Anleuchten weit entfernter Objekte. Der praktische Nutzen dieser sehr spezialisierten Lampen ist daher begrenzt. Will man so eine Taschenlampe auch für eine breitere Ausleuchtung nutzen, muss das fokussierte Licht umgelenkt oder gestreut werden. Bei den meisten Modellen mit veränderbarer Lichtbündelung ("Zoom-Lampe") wird der Lichtkegel durch die Verschiebemöglichkeit der Kollimatorlinse eingestellt. D.h. je nachdem, wie weit die Linse von der Lichtquelle (LED, LEP oder Glühfaden) entfernt ist, lässt sich der Lichtkegel verengen oder aufweiten. Acebeam geht ähnlich wie Manker bei der "Crown" einen anderen, bei Taschenlampen noch nicht sehr verbreiteten Weg. Zusätzlich zur Kollimatorlinse wird eine weitere Linse mit elektrisch steuerbaren Flüssigkristallen in den Strahlengang eingefügt. Diese Technik ist nicht neu, Interessierte finden im Netz unter dem Suchbegriff "Flüssigkristall-Lichtmodulatoren" weitergehende Informationen. Das Resultat ist eine je nach angelegter elektrischer Spannung unterschiedlich stark diffuse Linse und damit breiteres Streulicht (wieder laienhaft ausgedrückt). Im Falle der W35 ergeben sich so 9 unterschiedliche Fokussierungen.
Dass diese Technik in hoher Verarbeitungsqualität und mit zufriedenstellendem Ergebnis nicht ganz billig herzustellen ist, liegt auf der Hand. In Deutschland rufen die Händler für die W35 einen Preis von etwa 350 € auf.
Leistungsdaten und Leuchtdauer
sonstige Merkmale
- LEP-Taschenlampe mit hoher Leuchtweite und einstellbarer Fokussierung (Zoom)
- tendenziell kaltweißes Licht mit bis zu 800 Lumen
- konstante Helligkeitsregelung
- Endabschaltung bei niedrigem Ladezustand
- Steuerung über mechanischen Heckschalter (forward clicky) + zwei elektronische Seitentaster
- Betrieb mit handelsüblichem 21700 Li-Io Akku (wird mitgeliefert)
- interne Aufladung per USB-C
- Gehäuse aus hart-anodisiertem Alu
- Maße 143 * 49 mm (L * Kopf)
- IPX68 wasser-/staubdicht
- Maße 189 * 60 * 25 mm (L * Kopf * Body)
- Gewicht 327 g (inkl. Akku)
Acebeam W35 Taschenlampe, 21700 Li-Io Akku mit 5000mAh, USB-C Ladekabel, Fangschnur, Ersatzdichtungen, Bedienungsanleitung
Das Design der W35 ist abgesehen von der Linsenkonstruktion eher klassisch und etwas zerklüftet. Wenig elegant aber dafür liegt sie sehr sicher in der Hand - auch bei nassen Händen und egal ob mit Handschuhen oder ohne. Mit ihren Maßen geht sie sicher nicht als EDC durch und lässt sich kaum unauffällig in eine Hosentasche tragen. Für die Jackeninnentasche aber kein Problem. Ein Holster für das Tragen am Gürtel wäre noch eine Option gewesen, dieses ist aber nicht im Lieferumfang enthalten.
Von dieser Seite gesehen gefällt mir die cleanere Optik ohne Schalter noch am besten.
Das vergütete Frontglas wird durch den hervorstehenden Edelstahl-Zackenkranz geschützt. Der Warnhinweis auf der Seite ist nicht übertrieben, denn 1,7 Mio Lux in fokussierter Einstellung sind arg für menschliche Augen, vor allem bei Dunkelheit und geweiteten Pupillen.
Mit zunehmender Defokussierung wird die Gitterstruktur des Flüssigkristall-Diffusors sichtbar.
Durch die Linse fotografiert ist in der Vergrößerung die Phosphorschicht erkennbar.
Die Piktogramme verdeutlichen die Funktion der einzelnen Seitentaster, links für Fokussierung/Defokussierung, rechts für Helligkeitsauswahl. Dazwischen liegt die Ladezustandsanzeige, die dauerhaft bei eingeschalteter Lampe leuchtet. Das Bedienfeld ist mit Torxschrauben befestigt.
Die Tailcap mit großzügigen Ösen für die mitgelieferte Fangschnur. Alternativ kann man hierfür auch die Öse des (abnehmbaren) Combat-Ringes nehmen. Die Abdeckung der USB-C Ladebuchse und das Schaltergummi des Vorwärtsschalters ist aus einem Stück Gummi. Ein Tailstand ist nur sehr kippelig möglich.
Das nicht anodisierte Gewindes ermöglicht durch leichtes Lösen der Tailcap eine Unterbrechung des Stromkreises (mechanischer Lockout).
Die Federn in Tailcap und am Lampenkopf sind vergoldet und bieten damit guten Stromkontakt.
Prima: Die W35 funktioniert mit herkömmlichen 21700 Akkus, es ist kein Spezialtyp oder proprietärer Akku erforderlich.
Die W35 ist als einzellige Lampe verglichen mit etwa der ThorII-LEP oder der P17 ein Brummer. Aber von nix kommt nix, soll heißen, je größer die Kollimatorlinse (und damit der Lampenkopf), umso kleiner/ fokussierter der Spot und umso höher die Leuchtweite.
User Interface
Die Bedienungsanleitung kann als Pdf von der Herstellerseite heruntergeladen werden. Die Lampe kann einfach und intuitiv auch ohne die Bedienungsanleitung gelesen zu haben gesteuert werden.
Heckschalter: ein/aus/Momentlicht
Rechter Seitenschalter (Helligkeit)
- 1 C = eine Helligkeitsstufe höher/niedriger
- 2 C = hellste Stufe
- 3 C = Stroboskop
- 1 C = 1 von 9 Stufen diffuser oder fokussierter
- 2 C = maximale Fokussierung der Defokussierung
Zum Aufladen der Lampe das Ladekabel in die USB-C Buchse in der Tailcap stecken und mit einer USB-Energiequelle verbinden. Während des Ladevorgangs leuchtet eine Indikator-LED in der Tailcap rot, bei vollem Akku grün.
Ladezustandsanzeige zwischen den Seitenschaltern
Positiv, dass der Indikator nicht nur wenige Sekunden nach dem Einschalten sondern ständig bei eingeschalteter Lampe leuchtet. Unterhalb von 2,7 V Restspannung schaltet die Lampe ganz ab.
grün = 100 - 30 %
rot = 30 - 10 %
rot blinkend = <10 %
Messungen
Ich bin Laie mit Hobbyequipment, alle Messungen stellen nur Näherungswerte dar ohne Gewähr oder Anspruch auf Einhaltung irgendwelcher Messnormen. Alle Leistungs-Messwerte sofort nach dem Einschalten abgelesen.

- Lumenmessungen: Ceiling Bounce, mögliche Abweichung bei Flutern i.d.R. bis zu +/- 5-10%
- Luxmessungen: Messdistanz 5 m mit entsprechender Umrechung auf 1 m
- Laufzeitmessungen: mit Ventilatorkühlung
- Strommessungen: Kleinströme mit DMM, höhere Ströme mit Zangenampèremeter
- Farbtemperatur, Farbwiedergabeindex und PWM mit Opple Lightmaster Pro

Leistungsmessung | Low | Mid | High | Turbo |
|---|---|---|---|---|
| Lumen maximal defokussiert | 52 | 158 | 328 | 562 |
| Lumen maximal fokussiert | 67 | 203 | 421 | 702 |
| Lux maximal defokussiert | 350 | 1.100 | 2.375 | 3.925 |
| Lux maximal fokussiert | 180.000 | 512.500 | 1.057.500 | 1.745.000 |
- PWM: >8kHz bei <4% Modulation = unsichtbar
- Ladeschluss-Spannung: 4,15V
Lichtfarbe bzw. Farbtemperatur
Nicht nur optisch sondern auch aufgrund der Messwerte lässt sich ein gewisser Grünstich bei der Lichtfarbe nicht verleugnen. Zudem ist die Farbwiedergabe mit Ra60-65 auch nicht besonders. Insofern lässt die Lichtqualität - sofern das für den Besitzer dieser speziellen Lampe eine Rolle spielt - etwas zu wünschen übrig.
Laufzeittest im Turbo (800 Lumen)Leider habe ich mein zweites Luxmeter mit Datenlogger momentan verlegt, daher kann ich nur einen Text liefern. Bei einem Test über 10 Minuten mit Ventilatorkühlung bleibt die Leistung auf hellster Leuchtstufe erfreulich konstant.
- Start = 100 %
- 0,5 Min = 95 %
- 1 Min = 93 %
- 1,5 Min = 93 %
- 2 Min = 92 %
- 3-7 Min = 91 %
- 8-10 Min = 91 %
Die Wärmeentwicklung ist mit knapp über 40 Grad moderat.
Leuchtergebnis
An der weißen Wand muss man bei der Lichtqualität wegen der leicht grünlichen Lichtfarbe etwas Abstriche machen müssen. Die Effektivität des maximal fokussierten Strahls ist aber enorm und da spielt eher die Luxgewalt als die Lichtqualität eine Rolle. Als Suchscheinwerfer mit verstellbarem Lichtkegel ist die W35 schon ein tolles Spielgerät.
Fazit (persönliche Meinung)
positiv
++ elektronische Fokussierung, Flut- und Spot-Licht einstellbar
++ enorme Leuchtweite
+ guteVerarbeitung und Haptik
+ einfache Bedienung
+ interne USB-C Aufladung
+ Standard-Akku verwendbar
negativ
- leicht grünliche Lichtfarbe
neutral
o gehobener Preis
o kein Holster im Lieferumfang
Als Punktstrahler ist die Acebeam W35 ein tolles Gerät und sehr beeindruckend. Durch die Verstellung der Abstrahlbreite ist sie aber nicht nur ein Spielzeug sondern auch für etliche andere Gelegenheiten nutzbar. Da zur Verstellung der Fokussierung keine Mechanik eingesetzt wird, bleibt sie auch noch wasser- und staubdicht und ist in dieser Hinsicht mechanisch fokussierbaren Taschenlampen voraus. Beim Ausprobieren auf mittlere bis große (nicht größte) Entfernung hat mir eine Einstellung am besten gefallen, bei der man von maximaler Fokussierung aus 2-4 Klicks wieder defokussiert.





































